Enterprise


:: Staffel Eins
:: Staffel Zwei
:: Staffel Drei
:: Staffel Vier


:: 2x01 Shockwave, Part II
:: 2x02 Carbon Creek
:: 2x03 Minefield
:: 2x04 Dead Stop
:: 2x05 A Night in Sickbay
:: 2x06 Marauders
:: 2x07 The Seventh
:: 2x08 The Communicator
:: 2x09 Singularity
:: 2x10 Vanishing Point
:: 2x11 Precious Cargo
:: 2x12 The Catwalk
:: 2x13 Dawn
:: 2x14 Stigma
:: 2x15 Cease Fire
:: 2x16 Future Tense
:: 2x17 Canamar
:: 2x18 The Crossing
:: 2x19 Judgement
:: 2x20 Horizon
:: 2x21 The Breach
:: 2x22 Cogenitor
:: 2x23 Regeneration
:: 2x24 First Flight
:: 2x25 Bounty
:: 2x26 The Expanse


Episodenlogbuch


2x09 "Singularity"

[Eigenarten]


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 Synopsis
Die NX-01 kommt einem Schwarzen Loch gefĂ€hrlich nahe. Auf der BrĂŒcke des Schiffes und in den Korridoren sind alle Crewmitglieder ohne Bewusstsein. FĂ€hnrich Mayweather liegt auf einem Untersuchungsstuhl in der Krankenstation, bewusstlos, genau wie der Doktor, der neben ihm am Boden liegt. Archer sitzt ohne Bewusstsein an seinem Schreibtisch in seinem Bereitschaftsraum. "Logbuch des Wissenschaftsoffizier, 14. August 2152. Die Enterprise bleibt auf dem Kurs auf das trinĂ€re System. Ich habe einen Notruf gesendet, aber das nĂ€heste vulkanische Schiff ist mehr als neun Tage entfernt. Wenn sie ankommen, werden sie nur noch TrĂŒmmer finden, wenn ĂŒberhaupt. Selbst wenn die Enterprise das Schwarze Loch passieren kann, ohne zerstört zu werden, scheint es sicher, dass die Crew nicht ĂŒberleben wird."

"Ich fĂŒhre meine Analysen ĂŒber die Bedingungen, die der Crew geschadet haben, fort. Ohne die Hilfe von Doktor Phlox habe ich keine Hoffnung, diese Auswirkungen rĂŒckgĂ€ngig zu machen. Ich werde meine Entdeckungen dokumentieren, so dass die Sternenflotte wenigstens eine Aufzeichnung von dem hat, was passiert ist. Die Symptome begannen nicht lange nachdem wir Kurs auf das trinĂ€re System gesetzt haben. Das war ungefĂ€hr vor zwei Tagen..."

T'Pol hatte das Schwarze Loch der Klasse 4 entdeckt und es Archer und Trip auf der BrĂŒcke gezeigt. Laut der vulkanischen Datenbank haben die Vulkanier mehr als 2000 Schwarze Löcher entdeckt. Keines von denen war jedoch Teil eines trinĂ€ren Systems. Die GravitationskrĂ€fte zwischen den Sternen sind immens. Die Enterprise mĂŒsste auf Impuls gehen. Man könnte sich dem PhĂ€nomen bis auf 500 Millionen Kilometer nĂ€hern. FĂŒr Trip nahe genug, um ein paar gute Fotos zu schießen. Mit Impuls braucht die Enterprise zwei Tage bis zu diesem System. Archer ist einverstanden und lĂ€sst Kurs setzen. Der Captain hat jedoch noch ein weiteres Anliegen. Trip soll einen Blick auf seinen Sessel auf der BrĂŒcke werfen. In letzter Zeit saß er nicht oft darin, da er unbequem ist. Wenn er sich zurĂŒcklehnt fĂŒhlt er sich, als wĂŒrde er herunterrutschen. Trip hat immer angenommen, das wĂ€re der beste Sitz an Bord. Er wollte zwar erst die Impulssammelleitungen reinigen, doch wenn der Captain so auf eine ÜberprĂŒfung besteht, tut er es natĂŒrlich.

T'Pol kommt spĂ€ter in Archers Bereitschaftsraum, wo sich dieser ziemlich aufgeregt zeigt, als mĂŒsste er zu einer wichtigen PrĂŒfung. Sie ĂŒberreicht ihm den heutigen Dienstplan. Lieutenant Reed hat ein neues Sicherheitsprotokoll, dass er gern mit ihm besprechen möchte. Archer versucht, daran zu denken. Außerdem hat sich der Chefkoch heute morgen nicht zum Dienst gemeldet. Er ist krank. Doktor Phlox sagte, es ist ein einfacher Virus. Ihm sollte es nach einigen Tagen Ruhe wieder gut gehen. FĂ€hnrich Sato hat sich angeboten, Essen fĂŒr das Offizierskasino zu kochen. Sie verbringt somit einen Großteil ihrer Freizeit in der Gallerie - so wird die BordkĂŒche genannt - um einige Gerichte fĂŒr die Crew zu kochen. Archer ist einverstanden und hat eine Frage an T'Pol. Er hat ein Manuskript von der Erde erhalten - eine Biographie seines Vaters. Er soll das Vorwort dazu schreiben und bittet T'Pol es zu lesen, wenn er fertig ist. Die Vulkanierin wĂ€re erfreut. Der Captain ist jedoch nervös, dass er es niemals fertig bekommen wird. Er arbeitet seit Wochen daran. T'Pol ist sicher, dass er in den nĂ€chsten beiden Tagen genĂŒgend Zeit hat. Archer geht es nicht um die Zeit. Man hat nur eine Seite angefordert. Wie kann er das Leben seines Vaters auf einer Seite zusammenfassen? Es wĂ€re leichter fĂŒr ihn, wenn man ihn gebeten hĂ€tte, ein Buch zu schreiben. T'Pol rĂ€t ihm, sich auf ein Ereignis zu konzentrieren, dass die Beziehung zu seinem Vater am besten symbolisiert. Jonathan findet dies eine logische Herangehensweise und fragt, ob sie es fĂŒr ihn schreiben könnte. Doch sie fĂŒhlt sich nicht dafĂŒr qualifiziert.

Hoshi hat sich inzwischen in der Gallerie eingefunden, wo sie mit einem weiteren Crewman das Essen fĂŒr den heutigen Tag plant. Der Chefkoch hatte vor, französisches HĂŒhnchen zuzubereiten mit Kartoffeln und dem organgen minaranischen Spinat, den man von Risa mitgenommen hat. Der Chefkoch hat einen Weg gefunden, ihn essbar zu machen. Der FĂ€hnrich hat jedoch andere PlĂ€ne. Sie möchte eine SpezialitĂ€t ihrer Großmutter zubereiten. Das Rezept wurde seit Generationen weitergegeben. Der Crewman möchte eine Übersetzung haben, um den Proteinsequenzer zu programmieren, doch Hoshi will das Gericht per Hand kochen.

In der Krankenstation zermahlt Dr. Phlox gewissenhaft einige Substanzen, um scheinbar ein neues Heilmittel zu kreieren. Travis Mayweather kommt zu ihm, da er leichte Kopfschmerzen hat. Der Doktor möchte sich das gerne ansehen, obwohl der FĂ€hnrich gehofft hat, er wĂŒrde einfach ein Kopfschmerzmittel bekommen, denn er rĂŒstet die Navigationssensoren auf. Doch Phlox möchte ihn vorher erst untersuchen. Travis fĂŒgt sich und meint, dass er die Schmerzen schon seit einigen Tagen hat. Der Doktor hatte ihn gebeten, dass er sofort auf die Krankenstation kommen soll, wenn er Probleme nach dem Entfernen der neuralen Implantate von der Reparaturstation bekommt. Der Doktor weiß nicht genau, ob die Kopfschmerzen etwas damit zu tun haben, vielleicht ist es auch nur eine muskulĂ€re Anspannung. Auf der anderen Seite beginnt die trillianische Pest mit einfachen Kopfschmerzen. Und dann beginnen die wirklich schlimmen Sachen. Mit einem medizinischen Scanner beginnt der Doktor seine Untersuchung, wobei Travis nicht gerade sehr wohl ist.

Auf der BrĂŒcke versucht T'Pol zu arbeiten, doch das ist ziemlich schwierig, wenn Trip voller Tatendrang am Stuhl des Captains herumsĂ€gt, schraubt und bohrt. Sie bittet ihn, die Reparatur spĂ€ter zu beenden, doch er fĂŒhrt nur einen Befehl des Captains aus. T'Pol hat auch einen Befehl von Archer, detaillierte Scans des trinĂ€ren Systems. Der Commander hat gedacht, dass sich Vulkanier mit ihrer geistigen Disziplin genĂŒgend ablenken können, doch sie haben zudem ein sehr empfindliches Gehör. Davon lĂ€sst sich der Commander nicht beeindrucken und macht munter weiter mit seiner lauten Arbeit. T'Pol beschließt, in ihrem Quartier weiterzuarbeiten. Trip will ihr Bescheid geben, wenn er fertig ist.

In der Waffenkammer arbeitet Lieutenant Reed an Verbesserungen des Verteidigungssystems. Ein Crewman soll die Zielsysteme ausgerichtet lassen, damit sie nicht aus Versehen eine eigene Warpgondel torpedieren. Archer kommt zu ihm um ĂŒber das neue Sicherheitsprotokoll zu sprechen. Reed ist alle Begegnungen der NX-01 mit feindlichen Spezies noch einmal durchgegangen. Die Crew hat stets ausgezeichnet reagiert, doch er ist sicher, dass es noch besser geht. Er hat deshalb an einen schiffsweiten Notfall-Alarm gedacht, etwas, das ĂŒber das einfache "Kampfstationen!" hinausgeht. Sie brauchen viel zu lang, um auf Gefahren zu reagieren. Mit einem einfachen Befehl von Archer oder einem Einschlag in der HĂŒlle könnte die Panzerung polarisiert werden, die Waffen online gebracht werden und die kritischen Systeme abgesichert werden. Der Captain schĂ€tzt seine Sorge, doch die Enterprise ist kein Kriegsschiff. FĂŒr Reed ist das mehr als offensichtlich. WĂ€hrend ihrer letzten Begegnung mit den Suliban waren sie unvorbereitet, als das Schiff geentert wurde. Als die Mazariten angriffen, haben sie die Sensoren mit ihrem ersten Schuss ausgeschalten. Archer schlĂ€gt vor, mit den Senior Offizieren darĂŒber zu reden und Feedback einzuholen. Er möchte auch, dass Malcolm es nicht "Kampfstationen!" nennt, sondern an etwas weniger aggressives denken soll.

Im Offizierskasino lassen sich die Crewmitglieder Hoshis SpezialitĂ€t schmecken. Auch Reed und Tucker sind da. Der Taktische Offizier sucht noch immer nach einem Namen fĂŒr seinen schiffsweiten Alarm. "Alarmstufe Rot" ist einer seiner VorschlĂ€ge. Trip scheint ihm kaum zuzuhören, da er fieberhaft an einem neuen Design fĂŒr den Stuhl des Captains arbeitet, an dem er sogar einen Tassenhalter anbringen möchte. Reed kann nur darĂŒber lachen, da dies wohl kaum hilfreich in einer Krise sein könnte. Trip möchte aber auch die Datenanzeigen in den Lehnen des Stuhls erweitern, so dass der Captain Zugriff auf die taktische Datenbank hat. Reed schlĂ€gt dem Ingenieur jedoch vor, ihm lieber bei diesem Protokoll zu helfen, was er viel wichtiger findet. Beide scheinen wie besessen von ihrer TĂ€tigkeit zu sein. Trip will den besten Stuhl des Captains entwerfen, den es gibt, was genau so wichtig wie dieser "Reed Alarm" ist. Malcolm findet diesen Vorschlag gar nicht mal so schlecht. Hoshi gesellt sich zu den beiden und fragt, ob es geschmeckt hat. Obwohl beide wegen ihrer Arbeit nicht aufgegessen haben, meint Tucker, dass es gut war. Der FĂ€hnrich erzĂ€hlt, dass in Japan jede Familie ihre eigene Tradition hat, dieses Gericht zuzubereiten. Sie möchte Reed gern eine frische Portion holen, doch der lehnt dankend ab. Da wird Hoshi ein klein wenig sauer und fragt, ob etwas nicht in Ordnung mit dem Essen war. Da gesteht Malcolm, dass es ein klein wenig salzig war. FĂŒr Hoshi schmeckt es okay. Die beiden anderen sind aber so sehr in ihre Arbeit vertieft, dass sie sie kaum noch wahrnehmen und zurĂŒck an ihre Arbeit gehen.

In der Krankenstation wird Travis langsam ungeduldig, da der Doktor ihn mehr als grĂŒndlich untersucht. Er möchte ihn sogar ĂŒber Nacht zur Beobachtung dabehalten, da seine Scans keinerlei Ergebnisse gebracht haben und er deshalb besorgt ist. Der Doktor möchte einen vollen molekularen Scan durchfĂŒhren, um herauszufinden, wo sich die Ursache fĂŒr die Kopfschmerzen verstecken. Er fĂ€hrt Mayweather in seinen Computertomograph-Ă€hnlichen Scanner und startet den Scan. Der Doktor meint es wohl ein wenig zu gut mit der Untersuchung.

Auch Archer ist schwer mit dem Vorwort zur Biographie seines Vaters beschĂ€ftigt. "Als ich achtzehn Jahre alt war, nahm mich mein Vater mit auf Tour zur Warp-FĂŒnf-Einrichtung außerhalb von Bozeman/Montana. Er stellte mich den Leuten vor, mit denen er arbeitete, Wissenschaftler mit Namen wie Tasaki, Cochrane. Zu dieser Zeit erkannte ich die Bedeutung dieser Namen oder die Bedeutung der Arbeit meines Vaters nicht." Da meldet sich Porthos mit einem Bellen, da er hungrig ist. Der Captain verspricht, ihn in einer Minute zu fĂŒttern. Voller Tatendrang und scheinbar mit Kopfschmerzen fĂ€hrt er mit der Aufzeichnung fort. "Wie auch immer. Die Erzeugung eines stabilen Warpfeldes spiegelt den Fluss von Emotionen, die mein Vater fĂŒhlte, als er an Bord des..." Wieder gefĂ€llt Jonathan nicht, was er aufgenommen hat und löscht wĂŒtend die gesamte Aufzeichnung. Als sein Hund wieder bellt, schreit er ihn an, ruhig zu sein.

WĂ€hrend T'Pol an ihren Scans des trinĂ€ren Systems arbeitet, kommt Trip zu ihr mit dem bestellten Sensorinterface. Die Vulkanierin hat eine ungewöhnliche Strahlung entdeckt, die von dem trinĂ€ren System ausgeht. Sie versucht sie zu identifizieren und braucht dazu das Interface. Trip kann nicht glauben, dass er wegen dieser Kleinigkeit seine Arbeit am Stuhl des Captains unterbrechen musste. Er glaubt, sie zahlt es ihm nun heim, dass er zu laut auf der BrĂŒcke war. Er kann sie aber beruhigen, denn er ist mit dem Stuhl im Maschinenraum. Auf der BrĂŒcke ist es nun wieder ganz ruhig. T'Pol möchte aber lieber in ihrem Quartier arbeiten. Als der Ingenieur gehen möchte, bittet sie ihm, ihr bei dem Sensorinterface zu helfen. Doch Trip antwortet ihr frech, dass er keine Zeit hat und sie sich jemanden anderen suchen soll. Die Vulkanierin fragt deshalb, ob er sich gut fĂŒhlt. Der wird daraufhin noch wĂŒtender und meint, dass das wichtigste an Bord des Schiffes die Crew ist. Das wichtigste Crewmitglied ist der Captain. Er trifft jeden Tag Entscheidungen ĂŒber Leben und Tod. Und das letzte, was er in einer kritischen Situation denken soll, ist, "Verdammt, ich wĂŒnschte dieser Stuhl wĂ€re nicht so ein Ärgernis." Daraufhin lĂ€sst er T'Pol allein.

Doktor Phlox hat den Scan von Travis Mayweather inzwischen abgeschlossen. Hoch konzentriert schaut er sich die Ergebnisse an und möchte dabei von dem FĂ€hnrich nicht gestört werden. Travis reicht es aber, und als der Doktor ankĂŒndigt, einen weiteren intensiveren Test durchfĂŒhren zu wollen, möchte er gehen, da er einen permanenten Eintrag in seiner Akte befĂŒrchtet, wenn er seine Arbeit nicht beendet. Er kommt jedoch nicht an Phlox vorbei, dessen Scan eine Erhöhung seiner Serotonin-Werte und vieler weitere Neurotransmitter anzeigt. Wenn er eine Mikrosektion durchgefĂŒhrt hat, wird er mehr wissen. Travis befĂŒrchtet, monatelang Plasmaleitungen auf dem D-Deck reinigen zu mĂŒssen oder gar vor ein Kriegsgericht gezerrt zu werden. Phlox macht ihm aber klar, dass er eine schlummernde Krankheit in sich tragen könnte und damit die gesamte Crew anstecken könnte, was viel schlimmer wĂ€re. Völlig außer sich will er herausfinden, was mit dem FĂ€hnrich nicht stimmt. Travis will dies aber nicht heute, nicht wĂ€hrend seiner Schicht. Da schlĂ€gt Phlox vor, ihm ein erstmal ein Kopfschmerzmittel zu geben, wofĂŒr der FĂ€hnrich eigentlich von Anfang an hier gewesen ist. Doch er verabreicht ihm ein Narkotikum, dass Ă€ußerst schnell wirkt und Travis bewusstlos wird. Sofort schnallt Phlox ihn auf seinem Untersuchungstisch fest und kann nun in Ruhe mit seinen Untersuchungen und Experimenten beginnen.
WĂ€hrend Trip fieberhaft am Stuhl des Captains im Maschinenraum arbeitet kommt Malcolm zu ihm, der seinen Alarm nun "Taktischen Alarm" nennen will und auf den jeder Offizier an Bord sofort reagieren muss. Er reicht ihm einige Werkzeuge zu und hat bereits an einem neuen Alarmsignal gearbeitet. Er spielt dem Chefingnieur beide Varianten vor, der sich dadurch aber ziemlich belĂ€stigt fĂŒhlt. FĂŒr ihn hört sich das wie ein Sack voller Katzen an. Genervt verspricht er, einen Blick auf Reeds Entwurf zu werfen, wenn er die Zeit findet, und es ihm zurĂŒckzubringen. Der Taktische Offizier braucht jedoch noch Tuckers Hilfe bei einer Notfall-Abschaltungsprozedur des EPS-Gitters. Doch dafĂŒr hat Trip jetzt keine Zeit. Beleidigt zieht Reed von dannen und hofft, dass es in der Zwischenzeit keinen katastrophalen Reaktorbruch geben wird. Trip ruft ihm noch hinterher, dass einer von Malcolms Leuten noch sein LasermessgerĂ€t hat und er es gern zurĂŒckhaben möchte.

In der SchiffskĂŒche arbeitet Hoshi fieberhaft an ihrem Gericht und versucht es besser abzuschmecken, wĂ€hrend der Crewman, der ihr hilft, bereits nervös wird, da sie den Leuten etwas servieren sollten. Hoshi ist aber besorgt, dass ihre SpezialitĂ€t zu salzig sein könnte. Sie möchte es mit einem kretassanischen GewĂŒrz nachwĂŒrzen und braucht Karotten. Sie brĂŒllt den Crewman förmlich an, als er sich ĂŒber ihre VerspĂ€tung beschweren möchte. Er holt die Karotten und findet es nicht richtig, dass sie immer wieder das gleiche Gericht kocht. Doch Hoshi lĂ€sst sich nicht beirren und schickt den Crewman wĂŒtend aus der SchiffskĂŒche.

T'Pol kommt zu Malcolm in die Waffenkammer, da sie seine Hilfe benötigt, doch der stoppt sie sofort und möchte ein Codewort wissen. Der Zugang zur Waffenkammer ist beschrĂ€nkt, deshalb möchte er einen Code. T'Pol findet dies ĂŒbertrieben, schließlich ist sie der erste Offizier an Bord. Malcolm will aber nicht glauben, dass sie T'Pol ist, denn man hat bereits Spezies entdeckt, die ihr Erscheinungsbild Ă€ndern können. Fremde können sich in jeden Teil des Schiffes einschleichen und so die Kontrolle an Bord ĂŒbernehmen. T'Pol versteht, dass es sich um sein neues Sicherheitsprotokoll handelt, das Malcolm ihr zwar geschickt hat, sie es aber nicht lesen konnte, da sie lange Zeit nicht auf der BrĂŒcke war. Sie braucht seine Hilfe, um ein Sensorinterface in ihrem Quartier zu installieren. Sie hat bereits Commander Tucker gefragt, doch der wurde ausfallend. Es war sogar fĂŒr ihn uncharakteristisch. Sie fragt deshalb, ob Reed etwas abnormales an seinem Verhalten bemerkt hat. Malcolm interessiert aber eher, warum sie von ihrem Quartier aus Zugriff auf das Sensorgitter benötigt. Er wurde nicht darĂŒber informiert, dass sie Daten ĂŒber das trinĂ€re System sammeln soll. Da fĂ€llt der Vulkanierin auf, dass Reed mit einer Phasenpistole bewaffnet ist. Das neue Protokoll sieht vor, dass alle Sicherheitsteams an Bord Handwaffen in allen beschrĂ€nkten Bereichen des Schiffes tragen. All das steht in seinem Vorschlag, der jedoch noch nicht vom Captain angenommen wurde. Beleidigt meint Reed, dass er den Captain seit sie das Raumdock verlassen haben zu ĂŒberzeugen versucht, dass sie bessere Sicherheitsvorkehrungen brauchen, aber er ist mehr daran interessiert, sich mit der Crew anzufreunden und lĂ€dt sie zum FrĂŒhstĂŒck ein und zum Wasserball schauen. Reed hat ein paar große VerĂ€nderungen vor, und wenn der Captain nicht zustimmt, wird er sich an das Sternenflotten Kommando wenden. T'Pol bemerkt schnellt, dass auch etwas mit Reed nicht stimmt. "Es dauerte nicht lange bis ich merkte, dass das seltsame Verhalten nicht auf Commander Tucker beschrĂ€nkt war. TatsĂ€chlich benahm sich jeder, dem ich begegnete, merkwĂŒrdig und war immer stĂ€rker von Dingen besessen, die man sonst als trivial ansehen wĂŒrde. Ich habe auch entdeckt, dass ich dagegen immun bin. Der Captain war es nicht."
Der Captain besucht den Maschinenraum mit seinem Entwurf des Vorwortes und ist schockiert, dass Trip seinen Stuhl vollkommen zerlegt hat. Der Ingenieur hat aber herausgefunden, dass dies der gleiche Stuhl ist, den man auf Beobachtungsschiffen der Neptun-Klasse verwendet. Die Enterprise ist das erste Warp-5 Schiff in der Menschheitsgeschichte, der Stolz der Flotte, und der Captain sitzt in einem Stuhl, den man schon ĂŒber ein Jahrzehnt auf Warp-2 Schiffen einsetzt. Trip findet, dass Archer etwas besseres verdient hat. Deshalb möchte er ihm einen Thron bauen und muss dazu einen parametrischen Scan durchfĂŒhren, um die exakten Dimensionen des Captains zu messen. Archer ist zwar misstrauisch, da man mit dem GerĂ€t eigentlich Phasenspulen ausrichtet, aber er lĂ€sst es ĂŒber sich ergehen. WĂ€hrend des Messvorganges trĂ€gt Archer sein Vorwort vor, um Trips Meinung einzuholen. Doch Tucker hört ihm ĂŒberhaupt nicht zu und hat nur noch Augen und Ohren fĂŒr seinen neuen Stuhl. Er ist ĂŒberrascht, als er erfĂ€hrt, dass Archer bereits 19 Seiten ĂŒber seinen Vater verfasst hat und fragt sich, ob dies das Vorwort oder das Buch selbst werden soll. Das verĂ€rgert den Captain ziemlich und er wirft Trip vor, nichts vom Schreiben zu verstehen, doch da scheint der Commander nicht allein zu sein.
In der Gallerie ist Hoshi total nervös dabei, ihr Gericht fertig zu bekommen, da die Senior Offiziere essen möchten, als T'Pol einen Extra-Wunsch hat: Plomek-Suppe. Doch dafĂŒr hat der FĂ€hnrich keine Zeit. Archer kommt zu den beiden und fragt, was mit dem Essen ist. Er hat keine Zeit. Deshalb schlĂ€gt ihr Hoshi vor, sich aus dem GemĂŒse, dass in der KĂŒche liegt, einen Salat zu machen. Archer schnappt sich den riesigen Kochtopf vom Herd, wĂ€hrend Hoshi versucht ihn daran zu hindern, da dies ein unheimlich wichtiges Rezept ist und er nicht einfach sich selbst bedienen kann. Da geht auch noch der neue Alarm von Malcolm Reed los, der verkĂŒndet, dass dies ein taktischer Alarm ist. Jeder soll sich auf seiner Station melden. Alles an Bord scheint nun drunter und drĂŒber zu gehen.

Als Archer und T'Pol die BrĂŒcke erreichen, erwartet sie bereits ein enttĂ€uschter Lieutenant Reed. Der findet die Leistung der Crew inakzeptabel. 38% haben sich noch nicht von ihrer Station gemeldet, die Systeme wurden noch nicht gesichert und vom Maschinenraum hat sich noch gar niemand gemeldet. Archer verlangt sofort, dass er den seltsamen Alarm abstellt. Er hat keinen taktischen Drill verlangt. Doch fĂŒr Reed wĂ€re es kein Drill, wenn jeder darĂŒber Bescheid weiß. Er findet es enttĂ€uschend, dass der Captain 1:15 min brauchte, um auf die BrĂŒcke zu kommen. Von einem kommandierenden Offizier erwartet er mehr, da er der Crew ein gutes Beispiel sein muss. Auch Trip erreicht nach 1:49 min die BrĂŒcke. Der möchte den Captain aber nur sein neuestes Design des Stuhles zeigen, mit interaktiven Status-Displays, sekundĂ€rer Steuerkontrolle und einem MikrodĂ€mpfungssystem. Reed kann nicht glauben, dass er den taktischen Alarm deswegen ignoriert hat. Man befinde sich schließlich nicht auf einer erholsamen Kreuzfahrt. Der Lieutenant sieht die Mission bereits gescheitert. Trip findet, dass er woanders Soldat spielen sollte. Da reicht es den beiden und sie gehen aufeinander los. Der Captain kann glĂŒchlicherweise noch rechtzeitig eingreifen, bevor eine SchlĂ€gerei entbrennt. Ihn interessiert es nicht, welche technischen Neuigkeiten an seinem Stuhl sind, er will ihn nur so schnell wie möglich wieder an seinen Platz haben. Und wenn er sich nicht ihm Dienst befĂ€nde, wĂŒrde er sich auch mit Reed prĂŒgeln. Der Captain möchte nicht mehr gestört werden, außer es handelt sich um einen echten Notfall, wie ein Reaktorbruch.

T'Pol besucht daraufhin den Captain in seinem Quartier, da sie denkt, dass es tatsĂ€chlich einen Notfall an Bord gibt. Das Verhalten der Crew wird immer unberechenbarer - selbst fĂŒr Menschen. Jeder scheint von Dingen besessen zu sein, die mehr als trivial sind: Hoshis Rezept, Archers Vorwort. Sie sollten den medizinischen Notstand ausrufen, bis Doktor Phlox geklĂ€rt hat, was an Bord vor sich geht. Archer scheint ihr aber gar nicht zugehört zu haben - er ist mit "Wichtigerem" beschĂ€ftigt. Wenn sie ihn nicht in Ruhe lĂ€sst, stellt er sie unter Arrest, bis ein vulkanisches Schiff sie abholt. Der Captain drĂ€ngt T'Pol aus seinem Quartier.

In der Krankenstation möchte Phlox gerade mit seiner Operation an Mayweather beginnen, als die Vulkanierin hinzukommt. Er findet es großartig, denn sie hat die seltene Gelegenheit mehr ĂŒber das menschliche Gehirn zu erfahren. Er hat eine chemische Unausgewogenheit im frontalen Cortex des FĂ€hnrichs entdeckt. Er möchte die ersten 12 Millimeter seines Hypothalamus entfernen. Eine zellulare Analyse des Gewebes sollte das Geheimnis aufklĂ€ren. T'Pol versucht ihm zu erklĂ€ren, dass sie ein grĂ¶ĂŸeres Problem haben, denn die gesamte Crew ist krank. Der Doktor möchte die Operation aber nicht verschieben. Da bemerkt sie, dass er auch infiziert ist. Als er ihr droht, setzt sie ihn mit einem vulkanischen Genickgriff außer Gefecht.

Die Enterprise hat inzwischen das trinĂ€re System fast erreicht. Überall in den Korridoren liegen bewusstlose Crewmitglieder. T'Pol macht medizinische Analysen von einigen von ihnen. In der SchiffskĂŒche kocht Hoshis Gericht auf dem Herd ĂŒber, wĂ€hrend der FĂ€hnrich daben auf einem Tisch liegt. Auch sie wird von der Subcommander gescannt. In ihrem Quartier hĂ€lt sie ihre Ergebnisse fest. "Die Lebenszeichen der Crew werden immer unberechenbarer. Ich habe jeden von ihnen untersucht, was einige Stunden dauerte. Ironischerweise lieferte Doktor Phlox' Obsession von FĂ€hnrich Mayweathers Kopfschmerzen einige nĂŒtzliche Daten. Ich konnte mit diesen Daten feststellen, dass die Strahlung des trinĂ€ren Systems die Ursache ist. Die radiometrische Analyse ist fertig. Wie ich erwartet habe, wird eine Kursumkehr uns nicht schnell genug weg bringen. Die Strahlung scheint sich bis zu einem halben Lichtjahr in jede Richtung auszubreiten, bis auf eine. Ich kann einen Kurs zwischen den Sternen ermitteln, so dass wir der Strahlung entkommen, bevor die Crew sirbt. Aber ich werde nicht in der Lage sein, dass Schiff allein zu fliegen."

Sie sucht deshalb noch einmal Archer in seinem Quartier auf, der mit dem Kopf auf seinem Schreibtisch zu schlafen sein. Ihr gelingt es, ihn wieder wach zu bekommen. WĂ€hrend sie ihn stĂŒtzt und in sein Bad bringt, erklĂ€rt sie, dass die Crew wegen der Strahlung des trinĂ€ren Systems im Sterben liegt. Sie bringt ihn in seine Dusche und fĂ€ngt sofort an, ihn mit kaltem Wasser abzuduschen. Dies scheint tatsĂ€chlich zu helfen, denn Archer kommt wieder ein wenig zu Sinnen und versteht, was T'Pol ihr mitteilt. Sie stellt die Dusche ab und gibt ihm eine Tasse krĂ€ftigen Kaffee. T'Pol erklĂ€rt dem Captain, dass eine Kursumkehr sie weitere zwei Tage der Strahlung aussetzt, was der Großteil der Crew nicht ĂŒberleben wĂŒrde. Sie hat einen Kurs gefunden, der sie aus der Strahlung in weniger als 17 Minuten bringt. Sie mĂŒssen das Schwarze Loch in 200000 Kilometer Entfernung passieren, was sehr gefĂ€hrlich ist, da sich dort viele TrĂŒmmer und Gesteinsbrochen befinden und somit Kurskorrekturen nötig macht. Jemand muss das Schiff steuern, wĂ€hrend sie die Korrekturen berechnet. Archer fĂŒhlt sich nicht in der Lage, ein Raumschiff zu fliegen, doch es gibt keine andere Wahl.

Stetig bahnt sich die Enterprise ihren Weg durch das TrĂŒmmerfeld in der NĂ€he des Schwarzen Loches. Archer steuert das Schiff, wĂ€hrend T'Pol nach Gravitationsscheren scannt. Sie entdeckt zwei an Backbord und gibt die Kurskorrektur weiter, die der Captain erst beim zweiten mal versteht. Er hat sichtlich MĂŒhe, das Schiff zu steuern. Sie sind noch sechs Minuten von der Strahlungsgrenze entfernt. T'Pol entdeckt eine weitere Scherenfront und gibt die Kurskorrektur durch. Die Enterprise entkommt der Front und streift nur wenige der TrĂŒmmer auf ihren Weg. Die HĂŒllenpanzerung hĂ€lt dies jedoch aus. Weitere Kurkorrekturen sind nötig, auch wenn Archer immer schwĂ€cher wird. Da taucht ein riesiger Gesteinsbrocken vor dem Schiff auf. Durch die GravitationskrĂ€fte beginnt er zu zerbrechen und versperrt mit seinen TrĂŒmmern den Weg. Die Phasenkanonen sind keine Option, da es zu lange dauert, sie zu laden. Als ein großer TrĂŒmmer die Enterprise trifft, geht der taktische Alarm von Reed automatisch los. Alle Waffen sind sofort online. T'Pol kann auf der Stelle feuern und so den Weg fĂŒr das Schiff freischießen. Sie stellt auf Bitte des Captains das nervige GerĂ€usch ab. Die Enterprise erreicht die Strahlungsgrenze und das Ende des TrĂŒmmerfeldes. Die Sensoren zeigen keine weiteren Überraschungen. Auf der BrĂŒcke erwacht Trip und fragt sich, ob sie einige schöne Bilder vom Schwarzen Loch gemacht haben. Die Enterprise geht auf Warp, um so schnell wie möglich von dem PhĂ€nomen wegzukommen.
Wenig spĂ€ter untersucht ein wieder normaler Doktor Phlox die Crew in der Krankenstation, darunter auch Mayweather. Der fĂŒhlt sich ein wenig mĂŒde, aber seine Kopfschmerzen sind weg. Der Doktor hat glĂŒcklicherweise nur wenig fĂŒr ihn getan. Der Captain kommt mit T'Pol auf die Krankenstation und fragt, wie es um die Crew steht. Phlox berichtet, dass die Strahlung keine bleibenden SchĂ€den verursacht hat, die meisten haben nur ein paar Beulen und Prellungen, die sie sich zugezogen haben, als sie in Ohnmacht gefallen sind. Er schĂ€tzt das Eingreifen der Vulkanierin, bevor er irgendwelchen Schaden an Mayweather anrichten konnte. Phlox möchte einen kompletten Bericht liefern, wenn er die gesamte Crew untersucht hat.

Der Captain hat Reed zu sich in den Bereitschaftsraum gerufen. Er erzĂ€hlt, dass sein taktischer Alarm losging, als sie durch das TrĂŒmmerfeld geflogen sind. Reed hat schon davon gehört und entschuldigt sich, das Protokoll nicht vorher deaktiviert zu haben. Doch dieses Protokoll hat die Waffen online gebracht, als man sie am dringendsten brauchte. Archer möchte das Protokoll gern als Standardprozedur haben. Reed ist erfreut und hat nichts dagegen. Doch er soll noch ein wenig an dem AlarmgerĂ€usch arbeiten.

ZurĂŒck auf der BrĂŒcke hat Trip den Stuhl des Captains wieder installiert. Er sieht genau wie vorher aus, doch Archer soll ihn erst einmal ausprobieren. Der Captain gibt vor, besser darin zu sitzen und fragt sich, was Trip getan hat. Überraschenderweise hat er ihn nur um 1 Zentimeter nach unten gestellt. Wenn er noch einige Tage mehr Zeit gehabt hĂ€tte, hĂ€tte er auch die taktischen Displays und die MikrodĂ€mpfer installieren können und auch einen Tassenhalter, doch Archer ist so ganz zufrieden. Dennoch hĂ€lt es der Captain nicht lang in seinen Stuhl aus und sobald Trip gegangen ist, steht er wieder auf. Er reicht T'Pol ein PADD mit seinem Vorwort und fragt, wie es sich anhört...




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