Enterprise


:: Staffel Eins
:: Staffel Zwei
:: Staffel Drei
:: Staffel Vier


:: 3x01 The Xindi
:: 3x02 Anomaly
:: 3x03 Extinction
:: 3x04 Rajiin
:: 3x05 Impulse
:: 3x06 Exile
:: 3x07 The Shipment
:: 3x08 Twilight
:: 3x09 North Star
:: 3x10 Similtude
:: 3x11 Carpenter Street
:: 3x12 Chosen Realm
:: 3x13 Proving Ground
:: 3x14 Stratagem
:: 3x15 Harbinger
:: 3x16 Doctor's Orders
:: 3x17 Hatchery
:: 3x18 Azati Prime
:: 3x19 Damage
:: 3x20 The Forgotten
:: 3x21 EÂČ
:: 3x22 The Council
:: 3x23 Countdown
:: 3x24 Zero Hour


Episodenlogbuch


3x12 "Chosen Realm"

[Das auserwÀhlte Reich]


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 Synopsis
Die Enterprise hat eine weitere mysteriöse SphĂ€re in der Delphic Ausdehnung gefunden. Commander Tucker und FĂ€hnrich Mayweather sind mit Shuttlepod One unterwegs, um sich die SphĂ€re genauer anzuschauen. Sie stellen fest, dass sie identisch zu den anderen beiden SphĂ€ren ist, die man zuvor entdeckt hatte. Selbst die kleinsten Details sind exakt gleich, als wĂŒrden sie am Fließband hergestellt werden. Trip wĂŒrde gern die Anlage sehen, die solche SphĂ€ren produziert. Er fĂŒhrt einen letzten Sensorendurchlauf durch, so dass T'Pol wieder eine Weile mit der Analyse zu tun haben wird. Danach macht sich das Shuttle auf den RĂŒckweg zur Enterprise, wobei es durch das Tarnfeld fliegen muss. Dabei gibt es Energiefluktuationen. Die Energie fĂ€llt fĂŒr einen Moment komplett aus, kehrt dann aber wieder zurĂŒck und der Flug verlĂ€uft ruhiger. Tucker findet, dass sie diese FlĂŒge durch die Tarnfelder so langsam in den Griff bekommen. Das Shuttle nĂ€hert sich der anderen Seite der Tarnungsbarriere.
Als das Shuttle das Tarnfeld verlĂ€sst, wird dies von einigen Außerirdischen, die als Triannons bekannt sind, besorgt beobachtet. Sie erkennen, dass das Shuttle zum Mutterschiff zurĂŒckkehrt. Der AnfĂŒhrer der Triannons - D'Jamat - möchte die Enterprise sehen. Er möchte wissen, wie stark es bewaffnet ist. Er glaubt, er hat gefunden, wonach sie so lange gesucht haben.

Im Kommandozentrum betrachtet Archer zusammen mit T'Pol die neu gewonnenen Daten, die ihnen dabei helfen werdem, die Anomalien etwas genauer zu kartographieren. Die Vulkanierin ist nun auch in der Lage, die genaue Anzahl der SphĂ€ren in der Ausdehnung zu berechnen. Sie hat noch keine neuen Theorien ĂŒber deren Zweck. Da meldet sich Reed bei den beiden. Man hat ein Schiff entdeckt, dass sich mit Impulsgeschwindigkeit nĂ€hert. Sie senden einen Notruf.
Auf der BrĂŒcke angekommen berichtet Reed dem Captain, dass das Schiff in einem Cluster aus Anomalien feststeckt. Der Antrieb des Schiffes ist beschĂ€digt. Archer holt das Schiff auf den Schirm. T'Pol registriert 23 Lebenszeichen an Bord. Hoshi ruft das Schiff. Archer fragt, ob man helfen kann. D'Jamat antwortet, dass der Antrieb ausgefallen ist und die Lebenserhaltungssysteme versagen. Er bittet um UnterstĂŒtzung. Reed registriert nur eine geringe Bewaffnung. T'Pol ist sich sicher, dass sie einen sicheren Kurs durch die Anomalien berechnen kann. Mayweather soll daraufhin auf vollen Impuls gehen.
Vorsichtig nĂ€hert sich die Enterprise dem kleinen Schiff und dockt an. Auf der BrĂŒcke registriert Reed, dass das Lebenserhaltungssystem der Triannons versagt. Archer ordnet volle Sicherheitsvorkehrungen an, man soll sichergehen, dass keiner der Fremden bewaffnet ist.
Es dauert nicht lang, da hat man alle Außerirdischen an Bord der Enterprise geholt. In der Krankenstation hat Phlox alle HĂ€nde voll zu tun, die Triannons zu versorgen. Archer schaut vorbei, um sich zu erkundigen, wie es den neuen GĂ€sten geht. Phlox war es nicht möglich, detaillierte Bioscans von den Außerirdischen anzufertigen. Aus religiösen GrĂŒnden lehnen sie eine solche Behandlung ab. Er konnte jedoch die kleineren Verletzungen erfolgreich behandeln. Der Doktor hat auch fĂŒnf Triannons entdeckt, die große Narben im Gesicht haben, ganz Ă€hnlich den Osaarianern. Sie sind vermutlich schon lĂ€nger in der Delphic Ausdehnung. Die Triannons hielten sich sogar einige Monate in der NĂ€he der SphĂ€re auf. Archer will wissen, wer von ihnen der Captain ist. Phlox deutet auf D'Jamat und erklĂ€rt, dass dieser den religiösen Titel "PrĂ€nom" bevorzugt. Archer stellt sich ihm vor und heißt ihn an Bord willkommen. Der Triannon kann kaum beschreiben, wie dankbar seine Leute fĂŒr die Rettung sind. Archer meint, dass sie schon eine Weile in der Ausdehnung sein mĂŒssen. Da erklĂ€rt D'Jamat, dass sie Pilger auf dem Weg zur 12. SphĂ€re sind. Sie haben ein Jahr fĂŒr diese Reise gebraucht. Archer berichtet, dass das Schiff in einem schlechten Zustand ist. Seine Ingenieure werfen aber einen Blick darauf. Der Triannon weiß, dass das Schiff alt ist. UnglĂŒcklicherweise sind sie besser im Beten als im Raumfahren. Archer hofft, dass sie einige Informationen ĂŒber die SphĂ€ren austauschen können. Er lĂ€dt deshalb D'Jamat zum Essen mit ihm und T'Pol ein. Der Triannon fĂŒhlt sich geehrt, Archers Gastfreundschaft annehmen zu können.

Beim Essen erzĂ€hlt D'Jamat, dass ihre Heimatwelt Triannon genannt wird. Sie befindet sich 6,3 Lichtjahre von dem derzeitigen Standpunkt aus entfernt im Mirada Sternenhaufen. Archer hat noch nie etwas davon gehört, erklĂ€rt aber, dass sie auch neu in der Ausdehnung sind. FĂŒr die Triannon ist die Delphic Ausdehnung ein Gelobtes Land. Archer erzĂ€hlt, dass sie versuchen alles ĂŒber eine Spezies namens Xindi herauszufinden. Doch D'Jamat hat noch nie von ihnen gehört. Sie unternehmen nur wenige Anstrengungen um andere Lebensformen zu treffen. Die Raumfahrt hat fĂŒr sie nur eine Bedeutung: Sie den SphĂ€ren nĂ€her zu bringen. Sie sind aber nicht hier draußen, um die SphĂ€ren zu untersuchen, sie sind hier um sie zu verehren. Sie glauben, dass sie durch Gebete und Meditation es schaffen können, dass sich die Schöpfer zeigen werden - die Erbauer der SphĂ€ren. Er hat ihre PrĂ€senz bereits gespĂŒrt und zeigt den beiden stolz seine riesige Narbe am linken Unterarm. Die Anomalien sind fĂŒr ihn der Atem der Schöpfer, der die RealitĂ€t neu gestaltet und den gewöhnlichen Menschen einen Blick auf die Götter werfen lĂ€sst. T'Pol wirft ein, dass dieser Atem beinahe sein Schiff zerstört hat. D'Jamat meint jedoch nur, dass sie einfach unversichtig waren, als sie der SphĂ€re zu nahe kamen. Archer findet sie auch beeindruckend und berichtet, dass sie inzwischen drei SphĂ€ren gefunden haben. Der Triannon findet es ein GlĂŒck, dass Archer so ein schnelles Schiff hat. Er bereuht es, dass er nur eine der tausenden SphĂ€ren gesehen hat. T'Pol hat aber berechnet, dass es nur 59 SphĂ€ren in der Ausdehnung gibt. D'Jamat denkt, dass ihre SchĂ€tzung ein weinig gering ist, doch das bezweifelt die Vulkanierin. D'Jamat glaubt, dass es fĂŒr die Schöpfer keinen Zweifel gibt. Doch laut T'Pol ist Zweifel die Basis fĂŒr wissenschaftlichen Fortschritt. Das, so der Triannon, hat viele Leute vom rechten Weg abgebracht. Archer möchte diese Angelegenheit ein ander Mal diskutieren. Er hat von Tucker erfahren, dass er die SchĂ€den an D'Jamats Schiff reparieren kann. Es sollte nicht lĂ€nger als ein paar Tage dauern. FĂŒr den Triannon sind dies angeblich gute Neuigkeiten. Er hofft, dass er sich fĂŒr die Gastfreundschaft irgendwann auch revengieren kann.
Unerwartet kommt eine weibliche Triannon - Indava - auf die Krankenstation. Sie möchte mit dem Doktor sprechen. Sie wollte ihn etwas ĂŒber eine bestimmte Behandlung fragen. Es ist aber fĂŒr sie sehr schwer, darĂŒber zu sprechen. Beruhigend bittet Phlox sie, sich erst einmal zu setzen. Er wollte sich gerade ein wenig janaranischen Tee machen und fragt, ob sie auch welchen haben möchte. Sie willigt dankend ein.
In der Schiffsmesse hat sich D'Jamat mit seinen beiden Gefolgsleuten Jareb und Yarrick getroffen. Sie berichten, dass jeder auf seinem Posten ist. Man wartet nur noch auf D'Jamats Signal. Yarrick ist sich jedoch nicht sicher, ob dies das richtige ist. D'Jamat fragt ihn, ob er glaubt, dass sie durch Zufall auf dieses Schiff gestoßen sind. Dieses Treffen wurde durch die Schöpfer vorherbestimmt. Yarrick hĂ€lt dagegen, dass diese Leute ihr Leben riskiert haben, um sie zu retten. D'Jamat erinnert ihn daran, dass sie auch die SphĂ€ren entweiht haben. Sie tun dies nicht nur fĂŒr ihre eigene Erlösung, sondern auch fĂŒr die Erlösung der Menschen an Bord. Er weiß, dass dies schwierig werden wird, schließlich sind sie alle weit weg von zu Hause. Ihnen ist es aber vorherbestimmt, das Blutvergießen ein fĂŒr alle Mal zu beenden. Er soll seinen Glauben nicht in Frage stellen. Yarrick verspricht, dass er dies nie tun wird.

Archer berichtet T'Pol in seinem Bereitschaftsraum, dass die Triannon glauben, die Schöpfer hĂ€tten die SphĂ€ren vor 1000 Jahren erschaffen. T'Pol kann dieses Alter der SphĂ€ren bestĂ€tigen. Archer fĂ€hrt fort, dass fĂŒr die Triannons die Schöpfer die SphĂ€ren benutzen, um die Ausdehnung zu verĂ€ndern, um somit ein Paradies zu erschaffen, wenn sie zurĂŒckkehren. Die Vulkanierin weiß, dass Mythologien oft auf Fakten basieren. Da kommt D'Jamat zu den beiden. T'Pol verabschiedet sich, um die beiden unter vier Augen sprechen zu lassen. D'Jamat hat ja bereits erwĂ€hnt, dass er sich fĂŒr Archers Gastfreundschaft revengieren will. Er erklĂ€rt, dass Archer, seine Crew und sein Schiff auf eine glorreiche Mission gehen werden. In diesem Moment haben einige seiner Leute Position im gesamten Schiff bezogen. Ihre Körper sind mit starkem organischen Sprengstoff ausgestattet. Mit einem einzigen Kommando kann er jedem seiner Leute befehlen, ihr Leben zu opfern. Er nimmt seinen Kommunikator, ruft einen seiner Gefolgsleute und spricht einen Satz in seiner Sprache. Der Triannon bestĂ€tigt seinen Auftrag in einem der Korridore der Enterprise. Und wĂ€hrend ein Crewmitglied der Enterprise entsetzt zusieht, nimmt der Triannon eine Brosche von seiner Kleidung und rammt deren Spitze in seinen Arm. Dabei murmelt er immer wieder eine außerirdische Phrase. Eine blaue Substanz wird sofort in seine Adern freigelassen, die mit den Stoffen in seinem Körper reagieren. Es kommt zu einer gewaltigen Explosion, die ein großes Loch in die HĂŒlle fetzt.
Archer eilt auf die BrĂŒcke und erfĂ€hrt von Reed, dass es auf dem C-Deck eine Explosion gab. Es gibt einen HĂŒllenbruch. Archer befielt, das Gebiet zu versiegeln. Noch bevor er Sicherheitsteams an Bord verteilen kann, ist D'Jamat auf der BrĂŒcke und stoppt ihn. Er warnt den Captain, dass sich zwei seiner MĂ€nner in der NĂ€he des Warpreaktors befinden. Wenn der Captain ihm nicht das Schiff ĂŒbergibt, wird er es zerstören.

In der Waffenkammer mĂŒssen Reed und seine Sicherheitsleute hilflos dabei zusehen, wie die Triannons sĂ€mtliche Waffen aus den WaffenschrĂ€nken holen. Überall an Bord haben die Triannon bewaffnet Stellung bezogen und fast alle Crewmitglieder darunter Hoshi Sato werden von ihrem Posten abgezogen und in Quartiere eingesperrt.
In der Krankenstation versucht Phlox einigen verletzten Crewmitgliedern zu helfen, die schwere Verbrennungen durch die Explosion erlitten haben und unter der rapiden Dekompression sich weitere Verletzungen zugezogen haben. Doch Yarrick hat den Befehl, jeden in sein Quartier zu eskortieren. Phlox weigert sich aber zu gehen, bevor er diese Leute behandelt hat. Nalbis soll deshalb den Doktor im Auge behalten.
WĂ€hrend im gesamten Maschinenraum bewaffnete Triannons die Lage ĂŒberwachen, erklĂ€rt Archer Trip, dass sie die Enterprise zertören werden. Tucker kann nicht glauben, dass sie das jetzt einfach so zulassen, doch der Captain macht ihm klar, dass sie im Moment keine andere Wahl haben. Tucker soll nichts gegen die Triannons unternehmen. D'Jamat hat die Szene beobachtet. Trip bittet ihn, es sich gemĂŒtlich zu machen.
Der PrĂ€nom folgt Archer jedoch in sein Quartier und erklĂ€rt, dass er die richtige Entscheidung getroffen hat. Er verspricht ihm, dass der Crew der Enterprise nichts geschehen wird. Archer entgegnet aber, dass er bereits ein Crewmitglied getötet hat. D'Jamat musste jedoch sĂ€mtliche Zweifel an seiner Entschlossenheit aus dem Weg rĂ€umen. Der Captain will wissen, was er mit seinem Schiff anfangen will. Diese Frage will D'Jamat erst beantworten, wenn er davon ĂŒberzeugt ist, dass die Situation sicher ist. Als er geht, merkt er noch an, dass er ebenfalls ein Crewmitglied in der Explosion verloren hat. Er will fĂŒr sie beide beten. Archer murmelt jedoch, dass er sich die Worte sparen kann.
D'Jamat kehrt auf die BrĂŒcke zurĂŒck. FĂ€hnrich Mayweather hat die Koordinaten fĂŒr Triannon erhalten, er soll einen Kurs setzen, höchste Warpgeschwindigkeit. Außerdem soll man zwei Torpedos vorbereiten und auf den Reaktor des Triannon-Schiffes zielen. T'Pol tut, wie ihr aufgetragen. Der PrĂ€nom lĂ€sst die Andockklammern lösen und daraufhin das kleine Schiff zerstören.
Etwas spĂ€ter schaut sich D'Jamat die Scanner-Daten ĂŒber die SphĂ€ren im Kommandozentrum an, als Archer zu ihm gebracht wird. Der PrĂ€nom hat ihm eine ErklĂ€rung versprochen, und ist jetzt dazu bereit. Er will mit der Enterprise zu seiner Heimatwelt fliegen. Man wird sie in drei Tagen erreichen. Im letzten Jahrhundert hat eine gewalttĂ€tige Gruppe von Ketzern versucht, ihre Lebensweise zu unterminieren. Mit Archers Schiff will er einen letzten, entscheidenden Angriff fliegen. Er möchte diesen Konflikt fĂŒr immer beenden. Archer fragt, ob dies die glorreiche Mission war, von der er gesprochen hat. Krieg? D'Jamat meint, dass er seine Leute retten möchte. Archer hat aber das GefĂŒhl, dass die Ketzer das gleiche sagen wĂŒrden. FĂŒr D'Jamat Ă€ndert dies aber nichts daran, was sie sind - Feinde der Wahrheit. Archer weiß aber, dass es D'Jamats Wahrheit ist. Er möchte wissen, wieviele Leute er mit seinem Schiff töten will. Da muss der PrĂ€nom lachen. Er findet, dass die Menschen von Nummern besessen sind. Eine Charakteristik ihres fehlgeleiteten Glaubens, dass die Geheimnise des Universums mit Wissenschaft enthĂŒllt werden kann. FĂŒr Archer mag es merkwĂŒrdig klingen, doch es spielt fĂŒr ihn keine Rolle, wieviele Ketzer sterben. Wenn die Schöpfer zurĂŒckkehren werden nur die GlĂ€ubigen ĂŒberleben. UnglĂ€ubige werden ausgelöscht. Nicht nur bei den Triannons, sondern bei allen Rassen im Gelobten Land. Archer macht ihm klar, dass Doktrinen wie diese es sehr leicht machen, jeden zu vernichten, der anderer Meinung ist. D'Jamat meint jedoch, dass es ganz und gar nicht einfach ist. Es macht es auch nicht einfacher, was er als nĂ€chstes tun muss. Er hat Archers Aufzeichnungen durchgesehen. Er wirft ihm furchtbare Taten der Entweihung vor. Archer ist nicht nur in die Tarnbarriere von drei SphĂ€ren geflogen, er ist sogar auf einer gelandet und in eine andere hineingeflogen. Ein Verbrechen diesen Ausmaßes zwingt ihn eigentlich dazu, dieses Schiff zu zerstören und die Crew an Bord zu töten. Er kann jedoch nicht vergessen, dass sie das Risiko eingegangen sind, die Triannons zu retten, und dass er Archer mag. D'Jamat glaubt, dass Archer ein ehrenwerter Mann ist. Der Captain kann darĂŒber nur lachen. Der PrĂ€nom will deshalb von der Strafe absehen, die ihm sein Glauben vorschreibt und die Bestrafung mildern. Als Commander des Schiffes soll Archer ein Crewmitglied auswĂ€hlen, dass sein Leben opfern wird. Archer kann nicht glauben was er da hört, doch D'Jamat wird selbst jemanden aussuchen, wenn Archer es nicht tut. Er hat angeblich keine Freude daran. Archer will Zeit, darĂŒber nachzudenken. Er bekommt sechs Stunden. D'Jamat möchte, dass er diese Zeit nutzt, um in sich zu gehen und diese LĂŒgen in seinem Geist zu vergessen. Alle Daten, die er gesammelt hat, mĂŒssen gelöscht werden. Er geht zur Konsole und beginnt den Löschvorgang. Alles ĂŒber die SphĂ€ren, Trellium-D, die Seleya, rĂ€umliche Anomalien wird gelöscht. Am Ende wurden 19.3 XB an Daten gelöscht. Der Captain hat sechs Stunden.

Wenig spĂ€ter kommt Yarrick in das Quartier des Captain und bringt Archer ein Padd mit der aktuellen Lage zu den Reparaturarbeiten am Schiff. D'Jamat will, dass Archer auf dem Laufenden gehalten wird. Der Captain hĂ€lt den jungen Mann noch einen Moment auf, bevor er geht. Er hat erfahren, dass seine Frau die Krankenstation besucht hat und ein langes GesprĂ€ch mit Phlox gefĂŒhrt hat. Archer weiß, dass sie schwanger ist und die Schwangerschaft beenden möchte. Yarrick findet, dass nur ihm und sie das etwas angeht. Archer hat von Phlox aber gehört, dass sie nicht unbedingt D'Jamats Interpretation ihres Glaubens zustimmt. Sie hasst tatsĂ€chlich alles, was damit zusammenhĂ€ngt. Außerdem soll sogar Yarrick nicht mit der derzeitigen Situation zufrieden sein. Der behauptet jedoch fest, dass D'Jamat sein spiritueller FĂŒhrer ist. Er wird ihm bis in den Tod folgen. Von allem was Archer gesehen hat, ist er ziemlich sicher, dass er dazu die Gelegenheit erhĂ€lt.
Yarrick eilt daraufhin sofort zu Indava. Er kann nicht glauben, dass sie mit dem Doktor darĂŒber geredet hat. Sie setzt alles aufs Spiel. Der Doktor hat alles dem Captain erzĂ€hlt. D'Jamat scheint noch nichts zu wissen. Yarrick will wissen, ob sie die Operation durchfĂŒhren lassen hat. Doch Phlox hatte nicht genĂŒgend Zeit, ihre Physiologie zu untersuchen. Da er unter Bewachung steht, ist es zu spĂ€t. Sie möchte wissen, ob er seine Meinung geĂ€ndert hat. Yarrick ist sich tatsĂ€chlich nicht sicher, ob es das Richtige ist. Indava will ihren Sohn oder ihre Tochter jedoch nicht in D'Jamats Krieg kĂ€mpfen sehen. Yarrick ist sicher, dass sie den Krieg mit der Enterprise beenden können. Indava weiß aber, dass er daran genausowenig glaubt wie sie. WĂŒtend geht Yarrick.

Etwas spĂ€ter kommt Archer in den Bereitschaftsraum der Enterprise, der nun von D'Jamat bewohnt wird. Er hat gerade die LogbĂŒcher durchgesehen. Er hatte ja keine Ahnung, dass sie so Ă€hnliche Ansichten haben. Er glaubt zu wissen, warum Archer in der Delphic Ausdehnung ist. Sie kĂ€mpfen beide dafĂŒr, ihr Volk zu retten. Archer meint aber, dass er versucht, seine Welt vor der Zerstörung zu retten. D'Jamat will im Gegenzug aber jeden vernichten, der nicht seinen Glauben hat. Archer hat aber nicht vor, Unschuldige zu töten. D'Jamat ist jedoch ĂŒber etwas in seinem Logbuch gestolpert. Er hat einen Gefangenen gefoltert, in dem er ihn in die Luftschleuse sperrte. Archer verteidigt sich, dass er fĂŒr seine Mission unbedingt Informationen benötigte. Der Verhörte wurde nicht verletzt. D'Jamat kann dem Captain nachfĂŒhlen, er musste auch harte Entscheidungen treffen. Als er jung war, kĂ€mpfte er in den heiligen Regimenten. Er kommandierte eine Mission. Sie haben ein Dorf infiltriert, wo sich Ketzer verstecken sollten. Ihr Auftrag war es, in Deckung zu bleiben und die Feindbewegungen zu beobachten, als die Einwohner sie jedoch entdeckten. Es war ein kleiner Junge, der gerade mal sechs Jahre alt war. Sie wussten, wenn sie ihn gehen lassen, wĂŒrde er das Dorf alarmieren, und wenn sie versucht hĂ€tten, ihn festzuhalten, hĂ€tte er sie verraten. Es gab nur eine Möglichkeit - und die nutzte D'Jamat. Archer weiß, dass er stolz darauf sein muss. Der PrĂ€nom ist der Meinung, dass im Dienste der Schöpfer alle Taten gesegnet sind. Archer macht ihm klar, dass es keine Schöpfer gibt, zumindest nicht in der Art, wie D'Jamat sie sich vorstellt. Die SphĂ€ren sind Maschinen, die fĂŒr einen Zweck gebaut wurden, den sie beide nicht verstehen. D'Jamat erinnert sich, dass er einmal so wie Archer war. Doch dann fĂŒhlte er den Atem der Schöpfer. Er hat fĂŒr den Captain gebetet und gehofft, dass die Schöpfer ihm die Augen fĂŒr die Wahrheit öffnen. Es scheint jedoch, dass sie sich abgewandt haben. Er erinnert ihn daran, dass er eine Wahl treffen sollte und möchte wissen, welches Crewmitglied Archer ausgesucht hat. Der Captain erklĂ€rt, dass er sich selbst ausgesucht hat. D'Jamat wollte jemanden töten - dann soll er ihn töten.

D'Jamat ist ĂŒberrascht und bittet den Captain, es noch einmal zu ĂŒberdenken. Doch Archer will niemanden fĂŒr etwas bezahlen lassen, was unter seinem Kommando passiert ist. Der PrĂ€nom will wissen, was aus seiner Mission wird. Die Crew und das Schiff brauchen einen Captain. Archer weiß aber, dass T'Pol ein guter kommandierender Offizier ist. D'Jamat ist erfreut dies zu hören und erklĂ€rt, dass sie sich Ă€hnlicher sind, als Archer denkt. Er hĂ€tte ebenso gewĂ€hlt. Er respektiert seine Entscheidung. Archer hofft, dass er ihm noch einen Wunsch erfĂŒllt. Seine Leute haben bestimmte BrĂ€uche, was den Tod angeht. Es gibt ein GerĂ€t an Bord, das sie benutzen, um verseuchte Materialen zu beseitigen. In seltenen FĂ€llen jedoch, wenn es die Situation verlangt, benutzen sie es fĂŒr Exekutionen. Es wird als human angesehen. D'Jamat will deshalb das GerĂ€t sehen.
Zusammen mit T'Pol fĂŒhrt Archer dem PrĂ€nom und Yarrick den Transporter der Enterprise vor. Die Vulkanierin beamt eine kleine Kiste weg, was fĂŒr die Beteiligten so aussieht, als löse sie sich auf. D'Jamat und Yarrick betrachten fasziniert das Schauspiel und Archer erklĂ€rt, dass die MolekĂŒle zerlegt wurden - schnell und schmerzlos. Der PrĂ€nom fragt, ob er noch einmal Archers Meinung Ă€ndern kann, doch der weiß, dass D'Jamat seine Meinung auch nicht Ă€ndern wird. D'Jamat möchte deshalb sofort damit beginnen. Gespielt traurig wendet sich Archer an T'Pol. Sie soll Phlox sagen, dass er ein Auge auf Porthos wirft. Sie soll gut auf die Enterprise aufpassen. WĂ€hrend er auf die Platform steigt, erklĂ€rt der Captain, dass die Angelegenheit damit bestimmt nicht erledigt ist. Er nickt T'Pol zu, die den Transporter aktiviert, so dass Archer vor den Augen von D'Jamat und Yarrick verschwindet. Der PrĂ€nom spricht noch ein Gebet fĂŒr Archer und erklĂ€rt T'Pol daraufhin, dass sie seine Sympathien hat. Sie sollte die Crew informieren, denn sie verdienen es, Bescheid zu wissen.
ZurĂŒck auf der BrĂŒcke fĂ€llt D'Jamat auf, dass Yarrick sehr ruhig ist. Der muss nur ĂŒber das eben Geschehene nachdenken. Der PrĂ€nom erkennt sofort, dass etwas mit dem jungen Mann nicht stimmt. Yarrick erklĂ€rt, dass sie mit ihrer Mission gerade erst begonnen haben. Und schon jetzt sind drei Leute tot. Er weiß, dass die Menschen nicht ihre Feinde sind. D'Jamat macht ihm klar, dass es sich um UnglĂ€ubige handelt. Das macht sie zu ihren Feinden. Yarrick will wissen, wieso. Da will der PrĂ€nom wissen, ob er glaubt, dass die Schöpfer durch ihn sprechen. Yarrick bejaht dies. Dann, so D'Jamat, stellt er die Schöpfer in Frage, wenn er ihn in Frage stellt. Es gibt ein Wort dafĂŒr: Ketzerei. Wenn Yarrick VerstĂ€ndnis fĂŒr den Feind entwickelt, dann riskiert er es, selbst zum Feind zu werden.

In der Krankenstation meldet sich eine Konsole des Doktors. Es ist eine kurze Textmitteilung von Archer, der ihm ĂŒbermittelt: "FĂŒttern sie ihm keinen KĂ€se". Phlox weiß somit, dass der Captain noch lebt. Er schaut rĂŒber zu Porthos, der nervös zurĂŒckblickt. Als nĂ€chstes fragt Archer per Kurzmitteilung, ob Phlox reden kann. Der gibt ein, dass er fortfahren soll. Archer befindet sich in einem kleinen Raum in der NĂ€he eines Wartungsschachtes mit mehreren Konsolen und fragt bei Phlox nach, ob er den organischen Sprengstoff neutralisieren kann. Der Doktor gibt ein, dass er dafĂŒr genauere innere Scans von den Triannons benötigt. Da nĂ€hert sich Nalbis dem Doktor, so dass Phlox schnell das Fenster verschwinden lĂ€sst und fragt, ob er ihm helfen kann.
In einem Korridor lĂ€uft ein Triannon Streife. Archer springt von oben aus einem Wartungsschacht, kann ihn entwaffnen, und bevor er zu seiner Brosche greifen kann, schlĂ€gt Archer ihn mit dem Holster des Gewehres bewusstlos. Der Captain schleppt den Triannon daraufhin in einen Wartungsschacht, wo er ihn knebelt. Er kann ihn nun in Ruhe mit einem Tricorder scannen. Da sich der Triannon dabei hin und her windet erklĂ€rt der Captain schadenfroh, dass er weiß, dass medizinische Scans gegen ihren Glauben verstoßen. Er ist sich aber sicher, dass die Schöpfer nichts dagegen haben. Über eine der Konsolen sendet er die Daten in die Krankenstation. Phlox ruft die Daten dort auf und entdeckt, dass den Triannons etwas implantiert wurde.
Der Triannon Jareb kommt zu D'Jamat in den Bereitschaftsraum und meldet. dass Lial vermisst wird. Er ist nicht an seiner Station. D'Jamat ruft ihn, erhĂ€lt jedoch keine Antwort. Er möchte deshalb die internen Sensoren des Schiffes benutzen, um ihn zu finden. Sofort eilt er auf die BrĂŒcke und erklĂ€rt, dass er einen seiner MĂ€nner lokalisieren muss. Da fĂ€llt die Enterprise plötzlich aus dem Warp. T'Pol stellt fest, dass die Hauptenergie unterbrochen wurde. Sie kann jedoch nicht ermitteln, von wo dies ausgeht.
Archer entfernt inzwischen in einem Wartungsschacht einige Verbindungsleitungen in einem Wartungspanel.
Im Maschinenraum schwört Trip gegenĂŒber D'Jamat, dass er nichts am Warpantrieb gemacht hat. Der Triannon, der ihn bewacht hat, erkennt an einer Konsole, dass er die Wahrheit sagt. Außerdem hat er ihn die gesamte Zeit ĂŒber im Auge behalten. D'Jamat weiß aber, dass dies nicht zufĂ€llig passiert ist. Der Triannon erkennt, dass etwas mit den EPS-Leitungen auf Deck D, Sektion J15 nicht stimmt. Yarrick soll mit dem anderen Triannon sofort nachsehen.
Als sie durch die Korridore ziehen taucht Archer hinter einer Kreuzung auf und betĂ€ubt den Triannon an Yarricks Seite mit seinem Phasengewehr. Aufgeregt erklĂ€rt Yarrick, dass der Captain nicht gewinnen kann. Er wird das Schiff zerstören. Archer möchte jedoch, dass er ihm hilft. Der Captain ist sicher, dass Yarrick weiß, das es falsch ist, was D'Jamat tut. Er könnte ihn stoppen. Yarrick will seinen Glauben nicht verraten, doch Archer macht ihm klar, dass sein Glauben bereits ihn betrogen hat. Ist es etwa das, was die Schöpfer wollen? Tausende Leute in ihrem Namen töten? Ist er mit diesem Glauben aufgewachsen? Da Yarrick dies verneint, will Archer, dass er endlich tut, was richtig ist. Wenn er ihm nicht hilft, könnte dies das Todesurteil fĂŒr seine Frau und sein Kind bedeuten. Denn so wird es enden. So lange Leute wie D'Jamat vorschreiben, was wahr und unwahr ist, ist alles, was man bekommt, Krieg.

D'Jamat kehrt auf die BrĂŒcke zurĂŒck und fragt Jareb, ob er Lial orten konnte. Der muss jedoch berichten, dass die internen Sensoren nicht funktionieren. Die Systeme sind im gesamten Schiff heruntergefahren. Da meldet Mayweather, dass sich ein Konvoi Schiffe nĂ€hert. Als D'Jamat ihn auf den Schirm holt, erkennt man, dass es sich um vier Triannon-Schiffe handelt.
Archer konnte inzwischen Yarrick ĂŒbereden und möchte von ihm wissen, was seine Feinde zu Ketzern macht. Er erklĂ€rt, dass D'Jamats Leute glauben, das Gelobte Land wĂ€re in neun Tagen erschaffen worden. Die anderen glauben aber, dass es zehn Tage waren. Archer kann kaum glauben, dass sie deshalb ĂŒber ein Jahrhundert Krieg gefĂŒhrt haben. An einer Konsole hat der Captain inzwischen entdeckt, wonach er gesucht hat. Die Umweltkontrollen mĂŒssen zur Krankenstation umgeleitet werden. Das kann man jedoch nur von der BrĂŒcke aus tun. Er möchte sichergehen, dass Yarrick weiß, wie man das macht. Dr. Phlox hat einen Agenten synthetisiert, der sich ĂŒber die Luft ĂŒbertrĂ€gt und eines der Enzyme neutralisiert, das fĂŒr den organischen Sprengstoff wichtig ist. Der Agent macht ihn dadurch unbrauchbar.
Auf der BrĂŒcke meldet T'Pol, dass sie von dem fĂŒhrenden Schiff gerufen werden. Es meldet sich der Triannon Ceris. D'Jamat verlangt, dass er sofort aufgibt. Ceris sieht dies nicht ein, schließlich hat er vier Schiffe. D'Jamat warnt ihn, dass er sogar mit zehn Schiffen nicht gegen die Enterprise bestehen könnte. Er soll das Schiff scannen, dann sieht er, dass er richtig liegt. Er soll aufgeben, dann wird man ihn fair behandeln. Ceris weiß aber, was D'Jamat mit Leuten anstellt, die er als Ketzer bezeichnet. Er beendet daraufhin die Kommunikation. D'Jamat befiehlt T'Pol, das fĂŒhrende Schiff anzuvisieren. Doch die Vulkanierin weigert sich. Deshalb nimmt Jareb ihren Platz ein und bereitet Torpedos zum Abfeuern vor.

Mit zwei TorpedoschĂŒssen gelingt es der Enterprise, eines der Schiffe auszuschalten, aber nicht zu zerstören. Nur der Antrieb wurde zerstört. D'Jamat befielt deshalb, den Hauptreaktor anzuvisieren. Bevor Jareb dies tun kann, packt T'Pol ihn von hinten, doch er kann sich dank der Hilfe eines weiteren Triannon wehren. WĂ€hrend der andere Triannon sie im Schach hĂ€lt, feuert Jareb und zerstört das Schiff. Die restlichen Schiffe feuern immer wieder mit ihren schwachen Kanonen auf die Enterprise.
In der Krankenstation sind deshalb Phlox' kleine Tierchen ziemlich aufgeregt. Seine Fledermaus flattert wild in ihrem KĂ€fig. Ganz unauffĂ€llig öffnet der Doktor den KĂ€fig, so das das kleine Tier fliehen kann. Sein Bewacher ist deshalb etwas nervös, doch Phlox beruhigt ihn. Die Fledermaus ist harmlos, außer wenn man sie reizt. Der Triannon geht vorsichtshalber in Deckung.
Vorsichtig arbeitet sich Archer zu den Crewquartieren vor und befreit Malcolm aus dem seinigen. Er wirft ihm sofort ein Gewehr zu und möchte mit ihm in die Waffenkammer gehen und dann das Schiff zurĂŒckerobern. Reed ist deshalb ziemlich erleichtert. Der Captain möchte noch die MACOs zur UnterstĂŒtzung holen.
Yarrick kommt auf die BrĂŒcke und D'Jamat erklĂ€rt ihm, dass es begonnen hat. Yarrick gibt vor, dass man das Problem mit dem Energieausfall lokalisiert hat. Die Reparaturarbeiten laufen bereits. Der Warpreaktor sollte in wenigen Stunden wieder funktionieren. Jareb meldet, dass sich die anderen zurĂŒckziehen. D'Jamat befiehlt deshalb Mayweather an ihnen dranzubleiben. Der weigert sich zunĂ€chst, als der PrĂ€nom ihm aber eine Waffe an die SchlĂ€fe hĂ€lt und T'Pol ihm zunickt, tut er, wie ihm aufgetragen. WĂ€hrenddessen kann Yarrick unbeaufsichtigt zu einer Konsole gehen.
In der Krankenstation hat Nalbis immer noch Panik vor der kleinen Fledermaus. Als er sich abermals duckt, eilt Phlox mit einem Hypospray herbei und betĂ€ubt ihn. Er möchte sich bei seiner Fledermaus mit einer Extra-Ration SchneekĂ€fer bedanken. Schnell eilt er zu einer Aparatur, die eine blĂ€uliche FlĂŒssigkeit synthetisiert hat. Er entnimmt den glĂ€sernen Zylinder mit der FlĂŒssigkeit, öffnet ein Wartungspanel und schließt den Zylinder an die Umweltkontrollen an.
Auf der BrĂŒcke kann Yarrick unbemerkt die Umweltkontrollen in die Krankenstation umleiten, wĂ€hrend sich die Enterprise den anderen Schiffen nĂ€hert und D'Jamat sie eines nach dem anderen ausschalten will.
In der Krankenstation leert sich der Zylinder, wĂ€hrend die FlĂŒssigkeit in die Umweltkontrollen gelangt und so im gesamten Schiff verstĂ€ubt wird, was Phlox erleichtert zur Kenntnis nimmt.

Ein Triannon versucht sich vor Archer und Reed in die Luft zu sprengen.
Archer und Malcolm öffnen die TĂŒr zum Waffenraum und werden gleich von den dort stationierten Triannon unter Beschuss genommen. Sich gegenseitig Feuerschutz gebend stĂŒrmen die beiden in den Raum. Es gelingt Archer, einen der Triannons auszuschalten. Der zweite geht sofort in Deckung und scheint sich zu ergeben. Er nimmt seine Brosche ab, wirft sein Gewehr weg und steigt die Treppe von der oberen Ebene im Raum herunter. Als er sich fĂŒr Reed und Archer ĂŒberraschend die Spitze der Brosche in den Arm rammt, passiert dank Phlox' Arbeit nichts. Der Triannon versucht daraufhin zu fliehen, wird von Reed jedoch mit einem Phasengewehr betĂ€ubt.
Auf der BrĂŒcke meldet Jareb, dass sie in Reichweite sind. D'Jamat gibt den Befehl, die Waffen auszurichten. Die Enterprise feuert und schaltet den Antrieb eines der Triannon-Schiffe aus.
Archer und einige MACOs stĂŒrmen unterdessen den Maschinenraum, wo sie sofort mit Phaserfeuer empfangen werden. Es gelingt, einen der Triannon im Maschinenraum auszuschalten.
Reed hat sich auch zwei MACOs zur UnterstĂŒtzung besorgt und gemeinsam arbeiten sie sich ihren Weg durch die Korridore. Ihnen begegnen zwei Triannons. Sofort nimmt man die Verfolgung auf.
Im Maschinenraum versucht der verbliebene Triannon zu fliehen. Archer kriecht wĂ€hrendessen in einen kleinen Schacht hinein und gelangt so geschĂŒtzt zum Warpreaktor. Der Triannon versucht sich auf der anderen Seite gerade in die Luft zu sprengen als Archer ihn erwischt und mit seiner Phasenpistole betĂ€ubt.
Reed kann in den Korridoren einen der Triannons ausschalten, wĂ€hrend einer seiner MACOs wiederum durch einen Triannon getroffen wird. Der zielt daraufhin auf Reed, trifft aber nur sein Phasengewehr. Reed wirft es ihm daraufhin entgegen und beginnt einen Kampf Mann gegen Mann. Dem Geschehen nĂ€hert sich von der einen Seite eine weibliche MACO und von der anderen Seite ein anderer Triannon. Die MACO bemerkt dies rechtzeitig und beginnt ebenfalls einen Kampf mit bloßen HĂ€nden. Reed kann seinen Triannon bewusstlos schlagen. Gerade als der andere Triannon die MACO erschießen will, kommt ihr Indava zu Hilfe und erschießt ihren Landsmann.

Auf der BrĂŒcke meldet sich T'Pols Konsole. Bevor sie hingehen kann, schiebt sich Yarrick an die Station. Er meldet, dass sich die anderen Schiffe ergeben wollen. D'Jamat möchte jedoch, dass man weiter feuert. Jareb muss aber feststellen, dass die Waffen nicht mehr funktionieren. Da meldet sich Archer ĂŒber COMM. Er erklĂ€rt, dass man die Kommandofunktionen in den Maschinenraum umgeleitet hat. Er hat die Waffen abgeschalten. D'Jamat möchte, dass man den Captain findet. Archer erklĂ€rt weiter, dass man den organischen Sprengstoff neutralisiert hat. Da der PrĂ€nom ihm nicht glaubt, bittet Archer ihn, es doch zu probieren. Der Captain bittet alle ruhig zu bleiben, bevor es weitere Verletzte gibt. D'Jamat ist dazu aber nicht bereit. Jareb meldet, dass sich die anderen Schiffe wieder nĂ€hern. D'Jamat rĂ€t Archer daher, wieder die Waffen zu aktivieren, da die Triannon wieder feuern. Die Enterprise wird mehrere Male leicht getroffen. D'Jamat fragt ĂŒber COMM, ob Archer bereit ist, sein Leben und das seiner Crew zu opfern. Da stĂŒrmen Reed und die weibliche MACO auf die BrĂŒcke. Sie verfehlen D'Jamat nur knapp. Jareb hĂ€lt Reed mit seinem Gewehr in Schach. Als sich ein weiterer Triannon zu einer TĂŒr umdreht, stĂŒrmt ein weiterer MACO herein und betĂ€ubt ihn. Die weibliche MACO kann Jareb mit einigen gezielten SchĂŒssen erledigen. Yarrick, der neben T'Pol in Deckung gegangen ist, reicht ihr eine Phasenkanone. Sie betĂ€ubt einen anderen Triannon. Als D'Jamat seine Deckung verlĂ€sst um zu feuern, wird er von dem neu angekommenen MACO ausgeschalten. Damit ist die BrĂŒcke wieder in der Hand der Enterprise-Crew. Reed meldet dies stolz dem Captain im Maschinenraum. Da die Enterprise weiterhin angegriffen wird, bittet er darum, die Waffen wieder zu aktivieren. Archer kĂŒmmert sich sofort darum und so kann man sich gegen die anderen Schiffe wehren.
Mayweather schnappt sich unterdessen die Phasenpistole, die sich D'Jamat zugelegt hatte. Archer kehrt auf die BrĂŒcke zurĂŒck. T'Pol soll die anderen Schiff rufen. Er erklĂ€rt, dass D'Jamat nicht lĂ€nger dieses Schiff unter Kontrolle hat. Ceris meldet sich von der anderen Seite. Archer erklĂ€rt ihm, dass sie das Schiff zurĂŒckerobert haben, er hat nun wieder das Kommando. Ceris will wissen, wieso er ihm glauben sollte. Als Zeichen guten Willens fĂ€hrt Archer die Waffen herunter. Ceris scheint zurfriedengestellt. Die feindlichen Schiffe drehen ab.

D'Jamat wurde zur Sicherheit in eine Zelle eingesperrt. Archer besucht ihn und erzĂ€hlt, dass man eben in den Orbit um Triannon eingetreten ist. Er möchte, dass er mit ihm kommt. D'Jamat ist noch immer davon ĂŒberzeugt, dass der Catpain eine furchtbare Tat begangen hat. Er hat sich in etwas eingemischt, das bereits entschieden war. Nach Jahrhunderte langem Krieg wollte er das KĂ€mpfen beenden. Sie hĂ€tten endlich Frieden gehabt. Archer kann nicht glauben, dass er das Wort Frieden aus seinem Mund hört. Eines seiner Crewmitglieder ist tot, sechs weitere sind verwundet, sein Schiff ist beschĂ€digt. FĂŒr D'Jamat ist nichts davon wichtig. Alles was zĂ€hlt ist die heilige Wahrheit. Archer will ihm die Wahrheit zeigen, wenn er diese erfahren will.
Mit zwei Shuttles startet man zur OberflĂ€che von Triannon. Dort angekommen trauen D'Jamat und seine Leute ihren Augen kaum. Alles auf dem Planeten wurde vernichtet. Die Stadt, in der sie gelandet sind, ist eine einzige Ruine. Yarrick und Indava sind sprachlos. SchĂŒtzend nimmt der junge Mann seine Frau in den Arm. Archer erklĂ€rt dem schockierten D'Jamat, dass dies vor acht Monaten passiert sein muss. Beide Seiten erlitten schwere Verluste. Es gibt keine grĂ¶ĂŸeren StĂ€dte mehr. Millionen von Triannons sind tot. Sein Glaube sollte Frieden bringen - und hier ist er nun.




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