|
Die Enterprise wird von einem außerirdischen Schiff verschluckt, das von körperlosen Kreaturen bewohnt wird, die in die Körper der Crewmitglieder eindringen und das Bewusstsein mit ihnen tauschen.
Die Enterprise wird von einem außerirdischen Schiff lahmgelegt, wobei die Waffensysteme und der Antrieb des fremden Schiffes ausfallen. Als das fremde Schiff bewegungslos im All treibt - unfähig oder nicht bereit, auf Hoshis Kommunikationsversuche zu reagieren - geschehen seltsame Dinge mit der Crew der NX-01.
Während er versucht, die Energie des Warpantriebes wiederherzustellen, wird Trip von einem außerirdischen Energiewesen übernommen, dass durch seine Stirn in ihn eindringt und den Ingenieur benommen und verwirrt zurücklässt. Ein Crewmitglied vom Maschinenraum-Stab, Crewman Rooney, versucht mit seinem Vorgesetzten zu reden, aber Trip scheint nichts zu verstehen und nennt Rooney sogar "Sir". Als Trip geht - besessen von einer außerirdischen Lebensform - informiert Rooney Captain Archer auf der Brücke.
Kurze Zeit später ist Trip wieder er selbst. Es kündigen sich jedoch weitere Probleme an, da Malcolm Reed nun ausgeschalten wird. Als Trip mit Rooney am Antrieb arbeitet, gesteht der Crewman, dass er nicht weiß, wie er die Aufgaben erfüllen soll, die Trip ihm aufgetragen hat - Rooney ist also auch von den Aliens übernommen worden.
Man versucht daraufhin, die Hüllenpanzerung zu polarisieren, doch das hält die außerirdischen Lebensformen nicht davon ab, in das Schiff einzudringen. Die Crew muss nun zusammenarbeiten, um sich gegen die Fremden zu verteidigen, bevor sie alle von den Aliens übernommen werden...
von Thomas Dräger
Wie wäre es mal mit einer völlig neuen Idee? Vielleicht körperlose Aliens, die die Enterprise Crew übernehmen? Okay, das ist nicht neu, war aber schon in den verschiedenen Star Trek Serien für mehr als eine Folge gut. Sogar Kirk soll 12 mal vor diesem Problem gestanden haben. Also eine der Tradition verpflichtete Folge. Für den Fan gibt es diesmal eine große Portion Enterprise – das Raumschiff. Neben Standard-Locations wie der Brücke und der Krankenstation, darf man die Waffenkammer, den Catwalk und einige andere Teile der Enterprise erleben. Auch sieht man mal wieder viele andere Crewmitglieder. Das macht diese Enterprise zu der lebendigsten, die bisher auf den Bildschirmen zu sehen war. In puncto Logik, naja – da muss man mal wieder beiden Augen zudrücken, aber eine Auflistung der Ungereimtheiten würde jede Spannung nehmen, deswegen lassen wir das. Für die länger währenden Hintergrundstories wie dem temporalen Krieg, oder die Beziehungen der Figuren untereinander hat diese Folge auch keine Auswirkungen. Wer Enterprise als Pflichtprogramm versteht, kann diesmal ohne Bedenken schwäntzen. Für die Fans von Weltraumabenteuern gibt es bekannte Kost, die souverän präsentiert wird und dazu noch ein großes fremdes Raumschiff, mal wieder einige Szenen in Raumanzügen und ein wohliges nostalgisches Gefühl voller Erinnerungen an ähnliche Folgen auf anderen Raumschiffen mit dem gleichen Namen. Logik? Ich mag auch James Bond und die Orion und Superhelden – die Logik suche ich in Krimis auch wenn ich logische SF begrüßen würde. Aber Fernsehen wird von Menschen und nicht von Vulkaniern gemacht. |