Enterprise


:: Staffel Eins
:: Staffel Zwei
:: Staffel Drei
:: Staffel Vier


:: 3x01 The Xindi
:: 3x02 Anomaly
:: 3x03 Extinction
:: 3x04 Rajiin
:: 3x05 Impulse
:: 3x06 Exile
:: 3x07 The Shipment
:: 3x08 Twilight
:: 3x09 North Star
:: 3x10 Similtude
:: 3x11 Carpenter Street
:: 3x12 Chosen Realm
:: 3x13 Proving Ground
:: 3x14 Stratagem
:: 3x15 Harbinger
:: 3x16 Doctor's Orders
:: 3x17 Hatchery
:: 3x18 Azati Prime
:: 3x19 Damage
:: 3x20 The Forgotten
:: 3x21 EÂČ
:: 3x22 The Council
:: 3x23 Countdown
:: 3x24 Zero Hour


Episodenlogbuch


3x14 "Stratagem"

[Kriegslist]


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 Synopsis
Der Xindi-Humanoid Degra, der fĂŒr den Bau der Xindi-Superwaffe verantwortlich ist, erwacht unfrisiert mit langen Haaren und in einfacher Kleidung von den StĂ¶ĂŸen, die das kleine Shuttle, in dem er sich befindet, erschĂŒttern. Er blickt aus dem Fenster und sieht nur den leeren Weltraum. Mit ihm im Shuttle ist ein weiterer Humanoid, der es fliegt. Als er sich umdreht, um nach Degra zu schauen wird klar, wer der Pilot ist: Archer, seinerseits auch mit langen Haaren und ganz und gar nicht in seiner Uniform. Er berichtet Degra, dass die angreifenden Schiffe ihren Antrieb anvisieren. Degra will wissen, was er von ihm will. Archer möchte, dass er als Waffenexperte endlich die Schilde wieder online bringt. Denn wenn sie die Schilde nicht wieder hochbringen, wird von dem kleinen Schiff nur noch eine Staubwolke ĂŒbrig bleiben. Da er nichts tut, macht sich Archer selbst an die Arbeit. Degra erkennt die angreifenden Schiffe als Xindi-Insektoiden. Archer gelingt es, die Schilde wieder hochzufahren. Er weiß aber, dass sie nicht lange halten werden. Degra verlangt, dass er einen Kanal zu den Schiffen öffnet. Die Angreifer sind Xindi, er wird ihnen befehlen, das Feuer einzustellen. Doch Archer muss ihn enttĂ€uschen. Es ist schon lange her, dass die Xindi Befehle von ihm entgegennahmen. Als das Schiff erneut getroffen wird, schaut sich Archer die Anzeigen einer Konsole genauer an. Er entdeckt 500 Liter Warpplasma in den Steuerbordtanks. Er schlĂ€gt vor, sie auszustoßen. Degra soll dies auf sein Zeichen hin tun. TatsĂ€chlich tut der Xindi, wie ihm aufgetragen und man kann sich der Insektoiden-Schiffe entledigen, da das Plasma in die EinlassdĂŒsen der Xindi-Schiffe gerĂ€t und deren Antrieb ĂŒberhitzt. Degra möchte endlich wissen, wer Archer ist und warum er ihn entfĂŒhrt hat. Der Mensch kann kaum glauben, dass sich Degra nicht erinnert. Er hatte schon befĂŒrchtet, dass dies passieren wird. Er stellt sich als Archer vor und meint, dass der Xindi viel in den letzten Tagen durchgemacht hat. Da es Degra unbedingt wissen will, gesteht Archer zudem, dass er ein Mensch ist. Ängstlich zieht sich der Xindi in eine Ecke des Schiffes zurĂŒck. Er vermutet richtig, dass Archer von dem Erdschiff stammt, dem er erst kĂŒrzlich begegnet ist. Archer will aber, dass er ihm zuhört. Er ist nicht lĂ€nger sein Feind. Laut Archer verbrachte Degra die letzten beiden Tage in einer Verhörkammer. Was auch immer die Insektoiden ihm dort angetan haben, muss sein GedĂ€chtnis beeintrĂ€chtigt haben. Sie beide sind gerade von einer Insektoiden-Gefangenenkolonie geflohen. Sie haben beinahe drei Jahre eine Zelle geteilt. Degra hĂ€lt dies fĂŒr unmöglich. Archer bittet ihn deshalb, seinen Unterarm anzuschauen. Sie beide haben dort Markierungen. Archer erklĂ€rt, dass der Konflikt zwischen ihren beiden Völkern vorbei ist. Sie haben beide verloren. Archer verspricht, alles zu erklĂ€ren. Doch jetzt mĂŒssen sie erst einmal von hier verschwinden, bevor Degras "Freunde" ihren Antrieb wieder reparieren. Es gibt ein System ungefĂ€hr eine Woche entfernt. Es ist isoliert und Archer bezweifelt, dass man dort nach ihnen suchen wird. Er setzt einen Kurs und mit einem krĂ€ftigen Rumpeln geht das kleine Schiff auf Warp, was Degra gespannt durch ein kleines Fenster im Schiff beobachten kann.

Degra will nicht glauben, dass seine eigenen Leute ihn gefangen hielten. Archer muss lĂ€cheln, denn es ist schon eine Weile her, seit der Xindi die ĂŒbergroßen GrashĂŒpfer als seine eigenen Leute bezeichnete. Er erinnert sich vermutlich wegen der BlutwĂŒrmer nicht mehr an alles. Diese werden wĂ€hrend der Verhöre verwendet. Ein Sekret, dass sie im Körperinneren des Verhörten absondern, macht das Opfer kooperativer. Es gibt jedoch eine Nebenwirkung. Manchmal können sie auch Erinnerungen unterdrĂŒcken. Sie haben einen benutzt, als sie Archer verhörten. Dadurch vergaß er alles seit seiner Zeit auf der Flugschule. Die Erinnerungen werden aber zurĂŒckkommen. Degra soll nur ein paar Tage warten. Degra will wissen, warum die Xindi ihn gerade jetzt verhören wollen, wo er doch schon drei Jahre im GefĂ€ngnis war. Archer erklĂ€rt, dass sie Informationen ĂŒber die Waffe wollten. Er erkennt, dass es etwas dauern wird, ihm alles zu erklĂ€ren. Deshalb fragt er, was das letzte ist, an das sich Degra erinnern kann. Degra erzĂ€hlt, dass er auf seinem Schiff unterwegs ins Kallindra System war, dort wo der Prototyp getestet wurde. Archer erinnert sich, dass der Test fehlschlug, denn er war schließlich selbst dafĂŒr verantwortlich. Degras Kemocite-Lieferung war manipuliert. Degra weiß sofort, dass Gralik verantwortlich dafĂŒr war. Archer erklĂ€rt, dass das Xindi-Faultier nicht gerade glĂŒcklich war, als Archer ihm damals erzĂ€hlte, was mit seinem Kemocite gemacht werden sollte. Degra möchte ihn dafĂŒr exekutieren lassen, doch Archer erklĂ€rt, dass er dies bereits wurde. Am Ende machte es jedoch keinen großen Unterschied. Sie konnten das Waffenprogramm der Xindi nicht stoppen, nur verlangsamen. Ein paar Wochen spĂ€ter wurde die Waffe gestartet und die Xindi zerstörten die Erde. Archer weiß jedoch nicht, ob man dies als Erfolg fĂŒr die Xindi bezeichnen darf. Nachdem die Erde zerstört wurde, traten die internen RivalitĂ€ten unter den Xindi wieder an die OberflĂ€che. Die Insektoiden begannen, andere Kolonien anzugreifen. Sie töteten Tausende von anderen Xindi. Degra meint schockiert, dass die Reptilien und die Aquatics dies niemals zugelassen hĂ€tten. Doch Archer erzĂ€hlt, dass es nicht viel gab, was sie tun konnten. WĂ€hrend Degra damit beschĂ€ftigt war, die Waffe zu bauen, bauten die Insektoiden Hunderte neuer Schiffe. Sie nutzten die Erde als Ablenkung. Ihr wahres Ziel war es, die anderen Xindi-Spezies zu beherrschen. Plötzlich spĂŒrt Degra einen Schmerz im Unterarm. Deutlich kann man den Blutwurm sehen, wie er unter der Haut seines Unterarmes entlangkriecht. Degra fragt, ob er ihn entfernen kann. Archer begibt sich deshalb gleich auf die Suche nach einem medizinischen Koffer. Er findet darin ein großes Messer und einen Glaszylinder. Vorsichtig schneidet er in den Unterarm des Xindi. Danach drĂŒckt er den Wurm vorsichtig aus dem Schnitt und kann ihn letztendlich ganz herausziehen. Dies scheint Degras Vertrauen in Archer etwas zu verstĂ€rken.

Kurz darauf findet Archer in einem Ablagefach eine Flasche, die definitv Alkohol enthĂ€lt. Er schĂ€tzt, dass Degra dies nun dringender benötigt, als er selbst. Doch der Xindi lehnt ab. Deshalb nimmt Archer einen Schluck. Degra kann noch immer nicht verstehen, wie ein Xindi und ein Mensch ihre Differenzen so schnell ĂŒberwinden konnten. Archer erinnert sich aber, dass dies nicht ĂŒber Nacht geschah. Degra hat ihm zum Beispiel eine Narbe an der Stirn verpasst, bevor sie in eine gemeinsame Zelle gesteckt wurden. Die Wachen hielten es fĂŒr unterhaltend, sie beide in die gleiche Zelle zu stecken. Sie setzten Wetten darauf an, wer von ihnen beiden wohl am lĂ€ngsten ĂŒberleben wĂŒrde. Archer war in einem ziemlich schlechten Zustand zu der Zeit, deshalb war Degra immer ihr Favorit. Archer erzĂ€hlt nachdenklich, dass Degras Leute jeden getötet haben, mit dem Archer befreundet war. Er wollte damals sicherstellen, dass der Xindi die Zelle nie wieder verließ. Wochenlang versuchten sie, sich gegenseitig zu töten. Archer lag im Lazarett als er sich endlich fragte: Worum geht es hier ĂŒberhaupt? Seine Welt war bereits zerstört, genauso aber auch Degras Welt. Er schlug deshalb vor, dass sie beide zusammenarbeiten sollten, um von dort zu verschwinden. Es hat lĂ€nger gedauert, als sie beide gedacht haben, aber letztendlich haben sie es aber doch geschafft. Darauf nimmt Archer noch einen krĂ€ftigen Schluck. Degra kennt diese Art von Schiff gar nicht, in dem sie sich befinden. Archer erklĂ€rt, dass es sich um ein malotianisches Frachtshuttle handelt. Malotianer sind HĂ€ndler und bringen einige Male im Monat VersorgungsgĂŒter in die Gefangenenkolonie. Es hat keine Waffen aber das Schiff sollte stark genug sein, sie dorthin zu bringen, wohin sie wollen. Degra schlĂ€gt vor, einen Kurs zu Archers Schiff zu setzen. Doch Archer muss ihn enttĂ€uschen. Als die Enterprise damals dabei war, die Xindi-Waffe zu finden, haben die Insektoiden ihnen ein Schiff auf den Hals gejagt. Sie enterten die Enterprise und nahmen ihn gefangen. Danach platzierten sie Sprengstoff um den Warpreaktor. Archers Crew war noch immer an Bord, als sie den Sprengstoff detonieren ließen. Degra erinnert sich, dass die Insektoiden immer eine agressive Spezies waren. Er dachte jedoch niemals, dass sie zu so etwas imstande wĂ€ren. Sie haben alles zerstört, wofĂŒr der Xindi-Rat gearbeitet hat. Degra erzĂ€hlt, dass der Xindi-Rat gegrĂŒndet wurde, als ihr Heimatplanet zerstört wurde. Er sollte eine neue Heimat fĂŒr alle Xindi finden. Nach Jahren der Suche fanden sie einige passende Orte. Man konnte sich jedoch nie auf eine neue Heimat einigen. Ihr Plan fĂŒr die Wiedervereinigung wurde jedoch beseite gsetellt, als man von der Gefahr von der Erde erfuhr. Degra wurde befohlen, die Waffe zu designen. Er hat Jahre dieser Entwicklung gewidmet und viele Opfer gebracht, wie auch seine Frau. Degra will wissen, ob er weiß, was aus seiner Familie geworden ist. Archer meint, dass er ihm einmal erzĂ€hlt hat, dass er von Naara gehört hat, bevor er eingesperrt wurde. Sie und die Kinder waren in Sicherheit. Archer beruhigt ihn. Sie haben jetzt ein Schiff. Sie können nach ihnen suchen. Degra erklĂ€rt, dass sie sich zuletzt in einer Kolonie in der NĂ€he eine Roten Riesen aufhielten. Archer ĂŒberprĂŒft sofort die Karten, findet aber nichts in ihrer Reichweite. Archer fragt, ob er sich an die Koordinaten erinnert, doch Degra zweifelt, dass irgendetwas von der Kolonie ĂŒbrig ist. Sie war sicher eine der ersten Siedlungen, die angegriffen wurden. Archer glaubt, dass es Überlebende gegeben haben könnte, doch der Xindi hĂ€lt es fĂŒr zu gefĂ€hrlich. Die Patrouillenschiffe werden immer noch nach ihnen suchen. Sie sollten einen Zufluchtsort finden. Da entsteht ein Riss in der Decke des Shuttles, aus dem grĂŒner Nebel quillt. Archer erkennt es als ReaktorkĂŒhlmittel. Eine der Leitungen muss wĂ€hrend des Angriffs beschĂ€digt worden sein. Schnell holt Archer das einzige SauerstoffgerĂ€t an Bord aus einem Fach. Er ĂŒberlĂ€sst es großzĂŒgig Degra, schließlich hat er eine Familie. Er ĂŒbergibt ihm ebenfalls einen kleinen Schweißbrenner, mit dem Degra das Loch versiegeln soll. Archer will schwer atmend versuchen, die KĂŒhltanks zu verschließen. Er bricht unter Atemnot zusammen bevor Degra das Leck versiegeln kann. Schnell eilt er zu ihm und gibt ihm die Sauerstoffmaske. Sie benutzen sie beide gemeinsam, um den Qualm im Shuttle zu ĂŒberstehen.

Nach all der Aufregung haben sich die beiden zur Ruhe gelegt. Doch Archer ist noch wach. Leise steht er auf und holt aus einem kleinen Versteck ein Hypospray. Vorsichtig verabreicht er es dem Xindi, so dass dieser erst einmal nicht aufwachen kann. Der Captain ruft daraufhin T'Pol. Die Vulkanierin öffnet die TĂŒr des Shuttles, dass sich nicht im All, sondern in Frachtraum 2 der Enterprise befindet. Es ist auch kein echtes Shuttle, sondern nur eine Atrappe, mit hydraulischen GestĂ€ngen an der Außenseite, um ErschĂŒtterungen zu erzeugen und Videomonitoren vor den Fenstern, um den Sternenhimmel zu simulieren. Gesteuert wird die Atrappe von Trip und Mayweather. Der Doktor ist ebenfalls anwesend und erklĂ€rt, dass Degra mindestens zwei Stunden bewusstlos sein wird. Trip ist stinksauer, denn dieser Schweinehund hat die Waffe entwickelt. Archer will, das man ein Auge auf ihn wirft und geht mit Trip.

Archer und Trip besuchen daraufhin T'Pol und Hoshi im Kommandozentrum der Enterprise. Die Vulkanierin hat sieben Rote Riesen in der Gegend entdeckt. Sie sind ĂŒber ein Gebiet von 40 Lichtjahren verteilt. Auf diese Entfernung können sie die Sterne unmöglich nach einer Waffenfabrik scannen. Trip weiß nicht, ob der Rote Riese ĂŒberhaupt so eine gute Spur ist. Immerhin hat Degra nur erwĂ€hnt dass seine Familie dort ist. Archer ist sich aber ziemlich sicher, dass Degra seine Familie in der NĂ€he haben wollte, wenn er die Waffe entwirft. Hoshi hat fĂŒr einen Moment gedacht, der Xindi wĂŒrde die Koordinaten herausrĂŒcken. Trip schlĂ€gt Archer vor, ihm etwas von dem andorianischen Ale zu geben, vielleicht wird er dann gesprĂ€chiger. T'Pol findet, dass Archer Degras Vertrauen gewonnen hat. Vielleicht sollte er ihn einfach direkter fragen, wo die Waffe gebaut wird. Der Captain hĂ€lt dies fĂŒr zu riskant. Wenn Degra irgendetwas ahnt, dann stehen sie wieder genau am Anfang. Er ist sicher, dass der Xindi es ihm sagen wird. Er braucht nur etwas mehr Zeit.

Drei Tage zuvor:
"Logbuch des Captains, 12. Dezember 2153. Wir sind zu dem Ort zurĂŒckgekehrt, an dem die Xindi den Waffenprototypen getestet haben. Eine Analyse der TrĂŒmmer verrĂ€t uns vielleicht mehr darĂŒber."
Mayweather entdeckt ein Schiff am Rande des Systems. T'Pol identifiziert es als ein Xindi-Schiff. Man hat es vermutlich nicht entdeckt, da es durch einen Subraum-Vortex in das System gelangt ist. Die HĂŒllensignatur stimmt exakt mit dem Schiff ĂŒberein, das bei dem Waffentest vor zwei Tagen hier war. Reed empfĂ€ngt drei Lebenszeichen an Bord. Die Xindi scheinen die Enterprise noch nicht entdeckt zu haben.
Das Xindi-Schiff ist natĂŒrlich Degras Schiff, der den Fehlschlag des Waffentestes untersuchen möchte. Er lĂ€sst seinen Assistenten Thalen Kurs auf den Mond setzen, um dort einige Sensordrohnen auszusetzen. Doch sein Schiff wird bereits angegriffen. Thalen erkennt, dass es sich bei dem Angreifer um das Menschen-Schiff handelt. Er vermutet, dass es sich in den TrĂŒmmern versteckt hatte. Degra befiehlt, sofort den Rat zu kontaktieren. Doch der Subraumtransceiver von Degras Schiff ist bereits zerstört worden.
Mayweather erkennt auf der Enterprise, dass die Xindi versuchen zu fliehen. Reed soll deshalb versuchen, ihren Antrieb auszuschalten. Und tatsÀchlich gelingt es der Enterprise sehr einfach, das Schiff lahm zu legen. Archer lÀsst es rufen. Er erklÀrt, dass man ruhig bleiben und sich darauf vorbereiten soll, geentert zu werden.
Auf dem Xindi-Schiff beginnt Thalen sofort damit, alle Daten zu löschen.
Kurz darauf untersucht ein Außenteam der Enterprise das Xindi-Schiff genauer. T'Pol berichtet, dass die Xindi versucht haben, den Computerkern zu löschen, als sie das Schiff enterten. Es sind nur noch wenige Daten ĂŒbrig. Auch die NavigationslogbĂŒcher sind verschwunden. Hoshi scheint jedoch etwas an Degras Konsole entdeckt zu haben. Es handelt sich vermutlich um Fragmente persönlicher Dateien von Degra. Es gibt darin zwar nichts ĂŒber die Waffe, aber einen Hinweis auf einen Planeten, den er kĂŒrzlich besuchte: Azati Prime. Archer will darĂŒber informiert werden, was sie noch finden kann.
Trip schaut sich wĂ€hrenddessen den Antrieb des Schiffes genauer an. Er wĂŒrde ihn liebend gern vollstĂ€ndig auseinander nehmen um mehr ĂŒber die FĂ€higkeit zu erfahren, durch den Subraum-Vortex zu fliegen. Sie haben keine typische Warpgondel-Konfiguration sondern alles ist im Hauptdeflektor untergebracht. Tucker soll alles tun, was er kann.

Degra, Thalen und ein weiterer Assistent wurden wĂ€hrenddessen in eine Zelle an Bord der Enterprise gesperrt. Archer besucht den Waffendesigner. Er erklĂ€rt ihm, dass er weiß, dass Degra eine Waffe baut. Archer erzĂ€hlt, dass er in der Xindi-Kolonie war, als Degra seine letzte Lieferung Kemocite persönlich abholte. Archer weiß, dass die Xindi einen weiteren Angriff planen. Er will dies aber nicht zulassen. Degra gibt vor, dass Archer nichts erreicht, wenn er ihn entfĂŒhrt. Gerade als Archer wissen möchte, wo die Waffe ist, scheint es Probleme mit der Energieversorgung zu geben. Reed meldet von der BrĂŒcke, dass es eine Energiewelle im Plasmanetzwerk gibt. Die Ursache ist Strahlung, die von dem TrĂŒmmerfeld ausgeht. Diese Strahlung scheint die Systeme der Enterprise zu beeinflussen. Reed empfiehlt deshalb, eine sichere Distanz zwischen der Enterprise und dem TestgelĂ€nde zu bringen. Archer ist einverstanden, man soll das Schiff aus dem Feld fliegen, jedoch in der NĂ€he bleiben. Archer meint, dass vielleicht einer von Degras Mitarbeitern sagen will, wo die Waffe gebaut wird, doch auch diese hĂŒllen sich in Schweigen. Degra warnt Archer. Wenn seine Vorgesetzen merken, dass sie vermisst werden, wird man Schiffe schicken, um die Enterprise zu zerstören.
Archer braucht einen besseren Plan, um die Wahrheit aus Degra zu locken. Er holt sich deshalb Rat bei Phlox in der Krankenstation. Der schlĂ€gt ein Wahrheitsserum vor, doch es könnte Wochen dauern, die korrekte Formel zu synthetisieren. Phlox hat die Xindi-Physiologie untersucht. Es ist sehr gut möglich, die neuesten GedĂ€chtnisengramme aus Degras GedĂ€chtnis zu löschen. Er wĂŒrde dadurch nicht mehr wissen, dass er an Bord kam oder irgendeinen von ihnen getroffen hat. Phlox hat zwar einen Xindi-Reptilien untersucht, doch die neuralen Bahnen von Xindi-Reptilien und Xindi-Humanoiden sind beinahe identisch. Er mĂŒsste erst einige Tests durchfĂŒhren, doch das stellt sicher kein Problem dar. Archer fragt, wie selektiv so eine GedĂ€chtnisauslöschung sein kann.
Langsam nimmt der Plan Formen an. Die Crew hat beschlossen, ein Shuttle zur Simulation zu bauen. Da Trip schon Flugsimulatoren fĂŒr die Sternenflotte gebaut hat, sieht er darin keine große Schwierigkeit. Reed findet die Konstruktion auch nicht schwierig. Was ihm mehr Sorgen bereitet, ist das Design. Welche Spezies hat es gebaut? Wie soll die Sprache der Konsolen aussehen? Hoshi könnte dabei jedoch helfen. Sie hat eine Menge ĂŒber Degras Frau herausgefunden. Ihr Name ist Naara und sie haben zwei Kinder. T'Pol findet es notwendig, dass man mit Archer kommunizieren kann, wĂ€hrend er im Simulator ist. Reed weiß, dass die MACOs subdermale Transceiver verwenden, die - wie Phlox weiß - sehr leicht zu implantieren sind. Archer möchte, dass man sofort beginnt. T'Pol benötigt er jedoch noch fĂŒr einige der Details. Wenn sie das durchziehen wollen, will Degra sicher alles wissen, was in den letzten drei Jahren geschehen ist. Er kann sich nicht einfach aus dem Stehgreif eine ganze Geschichte ausdenken.
Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. Degra wurde betĂ€ubt und und erhielt vom Doktor nun seine langen, ungepflegten Haare und seine Kleidung. Nun tĂ€towiert er die Symbole auf den Unterarm des Xindi. Er beherrscht dies sehr gut, da Hautkunst auf Denobula sehr beliebt ist. GlĂŒcklicherweise bestanden seine Eltern darauf, dass er es lernt. Phlox erzĂ€hlt, dass er auch die Haar-Follikel stimuliert hat, um den langen Haarwuchs zu erreichen. Archer ist nicht sicher, ob er sie wirklich so grau machen musste, doch Phlox weiß aus Erfahrung, dass Stress wĂ€hrend der Gefangenschaft und der Folter sehr wohl einen Effekt auf die Haarpigmentierung haben kann. Danach holt Phlox sein nĂ€chstes Ass - seine regulanischen BlutwĂŒrmer. Er weiß, dass sie harmlos sind, da er schon viele Patienten mit ihnen behandelt hat. Es sollte kaum Nebenwirkungen geben. Archer soll versuchen, ihn nicht zu töten, da sie schwer zu ersetzen sind. Der Captain verspricht sein Bestes zu tun. Phlox lĂ€sst daraufhin den Blutwurm in Degras Nase kriechen.

ZurĂŒck in der Gegenwart:
Degra erwacht in seiner Koje durch ErschĂŒtterungen am Shuttlesimulator, die Archer als rĂ€umliche Anomalien bezeichnet. Degra soll sich festhalten. T'Pol ĂŒberwacht das Geschehen im Kommandozentrum und bittet Trip in Frachtraum 2, die Hydraulik auf Stufe 6 auszufahren. Das Shuttlemodell erbebt unter dem Druck. Degra fragt im Inneren besorgt, ob die HĂŒlle mit Trellium isoliert ist, doch Archer meint, das dem wohl offensichtlich nicht so ist. T'Pol befiehlt, auf Stufe 7 zu gehen. Die ErschĂŒtterungen werden schlimmer. Auf ihr Zeichen, soll Trip eine starken Stoß nach Steuerbord simulieren. Hoshi soll den Captain darĂŒber informieren. Als der Stoß kommt, fĂ€llt Degra aus seiner Koje. Archer meldet, dass sie die strukturelle IntegritĂ€t verlieren. Er bringt sie deshalb sicherheitshalber unter Warp. Auf seiner Konsole sieht man zahlreiche Anomalien, die das kleine Schiff umgeben. Er ist sicher, dass sie es nie in einem StĂŒck durch das Feld schaffen. Degra fragt hoffnungsvoll, ob sie außen herum fliegen könnten. Doch dazu reicht der Treibstoff nicht. Archer schlĂ€gt vor, einen Notruf zu senden. Vielleicht empfĂ€ngt ihn eines von Degras Schiffen. Der Xindi fĂŒrchtet aber, dass die Insektoiden ihn ebenfalls empfangen könnten. Es gibt aber einen Kommunikationskanal, der von hochrangigen Xindi-Primaten verwendet wird. Degra zweifelt, dass die Xindi-Insektoiden diesen kennen. Degra möchte die Frequenz jedoch selbst eingeben. Archer ĂŒberlĂ€sst ihm deshalb die Konsole. Im Kommandozentrum fĂ€ngt man die Frequenzeingabe ab. Hoshi aktiviert die Kommunikation zum Simulator und soll sich darauf vorbereiten, zu antworten. Reed meldet von der BrĂŒcke aus, dass er eine Verzerrung im Subraum entdeckt hat. Er vermutet, dass es ein Xindi-Schiff ist. Es dauert noch sechs Stunden, bis sie eintreffen. Hoshi weiß, dass die Xindi sie durch ihre besseren Sensoren schon sehr viel eher entdecken könnten. Reed soll daher zurĂŒck in das TrĂŒmmerfeld fliegen, auch wenn die Strahlung ihre System erneut beeinflussen könnte. T'Pol kennt die Risiken, besteht aber darauf, dass ihre Befehle ausgefĂŒhrt werden.

Archer und Degra haben es sich inzwischen in dem kleinen Schiff etwas gemĂŒtlich gemacht. Der Captain lĂ€sst sich erneut einen großen Schluck des andorianischen Ales schmecken und auch Degra ist inzwischen nicht mehr abgeneigt. Der Captain erzĂ€hlt, dass einer der Insassen ihm damals alles ĂŒber Marrick III erzĂ€hlt hat. Er benutzte den Planeten als Lagerplatz, als der Dilithium schmuggelte. Der Planet soll wunderschön gewesen sein. StrĂ€nde, die sich tausende Kilometer lang hinzogen. Das erste, was er dort tun wird, ist einen kalten See zu suchen und das lĂ€ngste Bad seines Lebens zu nehmen. FĂŒr Degra klingt das Ganze fast wie die Erde, so wie Archer es beschreibt.
Hoshi und T'Pol beobachten die beiden im Kommandozentrum. Dem FĂ€hnrich fĂ€llt auf, dass der Captain sehr viel trinkt, doch glĂŒcklicherweise gab ihm der Doktor ein Gegenmittel, so dass der Alkohol kaum Auswirkungen hat.
Archer versucht es nun etwas direkter. Degra hat ihm nie etwas ĂŒber die Kolonie erzĂ€hlt, in der seine Frau und Kinder sich aufhalten. Der Xindi erzĂ€hlt, dass der Planet kaum bewohnbar war. Er bestimmte, dass seine Familie dort hinzog. Naara glaubte nie, dass ein militĂ€risches Habitat die richtige Umgebung fĂŒr das Aufwachsen der Kinder wĂ€re. Degra fragt, ob Archer eine Familie hat. Der erzĂ€hlt, dass er nie die Gelegenheit dazu hatte, eine Familie zu grĂŒnden. Er war viel von Zuhause weg. Degra rĂ€t ihm, noch rechtzeitig damit anzufangen. Die Arbeit bedeutet am Ende des Lebens nur sehr wenig. Das einzig wahre VermĂ€chtnis sind die Kinder. Degra wĂŒrde alles dafĂŒr tun, um seine Kinder zu beschĂŒtzen. Nachdem ihm von der Gefahr erzĂ€hlt wurde, die von der Menschheit ausgeht, ließ er seine theoretischen Studien liegen und widmete sich dem Design des Waffenprototypen. Als die erste Waffe das Sonnensystem der Erde erreichte, beobachtete er zusammen mit den anderen Ratsmitgliedern die eintreffende Telemetrie. Sieben Millionen Leben wurden direkt vor seinen Augen ausgelöscht. Archer kann diese Schilderung kaum ertragen, schluckt seine Wut jedoch hinunter. BedrĂŒckt fĂ€hrt Degra fort, dass er sich selbst gefragt hat, wieviele der Opfer Kinder waren. Degra schĂ€tzt, dass er dies Archer schon einmal erzĂ€hlt hat. Der meint wahrheitsgemĂ€ĂŸ, dass dem nicht so ist. Degra vermutet erneut gestĂ€rkt durch einen Schluck andorianischen Ales, dass ihn seine Kinder nach drei Jahren wohl kaum noch wiedererkennen werden. Da meldet sich die Steuerkonsole. Archer erklĂ€rt, dass sie gerufen werden. Wer immer es auch ist, er muss weit entfernt sein. Archer macht ein paar Einstellung, um ein saubereres Signal zu empfangen. Es scheint Thalen zu sein, der das Schiff ruft.
TatsÀchlich ist es aber Hoshi, deren Stimme durch einen Stimmverzerrer lÀuft. Sie erklÀrt als Thalen, dass er erfahren hat, dass die Insektoiden Degra gefangen genommen haben. Es gibt Berichte, dass er eigentlich hingerichtet worden ist.
Degra erzĂ€hlt, dass er und Archer geflohen sind und noch immer vor den Patrouillenschiffen fliehen. Thalen erklĂ€rt, dass er sich auf Azati Prime befindet, doch es ist nicht mehr ganz so sicher, wie frĂŒher. Degra fragt, ob es seiner Familie dort gut geht. Nach einiger Zeit meldet der falsche Tahlen, dass Naara und die Kinder da sind. Sie erwarten ihn. Danach bricht die Verbindung ab. Degra versteht nicht, warum diese Kolonie, in der mehr als eintausend Xindi-Primaten wohnen, nicht zerstört wurde. Archer meint, dass sie noch immer den Kurs Ă€ndern können und fragt, ob er die Koordinaten noch weiß. Da Degra nicht antwortet, fragt der Captain, was los ist. Der Xindi bittet um Verzeihung. FĂŒr ihn ist es nur wenige Tage her, seit sie Feinde waren. Ihm die Koordinaten zu ihrem geheimen Bauplatz zu geben ist fĂŒr ihn sehr schwierig. Er soll die Koordinaten deshalb selbst eingeben.
Im Kommandozentrum fÀngt man die Koordinaten ab: 1127.4 4052 3901.1. TatsÀchlich liegt bei diesen Koordinaten ein Roter Riese. Hoshi soll Verbindung zum Captain aufnehmen.

Als sich Archer wieder an die Steuerkonsole setzt, muss er feststellen, dass Degra die Navigationskontrollen verschlĂŒsselt hat. Durch sein Implantat erfĂ€hrt Archer, dass die Koordinaten tatsĂ€chlich zu einen der Roten Riesen fĂŒhrt. Archer fragt Degra, wie lange die Reise wohl dauern wird. Von T'Pol erfĂ€hrt er, dass es drei Wochen bei maximaler Warpgeschwindigkeit dauert. FĂŒr T'Pol ein lohnenswerter Umweg, wenn die Waffe wirklich dort ist. Über die Konsole gibt Archer an das Kommandozentrum weiter, dass man sich bereithalten soll. Er fragt daraufhin Degra, was seine Leute wohl denken mögen, wenn er mit ihm auftaucht. Der Xindi verspricht den anderen alles zu erzĂ€hlen, was Archer getan hat, um ihm zu helfen. Er ist ein hoher FunktionĂ€r, es wird keine Probleme geben. Der Mensch weiß dies zu schĂ€tzen. Degra meint, dass es eine mannigfaltige Gemeinschaft ist, die weitaus freundlicher gestimmt ist, als viele andere MilitĂ€rgruppen. Plötzlich wird das kleine Schiff erschĂŒttert.
Diese ErschĂŒtterung war jedoch nicht geplant. Die Backbord-Hydraulik spielt verrĂŒckt und die Kontrollen reagieren nicht. Die Strahlung aus dem TrĂŒmmerfeld scheint das hydraulische System zu beeinflussen. Auch im Kommandozentrum spielen die Konsolen verrĂŒckt. Trip arbeitet daran, den Simulator wieder zu stabilisieren. Archer erklĂ€rt Degra im Inneren, dass er nicht sicher ist, woher die Probleme rĂŒhren. T'Pol berichtet ihm, dass es einige Probleme gibt, er soll warten. Sie benachrichtigt Reed auf der BrĂŒcke, aus dem TrĂŒmmerfeld zu fliegen. Plötzlich gibt es eine Bildstörung auf dem Projektor, der den Sternenhimmel in einem der Fenster des Simulators zeigt, was Degra aus den Augenwinkeln mitbekommen hat. Als man endlich das Feld verlassen hat, beruhigt sich die Lage wieder. Degra fragt Archer daraufhin, was das Problem war. Der gibt vor, dass es einige Subraumturbulenzen gab. Degra ist neugierig. Wenn sie wirklich so lange Freunde sind, wie Archer es behauptet, dann muss er ihm doch auch die Namen seiner Kinder verraten haben.
Im Kommandozentrum wird Hoshi sofort auf die neue Lage aufmerksam. Sie entdeckt durch eine der Überwachungskameras, dass Degra ein Messer bereithĂ€lt. T'Pol informiert sofort den Captain.
Degra will im Simulator nur wissen, wie die Namen seiner Kinder lauten und T'Pol meint, dass man ihn heraus holt. Archer antwortet beiden, dass dies nicht nötig ist. Hoshi verrĂ€t ihm schnell die Namen: Piral und Jaina. Degra ist ĂŒberrascht und will wissen, welche von beiden Ă€lter ist. Hoshi hat keine Informationen darĂŒber. Als Archer nicht antwortet, holt Degra mit seinem Messer aus. Auch in seinem betrunkenen Zustand ist Degra noch sehr stark und gewand. Archer kann ihn aber entwaffnen und am Boden im Schach halten. Sofort öffnen sich alle TĂŒren am Simulator und Travis, Trip und ein MACO stĂŒrmen herein. WĂŒtend erklĂ€rt Degra, dass Archer niemals die Waffe finden wird. Der Captain verlangt aber nur, dass man den Xindi in die Zelle zurĂŒckbringt.

Wieder mit altem Haarschnitt und in Uniform besucht Archer die Xindi in ihrer Arrestzelle. Degra wurde gesagt, dass Menschen skrupellos sind. Dass sie aber auch ein Talent in Verschleierung haben, hĂ€tte er sich nicht trĂ€umen lassen. Angeblich hatte der Xindi schon von Anfang an seine Vermutungen. Es war aber das Comm-Signal von seinem Kollegen auf Azati Prime, das diese Vermutungen bestĂ€tigte. Archer erklĂ€rt, dass er weiß, dass Degras Schiff erst kĂŒrzlich bei diesem Planeten war. Der Xindi behauptet, dass es eine Deutherium-Fabrik der Insektoiden auf Azati Prime gibt. Dies wĂ€re der letzte Ort, an dem sich die Humanoiden verstecken wĂŒrden. Ohne diesen gravierenden Fehler hĂ€tte Archers Plan sicher funktioniert. Archer erinnert ihn daran, dass er ihnen die Koordinaten fĂŒr einen Roten Riesen gegeben hat. Degra behauptet jedoch, dass er ihm nur das gegeben hatte, von dem er dachte, dass er es wollte. Der Captain schĂ€tzt, dass er dann noch einmal Degras Erinnerungen auslöschen, mit ihm in den Simulator zurĂŒckkehren und das alles noch einmal durchziehen muss. Der Xindi zweifelt, dass dafĂŒr genĂŒgend Zeit ist. Sie beide wissen, dass die Xindi bereits nach ihm suchen. Archer ist dagegen ĂŒberzeugt, dass Degra es erst herausgefunden hat, als es die Fehlfunktion gab. Er wettet, dass diese Koordinaten echt sind. Degra rĂ€t ihm deshalb, dorthin mit Maximum-Warp zu fliegen.
Hoshi zweifelt im Kommandozentrum ebenfalls an Degras Behauptungen. Warum wĂŒrde er die Koordinaten eingeben, wenn sie nicht echt wĂ€ren. T'Pol vermutet, dass er sich dadurch vielleicht glaubwĂŒrdiger machen wollte. Trip ist ĂŒberzeugt, dass Degra lĂŒgt. Erst durch die Fehlfunktionen muss Degra auf den Schwindel gekommen sein. Archer will keine drei Wochen opfern, wenn die Waffe nicht dort ist. Er fragt Trip, ob er etwas ĂŒber die Subraum-Vortexe herausfinden konnte, welche die Xindi als AbkĂŒrzungen verwenden. Tucker hat entdeckt, dass sie eine Art Phasen-Deflektor-Impulse verwenden. Wenn sie einmal im Vortex sind, können die Schiffe ein halbes Dutzend Lichtjahre in wenigen Minuten zurĂŒcklegen. Archer will alle Daten sehen, die Trip darĂŒber gesammelt hat. Sofort ruft Tucker die Daten auf.

SpĂ€ter ist Archer und Trip im Maschinenraum. Der Captain meldet T'Pol auf der BrĂŒcke, dass man bereit ist. Die Vulkanierin befiehlt taktischen Alarm. Man soll den Antrieb aktivieren. die Enterprise wird stark erschĂŒttert, so dass Degra und die anderen Xindi in der Arrestzelle aufwachen. Es kommt zu heftigen Energiefluktuationen.
Reed eilt zu den Arrestzellen und öffnet sie. Zusammen mit einem MACO holt er Degra und Thalen aus der Zelle.
Im Maschinenraum befĂŒrchtet Tucker, dass die HĂŒlle das nicht mehr lange durchhĂ€lt. Degra und Thalen werden in den Maschinenraum gebracht. Hoshi meldet ĂŒber COMM, dass es auf den Decks D und E HĂŒllenbrĂŒche gibt. Archer befiehlt, die Notfallschotts einzusetzen. Da Thalen der Ingenieur auf Degras Schiff ist, soll er Archer helfen. Der Captain erklĂ€rt, dass sie ihre Technologie ĂŒbernommen haben, um mit dem Deflektor einen Subraum-Vortex zu erzeugen. Degra erklĂ€rt, dass dies unmöglich ist. Trip erklĂ€rt aufgeregt, dass der Vortex am Kollabieren ist, sie mĂŒssen ihn stabilisieren. Archer macht Thalen klar, dass die Enterprise auseinanderbrechen wird, wenn er ihnen nicht hilft. Da nichts geschieht, lĂ€sst sich Archer Reeds Phasenpistole geben und setzt diese Degra auf die Brust. Er verlangt, dass Degra seinem Kollegen befiehlt, zu kooperieren. Der Xindi rĂ€t Thalen aber, den Menschen auf keinen Fall zu helfen. Ein Feuer bricht im Maschinenraum aus, das man umgehend löscht. In diesem Chaos meldet T'Pol von der BrĂŒcke aus, dass man die HĂŒllenintegritĂ€t verliert. Plötzlich beruhigt sich die Lage, der Antrieb schaltet sich ab. Tucker rennt erstaunt zu einer Konsole und meint verwirrt, dass er es nicht war. Travis hat den Anzeigen zufolge das Warpfeld invertiert. Sie konnten so in den Normalraum zurĂŒckkehren. T'Pol meldet sich von der BrĂŒcke und möchte den Captain sofort auf der BrĂŒcke sehen. Thalen soll zurĂŒck in die Arrestzelle gebracht werden und Degra begleitet Archer und Reed auf die BrĂŒcke.
Dort ist man mit Reparaturarbeiten beschĂ€ftigt. T'Pol hat jedoch eine Überraschung fĂŒr alle. Sie haben die Koordinaten erreicht. Hoshi soll den Roten Riesen auf dem Schirm vergrĂ¶ĂŸern. Reed meldet von seiner Konsole, dass er einige Xindi-Schiffe und große Mengen an Kemocite registriert. Die Enterprise hat bei ihrer Reise nur wenig Schaden erlitten. Die HĂŒllenpanzerung geht gerade wieder online. Archer befiehlt, die Waffen bereit zu machen. Man soll einen Kurs auf die Kemocite-Signaturen setzen, voller Impuls. Man soll Degra zurĂŒck in seine Zelle bringen. Da bricht es wĂŒtend aus dem Xindi heraus. Degra brĂŒllt, dass man niemals in die NĂ€he der Waffe kommen wird. Der Verteidigungsperimeter der Xindi wird die Enterprise zerstören. Da muss Archer lĂ€cheln und bittet Hoshi, es Degra zu zeigen. Die holt den wahren Standort der Enterprise auf den Schirm: Das TrĂŒmmerfeld auf dem TestgelĂ€nde des Waffenprototypen. Degra ist bestĂŒrzt und Archer dankt ihm fĂŒr seine Hilfe. Er weiß nun, dass Azati Prime tatsĂ€chlich der Ort ist, an dem die Xindi-Superwaffe gebaut wird. Er lĂ€sst den schockierten Degra in die Krankenstation bringen. Reed scheint stolz auf ihre Scharade zu sein, ebenso der Captain. Er scherzt, dass es Travis mit den Turbulenzen etwas ĂŒbertrieben hat. Der will versuchen, es beim nĂ€chsten Mal besser zu machen.

Das Xindi-Schiff ist noch immer an der Enterprise angedockt. Degra, Thalen und der zweite Assistent wurden bewusstlos zurĂŒck auf ihr Schiff gebracht. T'Pol und Trip haben den Antrieb so manipuliert, dass es so aussieht, als wĂ€re eine Plasmaleitung beschĂ€digt worden. Der Doktor soll sie aus der Bewusstlosigkeit holen. Er injiziert ihnen auch kleine Mengen des Plasmas, um den Unfall realistischer zu machen. Die Xindi werden aber keinen Schaden davon tragen. T'Pol macht Archer darauf aufmerksam, dass der Plasmaunfall nicht erklĂ€ren kann, warum der Computerkern gelöscht wurde. Aber solange die Xindi nicht wissen, dass sie an Bord waren, können sie die Xindi im Dunkeln darĂŒber lassen. Reed meldet von der Enterprise, dass das andere Xindi-Schiff nur noch eine Stunde entfernt ist. Sofort begibt man sich zurĂŒck auf die Enterprise. Die NX-01 trennt sich von dem Xindi-Schiff und geht sofort auf Warp.
"Logbuch des Captains, Nachtrag. Mit etwas GlĂŒck wird die Reise nach Azati Prime unser letzter Schritt auf der Suche nach der Xindi-Waffes sein."




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