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Die Enterpise ist unterwegs zu einer Quantensingularität also einem schwarzen Loch. Aber um das Phänomen zu untersuchen muss sich das Schiff nur mit Impulsgeschwindigkeit annähern, was nahezu 2 Tage dauern wird. Während der Fahrt bittet Captain Archer seinen Chefingenieur Trip, um den Gefallen seinen Chefsessel auf der Brücke etwas komfortabler zu gestalten. Waffenoffizier Reed will mit dem Captain ein neues Sicherheitsprotokoll besprechen und der Captain selber wurde von der Erde aufgefordert einige Worte zu einer Biografie seines Vaters beizusteuern.
Hoshi möchte den erkrankten Chefkoch ersetzen und ein Familiengericht zaubern und Phlox untersucht Travis wegen Kopfschmerzen. Alles scheint mehr oder weniger dem Alltag anzugehören, doch bald wird klar, das sich Crew nicht normal verhält.
Trip will unbedingt den Stuhl des Captain so perfekt wie möglich gestalten und vernachlässigt seine anderen Pflichten, Reed hat nur noch sein neues Sicherheitsprotokoll im Kopf und nervt alle mit Ideen für neue Alarmtöne.
Der Captain versucht krampfhaft die richtigen Worte für die Biografie zu finden, kann sich aber nicht entscheiden, was er überhaupt schreiben soll. Alle sind absolut fanatisch in dem was sie tun, nur T'Pol scheint zu realisieren, dass sich die Crew merkwürdig verhält.
Als sie mit ihrer Annahme beim Captain auf taube Ohren stößt, sucht sie selber nach einer Ursache. Doch das Verhalten der Crew wird schlimmer und das Schiff nähert sich nun immer mehr dem schwarzen Loch.
Für alle, die mehr wissen möchten, steht eine ausführliche Inhaltsangabe bereit.
von Stefan Emgenbroich
Die Folge ist sehr Unterhaltsam, denn die im deutschen Titel beschriebenen Eigenarten der Besatzung sind wirklich amüsant. Einen Chefingenieur zu sehen der sich wie verrückt der Aufgabe widmet den perfekten Stuhl zu kreieren, oder Hoshi Sato, die mit der Zubereitung der Speisen für die Messe nicht zufrieden ist und immer weiter würzt.
Nachdem in der ersten Staffel die Charakterzüge der Hauptfiguren festgesetzt wurden, können wir nun erleben, wie sich die einzelnen Personen verhalten. Alle zeigen eine gewissen Leidenschaft ihrer Arbeit gegenüber, aber natürlich in einem übertriebenem Maße.
Die Folge kommt ohne große optischen Effekte aus und gehört sicher zu den Episoden, die nicht besonders viel Produktionskosten geschluckt haben. Trotzdem ist die Inszenierung gut gelungen und auch die Schauspieler schienen sich bei ihren Ausschweifungen wohl zu fühlen.
Auch der Soundtrack der Episode ist gelungen, da er die Stimmung zwischen unfreiwilliger Komik und den ernst der Situation wiederspiegelt. Alles in allem eine recht gelungene Folge, die man sich immer wieder gerne ansehen kann, aber sicher nicht das Highlight der Staffel. |