Enterprise


:: Staffel Eins
:: Staffel Zwei
:: Staffel Drei
:: Staffel Vier


:: 2x01 Shockwave, Part II
:: 2x02 Carbon Creek
:: 2x03 Minefield
:: 2x04 Dead Stop
:: 2x05 A Night in Sickbay
:: 2x06 Marauders
:: 2x07 The Seventh
:: 2x08 The Communicator
:: 2x09 Singularity
:: 2x10 Vanishing Point
:: 2x11 Precious Cargo
:: 2x12 The Catwalk
:: 2x13 Dawn
:: 2x14 Stigma
:: 2x15 Cease Fire
:: 2x16 Future Tense
:: 2x17 Canamar
:: 2x18 The Crossing
:: 2x19 Judgement
:: 2x20 Horizon
:: 2x21 The Breach
:: 2x22 Cogenitor
:: 2x23 Regeneration
:: 2x24 First Flight
:: 2x25 Bounty
:: 2x26 The Expanse


Episodenlogbuch


2x10 "Vanishing Point"

[Vermisst]


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 Synopsis
Hoshi Sato und Trip Tucker sind auf einer Außenmission auf einem fremden Planeten und untersuchen dort eine der alten Ruinen. Der FĂ€hnrich stellt fest, dass die Inschriften an den WĂ€nden mindestens 300 Jahre Ă€lter als die in der letzten Kammer sein mĂŒssen wĂ€hrend Trip einige Fotos schießt. Sie kann aber keines der Zeichen entschlĂŒsseln. Trip soll es mal versuchen und sieht einen Stein, wo zwei kleine Wesen ein großes anbeten. Er deutet es als "Große Kerle sind populĂ€r." Hoshi wundert sich, was mit der Zivilisation geschehen ist. Trip findet es auch merkwĂŒrdig, da es keinerlei Lebenszeichen auf dem gesamten Planeten gibt. Da meldet sich Archer von der Enterprise. Trip erzĂ€hlt, dass sie zwei Dutzend Kammern untersucht haben und es gibt noch unvorstellbar viele weitere. Der Captain berichtet, dass sich ein Sturm ihrer Position nĂ€hert. Tucker soll mit Hoshi zurĂŒck zur Enterprise kommen. Das Außenteam ist sicher, dass sie in fĂŒnf bis sechs Minuten beim Shuttle sein können.
Auf der BrĂŒcke der Enterprise entdeckt T'Pol jedoch einen weiteren Sturm. Die Entladungen dieses Sturms sind viel intensiver und er ist grĂ¶ĂŸer und stĂ€rker als der erste Sturm. Er drĂ€ngt den anderen Sturm durch die Berge mit doppelter Geschwindigkeit wie vorausberechnet. Reed erkennt, dass es sich um biomagnetische StĂŒrme angereichert mit polarischer Energie handelt. Das Shuttle befindet sich weniger als zehn Kilometer vom ersten Sturm entfernt.
Als Trip und Hoshi die Ruine verlassen, sehen sie beide die zwei StĂŒrme. Da die StĂŒrme zu viele Turbulenzen in der AtmosphĂ€re erzeugen, steht das Shuttle nicht zur Diskussion. Hoshi schlĂ€gt deshalb vor, dass sie sich in den Ruinen zurĂŒckziehen. Doch Archer weiß, dass eine polarische Entladung nicht nur ein Shuttle außer Kraft setzen kann, sondern auch schwere SchĂ€den im Nervensystem eines Menschen anrichten kann. Er hat deshalb Malcolm in den Transporterraum geschickt. Er hat vor, sie beide auf einmal auf die Enterprise zu bringen. FĂ€hnrich Sato fragt, ob sie sich nicht ins Shuttle zurĂŒckziehen und die HĂŒllenpanzerung polarisieren könnten, doch das wĂ€re eine perfekte Falle in solch einem Sturm. Es gibt keine andere Wahl. Hoshi und Trip begeben sich deshalb an einen etwas ruhigeren Platz und versuchen sich moralisch fĂŒr den Transportvorgang vorzubereiten. Dabei haben aber beide mehr als Bammel vor dem Transporter. Trip will ihr den Vortritt lassen, denn der Captain hat es schon hinter sich und Malcolm sogar zwei mal. Hoshi gefĂ€llt es aber ĂŒberhaupt nicht, dass sie in ihre MolekĂŒle aufgespalten wird. Sie kann sich kaum vorstellen, aus wievielen MolekĂŒlen sie besteht und dass es ein verdammt schwieriges Puzzle sein muss, sie alle wieder richtig zusammen zu setzen. Trip weiß aber, dass die Sternenflotte die Transportertechnologie als sicher ansieht, und das reicht ihm. Hoshi ist ĂŒberredet, aber Trip soll als erster gehen. Wenn er in einem StĂŒck ankommt, wird sie direkt nachkommen. Der Chefingenieur schnappt sich einen AusrĂŒstungskoffer und wĂ€hrend der Sturm sich bereits gefĂ€hrlich nĂ€hert wird er an Bord gebeamt. Kurz darauf erhĂ€lt Hoshi eine Nachricht von ihm, dass er sicher angekommen ist. Hoshi schnappt sich ihren Koffer, begibt sich aus der Ruine und lĂ€sst sich ebenfalls auf die Enterprise transportieren. In einem StĂŒck und vollkommen in Ordnung erscheint sie vor Trip und Reed auf der Transporterplattform. Alle MolekĂŒle die sie kennt, scheinen am richtigen Platz zu sein.

Der Doktor findet nichts merkwĂŒrdiges.
Nach diesem Abenteuer muss sich Hoshi erst einmal grĂŒndlich reinigen. Als sie sich ihrem Gesicht widmet, fĂ€llt ihr ein kleiner Leberfleck auf der Nase auf. Archer schaut bei ihr vorbei. Da es genug Aufregung fĂŒr einen Tag war, findet er, dass sie sich heute den Rest des Tages frei nehmen sollte. Er nimmt an, dass sie morgen mit Trip die Erforschung der Ruinen beenden möchte. Außerdem ist auch noch ein Shuttle am Boden. Hoshi ist sicher, dass Tucker jemand anderen finden wird, doch der Captain beruhigt sie, da sie nicht den Transporter benutzen mĂŒsste. Der FĂ€hnrich möchte aber erst einmal darĂŒber schlafen.
Wenig spĂ€ter kommt sie in das Offizierskasino der Enterprise, wo sich Trip, Reed und Mayweather bereits angeregt unterhalten. Sie gesellt sich zu ihnen und erzĂ€hlt, dass die Außenmission fĂŒr sie sehr beunruhigend war. Sie fĂŒhlt sich immer noch nicht sehr gut. Trip gibt dem Sturm die Schuld. Doch Hoshi weiß, dass es am Transporter liegt. Sie fragt sich, ob schon mal jemand die medizinische Datenbank nach den Leuten abgefragt hat, die diese Technologie getestet haben. Reed kommt deshalb auf Cyrus Ramsey zu sprechen, ĂŒber den Hoshi noch nie etwas gehört hat, was die anderen am Tisch aber schwer wundert. Trip glaubt, es war im Jahre 2146. Er war ein Testsubjekt fĂŒr den ersten Langreichweiten-Transport - nur 100 Meter. Irgendetwas ging mit dem Musterpuffer schief. Er wurde niemals wieder rematerialisiert. Deshalb gibt es nun Geistergeschichten, in denen es heißt, dass sich Ramsey plötzlich in einem Nebel wieder rematerialisiert. Um auf ein anderes Thema zu kommen, erzĂ€hlt Mayweather dass er sein Training im Death Valley in Kalifornien mitten im Juli absolviert hat. Trip war mit Archer zusammen in Australien und er hat noch nie soviele Fliegen in seinem Leben gesehen - die stechende Sorte. Archer meldet sich bei ihm, da der Sturm schwĂ€cher wird. Einer Außenmission am nĂ€chsten Morgen steht nichts mehr im Wege. Travis möchte den Chefingenieur gern begleiten, da er eines der Shuttles zurĂŒckbringen muss. Der Captain ist einverstanden, da er nicht glaubt, dass Hoshi noch einmal auf die OberflĂ€che mitgehen wird. Ohne ein Abschiedsgruß verlassen die drei MĂ€nner den FĂ€hnrich, die sich irgendwie ĂŒbergangen fĂŒhlt.
Nach dem Essen begibt sich Hoshi in die Krankenstation und kann zunĂ€chst keine Spur von Phlox finden. Plötzlich steht er aber hinter ihr, obwohl Sato diese Ecke des Raumes schon untersucht hatte. Der Doktor meint, dass er nur seine Tierchen gefĂŒttert hat. Der FĂ€hnrich fĂŒhlt sich ĂŒberhaupt nicht gut, nachdem sie dematerialisiert und wieder rematerialisiert wurde. Phlox will gern einen Blick auf sie werfen. Er wird zwar eine Weile brauchen, um jedes MolekĂŒl zu zĂ€hlen, doch sie scheint in einem StĂŒck zu sein. Er glaubt nicht, dass sie der nĂ€chste Cyrus Ramsey wird. Da er neun Monate auf der Erde war, weiß er natĂŒrlich ĂŒber den Vorfall bescheid. Hoshi fĂŒhlt sich aber nicht gut und ein kleiner Leberfleck auf ihrer Nase mĂŒsste eigentlich einen Zentimeter weiter unten sein. Phlox findet, dass er dort genauso liebenswĂŒrdig aussieht. Hoshi kann sich aber nur vorstellen, was diese Höllenmaschine noch alles anrichten könnte. Phlox rĂ€t ihr, sich erst einmal grĂŒndlich auszuschlafen, er muss seine Tierchen weiter fĂŒttern.

Hoshi hat Schwierigkeiten, die Sprache der Außerirdischen zu ĂŒbersetzen.
WĂ€hrend sie Phlox' Rat befolgt, wird Hoshi ĂŒber COMM von T'Pol geweckt, da man sie auf der BrĂŒcke braucht. Es ist bereits auch 11 Uhr, was der FĂ€hnrich fĂŒr unmöglich hĂ€lt, da ihre Schicht bereits um 8 Uhr beginnt. Die Subcommander macht ihr klar, dass es sich um einen Notfall handelt, sie soll sofort auf die BrĂŒcke kommen.
Als sie dort eintrifft, hat Archer schlechte Nachrichten. Tucker und Mayweather wurden als Geiseln genommen. Trip konnte eine kurze Nachricht absetzen, aber in der letzen Stunde hat man nichts mehr von ihnen gehört. Die Leute dort unten mögen es nicht, wenn man ihre Ruinen stört. Hoshi kann nicht glauben, was sie da hört. Es gab keinerlei Lebenszeichen auf der OberflĂ€che. T'Pol erzĂ€hlt, dass die Kammern, in denen sie gestern war, heilige Relikte beherbergen. Doch woher sollte die Vulkanierin das wissen? Reed stellt fest, dass die beiden Gefangenen immer noch im Komplex sind, er versucht die richtige Kammer zu isolieren. Da meldet sich Mayweathers Kommunikator. Doch statt Travis meldet sich ein Außerirdischer in unverstĂ€ndlicher Sprache. Hoshi gibt ihr bestes, um die Sprache zu entschlĂŒsseln. Sie möchte, dass der Captain weiter mit ihm redet. Aber obgleich der Außerirdische sehr viel spricht, kommt der UniversalĂŒbersetzer mit der Sprache nicht zurecht. Reed schlĂ€gt vor, dass es Hoshi ohne Hilfe der Technologie versucht. Sie versucht es, versteht aber leider nicht, was der Fremde sagt. T'Pol erinnert sie daran, dass Leben auf dem Spiel stehen. Archer schickt sie deshalb zurĂŒck in ihr Quartier, sie soll sich etwas ausruhen. Auch wenn sich Hoshi vielmals entschuldigt, dass sie verschlafen hat, setzt der Captain Crewman Baird an die COMM und verlĂ€sst mit Reed die BrĂŒcke. Hoshi tut wie ihr befohlen und geht ebenfalls.

Hoshi erfÀhrt, dass sie nicht mehr Kommunikationsoffizier ist.
Um zu entspannen, beschließt Hoshi zunĂ€chst, eine warme Dusche zu nehmen. Als sie sich vorher im Spiegel betrachtet, scheint sie plötzlich im Spiegelbild zu verschwinden, ist aber kurz darauf wieder zu sehen. WĂ€hrend sie duscht, werden plötzlich ihr HĂ€nde durchsichtig, aber auch dieser Effekt ist sofort wieder verschwunden.
Nach der Dusche begibt sich sich wieder ins Kasino, um eine Kleinigkeit zu essen. Als sie T'Pol fragt, ob noch Platz an ihrem Tisch ist, scheint diese sie nicht zu hören. Erst als die Vulkanierin von ihrem Buch aufblickt, bemerkt sie den FĂ€hnrich und bittet sie zu sich. Hoshi hat gedacht, dass sie auf der BrĂŒcke ist, doch T'Pol berichtet, dass die Geiselnahme beendet wurde. Travis und Trip sind bereits zurĂŒck an Bord, obwohl erst eine Stunde vergangen ist. Crewman Baird konnte die Sprache der Fremden entschlĂŒsseln, es war eine einfache bimodale Syntax. Der UniversalĂŒbersetzer kam damit zurecht. Hoshi kann das nicht glauben, da sie jeden möglichen linguistischen Algorithmus ausprobiert hatte. T'Pol erzĂ€hlt, dass die Geiseln freigelassen wurden, als Archer zustimmte, die Boden- und Felsproben sowie die Fotos an die Fremden zurĂŒckzugeben. Hoshi möchte daher gleich auf die BrĂŒcke, wenn der Captain wieder mit den Fremden reden möchte. Doch Archer hat sie bis auf weiteres vom Dienst frei gestellt. Crewman Baird hat ihren Platz als Kommunikationsoffizier eingenommen. Ohne sich zu verabschieden, geht die Vulkanierin.
Auf dem Weg zu ihrem Quartier, scheint keiner der anderen Crewmitglieder Hoshi wahrzunehmen. Alle gehen ohne sie zu grĂŒĂŸen vorĂŒber. Als sie den Turbolift betritt, reagiert dieser nicht auf ihre Eingaben. Sie hört auch plötzlich geisterhafte Stimmen von Trip und Reed. Ein anderer Crewman betritt den Lift ohne sie zu bemerken und bei ihm funktionieren auch die Kontrollen. Zusammen mit ihm verlĂ€sst sie den Lift und begibt sich erneut zur Krankenstation. Sie fragt, ob Phlox sie sehen kann, doch der sieht es als Scherz, denn er kann sie deutlich vor sich sehen. Hoshi findet, dass irgendetwas total falsch lĂ€uft. Seit sie durch den Transporter gegangen ist, ist nichts mehr wie zuvor. Sie konnte keine einfache bimodale Syntax ĂŒbersetzen, aber Crewman Baird hatte keine Probleme damit. Dabei weiß er fast gar nichts ĂŒber die linguistische Datenbank. Captain Archer bat sie, in ihrem Quartier zu bleiben, aber ihr Spiegel zeigte kein richtiges Spiegelbild und in der Dusche konnten sich die Tropfen nicht entscheiden, ob sie auf ihr landen oder durch sie durch gehen. Und niemand will mit ihr sprechen. Manchmal denkt sie sogar, dass sie niemand mehr sieht. Die Turboliftkontrollen reagierten nicht auf sie. Phlox kann sie aber sehen und die TĂŒren der Krankenstation haben auch auf sie reagiert. Er weiß, dass die Transportertechnologie sehr neu ist. Er ist sicher, dass die Menschen vor den ersten Automobilen und Flugzeugen genauso viel Angst hatten. An neue Arten des Transports muss man sich immer erst gewöhnen. Er kann ihr aber versichern, dass sie sich in perfekter Gesundheit befindet. Hoshi hofft, dass er niemanden von ihrem Besuch erzĂ€hlt, doch wenn es nach dem Arzt geht, hat er sie niemals die Krankenstation betreten sehen. Er hat etwas fĂŒr sie, damit sie besser schlafen kann. Doch Medizin ist das Letzte, was Hoshi im Moment haben möchte. Phlox ist einverstanden, möchte aber, dass sie am nĂ€chsten Morgen noch einmal vorbeischaut. Als sie geht, zögert sie kurz, bevor sie die Kontrollen der TĂŒren betĂ€tigt, doch als sie es tut, öffnen sie sich wie gewohnt.

Hoshis Spiegelbild schwindet.
Der FĂ€hnrich begibt sich daraufhin in die Trainingshalle des Schiffes, wo Trip bereits krĂ€ftig am rotieren ist. Sie ist froh, dass er wieder an Bord ist. Sie entschuldigt sich, dass sie nicht sehr hilfreich bei der Übersetzung der fremden Sprache war. Sie weiß noch immer nicht, was passiert ist. Da die beiden aber heil zurĂŒck sind, findet Trip das nicht so schlimm. WĂ€hrend sie sich an ein TrainingsgerĂ€t begibt, fragt sie, ob er sich irgendwie komisch seit dem Transport fĂŒhlt. Doch aufgrund seiner EntfĂŒhrung hatte er mit Sicherheit schon bessere Tage. Hoshi geht es nicht so gut, doch der Doktor glaubt, dass ihre Symptome psychologischer Natur sind. Alles scheint sich jedoch gegen sie verschworen zu haben, sogar die Naturgesetze. Trip findet, dass ihre Angst vor dem Transporter mehr als begrĂŒndet sind, schließlich wird man zerlegt und wieder zusammengesetzt. Sie hofft, dass es nur ihr Sorge ist, denn ihr Spiegelbild wurde plötzlich durchsichtig. Sie hat gesehen, wie Wasser geradewegs durch ihre Hand ging. Sie ist noch nicht ĂŒberzeugt, dass der Transporter sie wieder so zusammen gesetzt hat, wie es eigentlich vorgesehen ist. Trip kann das verstehen und schlĂ€gt vor, dass sie sich ein Schlafmittel vom Doktor geben lĂ€sst. Eine MĂŒtze Schlaf wird ihr richtig gut tun. Er lĂ€sst sie vorerst allein. Als Hoshi dann versucht, eine neue Einstellung an ihrem TrainingsgerĂ€t vorzunehmen, reagiert dieses ĂŒberhaupt nicht auf sie. Keines der GerĂ€te im Raum scheint auf sie zu reagieren. Da bemerkt sie, dass sie durch eines der GerĂ€te hindurchfassen kann. Sie kann nun auch keine TĂŒrkontrollen mehr betĂ€tigen. Ihr Spiegelbild in dem riesigen Spiegel im Trainingsraum verschwimmt erneut.

Der Doktor hat schreckliches herausgefunden.
Hoshi sieht keine andere Möglichkeit, als es sich in dem Trainingsraum gemĂŒtlich zu machen. Stunden spĂ€ter kommen Trip und T'Pol vorbei, um nach ihr zu suchen. Doch die beiden scheinen weder den FĂ€hnrich zu hören noch zu sehen. Auch die Sicherheit an Bord hat bisher keine Spur von ihr entdeckt. T'Pol meldet Archer, dass sie das C-Deck durchsucht haben, aber sie nicht gefunden haben. Selbst die Biosensoren zeigen nichts. Trip möchte sie deshalb genau ĂŒberprĂŒfen. Archer beschließt, im Orbit zu bleiben, bis Hoshi wieder auftaucht. T'Pol soll sofort in die Krankenstation kommen. Hoshi begleitet sie dorthin.
In der Krankenstation erzĂ€hlt Phlox dem Captain und T'Pol, dass Hoshi nach dem Sturm in die Krankenstation kam und dann ein zweites Mal letzte Nacht. Sie fĂŒhlte sich nach dem Transport nicht gut. Sie war besorgt, ihre MolekĂŒle wĂ€ren nicht richtig zusammengesetzt worden. Phlox macht sich VorwĂŒrfe, sie womöglich nicht ernst genug genommen zu haben. Er hat zwei biomolekulare Scans gemacht, die damals ganz normal aussahen. Er hat sie nun genauer untersucht. Ihre zellularen Membranen degenerieren. Die beiden Scans liegen weniger als 24 Stunden auseinander - das ganze ist eigentlich unmöglich. Ihre MolekĂŒle fallen auseinander. Das macht den FĂ€hnrich nicht gerade glĂŒcklich, der auf einer Konsole sitzend alles mitgehört hat.

Außerirdische legen Sprengladungen.
Im Transporterraum untersucht Trip daraufhin im Beisein von Archer, T'Pol und Phlox den Transporter genau. Die sekundĂ€ren Phasenspulen sind nicht richtig ausgerichtet. Es muss passiert sein, kurz nachdem man ihn an Bord gebeamt hat. Wenn sie nicht ausgerichtet sind, wird die Resequenzierung zerstreut. Innerhalb von Stunden verliert man die molekulare Bindung. Trip macht sich Sorgen, da sie nicht als erstes durch den Transporter gehen wollte. Er sollte eigentlich der Vermisste sein, denn sie hĂ€tte als erstes transportiert werden mĂŒssen. Die Unterhaltung wird natĂŒrlich auch von Hoshi belauscht, die direkt neben ihnen steht, aber nicht wahrgenommen wird. Leise meint sie, dass es nicht Trips Schuld war. Archer lĂ€sst den Transporter abschalten. Man soll herausfinden, was schiefgegangen ist. Die Sternenflotte hat ihm versprochen, dass so etwas nicht passieren wĂŒrde. Phlox hĂ€lt es zudem nicht mehr sinnvoll, nach Hoshi zu suchen, da von ihr wahrscheinlich nur noch ein zellularer Überrest ĂŒbrig ist. Die Unsichtbare geht auf ihn zu und meint, dass er falsch liegt. Man kann sie nur nicht sehen. Keiner hört sie. T'Pol erhĂ€lt den Auftrag, nach den Überresten zu scannen. Mayweather soll den Orbit verlassen und den ursprĂŒnglichen Kurs wieder aufnehmen. BedrĂŒckt begibt sich der Captain zu seinem Bereitschaftsraum und geht dabei direkt durch Hoshi hindurch.
Kurze Zeit spĂ€ter untersuchen Phlox und Trip den niedrigen Wartungsschacht 7, da man dort biologische Überreste entdeckt hat. Ob sie von Hoshi stammen, kann der Doktor erst nach einem ausfĂŒhrlichen Scan sagen. Der FĂ€hnrich begleitet die beiden unbemerkt und versucht immer wieder ihnen klar zu machen, dass sie ihre Zeit verschwenden. Sie rĂ€t ihnen, ein wenig Zeit mehr damit zuzubringen, herauszufinden, was passiert ist. Da hört sie plötzlich andere Stimmen in dem Schacht. Sofort geht sie ihnen nach. Sie werden deutlicher und man hört deutlich Lieutenant Reed heraus. Tucker hat in der Zwischenzeit etwas gefunden. Er macht mit seinem Scanner einen genetischen Vergleich und stellt fest, dass es tatsĂ€chlich Überreste von Hoshi sein mĂŒssen. Er wundert sich aber, warum sie hier gewesen sein soll. Phlox nimmt noch eine Probe von dem grĂŒnlichen Gel, damit die Eltern von Hoshi etwas von ihren Überresten haben. Trip möchte noch eine Weile mit den Rest von Hoshi allein sein, wĂ€hrend sie eigentlich direkt neben ihm steht. Wieder wirft er sich vor, dass er sie hĂ€tte zwingen mĂŒssen, zuerst zu gehen. Was hat er sich nur dabei gedacht, sie allein dort zu lassen. Er war der höherrangige Offizier. Er hatte nicht das Recht, einen Unterstellten in diesem Sturm zurĂŒckzulassen. Er hat ihr dabei noch gesagt, dass es sicher wĂ€re - und was ist jetzt aus ihr geworden. Hoshi ist bewegt von Trips Gedanken. Trauernd zieht sich der Commander zurĂŒck. Da hört die Unsichtbare plötzlich andere Stimmen im Schacht - eindeutig die Außerirdischen von dem Planeten. Sie entdeckt auch, wie zwei der reptilienartigen Fremden eine der SchaltschrĂ€nke sabotieren und scheinbar Sprengladungen ĂŒberall anbringen.

Hoshi versucht mit Archer und T'Pol zu kommunizieren.
Ungeduldig geht Archer in seinem Bereitschaftsraum auf und ab. Hoshi kommt durch eine der WĂ€nde zu ihm und fleht ihn an, ihr zuzuhören, ohne Erfolg. Sie versucht ihm klarzumachen, dass Außerirdische an Bord sind und auf dem D-Deck ĂŒberall Bomben anbringen. Da wird der Captain von Crewman Baird gerufen. Man konnte Hoshis Vater finden, ihre Mutter allerdings nicht. Da es dort 9 Uhr morgens ist, will Archer sofort mit Hoshis Vater sprechen. Vorsichtig erklĂ€rt er, dass es einen Unfall mit dem Transporter gab. Hoshis Vater weiß erst nicht, worum es sich bei einem Transporter handelt, deshalb erklĂ€rt der Captain es ihm. Der Transporter wurde geprĂŒft, ob er Biomaterie transportieren kann, die Sternenflotte hielt ihn fĂŒr sicher. Hoshi versucht etwas neues und greift durch Archers Bildschirm, keine Reaktion. Archer erklĂ€rt Hoshis Vater, dass ihre MolekĂŒle anfingen, sich zu destabilisieren. Der Captain ĂŒbernimmt die volle Verantwortung fĂŒr den Vorfall, da er es war, der sie an Bord geholt hat. Sie wurde Teil ihrer Familie an Bord. FĂŒr den Vater ergibt das alles keinen Sinn. Deshalb erklĂ€rt Archer, dass man Hoshi verloren hat, Hoshi ist tot. Doch der FĂ€hnrich sieht das ganz anders. Sie hat inzwischen ein elektronisches Bauteil an der Decke des Bereitschaftsraumes entdeckt, das zu Blinken beginnt, sobald sie hineinfasst. Der Vater möchte erst mit Hoshis Mutter ĂŒber den Vorfall reden und sich noch einmal melden. Er beendet die Kommunikation. Hoshi versucht indes Morse-Zeichen ĂŒber das Blinken zu erzeugen um Archers Aufmerksamkeit zu erregen. TatsĂ€chlich bemerkt er das Blinken und interpretiert es richtig als S.O.S. Morse-Zeichen. Er ruft deshalb T'Pol zu sich. Sie glaubt, dass einfach der Plasmakreislauf unterbrochen ist. Sie möchte Commander Tucker bescheid sagen, damit er es repariert. Archer glaubt fest, dass es sich um einen Notruf handelt. Deshalb probiert Hoshi etwas Neues: H-O-S-H-I. FĂŒr den Captain klingt es immer noch nach Morse-Zeichen, doch T'Pol weiß, dass der Plasmakreislauf in sich geschlossen ist, niemand außerhalb des Raumes könnte ihn verwenden, um eine Nachricht zu senden. Sie schlĂ€gt vor, dass sich Archer erst einmal ein wenig ausruht. Archer ist unglĂŒcklicherweise einverstanden und verlĂ€sst mit der Vulkanierin den Raum.

Hoshi kann aus dem Musterpuffer geholt werden.
Die Außerirdischen arbeiten weiter an ihren SprengsĂ€tzen. Mit fremdartigen GerĂ€ten aktivieren sie die Ladungen, die durch Kabel miteinander verbunden sind. Nachdem alles aktiviert ist, verlassen sie den Raum durch einen Wartungsschacht. Hoshi verfolgt die beiden heimlich zum Maschinenraum. Dort bringen die Fremden weitere Sprengladungen am Warpkern an. Hoshi kehrt in den anderen Raum zurĂŒck und deaktiviert alle Sprengladungen mit einer Art Bedieneinheit. Doch so schnell geben die reptilienartigen Außerirdischen nicht auf. Sie lassen eine Art Transporterplattform erscheinen, aktivieren die Ladungen mit der Bedieneinheit und flĂŒchten mit Hilfe der Transporterplattform. Da hört Hoshi plötzlich Trips und Reeds geisterhafte Stimmen. Sie sprechen ĂŒber ein Problem - dass aber der Materiestrom stabil ist. Ohne lang zu ĂŒberlegen, betritt Hoshi die Plattform und wird ebenfalls weggebeamt...
Reed und Trip schaffen es, Hoshi erscheint auf der Transporterplattform. Die ist völlig aufgeregt und möchte die Außerirdischen aufhalten. Noch mehr ĂŒberrascht sie, dass die beiden am Transporter sie sehen können. Trip hĂ€lt sie erst einmal auf, denn es gibt keine Außerirdischen, niemand ist auf dem Planeten. Reed erklĂ€rt ihr, dass das Transportersystem vom Sturm beeinflusst wurde. Er hatte deshalb ein paar Probleme, ihren Materiestrom zu reintegrieren. Sie war kurz im Musterpuffer gefangen - aber nur fĂŒr 8.3 Sekunden. Sie ist eben von der OberflĂ€che heraufgebeamt - alles was sie erlebt hat, war eine Art Tagtraum. Hoshi fragt, ob sie zufĂ€llig einen Spiegel bei sich haben, sie macht sich nĂ€mlich Sorgen, dass sie der nĂ€chste Cyrus Ramsey wird. Doch weder Trip noch Reed haben je von dieser Person gehört.
In der Krankenstation wird Hoshi grĂŒndlich untersucht. Alles was sie erlebt hat, fand in den letzten ein oder zwei Sekunden ihres Transportes statt. Er kann nichts an ihr feststellen, alles ist in Ordnung. Archer erzĂ€hlt ihr, dass Malcolm einige neue Transporterprotokolle an die Sternenflotte ĂŒbermitteln möchte. Er schlĂ€gt vor, dass man den Transporterstrahl komprimiert. Hoshi hofft, dass sie fĂŒr eine lange Zeit nirgendwo mehr hingebeamt wird. Archer weiß aber, dass sie selbst entschieden hat, auf die außerirdische Transporterplattform zu steigen. Doch der FĂ€hnrich wollte nur die Enterprise retten. Archer scheint stolz zu sein, dass sie sich dies gewagt hat, obwohl sie so große Angst vor dem Beamen hat - auch wenn alles nicht real war. Hoshi möchte aber vorerst nur noch mit den Shuttles fliegen. Als die beiden auf die BrĂŒcke zurĂŒckkehren, besteht der FĂ€hnrich darauf, die TĂŒr der Krankenstation zu öffnen, was natĂŒrlich hervorragend funktioniert und worĂŒber Hoshi sehr erleichtert ist.




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