Enterprise


:: Staffel Eins
:: Staffel Zwei
:: Staffel Drei
:: Staffel Vier


:: 3x01 The Xindi
:: 3x02 Anomaly
:: 3x03 Extinction
:: 3x04 Rajiin
:: 3x05 Impulse
:: 3x06 Exile
:: 3x07 The Shipment
:: 3x08 Twilight
:: 3x09 North Star
:: 3x10 Similtude
:: 3x11 Carpenter Street
:: 3x12 Chosen Realm
:: 3x13 Proving Ground
:: 3x14 Stratagem
:: 3x15 Harbinger
:: 3x16 Doctor's Orders
:: 3x17 Hatchery
:: 3x18 Azati Prime
:: 3x19 Damage
:: 3x20 The Forgotten
:: 3x21 EÂČ
:: 3x22 The Council
:: 3x23 Countdown
:: 3x24 Zero Hour


Episodenlogbuch


3x06 "Exile"

[Exil]


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 Synopsis
Am Abend ist Hoshi Sato in ihrem Quartier und macht sich fĂŒr das Zubettgehen fertig. Da ruft eine mĂ€nnliche Stimme nach ihr und fragt, ob sie ihn versteht. In einer dunklen Ecke ihres Quartieres erscheint eine dunkle Gestalt. Als Hoshi die Sicherheit ruft, ist der Fremde wieder verschwunden.

Im Kommandozentrum trifft Archer auf T'Pol. Dabei hat er gedacht, dass er der einzige ist, der hier seine gesamte Freizeit verbringt. Die Vulkanierin möchte ihm etwas zeigen. Sie hat auf einer Karte die Orte markiert, an denen man auf rĂ€umliche Anomalien gestoßen ist. Sie hat die Sensordaten aus der Xindi-Datenbank analysiert und Koordinaten gefunden, an denen dieses Schiff mit Anomalien zu kĂ€mpfen hatte. ZunĂ€chst sahen die Punkte auf der Karte sehr zufĂ€llig aus. Sie hat daraufhin eine Vektoranalyse der gravimetrischen Wellen, die von der SphĂ€re ausgehen, die sie entdeckt haben, durchgefĂŒhrt. TatsĂ€chlich liegen die Orte der Anomalien auf Geraden, die von der SphĂ€re ausgehen. Das Interferenzmuster implizierte aber eine weitere Quelle der Wellen - eine zweite SphĂ€re. Laut der Simulation treten die Anomalien genau dort auf, wo sich die Wellen der SphĂ€ren ĂŒberschneiden. Wenn sie Recht hat, können sie vorhersagen, wo Anomlien auftreten werden. T'Pol möchte deshalb eine genaue Karte der prĂ€zisen Messungen des gravimetrischen Feldes anfertigen. Die zweite SphĂ€re ist weniger als vier Lichtjahre entfernt. Archer lĂ€sst sofort einen Kurs setzen.

Reed hat fĂŒr Hoshi das gesamte Schiff mit allen Scans ĂŒberprĂŒft, die er kennt, jedoch nichts gefunden. Es gibt keinerlei Anzeichen fĂŒr einen Eindringling an Bord. Hoshi vermutet, dass die Sensoren irgendetwas nicht mitbekommen haben, doch die letzten 24 Stunden waren so ereignislos, dass dies kaum möglich ist. Hoshi will aber nicht akzeptieren, dass sie sich diese Dinge nur einbildet und ist ein wenig gereizt. Reed findet es jedoch nicht ungewöhnlich, dass man den Feind bereits sieht, ohne ihn direkt anzublicken. Gerade in der letzten Nacht hat er klickende GerĂ€usche in seinem Quartier gehört. Einen Moment lang hĂ€tte er geschworen, dass ein Xindi-Insektoid ihn aus dem Schatten belauert. Doch Hoshi ist ĂŒberzeugt, dass sie keinen Schatten gesehen hat. Reed will deshalb die Augen weiter offen halten.

Der FĂ€hnrich lĂ€sst sich deshalb von Doktor Phlox untersuchen, der nur eine Kleinigkeit in ihrem vorderen Cortex findet, was ihre Kopfschmerzen erklĂ€rt. Ansonsten erfreut sie sich bester Gesundheit. Hoshi berichtet ihm deshalb, dass sie in den letzten Tagen das seltsame GefĂŒhl hatte, beobachtet zu werden. Sie hörte ein FlĂŒstern in den Korridoren, in ihrem Quartier. Sie fragt sich, ob sie irgendetwas ausgesetzt war, dass nun ihre Halluzinationen verursacht. Phlox kennt jedoch keinerlei Hinweise, dass es an Bord geistesverĂ€ndernde Substanzen gibt. Es scheint so, als spiele sich dies alles in ihrem Kopf ab. Der Doktor glaubt, dass es eine Abwehrreaktion auf den Stress der letzten Tage ist. Hoshi findet es jedoch nicht gut, wenn sie Dinge sieht, die gar nicht da sind. Phlox weiß aber, dass auf Denobula jemand als gesund betrachtet wird, wenn er im Stress halluziniert. Das ist ein harmloser Weg fĂŒr das Unterbewusstsein um nervöse Energie loszuwerden. Er hat diese Leute immer bewundert, wĂ€hrend sich bei ihm der Stress immer im Geist aufgestaut hat. Hoshi beschließt zu gehen, sie muss noch eine Sektion aus der Xindi-Datenbank ĂŒbersetzen.

Sie begibt sich deshalb ins Kommandozentrum und beginnt mit ihrer Arbeit. Schon nach kurzer Zeit ruft sie der Mann erneut. Auf allen Monitoren im Raum erscheint plötzlich ein Planet. Der Mann erklĂ€rt, dass er genau dort auf sie wartet. Als Hoshi Lieutenant Reed um Hilfe ruft, steht der Mann erneut in einer dunklen Ecke im Raum. Er beruhigt sie, sie soll keine Angst vor ihm haben. Da erscheint sie ĂŒberall auf den Monitoren und der Fremde ist verschwunden. Sie fragt, wie er an Bord kommen konnte, doch der Mann erklĂ€rt, dass er nicht einmal in der NĂ€he ihres Schiffes ist. Er weiß, das sie und ihre Crew nach etwas suchen. Er kann helfen. Hoshi beschließt zu fliehen, doch da findet sie sich in einem fremden Haus wieder, das stilvoll eingerichtet ist. In einem der Korridore entdeckt sie den Fremden. Als sie versucht zu entkommen, muss sie feststellen, dass die TĂŒren zunĂ€chst verschlossen sind, sich aber dann doch noch öffnen lassen. Hinter der TĂŒr findet sie einen Balkon und muss festellen, dass sich das Haus mitten im Nirgendwo eingebettet in der Spitze eines Berges befindet. Der Fremde berĂŒhrt ihre Schulter und schreckartig dreht sich Hoshi um. Es ist jedoch nur Reed, der fragt, ob alles in Ordnung ist.

Erneut lĂ€sst sich Sato vom Doktor untersuchen, der nichts ungewöhnliches findet. Reed hat noch immer keine Schiffe in der NĂ€he oder ungebetene GĂ€ste an Bord entdecken können. Doch Hoshi ist fest davon ĂŒberzeugt, dass sie sich das nicht nur eingebildet hat. Sie weiß, dass ihr Geist manchmal ein wenig ĂŒberreagieren kann, aber das ist nicht passiert. Was sie erlebt hat, war real. Archer möchte deshalb, dass Phlox Hoshi unter Beobachtung dabehĂ€lt, bis sie herausgefunden haben, was vor sich geht. Reed soll ein Sicherheitsteam vor der Krankenstation, im Maschinenraum und der Waffenkammer positionen, bis er andere Befehle gibt. Denn in der Ausdehnung weiß man nie, wann der nĂ€chste Angriff kommt. Da Hoshi noch nicht mĂŒde ist, beschließt sie, all die kleinen Tierchen in der Krankenstation zu fĂŒttern. Sie findet es merkwĂŒrdig. Als der Außerirdische mit ihr sprach, war es so, als spreche er direkt in ihrem Kopf und schaue durch ihre Augen. Sie erlebt, was sie erlebt. Mit ihm zu sprechen ist, als wĂŒrde sie zu sich selbst sprechen. Da steht Phlox plötzlich auf der anderen Seite des Raumes - aber es ist nicht Phlox, sondern wieder der Fremde. Er fand es sehr angenehm, ihre Gedanken zu hören. Er ist schon einige Tage bei ihr und studiert ihren Geist, ihre Erinnerungen und erfĂ€hrt so viele Dinge ĂŒber sie. Seine telepathischen KrĂ€fte funktionen nur auf knappe Entfernungen. Er braucht einen einzigartigen Geist, der sie empfangen kann. Sie ist die erste seit vielen Jahren. Wieder Ă€ndert sich die Umgebung, so dass Hoshi erneut in dem fremden Haus ist. Der Außerirdische mit menschlicher Gestalt erklĂ€rt, dass er nur drei Lichtjahre entfernt ist. Dieses Haus ist sein Haus. Alle was er will, ist sich mit ihr zu treffen. Er weiß, dass sie sich auf einer dringenden Mission befindet, doch genau darĂŒber möchte er mit ihr sprechen.

SpĂ€ter besucht Hoshi Archer, um ihm von dem GesprĂ€ch mit dem Fremden zu berichten. Er hat noch nichts ĂŒber die Xindi verraten, weil er sich dies fĂŒr das Treffen aufheben möchte. Der Captain findet, er hĂ€tte ihr zumindest etwas als Zeichen des guten Willens geben können. Denn dies könnte einfach ein weiterer Versuch der Xindi sein, die Enterprise zu infiltrieren. Hoshi denkt aber, dass er helfen möchte. Er war bestĂŒrzt, dass sieben Millionen Menschen bei dem Angriff der Xindi gestorben sind. Er sagte, dass er seine FĂ€higkeiten benutzen will, um ihnen zu helfen, die Xindi zu finden. FĂŒr den FĂ€hnrich ist das Grund genug, sich mit ihm zu treffen. Archer lĂ€sst deshalb die Koordinaten ansteuern, die ihr der Fremde gegeben hat.

Schon kurz darauf erreicht die Enterprise den Planeten, den Hoshi zuvor auf den Monitoren gesehen hatte. Mit Shuttlepod One wird Hoshi von Archer und Reed zu dem Haus gebracht, das Hoshi in ihrer Vision gesehen hat. Die TĂŒr öffnet sich fĂŒr die Besucher automatisch. Der FĂ€hnrich weiß genau, in welchen Raum sie den Fremden finden wird. Der hatte Hoshi eigentlich gebeten, allein zu kommen. Archer erklĂ€rt ihm aber, dass der Captain immer bei Erstkontakt-Missionen dabei ist, Sternenflotten-Regeln. Er hofft, dass dies kein Problem fĂŒr ihn ist. Da tritt der Außerirdische aus dem Schatten. Statt des gutaussehenden Menschen, heißt sie jedoch ein exotisch aussehender und leicht furchteinflĂ¶ĂŸender Außerirdischer willkommen.

Der Außerirdische stellt sich als Tarquin vor. Er ist offensichtlich nicht das, was die Menschen erwartet haben. Er wollte ihnen keine Angst einjagen, deshalb hat er ein menschliches Bild erzeugt, als er Hoshi kontaktiert hat. Er dankt ihr, dass sie zu ihm gekommen ist. Tarquin weiß, dass die Enterprise nach einer Waffe sucht, welche die Erde zerstören kann. Er ist vielleicht in der Lage, sie zu finden. Er benötigt jedoch ein Objekt, das mit den Xindi in Verbindung stand. Jedes Artifakt bewahrt einen Abdruck der Person, die es gemacht oder benutzt hat. Er hat die FĂ€higkeit, diese AbdrĂŒcke aufzuspĂŒren. Archer möchte arrangieren, dass man ihm etwas herunterschickt. Tarquin braucht dafĂŒr nicht mehr als ein paar Tage. Reed hat keine weiteren Lebenszeichen entdeckt. Er vermutet, der Außerirdische hier allein lebt. Es ist aber ein ziemlich großer Planet fĂŒr nur eine Person. Tarquin erzĂ€hlt, dass er hier schon eine sehr lange Zeit lebt. Sein einziger Kontakt zur Außenwelt fĂŒhrt er ĂŒber Telepathie. Archer soll ihm das Artefakt bringen, denn er möchte so schnell wie möglich beginnen. Er hat jedoch noch eine kleine Bitte. Er möchte, dass Hoshi bei ihm bleibt, wĂ€hrend er arbeitet. Archer findet das nicht gerade angemessen, nichtsdestotrotz ist es eine Bedingung von Tarquin, bevor er ihnen hilft.

ZurĂŒck auf der Enterprise erklĂ€rt Hoshi dem Captain, dass sie nicht das GefĂŒhl hatte, dass er ihr etwas antun möchte. Doch Archers Instinkt behauptet das Gegenteil. Tarquin verbirgt etwas. Reed glaubt, dass sie nicht lĂ€nger nach der SphĂ€re suchen mĂŒssten, wenn er Erfolg hat. Sie könnte deshalb im Orbit bleiben, und ihn ĂŒberwachen. Doch der FĂ€hnrich weiß, dass nicht mehr lĂ€nger den Luxus haben, sich nur um ein Problem gleichzeitig zu kĂŒmmern. Wenn Tarquin ihnen etwas ĂŒber die Xindi Waffe erzĂ€hlen kann, dann ist es das Risko wert. Außerdem kann sie sich um sich selbst kĂŒmmern.

Nur wenig spĂ€ter ĂŒberreicht Archer Tarquin ein metallisches TrĂŒmmerteil. Der Telepath erkennt, dass es sich um ein Teil der Waffe handelt, welche die Erde angriff. Archer erklĂ€rt, dass sie glauben, dass es sich um einen Prototypen fĂŒr eine weitaus grĂ¶ĂŸere Waffe handelt. Freundlich nimmt Tarquin Hoshi ihr GepĂ€ck ab. Diese möchte noch einmal unter vier Augen mit dem Captain sprechen. Archer muss ihr nicht sagen, dass sie sich in Acht nehmen soll. Sie hat sogar eine Phasenpistole mitgebracht, die sie unter ihrem Kissen verstecken wird. Sie weiß, wie sie den Captain erreichen kann.

Am Abend deckt Tarquin in gemĂŒtlicher AtmosphĂ€re mit Kerzenlicht den Tisch. Er hat einige bekannte Gerichte von der Erde zubereitet: Pizza, RĂŒhreier und einen Hamburger. Diese Gerichte zu programmieren war eine Herausforderung. Er musste den Geschmack und das Aussehen komplett aus ihrem GedĂ€chtnis erstellen. Hoshi versucht die Pizza, die exakt einer Pizza aus einer Pizzeria in der Fountain Street in San Francisco nachempfunden wurde. Sato findet, dass er seine Hausaufgaben richtig gut gemacht hat. Er hat auch ein Dessert fĂŒr sie zubereit, eine Delikatesse aus dem Arachon System. Er glaubt, dass sie es mögen wird. Dem FĂ€hnrich ist jedoch etwas flau im Magen. Tarquin weiß, dass sie dies auch immer ihrer Großmutter erzĂ€hlt hat, als sie ihre Nudeln zubereitet hat. Heute ist es eines ihrer Lieblingsessen. Da er so viel ĂŒber ihre Vergangenheit weiß, wĂŒsste sie gern mehr ĂŒber seine. Der Außerirdische erzĂ€hlt, dass seine Heimatwelt 30 Lichtjahre von hier entfernt ist. Es ist ein sehr schöner Ort zum Leben, außer man hat telepathische FĂ€higkeiten. Es gibt bei seiner Spezies nur einen unter 50 Millionen mit diesen FĂ€higkeiten. Er gehört zu den wenigen UnglĂŒcklichen. Sie werden als Gefahr fĂŒr den Rest der Bevölkerung hingestellt. FĂŒr Leute wie ihn gibt es nur eine Lösung: Ein Leben im Exil. Sie werden deshalb an Orte wie diesen verbannt. Er möchte mit ihr auf die Einsamkeit anstoßen, denn er weiß, dass ihr das bekannt vorkommen muss. Als ihre Eltern erfuhren, dass sie eine besondere Gabe hat, bekam sie Privatunterricht und lernte Fremdsprachen. WĂ€hrend dieser Tage fĂŒhlte sie sich sehr allein. Tarquin muss sich entschuldigen, denn sie konnte ja nicht wissen, wie viel er ĂŒber sie bereits weiß. Er meint jedoch, dass er ihren Geist nicht mehr stĂ€ndig liest, seit sie hier angekommen ist. Nun da sie hier ist, möchte er sie auf die Art und Weise kennenlernen, wie es andere Menschen tun. Hoshi ist inzwischen der Appetit vergangen und möchte schlafen gehen.

Er fĂŒhrt sie deshalb in ihr Zimmer. Wenn sie noch irgendetwas brauchen sollte, kann sie ihm morgen beim FrĂŒhstĂŒck Bescheid sagen. Er arbeitet fast den gesamten Tag. Sie soll sich deshalb ruhig im Haus umsehen. Es gibt viele interessante Dinge zu entdecken. Er rĂ€t ihr jedoch stark, im Haus zu bleiben. Die Winde können sehr gefĂ€hrlich werden. Hoshi ist sicher, dass sie genĂŒgend findet, um sich zu beschĂ€ftigen. Tarquin hat zudem ein Buch fĂŒr sie. Es ist in einer toten Sprache geschrieben und ĂŒber 1000 Jahre alt. Alles ĂŒber diese Leute, ihre Heimatwelt und ihre Kultur ist seit dieser Zeit verschwunden. Er macht ihr klar, dass sie sich nicht allein fĂŒhlen muss. Er weiß, dass sie sich oft isoliert fĂŒhlt, auch wenn sie von vielen Leuten umgeben ist. Aber das muss sie nicht.
Auf der Enterprise vertreibt sich Archer ein wenig die Zeit, indem er in seinem Quartier einen Wasserball immer wieder gegen die Wand wirft. Doch plötzlich durchdringt der Ball die Wand halb und bleibt darin stecken. Er ruft deshalb die BrĂŒcke und nimmt an, dass man der zweiten SphĂ€re schon sehr nahe ist. T'Pol bestĂ€tigt dies. Man soll deshalb unter Warp gehen. Auf dem Weg zur BrĂŒcke entdeckt Archer eine rĂ€umliche Verzerrungswelle, die sich durch einen Korridor vorarbeitet.

Schon kurz darau erreicht eine weitere Welle die Waffenkammer und verbiegt in Sekundenbruchteilen eine Leiter zur zweiten Ebene in dem Raum. Eine andere Welle reißt diese aus der Verankerung.
Auf der BrĂŒcke angekommen erhĂ€lt man Berichte ĂŒber Anomalien von allen Decks. Eine Verzerrungswelle durchlĂ€uft daraufhin die BrĂŒcke. Auf der Oberseite der Ă€ußeren HĂŒlle bildet sich ein Bereich, der sich aufzulösen scheint. Als dieser Bereich von einer Verzerrungswelle durchlaufen wird, sprengt es die HĂŒlle davon und legt das darunter liegende Deck frei.

Auf der BrĂŒcke registriert man HĂŒllenbrĂŒche auf den Decks B, C und E. Die Notfallschotts sind aktiviert aber drei Untersektionen stehen unter Dekompression. Eine weitere sehr starke Welle durchlĂ€uft die Decke der BrĂŒcke. Man verliert die IntegritĂ€t in der vorderen HĂŒlle. Archer ordnet einen vollen Stop an. Die Anomalien hier sind viel stĂ€rker, als alles andere, was man bisher erlebt hat. Wenn es eine SphĂ€re hier in der Region gibt, gibt diese weitaus mehr gravimetrische Energie ab, als die erste. Archer hĂ€lt es fĂŒr zu gefĂ€hrlich weiterzufliegen. Sie riskieren, dass das Schiff auseinander gerissen wird. T'Pol schĂ€tzt die Entfernung der zweiten SphĂ€re auf ungefĂ€hr 75000 Kilometer ein. Unter diesen UmstĂ€nden ist das aber, als wĂŒrde man 75000 Lichtjahre zurĂŒcklegen. Tucker berichtet aus dem Maschinenraum, dass es dem Antrieb soweit gut geht. Er empfiehlt aber, ihn nicht noch weiteren Anomalien auszusetzen. Archer schlĂ€gt deshalb vor, ein Shuttle mit Trellium-D zu isolieren. Trip braucht einen Tag, um es zu raffinieren und weitere 12 Stunden, um die HĂŒlle neu zu konfigurieren. Der Captain rĂ€t T'Pol, in den nĂ€chsten Tagen, die Shuttle-Startbucht zu meiden.
In Tarquins Haus hat sich Hoshi inzwischen etwas komfortableres angezogen. Sie sieht sich im Haus um und entdeckt den Außerirdischen, der wie in Trance an einem Schreibtisch sitzt und einen blau leuchtenden Kristall in der Hand hĂ€lt. Als er sie bemerkt, bittet er sie zu sich herein und stellt das Leuchten des Kristalls ab. Sie hat sein Buch bereits zur HĂ€lfte durchgelesen. Tarquin hat nicht erwartet, dass sie es so schnell ĂŒbersetzen kann. Hoshi meint, dass er sie eigentlich besser kennen sollte. Sie findet die fremde Sprache sehr interessant. Es erinnert sie ein wenig an Klingonisch. Tarquin hat ein paar Bilder und EindrĂŒcke von dem Artefakt empfangen können. Er fragt, ob sie wusste, dass es fĂŒnf Xindi-Spezies gibt. Unter diesen Spezies herrscht große Uneinigkeit. Sie trauen sich gegenseitig nicht. Er weiß noch nicht, warum sie die Waffe bauen. Er benötigt etwas mehr Zeit. Interessiert betrachtet Hoshi den Kristall. Dieser hilft Tarquin dabei, die Reichweite seiner Telepathie zu erweitern. Seine Familie schenkte es ihm, als er ins Exil geschickt wurde. Ohne ihn hĂ€tte er sie nie gefunden. Er bietet ihr an, es selbst zu versuchen. Mit ein wenig FĂŒhrung von ihm wĂ€re dies möglich. Sie probiert ihr GlĂŒck und der Kristall beginnt wieder blau zu leuchten. Als sie die Augen schließt, sieht sie Lichter und Farben, woraus sich Bilder formen, die schĂ€rfer werden. Plötzlich strömt eine wahre Bilderflut auf sie ein: Die Erde, die klingonische Heimatwelt, ein Krater auf einem Asteroiden, die Venus und einer ihre Monde, das GefĂ€ngnis, in dem man Archer und die Suliban gefangen hielt, eine Siedlung, den Great Plume of Agosoria, die unbekannte außerirdische Rasse, welche die Enterprise in ihrem ersten Missionsjahr infiltrierte, das Raumschiff, dass die Enterprise verschluckte, ein Raumschiff im Orbit, ein Targh, der einen bewaffneten Sternenoffizier anfĂ€llt, das klingonische GerichtsgebĂ€ude, ein blauer Nebel, ein Planet, fremde Raumschiffe, eine SphĂ€re, explodierendes Eis auf einem Kometen, ein Energieband, der Sonnenaufgang, der beinahe Trip und einen Außerirdischen getötet hĂ€tte, die OberflĂ€che eines Kometen, weitere Planeten, Raumschiffe und schließlich ein Xindi-Reptilien im Xindi-Rat, der sie anblickt. Schockiert erwacht sie aus der Vision. Sie fragt sich, wie er in dieser Bilderflut einen Sinn erkennen kann. Das jedoch braucht Übung. Sie soll es noch einmal probieren. Er umschließt mit seinen langen, krallenartigen Fingern ihre Hand um den Kristall, aber Hoshi möchte es vielleicht spĂ€ter noch einmal probieren. Tarquin sollte sich wieder an die Arbeit machen. Der lĂ€dt sie ein, jederzeit wieder zu ihm zu kommen, wenn sie etwas Gesellschaft benötigt.

Hoshi schaut sich weiter im Haus um und findet so etwas wie ein Arboretum mit einer Vielzahl exotischer Pflanzen. Dort findet sie auch einen Hinterausgang, der auf eine Plattform vor dem Haus fĂŒhrt. Und unter einem Baum dort findet sie vier GrĂ€ber. Als Tarquin zu ihr kommt, fragt sie wĂŒtend, ob dies der Grund war, weshalb sie nicht hinausgehen sollte. Sie möchte wissen, wer in den GrĂ€bern liegt. Der Außerirdische erzĂ€hlt, dass es Leute wie sie sind. Die Letzte starb vor ĂŒber einem Jahrzehnt. Es gibt nur wenige Wesen, die eine solche Lebenserwartung wie er haben. Er wurde vor ĂŒber 400 Jahren geboren. Die erste war Moriana Tao, Sie war seine erste GefĂ€hrtin, wie Hoshi. Sie hatte einen einzigartigen Geist. Und die anderen drei waren auch GefĂ€hrtinnen. Als er Moriana verlor, suchte er nach einer neuen GefĂ€hrtin, dann eine weitere. Manchmal weiß er nicht, was schlimmer ist: Allein zu sein oder die Leute zu begraben, um die er sich kĂŒmmerte. Es ist viele Jahre her, dass er jemanden wie Hoshi gefunden hat. Alles was er möchte, ist, die Möglichkeit in ErwĂ€gung zu ziehen, bei ihm zu bleiben. Hoshi macht ihm klar, dass die Enterprise auf einer wichtigen Mission ist. Sie kann nicht einfach ihre Pflichten niederlegen. Tarquin versichert ihr aber, dass mit seiner Hilfe diese Mission schon bald vorbei ist. Hoshi fragt, ob er wirklich erwartet, dass sie den Rest ihres Lebens auf einen verlassenen Planeten mit einer Person verbringt, die sie erst zwei Tage lang kennt. Er erklĂ€rt, dass die anderen Ă€hnliche Zweifel hatten. Doch mit der Zeit lernten sie zu schĂ€tzen, was er ihnen bieten konnte. Niemand wird sie so verstehen können, wie er. Hoshi ist dankbar fĂŒr seine Hilfe und bleibt gern hier, solange er arbeitet. Aber sie hat nicht die Absicht, seine nĂ€chste GefĂ€hrtin zu werden. Sie geht zurĂŒck ins Haus, wo sie Tarquin in seiner menschlichen Gestalt erwartet. Doch auch das wird sie nicht aufhalten, auf das Schiff zurĂŒckzukehren. Der macht ihr klar, dass ihre Angst vor dem Unbekannten ihr schon zu oft im Weg war. Sie hĂ€tte die Enterprise beinahe zu Beginn ihrer Mission verlassen, weil sie nicht daran glaubte, dass sie ihre Ängste kontrollieren könne. Trotz alledem blieb sie aber. Es hat sie stĂ€rker gemacht. Diese Situation ist kein bisschen anders. Sato glaubt jedoch, dass er einige Erinnerungen missinterpretiert hat, denn diese Situation ist ganz anders. Tarquin merkt an, dass er ihr die Chance gibt, etwas zu erfahren, wonach sie schon ihr ganzes Leben lang gesucht hat. Das ist auch der Grund, warum sie Sprachen erforscht, um einzigartige Verbindungen mit Leuten aufzunehmen. Hoshi benötigt jedoch nicht seine Hilfe um dies zu tun. Warum scheint sie dann aber so isoliert zu sein. Sie lebt auf einem Schiff gefĂŒllt mit vielen ihrer eigenen Leute, und sie fĂŒhlt sich dennoch so oft allein. Er bittet sie instĂ€ndig, bei ihr zu bleiben. Er wird ihr Wege des Gedanken- und Emotionsaustausches zeigen, die kein Mensch kennt. Doch Hoshi ist nicht interessiert. Tarquin weiß aber, dass sie lĂŒgt. Er kann genau hören, was sie denkt. Doch was sie denkt, geht ihn ĂŒberhaupt nichts an. Tarquin weiß, dass ihr Großvater Mi Chiao die letzte Person war, die ihr nahe stand. Er starb jedoch vor langer Zeit. Sie kann diese Art von Verbindung wieder haben. WĂŒtend verlangt Sato, dass er sie in Ruhe lĂ€sst und geht. Doch er steht bereits schon wieder vor ihr und entschuldigt sich. Er weiß, dass dies fĂŒr sie ĂŒberwĂ€ltigend sein muss. Sie soll darĂŒber nachdenken, was er gesagt hat, sie wird viel Zeit dafĂŒr haben. Da verschwindet das Bild des Mannes.

Von der Enterprise aus startet das isolierte Shuttlepod One mit Tucker und Archer an Bord. Laut den Sensoren fliegen sie durch eine gravimetrische Verzerrung, doch davon ist nichts an Bord zu spĂŒren. Das Trellium-D scheint tatsĂ€chlich vor den Anomalien zu schĂŒtzen. Obwohl man bereits 79000 Kilometer geflogen ist, gibt es noch immer kein Zeichen fĂŒr die Tarnungsbarriere, welche die erste SphĂ€re umgab. T'Pol - noch immer auf der Enterprise - teilt ihnen deshalb eine kleine Kurskorrektur mit. Da wird das Shuttle leicht erschĂŒttert, was sich fĂŒr Trip vielversprechend anfĂŒhlt. T'Pol glaubt, dass sie soeben den Perimeter gestreift haben. Sie teilt ihnen wieder eine kleine Kurskorrektur mit. Und tatsĂ€chlich werden die ErschĂŒtterungen stĂ€rker, die Energie fluktuiert. Das Shuttle tritt daraufhin in das Tarnfeld einer SphĂ€re ein. Die HĂŒlle bekommt dabei einige Mikrofrakturen ab, die alle aber nicht weiter schlimm sind. Als das Shuttle die Tarnungsbarriere verlĂ€sst, fĂ€llt die Energie an Bord kurz aus, kehrt aber sofort wieder zurĂŒck. Und vor Shuttlepod One taucht tatsĂ€chlich eine weitere SphĂ€re auf, die jener exakt gleicht, die man schon zuvor in der Delphic Ausdehnung gefunden hat. Trip soll sofort mit den Scans beginnen. UnglĂŒcklicherweise wurden die Sensorrelais beschĂ€digt. Er braucht zur Reparatur nicht lang, aber dafĂŒr mĂŒssen sie zur Enterprise zurĂŒckkehren. Er muss das SchaltkreisgehĂ€use von außerhalb des Shuttles öffnen. Archer beschließt deshalb, die LandungsdĂŒsen online zu bringen, er will auf der SphĂ€re landen. Tucker soll zudem die RaumanzĂŒge vorbereiten.
Kurze Zeit spÀter steht das Shuttle auf der SphÀre. So hatte sich Trip einen Landurlaub nicht vorgestellt. Er soll sofort mit der Arbeit beginnen, wÀhrend Archer sich ein wenig umsehen möchte.

Es dauert nicht lang, da ist Tucker schon beinahe fertig mit der Reparatur des Sensorrelais. Dummerweise löst ein Kurzschluss die vordere linke SchubdĂŒse des Shuttles aus, das sofort von der OberflĂ€che abhebt und sich dabei um seine eigene Achse dreht. Archer und Trip ziehen ihre Phasenpistolen und zielt auf die SchubdĂŒse. Der erste Schuss geht daneben und hĂ€tte beinahe den Sauerstoff-Recycler beschĂ€digt. Sie benötigen noch einige Versuche und landen schließlich doch noch einen Volltreffer. Das Shuttle geht daraufhin sofort in den Sinkflug ĂŒber, landet unsanft auf der SphĂ€ren-OberflĂ€che, rollt seitlich auf die beiden zu und kommt kurz vor ihnen zum stehen.
Auf der Enterprise wartet man ungeduldig auf eine Nachricht vom Captain, die auch endlich eintrifft. Freudig berichtet er, dass T'Pol vollkommen Recht hatte mit ihrer Vermutung ĂŒber die zweite SphĂ€re. Sie befand sich genau dort, wo sie vorausgesagt hatte. Sie haben inzwischen alle Scans, um die sie gebeten hat.

"Logbuch des Captains, Nachtrag. WĂ€hrend T'Pol die Daten der SphĂ€re analysiert haben wir einen Kurs gesetzt, um FĂ€hnrich Sato abzuholen und um herauszufinden, ob der Außerirdische irgendetwas ĂŒber die Xindi herausfinden konnte."

Hoshi hat es sich auf ihrem Bett gemĂŒtlich gemacht und liest in dem außerirdischen Buch als Tarquin zu ihr kommt. Er will nicht lang bleiben. Er wurde von Archer verstĂ€ndigt, dass die Enterprise in wenigen Minuten eintreffen wird. Tarquin konnte viel ĂŒber die Xindi-Waffe erfahren und ist sicher, dass sie die Informationen nĂŒtzlich finden wird. Etwas zurĂŒckhaltend dankt der FĂ€hnrich ihm fĂŒr seine Hilfe. Tarquin möchte wissen, ob sie noch einmal ĂŒber sein Angebot nachgedacht hat. Er sollte aber wissen, dass sie nicht hierbleiben kann. Das nĂ€chste Mal, wenn er jemanden einlĂ€dt, sollte er denjenigen wissen lassen, dass er auf der Suche nach einem LebensgefĂ€hrten ist. Tarquin will das nicht vergessen. Er bittet sie, das Buch als Erinnerung an ihre Zeit hier zu behalten. Hoshi hat gehofft, dass er das sagen wĂŒrde. Sie ist fast fertig mit lesen und will unbedingt wissen, wie es endet. Tarquin verspricht, Archer sofort zu ihr zu schicken, wenn er ihn ĂŒber alles informiert hat. FĂŒr ihn war es ein Privileg, sie kennenzulernen.

Wenig spĂ€ter hat Hoshi wieder ihre Uniform angelegt und Archer kommt zu ihr. Sie freut sich darauf, endlich wieder auf die Enterprise zurĂŒckkehren zu können. Der Captain findet, dass ihre Zeit hier bei dem Außerirdischen es auf jedenfall wert war, denn sie konnten mehr ĂŒber die Xindi erfahren, als er erwartet hĂ€tte. Tarquin hat ihnen sogar angeboten, sie weiter mit Informationen zu versorgen, so lange sie in Reichweite sind, dank ihrer Hilfe. Es gibt jedoch eine Bedingung. Er möchte, dass sie bei ihm bleibt wĂ€hrend er seine Arbeit fortsetzt. Hoshi nimmt an, dass er ihm gesagt hat, dass dies unmöglich ist. Archer will ihr nicht befehlen, dies zu tun, aber dies könnte die beste Chance sein, die Waffe zu finden, bevor es zu spĂ€t ist. Mit ein wenig GlĂŒck wird es nur einige Wochen dauern, vielleicht nur einen Monat. Sie kommen zurĂŒck zu ihr, sobald die Mission beendet ist. Er muss ihr nicht sagen, was auf dem Spiel steht. Etwas schockiert ist Hoshi einverstanden, möchte aber noch einmal zurĂŒck in ihr Quartier auf der Enterprise, um ein paar Sachen zu holen. Archer bedankt sich bei ihr. Sie soll ihm einfach eine Liste mit den Dingen geben, und er bringt sie ihr hier herunter. Doch der FĂ€hnrich möchte ihren Ersatzmann erst noch in die Verbesserungen des UniversalĂŒbersetzers einweisen. Da sich Archer auch darum kĂŒmmern möchte verlangt sie zumindest die Chance, der Crew auf Wiedersehen zu sagen. Es wird nicht lange dauern und sie könnte ihre Freunde vielleicht nie wieder sehen. Da meint der Captain, dass Travis dies sicher verstehen wird. Dies macht Hoshi jedoch stutzig, wieso gerade Travis. Sie hat gerade an ihn denken mĂŒssen. Seit wann kann Archer Gedanken lesen? WĂŒtend möchte sie wissen, wo Archer ist, denn sie vermutet, dass dies nur eine TĂ€uschung von Tarquin ist.
Und tatsÀchlich, der Captain ist noch immer auf der Enterprise und möchte einen Kanal zu Hoshi öffnen. Der Kommunikationsoffizier muss jedoch melden, dass ihr Signal nicht durchkommt. Es gibt eine Art Zerstreungsfeld. Da beginnt die Energie an Bord zu fluktuieren, die Kontrollkonsolen funktionieren nicht mehr. Alles geht offline, sowohl Haupt- als auch Hilfsenergie, der Warpantrieb und die Lebenserhaltung.

Hoshi stĂŒrmt in Tarquins BĂŒro und findet ihn doch mit seinem Kristall. Sie fand dies einen netten Versuch. Was wollte er ihrem Captain sagen, wenn er zurĂŒckkommt. Ihn kann er nicht mit seinen Geistestricks reinlegen, denn sie ist die Einzige, die er so beeinflussen kann. Tarquin macht ihr klar, dass die Enterprise bereits zurĂŒckgekehrt ist. Das Schicksal des Schiffes liegt in ihrer Hand. Er kann sie nicht gehen lassen. Er hat zu lange gewartet, um sie zu finden. Wenn sie zustimmt hierzubleiben, wird den Leuten auf der Enterprise nichts geschehen. Sie können den Orbit verlassen. Er verspricht, dass sie hier glĂŒcklich sein wird. Hoshi will mit dem Captain sprechen, doch Tarquin erklĂ€rt, dass es keine Energie an Bord gibt, so lange sie nicht zustimmt, hier bei ihm zu bleiben. Sato ist schockiert, dass er ĂŒber 80 Leute töten wĂŒrde, um sie hierzubehalten. Der weiß, dass sie niemanden töten kann und sie deshalb zustimmt. Da ergreift Hoshi den Kristall des Außerirdischen und droht, ihn zu zertören. Sie möchte, dass er alles, was er der Enterprise angetan hat, rĂŒckgĂ€ngig macht oder er wird mit dem Kristall nie wieder Kontakt mit jemanden aufnehmen. Er mag vielleicht 60 oder 70 Jahre lang mit ihr glĂŒcklich sein, aber was passiert dann nach ihrem Tod. Ohne den Kristall, wird er dann niemals eine weitere GefĂ€hrtin finden. Er wĂ€re allein, fĂŒr den Rest seines Lebens. Dies ist seine letzte Chance.

Tarquin gibt daraufhin die Enterprise wieder frei. In alle Systeme an Bord kehrt die Energie zurĂŒck. Auch das Waffensystem geht wieder online, wie Reed erfreut feststellt. Man geht auf Taktischen Alarm. Der Kommunikationsoffizier empfĂ€ngt eine Meldung von FĂ€hnrich Sato. Die erkundigt sich, ob alles in Ordnung ist und findet es an der Zeit, dass man sie abholt.

"Logbuch des Captains, Nachtrag. FĂ€hnrich Sato ist auf die Enterprise zurĂŒckgekehrt aber ohne neue Informationen ĂŒber die Xindi. Ich hoffe, T'Pols Analyse ĂŒber die zweite SphĂ€re wird bessere Neuigkeiten hervorbringen."

Der Captain besucht T'Pol daher im Kommandozentrum. Mit Hilfe der gesammelten Daten konnte sie eine nahezu korrekte Karte der Anomalien erstellen. Die Koordinaten, an denen sie starke Anomalien entdeckt haben, liegen aber nicht exakt auf den Schnittpunkten der Wellen. Die Lage der Anomalien wird nĂ€mlich von mehr als zwei gravimetrischen Quellen beeinflusst. Es muss also eine dritte SphĂ€re geben. Sie wĂŒrde einige der Koordinaten berichtigen, aber lang nicht alle. Durch Extrapolation konnte sie die ungefĂ€hre Anzahl der SphĂ€ren bestimmen. Sie mĂŒssen zwar tiefer in die Ausdehnung fliegen, um sicher zu sein, aber es sind mindestens 50. 50 kĂŒnstlich erschaffene SphĂ€ren, jede so groß wie ein kleiner Mond. Und jede von ihnen erzeugt riesige Mengen gravimetrischer Energie. Archer wundert sich, ob T'Pol sich je gefragt hat, ob der Erbauer die SphĂ€ren sie deshalb konstruiert hat, um die Ausdehnung zu erschaffen. Doch warum wĂŒrde jemand ein Netz aus gefĂ€hrlichen Anomalien erschaffen wollen?

In ihrem Quartier liest Hoshi die letzten Seiten von Tarquins Buch. Da sitzt plötzlich der Außerirdische neben ihr. Er verspricht, dass dies das letzte Mal ist, dass er sie besucht und ihre Gedanken liest. Er hat Informationen fĂŒr sie, die sie ihrem Captain geben kann. Er weiß, dass sie auf einer gefĂ€hrlichen Mission ist und möchte nicht, dass ihr etwas zustĂ¶ĂŸt. Vielleicht wird sie deshalb ihre Meinung ĂŒber ihn eines Tages Ă€ndern.

Kurz darauf kommt Hoshi zu Archer. Sie berichtet, dass Tarquin zu ihr ins Quartier kam. Er hat ihr Koordinaten gegeben. Laut dem Außerirdischen handelt es sich um eine Xindi-Kolonie, wo ein Teil der Waffe gebaut wird.




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