Enterprise


:: Staffel Eins
:: Staffel Zwei
:: Staffel Drei
:: Staffel Vier


:: 3x01 The Xindi
:: 3x02 Anomaly
:: 3x03 Extinction
:: 3x04 Rajiin
:: 3x05 Impulse
:: 3x06 Exile
:: 3x07 The Shipment
:: 3x08 Twilight
:: 3x09 North Star
:: 3x10 Similtude
:: 3x11 Carpenter Street
:: 3x12 Chosen Realm
:: 3x13 Proving Ground
:: 3x14 Stratagem
:: 3x15 Harbinger
:: 3x16 Doctor's Orders
:: 3x17 Hatchery
:: 3x18 Azati Prime
:: 3x19 Damage
:: 3x20 The Forgotten
:: 3x21 EÂČ
:: 3x22 The Council
:: 3x23 Countdown
:: 3x24 Zero Hour


Episodenlogbuch


3x03 "Extinction"

[Transformation]


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 Synopsis
In einem dunklen Urwald wird ein Außerirdischer von zwei Dekontaminations-Agenten in RaumanzĂŒgen gejagt. Als der Außerirdische scheinbar sein Schiff erreicht, ist es schon zu spĂ€t. Ein dritter Angent hat ihn eingeholt. Sofort aktiviert er seinen Flammenwerfer, die beiden anderen Verfolger tun es ihm gleich. Der Außerirdische hat nicht die geringste Chance.

Auf der Enterprise kommt spĂ€t Abends Trip zu T'Pol und hofft, dass er sie nicht nervt. Er hat eine kleine Kiste mit Pfirsichen mitgebracht, die er von der Erde eingepackt hat. Durch die Stasis sind sie noch genauso frisch wie an dem Tag, als er sie gepflĂŒckt hat. T'Pol möchte sie zwar nicht probieren, da sie so spĂ€t nicht mehr isst, doch Tucker kann sie schließlich dennoch ĂŒberreden, auch wenn dies keine Entschuldigung fĂŒr die zwei abgesagten Sitzungen ist. Trip war in den letzten Tagen auch sehr beschĂ€ftigt. Es ist schließlich nicht so, als wollte er nicht zu ihr kommen. Nach der letzten Sitzung konnte er wie ein Baby schlafen. Sie bittet ihn deshalb, nicht nur sein T-Shirt sondern auch seine Schuhe auszuziehen. Trip muss T'Pol aber warnen, da er weiß, was fĂŒr eine empfindliche Nase sie hat. Außerdem ist er mehr als nur ein wenig kitzlig. Die Vulkanierin verspricht sofort aufzuhören, wenn er sich unwohl fĂŒhlt. Nachdem sie ihre HĂ€nde erwĂ€rmt hat, massiert sie ihm den RĂŒcken, wĂ€hrend er immer wieder tief ein- und ausatmen muss. Dabei fragt er sich, ob jemals zuvor jemand dies bei einem Menschen ausprobiert hat. Sie kennt keinen anderen Fall, sieht aber das Verletzungsrisiko als sehr gering an. Da meldet sich der Captain bei T'Pol, sie soll sofort in das Kommandozentrum kommen.
Als sie dort eintrifft hat der Captain ein paar interessante Neuigkeiten fĂŒr sie. Er hat eine weitere Xindi-Spezies in den Daten gefunden, die sie von dem Osaarianischen Schiff haben. Sie scheint von einem auf BĂ€umen lebenden Primaten abzustammen, Ă€hnlich einem Faultier. Archer hat es zudem geschafft, einige Sternenkarten aus den Daten zusammenzusetzen. Er hat die halbe Nacht dafĂŒr gebraucht, doch es gelang ihm, den Kurs des Xindi-Schiffes, von dem die Daten ursprĂŒnglich stammten, in den letzten Monaten zu rekonstruieren. Er hat auch einen Planeten entdeckt, auf dem die Xindi waren, bevor sie von den Piraten angegriffen wurden. Er ist nur einen Tag entfernt und sie können herausfinden, was sie dort wollten. T'Pol wirft ein, dass sie nicht wissen, ob diese Xindi in den Angriff auf die Erde involviert waren, doch das Gegenteil kennen sie ebensowenig. Travis soll deshalb einen Kurs zu dem Planeten setzen.

Schon kurz darauf trifft man bei dem erdĂ€hnlichen Planeten ein. Er scheint ein reichhaltiges Ökosystem zu besitzen. Es gibt viele Millionen Pflanzenarten, doch T'Pol entdeckt keinerlei humanoides Leben. Es wird einige Stunden dauern, die gesamten Landmassen zu scannen. Reed registriert eine metallische Signatur auf einer der Inseln auf dem Planeten. Es scheint ein Landungsschiff zu sein. Es gibt keine Lebenszeichen innerhalb von 30 Kilometern.
Man hat kaum eine andere Wahl und bricht mit einem Shuttle zur OberflĂ€che auf. Zum Außenteam gehören Archer, T'Pol, Reed und Hoshi Sato. Das Shuttle landet auf einer kleinen Lichtung inmitten des Urwaldes auf der Insel. Sofort macht man sich auf die Suche nach dem Schiff und wird schnell fĂŒndig. Es scheint verlassen zu sein und nach dem Grad der Oxidation zu urteilen ist das Schiff vor zwei Wochen gelandet. Archer und Sato sind hundertprozentig sicher, dass es ein Xindi-Schiff ist. Er kennt es aus der Datenbank. Man teilt sich auf, um das GelĂ€nde um das Shuttle herum zu untersuchen. T'Pol soll versuchen, weitere Daten aus den vielleicht intakt gebliebenen Datenbanken des kleinen Schiffes zu bergen. Hoshi entdeckt die Leiche des Außerirdischen, der zuvor umgebracht wurde. T'Pol stellt mit dem Tricorder fest, dass es sich nicht um einen Xindi handelt, zumindest um keine Xindi-Spezies, die sie kennen. Reed entdeckt eine weitere Leiche, die von der gleichen Spezies zu stammen scheint. Die gesamte Gegend um das Xindi-Schiff herum ist verbrannt und verkohlt. Reed beginnt ziemlich zu Schwitzen, was er auf das tropische Klima schiebt. Man sieht sich weiter um.
Kurze Zeit spĂ€ter stellt T'Pol fest, dass sich auf ihrem Unterarm dunkle Äderchen abzeichnen und sich an ihrer SchlĂ€fe eine merkwĂŒrdige pulsierende Wulst entwickelt hat. Als sie Lieutenant Reed findet, hat der sich total verĂ€ndert und Ă€hnelt nun sehr dem Außerirdischen, der zuvor mit Flammenwerfern getötet wurde. Seine Haare sind gewachsen, ĂŒber den Augen haben sich WĂŒlste gebildet und unter seinen Ohren findet man jetzt rechts und links pulsierende Organe. Statt zu sprechen gibt er nur noch zischende und quakende GerĂ€usche von sich. Auch Archer, der gerade das Shuttle untersucht hat, fĂŒhlt, dass er sich verĂ€ndert. Innerhalb von wenigen Minuten Ă€ndert sich seine komplette Physiologie und er mutiert ebenfalls zu diesem Außerirdischen. Sofort nimmt T'Pol Kontakt mit der Enterprise auf und fordert ein Sicherheitsteam an. Sie kann jedoch nicht zu Ende sprechen. Nach seiner Verwandlung spricht Archer eine vollkommen fremde Sprache, die sie nicht verstehen kann. Als Archer auf sie zustĂŒrmen möchte, betĂ€ubt sie ihn mit ihrer Phasenpistole. Da kommt eine mutierte Hoshi von einem Baum gesprungen und greift sie an. Dank einiger vulkanischer Techniken kann sie sich der jungen Mutantin entledigen und flieht. Die drei mutierten Crewmitglieder folgen ihr. Völlig erschöpft bricht die Vulkanierin auf ihrer Flucht zusammen.

Gefesselt auf einer Trage aus Ästen wird T'Pol von den mutierten Crewmitgliedern weggeschleppt. Dabei verstĂ€ndigen sie sich mit Gesten und in einer vollkommen fremden Sprache. Als sie erwacht, fragen sie die Vulkanierin etwas, doch sie versteht sie nicht. Auch wenn Sato etwas dagegen hat, beschließt Archer, T'Pol loszubinden, da er Vertrauen zu ihr geschöpft hat. Er untersucht daraufhin ihren Kopf und beschnĂŒffelt sie interessiert und gibt dabei Klack- und SchnurrgerĂ€usche von sich. Als T'Pol das Wort Enterprise erwĂ€hnt, scheint dies im ersten Moment etwas bei den Dreien zu bewirken, doch nur im ersten Moment. Archer fragt sie daraufhin etwas, was sie nicht versteht. Sie möchte deshalb gern von Hoshi den UniversalĂŒbersetzer haben. Die aber misstraut ihr. Der ehemalige Captain scheint sie aber zu ĂŒberzeugen und so rĂŒckt die mutierte Hoshi das GerĂ€t heraus. Sofort aktiviert T'Pol den UniversalĂŒbersetzer und möchte, dass die drei etwas erzĂ€hlen. Doch diese geben nur noch glucksige GerĂ€usche von sich, was nicht sehr viel weiter hilft.
Auf der Enterprise entdeckt Phlox im Besprechungsraum auf der OberflĂ€che ein vulkanisches Lebenszeichen. Die drei anderen sind jedoch nicht menschlich. Trip fragt sich, wo dann der Rest des Außenteams ist. Phlox benötigt noch etwas Zeit fĂŒr eine Analyse doch der Commander will jetzt Ergebnisse hören. Der Doktor vermutet, dass die Vulkanierin es wortwörtlich gemeint hat, als sie sagte, das Außenteam verĂ€ndere sich. Etwas auf dem Planeten könnte sie physiologisch verĂ€ndert haben. Diese außerirdischen Lebenszeichen könnten deshalb das Außenteam sein. Nach allem, was in der Ausdehnung bisher passiert ist, sollte man dies in ErwĂ€gung ziehen. Die Gesetze der Biologie könnten hier genauso unvorhersehbar sein, wie die Gesetze der Physik. Tucker lĂ€sst das zweite Shuttlepod vorbereiten. Er möchte mit RaumanzĂŒgen nach unten und der Doktor soll die Dekontaminationskammer vorbereiten.

Archer hat inzwischen den UniversaltĂŒbersetzer an sich genommen und blickt gen Himmel. Er erwĂ€hnt die Enterprise. Inzwischen kann T'Pol den Rest des Außenteams auch wieder verstehen. Reed behauptet, dass sie keine Zeit hierfĂŒr hĂ€tten. Sie mĂŒssen Urquat finden. Das ist alles, was jetzt zĂ€hlt. Sie mĂŒssen weitersuchen, es ist sehr nahe. Hoshi ist noch immer misstrauisch und wirft T'Pol vor, sie aufzuhalten. Ihre Leute sind in Urquat, sie mĂŒssen dorthin. Sie können ihnen helfen und sagen, warum sie sich nicht erinnern können. T'Pol möchte mit dem UniversalĂŒberetzer die Enterprise rufen, wo der Doktor Archer beweisen kann, dass sie die Wahrheit spricht. Doch Sato rĂ€t Archer, ihr nicht zu vertrauen, denn sie ist nicht eine von ihnen. Archer meint jedoch, dass sie nicht wissen, was T'Pol ist und untersucht erneut ihr Gesicht. Die Vulkanierin schlĂ€gt deshalb vor, dass sie weiter nach Urquat suchen. Er schnappt sich deshalb T'Pol und gemeinsam machen sie sich auf den Weg.
Es dauert nicht lange, da entdeckt Reed etwas auf einem Baum. Geschickt mit wenigen SprĂŒngen ist er hinaufgeklettert und bringt zwei eiförmige FrĂŒchte herunter, die ihm von Archer aus den HĂ€nden geschlagen werden. Sato schnappt sich eines der Eier, öffnet es und isst die darin lebenden Maden. Da Archer das andere Ei hat, entbrennt zwischen ihm und Reed ein Kampf um die Nahrung. Reed unterliegt und gibt daraufhin gebieterisch das Ei an Archer. Der öffnet es und bietet sogar T'Pol etwas an, die dankend ablehnt. GenĂŒsslich frisst Archer die Maden in sich hinein, wĂ€hrend Reed sich ihm gebieterisch nĂ€hert. Der ehemalige Captain hat ein Einsehen und ĂŒberlĂ€sst auch ihn etwas von der Beute.
Mit Shuttlepod Two sucht Tucker den Wald ab. Bei ihm ist Corporal Chang und der MACO Palmer. Sie entdecken eine gĂŒnstige Landestelle, die drei Kilometer vom Außenteam entfernt ist.
Als das Shuttle landet, gehen die drei Mutanten und T'Pol in Deckung, Die Vulkanierin versucht ihnen klar zu machen, dass die Fremden zu ihrer Rettung kommen und ihnen nichts tun werden, doch man flieht weiter.

In RaumanzĂŒgen durchsucht das zweite Außenteam den Urwald nach den verschwundenen Crewmitgliedern. Man teilt sich auf. In einem Busch versteckt beobachtet Archer Trip bei seiner Suche. Auch Reed versteckt sich erfolgreich vor Chang und beobachtet ihn aus einem Hinterhalt. Plötzlich springt er aus seinem Versteck und schlĂ€gt den Corporal nieder. Als sich Trip um ihn kĂŒmmern will, greift Reed erneut an. Tucker kann ihn betĂ€uben, doch Archer ist sofort mit einem Ast zur Stelle und schlĂ€gt auf den Helm des Commanders ein. T'Pol kommt aus dem Versteck und fragt den mutierten Archer, ob er den Mann im Raumanzug nicht erkennt. Als Palmer zu der Stelle kommt, erfgreift Archer die Flucht. T'Pol befiehlt Tucker, Reed in die Krankenstation mitzunehmen, sie bleibt bei den anderen.
ZurĂŒck an Bord der Enterprise tobt der mutierte Reed in der Dekontaminationskammer. Interessiert beobachten Phlox und Trip von der Krankenstation aus das mutierte Crewmitglied, das niemanden an Bord zu erkennen scheint. Der Doktor hat herausgefunden, dass ein mutagenischer Virus die Ursache fĂŒr all dies ist. Reeds Blut ist ĂŒberflutet damit. Der Virus wurde erschaffen, um die DNS des TrĂ€gers umzuschreiben und somit jeden Humanoiden, der sich damit infiziert, in eine andere Spezies verwandelt. Die vulkanischen K-Zellen scheinen das Pathogen zu neutralisieren, so dass T'Pol weitestgehend verschont blieb. Phlox hat begonnen, ein Antivirus auf Basis von T'Pols genetischem Profil zu entwickeln doch er wird eine echte Probe ihrer DNS brauchen, um es fertigzustellen. Sie mĂŒssen sie deshalb so schnell wie möglich zurĂŒck auf das Schiff holen. Trip verspricht, sein bestes zu tun. Da meldet sich Travis von der BrĂŒcke. Zwei Schiffe sind unter Warp gegangen und befinden sich auf einem Abfangkurs.
Als Trip die BrĂŒcke erreicht, wird man auch schon gerufen. Ein Außerirdischer namens Tret meldet sich und erklĂ€rt, dass sich die Enterprise in einem Sperrgebiet befindet. Seine Scans zeigen, dass ein Crewmitglied an Bord der Enterprise mit einem gefĂ€hrlichen Virus infiziert ist. Er stellt deshalb das Schiff unter QuarantĂ€ne. Man soll sich darauf vorbereiten, geentert zu werden.

Trip ist nicht bereit, Tret und seine Leute an Bord zu lassen. Schließlich geht es hier um ein Mitglied seiner Crew, das Tret auslöschen will, bevor sich der Virus weiter ausbreiten wird. Tret erklĂ€rt, dass sie das Mutagen bereits seit 60 Jahren untersuchen und kein Gegenmittel gefunden haben. Die einzige Möglichkeit liegt darin, die Verbreitung des Virus zu stoppen. Er ist nicht bereit, die Enterprise gehen zu lassen, mit einem Infizierten an Bord. Trip macht ihm klar, dass sie den Virus erst seit einem Tag untersuchen. Er will nicht glauben, dass ihre einzige Chance darin besteht, ihren Taktischen Offizier zu neutralisieren. Er kann gern auf sein Schiff kommen, um mit ihm ĂŒber die Situation zu diskutieren. Wenn er aber das Feuer auf die Enterprise eröffnet, wird er einen heftigen Kampf auslösen.
Auf dem Planeten scheint es inzwischen Tag geworden zu sein. Der mutierte Archer durchstreift ein kleines Höhlensystem und findet dort so etwas wie eine kleine Behausung. Als er auf dem Balkon tritt, sieht er es endlich - Urquat. Eine unterirdische Stadt erbaut in einem Stil, der eine Mischung des antiken Griechenlands, der Inkas und der Ägypter zu sein scheint, mit zahlreichen Springbrunnen, hĂ€ngenden GĂ€rten und GebĂ€uden und GrĂŒnflĂ€chen. Doch plötzlich kommt der echte Captain Archer auf den Balkon zu ihm...
Erschrocken wacht der mutierte Archer auf einem Baumstamm liegend auf. Er hat nur getrĂ€umt. T'Pol, die neben ihm sitzt, erzĂ€hlt, dass er nur einige Minuten geschlafen hat. Archer erzĂ€hlt Hoshi, dass er sie gesehen hat, er war dort, in Urquat - ihrer Stadt. T'Pol meint, dass es keine StĂ€dte auf diesem Planeten gibt. Archer weiß aber, dass die Stadt unter der OberflĂ€che liegt. Die Stadt war besiedelt von tausenden Loqueqe - wie die Außerirdische Rasse wohl gehießen haben muss, in die sie sich verwandelt haben. T'Pol macht ihm klar, dass sein Zuhause ein Planet namens Erde ist. Die Leute dort warten auf ihn. Er ist auf einer Mission um sie zu beschĂŒtzen. Archer ist aber ĂŒberzeugt, dass Urquat sein Zuhause ist. Wenn T'Pol die Stadt erst einmal gesehen hat, wird sie ihm glauben. Sofort macht er sich mit ihr und Hoshi auf den Weg.
Tret ist tatsĂ€chlich an Bord der Enterprise gekommen und beobachtet von der Krankenstation aus den mutierten Reed. Er ist sicher, Phlox wĂ€re vorsichtiger, wenn er wĂŒsste, wie leicht sich dieser Virus verbreiten kann. Er hat mehrere 10 Millionen Leute auf seinem Planeten infiziert. Sie mussten alle vernichtet werden. Der Virus hĂ€tte sonst innerhalb von Wochen ihre gesamte Bevölkerung transformiert. Tret erzĂ€hlt, dass der Virus von den Bewohnern des Planeten entwickelt wurde. Die Rasse nannte sich die Loqueqe. Etwas geschah mit dieser Spezies vor Jahrhunderten und sie verloren die FĂ€higkeit, sich fortzupflanzen. Sie erschufen deshalb diesen Virus, um andere Spezies in ihre eigene umzuwandeln. Das war die einzige Chance fĂŒr sie, sich vor dem Aussterben zu retten. Phlox findet dies genial, fragt sich aber, warum der Virus nicht so programmiert wurde, dass er aufhört, sobald ihre Population wieder hergestellt wurde. Trets Spezies versucht diese Frage schon seit langem zu beantworten. Trip wĂŒsste gern, was es mit Urquat auf sich hat. Tret weiß, dass das Mutagen in den Opfern einen ĂŒberwĂ€ltigenden Instinkt auslöst, in die Heimatstadt der Loqueqe zurĂŒckzukehren - Urquat. Deshalb dĂŒrfen sie nicht einem einzigen Lebewesen erlauben, diesen Planeten zu verlassen. Das wĂŒrde die Infektion auf andere Systeme verbreiten und jeder, der infiziert wird, möchte dann hierher zurĂŒckkehren. Sie dĂŒrfen keine weitere Epidemie riskieren. Da wird Tret von seiner Crew gerufen, die drei weitere infizierte Organismen auf der OberflĂ€che entdeckt haben. Er lĂ€sst ein Kontaminationsteam vorbereiten. Phlox erklĂ€rt Tret, dass einer dieser Organismen gegen den Virus immun ist. Wenn er Zugriff auf die Forschungsergebnisse von Trets Spezies bekommt, könnten sie zusammenarbeiten. Tret verspricht, die Leute auf der OberflĂ€che zu finden und zu untersuchen. Wenn es etwas zu berichten gibt, wird er sie es wissen lassen. Trip hĂ€tte es lieber, wenn Phlox die Untersuchung durchfĂŒhrt, doch das ist Tret egal. Er hat Befehle, die Verbreitung des Virus einzudĂ€mmen. Wenn Trip sich dazwischenstellt, hat er die Erlaubnis, jegliche Gewalt einzusetzen, die notwendig ist. Er begibt sich daraufhin zurĂŒck zur Luftschleuse. Phlox weiß, dass es zu spĂ€t sein wird, wenn er den Antivirus nicht in den nĂ€chsten beiden Stunden finden wird. Es wird nicht mehr genĂŒgend von dem ursprĂŒnglichen Genom der Infizierten geben, um sie zurĂŒckzuverwandeln. Trip weiß, dass sie kein Shuttlepod auf die OberflĂ€che schicken können. Da T'Pol die Krankheit ĂŒbertragen könnte, kommt auch der Transporter nicht in Betracht, da sie so womöglich die gesamte Crew infizieren könnte. Phlox meint nur, dass Trip tun soll, was er tun kann, doch er soll es schnell tun. Er braucht eine DNS-Probe von T'Pol. Da hat der Commander eine Idee und stĂŒrmt los.
Schnell rennt er in T'Pols Quartier und auf einem Schrank wird er fĂŒndig - die Schale mit den Pfirsichen. Es befindet sich auch der von T'Pol angebissene Pfirsich darin. Da meldet sich Travis bei ihm. Eines der fremden Schiffe hat ein Shuttle gestartet, das in Richtung OberflĂ€che fliegt. Er soll es deshalb im Auge behalten.
Inzwischen ist es tatsĂ€chlich Tag auf dem Planeten geworden und die drei kommen an eine Felswand, die der in Archers Traum sehr Ă€hnelt. Er weiß, dass es nicht mehr weit sein kann. Er findet den Eingang, der jedoch verschĂŒttet ist. Zusammen mit Hoshi rĂ€umt er die Steine aus dem Weg. Die drei begeben sich in das Höhlensystem. Sie kommen in die Behausung, auf dessen Balkon ein verwester Loqueqe liegt. Urquat ist auch nicht mehr die stark besiedelte und herrliche Stadt, die sie einst war, sondern nur noch eine leblose Ruine.

Archer kann dies alles nicht verstehen. Es gab einen Springbrunen, und dort oben schwebende GĂ€rten und es gab Leute, tausende Leute. Er möchte dennoch nicht mit T'Pol gehen, denn dies ist sein Zuhause. Sie macht ihm deshalb klar, dass diese Ruinen uralt sind. Niemand hat hier seit einer Ewigkeit gelebt. Er zeigt ihr deshalb die Leiche in der Behausung, die nicht so uralt ist. Irgendjemand hat sie getötet und er versteht nicht warum. Wer wĂŒrde das tun? Er glaubt deshalb, dass T'Pols Leute daran schuld sind. Sie schlĂ€gt vor, auf die Enterprise zurĂŒckzukehren, wo sie dies herausfinden können. Doch Archer glaubt, dass er hierher gehört, nicht auf die Enterprise. Da bemerkt Hoshi, dass sich jemand nĂ€hert. T'Pol kann die beiden zur Flucht ĂŒberreden, da sie nichts gutes ahnt. TatsĂ€chlich sind es Trets Dekontaminations-Agenten in RaumanzĂŒgen, die nach den Dreien suchen. Sie können sie in der Ferne entdecken und melden dies Tret. Der befiehlt, die Vulkanierin gefangen zu nehmen, die anderen aber sofort zu töten.
Die drei FlĂŒchtlinge gelangen immer tiefer in das Höhlensystem unter der Stadt, wĂ€hrend die Agenten ihnen folgen. Als sie nahe genug sind, greift Archer einen Agenten an und kann ihn zu Boden schlagen und seine Waffe wegnehmen. T'Pol und Hoshi setzen sich wĂ€hrenddessen gegen den anderen Agenten zur Wehr - mit Erfolg. Gerade als Archer seinen Agenten mit einem Stein den Rest geben will, kommt T'Pol zu ihm und hĂ€lt ihn davon ab. Sie beschließen mit den Waffen der Agenten zur OberflĂ€che zurĂŒckzukehren. Der zurĂŒckgelassene Agent bemerkt, dass sein Anzug beschĂ€digt wurde, der Virus scheint bereits zu wirken. Archer fĂŒhrt die beiden anderen durch das Höhlensystem, wĂ€hrend zwei weitere Agenten den Agenten mit dem beschĂ€digten Raumanzug finden. Sie sehen keine andere Wahl, machen ihre Flammenwerfer scharf und vernichten den mutierenden Agenten.
Die drei FlĂŒchtlinge gelangen zurĂŒck auf die OberflĂ€che, wo sie von zwei Dekontaminations-Agenten empfangen werden. Die beiden aus der Höhle gesellen sich zu ihnen, man ist umstellt. Einer der Agenten holt T'Pol aus der Umzingelung heraus. Als sich Archer wehrt, wird er zu Boden geschlagen. Alle Agenten aktivieren ihre Waffen. Da beamen sich Trip und Palmer auf die OberflĂ€che und eröffnen sofort das Feuer. Es gelingt ihnen, alle Agenten auszuschalten. Tucker schlaĂ€gt daraufhin vor, dass sie so schnell wie möglich zum Shuttlepod gehen, bevor die anderen merken, dass etwas nicht stimmt. T'Pol erklĂ€rt Archer, dass er nicht hier bleiben kann. Auf der Enterprise wird er sicher sein. Er scheint ĂŒberzeugt zu sein und schließt sich zusammen mit T'Pol den anderen an.

Das Shuttle kehrt von der OberflĂ€che zur Enterprise zurĂŒck, die von den beiden außerirdischen Schiffen flankiert wird. Trip meldet sich auf dem Schiff und bittet Phlox, die Dekontamnationskammer bereit zu machen. Travis soll auf Warp 4 gehen, sobald man wieder an Bord ist.
Als die Enterprise auf Warp geht, folgen die beiden anderen Schiffen ihr natĂŒrlich. Trip lĂ€sst die Waffen bereit machen. Er antwortet nicht auf die Rufe der Außerirdischen. Die Schiffe kommen immer nĂ€her und laden ihre Waffen. Die Enterprise wird getroffen. Trip lĂ€sst deshalb volle Energie auf die hintere HĂŒllenpanzerung geben. Die NX-01 wird noch weitere Male schwer getroffen. Die HĂŒllenpanzerung fĂ€llt auf 40%. Deshalb nimmt Tucker den nĂ€chsten Ruf der Fremden entgegen. Tret verlangt, dass die Enterprise unter Warp geht. Tucker macht ihm klar, dass die Enterprise und die Agenten eigentlich das Gleiche wollen - ein Heilmittel gegen den Virus. Sein Doktor glaubt, dass er eines gefunden hat, aber er braucht ein wenig mehr Zeit. Doch Tret will Tucker nicht noch einmal warnen. Er wird die Ausbreitung dieses Virus verhindern, mit der UnterstĂŒtzung des Commanders aber auch ohne sie. Da bringt Phlox Archer und Sato auf die BrĂŒcke, die noch sehr angeschlagen aussehen, aber schon fast wieder wie vor der Mutation aussehen. Der wiederhergestellte Captain will wissen, warum Tret auf sein Schiff feuert. Phlox macht Tret klar, dass er hier Archer und Sato sieht, die von dem Virus infiziert sind. Wie er selbst sieht, wirkt sein Heilmittel sehr gut. Er soll sie scannen, wenn er es nicht glaubt. Tucker bietet an, dass sie den Antivirus haben können, aber das ist unmöglich, wenn sie die Enterprise zerstören.
"Logbuch des Captains, Nachtrag. Wir haben dem Captain des Kontaminationsschiffes Phlox' Serum gegeben. Mit ein wenig GlĂŒck werden sie es benutzen, um zukĂŒnftige Ausbreitungen des Virus' zu verhindern. Was Malcolm, Hoshi und mich angeht wird es wohl noch einige Tage dauern, bis wir uns wieder vollkommen menschlich fĂŒhlen."
Phlox verabreicht Reed ein Hypospray, dass gegen seine Kopfschmerzen helfen soll. Er hĂ€tte gern auch noch ein Mittel fĂŒr seinen Magen, der das Essen des Kochs an Bord nicht mehr so richtig vertrĂ€gt. Phlox rĂ€t ihm, erst einmal die Kantine zu meiden, bevor sein Verdauungssystem wieder vollstĂ€ndig hergestellt ist. Wenn er ein paar Larven essen möchte, er hat welche an Bord fĂŒr seine Fledermaus. Da kommt Archer in die Krankenstation, der sich auch schon ein wenig besser fĂŒhlt. Er meint, dass Hoshi, T'Pol und er sich einen Tag freigenommen haben, Reed sollte das Gleiche tun. Phlox hat einen kleinen Rest des mutagenen Virus in einem kleinen GlasbehĂ€lter fĂŒr Archer aufgehoben, Er nimmt an, dass er es zerstören soll. Doch der Captain ist dagegen. Diese EindĂ€mmungspatrouille hĂ€tte erst dann gestoppt, wenn der letzte Rest dieser Rasse vernichtet worden wĂ€re. Jetzt wo sie den Antivirus haben, finden sie womöglich einen Weg, wie sie erfolgreich darin sind. Was Phlox da in diesem BehĂ€lter hat, wurde erschaffen als ein letzter Versuch eine Zivilisation zu retten. Diese Spezies, zu der sie mutierten, hört auf zu existieren sobald dieser Virus vernichtet wurde. Sie kamen hierher, um die Xindi davon abzuhalten, die Menschheit zu vernichten. Er wĂ€re verdammt wenn er dabei daran beteiligt wĂ€re, eine weitere Spezies vernichtet zu haben. Phlox soll den Virus deshalb sicher aufbewahren, in Stasis, was immer nötig ist. Der Doktor bewahrt die Ampulle deshalb sicher in einem kleinen KĂ€stchen auf.




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