Enterprise


:: Staffel Eins
:: Staffel Zwei
:: Staffel Drei
:: Staffel Vier


:: 3x01 The Xindi
:: 3x02 Anomaly
:: 3x03 Extinction
:: 3x04 Rajiin
:: 3x05 Impulse
:: 3x06 Exile
:: 3x07 The Shipment
:: 3x08 Twilight
:: 3x09 North Star
:: 3x10 Similtude
:: 3x11 Carpenter Street
:: 3x12 Chosen Realm
:: 3x13 Proving Ground
:: 3x14 Stratagem
:: 3x15 Harbinger
:: 3x16 Doctor's Orders
:: 3x17 Hatchery
:: 3x18 Azati Prime
:: 3x19 Damage
:: 3x20 The Forgotten
:: 3x21 EÂČ
:: 3x22 The Council
:: 3x23 Countdown
:: 3x24 Zero Hour


Episodenlogbuch


3x15 "Harbinger"

[Der Vorbote]


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 Synopsis
Trip hat sich wieder einmal zu einer Neuropressur-Sitzung eingefunden, doch diesesmal nicht mit T'Pol, sondern mit Corporal Amanda Cole von den MACOs, die unter Verspannungen leidet und ihn deshalb um Hilfe gebeten hat. WĂ€hrend er ihre FĂŒĂŸe sanft massiert, erzĂ€hlt er, dass Malcolm manchmal ziemlich schwierig sein kann. Er mag es, mit sich selbst zu reden. Wenn man aber erst einmal eine gewisse Zeit lang mit ihm verbracht hat, weiß man, dass es niemanden gibt, der einen besser den RĂŒcken freihalten kann. Obwohl Cole eigentlich nicht kitzlig ist, krabbelt ihr es doch ganz schön in den FĂŒĂŸen. Trip vermutet, etwas falsch zu machen, doch Cole schlĂ€gt vor, erst einmal eine andere Stellung auszuprobieren. Er ist einverstanden und hilft ihr aufzustehen. Sie setzen sich beide hintereinander auf die Koje im Zimmer. Amanda findet, dass Malcom alle MACOs als Feinde betrachtet. Tucker wĂŒrde es aber eher als Konkurrenz bezeichnen. Er beginnt, die Pressurpunkte auf ihrem RĂŒcken zu suchen, etwas, das T'Pol in seiner ersten Sitzung getan hat. Er konnte danach wie ein Baby schlafen. FĂŒr Amanda fĂŒhlt es sich großartig an und sie findet es schade, dass dies nicht Teil ihres tĂ€glichen Trainings ist. Tucker schlĂ€gt deshalb vor, mit Major Hayes zu reden, doch das Training hat sich nicht geĂ€ndert, seit Cole unter ihm dient. Der Major mag Stetigkeit - genau wie Malcolm. Er hat Trip einst erzĂ€hlt, dass er wĂ€hrend des Sternenflotten-Trainings jeden Tag exakt die gleichen drei Mahlzeiten aß - und das drei Jahre lang. Cole findet, dass sie definitiv aus dem selben Holz geschnitzt sind. Trip vermutet schmunzelnd, dass sie viellicht deshalb so gut miteinander auskommen. Cole ist sehr zufrieden mit Trips Arbeit und weiß, dass sie diese Nacht gut schlafen wird. Nachdem sie sich umgedreht und ihm tief in die Augen geschaut hat, gibt sie ihm ganz spontan einen zĂ€rtlichen Kuss. Trip ist ruhig, fand es dennoch unerwartet. Er hat nichts, gegen das Unerwartete, aber eine kleine Warnung wĂ€re vielleicht nicht verkehrt gewesen. Cole meint schmunzelnd, dass er dies als Warnung fĂŒr das nĂ€chste Mal ansehen soll und geht in ihr Quartier zurĂŒck.

Reed hat Probleme mit Major Hayes
"Logbuch des Captains, 27. Dezember 2153. Mit den Koordinaten, die wir von Degra erhalten haben, sind wir auf dem Weg zu dem Roten Riesen Stern - und mit ein wenig GlĂŒck - zu der Xindi-Waffe."
Der Captain hat Malcolm in seinen Bereitschaftsraum gerufen. Archer hatte ein GesprĂ€ch mit Major Hayes an diesem Morgen. Er möchte mit Reeds Sicherheitsteam und allen Senior Offizieren eine Reihe von Trainingseinheiten durchfĂŒhren. Der Taktische Offizier wirft ein, dass man zweimal die Woche ein Training durchfĂŒhrt und die Senior Offiziere jederzeit teilnehmen können. Doch es handelt sich hierbei um andere Trainingseinheiten, denn sie werden von Major Hayes und den MACOs durchgefĂŒhrt, erklĂ€rt Archer. Sie sind auf dem Weg in eine gefĂ€hrliche Situation und wissen nicht, mit wem sie es zu tun bekommen, wenn sie dort sind. Reed ist ĂŒberzeugt, dass seine Leute bereit dafĂŒr sind. Archer weiß aber, dass die Technologie und die Taktiken der MACOs der Sternenflotte drei Jahre voraus sind. Warum sollten sie ihr Fachwissen nicht an die Enterprise-Crew weitergeben. Reed ist aber anderer Meinung. Das Fachwissen der MACOs stammt aus simulierten KĂ€mpfen, die alle auf der Erde stattfanden. Auf der anderen Seite kĂ€mpfte die Enterprise-Crew bereits gegen eine Vielzahl von Außerirdischen auf vielen verschiedenen Welten. Wenn ĂŒberhaupt ist es die Enterprise-Crew, die den MACOs noch etwas beibringen können. Archer erinntert ihn daran, dass Hayes und seine Leute schon gegen einige Außerirdische auf dieser Mission gekĂ€mpft haben, darunter auch die Xindi. Sie kamen gut mit ihnen zurecht. Archer will, dass Reed die Trainingssessions mit Major Hayes koordiniert. Wenn auch sichtlich anderer Meinung, will Reed dies tun.
T'Pol besucht auf Phlox' Wunsch hin den Doktor in der Krankenstation, der gerade seinen kleinen Zoo fĂŒttert. Er hat kĂŒrzlich mit Corporal Amanda Cole gesprochen, die heute Morgen bei ihm war und ĂŒber leichte Kopfschmerzen klagte, die sie schon eine Woche lang hat. Jeder Test, den er durchfĂŒhrte, fĂŒhrte zu einem negativen Ergebnis. FĂŒr den Doktor war es ein RĂ€tsel bis Cole erwĂ€hnte, dass sie eine vulkanische Neuropressur von Commander Tucker bekommen hat. Er will deshalb von ihr wissen, ob diese Technik Kopfschmerzen verursachen kann, denn Neuropressur ist eine sehr spezielle Behandlung und Tucker erhĂ€lt diese erst seit ein paar Monaten. Er hat sich gedacht, dass der Commander vielleicht etwas falsch gemacht haben könnte. T'Pol hĂ€lt dies fĂŒr möglich. Phlox hat bereits mit Amanda Cole gesprochen, möchte aber, dass T'Pol selbst mit Tucker spricht, vielleicht bei ihrer nĂ€chsten Sitzung. Die Vulkanierin ist einverstanden, scheint aber leicht abwesend und enttĂ€uscht. Phlox schlĂ€gt außerdem vor, dass sie eine Neuropressur-Sitzung mit Corporal Cole durchfĂŒhrt, wenn sie Zeit dafĂŒr hat. Dabei könnte sie einige der Fehler von Commander Tucker wieder gutmachen. Schweigend willigt sie ein.
Durch die Korridore halb rennend schlĂ€gt Major Hayes Reed Dienstag, Mittwoch und Freitag um acht Uhr morgens fĂŒr die Trainingseinheiten vor. Reed zieht es aber lieber vor, an den Abenden zu trainieren. Man bekommt ein besseres Workout, die Muskeln sind entspannter und die Reaktionszeit ist höher. Hayes schlĂ€gt deshalb dienstags und freitags am Morgen und mittwochs am Abend vor. Reed hĂ€tte aber lieber dienstags und freitags am Abend und mittwochs am Morgen. Hayes findet, dass der Taktische Offizier es ihm nicht gerade leicht macht. Er glaubt, dass er es absichtlich versucht schwierig zu machen. Reed will wissen, ob Hayes so seine AuthoritĂ€t untergraben möchte. Was hat sich der Major nur dabei gedacht, als er zum Captain ging und ihm diesen Vorschlag machte? Hayes weiß, dass wenn er erst zu Malcolm gegangen wĂ€re, dieser Vorschlag bereits im Keim erstickt worden wĂ€re. Reed findet, dass er möglicherweise sogar Recht hat, aber es wĂ€re seine Entscheidung gewesen. Hayes wollte ihm keinesfalls die Gelegenheit verwehren, doch Reed findet, dass er genau das wollte. Aber Hayes einzige Sorge ist die erfolgreiche Beendigung dieser Mission. Reed denkt genauso - dienstags und freitags am Abend, dies ist sein letztes Wort. Damit lĂ€sst er den Major im Korridor stehen.

Die Enterprise rettet eine Kapsel aus einer Verzerrung.
Archer wird auf die BrĂŒcke gerufen, da Travis etwas merkwĂŒrdiges entdeckt hat. Es scheint, als wĂŒrden die Sterne ihre Positionen stĂ€ndig Ă€ndern. Der Captain vermutet, dass einer der Navigationssensoren nicht korrekt funktioniert, doch Mayweather hat bereits zwei Diagnosen durchgefĂŒhrt. Er hat keinerlei Fehler entdeckt. T'Pol glaubt, die Ursache gefunden zu haben. Es gibt drei Lichtjahre voraus eine ungewöhnliche gravimetrische Verzerrung. Archer will sich das nĂ€her ansehen.
Die Enterprise erreicht kurz darauf die seltsame Verzerrung, die wie eine riesige, orangebraune Gelmasse aussieht, die wabbelt und immer wieder neue AusstĂŒlpungen bildet. Die Verzerrung scheint eine Konversion der rĂ€umlichen Anomalien zu sein. Reed stellt fest, dass die Verzerrung mehr als 700 Million Kilometer im Durchmesser misst. Hoshi entdeckt ein sehr schwaches Signal aus dem Inneren. T'Pol erkennt, dass es ein etwa fĂŒnf Meter langes Objekt ist. Es befindet sich nur wenige hundert Meter vom Rand der Verzerrung im Inneren. Sie registriert zudem ein humanoides Lebenszeichen. Reed vermutet, dass es eine Fluchtkapsel ist. Es gibt keine weiteren Schiffe in der NĂ€he. Das Lebenszeichen an Bord ist auch nur noch sehr schwach. Reed soll die Fanghaken bereitmachen.
Die Enterprise nĂ€hert sich der Verzerrung und feuert den ersten Fanghaken ab. Er wird im Inneren aber leicht abgelenkt, wie das Licht beim Eindringen in die WasseroberflĂ€che. Reed versucht es noch einmal, wobei er komponsiert. Es gelingt, sie bekommen das Schiff zu fassen. Plötzlich scheint sich die Verzerrung explosionsartig auszudehnen und taucht bereits die HĂ€lfte der Utertassensektion der Enterprise in die Verzerrung ein. Schon bald hat sich auch die BrĂŒcke erfasst, die plötzlich in ein rotes Licht getaucht wird. Überall bilden sich in der Luft Energiegebilde, welche die Systeme der Enterprise beeinflussen und Überladungen wie in Zeitlupe hervorrufen. Man verliert die Kontrolle ĂŒber die Systeme im ganzen Schiff. Mayweather verliert die Steuerkontrolle. T'Pol registriert einen steigenden Anteil von Ammoniumsulfit in der AtmosphĂ€re. Archer ruft den Maschinenraum und befiehlt sofort vollen Umkehrschub. Trip aktiviert den Antrieb direkt am Reaktor. Die Enterprise kann sich und das kleine Objekt aus der wachsenden Verzerrung ziehen. Sofort sind alle Systeme wieder online. Archer befiehlt, sie von hier wegzubringen.

Ein Außerirdischer befindet sich in der Kapsel.
Der Captain kommt daraufhin in den Frachtraum, in den man die Kapsel, die man soeben geborgen hat, gebracht hat. Trip und Reed können die Kapsel an der Frontseite öffnen. Sofort fĂ€hrt ein glĂ€serner Zylinder heraus, in dem ein unbekanntes humanoides Lebewesen mit reptilienartiger Haut liegt, das ĂŒber viele Glasfaserkabel mit den Systemen der Kapsel verbunden ist.

Der Fremde weigert sich, Informationen preiszugeben.
Phlox hat den Fremden, der inzwischen erwacht ist, grĂŒndlich untersucht. Er leidet an einer Form rapider zellularer Degeneration. Phlox weiß nicht, ob er diesen Effekt stoppen kann. Er konnte ihn zwar wiederbeleben, hat aber sehr starke Schmerzen. Archer stellt sich dem Außerirdischen vor. Der wirft ihm wĂŒtend vor, kein Recht gehabt zu haben, ihn hier herzubringen. Er hat nicht um Hilfe gebeten und will sofort wieder in sein Schiff. Archer erklĂ€rt, dass sein Schiff nur ein minimales Lebenserhaltungssystem hat. Er wĂŒrde nicht lang ĂŒberleben, wenn man ihn zurĂŒckbringt. Doch darum sollen sich die Menschen nicht kĂŒmmern. Der Captain interessiert sich dafĂŒr, wofĂŒr diese Kapsel eigentlich entwickelt wurde. Der Fremde will aber keinerlei Fragen beantworten. Archer bietet ihm noch einmal seine Hilfe an, doch der Außerirdische will nur wĂŒtend zurĂŒck auf sein Schiff. Da erleidet er einen Schock und muss ruhig gestellt werden.
Archer besucht daraufhin Mayweather und T'Pol im Kommandozentrum. Die beiden arbeiten an den Navigationssensoren, um die Auswirkungen der gravimetrischen Wellen zu kompensieren. Er benötigt nur etwas Zeit, um die neuen Einstellungen hochzuladen und zu testen. T'Pol konnte einiges ĂŒber die Verzerrung in Erfahrung bringen. Sie breitet sich mit einigen Metern pro Sekunde aus. Sie liegt genau im Zentrum von fĂŒnf der geheimnisvollen SphĂ€ren, die sie in der Delphic Ausdehnung entdeckt haben. Es ist möglich, dass die SphĂ€ren diese Verzerrung erzeugen. Innerhalb der Verzerrung befindet sich ein Planet, der einst bewohnt war und vor einiger Zeit von der Verzerrung verschluckt wurde. Es gibt dort kein Anzeichen fĂŒr Leben mehr. Archer vermutet, dass der Außerirdische vielleicht der letzte Überlebende ist. T'Pol soll mit Trip die Kapsel des Fremden untersuchen. Vielleicht finden sie mehr heraus, denn er ist nicht gerade eine große Quelle an Informationen.

Amanda und Trip verstehen sich ausgezeichnet.
Im Trainingsraum der Enterprise halten die MACOs und Senior Offiziere der Enterprise ihre erste Trainingseinheit ab. Major Hayes legt mit gekonnten ZĂŒgen einen seiner Leute auf die Matte und erklĂ€rt, dass sie verschiedene Disziplinen in ihre Technik einbeziehen, was sehr effektiv in einem Kampf Mann gegen Mann ist. Die Teilnehmer sollen sich jetzt einen Trainingspartner wĂ€hlen und einige der ZĂŒge trainieren. Trip wĂ€hlt sich sofort Amanda Cole als Partnerin. Beim Training kann Hoshi geschickt ihre MACO-Partnerin auf die Matte legen. Auch Mayweather ist Ă€ußerst erfolgreich. Reed gelingt es ebenfalls, einen MACO zu Boden zu bringen. Mit etwas MĂŒhe bringt T'Pol ihren Partner zu Fall und hat dann ein paar Sekunden Zeit, Trip und Cole zu beobachten, die nur ein wenig boxen und sehr viel Spaß zusammen haben. Schon greift ihr Partner wieder an, doch auch diesesmal ist sie ĂŒberlegen. Amanda zögert nun auch nicht mehr und legt Tucker auf die Matte. Sie hilft dem jungen Mann auf die Beine und gibt ihm daraufhin einen Klaps auf den Hintern. T'Pol befreit daraufhin ihren MACO aus dem Schwitzkasten, der nicht lange zögert und ihr einen krĂ€ftigen Kinnhaken gibt, der sie zu Fall bringt. Tucker und Cole beobachten dies besorgt.
Nun dĂŒrfen die Partner einzeln kĂ€mpfen. Mayweather soll an seinem MACO eine Kombination probieren, die sehr gut funktioniert. Der MACO versucht daraufhin anzugreifen, doch Travis kann gut ausweichen und seinen Parnter ĂŒberlisten und zu Boden werfen. Auch der nĂ€chste Angriff des MACOs scheitert. Hayes ist zufrieden. Der MACO soll jetzt eine eigene Kombination probieren. Mit schnellen Fußtritten und FaustschlĂ€gen bringt er Mayweather zu Fall. Travis ist außer Atem und der MACO scheint ihm auf zu helfen, stattdessen schlĂ€gt er den FĂ€hnrich noch einmal nieder. Hayes erklĂ€rt, dass Travis auf die HĂ€nde geschaut hat, als er ihm in die Augen hĂ€tte schauen sollen. Reed macht sich sichtlich um Travis Sorgen, und als Hayes eine Pause von 5 Minuten ankĂŒndigt beschließt der Lieutenant, dass es genug fĂŒr heute ist. Auch wenn Hayes noch ein paar SchulterwĂŒrfe durchnehmen möchte erklĂ€rt Reed, dass die Trainingseinheit vorĂŒber ist. Der Major gibt sich geschlagen. Die Leute sollen aber bis nĂ€chstes Mal an ihrer vorderen Abwehr und den EllenbogenschlĂ€gen arbeiten. Nachdem Reed alle wegtreten lassen hat, will er von Hayes wissen, was das sollte. Das ging fĂŒr ihn viel zu weit. Der letzte Schlag war vollkommen unnötig. Hayes findet, dass es fair war, denn schließlich war Mayweather bereits wieder auf den Beinen. Es war nur ein klein wenig Blut, niemand wurde verletzt. Reed macht ihm klar, dass dies Trainingssessions sind. Wenn der Major dies nicht versteht, wird er diese sofort einstellen lassen. Hayes hat verstanden - auch wenn er sichtlich anderer Meinung ist.

T'Pol stellt Tucker zur Rede.
Tucker und T'Pol untersuchen am nĂ€chsten Tag die außerirdische Schiffskapsel. Der Commander glaubt, einen Transmitter gefunden zu haben kann aber die Frequenz nicht ermitteln. T'Pol hat jedoch andere Gedanken. Sie hat von Phlox erfahren, dass Corporal Cole Kopfschmerzen hat. Der Doktor glaubt, dass diese durch Trips Neuropressur verursacht wurden. Da Amanda ihm keine Sorgen bereiten wollte, hat sie es ihm nicht verraten. Tucker fragt sich, wie Neuropressur die Ursache dafĂŒr sein kann. T'Pol erklĂ€rt, dass sie nicht von AnfĂ€ngern durchgefĂŒhrt werden sollte. Wenn man etwas falsch macht, könnte es zu neuralen SchĂ€den fĂŒhren. Tucker hat es zwar schon oft an T'Pol durchgefĂŒhrt, aber da stand er unter ihrer Aufsicht. Trip versteht und fragt ironisch, ob T'Pol ihn und Cole in Zukunft beaufsichtigen möchte. Die Vulkanierin schlĂ€gt ihm aber vor, diese Sessions einfach zu beenden. Um das Thema zu wechseln erklĂ€rt sie, dass die vielen kleinen Leitungen in der Kapsel biometrische Daten ĂŒber den Piloten sammeln. Trip weiß, dass Amanda darĂŒber nicht gerade glĂŒcklich sein wird. T'Pol sieht das ebenso. Da wird Trip neugierig, was sie damit meint. T'Pol hat lĂ€ngst gemerkt, dass Trip und Amanda gute Freunde geworden sind. Letzte Woche haben sie zusammen gegessen und wĂ€hrend der gestrigen Trainingsstunde hat sie ihm an den Hintern gefasst. Trip muss lachen, da die Vulkanierin ihn ziemlich genau beobachten muss. Sie erklĂ€rt, dass man sie beide ja schwer ĂŒbersehen kann. Verlegen erklĂ€rt Tucker, dass Amanda und er viele Interessen teilen. Sie beide kommen zum Beispiel aus Florida. T'Pol findet, dass er sein Verhalten nicht rechtfertigen muss. Sie schlĂ€gt nur etwas Diskretion vor. Es ist fĂŒr einen Senior Offizier nicht angemessen, sich mit einem Untergebenen einzulassen. Trip weiß aber, dass Amanda nicht zur Sternenflotte gehört. Es ist nichts Unangemessenes an dem, was er tut. Da entdeckt T'Pol etwas Interessantes und will die Daten sofort dem Captain ĂŒberbringen.

Archer will, dass Phlox den Außerirdischen um jeden Preis wiederbeleben.
In seinem Bereitschaftsraum erklĂ€rt T'Pol, dass die HĂŒlle der Kapsel aus der gleichen Kombination von Legierungen besteht wie die OberflĂ€che der SphĂ€ren. Archer fragt, ob sie sich an den Entstehungsmythos der Triannon erinnert. Diese glaubten, die SphĂ€ren wĂ€ren von göttlichen Wesen gebaut worden, die eines Tages in das Gelobte Land zurĂŒckkehren. Die SphĂ€ren, so der Mythos, verĂ€ndern die Ausdehnung zu einem Paradies fĂŒr die GlĂ€ubigen. Vielleicht hat der Glauben der Triannon eine wahre Grundlage. T'Pol hat herausgefunden, dass die Kapsel dafĂŒr gebaut wurde, den physiologischen Zustand des Außerirdischen zu ĂŒberwachen und zu ĂŒbermitteln. Sie glaubt, dass er in die Verzerrung geschickt wurde, damit jemand beobachten konnte, wie sich die Umgebung auf ihn auswirkt. Archer erinnert dies an einen Kanarienvogel. Auf der Erde ließen Minenarbeiter Kanarienvögel hinunter in ihre Tunnel. Wenn der Kanarienvogel nicht starb, wussten die Minenarbeiter, dass die Luft atembar war und konnten weitermachen.
Archer kehrt deshalb sofort zurĂŒck in die Krankenstation. Der Doktor hat schlechte Nachrichten. Der Zustand des Außerirdischen hat sich verschlimmert. Er desintegriert sprichwörtlich. Phlox hat keinen Weg gefunden, dies aufzuhalten. Archer will noch einmal mit ihm sprechen. Phlox soll einen Weg finden, ihn wiederzubeleben. Der Doktor protestiert, denn der Außerirdische stirbt einen schmerzhaften Tod. Es wĂ€re unethisch ihn bei Bewusstsein zu halten. Archer ist bereit, die Ethik ein wenig zu biegen, um die Antworten zu bekommen, die er braucht. Phlox will tun, was er kann. Der Captain will sofort informiert werden, wenn der Außerirdische wieder bei Bewusstsein ist.

T'Pol horcht Amanda aus.
T'Pol hat Amanda Cole zu sich eingeladen, um mit ihr eine Neuropressur-Sitzung durchzufĂŒhren, was der Corporal sehr zu schĂ€tzen weiß. Die beiden setzen sich hintereinander auf das Bett der Vulkanierin und T'Pol beginnt, die Schultern von Cole zu massieren, wĂ€hrend sie tief ein- und ausatmet. Sie kennt sich gut damit aus, da Trip ihr schon einiges erklĂ€rt hat. T'Pol weiß, dass Phlox Cole von weiteren Sitzungen mit Commander Tucker abgeraten hat. Cole muss zugeben, dass sie eine Lektion erhalten hat. T'Pol ist aufgefallen, dass sie und Trip ihre gegenseitige Gesellschaft mögen. Amanda weiß, dass sie sehr viel gemeinsam haben. Sie fragt, ob er T'Pol je erzĂ€hlt hat, dass sie weniger als 50 Kilometer entfernt voneinander aufgewachsen sind. Ihre High Schools waren Konkurrenten und sie gingen in die gleichen Kinos. Beide ihrer HeimatstĂ€dte wurden bei dem Angriff auf die Erde zerstört. GlĂŒcklicherweise ist ihre Familie vor ein paar Jahren nach Norden gezogen. Sie erinnert sich aber, dort glĂŒcklich gewesen zu sein. T'Pol weiß, dass Tucker stark unter dem Verlust seiner Schwester leidet. Amanda meint, dass er viel ĂŒber seine Schwester erzĂ€hlt, etwas, das T'Pol zu stören scheint. Sie weiß, dass sich Cole zu ihm hingezogen fĂŒhlt. Amanda muss dem zustimmen. Was könnte man an Tucker auch nicht mögen? Er ist ein Gentleman und es ist schön, in seiner NĂ€he zu sein. Und er hat sehr schöne Arme. Da drĂŒckt T'Pol wohl etwas zu fest zu, so dass ein kleines Knacken zu hören ist und Amanda zusammenzuckt. Die Vulkanierin verspricht, nicht mehr so hart zuzudrĂŒcken.

Ein GesprÀch unter Freunden.
In einem Frachtraum findet die nĂ€chste Traininseinheit von Major Hayes statt. Das dafĂŒr benötigte spezielle Traininssystem wurde von den MACOs vor einigen Monaten auf der Jupiter Station entwickelt. Das Ziel ist es, mit einem Gewehr so viele simulierte Ziele wie möglich in 10 Sekunden zu treffen. Reed soll anfangen, wenn er sich traut. Der stellt sich auf eine Markierung im Raum und Hayes startet das Training auf Stufe 2. Da tauchen wie aus dem Nichts kleine blaue Kugeln auf, die Reed bekĂ€mpft. Die ersten beiden verschwinden beim Treffen, die dritte teilt sich jedoch in viele weitere kleine Kugeln auf. Damit hat der taktische Offizier schon seine Probleme. Ihm gelingt es, nur noch eine weitere Kugel zu treffen. Vier Ziele in 10 Sekunden findet Hayes fĂŒr einen ersten Versuch gar nicht schlecht. Doch Reed sollte ein wenig mehr Trainingszeit einplanen. Hayes will vorfĂŒhren, dass er es besser kann. Er lĂ€sst Stufe 4 einstellen. Schon die erste Kugel zerplatzt in fĂŒnf weitere Kugeln. Konzentriert beseitigt er sie eine nach der anderem, mit nur wenigen FehlschĂŒssen. Er schafft 9 Treffer. Der Major erklĂ€rt, dass dies ein mittelmĂ€ĂŸiges Ergebnis ist. Corporal Cole hĂ€lt noch immer den Rekord mit 14 Treffern auf Stufe 4. Sie meint zur Enterprise-Crew, dass sie einfach einen guten Tag hatte. Hayes schlĂ€gt vor, ein wenig zu trainieren. Sie sollen mit Stufe 2 beginnen und sich dann nach oben arbeiten. Er fragt, wer als nĂ€chstes möchte. Trip meldet sich freiwillig.
Etwas betrĂŒbt stochert Reed daraufhin in der Schiffsmesse in seinem Essen. Trip setzt sich zu ihm, der das Zielschießen scheinbar genossen hat. FĂŒr ihn sah es leichter aus, als es am Ende war. Er baut Malcolm auf, denn seine Trefferzahl wurde im Laufe der Übung immer besser. Reed gesteht, dass er die Kugeln im Geist durch Hayes' Gesicht ersetzt hat, worĂŒber Trip schmunzeln muss. Trip findet, dass die beiden endlich Frieden schließen sollten, doch fĂŒr Malcom ist es ein Kampf bis in den Tod. Malcolm befĂŒrchtet, dass Hayes die Sicherheit auf dem Schiff ĂŒbernehmen möchte. Trip kann nicht glauben, dass Malcolm sich so etwas einredet. Was ist so verkehrt daran, so gut wie möglich auf das Unbekannte vor ihnen vorbereitet zu sein? Das Extratraining ist gar keine so schlechte Idee. Reed gibt sich geschlagen, Tucker soll es einfach vergessen. Er lenkt das Thema daraufhin auf Trip und Ms. Cole. Tucker meint, dass sie nur Freunde sind und fragt, ob etwa jeder sie beide beobachtet. Reed meint, dass man sie nur schwer ĂŒbersehen kann. Das hat Trip bereits von T'Pol gehört. Malcolm fragt grinsend, ob es wahr ist, dass die Vulkanierin nun Amanda Neuropressuren verabreicht, um den Schaden zu mindern, die er angerichtet hat. Trip verteidigt sich, dass T'Pol nur ein wenig die Falten ausbĂŒgelt. Doch Reed lĂ€sst nicht locker und will wissen, warum Trip ĂŒberhaupt mit Amanda eine Neuropressur-Sitzung hatte. Nach allem, was er darĂŒber gehört hat, ist dies eine sehr intime Prozedur. Tucker meint zu seiner Verteidigung, dass er es auch mit T'Pol macht. Will Reed etwa andeuten, dass da auch etwas zischen ihm und der Vulkanierin ist? Dieses GerĂŒcht existiert tatsĂ€chlich an Bord. Tucker will es Reed ein letztes Mal erklĂ€ren. Zwischen ihnen allen lĂ€uft nichts. Malcolm versteht, sie sind einfach alle nur Freunde. Er nimmt daher an, dass diese Neuropressur gar nicht so intim ist und will gerade damit anfangen, ĂŒber einen Schmerz im RĂŒcken zu klagen, als Tucker ihn bittet, es einfach zu vergessen, worĂŒber Reed nur lachen muss.

Der Außerirdische erzĂ€hlt seine Geschichte.
Der Außerirdische in der Krankenstation ist inzwischen wieder bei Bewusstsein. Archer macht ihm klar, dass er weiß, dass er als Testsubjekt hergeschickt wurde. Archer will wissen, was sich hinter der Region des Alls verbirgt, in der man ihn gefunden hat. Phlox will ihm ein Beruhigungsmittel geben, da die Schmerzmittel scheinbar nachlassen. Doch Archer hĂ€lt ihn zurĂŒck. Der Fremde erklĂ€rt, dass er gegen seinen Willen geschickt wurde. Er stammt nicht aus dem gleichen Teil des Weltraums wie Archer. Er kommt aus einem transdimensionalen Gebiet. Er weiß nicht, warum er hergeschickt wurde. Archer kann dies kaum glauben, doch der Außerirdische schwört, dass dies die Wahrheit ist. Er war ein Gefangener. Wegen seiner SĂŒnden verbrachte er sein ganzes erwachsene Leben in einer Zelle. Eines Tages boten ihm die Wachen die Freiheit an, wenn er an einem Experiment teilnehmen wĂŒrde. Er willigte ein. Das ist alles, an das er sich erinnert. Archer erzĂ€hlt ihm, dass man ihn in einer treibenden Kapsel gefunden hat. Er lag auf einer Liege mit einer enormen Menge an Überwachungsequipment. Der Außerirdische weiß, dass dieses Experiment wichtig fĂŒr die anderen war. Sie hĂ€tten ihn nicht einfach im Stich gelassen. Er möchte deshalb sofort zurĂŒck. Archer meint, dass dies unmöglich ist. Der Fremde weiß, dass er dann sterben wird. Er fleht Archer an und streckt seine Hand nach ihm aus. Da scheint sich seine Hand fĂŒr die Bruchteile einer Sekunde aufzulösen und erscheint wieder. Der Fremde fragt Ă€ngstlich, was mit ihm geschieht.

T'Pol und Trrip verbringen eine romantische Nacht.
"Logbuch des Captains, Nachtrag. Mit den Anpassungen von Travis haben wir den Kurs auf den Roten Riesen wieder aufgenommen."
Nach all dem Training und einer Sonderschicht im Maschinenraum ist Tucker mehr als froh, wieder eine Neuropressur-Sitzung mit T'Pol im Kerzenlicht abhalten zu können. Die beiden setzen sich Angesicht zu Angesicht gegenĂŒber. T'Pol massiert sanft seinen Hals an beiden Seiten. Tucker fĂ€llt auf, dass sie heute recht schweigsam ist und möchte wissen, ob sie noch immer wegen ihm und Amanda bestĂŒrzt ist. Auch wenn sie es verneint klingt sie so. Trip will wissen, ob eine Neuropressur-Sitzung zwischen ihm und einem MACO so schlimm ist. Es könnte natĂŒrlich auch sein, dass T'Pol ein wenig eifersĂŒchtig ist. Diese meint, dass sie keinerlei Eifersucht verspĂŒrt. Dann, so Trip, kann sie Eifersucht aber sehr gut imitieren. T'Pol macht ihm klar, dass sie in keinster Weise eifersĂŒchtig auf ihn oder Amanda Cole ist. Trip bemerkt, dass sie ihre Stimme leicht erhebt, ein erstes Anzeichen fĂŒr Eifersucht. Die Vulkanierin wusste gar nicht, dass er ein Experte in Stimmenanalyse ist. Der muss jedoch kein Experte sein, um zu sehen, was in ihr vorgeht. Sie soll endlich zugeben, dass sie ein wenig eifersĂŒchtig ist. T'Pol fragt, ob er wirklich andeutet, dass sie sich zu ihm hingezogen fĂŒhlt. Tucker findet, dass dies mit ihrer Eifersucht einhergehen wĂŒrde. T'Pol findet, dass er etwas falsch liegt, wer hier sich zu wem hingezogen fĂŒhlt. Trip fragt, ob sie etwa andeutet, dass er sich zu ihr hingezogen fĂŒhlt. T'Pol muss das nicht andeuten, denn Trip hat es ihr bereits selbst gesagt. Genauer gesagt war es eigentlich Sim. Er gestand hier in ihrem Quartier seine Liebe zu ihr. Tucker ist fassungslos und fragt, was er in ihrem Quartier zu suchen hatte. T'Pol fĂ€llt auf, dass er seine Stimme erhebt. Und auch sie muss kein Stimmenexperte sein, um ihn zu verstehen. Trip versteht es nicht, ist er etwa eifersĂŒchtig auf sich selbst? ZunĂ€chst meint er, dass er nicht eifersĂŒchtig ist. Als er jedoch noch einmal kurz darĂŒber nachdenkt, gibt er zu, dass er vielleicht doch ein wenig eifersĂŒchtig sein könnte. T'Pol schließt daraus, dass er sich zu ihr hingezogen fĂŒhlt. Da fragt sich Tucker, was hier eigentlich vor sich geht. Doch noch bevor er weiter ĂŒberlegen kann, kĂŒsst T'Pol ihn leidenschaftlich. Sie steht auf, tritt einen Schritt zurĂŒck und legt ihren Nachtmantel ab und steht so gĂ€nzlich nackt vor Trip. Wortlos kĂŒsst sie ihn und fĂŒr die beiden beginnt eine romantische Nacht.

Der Fremde flieht aus der Krankenstation.
Dem Außerirdischen in der Krankenstation geht es sichtlich schlechter. Er erkennt, dass der Doktor nicht wie die anderen auf dem Schiff ist. Phlox erklĂ€rt, dass er von einer anderen Welt stammt. Die Menschen stammen von der Erde und seine Welt heißt Denobula. Er tut alles, um zu verhindern, dass der Fremde stirbt, wofĂŒr der Außerirdische dankbar ist. Phlox rĂ€t ihm, sich auzuruhen. Nachdem der Doktor sich anderen Dingen zugewandt hat, steht der Fremde plötzlich hinter ihm und wĂŒrgt ihn mit seinem Arm. Doch der Arm wird kurz instabil und dringt durch den Hals des Doktors, der bewusstlos zu Boden fĂ€llt. Der Fremde bemerkt, dass er durch WĂ€nde greifen kann. GemĂŒtlich beginnt er, sich durch sie hindurch zu bewegen.

Reed und Hayes bekommen sich in die Haare.
Allein trainiert Reed Kampftechniken vor einer Spiegelwand im Trainingsraum, als Hayes zu ihm kommt. Als er ihn sieht, möchte er gleich wieder gehen, um ihn nicht abzulenken. Malcolm fĂŒhlt sich aber nicht abgelenkt. Im Gegenteil, er könnte einen Sparring-Partner gebrauchen, wenn der Major sich traut. Das lĂ€sst sich Hayes nicht entgehen. Malcolm schlĂ€gt zweimal mit den FĂ€usten zu, wird jedoch immer abgewehrt. Auch eine Kombination kann Hayes gut verhindern und bringt Malcom zu Boden. Der MACO findet, dass sich seine Kombinationen verschnellert haben, er macht Fortschritte. Das macht Reed wĂŒtend. Er tritt Hayes in die Kniekehle und schlĂ€gt ihn brutal ins Gesicht. Als Hayes ihn darauf angreift, wehrt Reed ihn gekonnt ab und scherzt, dass Hayes Fortschritte macht. Gekonnt kann er den wĂŒtend angreifenen Major zu Fall bringen. Im Schwitzkasten haltend meint Reed ironisch zu Hayes, dass er zu sehr auf seine HĂ€nde geschaut hat, als er in seine Augen hĂ€tte schauen sollen. Da reicht es Hayes. Wieder auf den Beinen legt er Reed auf die Matte und hĂ€lt ihn dort fest. Er will endlich wissen, warum Reed ihn nicht seine Arbeit machen lĂ€sst. Reed befreit sich und meint, dass er nicht zulassen wird, dass Hayes die Sicherheit an Bord ĂŒbernimmt. Der Major ist fassungslos, dass Reed dies von ihm denkt. Malcolm weiß aber, dass er es nicht leiden kann, Befehle von ihm zu erhalten. Da bekommt er einige Tritte von Hayes, der meint, dass er kein Problem damit hat, Befehle von ihm zu erhalten. Mit einen weiteren Tritt befördert er Reed zu Boden und meint, dass er nach seinem Überlebenstraining mit fast allem zurecht kommt. Er will daraufhin gehen, doch Reed lĂ€sst sich nicht so einfach abspeisen. Er rennt ihn in den Korridor hinterher, wo die beiden ihren Kampf fortsetzen. Einen Crewman, der dies besorgt beobachtet, schickt Reed sofort weiter. Malcolm bringt Hayes mit einem klingonischen Wurf zu Boden, den er einmal gesehen hat. Da gibt es taktischen Alarm. Alle Senior Offiziere sollen sich auf ihrem Posten melden. Reed und Hayes machen sich sofort auf den Weg.

Der Außerirdische manipuliert den Antrieb.
Der Außerirdische geht inzwischen völlig ruhig durch die WĂ€nde der Enterprise, ĂŒberrascht dabei einige Crewmitglieder und bringt Energieleitungen zum Überladen. T'Pol erkennt auf der BrĂŒcke, dass durch seinen Gang Systeme beschĂ€digt werden. Sie kann ihn deshalb leicht orten. Als er die sekundĂ€re Relaiskupplung beschĂ€digt, weiß Archer, dass er auf dem B-Deck ist, zwischen den A1- und A3-Schotts. Reed meldet sich mit Hayes und einigen MACOs, als der Außerirdische direkt vor ihnen aus einer Wand durch eine Konsole auftaucht. Sofort feuern sie auf den Fremden. Dies zeigt jedoch keine Wirkung. Die SchĂŒsse gehen einfach durch ihn hindurch. Reed meldet dem Captain, dass er zum Zentrum des Schiffes unterwegs ist. Noch bevor Archer Tucker im Maschinenraum warnen kann, ist der Außerirdische auch schon dort und geht einfach durch den Commander hindurch, der danach von Reed und Hayes bewusstlos gefunden wird. Der Fremde klettert den Warpreaktor hinauf, wĂ€hrend auf ihn wild geschossen wird. Er greift in den Reaktor hinein, was zu einigen Fehlfunktionen fĂŒhrt. Durch die Überladungen am Reaktor wird ein MACO schwer verletzt. T'Pol registriert auf der BrĂŒcke, dass die magnetische EindĂ€mmung des Warpreaktors fluktuiert. WĂ€hrend der Außerirdische immer weiter macht, will Reed einen Feedback-Impuls am Reaktor erzeugen, indem er die Plasmaspulen manipuliert. Dazu muss er mit Hayes zusammenarbeiten. WĂ€hrend Hayes an den Plasmaspulen Einstellungen vornimmt, tut Reed dies ebenso direkt am Reaktor. Durch den entstehenden Feedback-Impuls wird der Arm des Außerirdischen aus dem Reaktor geschleudert, so dass dieser bewusstlos zu Boden fĂ€llt.

T'Pol erklÀrt die letzte Nacht zu einem Experiment.
Am nĂ€chsten Morgen kommt Tucker in die Schiffsmesse, wo sich T'Pol bereits eine Tasse Tee holt. Trip dagegen holt sich leicht nervös einen starken Kaffee. Er meint, dass es eine heikle Nacht war. Sie antwortet darauf nur kurz, dass sie ereignisreich war. Tucker weiß nicht, wer am Antrieb grĂ¶ĂŸeren Schaden hinterlassen hat: Der Außerirdische oder Malcolm. Man wird jedoch mindestens einen Tag brauchen, um weiterzufliegen. Nach einiger Überlegung kommt Trip zu dem Entschluss, dass er vielleicht etwas ĂŒber letzte Nacht sagen muss - ĂŒber das, was zwischen ihnen beiden geschehen ist. Er möchte zunĂ€chst beginnen, entscheidet dann aber nervös, dass T'Pol den ersten Schritt tun sollte. Sie nimmt an, dass sie ihm danken soll. Stolz und lĂ€chelnd erklĂ€rt Trip, dass sie ihm nicht danken muss. Die ergĂ€nzt aber, dass sie ihn fĂŒr die Erleichterung ihrer Erforschung der menschlichen SexualitĂ€t danken möchte. Trip ist ziemlich verwirrt, behĂ€lt jedoch sein LĂ€cheln. T'Pol meint, dass SexualitĂ€t einer der vielen Aspekte der Menschen ist, die sie seit ihrem Austritt aus dem Hohen Kommando erforschen wollte. FĂŒr Trip hört sich dies so an, als wĂ€re die letzte Nacht ein Experiment gewesen. Die Vulkanierin wĂŒrde aber nicht diesen Ausdruck dafĂŒr verwenden. Trip weiß aber, dass dies der eigentliche Gedanke dahinter war. Fast schon ironisch fragt ihn T'Pol deshalb, ob er jetzt emotional wird. Trip will nur nicht mit einer Laborratte verglichen werden. Sie entschuldigt sich dafĂŒr, ihn beleidigt zu haben. Trip findet, dass sie nicht weiter darĂŒber nachdenken sollte. Er wĂŒrde es schĂ€tzen, wenn diese Sache zwischen ihnen bliebe. Vielleicht sollten sie beide einfach vergessen, dass es je passiert ist. Nachdenklich stimmt die Vulkanierin ihm zu. FĂŒr Trip bedeutet das aber nicht, dass sie auch keine Neuropressur-Sitzungen mehr durchfĂŒhern können, worauf sich T'Pol schĂŒchtern hinter ihrer großen Tasse versteckt.

Archer hÀlt Reed und Hayes eine Standpauke.
Archer hat Hayes und Reed zu sich in seinen Bereitschaftsraum zu einer Standpauke gerufen. Er hat von Phlox erfahren, dass Malcolm eine abgelöste Netzhaut hat und Hayes linke Niere verletzt ist. Er erklĂ€rt den beiden noch einmal, dass sie sich in einem gefĂ€hrlichen Gebiet des Weltraumes befinden. Sie versuchen, eine außerirdische Rasse davon abzuhalten, die Erde zu zerstören. Dabei werden sie von allen Seiten angegriffen und haben viele Feinde. Das letzte, was Archer erfahren möchte, ist, dass zwei seiner Senior Offiziere in die Krankenstation mussten, weil sie sich plötzlich zurĂŒck auf das Niveau eines FĂŒnfjĂ€hrien entwickelt haben. Als Reed etwas sagen will, meint Archer wĂŒtend, dass er ja nicht versuchen soll zu erklĂ€ren, wer damit angefangen hat. Er weiß nicht, was die beiden fĂŒr ein Problem miteinander haben, und es interessiert ihn auch nicht. Er befiehlt wĂŒtend, dass die beiden es sofort aus der Welt schaffen. EingeschĂŒchtert vermelden beide, dass es kein Problem gibt. Es ist aus der Welt geschafft. Etwas ruhiger erkundigt sich der Captain, wie es mit den Trainingseinheiten vorangeht. Beide melden, dass es gut lĂ€uft. Da wird Archer von Phlox in die Krankenstation gerufen, da der Außerirdische das Bewusstsein wiedererlangt hat. Er lĂ€sst Reed und Hayes im Stillgestanden in seinem Bereitschaftsraum stehen, wobei Reed sich kurz darauf fragt, ob sie wegtreten dĂŒrfen.

Der SphÀren Erbauer droht der Menschheit.
In der Krankenstation angekommen erklĂ€rt Phlox dem Captain, dass er nichts mehr fĂŒr den Fremden, dessen Haut immer weiter zerfĂ€llt, tun kann. Der Außerirdische beginnt auch stĂ€ndig komplett zu fluktuieren. Archer glaubt nicht mehr, dass er gegen seinen Willen in die Verzerrung geschickt wurde. Er ist sicher, er wusste, was seine Mission war. Der Captain will von dem Außerirdischen wissen, was seine Leute vorhaben und warum er versucht hat, sein Schiff zu zerstören. Doch der Fremde lĂ€chelt nur. Da packt Archer ihn beim Schlawittchen, zieht ihn hoch und verlangt, dass er antwortet. Der Außerirdische erklĂ€rt: "Wenn die Xindi die Erde zerstören, dann wird mein Volk ĂŒberwiegen." Danach löst er sich in Luft auf




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