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Die Enteprise wird von einem Frachtschiff der Retellianer um Hilfe gebeten. Einige ihre Lebenserhaltungssysteme sind defekt und so macht sich Tucker auf den Weg, um den fremden zu helfen. Die beiden Piloten befördern eine Frau in einer Stasiskapsel, um ihr die lange Reise angenehmer zu machen.
Als Tucker einen Blick in die Stasiskammer wirft sieht er eine junge, hübsche Frau die eher menschlich und nicht wie die Retellianer aussieht. Bald stellt sich auch heraus, das die beiden Frachterpiloten etwas verheimlichen, als Captain Archer ihnen das Angebot macht ihre Fracht mit der schnelleren Enterprise zu überbringen.
Schließlich versagt die Stasiskammer und die Frau erwacht aus ihrem Schlaf. Als Tucker ihr aus der Kammer hilft wird er von einem der Retellianer niedergeschlagen. Darauf hin flieht der Captain des Frachters und schafft es der Enteprise zu entkommen. Tucker findet heraus das die Frau eine Gefangene ist und die erste Monarchin einer bedeutenden Familie, für die ein hohes Lösegeld gefordert werden könnte.
Schließlich schaffen Sie die Flucht von dem Schiff, aber müssen mit der Rettungskapsel auf einem fremden Planeten notlanden. Doch die Aussicht auf Rettung lässt auf sich warten, denn die Enterprise kann trotz ihres Gefangenen keine Spur von Tucker und dem Frachter finden.
Für alle, die mehr wissen möchten, steht eine ausführliche Inhaltsangabe bereit.
von Stefan Emgenbroich
Die Folge beginnt eigentlich mit einer richtig schönen Klischeeverarbeitung. Unser TexasBoy der Chefingenieur Tucker spielt etwas auf der Mundharmonika, bis er von dem Besuch des Frachters unterbrochen wird. Eigentlich vermisst man genau solche Elemente viel zu sehr in der Serie.
Das gute an dieser Folge ist eindeutig die Beziehung zwischen Tucker und Kaitaama, der Frau aus dem Kälteschlaf. Sein südstaatliches Temprament und seine bodenständigen Eigenschaften lassen einige interessante Dialoge und Situationen mit der hochadligen Kaitaama entstehen. Doch wie es oft gepredigt wird, ziehen sich Gegensätze an und so kann man schon im vorhinein den weiteren Verlauf dieser Beziehung erkennen.
Insgesamt betrachtet sollte diese Folge mehr von der Persönlichkeit von Trip an die Oberfläche befördern was auch zeitweise gelingt, aber dabei ist bestimmt keine Überragende Folge herausgekommen. Die Geschichte nur an den beiden Protagonisten aufzuziehen reicht nicht aus.
Es wäre für die Serie eine willkommende Abwechslung in einer Folge mehr von den Freizeitaktivitäten und dem Schiffsalltag der Crew zu erleben.
Als Beispiel könnte die Folge Data's Tag aus The Next Generation dienen, die sich fast ausschließlich mit den privaten Aspekten der Besatzung befasst. Die Charaktere würden dadurch plastischer wirken und der Zuschauer könnte sich viel besser mit den Figuren identifizieren. |