Enterprise


:: Staffel Eins
:: Staffel Zwei
:: Staffel Drei
:: Staffel Vier


:: 3x01 The Xindi
:: 3x02 Anomaly
:: 3x03 Extinction
:: 3x04 Rajiin
:: 3x05 Impulse
:: 3x06 Exile
:: 3x07 The Shipment
:: 3x08 Twilight
:: 3x09 North Star
:: 3x10 Similtude
:: 3x11 Carpenter Street
:: 3x12 Chosen Realm
:: 3x13 Proving Ground
:: 3x14 Stratagem
:: 3x15 Harbinger
:: 3x16 Doctor's Orders
:: 3x17 Hatchery
:: 3x18 Azati Prime
:: 3x19 Damage
:: 3x20 The Forgotten
:: 3x21 EÂČ
:: 3x22 The Council
:: 3x23 Countdown
:: 3x24 Zero Hour


Episodenlogbuch


3x05 "Impulse"

[Impulsiv]


 « Kurzinhalt :: Inhalt :: Synopsis :: Review :: Aha :: Zitate :: Besucher-Log (8) :: Credits » 

 Synopsis
Archer bringt eine völlig verstörte T'Pol in die Krankenstation, die um sich schlÀgt und nur von hier weg möchte. Sie ist sogar bereit ihn zu töten und möchte nicht glauben, dass der Captain ihr nur helfen möchte. Der Doktor hat keine andere Wahl als sie am OP-Tisch festzuschnallen, worauf die Vulkanierin schreit, als ginge es um ihr Leben.
Der Doktor stellt fest, dass es schlimmer als erwartet ist. Er versucht T'Pol ein Hypospray zu verabreichen, die noch immer völlig in Rage glaubt, man will sie töten. Völlig außer sich schreit sie und wirft ihren Kopf hin und her. Archer hĂ€lt sie deshalb fest, damit Phlox seine Arbeit fortsetzen kann. Es scheint zu wirken, T'Pol wird bewusstlos. Endlich kann Phlox sie in der Diagnosekammer untersuchen.

Ein Tag zuvor:
Trip und Archer studieren die Daten, die sie ĂŒber die Xindi gesammelt haben, im Kommandozentrum. Tucker hat mit dem Koch gesprochen, der ĂŒber die Crew besorgt ist. Manche Crewmitglieder lassen einfach einige Mahlzeiten aus. Der Chefkoch glaubt, die Leute sind zu beschĂ€ftigt auf dieser stressigen Mission. Archers Appetit hĂ€lt sich in letzter Zeit auch ziemlich in Grenzen. Tucker schlĂ€gt deshalb vor, wieder einmal eine Filmnacht zu veranstalten, etwas, das sie seit sie in der Ausdehnung sind, nicht mehr gemacht haben. Der Captain findet aber, dass sie genug Zeit fĂŒr Filme haben, wenn sie erst einmal mit den Xindi fertig sind. Niemand hasst die Xindi mehr als Tucker, aber der weiß genauso gut wie Archer, dass die Crew ein wenig Entspannung braucht. Und wenn Phlox nicht irgend ein Wundermittel entwickelt mĂŒssen sie einen Weg finden, die Moral der Crew zu heben. Trip hat ĂŒber eine Komödie nachgedacht - einer von den klassischen Filmen. Eine gute Wahl, findet Archer. T'Pol kommt zu den beiden. Archer berichtet ihr, dass sie die Xindi-Sternenkarten durchgesehen haben, um weitere Anomalien auf ihrem Weg voraus zu finden. Die Vulkanierin entschuldigt sich, da sie geschlafen hat. FĂŒr Archer gibt es aber keinen Grund zur Entschuldigung, schließlich ist es sehr spĂ€t und der Schlaflose an Bord hat sowieso etwas zu tun gebraucht. Tucker fragt sie auch gleich, ob sie am Dienstag Abend bereits etwas vor hat. Da dem nicht so ist, lĂ€dt er sie in den Messe um 19 Uhr ein. T'Pol ahnt, dass es eine weitere Filmnacht geben wird. Da meldet sich Hoshi von der BrĂŒcke. Sie hat einen automatisierten Notruf empfangen - er ist vulkanisch. Sie hat bereits ein paar mal versucht, sie zu rufen, jedoch ohne Erfolg. Die Drei machen sich sofort auf den Weg.
Auf der BrĂŒcke angekommen meldet Hoshi, dass die Vulkanier 3,2 Lichtjahre entfernt sind. T'Pol erkennt die Transponderfrequenz, es ist die Seleya. Sie sind vor neun Monaten in die Delphic Ausdehnung geflogen. Hoshi soll weiterhin versuchen, sie zu erreichen und Mayweather soll einen Kurs zur Seleya setzen.
Auf dem Weg zu den Vulkaniern trifft die Enterprise auf ein riesiges Asteroidenfeld. Die Gesteinsbrocken darin bewegen sich jedoch nicht natĂŒrlich sondern auf merkwĂŒrdig zufĂ€lligen Bahnen. Dies könnte das Resultat einiger rĂ€umlichen Anomalien sein. Das vulkanische Schiff befindet 2000 Kilometer voraus mitten in dem Feld. Trip weiß, warum sie da drin sind. Die Asteroiden enthalten reichlich Trellium-Erz, jenes Material, mit dem man ein Raumschiff in der Delphic Ausdehnung vor den Auswirkungen der Anomalien schĂŒtzen kann. FĂŒr die Enterprise ist es viel zu gefĂ€hrlich, dort hineinzufliegen. Archer lĂ€sst deshalb Reed aufwecken. Er soll zur Shuttle-Startbucht kommen. Tucker soll versuchen, etwas von dem Trellium-Erz an Bord zu kommen. T'Pol soll Archer begleiten.
Mit Shuttlepod One machen sich Archer, T'Pol, Reed und der MACO Hawkins auf den Weg in das Feld, was Ă€ußerst gefĂ€hrlich ist, da immer wieder einige Asteroiden ihre Bahn kreuzen und mit anderen Asteroiden kollidieren. Dabei schlagen stĂ€ndig kleine TrĂŒmmer auf der HĂŒlle des Shuttles ein. Es entsteht jedoch kein Schaden, nur die HĂŒlle braucht einen neuen Anstrich. Archer wĂŒsste gern, was T'Pol noch ĂŒber die Seleya weiß. Die Vulkanierin enthĂŒllt, dass sie ĂŒber ein Jahr lang an Bord dieses Schiffes gedient hat. Es war ihr letzter Auftrag, bevor sie ihre Arbeit im Vulkanischen Konsulat auf der Erde aufnahm. Sie war der Wissenschaftsoffizier an Bord unter Captain Vores. Die Seleya versuchte den thermobarischen Perimeter zu kartographieren, der die Ausdehnung umgibt. Nach einigen Tagen berichteten sie, dass sie in einer Art Subraumwirbel gefangen wĂ€ren und in die Ausdehnung hineingezogen wurden. Das war ihre letzte Übertragung. Die Vankaara wurde ausgesandt, um sie zu finden - und Archer weiß, was mit deren Crew passiert ist. Der Captain hofft, dass es der Seleya etwas besser erging. Da rauscht ein riesiger Asteroid nur wenige Meter an dem Shuttle vorbei, was Reed und Hawkins ein wenig beunruhigt.
An Bord der Enterprise versuchen Trip und Mayweather mit dem Transporter einige kleine Gesteinsbrocken an Bord zu beamen, die Trellium-Erz enthalten - mit Erfolg. Der erste Brocken enthĂ€lt mindest ein halbes Kilo Trellium-Erz. Mayweather soll einmal einen grĂ¶ĂŸeren Asteroid versuchen. Doch beim Beamen lĂ€uft wieder eine seltsame rĂ€umliche Verzerrungswelle durch die Transporterplattform, so dass es zu einer Überladung im Resequenzer gibt. Er kann den Vorgang nicht abstellen. Der Brocken verschwindet von der Plattform und stattdessen erscheinen ringsum in der Transporterkammer kleine Gesteinsbrocken in der Wand. Die Transporterspulen sind daraufhin durchgebrannt, der Transporter damit nutzlos. Mayweather schlĂ€gt deshalb vor, mit einem Shuttlepod auf einem der großen Asteroiden zu landen. Auch wenn sie sich unvorhersagbar bewegen, könnte er es versuchen. Trip ist einverstanden und will der Wartungscrew bescheid geben, den Transporter zu reparieren.

Shuttlepod One erreicht wÀhrenddessen die Seleya, die durch die Asteroiden schwer beschÀdigt wurde. Die Energie an Bord ist ausgefallen. Die Lebenserhaltung funktioniert nur minimal. Die Decks 12 und 13 stehen unter Dekompression. T'Pol entdeckt viele Lebenszeichen an Bord. Archer ruft das Schiff - keine Antwort. Die Steuerbord-Andockbucht ist immer noch intakt. Man macht sich auf den Weg.
Schon kurze Zeit spĂ€ter kann das Außenteam das Schiff durch eine Luke im Boden betreten. Auch innen ist das Schiff in einem desolaten Zustand. Überall liegen TrĂŒmmer herum, elektronische Leitungen hĂ€ngen frei in der Gegend und die Beleuchtung funktioniert nur spĂ€rlich. Hin und wieder hört man das Ächzen des schwer beschĂ€digten Schiffes. Das Team macht sich auf die Suche nach Überlebenden. An einer der Schotten entdecken sie das blaue Trellium-D, das zur Isolierung dort aufgebracht wurde. T'Pol empfĂ€ngt mit dem Tricorder Lebenszeichen auf diesem Deck, kann sie aber nicht genau orten. Das Team teilt sich auf. WĂ€hrend Archer und T'Pol Richtung Backbord gehen, untersuchen Reed und Hawkins die Steuerbordseite. Reed entdeckt an einer der WĂ€nde grĂŒnes, vulknanisches Blut.
Archer und T'Pol öffnen mit HĂ€nden ein Schott und dringen weiter in das Schiff vor. Sie hören plötzlich von einem Ende des Korridors ein HĂ€mmern. Die Vulkanierin entdeckt ein Lebenszeichen. Auch das Schott, von dem das Klopfen ausgeht, lĂ€sst sich nicht öffnen. T'Pol öffnet die Bedienungskonsole und kann das Schott somit wenigstens entriegeln. Zusammen mit Archer gelingt es ihr, das Schott zu öffnen, durch das sofort ein völlig verwirrter und krank aussehender Vulkanier stĂŒrmt und mit einem Rohr auf die beiden einschlĂ€gt. Erst nach mehreren PhasenpistolenschĂŒssen gelingt es den beiden, den Vulkanier auszuschalten.

T'Pol scheint daraufhin schockiert und etwas verwirrt von dem Vorfall zu sein, meint jedoch, dass es ihr gut geht. Sie untersucht den Vulkanier. Seine synaptischen Bahnen wurden schwer beschĂ€digt. Gerade, als sie ihn in das Shuttle briingen wollen, kommen zwei weitere Vulkanier auf sie zugehumpelt, die beide auch Werkzeuge als Waffen bei sich tragen. Da sie nicht auf Archers Warnung hören, feuern er und T'Pol auf die beiden. Zwei SchĂŒsse sind nötig, um sie endlich auszuschalten. Er erkundigt sich bei Reed, ob er schon einigen Vulkaniern begegnet ist. Da dem nicht so ist, warnt er ihn, dass die Vulkanier sehr gewalttĂ€tig geworden sind. Schon an der nĂ€chsten Korridorecke werden Reed und Hawkins von zwei Vulkaniern ĂŒberfallen. Schnell setzt sich Hawkins mit Feuergewalt zur Wehr, doch immer mehr Vulkanier kommen auf sie zu. Hawkins wird die Waffe aus der Hand geschlagen und er wird durch einen Vulkanier verletzt. Reed erledigt einige der Zombie-Vulkanier, doch auch er wird bald ĂŒbermannt. GlĂŒcklicherweise kommen Archer und T'Pol zur Rettung, so dass man alle Vulkanier ausschalten kann. T'Pol registriert sieben weitere Vulkanier in 30 Meter Entfernung und die soeben ausgeschalteten Vulkanier haben sich von ihren Treffern bereits erholt. Schnell ergreift das Außenteam die Flucht. Da die BetĂ€ubungseinstellung an den Waffen keine richtige Wirkung zeigt, beschließt Hawkins, sie auf Töten umzustellen. T'Pol erinnert ihn daran, dass es sich hier um vulkanische Offiziere handelt und sie sich auf einer Rettungsmission befinden. Hawkins findet aber, dass die Vulkanier nicht gerade ihre Hilfe wollen. Doch die Vulkanierin besteht darauf und Archer befielt es ebenfalls dem MACO, der sich fĂŒgt.

Als sie die Luke zum Shuttle erreichen, warten dort bereits zwei Vulkanier auf sie. Archer versucht mit den beiden zu reden, doch sie schauen nur geistesabwesend nach vorn. Plötzlich dreht sich einer der Vulkanier um und schließt mit Hilfe einer Konsole ein Schott. Das Außenteam ist nun vom Weg zum Shuttle abgeschnitten. T'Pol kennt keinen anderen Weg zur Luftschleuse. Da kommen bereits die nĂ€chsten Vulkanier von der anderen Seite auf das Außenteam zu. Diese haben Phaser bei sich und eröffnen sofort das Feuer. Sich gegenseitig Feuerschutz gebend flieht das Außenteam durch einen Seitengang vor den Angreifern. Über eine Leiter gelangt man auf das darĂŒberliegende Deck. Nur mit MĂŒhe kann sich Archer, der zuletzt die Leiter hinaufsteigt, der Vulkanier entledigen. Schnell schließt er die Luke hinter sich. Zu allem UnglĂŒck erhĂ€lt Archer keinen Kontakt zur Enterprise. T'Pol schlĂ€gt vor, das Kommunikationssystem der Seleya zu benutzen, um die Enterprise zu erreichen. Dummerweise befindet es sich auf der BrĂŒcke, sieben Decks ĂŒber ihnen. Sie weiß, dass es auf der Seleya 147 Crewmitglieder gab, es könnte schwierig werden, dorthin zu gelangen. Reed erinnert sich, dass sich die Startbucht der Seleya auf dem Deck befindet, auf dem sie sich im Moment aufhalten. Vielleicht könnte man mit einem vulkanischen Shuttle fliehen. Doch die Startbucht steht unter Dekompression. Es gibt nur eine Chance, das eigene Shuttlepod. Doch dorthin zu gelangen ist kein Zuckerschlecken. Alle vier Schotts, die zur Luftschleuse fĂŒhren, wurden versiegelt. Da die Vulkanier immer wieder versuchen, zu ihnen in den Raum zu gelangen, schlĂ€gt Archer vor, weiterzugehen. Hawkins hat bereits viel Blut verloren, seine Wunde muss so schnell wie möglich behandelt werden. Man beschließt deshalb, die Krankenstation zu suchen, die zwei Decks ĂŒber ihnen liegt. T'Pol gesteht, dass sie Besorgnis verspĂŒrt, seit sie an Bord der Seleya ist. Was auch immer mit der Crew geschehen ist, beginnt nun auch sie zu beeinflussen. Archer verspricht, dass sie so schnell wie möglich versuchen, hier heraus zu kommen.
Inzwischen erreichen Mayweather und Trip einen großen Asteroiden, der auf seiner OberflĂ€che eindeutig blaue Spuren des Trellium-Erzes zeigt. Er fliegt auch relativ unbehelligt von den anderen Gesteinsbrocken im All. Mayweather soll versuchen, zu landen. Er findet eine geeignete Stelle, die jedoch nicht viel grĂ¶ĂŸer ist, als sein Quartier. Er passt den Flug des Shuttles der Rotation des Asteroiden an. Ziemlich unsanft machen die beiden eine Bauchlandung auf der OberflĂ€che. Travis hofft, dass Trip diese miese Landung nicht in seinem Logbuch erwĂ€hnt, doch Tucker wĂŒrde ihn lieber fĂŒr eine Medaille vorschlagen. Kurze Zeit spĂ€ter betreten die beiden bereits die OberflĂ€che des Asteroiden und versuchen sich zu beeilen.

Auf der Seleya erreicht das Außenteam die Krankenstation. Auch diese wurde schwer beschĂ€digt. Einer der Vulkanier springt scheinbar von der Decke zu ihnen herunter. Reed gelingt es reflexartig, sich zur Wehr zu setzen. WĂ€hrend Malcolm Hawkins verarztet, untersucht T'Pol den soeben erledigten Vulkanier. Archer weiß, dass sie kein Doktor ist, doch sie ist sein Wissenschaftsoffizier und er muss wissen, dass er sich auf sie verlassen kann. Sie soll deshalb herausfinden, was das seltsame Verhalten der Vulkanier verursacht. Sie erkennt den Vulkanier als Sovan. Als sie noch an Bord war, diente er als Chefingenieur. Sie kannte ihn. Sie fragt, ob er sie verstehen kann. Doch der Vulkanier scheint schwere Schmerzen zu haben und schreit nur noch. T'Pol versucht ihm klar zu machen, dass sie hier sind, um ihm zu helfen. Sie möchte wissen, was mit der Crew passiert ist. Sovan soll sie ansehen. Irgendetwas ließ ihm seine Kontrolle ĂŒber seine Emotionen verlieren. Er soll ihr sagen, was passiert ist. Sie schreit ihn sogar an, doch der Vulkanier gibt nur noch schreiende, unverstĂ€ndliche Laute von sich und verhĂ€lt sich wild und unkontrolliert. T'Pol spĂŒrt deutlich, dass auch sie beeinflusst wird. Sie spĂŒrt, wie sie immer mehr die Kontrolle ĂŒber ihre Emotionen verliert. Sie ist völlig verĂ€ngstigt und glaubt, dass es bereits zu spĂ€t ist, von diesem Schiff herunter zu kommen. Archer verspricht ihr, dass er sie zu Phlox bringt, der ihr sicher helfen kann. Doch zuerst mĂŒssen sie einen Weg zum Shuttle finden. Er möchte deshalb wissen, wie man die Schotts öffnet. T'Pol erinnert sich an einen Nebenkontrollraum auf dem Maschinendeck.
Das Außenteam macht sich durch WartungsschĂ€chte auf dem Weg zum Nebenkontrollraum. T'Pol geht es immer schlechter. Als Hawkins ihr helfen will, lehnt sie dies strikt ab. Sie erreichen einen kleinen Raum, der voller TrĂŒmmer liegt. Reed entdeckt hinter der nĂ€chsten Luke auch zwei Vulkanier. Leider ist dies der einzige Weg zum Maschinendeck. Hawkins soll bei T'Pol bleiben, wĂ€hrend Archer und Reed sich um das Problem kĂŒmmern wollen. Der MACO bietet ihr etwas Wasser an, da sie ziemlich ausgelaugt wirkt. Widerwillig nimmt sie sein Angebot an. Hawkins entschuldigt sich fĂŒr seine Reaktion von vorhin. Sie hatte Recht, sie sind auf einer Rettungsmission. Er fragt sich, wie Vulkanier so gewalttĂ€tig werden können, wenn Vulkanier nicht einmal Emotionen haben sollen. T'Pol klĂ€rt ihn auf, dass dies ein allgemeines MissverstĂ€ndnis ist. Sie haben tatsĂ€chlich Emotionen, doch sie unterdrĂŒcken sie und halten sie unter Kontrolle. Irgendetwas ließ den Vulkaniern an Bord diese Kontrolle verlieren. Es gab eine Zeit in der Vergangenheit als Vulkanier eine extrem gewalttĂ€tige Rasse waren. Sie haben sich beinahe selbst vernichtet. Paranoia und Selbstmorde waren Alltag.

Archer und Reed kriechen in den Wartungsschacht zum Maschinendeck. Sie öffnen die nĂ€chste Luke zu einem weiteren kleinen Raum, doch keine Spur von den Vulkaniern. Diese haben sich aber nur versteckt und greifen plötzlich Archer an. Einen der beiden kann Reed erschießen, den anderen schlĂ€gt Archer erfolgreich mit bloßen HĂ€nden nieder. Der Captain ruft daraufhin Hawkins, der Weg ist frei.
Mayweather und Tucker waren in der Zwischenzeit schon recht fleißig und haben eine ganze Kiste voll Trellium-Erz gesammelt. Der FĂ€hnrich hat von Trips und T'Pols Unfall im Labor gehört. Aber die Explosion war glĂŒcklicherweise nicht stark. Travis soll sich keine Sorgen machen, Trellium ist nur im flĂŒssigen Zustand gefĂ€hrlich. Da durchlĂ€uft eine rĂ€umliche Verzerrung den Asteroiden. Hoshi meldet sich von der Enterprise. Sie hat die rĂ€umliche Anomalie registriert. Diese hat den Kurs des Asteroiden verĂ€ndert, der sich nun auf einen dichteren Teil des Feldes zubewegt. Außerdem bewegt sich ein riesiger Asteroid auf sie zu.

Sofort stĂŒrmen die beiden zurĂŒck ins Shuttlepod und starten so schnell sie können, wobei das Shuttle immer wieder von kleineren TrĂŒmmern getroffen wird. Nur knapp entkommen sie den riesigen Asteroiden, doch dann fallen die Steuerbord-SchubdĂŒsen aus. Einige TrĂŒmmer verstopfen die DĂŒsen. Aber auch mit nur einer SchubdĂŒse ist sich Mayweather ziemlich sicher, dass er die beiden sicher zur Enterprise zurĂŒckbringen kann. Trip verstĂ€ndigt das Schiff, um die Crew in der Startbucht auf ein hartes Andockmanöver vorzubereiten.
Auf der Seleya erreicht das Außenteam inzwischen den Nebenkontrollraum. Schnell sichert man die TĂŒr. T'Pol stellt fest, dass der Transceiver beschĂ€digt wurde. Sie hat immer grĂ¶ĂŸere Schwierigkeiten, ihre GefĂŒhle unter Kontrolle zu halten, erinnert sich aber, dass es einen Hilfstransmitter gibt. Sie versucht Zugang zu ihm zu bekommen, um die Enterprise zu kontaktieren. Reed hat inzwischen die Verschlusscodes der TĂŒr verschlĂŒsselt, ist sich aber nicht sicher, wie lange diese halten werden.
ZurĂŒck auf der Enterprise mĂŒssen Tucker und Mayweather feststellen, dass das Shuttlepod in einem desolaten Zustand ist. Überall an der HĂŒlle sind Schleifspuren und Einschusslöcher der GesteinstrĂŒmmer zu sehen. Der Impulsantrieb hat einen Schlag abbekommen. Die Wartungscrew soll das AntriebsgehĂ€use öffnen und eine volle Diagnose durchfĂŒhren. Da meldet sich Hoshi von der BrĂŒcke. Man empfĂ€ngt eine Transmission von Archer, es klingt dringend. Tucker lĂ€sst durchstellen. Der Captain und sein Außenteam berichtet, dass sie etwas Hilfe benötigen, um von der Seleya herunterzukommen. Trip muss ihm jedoch vermelden, dass es einige Stunden dauern wird, bevor sie wieder mit Shuttlepod Two starten können. Archer erlĂ€rt, dass etwas mit der vulkanischen Crew nicht stimmt. Er ĂŒbermittelt deshalb einige Biodaten, die Phlox analysieren soll, um herauszufinden, ob man irgendetwas fĂŒr diese Leute tun kann. Trip soll so schnell wie möglich das Shuttle wieder flugtĂŒchtig machen.
Auf dem vulkanischen Schiff macht sich T'Pol sofort an die Arbeit. Die Schott-Kontrollen befinden sich eigentlich auf Deck 9. Sie hat die Kontrollen jedoch zu ihnen ins Hilfsgitter umgeleitet. Reed hilft dabei, indem er einige Aktuator-Schaltkreise neu ausrichtet. Als T'Pol die Kontrolle bedienen möchte, bekommt sie jedoch einen elektrischen Schlag. WĂŒtend fragt sie, was Malcolm getan hat und stĂ¶ĂŸt ihn von der Kontrolle weg. Sie findet heraus, dass seine Sequenz der Schaltkreis nicht richtig war und er nun den Verschlussmechanismus ĂŒberladen hat. Archer möchte etwas anderes versuchen, doch T'Pol findet dies sinnlos. Die Schaltkreise sind beschĂ€digt. Sie hĂ€tte lieber auf Reeds Arbeit achten sollen. Da kommt ihr ein neuer Gedanke. Vielleicht wollte Malcolm auch gar nicht, dass sie sieht, was er tut. Jetzt weiß sie auch, was Archer in dem Kommandozentrum tun wollte. Er hat die Xindi-Sternenkarten hinter ihrem RĂŒcken analysiert und versucht, ihre Arbeit zu unterminieren. Archer macht ihr klar, dass er nie versucht hat, ihre Arbeit zu sabotieren. Sie sollten sich alle darauf konzentrieren, sicher von diesem Schiff herunter zu kommen. Malcolm hat einen anderen Weg entdeckt. Wenn sie das Energiegitter ĂŒberladen, wird es die Systeme auf dem gesamten Schiff außer Kraft setzen, auch die Schott-Verschlussmechanismen. T'Pol weiß aber, dass dadurch die Antimaterie-EindĂ€mmung abgeschalten wird. Die Folge wĂ€re ein Reaktorbruch. Archer glaubt nicht, dass sie eine andere Wahl haben. Da steigert sich T'Pols Paranoia weiter, die nun glaubt, der Captain wolle sie alle töten. Sie zieht ihre Phasenpistole, die auf töten eingestellt ist. Sie weiß, er hat Vulkaniern noch nie vertraut. Er soll nur nicht glauben, sie hĂ€tte bereits alles vergessen. Er hat die Vulkanier beschuldigt, die Menschen zurĂŒckgehalten zu haben und die Arbeit seines Vaters unterminiert zu haben. Archer erklĂ€rt ihr noch einmal, dass dies eine Rettungsmission ist. Sie sind alle hier, um die Vulkanier zu retten. Wenn er sie wirklich töten wollte, warum verwendet er bei den Waffen nur den BetĂ€ubungsmodus. Es ist nicht logisch. Als es an der TĂŒr klopft, ist T'Pol einen Moment abgelenkt. Archer nutzt die Chance und kann sie entwaffnen. Nun bedroht er sie mit seiner Waffe.

Der Doktor und Trip analysieren wĂ€hrendessen die Daten, die Archer gesendet hat. FĂŒr den Commander machen sie keinen Sinn. T'Pol und er haben seit Wochen schon mit Trellium gearbeitet und sie hat keine Symptome gezeigt. Phlox glaubt aber, dass die geringen Mengen, mit denen sie experimentiert haben, nicht ausgereicht haben, um eine Wirkung zu erzielen. Die Seleya befindet sich aber in einem Asteroidenfeld, wo es diesen Stoff in riesigen Mengen gibt. Trellium-D ist ein gefĂ€hrliches Neurotoxin fĂŒr das vulkanische Nervensystem. Es unterbricht die synaptischen Bahnen und verhindert die Kontrolle ĂŒber ihre Emotionen. UnglĂŒcklicherweise beschleunigt sich die Zerfallsrate.
Auf der Seleya öffnen zwei Vulkanier ein Schott und entfernen einen Schaltkreis, so dass die Energie in einem Teil des Schiffes abgeschalten wird. Im Nebenkontrollraum wird Archer von Phlox ĂŒber seine Forschungsergebnisse informiert. Er weiß nicht, ob er T'pol komplett wieder heilen kann, wird aber sofort nach ihrerer RĂŒckkehr zur Enterprise mit der Behandlung beginnen. Er kann aber leider nichts mehr fĂŒr die vulkanische Crew tun, da sie zu lang dem Trellium-D ausgesetzt war. Der neurologische Schaden ist unumkehrbar. Sie werden auf jedenfall sterben. T'Pol beschuldigt Phlox zu lĂŒgen. Da bricht der Kontakt zur Enterprise ab. Die Vulkanier haben das Kommunikationssystem abgeschalten. Plötzlich fluten die verĂ€nderten Vulkanier den Nebenkontrollraum mit Hexaflourin.

WĂ€hrend die Vulkanier von außen mit Stangen gegen die TĂŒr des Nebenkontrollraumes schlagen, muss Reed feststellen, dass sie die Umgebungskontrollen ĂŒberbrĂŒckt haben, so dass man das Gas nicht aus dem Raum entfernen kann. Reed erklĂ€rt, dass ihnen noch 15 Minuten bleiben, um vom Schiff zu kommen, wenn er die Überladung des Energiegitters eingeleitet hat. Außer sich vor Wut bezichtigt T'Pol Archer ein Mörder zu sein, da er den Vulkaniern nicht helfen möchte. Über die Luke in der Decke, ĂŒber die sie auch hereingekommen sind, fliehen sie aus dem Kontrollraum. Reed gelingt es im letzten Moment die Überladung einzuleiten bevor die Vulkanier die TĂŒr öffnen können und ebenfalls in den Kontrollraum gelangen.
Das Außenteam erreicht das nĂ€chst höhere Deck, wĂ€hrend es immer wieder schwere ErschĂŒtterungen gibt. Die Seleya beginnt an einigen Stellen zu explodieren. T'Pol zeigt sich immer widerwilliger, so dass Archer sich ihren Arm schnappen muss, um sie hinter ihm her zu ziehen. Da stoßen sie auf ein weit grĂ¶ĂŸeres Problem. Der Weg vor ihnen ist durch ein riesiges Loch abgeschnitten, das sich mehrere Decks nach unten zieht. Bevor man lange ĂŒberlegen kann, sind bereits die nĂ€chsten Vulkanier da, die man glĂŒcklicherweise mit Waffenfeuer ausschalten kann. Archer findet einen langen EisentrĂ€ger, den er mit Reed ĂŒber den Abgrund legt. Er ist stabil genug, um sie zu tragen. Als Archer T'Pol auf den improvisierten Steg fĂŒhren will, droht sie ihn zu töten, wenn er sie anfĂ€sst. In dem Moment, als sie auf ihn zustĂŒrzen will, betĂ€ubt Archer sie mit seiner Phasenpistole. Er nimmt die Vulkanierin auf seine Schulter und trĂ€gt sie vorsichtig ĂŒber den Abgrund. Als Archer das andere Ende erreicht, strömen dutzende Vulkanier auf der Seite von Reed und Hawkins herein, die alle HĂ€nde voll zu tun haben, sie sich vom Hals zu halten. Als nĂ€chstes geht Hawkins, der auf dem Steg heftig gegen einen Vulkanier ankĂ€mpfen muss, der ihn mit in die Tiefe ziehen möchte. Gemeinsam mit Archer kann Hawkins die nĂ€chste TĂŒr öffnen, so dass sich auch Reed auf den Weg machen kann. Bevor er jedoch zu den anderen stĂ¶ĂŸt, schmeißt er den EisentrĂ€ger noch in die Tiefe. Hinter der TĂŒr kann das Außenteam wieder ein Deck tiefer und damit zum Shuttle gelangen. UnglĂŒcklicherweise kann Archer die Andockklammern nicht lösen. Er beschließt, volle Energie in die SchubdĂŒsen zu geben. Da nĂ€hert sich das reparierte Shuttlepod Two. Archer berichtet Trip von dem Problem mit den Andockklammern. Mit einem gezielten Schuss kann Tucker Shuttlepod One befreien. Sofort machen sich die beiden Shuttles auf den RĂŒckweg, denn die Seleya explodiert. Beide Shuttles können jedoch ohne weitere SchĂ€den davonkommen und kehren zur Enterprise zurĂŒck.

ZurĂŒck an Bord zeigt Trip dem Captain ihre Ausbeute an Trellium-D - ĂŒber 60 Kilogramm. Das wĂ€re genug, um damit die vordere HĂŒlle zu isolieren. Vielleicht findet Phlox einen Weg, T'Pol vor den Auswirkungen des Trelliums zu schĂŒtzen. Bis dahin soll Tucker die Kiste in Frachtraum 1 schaffen und im Verschlussfach fĂŒr biologisches Risiko verstauen.
Auf der Krankenstation erfĂ€hrt Archer von Phlox, dass sie gerade noch rechtzeitig zurĂŒckgekehrt sind. T'Pols neurale Nervenbahnen heilen erfolgreich. Es wird jedoch noch einige Tage dauern, bis sie wieder die Kontrolle ĂŒber ihre Emotionen hat. Der Captain möchte mit ihr sprechen. Mit einem Hypospray weckt Phlox T'Pol auf. Der Captain erklĂ€rt, dass der Doktor in der Lage war, ihr zu helfen. Die Seleya wurde aber leider zerstört. Archer bedauert dies zutiefst, doch er hatte keine Wahl. Auch Phlox erklĂ€rt, dass das Schicksal der Vulkanier lĂ€ngst besiegelt war, bevor das Außenteam die Seleya betrat. T'Pol möchte wissen, ob Tucker bei seiner Mission erfolgreich war. Archer kann dies mit einem Ja und einem Nein beantworten. Er konnte einige Kilogramm Trellium einsammeln. Es hat sich aber inzwischen herausgestellt, dass dieses Trellium die vulkanische Crew und sie vergiftet hat. T'Pol hĂ€lt es fĂŒr unbedingt erforderlich, dass man die Enterprise beschĂŒtzt. Der Captain soll sie deshalb auf den nĂ€chsten bewohnbaren und akzeptablen Planeten absetzen. Archer kann dies jedoch nicht tun, auch wenn T'Pol ihm rĂ€t, das Wohl eines einzelnen Crewmitglieds ĂŒber die wichtige Mission zu stellen. Die Ausdehnung hat jedes Crewmitglied der Seleya getötet. Archer darf dies nicht auch mit der Enterprise geschehen lassen. Der Captain will einen Weg finden, doch er lĂ€sst auf keinen Fall jemanden zurĂŒck. Er kann nicht versuchen, die Menschheit zu retten, ohne das beizubehalten, was ihn menschlich macht.
Kurz darauf trifft sich die gesamte Crew zur Filmnacht. Hinter T'Pol spekulieren Phlox und Tucker ĂŒber den Ausgang des Filmes. Phlox glaubt, den Detektiv nicht das letzte Mal gesehen zu haben. Trip ist jedoch ĂŒberzeugt, dass er bei dem Hausbrand ums Leben gekommen ist. Tucker fragt sich, ob es nicht auch der GĂ€rtner gewesen sein könnte. Phlox weiß aber, dass dieser viel zu groß war. Sogar die primitiven Gerichtsmediziner des 20. Jahrhunderts wĂŒrden dies bemerken. T'Pol schlĂ€gt vor, dass sie einfach weiterschauen um es herauszufinden. Doch Trip macht ihr klar, dass es ein Teil des Spaßes bei Mystery-Filmen ist, das Geheimnis dahinter zu lösen - mit purer Logik. Ihre Leute mĂŒssten dies doch sogar schĂ€tzen. Dann sollten sie ihre Logik aber etwas leiser anwenden, so T'Pol. Da gibt es Taktischen Alarm. Alle Crewmitglieder sollen sich auf ihren Stationen melden. Auf dem Weg zur BrĂŒcke bemerkt T'Pol, dass jemand hinter ihr herschleicht. Als sie im Turbolift steht, erscheint plötzlich ein verĂ€nderter Vulkanier neben ihr. Sofort setzt sie sich zur Wehr und entkommt ihm. Inzwischen gibt es ĂŒberall an Bord der Enterprise, die schwer beschĂ€digt zu sein scheint, die Vulkanier, die sie immer wieder angreifen. Es dauert nicht lange, dass T'Pol vollkommen umzingelt ist. Da hört sie plötzlich Phlox' Stimme, die nach ihr ruft. Als T'Pol in der Krankenstation erwacht, sieht sie zunĂ€chst einen weiteren Vulkanier, doch das hat sie sich nur eingebildet. Es ist Phlox, der sie aus dem Alptraum erlöst hat. Er versichert ihr, dass sie in Sicherheit auf der Enterprise ist. Etwas beunruhigt und zitternd legt sich die Vulkanierin wieder schlafen.




Teile des Episodenguides wurde freundlicherweise zur VerfĂŒgung gestellt von memoryalpha.de