Enterprise


:: Staffel Eins
:: Staffel Zwei
:: Staffel Drei
:: Staffel Vier


:: 2x01 Shockwave, Part II
:: 2x02 Carbon Creek
:: 2x03 Minefield
:: 2x04 Dead Stop
:: 2x05 A Night in Sickbay
:: 2x06 Marauders
:: 2x07 The Seventh
:: 2x08 The Communicator
:: 2x09 Singularity
:: 2x10 Vanishing Point
:: 2x11 Precious Cargo
:: 2x12 The Catwalk
:: 2x13 Dawn
:: 2x14 Stigma
:: 2x15 Cease Fire
:: 2x16 Future Tense
:: 2x17 Canamar
:: 2x18 The Crossing
:: 2x19 Judgement
:: 2x20 Horizon
:: 2x21 The Breach
:: 2x22 Cogenitor
:: 2x23 Regeneration
:: 2x24 First Flight
:: 2x25 Bounty
:: 2x26 The Expanse


Episodenlogbuch


2x15 "Cease Fire"

[Waffenstillstand]


 ę Kurzinhalt :: Inhalt :: Synopsis :: Review :: Aha :: Zitate :: Besucher-Log (3) :: Credits Ľ 

 Synopsis
In einer nahezu vollst√§ndig zerst√∂rten Kolonie, in der erbitterte K√§mpfe stattfinden, treffen sich der Andorianer Shran und die Andorianerin Tarah. Sie berichtet, dass die Imperiale Wache in ihren Posten sterben wird, wenn es so weiter geht. Man h√§lt im Moment die Positionen, doch der Feind - die Vulkanier - haben neue Truppen abgesetzt. Sie haben scheinbar ihre Schwachstelle entdeckt, denn es gibt mehr Opfer. Shran hat eine Nachricht erhalten. Die Vulkanier wollen die Bedingungen f√ľr einen Waffenstillstand aushandeln. Da er ihnen aber nicht traut, zieht er eine andere M√∂glichkeit in Betracht. Er kennt jemanden, der viel Erfahrung im Umgang mit den Vulkaniern hat. Sein Name ist Archer.

Auf der Enterprise erf√§hrt Archer von Admiral Forrest, dass der vulkanische Botschafter Soval den Captain der NX-01 f√ľr Waffenstillstandsverhandlungen zwischen Vulkaniern und Andorianern ben√∂tigt. Der Planet um den es geht hat den vulkanischen Namen Paan Mokar, die Andorianer nennen ihn Weytahm. Er liegt an der Grenze ihrer Systeme. Beide Seiten behaupten, dass er ihnen geh√∂rt. Es gab im letzten Jahrhundert deshalb bereits zweimal Krieg. Botschafter Soval m√∂chte Archer √ľber alles informieren, wenn er beim Planeten eintrifft. Das ist das erste Mal, dass die Vulkanier um Hilfe bitten und Archer ist der einzige, der einem Botschafter nahekommt. Diese Mission k√∂nnte √§u√üerst wichtig sein. Archer will so schnell wie m√∂glich zu diesem Planeten fliegen.
Da man daraufhin die Warp-Injektoren mit 110% Leistung betreibt, wird Trip beim gemeinsamen Essen mit Archer und T'Pol etwas nerv√∂s. Die Vulkanierin kl√§rt ihn auf, dass sie sogar mit 120% Leistung laufen. Archer ist aber sicher, dass sie heil ankommen. Archer hat in der Datenbank √ľber Paan Mokar gesucht aber nicht viel gefunden. Es ist ein Klasse D Planet, nicht viel gr√∂√üer als der Mond der Erde, von den Vulkaniern seit 2097 beansprucht. Trip wei√ü, dass man einen Klasse D-Planeten nicht bewohnen kann. T'Pol erz√§hlt deshalb, dass die Andorianer mit dem Terraforming begannen, als sie vor einem Jahrhundert auf dem Planeten eintrafen. Als sie eine Atmosph√§re erschaffen hatten, errichteten sie eine Siedlung. Zu dieser Zeit geh√∂rte der Planet noch niemanden. Der Planet stellt aber eine einzigartige strategische Position in der N√§he des vulkanischen Raumes dar. Die Vulkanier errichteten deshalb eine Milit√§rbasis, f√ľr T'Pol die einzige logische Entscheidung. Br√§uchte die Erde weitere Beweise, wenn die Klingonen eine Siedlung auf Pluto errichten w√ľrden? Die Andorianer verweigerten dem Vulkanischen Hohen Kommando eine Inspektion ihrer Kolonien, deshalb annektierte man den Planeten, um das vulkanische Territorium zu sch√ľtzen. Die andorianischen Kolonisten wurden mit Gewalt entfernt. Das Hohe Kommando hatte keine Wahl. Ein √úberwachungssatellit wurde im Orbit des Planeten stationiert, um die Vereinbahrung zu √ľberwachen. Seit fast einem Jahrhundert ist der Planet nun verlassen, bis jetzt.
"Logbuch des Captains, Nachtrag. In den drei Tagen, die wir bis nach Paan Mokar brauchten, hat sich die Situation weiter versch√§rft." Die Enterprise wird von zwei vulkanischen Schiffen im Orbit um den Planeten empfangen. Botschafter Soval kommt mit Subcommander Muroc an Bord um in einem Besprechungsraum mit Archer die Situation zu diskutieren. Doch Soval will zun√§chst wissen, warum ein Offizier der Andorianischen Imperialen Wache pers√∂nlich die Hilfe Archers als Vermittler anfordert. Archer wurde aber gesagt, dass Soval um seine Hilfe gebeten hat. Soval erkl√§rt, dass er an extrem gef√§hrlichen und schwierigen Verhandlungen beteiligt ist. Er ben√∂tigt Archers Anwesenheit nicht. Archer w√ľrde deshalb gern seine Mission fortsetzen. Doch vor sechs Tagen hat ein andorianischer Kommandant eines Regimentes namens Shran Truppen auf Paan Mokar abgesetzt und eine Siedlung besetzt. Archer erinnert sich an den Andorianer. Die Vulkanier versuchten, den Vertrag von 2097 durchzusetzen. Sie schafften es, die Kontrolle √ľber die halbe Kolonie zur√ľck zu erlangen. Zwei Dutzend Vulkanier wurden dabei jedoch verwundet und drei gerieten in Gefangenschaft. Shran ist bereit, √ľber die Bedingungen einer Freilassung zu verhandeln, aber nur wenn Archer als Vermittler auftritt. Aus irgendeinem Grund findet er den Captain vertrauensw√ľrdig. Soval bittet Archer tats√§chlich um Hilfe, deshalb will der Captain sehen, was er tun kann. Soval findet dies jedoch nicht beruhigend. Als Archer das letzte mal mit Andorianern zu tun hatte wurde eine vulkanische Spionageanlage √ľberrannt und ein vulkanisches Kloster zerst√∂rt. Subcommander Muroc wird Archer deshalb begleiten um die vulkanischen Interessen zu vertreten. Archer ist aber offensichtlich auf Bitten der Andorianer hier. Deshalb m√∂chte er nicht auf den Planeten mit einem vulkanischen Offizier im Schlepptau gehen. Archer m√∂chte einen Vulkanier mitnehmen, dem er vertrauen kann.

Da Phlox festgestellt hat, dass es auf dem Planeten eine Vielzahl von mutagenen Erregern gibt, muss er Archers Immunsystem mit einer elektrischen Strahlung bombardieren, um ihn zu sch√ľtzen, w√§hrend er auf der Oberfl√§che ist. Archer ist zwar nicht begeistert aber hat keine andere Wahl. T'Pol muss nicht behandelt werden, da die vulkanische Physiologie nicht auf den Erreger anspricht. Archer geht deshalb voll bekleidet in die Dekontaminationskammer, wo Phlox mit der Bestrahlung beginnt. Der Doktor findet es ironisch, dass die Vulkanier erst dagegen waren, dass Archer das Kommando √ľber die Enterprise erh√§lt und er nun f√ľr ihre Verhandlungen absolut notwendig ist. Der Captain glaubt, dass man vielleicht nicht nur hier drau√üen ist, um Kometen zu scannen und neue Spezies zu treffen. Vielleicht sind sie auch hier, um zu beweisen, dass die Menschheit bereit ist, einer viel gr√∂√üeren Gemeinschaft beizutreten. Und genau das will Archer tun, ob die Vulkanier das nun m√∂gen oder nicht. Phlox diente als Sanit√§ter in der denobulanischen Infanterie. Wenn er dabei eines gelernt hat, dann dass Schlachtfelder unvorhersehbare Orte sind. Archer soll deshalb vorsichtig sein.
Kurz darauf startet ein Shuttle mit Archer und T'Pol an Bord in Richtung Oberfl√§che. Die Navigationssensoren und das Kommunikationssystem fallen aufgrund eines andorianischen Jamming-Signals aus. Deshalb hoffen die beiden, dass die Landungskoordinaten korrekt waren, die sie von den Andorianern erhalten haben. T'Pol fragt sich, ob der Captain Gelegenheit dazu hatte, den territorialen Kompromiss zu lesen. Da er aber 1200 Seiten umfasst, ist dies nicht der Fall. Er hat aber V'Lars Anleitung √ľber Verhandlungstaktiken, die √ľberarbeitete Intersystem-Vereinbahrung und das Briefing des Hohen Kommandos √ľber die Grenzsituation von 2112 gelesen und war bis 2 Uhr Morgens auf. Er fragt sich, ob T'Pol ihm sagen m√∂chte, dass er nicht darauf vorbereitet ist. Sie wei√ü, dass Soval fest daran glaubt, dass Archer scheitern wird. Sie hat gehofft, dass eine erweiterte Vorbereitung dabei helfen w√ľrde, ihm das Gegenteil zu beweisen. Archer dankt ihr daf√ľr. Er m√∂chte aber erst einmal Shran davon √ľberzeugen, dass er ihm vertrauen kann. Und dann will er weitersehen.
Das Shuttle landet inmitten der umk√§mpften und sehr zerst√∂rten Kolonie. Vorsichtig sehen sich die beiden an den vereinbahrten Koordinaten um. Schon bald wird T'Pol von Tarah mit einer Waffe bedroht und schnell sind sie von Andorianern umstellt. Tarah macht Archer klar, dass Shran ihn erwartet - ohne vulkanische Eskorte. Der Captain erz√§hlt jedoch, dass T'Pol dabei geholfen hat, den vulkanischen Abh√∂rposten auf P'Jem zu enttarnen. Er dachte, Shran w√ľrde sich freuen, sie wieder zu sehen. Den beiden werden daraufhin Stoffs√§cke √ľber den Kopf gezogen. Man bringt sie zu dem Kommandoposten, wo Shran bereits wartet. Archer hat immer gedacht, dass seine erste diplomatische Mission das Sitzen um einen gro√üen Tisch beinhaltet, wo man mit Champagner anst√∂√üt und einige Dinge unterzeichnet. Shran liebt den Humor der Pink Skins - wie er die Menschen netterweise nennt.

Der Andorianer entschuldigt sich f√ľr die strengen Sicherheitsvorkehrungen, doch bei Vulkaniern kann man nie vorsichtig genug sein. Er wei√ü, dass die Vulkanier sie als agressiv und unlogisch ansehen. Er m√∂chte ihnen das Gegenteil beweisen, und deshalb ist Archer hier. Er ist zweimal mit den Vulkaniern zusammengesto√üen, beide Male war Archer anwesend und l√∂ste die Situation ohne Vorurteile. Archer hofft, dass er wieder helfen kann, aber zun√§chst will er die Geiseln sehen. Tarah findet den Begriff Geiseln fehl am Platze - es handelt sich dabei nicht um Geiseln sondern feindliche Soldaten, Gefangene. Shran verspricht, dass ihnen nichts zugesto√üen ist. Er f√ľhrt Archer und T'Pol zu einer Zelle, in der die drei Vulkanier gefesselt am Boden liegen. Tarah erkl√§rt, dass zwei von ihren M√§nnern schwer verwundet wurden, als sie angriffen. Archer kann froh sein, dass man sie nicht get√∂tet hat. T'Pol ergreift die Initiative und meint, dass die Andorianer diese Situation provoziert haben, als sie den territorialen Kompromiss gebrochen haben. Tarah findet, dass nur eine Vulkanierin 100 Jahre an Unterdr√ľckung als Kompromiss bezeichnen kann. Die Vulkanier haben diesen Planeten annektiert, der ihnen geh√∂rt, und sie in Fl√ľchtlingslager gesteckt - nachdem die Andorianer ein Milit√§rcamp errichtet haben, vervollst√§ndigt T'Pol. Dies zeigt, dass selbst nach 100 Jahren die Situation immer noch Streit auf beiden Seiten hervorruft. Shran ist bereit, die Gefangenen unter folgenden Bedingunen freizulassen: Sofortiger R√ľckzug aller vulkanischen milt√§rischen Streitkr√§fte, der sogenannte Kompromiss wird zur√ľckgezogen und die Vulkanier m√ľssen die uneingeschr√§nkte Souver√§nit√§t √ľber Weytahm von Andoria anerkennen. Archer kann kaum glauben, dass Shran glaubt, dass die Vulkanier darauf eingehen werden und macht vor allem Tarah klar, dass er keine Marionette der Vulkanier ist, das Hohe Kommando mag ihn nicht sehr und das beruht sogar auf Gegenseitigkeit. Wenn Shran nur jemanden ben√∂tigt, der seine Forderungen √ľberbringt, dann soll er sich jemand anderen suchen. Shran wei√ü, dass die Vulkanier stets behaupten, sie w√§ren zu Gespr√§chen bereit, doch bisher f√ľhrte das zu nichts. Vertragsverhandlungen laufen bereits seit Jahren. Shran m√∂chte mit Soval sprechen, jemand der mit dieser Situation umgehen kann, ohne dass er seine Vorgesetzten fragen muss. Er will hier auf der Oberfl√§che verhandeln. Archer will sehen, was er tun kann. Er wei√ü aber, dass Soval etwas als Gegenleistung m√∂chte, eine Geste, etwas, das zeigt, dass Shran es ernst meint. Wie w√§re es mit den Gefangenen. Shran ist nur bereit, einen der Gefangenen als Zeichen ihres guten Glaubens freizulassen. Archer ist einverstanden.

Kurz darauf kehrt das Shuttlepod zur Enterprise zur√ľck. Soval findet es unakzeptabel, dass er auf den Planeten zu Verhandlungen soll. F√ľr ihn kommt das einem Gefangenenaustausch gleich. Wenn er sich auf dieses Treffen einl√§sst w√ľrde das die Position der Andorianer einfach legitimieren. Archer wei√ü aber, dass die Verhandlungen sonst enden bevor sie begonnen haben. Muroc glaubt, dass dies fr√ľher passieren kann, als ihnen lieb ist. W√§hrend die zwei auf der Oberfl√§che waren, hat man drei andorianische Schiffe entdeckt, die in weniger als f√ľnf Stunden hier sein werden. Soval vermutet, dass sie Nachschub f√ľr die Truppen auf der Oberfl√§che liefern. Er wird dies nicht erlauben. T'Pol warnt, dass der Angriff auf eines der Schiffe als kriegerische Handlung gewertet werden k√∂nnte. Archer wei√ü aber, dass beide Seiten f√ľr das verantwortlich sind, was im Moment auf der Oberfl√§che geschieht. Warum hat Soval ihn √ľberhaupt auf die Oberfl√§che gelassen, wenn er dann nicht auf seinen Rat h√∂rt. Soval hat ihn aber nicht um Hilfe gebeten und er f√ľhlt sich auch nicht gen√∂tigt, seine Ratschl√§ge zu akzeptieren. Archer l√§sst nicht locker. Die Vulkanier beschuldigen die Andorianer, unflexibel zu sein. Doch diese sind zumindest daran interessiert, sich hinzusetzen und zu reden. Der Ball ist jetzt bei Sovals Manschaft - er ist an der Reihe.
Wenig sp√§ter macht man ein Shuttle bereit, mit dem der Botschafter zusammen mit Archer und T'Pol auf die Oberfl√§che reisen werden. Muroc ist noch immer dagegen, da die Kolonie noch nicht gesichert wurde, doch Soval scheint diesesmal fest entschlossen. Trip mag diese ganze Situation nicht. Wenn etwas schiefgeht, werden die ganzen Interferenzen es verhindern, Hilfe auf die Oberfl√§che zu rufen. Da die Andorianer sie respektieren, f√ľhlt sich Archer sicher. Er will auch l√§ngst zur√ľck sein, wenn die andorianischen Schiffe eintreffen. Auch wenn dieser vulkanische territoriale Kompromiss Jahre ben√∂tigt hatte, um ausgehandelt zu werden, will Archer diesesmal die Dinge etwas beschleunigen.
Auf der Oberfl√§che befiehlt Shran seinen Truppen, die Neuank√∂mmlinge sofort zu ihm zu bringen, nachdem sie gelandet sind. Die Vulkanier sollen mit Respekt behandelt werden. Shran wei√ü, was Tarah st√∂rt. Sie haben diesen Planeten entdeckt, sie haben ihn bewohnbar gemacht, er geh√∂rt ihnen. Sie soll sich keine Sorgen machen, er wird schon bald wieder ihnen geh√∂ren. Tarah glaubt aber nicht, dass Gespr√§che sie weiterf√ľhren. Sie haben dies schon 100 Jahre versucht und dies f√ľhrte zu nichts. Sie l√ľgen und machen Versprechungen, die sie nie einhalten. Sie sind hierher gekommen um zu k√§mpfen. Warum sich jetzt zur√ľckziehen? Shran will Archer aber noch eine weitere Chance geben. Tarah findet, dass er zuviel Vertrauen in die Pink Skins setzt. Sie wissen nichts √ľber sie, au√üer dass sie Freunde der Vulkanier sind - was nicht immer zutrifft, berichtigt Shran. Er hat dies selbst gesehen. Tarah wei√ü, wenn sie jetzt angreifen, sind die Vulkanier in der Defensive bevor ihre Schiffe eintreffen. Die Truppen sind bereit, es gibt keinen Grund zu warten. Shran will nichts weiter davon h√∂ren. Er sch√§tzt ihre Meinung, was ihr jedoch nicht erlaubt, seine Befehle in Frage zu stellen.
Archer empf√§ngt in dem Shuttle eine Nachricht, dass sie von ein paar Soldaten empfangen werden. Er bereitet Soval darauf vor, dass man ihm die Augen verbinden wird, was jedoch nur eine Sicherheitsvorkehrung ist. Soval bedankt sich, will aber ein paar Minuten Ruhe um sich selbst auf alles vorzubereiten. Da wird das Shuttle angegriffen. T'Pol kann die Quelle nicht feststellen. Immer wieder wird das Shuttle von blauen Phasern getroffen. Archer kann die Enterprise nicht erreichen und Soval schl√§gt vor, zum Schiff zur√ľck zu kehren, da die Verhandlungen scheinbar abgebrochen wurden. Zum ersten mal muss Archer ihm voll zustimmen, doch der Steuerbordantrieb bekommt einen direkten Treffer ab, die Hauptenergie f√§llt aus. Man verliert an H√∂he. Mit Hilfe der Schubd√ľsen versucht Archer das Schlimmste zu verhindern. Unsanft macht das Shuttlepod in einer Stra√üe der zerst√∂rten Kolonie eine Bauchlandung.

Vorsichtig steigen die drei aus dem schwer besch√§digten Shuttle. Soval scheint diese Gegend zu kennen, die mal ein Raumhafen war. Er hat den letzten Vertrag mit ausgehandelt und auch hier gedient. Er war ein Geheimdienstoffizier bei den Besetzungsstreitkr√§ften. Er wei√ü, dass ihre jetzigen Truppen in zweieinhalb Kilometern eine Operationsbasis haben. Doch Archer will lieber zu den Andorianern. Er hat Shran sein Wort gegeben und hat vor, dies auch zu halten. Sie wissen nicht, ob der Angriff auf Shrans Kappe geht. Das gesamte Gebiet liegt unter Waffenfeuer, sie wissen nicht, was passiert ist. Soval glaubt, dass Shran Archer nur ausnutzt, doch der Captain wei√ü, dass der Andorianer nicht schlafen konnte, weil er wusste, dass er Archer noch etwas schuldete. Er kann nicht glauben, dass Shran ihn hierhergelockt hat, um Soval in eine Falle zu f√ľhren. Das beste, was sie jetzt tun k√∂nnen, ist vor Ort einen Waffenstillstand auszuhandeln. Die Andorianer stimmen nicht eher zu, bis sie mit Soval pers√∂nlich geredet haben. Archer hat versucht, den Kurs so gut wie m√∂glich zu halten. Sie sollten deshalb nicht weiter als einen Kilometer von Shrans Posten entfernt sein. Man macht sich auf den Weg.
W√§hrenddessen wird die NX-01 von zwei vulkanischen Schiffen flankiert. Muroc informiert √ľber COM Trip auf der Br√ľcke der Enterprise, dass das Shuttle mit Soval scheinbar abgeschossen wurde. Ihre wesentlich besseren Sensoren haben Waffenfeuer aufgefangen, das von der Oberfl√§che kam. Das Shuttle hat dann versucht, eine Notlandung in der Kolonie zu vollf√ľhren. Sie konnten die genaue Absturzstelle noch nicht lokalisieren aber ihre Truppen auf der Oberfl√§che haben bereits mit der Suche begonnen. Das Hohe Kommando hat ihm befohlen Schritte zu unternehmen, um Botschafter Soval und die Offiziere der Enterprise zu retten. Trip will an jeder Rettungsoperation beteiligt sein, doch Muroc meint, dass die Vulkanier mehr Erfahrung in diesen Angelegenheiten haben. Trip wei√ü dies, er hat einmal vulkanische Kommandotruppen einen Rebellenst√ľtzpunkt w√§hrend einer Rettungsmission auseinanderlegen sehen. Muroc m√∂chte diese Provokationen nicht l√§nger zulassen, aber Tucker h√§lt es f√ľr keine gute Idee, mit gezogenen Waffen dort runter zu gehen. Muroc h√§lt diese Antwort auf den Angriff als angemessen, er wird die NX-01 auf dem Laufenden halten. Hoshi versucht ihr bestes, um Archer auf der Oberfl√§che zu lokalisieren, aber wenn nicht einmal die Vulkanier dazu in der Lage sind, wird dies noch etwas dauern. Travis meldet, dass die andorianischen Schiff noch drei Stunden entfernt sind, die Zeit wird knapp.
Shran kocht vor Wut in seinem Kommandoposten. Er hat spezifische Befehle gegeben, dass man das Shuttle in Ruhe lassen sollte. Tarah behauptet, dass man sich daran gehalten hat, doch Shran glaubt nicht, dass die Vulkanier ihren eigenen Botschafter t√∂ten w√ľrden. Tarah kann sich genau dies vorstellen. So k√∂nnten die Vulkanier ihnen die Schuld am Tod eines ihrer Botschafter in die Schuhe schieben. Shran glaubt aber nicht, dass sie so weit gehen werden. Tarah wei√ü, dass die Vulkanier keine moralischen Bedenken, kein Gewissen haben. Sie gehen nur nach ihrer Logik vor und versuchen, sie von diesem Planeten zu vertreiben. Sie h√§tten niemals einer Verhandlung zustimmen d√ľrfen. Shran fragt, ob sie nicht zufrieden mit der Art und Weise ist, wie er mit dieser Situation umgeht. Er verlangt, dass alle Posten unter Alarm gesetzt werden. Er m√∂chte, dass man Soval und Archer zu ihm bringt, am Leben. Wenn sie eine Entschuldigung f√ľr den Angriff wollen, werden sie ihnen diese liefern. Tarah will dies selbst in die H√§nde nehmen.

Vorsichtig arbeiten sich die drei Abgest√ľrzten durch das zerst√∂rte und umk√§mpfte Gel√§nde. Archer scheint doch weiter vom Treffpunkt entfernt gelandet zu sein, als er dachte und Soval ist trotz seiner Kenntnisse √ľber das Gel√§nde nicht sehr hilfreich. Er wei√ü, dass es sich bei einem der Geb√§ude um das alte Residenzquartier handelt, das letzte Quartier des vulkanischen Geheimdienstes. Die Andorianer haben das Gebiet westlich davon kontrolliert. Da scheinen die drei aus dem Hinterhalt angegriffen zu werden, doch das galt nicht ihnen. Die Vulkanier scheinen ihre Positionen zu verst√§rken. Archer m√∂chte jedoch weiterhin zu den Andorianern vordringen und erkundet die Lage. W√§hrend die beiden Vulkanier allein sind, bemerkt Soval, dass T'Pol schon einen leichten menschlichen Akzent hat. Sie war einst eines der vielversprechendsten Mitglieder seines Stabes. W√§re sie in San Francisco geblieben, hatte sie bereits den Rang eines assistierenden Konsuls. Sie h√§tte wom√∂glich schon ihren eigenen diplomatischen Posten. T'Pol ist jedoch auf der Enterprise geblieben, da sie noch immer daran glaubt, dass die Menschen die Hilfe der Vulkanier an Bord brauchen. Au√üerdem findet sie Erf√ľllung in ihrer T√§tigkeit. Das, so Soval, ist jedoch eine emotionale Reaktion. Sie hat sich auch gegen die Empfehlung des Hohen Kommandos ausgesprochen, die Mission der NX-01 nach der Trag√∂die von Paraaga II abzubrechen, er fragt sich warum. T'Pol war bei dem Vorfall jedoch an Bord und dachte, ihre Meinung w√§re willkommen. Das klingt f√ľr Soval nach einer weiteren Emotion - Arroganz. Vielleicht sollte sie √ľber einen neuen Auftrag nachdenken. T'Pol macht ihm aber klar, dass sie noch lange nicht von menschlichen Emotionen kontaminiert wurde, nur weil sie Respekt vor Captain Archer hat. Der kommt auch sogleich zu den beiden zur√ľck und meldet, dass sich die Truppen zur√ľckziehen. Die drei ziehen zusammen weiter.
Tarah findet inzwischen mit einem anderen Andorianer nur noch das leere abgest√ľrzte Shuttlepod. Sie glaubt nicht, dass sie zu den Vulkaniern gehen werden, da sie vermutet, dass Archer sich an die Abmachung h√§lt und zu Shran unterwegs ist. Sie versuchen, die Spur der Abgest√ľrzten zu verfolgen.
Auf der Enterprise entdeckt Hoshi ein Lebenszeichen, das zu 90% menschlich sein k√∂nnte. Seinen genauen Standpunkt kann sie Trip erst in einer weiteren Stunde mitteilen. Travis meldet, dass die andorianischen Schiffe gerade unter Warp gegangen sind. Sie werden den Planeten in 13 Minuten erreicht haben. Malcolm Reed entdeckt, dass die vulkanischen Schiffe den Orbit verlassen um Raum f√ľr Man√∂ver zu gewinnen. Tucker befiehlt Taktischen Alarm.
Auf dem Planeten wird Archer beinahe von einem blauen Phaserschuss aus der Pistole eines Andorianers getroffen. Als Soval und T'Pol in Deckung gehen, wird der Botschafter getroffen. Archer und T'Pol schleppen ihn schnell hinter einen Mauervorsprung in Sicherheit, während weiter auf sie geschossen wird.

T'Pol erkennt richtig, dass es sich bei dem Waffenfeuer um andorianische Waffen handelt. Archer bittet lautstark darum, das Feuer einzustellen, doch man h√∂rt nicht auf ihn. Soval wurde gl√ľcklicherweise nicht lebensbedrohlich verletzt. Er braucht jedoch medizinische Hilfe. Archer versucht weiterhin den angreifenden Andorianern klarzumachen, dass sie mit Soval zu Shran unterwegs sind. Archer m√∂chte au√üen herumgehen und die Andorianer von hinten √ľberraschen. Er √ľberreicht Soval seine Phasenpistole. Damit soll der Botschafter die Angreifer nur besch√§ftigen. Deckung suchend arbeitet sich Archer seinen Weg hinter die andorianische Stellung w√§hrend Soval und T'Pol aus allen Rohren feuern. Mit einem Faustschlag ins Gesicht schaltet er den ersten Andorianer aus und entwaffnet ihn.
Die drei andorianischen Schiffe nähern sich derweil dem Planeten. Sie sind nur noch 50000 Kilometer entfernt. Die vulkanischen und die andorianischen Schiffe laden ihre Waffen. Tucker befiehlt zuversichtlich, die Enterprise genau zwischen die beiden Seiten zu fliegen.
Der zweite andorianische Angreifer sitzt auf einer Plattform. Archer schleicht sich unter der Plattform an. Er kennt den Angreifer - es ist Tarah. Als er hinter ihr steht, befiehlt er, die Waffe herunterzunehmen. Er bedroht sie mit einer andorianischen Waffe, wobei er nicht wei√ü, ob sie auf Bet√§uben oder T√∂ten steht. Tarah macht ihm klar, dass die Waffe kein Einstellung f√ľr Bet√§uben hat. Freiwillig wirft sie ihre Waffe weg. Archer begreift nun, dass sie auf sein Shuttle geschossen hat und versucht hat, Soval zu t√∂ten und damit alles unterminiert, was Shran hier versucht zu tun. Tarah meint jedoch, dass sie einfach eine Chance haben m√∂chte, f√ľr das zu k√§mpfen, was ihnen geh√∂rt, bevor Feiglinge wie Shran mit Verhandlungen beginnen. Als Archer sie abf√ľhren m√∂chte, bricht er in die Plattform ein. Sie nutzt dies und beginnt einen Kampf Mann gegen Andorianerin. Dabei ist der Captain so gut wie chancenlos. Geradeso gelingt es ihm aber, sie dennoch zu Boden schlagen und h√§lt sie dann mit seiner Waffe in Schach. Dies ist nat√ľrlich kein guter Anblick, der sich dem eintreffenden Shran bietet.

Wie Tucker befohlen hat, ist die Enterprise exakt zwischen die andorianischen und vulkanischen Schiffe geflogen. Beide Seiten rufen ihn. Auf dem Schirm erscheinen im Splitscreen Muroc und der andorianische Captain Telev von der Imperialen Wache. Beide verlangen, dass die Enterprise sich in eine sichere Entfernung zur√ľckzieht. Telev m√∂chte nicht, dass die Enterprise von den Tr√ľmmern der vulkanischen Schiffe besch√§digt wird. Muroc will den Andorianern jedoch nicht erlauben, zus√§tzliche Truppen auf Paan Mokar abzusetzen. Telev wird aber jede Unterst√ľtzung nach Weytahm liefern, die ben√∂tigt wird. Muroc will auf jedes Schiff schie√üen, dass in den Orbit eintritt. Tucker erinnert den Subcommander daran, dass dies Murocs Schiff einschlie√üt. Trip ist bereit, das Feuer auf jedes Schiff zu er√∂ffnen, dass einen agressiven Zug macht. Reed l√§dt die Phasenkanonen der NX-01. Solange Archer mitten in dem Kriegsgebiet der beiden Seiten steckt, sieht Tucker dies auch als Sternenflotten-Angelegenheit an. Muroc vermutet, dass Archer l√§ngst ein Todespopfer dieses Krieges ist. Trip ist da anderer Meinung, da man die Biosignatur des Captains auf der Oberfl√§che isolieren konnte. Er schl√§gt deshalb Muroc und Telev vor, Archer und Soval die Chance einzur√§umen, ihre Arbeit auf der Oberfl√§che zu erledigen, bevor man hier einen Krieg anzettelt.

Tarah nutzt die Gelegenheit und versucht Shran davon zu √ľberzeugen, dass man den Pink Skins nicht trauen d√ľrfte, schlie√ülich hat Archer versucht, sie zu t√∂ten. T'Pol und der verletzte Soval kommen hinzu. Archer vermutet, dass er nun den Botschafter auch angeschossen haben soll, damit das ganze echter wirkt. Shran kann nicht glauben, dass sein Lieutenant, ein loyales Mitglied der Imperialen Wache, ihn anl√ľgen sollte. Soval fragt Commander Shran jedoch, ob alle seine Offizier diesen Konflikt auf friedliche Art und Weise l√∂sen wollen. Hat er jemals in Betracht gezogen, dass es Andorianer in seiner Einheit geben k√∂nnte, die einen Krieg wollen. Da beginnt der Andorianer tats√§chlich an Tarah zu zweifeln. Archer erkl√§rt, dass er Soval zu ihm bringen sollte, und trotz der Attacken hat er es endlich geschafft. Sie sind hier, weil Shran sie darum gebeten hat und weil er erkl√§rt hat, dass er Archer trauen kann. Er soll sich Sovals Wunde und das Shuttle genauer ansehen und er wird andorianische Waffensignaturen finden. W√ľtend fragt Shran Tarah, ob dies wahr ist. Die m√∂chte nicht einsehen, dass sie seine Befehle, einfach nichts zu tun, befolgen sollte. Sie sieht in ihm sogar einen Verr√§ter. Es ist noch nicht zu sp√§t f√ľr ihn, die Seite zu wechseln und sich zu stellen. Da l√§sst Shran sie in Gewahrsam nehmen, wobei sie ihn warnt, dass es noch mehr gibt, die wie sie denken. Der Commander befiehlt seinen Leuten, sich um die Wunden des Botschafters zu k√ľmmern, sie haben viel zu besprechen.
Auf der Enterprise stellt Reed fest, dass die Vulkanier aus der Formation ausbrechen. Sie sind auf dem Weg zum Planeten. Die Andorianer folgen ihnen. Tucker lässt die Phasenkanonen auf die Waffen der Schiffe ausrichten. Da wird die NX-01 von der Oberfläche gerufen, es ist Archer. Der berichtet, dass es T'Pol und ihm gut geht. Sie sind im andorianischen Kommandoposten. Botschafter Soval wurde verletzt aber Shrans Sanitäter behandeln ihn. Die Andorianer sind gute Gastgeber. Sie erlauben den vulkanischen Schiffen, ihre Leute von der Oberfläche zu holen. Der Captain fragt, ob es dort oben Probleme gab. Nichts womit sie nicht hätten umgehen können, berichtet ihm Tucker. Da Shuttlepod One beschädigt ist, schickt Trip Travis Mayweather mit Shuttlepod Two los, um sie von der Oberfläche abzuholen. Nach dem Gespräch lässt Tucker den Taktischen Alarm abstellen und bringt die Enterprise wieder in den Orbit des Planeten.


"Captain's Starlog, Nachtrag. Botschafter Soval hat mit Gespr√§chen mit den Andorianern begonnen. Sie getalteten sich schwierig aber produktiv." Die Gespr√§che finden auf der Enterprise statt. Shran wei√ü, dass sich der Imperiale Rat niemals zufrieden geben wird, bis Vulcan den Anspruch der Andorianer auf Weytahm anerkennt. Archer glaubt, dass irgendwann einmal jemand behauptet hat, ein Kompromiss w√§re eine L√∂sung, mit denen beide Seiten nicht zufrieden sein k√∂nnen. In diesem Fall w√§ren die Gespr√§che f√ľr Shran extrem erfolgreich. Soval sieht aber alle Verhandlungen als erfolgreich an, die einen Krieg verhindert haben. Da schnappt sich Shran eine Flasche auf dem Tisch und gie√üt sich, dem Botschafter, Muroc, T'Pol und Archer ein Glas ein. Er m√∂chte ihre gegenseitige Unzufriedenheit mit einem Drink feiern. Vulkanier trinken keinen Alkohol, doch diesesmal macht Soval eine Ausnahme. Shran st√∂√üt auf den Waffenstillstand an, er w√§re nicht m√∂glich gewesen ohne die Hilfe ihre menschlichen Freunde. Soval st√∂√üt zudem auf die erfolgreiche Weiterf√ľhrung der Gespr√§che auf Andoria an. Shran wei√ü, dass sie mehr erreicht haben, als nur Gespr√§che. T'Pol bittet darum, Botschafter Soval zur Luftschleuse bringen zu d√ľrfen. Der Botschafter muss zugeben, dass die Anwesenheit des Captains hier nicht √ľberm√§√üg aufdringlich war. Alleingelassen meint Shran zu Archer, dass Soval den Captain zu m√∂gen scheint. Doch Archer w√ľrde nicht so weit gehen. Nur wenig sp√§ter kann die Enterprise die Andorianer und Vulkanier allein lassen und sich wieder ihrer Forschungsmission widmen.




Teile des Episodenguides wurde freundlicherweise zur Verf√ľgung gestellt von memoryalpha.de