Enterprise


:: Staffel Eins
:: Staffel Zwei
:: Staffel Drei
:: Staffel Vier


:: 3x01 The Xindi
:: 3x02 Anomaly
:: 3x03 Extinction
:: 3x04 Rajiin
:: 3x05 Impulse
:: 3x06 Exile
:: 3x07 The Shipment
:: 3x08 Twilight
:: 3x09 North Star
:: 3x10 Similtude
:: 3x11 Carpenter Street
:: 3x12 Chosen Realm
:: 3x13 Proving Ground
:: 3x14 Stratagem
:: 3x15 Harbinger
:: 3x16 Doctor's Orders
:: 3x17 Hatchery
:: 3x18 Azati Prime
:: 3x19 Damage
:: 3x20 The Forgotten
:: 3x21 EÂČ
:: 3x22 The Council
:: 3x23 Countdown
:: 3x24 Zero Hour


Episodenlogbuch


3x13 "Proving Ground"

[Testgebiet]


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 Synopsis
An Bord seines Schiffes genehmigt sich der andorianische Commander Shran ein Glas Wasser. Er wird von seinem taktischen Offizier, der Andorianerin Talas gerufen, die ihn auf die BrĂŒcke bittet. Dort meldet sie, dass sie die Warpspur verloren haben. EnttĂ€uscht befiehlt Shran, mit dem Scannen fortzufahren. Sie weiß, wonach sie suchen, und es sollte nicht allzu schwer sein, es zu finden. Talas hat jedoch Bedenken. Sie suchen bereits seit Wochen. Shran fordert, dass sie weitersucht, bis sie ihre Mission erfĂŒllt haben. Die Andorianerin vermutet, dass SIE schon lĂ€ngst vernichtet wurden. Welche Chancen hĂ€tten SIE schon in der Delphic Ausdehnung, zu ĂŒberleben. Shran macht ihr aber klar, dass sie ihre Befehle haben. Talas findet, dass sie zurĂŒck nach Andoria hĂ€tten fliegen sollen, als sie noch die Chance dazu hatten. FĂŒr Shran klingt dies, als hĂ€tte sie vor der Ausdehnung Angst. So etwas hĂ€tte er von einem Vulkanier erwartet, aber nicht von einem Mitglied der Imperialen Garde. Sie befiehlt deshalb ihren Untergebenen, weiterzuscannen. Shran beruhigt sie. Sie sollte diese Pink-Skins nicht unterschĂ€tzen. Er ist sicher, dass sie noch irgendwo dort draußen sind.

Der Xindi-Rat hat sich erneut getroffen, um ĂŒber den Fortschritt der Waffe zu diskutieren, die die Erde zerstören soll. Degra, der Xindi-Humanoid, der fĂŒr den Bau der Waffe verantwortlich ist, fragt sich, warum nicht alle Mitglieder anwesend sind. Er hat schließlich allen mitgeteilt, dass es dringend ist. FĂŒr den Xindi-Reptilien ein Zeichen fĂŒr typische, humanoide Arroganz. Er erwartet doch nicht wirklich, dass sie immer so schnell wie möglich zusammenkommen, wenn es ihm passt. Ironisch entschuldigt sich Degra fĂŒr die Unbequemlichkeiten. Er ist aber sicher, dass der Xindi-Reptilien schon bald die Reise als nicht umsonst ansehen wird. Der Xindi-Reptilien vermutet, dass die Waffe fertig ist, doch Degra muss ihn enttĂ€uschen. Nicht die Waffe selbst, sondern der neue Prototyp wurde fertiggestellt. Sie haben in drei Tagen einen Test angesetzt. Alle Xindi-Ratsmitglieder können den Test von dieser Ratskammer aus verfolgen. Wenn alles wie geplant verlĂ€uft, sollten sie in der Lage sein, die endgĂŒltige Version der Waffe in einem Monat einzusetzen - vielleicht sogar noch frĂŒher. Der zweite dunkelhĂ€utige Xindi-Humanoid im Rat ist sicher, dass sie dann die menschliche Gefahr endgĂŒltig ausradieren können. Degra hofft, dass dies die spĂ€rliche Zeit der Xindi-Reptilien wert ist.
Auf der Enterprise zeigt Hoshi Sato dem Captain und T'Pol im Kommandozentrum ein sehr schwaches Signal, dass sie entdeckt hat. Die isotopische Signatur ist identisch mit dem Kemocite, das Archer kĂŒrzlich in dem Xindi-Shuttle versteckt hat. Archer befiehlt sofort, einen Kurs zu setzen. Trip soll alles aus den Maschinen herausholen, was er kann. T'Pol hat jedoch weitere gute Nachrichten. Sie und FĂ€hnrich Sato haben in den letzten Tagen hart daran gearbeitet, die Datenbank wieder zu rekonstruieren, die von dem Triannon D'Jamat gelöscht wurde. Sie konnten etwa 30% der Daten aus dem redundanten Speicherkern wiederherstellen. FĂŒr T'Pol genug um eine Karte der rĂ€umlichen Anomalien zusammenzusetzen. Das Signal, dass sie im Moment empfangen, liegt hinter einem dichten Feld der Anomalien. Das Feld ist riesig, es wĂŒrde 17 Tage dauern, um es zu umgehen. Archer will deshalb die Crew warnen, dass es eine holprige Reise wird.
Es dauert nicht lange, da fĂ€llt die Enterprise aus dem Warp. Trip meldet aus dem Maschinenraum, dass sie den Warpreaktor abgesichert haben. Sie sind bereit, wenn die BrĂŒcke es auch ist. T'Pol konnte die grĂ¶ĂŸten Anomalien finden und einen entsprechenden Kurs berechnen. Da das Feld aber sehr dicht ist, werden sie nicht alle umgehen können. Travis soll mit einem halben Impuls losfliegen. WĂ€hrend sie durch das Feld fliegen, ordnet T'Pol einige Kurskorrekturen an. Plötzlich muss das Schiff hart nach Backbord ausweichen, und streift dabei noch immer die große Anomalie. Es gibt jedoch keine SchĂ€den an Bord. Archer beginnt sich zu fragen, wie genau die Karte von T'Pol ist. Die konzentriert sich weiter auf ihren Job und vermeldet eine weitere Kurskorrektur. Die vorausliegende Anomalie beginnt sich auszweiten, alle Anomlien in der Umgebung beginnen zu wachsen und schaukeln sich gegenseitig auf. Sie hat noch nie so etwas zuvor gesehen. Archer leitet sofort sĂ€mtliche Energie in die HĂŒllenpanzerung um. Man bereitet sich auf den Einschlag vor. Eine grĂŒne Energiewand zieht daraufhin von vorn nach hinten durch das Schiff und schleudert alles zurĂŒck, was ihr im Weg steht. Überall an Bord gibt es ĂŒberadene Systeme. In der Shuttlestarbucht stĂŒrzt ein Crewmitglied von der oberen Ebene hinab. Auf der BrĂŒcke meldet Reed, dass sie die HĂŒllenintegritĂ€t verlieren. Travis kann das Schiff nicht aus den Anomalien fliegen, da die Steuerung nicht mehr reagiert. Sie sind komplett von den Anomalien umgeben. Die Hauptenergie fĂ€llt aus. Da registriert Mayweather ein Schiff in der NĂ€he, kann es aber aufgrund der Verzerrungen nicht identifizieren. Es gibt eine schwere ErschĂŒtterung, als der Tranktorstrahl des fremden Schiffes die Enterprise erfasst. Sofort beruhigt sich die Lage an Bord, da das Schiff aus den Anomalien gezogen wird. Die Enterprise wird gerufen. Archer schĂ€tzt, dass er sich bei jemanden bedanken muss. Als man den Ruf annimmt, begrĂŒĂŸt Commander Shran erfreut Captain Archer. Er ist erstaunt, in welche Schwierigkeiten die Pink-Skins diesesmal wieder geraten sind.

Seite an Seite fliegen die Andorianier und die Enterprise weiter. Shran ist auf die Enterprise gekommen und muss dem Captain in seinem Bereitschaftsraum gratulieren. Er ist tapferer als er es sich je vorstellen konnte. Er wĂ€re nie mit so einem zerbrechlichen Schiff durch ein so dichtes Anomalienfeld geflogen. FĂŒr Archer sieht es nicht so aus, als hĂ€tten die Andorianer Schwierigkeiten gehabt. Die haben einige Tricks herausgefunden, wie man sie umgehen kann. T'Pol, die ebenfalls anwesend ist, möchte wissen, wie die Andorianer die Enterprise finden konnten. Shran gibt zu, dass sie eine Aufzeichnung der Warpsignatur der Enterprise von ihrer letzten Begegnung haben. Außerdem sind ihre Schiffe weitaus schneller als die NX-01. Es war nicht schwierig, sie einzuholen. Archer wĂŒsste aber zu gern, warum er hier ist. Der Andorianer erinnert den Captain daran, dass die Erde brutal angegriffen wurde. Die Imperiale Garde dachte, Archer wĂ€re dankbar fĂŒr einen Alliierten, bedenkt man vor allem, dass niemand anderer ihm helfen wollte. Damit spielt er natĂŒrlich auf die Vulkanier an. T'Pol fragt sich, wie die Imperiale Garde von dem Angriff auf die Erde erfahren konnte. Wenn sieben Millionen getötet werden, ist das fĂŒr Shran nicht unbedingt etwas, dass sich leicht verheimlichen lĂ€sst. Die Vulkanierin vermutet aber eher, dass die Andorianer den Kommunikationsverkehr zwischen der Sternenflotte und den Vulkaniern abgehört haben. Shran fragt schnippisch, was aus T'Pols Uniform geworden ist. Nicht dass er ihre neue Kleidung hĂ€sslich fĂ€nde, doch sie entspricht nicht unbedingt den Regeln. T'Pol erklĂ€rt, dass sie ihren Dienst im Vulkanischen Hohen Kommando quittiert hat. Archer will endlich wissen, warum Shran hier ist. Der fragt zurĂŒck, wo Archers Freunde sind, gerade jetzt, wenn seine Welt auf dem Spiel steht. Wo ist die mĂ€chtige Flotte der Vulkanier? Sie konnten ihn nicht einmal einen Offizier zur VerfĂŒgung stellen. T'Pol musste ihre Karriere aufgeben, um an Bord bleiben zu dĂŒrfen. Er findet dies ĂŒbrigens eine erstaunlich selbstlose Tat fĂŒr eine Vulkanierin. Er kam jedoch hier her, um Archer zu helfen. Sie sind in die Ausdehnung geflogen, als die Vulkanier dies ablehnten. Shran erklĂ€rt, dass sie hier sind, um der Enterprise zu helfen. Wenn Archer ihre Hilfe nicht möchte, werden sie ihn wie die Vulkanier allein lassen, damit er sich selbst um das Xindi-Problem kĂŒmmern kann.
Reed fĂŒhrt den Captain durch das Schiff und liefert dabei einen Schadensbericht. In der Waffenkammer erklĂ€rt er, dass die Zielerfassungssensoren und die HĂŒllenpanzerung außer Betrieb sind. Sie hatten GlĂŒck, dass die Torpedos alle im Sicherungsmodus waren. Wenn auch nur einer von ihnen detoniert wĂ€re, dann gĂ€be es weitaus verheerende SchĂ€den. Auch was mit den Phasenkanonen ist, kann er nicht sagen. Sie haben ja nicht einmal genug Energie, um ein Lagerfeuer zu entfachen. Wie lange die Reparaturarbeiten andauern werden, kann er nur raten. Archer erzĂ€hlt, dass Shran angeboten hat, seinen Taktischen Offizier als Hilfe vorbeizuschicken. Reed ist sich aber nicht sicher, ob sie den Andorianern Zugrif auf die kritischen Systeme geben sollten. Archer macht ihm klar, dass das Kemocite-Signal, das Hoshi entdeckt hat, sie zu der Waffe fĂŒhren könnte. Dazu brauchen sie ihre Verteidigungsanlagen. Er mag ebenso wenig wie Reed den Gedanken, die Andorianer an Bord zu haben. Sie könnten aber ihre Hilfe benötigen. Malcolm ist einverstanden.
Überall in den Korridoren der Enterprise laufen Reparaturarbeiten. Archer trifft sich an einer Korridorkreuzung mit T'Pol, die berichtet, dass das andorianische Shuttle angedockt hat. Archer will, dass sie sich sogleich an die Arbeit machen sollen. T'Pol empfiehlt, ein Sicherheitsteam zu jeder Reparaturcrew abzustellen, was den Captain vermuten lĂ€sst, dass sie mit Lieutenant Reed gesprochen hat. Er erklĂ€rt ihr, dass die Andorianer hier sind, um zu helfen. Die Vulkanier findet dennoch, dass sie weiterhin vorsichtig sein sollten. Archer will ihnen aber bei den Reparaturarbeiten keine Waffe an die SchlĂ€fe halten, nur weil sie die Andorianer nicht mag. T'Pol erklĂ€rt ihm, dass sie Andorianer weder mag noch nicht mag. Sie hat nur sehr viele Erfahrungen mit ihnen gesammelt. Archer weiß ihre Meinung zu schĂ€tzen. Doch was auch immer fĂŒr Probleme es zwischen den Vulkaniern und Andorianern gibt, hat nichts mti den Menschen zu tun. T'Pol weiß, dass dies im Moment nicht so ist. Auch der erste vulkanische Kontakt mit den Andorianer verlief sehr vielversprechend. Doch sie erkannten nur Abkommen an, die nicht mit mit ihren Interesssen in Konflikt standen. Archer will wissen, ob das ihre EinschĂ€tzung oder das des Hohen Kommandos ist. Aufgrund der Wichtigkeit der Mission hielt es T'Pol jedoch fĂŒr notwendig ihn daran zu erinnern, dass sich die Andorianer in der Vergangenheit oft als nicht vertrauenswĂŒrdig erwiesen haben. Archer traut den Andorianern aber auch nicht. Doch aufgrund seiner Erfahrungen denkt er, dass er Commander Shran trauen kann.

Der ĂŒberarbeitete Reed holt sich in der Schiffsmesse erst einmal einen starken, schwarzen Kaffee. Trip erklĂ€rt er, dass er jeden Kaffee nimmt, den er im Moment bekommen kann. Er erkundigt sich nach der Situation im Maschinenraum. Tucker hat nur ein Wort fĂŒr ihn: Schlecht. Malcolm meint aber ebenso kurz, dass es in der Waffenkammer noch schlimmer ist. Da stĂŒrmt Talas in die Schiffsmesse und erkundigt sich lautstark, wer von den Anwesenden Reed ist. Der gibt sich zu erkennen. Die Andorianerin meint schnippisch, dass sie ihn in der Waffenkammer erwartet hat und nicht hier beim Erholen. Sie betrachtet seinen Kaffee wobei sie auch ihre Antennen ausrichtet und will wissen, was das ist. Reed erklĂ€rt ihr wĂŒtend, was er da in seiner Tasse hat und macht ihr klar, dass er die Waffenkammer schon seit 12 Stunden nicht mehr verlassen hat. Er wĂŒsste gern, wen er da vor sich hat. Die Andorianerin stellt sich als Lieutenant Talas vom imperialen Kriegsschiff Comari vor. Reed stellt ihr Tucker vor. Talas meint jedoch, dass sie ihm assistieren soll. Deshalb möchte Malcolm eine BeschĂ€ftigung fĂŒr sie finden. Talas weiß, dass Reed sie als ĂŒberflĂŒssig empfindet. Sie macht ihm klar, dass sie selbst genĂŒgend zu tun hat. Je eher die Enterprise wieder funktioniert, desto eher kann sie auf ihr Schiff zurĂŒckkehren.
Archer hat Shran zum Essen eingeladen, der nicht sicher war, ob er die Menschen lebend finden wĂŒrde. Unter diesen UmstĂ€nden wĂŒrde er sagen, dass sie etwas zu feiern haben. Er holt deshalb eine Flasche andorianischen Ales hervor. Archer weiß die Geste zu schĂ€tzen, erinnert aber daran, dass sie noch einiges an Reparaturarbeiten haben. Der Andorianer ist sicher, dass die Crew gute Arbeit leistet. Er möchte mit ihm anstoßen, denn Archer schien das Ale bei ihrem letzten Treffen zu schmecken. Er hat sich deshalb die Freiheit genommen, ein paar Extra-Flaschen mitzubringen. Shran stĂ¶ĂŸt mit ihm auf einen schnellen Sieg an. Der Captain wĂŒsste gern, wie Shran an diese Mission gekommen ist. Der erklĂ€rt, dass er sich freiwillig gemeldet hat. FĂŒr ihn machte das Sinn. Er hatte den hĂ€ufigsten Kontakt mit Pink... mit Menschen. Als sie sich das letzte Mal trafen, half Archer den Andorianern einen Krieg zu verhindern. Und Shran mag keine unbezahlten Schulden. Archer fĂ€llt auf, dass sie sich gegenseitig Gefallen tun. Und so entstehen Allianzen, findet Shran.
T'Pol kommt zu Tucker in den Maschinenraum, wo er sie schon lange nicht mehr gesehen hat. So lange sie aber da ist, kann sie ihm ja helfen. Sie soll den Phasenregulator auf eine bestimmte Stelle auf die Injektoren richten, wĂ€hrend er die PolaritĂ€t ĂŒberprĂŒft. Trip ist aufgefallen, dass sie ihn zu meiden scheint. Drei Neuropressur-Sitzungen die Woche klingt fĂŒr T'Pol jedoch nicht gerade nach Vermeiden. Sie ist eigentlich hier, da der Captain einen aktuellen Bericht zu den Reparaturarbeiten möchte. Trip erklĂ€rt, dass drei Injektoren durchgebrannt und die Restriktorspulen komplett im Eimer sind. Normalerweise wĂŒrde er sagen, dass sie zwei Tage benötigen, um wieder Warpgeschwindigkeit zu erreichen, aber die blauen Kerle - womit er auf die Andorianer anspielt - wissen eine Menge. Sie sollten bereits in 12 Stunden fertig sein. Da sich T'Pol sehr schweigsam gibt und stĂ€ndig seinen Blicken ausweicht, fragt Trip, ob alles in Ordnung ist. Sie verneint dies aber schĂŒchtern und geht. Sie möchte weiterhin ĂŒber den Fortschritt der Reparaturarbeiten informiert bleiben.

In der Waffenkammer arbeitet Reed an einigen Einstellungen und bittet um den Mikrospanner. Talas macht ihm klar, dass sie einige Werkzeuge mitgebracht hat, mit denen man die Relais weitaus prĂ€ziser einstellen könnte. Reed besteht aber darauf, da sein Spanner gut genug ist. Talas fragt genervt, ob sie ihm noch etwas bringen kann, einen Kaffee vielleicht. Reed fĂ€nde dies liebenswĂŒrdig. Da er ihre Hilfe scheinbar nicht benötigt, will sie auf ihr Schiff zurĂŒckkehren. Malcolm vermutet, dass sie Shran einen Bericht erstatten will, doch die macht ihm klar, dass sie nicht auf der Enterprise ist, um seine Geheimnisse zu stehlen. Es wĂ€re eh der MĂŒhe nicht wert. Das letzte mal, als sie Waffen wie die Photonentorpedos sah, war wĂ€hrend ihres taktischen Trainings. Reed entschuldigt sich ironisch, dass er ihre Zeit mit seinen primitiven Systemen verschwendet hat. Talas fand dies alles aber sehr nostalgisch. Sie warnt ihn, dass er vorsichtig sein soll, wenn er das System wieder an das Energiegitter anschließt. Er hat den EPS-Synchroniser noch nicht zurĂŒckgesetzt. Er könnte sich die Augenbrauen wegbrennen, wenn er das System wieder online nimmt. Da erkennt Reed, dass er einen Fehler gemacht hat. Er entschuldigt sich dafĂŒr, dass er so unhöflich war. Er schlĂ€gt vor, dass sie sich beide erst einmal eine Tasse Kaffee holen und dann die Relais gemeinsam neu einstellen. Talas ist einverstanden.
"Logbuch des Captains, 6. Dezember 2153. Mit einiger UnterstĂŒtzung durch die Andorianer ist es uns gelungen, uns von den Anomalien fernzuhalten."
Die Enterprise nĂ€hert sich inzwischen dem Signal, das Hoshi entdeckt hat. Man ist noch 200 Millionen Kilometer entfernt. Man stoppt. T'Pol entdeckt ein G-Typ Sternensystem. Es gibt sechs Planeten mit ĂŒber 100 Monden. Da es sehr viele TrĂŒmmer in dem System gibt, kann sie von ihrer jetzigen Position aus nicht sagen, ob es Lebenszeichen gibt. Shran erklĂ€rt, dass ihre Sensoren weitaus hochentwickelter sind, als die der Enterprise. Er bittet darum, das System scannen zu dĂŒrfen, ohne sie dabei zu verraten. Archer ist einverstanden. Shran ruft sein Schiff und befiehlt, alle Langreichweiten-Sensordaten auf die Enterprise zu transferieren. Hoshi empfĂ€ngt die Daten. Sie bringt sie auf den Schirm. Zu sehen ist ein blauer Planet, der von einigen Monden umgeben ist. In der NĂ€he warten vier Schiffe, alle Xindi, und - unscharf zu sehen - der Waffenprototyp.

Im Kommandozentrum zeigt T'Pol Archer und Shran die Analyse der Sensordaten. Viele der Monde zeigen Spuren von heftigen Waffenbombardement. Sie zeigen riesige Krater auf der OberflĂ€che. Shran fragt sich, wieso man ein unbewohntes System angreifen sollte. Archer glaubt nicht, dass die Xindi irgendjemand angegriffen haben. Dies ist das Bikini-Atoll der Xindi. Er erklĂ€rt den anderen beiden, dass die Menschen ihre ersten primitiven nuklearen Waffen irgendwo auf der Erde testen mussten. Eines der Testgebiete war eine weit abgelegene Insel mit dem Namen Bikini-Atoll. Dies scheint das Testgebiet der Xindi zu sein. Wenn sie es schaffen, die Waffe erfolgreich zu testen, lĂ€uft ihnen die Zeit davon. Shran empfiehlt jedoch keinen frontalen Angriff. Die Waffen der Enterprise sind beschĂ€digt, kritische System noch immer außer Betrieb, und man ist vier zu eins unterlegen. T'Pol merkt bissig an, dass sie dachte, es stĂŒnde vier zu zwei. Doch Shran ist sicher, dass sogar ihre gemeinsame StĂ€rke nichts gegen eine Waffe ausrichten könne, die solche SchĂ€den an den Monden hinterlĂ€sst. Er ist nicht bereit, sein Schiff zu riskieren, wenn sie noch nicht einmal wissen, ob die Xindi-Waffe hier ist. Archer stimmt dem zu. Sie benötigen einen genaueren Blick auf das TestgelĂ€nde. Shran fragt, ob sie einfach dorthin fliegen sollen und nachfragen sollen.
Ein FĂ€hnrich von der Sicherheit begleitet Shran zurĂŒck zu seinem Schiff, als der Andorianer von Trip abgefangen wird. Er ĂŒbernimmt von hier an. Dank der Andorianer gehen die Reparaturarbeiten schnell voran, wofĂŒr Tucker dankbar ist. Er wĂŒrde den Andorianer aber gern um einen gefallen bitten. Ihm wurde erzĂ€hlt, dass seine Antimaterieinjektoren variable KompressionsstĂ€rken verwenden. Shran ist ĂŒberrascht, denn dies sind empfindliche Informationen. Tucker möchte niemanden in Schwierigkeiten bringen und will deshalb keine Namen nennen. Aber einer dieser Injektoren wĂ€re ein wĂ€hres Wunder fĂŒr den Antrieb der Enterprise. Shran ist sicher, dass dem so ist. Aber er ist zögerlich, denn schließlich handelt es sich hier um eine hochentwickelte Technologie. Trip hatte gedacht, sie wĂ€ren Alliierte. Shran findet jedoch, dass sich dies erst zeigen wird. Der Andorianer drĂŒckt gegenĂŒber dem Commander sein Beileid zum Verlust seiner Schwester aus. Er hat erfahren, dass seine Schwester getötet wurde. Captain Archer hat es ihm erzĂ€hlt. Tucker weiß, dass viele Leute ihre Familien verloren haben. Shran ermutigt Trip. Große Siege erfordern Opfer. Der Disput zwischen den Andorianiern und den Vulkaniern war auch nicht blutlos. Grenzverletzungen waren vor Jahrzehnten noch an der Tagesordnung. Die Vulkanier haben ihr Territorium verletzt, sie taten es ihnen gleich. Shran war damals noch in der Schule, als sein Bruder sich der Imperialen Garde anschloss. Er wurde einer Überwachungstruppe in vorderster Front zugewiesen. Shran kann verstehen, warum Trip nach Rache gegen die Xindi sehnt. Tucker gesteht, dass er gern dabei wĂ€re, wenn jemand einen Angriff gegen die Xindi befiehlt. Doch deshalb sind sie nicht hier. Shran kann nicht glauben, dass Tucker kein Verlangen danach hat, die Xindi fĂŒr den Tod seiner Schwester bezahlen zu lassen. Trip will nur sicherstellen, dass die Xindi nicht die Chance erhalten, das zu Ende zu fĂŒhren, was sie begonnen haben. Er öffnet dem Andorianer die Luftschleuse und meint, dass jede Hilfe, die er ihnen geben kann, sie weiterbringt. Shran möchte ihm einen Antimaterieinjektor an Bord bringen lassen, was Tucker zu schĂ€tzen weiß.
Auf Degras Schiff meldet sich der ungeduldige Xindi-Reptilien, der noch immer in der Ratskammer sitzt und wissen will, warum es Verzögerungen gibt. Er hat das Warten langsam satt. Degra möchte aber erst ein paar letzte Energiemessungen ĂŒberprĂŒfen, denn er will den Xindi-Rat nicht enttĂ€uschen. Sein Assistent Thalen soll die Waffe aktivieren. Die kugelförmige Sonde, welche eine große Variante dessen ist, was die Erde angegriffen hat, wird aus einer Verankerung gelöst und fliegt einem Mond entgegen. Degra befiehlt, die Feuerprotokolle zu initiieren. Thalen tut, wie ihm aufgetragen. Die Waffe beginnt sich aufzuladen, was von den Xindi-Reptilien mit Spannung im Rat beobachtet wird. Da gibt es ein Alarmsignal, da ein Schiff in das System eingetreten ist. WĂŒtend steht ein Ratsmitglied der Xindi-Insektoiden auf und will wissen, was dies fĂŒr ein Schiff ist. Degra kann es nicht identifizieren. Er befiehlt den Abbruch des Testes. Die Waffe soll zur Startplattform wieder zurĂŒckgebracht werden. Das Xindi-Faultier Ratsmitglied verlangt von Degra einen Bericht. Der bittet den Rat erneut zu warten und befiehlt, alle Verteidigungssysteme zu aktivieren und die anderen Schiffe zu informieren, dass sie das Schiff abfangen sollen. Dem Rat erklĂ€rt er, dass sie die Waffe sichern werden. Er wird wieder Kontakt aufnehmen, wenn er kann, was den zweiten dunkelhĂ€utigen Xindi-Humanoiden nicht gerade beruhigt.

Das eben eingetroffene Schiff meldet sich bei Degra. Der nimmt den Ruf entgegen. Auf dem Schirm erscheint ein aufgeweckter Shran, der sich als Mitglied des Andorianischen Minenkonsortiums ausgibt. Degra macht ihm klar, dass er in ein Sperrgebiet geflogen ist und sofort wieder verschwinden soll. Shran gibt sich unwissend und entschuldigt sich. Er möchte natĂŒrlich keinen Ärger. Shran gibt vor, auf der Suche nach einem seltenen Element zu sein: Archerite. Sie haben einige vielversprechenden Messwerte aus dem System empfangen. Degra interessiert jedoch nicht, wonach Shran sucht. Er soll sein Schiff umdrehen und verschwinden. NatĂŒrlich will das der Andorianer machen, bittet aber noch darum, die Scans beenden zu dĂŒrfen. Archerite ist fĂŒr sie sehr wertvoll. Nur wenige Kilogramm könnte ihre Kosten fĂŒr 10 Zyklen decken. Sie versuchen nicht, ihre PrivatssphĂ€re zu verletzen. Degras Leute haben aber lĂ€ngst entdeckt, dass man die Xindi-Schiffe scannt. Shran entschuldigt sich deshalb, denn ihre Sensoren sind omnidirektional. Es gibt daher nichts, wovor sich die Xindi fĂŒrchten mĂŒssten. Archer und T'Pol sind ebenfalls außer Sichtweite auf Shrans BrĂŒcke. Degra warnt den Andorianer. Er soll seine Scans deaktiveren und verschwinden, oder man wird ihn zerstören. Shran findet enttĂ€uscht, dass es keinen Grund fĂŒr Drohungen gibt. Ein kritischer Blick von Archer bewegt ihn aber dazu, zum Ende zu kommen. Der Andorianer meint, dass sie verschwinden werden. Aber sollten sie in diesem System Archerite entdecken, dann hat Degra seine Chance auf einen großen Gewinnanteil vergeben. Er unterbricht den Funkkontakt, lĂ€sst die Scans beenden und befiehlt, aus dem System zu fliegen. Man sollte jedoch nicht zu schnell verschwinden. Das Andorianische Minenkonsortium flĂŒchtet vor niemandem!

ZurĂŒck auf der Enterprise wertet man im Kommandozentrum die Sensordaten der Andorianer aus. T'Pol hat herausgefunden, dass das runde Objekt hohe Dosen Strahlung emittiert. FĂŒr Shran könnte es alles sein, ein Energiegenerator oder Fusionsreaktor. Doch die große Sonde hat die gleiche Quantensignatur wie die Waffe, welche die Erde angegriffen hat. Archer wĂŒsste gern den Reparaturstatus. Die Vulkanierin erklĂ€rt, dass der Impuls- und Warpantrieb normal funktionieren. Die HĂŒllenpanzerung funktioniert zu 82%. Reed hat jedoch gemeldet, dass die Anomalien einen grĂ¶ĂŸeren Schaden an den Waffen angerichtet haben, als zunĂ€chst geschĂ€tzt. Er ist nicht sicher, wie lange die Arbeiten noch dauern werden, vielleicht sogar zwei Tage. Archer weiß nicht, ob sie wirklich zwei Tage Zeit haben, wenn die Xindi die Waffe hier testen. Shran will wissen, warum er es so eilig hat. Diese Sonde dort draußen kann niemals die entgĂŒltige Version der Waffe sein, welche die Erde zerstören soll. T'Pols Analyse zeigt, dass sie nicht stark genug ist, um einen ganzen Planeten zu zerstören. Er schlĂ€gt vor, dass man die Xindi den Test durchfĂŒhren lassen sollte. Warum sollte man den Prototyp zerstören, wenn sie ihn im Einsatz beobachten können, wenn er seine zerstörische Kraft entfaltet? Archer hat auch nicht vor, den Prototypen zu zerstören. Wenn sie diese Waffe erbeuten könnten, ist die Sternenflotte vielleicht in der Lage, eine Verteidigung zu entwickeln. Er will sie stehlen.
In der Waffenkammer arbeiten Reed und Talas inzwischen gut zusammen. Die Andorianerin meldet, dass die Phasenkupplungen sich wieder aufladen. Jetzt mĂŒssen sie nur noch die Emitter zurĂŒcksetzen. Talas möchte deshalb gern die Frequenz dafĂŒr wissen, doch die rĂŒckt Malcolm nicht heraus. Denn wenn es um ihre Waffenfrequenzen geht, wĂŒrde er nicht mal seiner eigenen Mutter trauen. Die Andorianerin fragt sich, ob Malcolms Mutter als Sicherheitsrisiko angesehen wird. Da muss der taktische Offizier schmunzeln, denn dies ist nur ein Sprichwort. Talas findet, dass es merkwĂŒrdig ist, denn die Sicherheitsstufe ihrer Mutter ist höher als ihre eigene. Sie kommandierte eine imperialie Infanterieeinheit. Reed ist ĂŒberrascht zu hören, dass sie aus einer militĂ€rischen Familie wie er selbst stammt. Bei ihr sind es vier Generationen, bei Reed sind es drei Generationen auf der Seite seines Vaters. Talas glaubt, dass Malcolms Vater ziemlich enttĂ€uscht sein muss. Schließlich hat er die Familientradition gebrochen um auf einem Forschungsschiff zu dienen. Doch Reed weiß, dass sie schon eine ganze Weile nicht mehr so richtig geforscht haben. Aber wenn sie schon fragt, er war wirklich nicht sehr erfreut. Die Royal Navy war sein ganzes Leben. Talas glaubt, dass er sicher anders denken wĂŒrde, wenn er ihn jetzt sehen könnte. Er kĂ€mpft nun fĂŒr das Überleben seiner Rasse. Reed sieht das genauso. Damit haben sie ihre Arbeiten an dem System fertiggestellt. Er möchte es einschalten und Talas soll ein Auge darauf werfen. Allein kann sich die Andorianerin das Waffensystem nĂ€her ansehen und scannen.

Archer eilt auf die BrĂŒcke, wo ihm T'Pol meldet, dass die Xindi den Prototypen gestartet haben. Shran ist bei ihm, der seinem Schiff befiehlt, die Sensortelemetrie zur Enterprise zu transferieren. Archer kann nun aus erster Hand beobachten, wie sich die Waffe auflĂ€dt.
Auch im Xindi-Rat beobachtet man gespannt den Test des Prototypen. Die Waffe hat sich voll aufgeladen und entfesselt ihre gesamte Feuerkraft in einem gebĂŒndelten Strahl, der auf einen der Monde gerichtet ist. Der Strahl dringt leicht in die OberflĂ€che ein und bringt den Mond dazu, dass große Teile seiner OberflĂ€che herausgesprengt werden. Archer ist auf der BrĂŒcke der Enterprise schockiert von diesem Anblick.

Im Xindi-Rat ist man aber ganz und gar nicht zufrieden mit dem Test. Der Xindi-Reptilien fragt, ob dies etwa die zufriedenstellenden Ergebnisse sind, die ihnen Degra versprochen hat. Auch die Insektoiden sind wĂŒtend, schließlich wurde ihnen versprochen, der Mond wĂŒrde zerstört. Degra erklĂ€rt, dass sich in der Waffe eine Überladung angebahnt hat. Sie waren gezwungen, sie abzustellen. Er weiß nicht warum und benötigt Zeit, um die Daten zu analysieren. Der Reptilien findet, dass man dem Xindi-Humanoiden mehr als genug Zeit eingerĂ€umt hat. Ihnen wurde eine Waffe versprochen, mit der man die Menschen mit einem Schlag vernichten könne, und sie nicht StĂŒck fĂŒr StĂŒck auslöschen muss. Selbst die Xindi-Aquatics stimmen dem zu. Ihre Geduld neigt sich dem Ende zu. Die Xindi-Faultiere sehen es allerdings gelassener. Der Mond wurde beinahe in zwei HĂ€lften gespalten. Man hat einen klaren Fortschritt gemacht. FĂŒr den Xindi-Reptilien jedoch nicht genug. Jeder Fehlschlag setzt sie einem Risiko aus. Der dunkelhĂ€utige Xindi-Humanoid im Rat möchte von Degra wissen, ob man das Problem beheben kann. Der möchte die Waffe zunĂ€chst zurĂŒckholen und die Daten analysieren. Dann hat er weitere Informationen. Der Xindi-Reptilien hofft, dass dem so ist.
Im Kommandozentrum der Enterprise analysiert man ebenfalls den Waffentest. Der Energieausstoß war weitaus grĂ¶ĂŸer als bei der Sonde, welche die Erde angegriffen hat. T'Pol ist sich aber sicher, dass die Waffe nicht ihre Maximumladung erreichen konnte. Man hat Energiefluktuationen entdeckt, die darauf hindeuten, dass sich eine Überladung in der Waffe aufbaute. Shran fragt, ob sie damit sagen will, dass dies ein Fehlschlag fĂŒr die Xindi war. Die Vulkanierin weiß, dass der Anblick spektakulĂ€r war, aber es war definitiv ein Fehlschlag. Archer kann darĂŒber nur lachen. Er weiß, wer fĂŒr den Fehlschlag verantwortlich ist: Gralik. Er erzĂ€hlt Shran, dass sie auf der Suche nach den Xindi auf eine Fabrik gestoßen sind, die eine der Komponenten fĂŒr die Waffe produzierte. Gralik versprach ihnen damals, ihnen zu helfen. Es sieht so aus, als hĂ€tte er sein Wort gehalten. Shran fragt sich, warum sie die Waffe noch nicht wieder zurĂŒckgeholt haben. T'Pol hat herausgefunden, dass sie noch immer große Mengen an Strahlung abgibt. Es wird noch ungefĂ€hr sechs Stunden dauern, bis man sich ihr ungefĂ€hrdert nĂ€hern kann. Archer möchte zu der Waffe fliegen, bevor es die Xindi tun. Er schlĂ€gt vor, die Shuttlestartbucht abzusichern und alle unnötigen Teile dort zu entfernen. T'Pol weiß aber, dass ihre Abschirmung die Crew nicht ausreichend schĂŒtzen wĂŒrde. Shran schlĂ€gt daher vor, sein Schiff zu benutzen. Ihr Kraftfeld hĂ€lt der Strahlung stand. Sie könnten die Waffe in ihrem Frachtraum sicherstellen, bis es sicher ist, sie zur Enterprise zu bringen. Archer findet, dass dies ein großzĂŒgiges Angebot ist, fragt sich aber, was die Enterprise dann tun soll. Shran erinnert die beiden daran, dass es zahlenmĂ€ĂŸig immer noch vier gegen zwei steht. Sie sollten gemeinsam die Waffe holen. Der Captain erkundigt sich deshalb bei Reed nach dem Status der Waffen. Der meldet stolz, dass die Torpedos wieder klar sind und dank Lieutenant Talas sollten sie in der nĂ€chsten Stunde auch wieder die Phasenkanonen haben. Archer weiß, dass er sie brauchen wird.
In der Waffenkammer wĂŒnscht sich Talas, dass sie mehr Zeit hĂ€tten. Reed wird nur 94%ige EffektivitĂ€t bei den Phasenkanonen bekommen. Der ist beeindruckt, denn er konnte nie mehr als 93% herauskitzeln. Er bietet ihr schmeichelnd an, doch zur Sternenflotte zu wechseln, wenn sie jemals die Imperiale Garde verlassen sollte. Die wiederum bietet ihm an, sich doch der Imperialen Garde anzuschließen, wenn er das Erforschen satt hat.
Im Kommandozentrum weiß Archer Shrans Angebot zu schĂ€tzen. Er nimmt es an. Der Andorianer will daher auf sein Schiff zurĂŒckkehren. Archer möchte ihn begleiten, denn er möchte gern dabei sein, wenn sie die Waffe an Bord holen. Shran findet, dass dies nicht notwendig ist. Er will Archer auf dem Laufenden halten. FĂŒr den Captain ist das aber nicht gut genug. Wenn irgendetwas schieflĂ€uft... Shran macht ihm klar, dass die Comari ein Kriegsschiff mit einer kampferfahrenen Crew ist. Sie sind auch dann in der Lage, ihre Pflicht zu erfĂŒllen, wenn Archer ihnen nicht ĂŒber die Schultern schaut. Archer fragt sich, was aus ihrer Zusammenarbeit, ihrem Joint Venture geworden ist. Shran will ihm jede UnterstĂŒtzung geben, die sie können, aber seine Crew wird keine Befehle von Archer entgegennehmen. Archer findet, dass sie das aber mĂŒssen werden. Shran erklĂ€rt wĂŒtend, dass die Imperiale Garde ihm nicht dienen wird, wenn es ihm gerade gefĂ€llt. Archer macht ihm klar, dass dies seine Mission ist. Der Andorianer fragt, ob er den Erfolg der Mission wegen seines Stolzes aufs Spiel setzen will. Archer findet nicht, dass es hier um Stolz geht. Die Xindi töteten 7 Millionen Menschen - keine Andorianer. Er möchte nicht das Schicksal seiner Leute in die HĂ€nde der Imperialen Garde legen. Sie können die Hilfe der Andorianer zweifelsohne gebrauchen. Aber wenn Shran nicht damit zufrieden ist, dass er die Befehle gibt, dann wird es die Enterprise allein tun.

ZurĂŒck auf seinem Schiff nimmt Shran sofort Kontakt mit der Imperialen Garde auf Andoria auf. Der andorianische General hat sich die Scans angesehen, die Shran ihm geschickt hat. Er findet sie beeindruckend. Shran erklĂ€rt, dass Archers Wissenschaftsoffizier glaubt, die Waffe wĂ€re instabil. Sie hat sich beinahe ĂŒberladen. Der General erinnert sich, dass der Offizier eine Vulkanierin ist. Shran hat aber keine Zweifel an ihrer EinschĂ€tzung, denn sie scheint sehr kompetent zu sein. Der General will sich die Daten genau ansehen. Shran soll weitermachen, wie geplant. Der Commander hat jedoch Zweifel. Die Menschen könnten einmal sehr geschĂ€tzte Alliierte werden. Der General ist aber zuversichtlich, dass man keine Allianz mit den Menschen oder irgendjemanden anderen braucht, wenn Shrans Mission Erfolg hat. Shran kann aber nicht verstehen, wieso man die Gelegenheit dazu verschenken will. Ist es diese Mission wirklich wert, aus den Menschen Feinde zu machen? Da wird der General wĂŒtend. Es geht Shran nichts an, ob diese Mission wertvoll ist oder nicht. Er hofft, dass die Achtung, die er vor diesem Pink Skin hat, ihn dies nicht vergessen lĂ€sst.
In der Waffenkammer wird Reed neugierig und will wissen, warum Talas sich Zugriff auf die Sensoren verschafft hat. Die waren schließlich nicht beschĂ€digt. Sie erklĂ€rt, dass sie zwar nicht durch die Anomalie beschĂ€digt wurden, aber durch die ganzen BeipĂ€sse, die sie erzeugt haben, könnten sie fĂŒr zusĂ€tzliche Probleme gesorgt haben. Reed will sich doch nicht blind mitten in einem Kampf gegen die Xindi wiederfinden? Der taktische Offizier will deshalb wissen, ob er sich um etwas Sorgen machen muss. Talas hat angeblich herausgefunden, dass das laterale Gitter nicht mehr ausgerichtet war. Sie hat es korrigiert, alle Systeme funktionieren wieder einwandfrei. Sie könnte das Schiff selbst in die Schlacht fĂŒhren. Reed fragt, ob sie das trotz ihrer primitiven Waffen tun wĂŒrde. Sie erklĂ€rt ihm, dass es nicht auf die Waffe ankommt, sondern auf den Soldaten, der sie trĂ€gt. Misstrauisch ĂŒberprĂŒft Reed im Anschluss an das GesprĂ€ch die Sensoreinstellungen.

Auf Degras Schiff entdeckt Thalen ein weiteres Schiff. Die Lebenszeichen an Bord sind menschlich. Degra befiehlt, die Eskortschiffe zu schicken, um sie abzufangen. Sie mĂŒssen die Menschen von der Waffe fernhalten.
Auf der BrĂŒcke der Enterprise meldet Mayweather, dass sich zwei Xindi-Schiffe nĂ€hern. T'Pol, die das Kommando ĂŒber das Schiff ĂŒbernommen hat, geht auf Taktischen Alarm und befiehlt Ausweichmanöver. Hoshi soll den Captain rufen. T'Pol meldet Archer auf dem andorianischen Schiff, dass sich ihnen zwei Reptilien-Schiffe nĂ€hern. Die anderen Schiffe halten ihre Position. Archer will, dass man die Reptilien ein wenig beschĂ€ftigt.
Shran erwartet daraufhin Archers Befehle. Der meint kurz, dass sie loslegen und die Waffe holen sollten. Shran befiehlt, die Waffen zu laden und einen Kurs zu setzen. Die Comari verlÀsst daraufhin ihr Versteck und fliegt in Richtung Waffe.
Thalen entdeckt dies und meldet es sofort Degra. Der erkennt sofort, dass die Menschen und Andorianer zusammenarbeiten. Er befiehlt, dass die anderen beiden Schiffe sofort zurĂŒckkehren sollen.
Die Enterprise greift derweil die Reptilien-Schiffe mit Phasenkanonen an. Sie selbst wird auch getroffen, die HĂŒllenpanzerung hĂ€lt jedoch. T'Pol befiehlt, zurĂŒck zu feuern und auf den Antrieb zu zielen. Die Enterprise greift ein Xindi-Schiff an und kann es außer Kraft setzen. Reed erkennt auf der BrĂŒcke, dass sich das andere Schiff zurĂŒckzieht. T'Pol befiehlt, ihnen zu folgen und stĂ€ndig zu feuern.
Die Comari hat inzwischen die Waffe erreicht und erfasst sie im vollen Flug mit ihrem Traktorstrahl, so dass sie an Bord geholt werden kann. Talas meldet auf der BrĂŒcke, dass sie die Waffe haben. Shran befiehlt, sofort das System mit Maximalgeschwindigkeit zu verlassen. Sofort geht die Comari auf Warp. Talas meldet, dass die Xindi ihnen nicht folgen. Die Enterprise hat den Hauptantrieb an beiden Xindi-Schiffen ausschalten können. Archer erklĂ€rt sie, dass die NX-01 auf Warp gegangen ist. Sie scheint keinen Schaden davon getragen zu haben. Sie soll deshalb T'Pol kontaktieren und befehlen, sie am Rendezvous-Punkt zu treffen. Talas zögert jedoch und blickt zu Shran. Eiskalt verlangt der Commander, dass man die Imperiale Garde darĂŒber verstĂ€ndigt, dass man die Waffe hat. Er lĂ€sst einen Kurs nach Andoria setzen - Maximumwarp. Archer will wĂŒtend wissen, was er da tut, doch der Andorianer fĂŒrchtet, dass man nicht lĂ€nger Befehle von dem Menschen entgegen nimmt. Jetzt weiß der Captain, warum Shran ihn sein Schiff so großzĂŒgig angeboten hat.

Shran erklĂ€rt Archer, dass er den Befehl hatte, die Waffe zu erbeuten, egal, was dazu notwendig sein wĂŒrde. Der Captain kommt langsam zu dem Schluss, dass die Vulkanier Recht haben könnten. Die Vulkanier sind jedoch der Grund, warum Shran dies ĂŒberhaupt tut. Alles, was sie 200 Jahre davon abgehalten hat, eine Invasion auf Andoria zu starten, ist die Gefahr eines massiven Gegenschlages. Mit einer Waffe dieser Schlagkraft werden sie es niemals wagen, die Andorianer anzugreifen. Archer kann nicht glauben, dass er die Erde wegen eines Grenzstreites mit den Vulkaniern aufs Spiel setzt. Shran erinnert ihn daran, dass sie den Xindi-Waffentest unterbrochen haben und deren Waffe gestohlen haben. Sie haben den Menschen dadurch bereits geholfen. Archer schĂ€tzt, dass er scheinbar nicht mit dem andorianischen Konzept der Hilfe vertraut ist. Shran muss seine Taten jedoch nicht gegenĂŒber Archer rechtfertigen. Er hat einen Schwur gegenĂŒber der Imperialen Garde geleistet - seine LoyalitĂ€ten liegen bei ihnen. Archer ist sicher, dass seine Crew ihm die Waffe nicht kampflos ĂŒberlĂ€sst. Doch der Andorianer wiegt sich in Sicherheit, da die Enterprise nicht schnell genug ist, um sie einzuholen. Shran hat auch vorausgesehn, dass sie langsamer durch das Anomaliefeld fliegen mĂŒssen. Deshalb hat Talas auch das Hauptsensorgitter außer Kraft gesetzt. Die Enterprise mag sie zwar einholen, doch sie haben keine Möglichkeit, sie zu finden. Außer sich vor Wut schlĂ€gt Archer den Andorianer nieder. Shran spricht gern ĂŒber das ZurĂŒckzahlen von Schulden, diesen Schlag ins Gesicht schuldete der Captain ihn schon eine lange Zeit. Der Commander befiehlt seiner Crew, Archer in eine Fluchtkapsel zu sperren. Er soll sich keine Sorgen machen, denn er möchte der Enterprise mitteilen, wo sie ihn finden können. Freiwillig geht Archer mit den Andorianern.

Es dauert nicht lang, da findet die Enterprise auch die Kapsel. Archer wird zurĂŒck an Bord geholt. Dort berichtet ihm T'Pol auf dem Weg zur BrĂŒcke, dass man an beiden Reptilien-Schiffen die Hauptenergie ausschalten konnte. Die anderen Schiffe verfolgen sie nicht. Reed kann berichten, dass die Sensoren wieder online sind. Archer hatte Recht. Wenn er den andorianischen Offizier nicht so genau beobachtet hĂ€tte, hĂ€tten sie wochenlang suchen mĂŒssen, wo sie das Sensorgitter manipuliert hat. Die Andorianer erreichen in diesem Moment das Anomalienfeld. Deshalb mĂŒssen sie die Geschwindigkeit verringern, so dass die Enterprise in 14 Minuten bei ihnen sein.
Shran hat in seinem Bereitschaftsraum erneut Kontakt zu dem andorianischen General aufgenommen und erklĂ€rt, dass sie damit begonnen haben, die Waffe zu untersuchen. Der General will ihm deshalb eine Empfehlung ausstellen. Doch Shran zieht es lieber vor, darauf zu verzichten. Der General wĂŒnscht nur, dass man ihm so schnell wie möglich die Analyse ĂŒbermittelt. Da meldet sich Talas von der BrĂŒcke: Die Enterprise nĂ€hert sich. Sofort eilt der Andorianer auf die BrĂŒcke. Talas meldet, dass sie noch 80000 Kilometer entfernt sind. Man wird gerufen. Scheinheilig erklĂ€rt Shran, dass er froh ist, dass Archer sicher auf sein Schiff zurĂŒckkehren konnte. Er wĂŒsste gern, wie er sie gefunden hat. Archer kann nicht glauben, dass Shran gedacht hat, seine Leute könnten ohne Überwachung auf seinem Schiff arbeiten. Archer verlangt die Waffe. Shran akzeptiert seine Forderung, doch Archer kann unmöglich glauben, dass er in der Lage ist, sich die Waffe zu holen. Aber der Captain der Enterprise glaubt sogar, dass Shran die Waffe ihnen freiwillig ĂŒberlĂ€sst. Shran muss lachen. Er hĂ€tte Archer warnen sollen, nicht so viel von dem andorianischen Ale zu trinken. Archer ist gar nicht dazu gekommen, ihm fĂŒr den Zugriff auf ihre Sensortelemetriedaten zu danken, bevor man ihn ĂŒber Bord geworfen hat. Als die Xindi die Waffe testeten, konnte die Enterprise die Aktivierungscodes abfangen. Archer will die Waffe haben, oder er lĂ€sst sie in Shrans Frachtraum detonieren. Lieber verliert er seine Beute als die Waffe nach Andoria fliegen zu sehen. Shran will wissen warum, schließlich sind die Andorianer nicht seine Feinde. Archer kann aber nicht das Risiko eingehen, dass man die Waffe gegen die Vulkanier einsetzt. Shran fragt sich, was die Vulkanier getan haben könnten, um Archers LoyalitĂ€t zu verdienen. Archer erinnert Shran, dass er gesagt hat, er wĂŒrde ihnen helfen. Er kann sein Angebot immer noch einlösen. Doch das will der Andorianer nicht tun. Dies lĂ€sst Archer keine Wahl. Und weil Shran ihm nicht glaubt, sendet T'Pol den Aktivierungscode an die Xindi-Waffe. Aus dem Frachtraum wird Shran gemeldet, dass die Abfeuerungsmatrix der Waffe aktiviert wurde. Das GerĂ€t scheint sich selbst scharf zu machen. Man will versuchen, es abzuschalten. T'Pol meldet, dass den Andorianern weniger als 30 Sekunden bleiben...20 Sekunden. Außer sich befiehlt Shran, den Frachtraum zu leeren. Die Andorianer stoßen die Xindi-Waffe hinaus ins All, wo sich die Waffe zu ĂŒberladen beginnt. Archer lĂ€sst sofort die Enterprise in Bewegung setzen. Die Xindi-Waffe explodiert und erzeugt dabei eine gewaltige Druckwelle, die das andorianische Schiff erfasst. Die Enterprise entkommt unbeschĂ€digt, aber die Andorianer erleiden große SchĂ€den an Antrieb und Energiesystemen. Archer lĂ€sst einen Kanal zu Shran öffnen. Man soll fragen, ob er die Hilfe der Enterprise benötigt.

"Logbuch des Captains, Nachtrag. Commander Shran hat unser Hilfsangebot gnÀdig abgelehnt. Als wir sie zuletzt gesehen haben, flogen sie mit Hilfsenergie weiter."
Archer kommt in das Kommandozentrum, wo T'Pol und Hoshi ihm etwas zeigen wollen. Kurz bevor sie auf Warp gingen, haben sie eine Transmission von dem andorianischen Schiff erhalten. Sie wurde nicht auf einer ihrer normalen Kommunikationsfrequenzen gesendet und war verschlĂŒsselt, damit sie wie Subrauminterferenzen aussah. Hoshi konnte die Nachricht entschlĂŒsseln. Es sind Daten ĂŒber den Xindi-Prototypen. Die Andorianer mĂŒssen Zeit fĂŒr einige detaillierte Scans gehabt haben, solgange der Prototyp auf ihrem Schiff war. Aufgrund der eigenartigen Weise, wie diese Transmission ĂŒbermittelt wurde, vermutet T'Pol, dass der Sender nicht wollte, dass man ihn entdeckt. Archer möchte, dass man die Daten sofort an das Sternenflottenkommando schickt. Der Captain lĂ€dt daraufhin T'Pol und Trip zum Abendessen ein, er hat noch ein wenig andorianisches Ale, dass sie vielleicht gerne probieren möchten.




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