Enterprise


:: Staffel Eins
:: Staffel Zwei
:: Staffel Drei
:: Staffel Vier


:: 2x01 Shockwave, Part II
:: 2x02 Carbon Creek
:: 2x03 Minefield
:: 2x04 Dead Stop
:: 2x05 A Night in Sickbay
:: 2x06 Marauders
:: 2x07 The Seventh
:: 2x08 The Communicator
:: 2x09 Singularity
:: 2x10 Vanishing Point
:: 2x11 Precious Cargo
:: 2x12 The Catwalk
:: 2x13 Dawn
:: 2x14 Stigma
:: 2x15 Cease Fire
:: 2x16 Future Tense
:: 2x17 Canamar
:: 2x18 The Crossing
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:: 2x20 Horizon
:: 2x21 The Breach
:: 2x22 Cogenitor
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:: 2x24 First Flight
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:: 2x26 The Expanse


Episodenlogbuch


2x02 "Carbon Creek"

[Carbon Creek]


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 Synopsis
T'Pol, Captain Archer und Trip haben sich zu einem Drink getroffen, wobei der Captain ĂŒberrascht ist, dass die Vulkanierin Rotwein trinkt. Doch unter diesen UmstĂ€nden nimmt sie kleinere Unannehmlichkeiten auf sich. Jonathan stösst auf seinen Wissenschaftsoffizier an. Es ist jetzt auf den Tag ein Jahr her, seit sie offiziell ihrer Crew beigetreten ist. Die Vulkanierin schĂ€tzt dies, ist aber der Meinung, nur ihre Aufgabe erfĂŒllt zu haben. Archer hat jedoch gelesen, dass vor ihr nur ein Vulkanier 2 Wochen auf einem Schiff der Menschen gediehnt hat. Zehn Tage berichtigt ihn die Vulkanierin. Archer erzĂ€hlt, dass er ihre jĂ€hrliche Crew-Bewertung ausgefĂŒllt hat. T'Pol hat dafĂŒr VerstĂ€ndnis, denn sie hat das gleiche fĂŒr ihn gemacht, da das Vulkanische Hohe Kommando diese angefordert hat. Jonathan hat etwas in ihrer Akte entdeckt, was ihn stutzig macht. WĂ€hrend sie in Sausalitos stationiert war, nahm sie sich fĂŒnf Tage frei und ging zu einer alten Minenstadt namens Carbon Creek in Pennsylvania. Da Vulkanier laut T'Pol kein Urlaub machen, will der Captain wissen, was sie dort getrieben hat. Sie gesteht, dass es eine persönliche Angelegenheit war. Das verwundert Trip nun doch. Da sie ihr immer viele Geschichten erzĂ€hlen, wĂŒrde er gern diese Geschichte hören. T'Pol ist sogar dazu bereit. Sie ging nach Carbon Creek, weil sie den Ort des ersten Kontaktes der Vulkanier mit den Menschen besuchen wollte. Archer weiß jedoch, dass der erste Kontakt 3000 Meilen entfernt in Montana stattfand. Jedes Schulkind weiß, dass Zefram Cochrane die Vulkanier zum ersten Mal in Bozeman in Montana traf am 5. April 2063. Trip war selbst dort, es gibt sogar eine Statue. TatsĂ€chlich - so behauptet T'Pol - waren die Vulkanier aber bereits viel frĂŒher auf der Erde. Ihre Urgroßmutter T'Mir war eine von ihnen...

Ein kleines Beobachtungsschiff der Vulkanier beobachtete 1957 den ersten kĂŒnstlichen Satelliten, den die Menschen in den Orbit geschossen haben - Sputnik. Leider kam es wĂ€hrend der drei Wochen, in denen sie die Menschheit studierten, zu Komplikationen mit dem Antrieb des Schiffes so dass dem Schiff drohte, der Erde zu nahe zu kommen und dabei entdeckt zu werden. Sie hatten keine Wahl und mussten notlanden. Der vulkanische Captain befahl eine isolierte Gegend zu suchen und einen Notruf an das Hohe Kommando abzusetzen. Das Schiff mit vier Vulkaniern an Bord stĂŒrzte in Pennsylvania ab. Nach dem Absturz war T'Mir die erste, die zu sich kam. Auch die Vulkanier Mestral und Stron waren unverletzt. Der Captain des Schiffes hat es leider nicht ĂŒberlebt. T'Mir hatte von da an das Kommando...
Archer versteht nicht, warum die Vulkanier dies geheim hielten. T'Pol hĂ€lt jedoch entgegen, dass der Vorfall im Wisschenschaftsdirektorat und im Raumrat auf Vulkan gut dokumentiert ist. Trip wundert sich, T'Mir soll nur ihre Urgroßmutter gewesen sein? Hat sie nicht ein paar Generationen unterschlagen? Sputnik startete vor 200 Jahren. Archer erinnert ihn aber daran, wie lange Vulkanier leben. Da will der junge Commander wissen, wie alt T'Pol ist - doch das sind laut Archer geheime Informationen. Archer möchte die Geschichte weiter hören...
Der Subraumtransceiver wurde beim Absturz beschĂ€digt. Die Vulkanier konnten nicht feststellen, ob ihr Notruf ĂŒberhaupt ankam. Nach fĂŒnf Tagen ohne Essen spitzte sich die Lage zu. T'Mir empfĂ€ngt in dem Wald zwei Lebenszeichen, die sich nĂ€hern. Es sind jedoch nur zwei Rehe, die vorrĂŒberziehen, was die Vulkanier dennoch faszinierend finden. Mestral findet, dass eines dieser Kreaturen sie fĂŒr einige Zeit am Leben halten könnte. Er wĂŒrde extreme Mittel in Kauf nehmen, um zu ĂŒberleben. Seine Scans zeigen zudem eine Siedlung sechs Kilometer entfernt an. T'Mir befĂŒrchtet, dass sie die Kultur der Menschen kontaminieren könnten, wenn sie enttarnt werden. Doch das wĂŒrde auch geschehen, wenn ihre Leichen gefunden werden. Mestral will das Risiko eingehen. T'Mir folgt ihm, wĂ€hrend Stron das Lager bewachen soll.
Bei der kleinen Siedlung handelt es sich um die Minenstadt Carbon Creek. Vorsichtig beobachten T'Mir und Mestral das Leben im Ort. Mestral schlĂ€gt vor, dass sie sich verkleiden um unerkannt zu bleiben. Die beiden bedienen sich deshalb von den WĂ€scheleinen im Ort. T'Mir stellt beim Anziehen klar, dass sie nur Essen besorgen werden, nichts weiter. Der Kontakt zu den Menschen ist auf ein Minimum zu beschrĂ€nken. Nur sie wird mit ihnen reden. Als sie Mestral wieder gegenĂŒber tritt, merkt dieser an, dass sie ihr menschliches Kleid falsch herum angezogen hat. Er selbst setzt sich eine MĂŒtze auf, um seine Ohren zu verbergen, wĂ€hrend T'Mir ihr Haar ĂŒber die Ohren kĂ€mmt.
Nahezu unbeachtet können die beiden nun durch den Ort gehen. T'Mir fallen die vielen Arbeiter auf und glaubt, es handelt sich um Gefangene, doch Mestral sieht nicht, dass sie irgendwie gefangen gehalten werden. Die Vulkanierin kann nicht glauben, dass diese Leute einen kĂŒnstlichen Satelliten gestartet haben. Drei MĂ€nner haben sich um ein Autoradio versammelt und lauschen dort gespannt einem Baseball-Spiel, in dem Wilcox ins Aus gerĂ€t. WĂ€hrend T'Mir darin einen Kampf heraushört, klingt es fĂŒr Mestral eher nach Unterhaltung. Die beiden erreichen das Pine Tree, eine Kneipe des Dorfes. Heimlich durchs Fenster stipizend finden sie heraus, dass es darin Nahrungsmittel gibt. Deshalb beschließen sie, hineinzugehen. Sofort verstummen alle, als die Fremden das Lokal betreten und werden kritisch beĂ€ugt.

Die beiden begeben sich zum Tresen. Als einer der MĂ€nner - Billy - dort sein Bier bezahlt, wissen sie, dass sie WĂ€hrung brauchen, um an Essen heranzukommen. Die Bedienung - Maggie - erkundigt sich, was sie den beiden Vulkaniern bringen kann. T'Mir möchte etwas, wofĂŒr sie nicht bezahlen mĂŒssen. Sie bekommen deshalb beide ein Glas Wasser und etwas zu knabbern. Billy interessiert, was sie nach Carbon Creek bringt. T'Mir erklĂ€rt ihm, dass sie einen Unfall außerhalb der Stadt hatten. Sie gibt sich und Mestral als GeschĂ€ftspartner aus. Billy schlĂ€gt ihnen vor, zur Tankstelle zu gehen, die werden sie gern abschleppen, aber das will T'Mir nicht. Als Billy jemanden sucht, der mit ihm Pool spielt, kommt gerade Jacky mit BĂŒchern unter dem Arm herein, Maggies Sohn. Da er das Geld braucht, will er es wagen, doch die Mutter will lieber, dass er seine Hausaufgaben macht. Da ergreift Mestral die Initiative und erklĂ€rt lauthals, dass er mit Billy spielen möchte. T'Mir ist schockiert, da er ja nicht sprechen sollte, doch der Vulkanier ist sicher, Billy schlagen zu können. Das Spiel ist einfach und basiert auf Geometrie. Es gibt nur ein Problem, er hat kein Geld. Als sie gehen wollen, hat Billy einen Vorschlag. Mestral bekommt Geld wenn er gewinnt, sollte er verlieren, muss T'Mir mit Billy einen trinken. Mestral akzeptiert unter T'Mirs Protest das Angebot. Etwas zu vorsichtig stĂ¶ĂŸt der Vulkanier das Spiel an, er kann keine einzige Kugel versenken. Also beginnt Billy sein Spiel und versenkt eine Kugel nach der anderen. Kurz bevor er jedoch seine letzten beiden Kugeln versenken kann, hat er einen Fehlstoß. Jetzt kann Mestral zeigen, was er kann. Er spart nicht mit Tricks und versenkt all seine Kugeln und die schwarze zu allerletzt. Nach diesem Erlebnis haben die Vulkanier genĂŒgend Geld, um im Johnnies Market einzukaufen, wobei sich Mestral fragt, ob die Menschen schon mit Proteinsequenzern experimentiert haben. T'Mir glaubt, dass es nicht mehr weit hin ist, wenn er weiterhin alle Leute in seine Konversationen einbezieht...
Trip glaubt, T'Pol hat sich dies alles nur ausgedacht. Zwei Vulkanier besuchen eine Kneipe, spielen einige Runden Pool und gehen wieder mit einem Arm voll Mahlzeiten. Das klingt fĂŒr ihn wie eine verrĂŒckte Episode von "Twillight Zone". Da möchte die Vulkanierin beleidigt die zwei verlassen, doch Archer kann sie beruhigen. Er ist weiterhin an ihrer Geschichte interessiert...
Die gestrandeten Vulkanier bemerkten schnell, dass sie sich nicht durch das Spielen ernĂ€hren konnten. Deshalb nahmen sie jede Arbeit an, diese finden konnten. T'Mir half in Maggies Bar aus. Stron versuchte sich als Klempner, wobei er bei seinen Reparaturarbeiten auch heimlich zu vulkanischer Technologie griff. Mestral arbeitete in der Kohlen-Mine. Nachdem Wochen vergingen wurde es immer wahrscheinlicher, dass ihr Notruf nicht empfangen wurde. Sie konnten die Menschen nicht mehr meiden. Mestral hat dabei Gefallen am Fernsehen gefunden und beobachtet besorgt in Maggies Bar die Atomtests der Amerikaner. Sie ist jedoch genauso besorgt wie er, dass sich die Menschen selbst zerstören könnten. Jack kommt herunter und möchte eine Runde Pool mit Mestral spielen und verteidigt sich gegenĂŒber seiner Mutter, da er schließlich nĂ€chste Woche eine Geometriearbeit schreibt. Als Mestral hört, dass Jack sehr an Mathematik interessiert ist und dies sogar am College studieren will - Mathematisches Engineering - wird er hellhörig. Jack ist sehr begabt, hat jedoch nur ein Teilstipendium. Deshalb hat Maggie ein Glas auf dem Tresen stehen, wo Leute kleine Spenden fĂŒr ihn einwerfen können. Maggie hat schließlich doch ein Einsehen und lĂ€sst den Jungen eine Runde spielen.
Inzwischen verhalten sich die Vulkanier beinahe wie echte Menschen. Mestral sitzt gern vor dem Fernseher wĂ€hrend Hausfrau T'Mir durch Zeitungen und BĂŒcher blĂ€ttert. Geschafft kommt Stron von der Arbeit. Das war jetzt bereits das dritte mal, dass er Ms. Garrets Abfluss reparieren musste. Mestral vermutet, dass sie seine Anweisenheit genießt. Stron wĂŒrde es ja tolerieren, doch ihr Sohn nennt ihn immer wieder Mo. Es gibt einen Comedian bekannt als Stoodge mit diesen Namen. Der Junge glaubt, sie beide haben den gleichen Haarschnitt. Mestral sieht da auch Gemeinsamkeiten. Stron fĂŒhlt sich aber als Warpfeld-Ingenieur total unterfordert. T'Mir will deshalb, dass er ihr bei der Konstruktion eines Subraum-Transceivers hilft. Doch das hĂ€lt der Vulkanier fĂŒr unmöglich. T'Mir befĂŒrchtet, dass sie sterben werden, wenn sie hier bleiben, denn diese Welt steht am Rande der Selbstauslöschung. Mestral sieht das anders. Die Vulkanierin hĂ€lt ihn deshalb fĂŒr verblendet und kann nicht verstehen, wie er Stunden vor diesem idiotischen GerĂ€t namens Fernseher verbringen kann. Er findet aber, dass sie vielleicht eine positivere Sicht auf die Menschen hĂ€tte, wenn sie sie aufmerksamer beobachten wĂŒrde. Dass sie jedes bisschen Technologie nur dazu verwenden um sich gegenseitig zu töten, unterscheidet sie nicht von den Vulkaniern vor einigen Jahrhunderten. Mestral glaubt, dass sie nur noch nicht ihr Potential erkannt haben. Sie zeigen großes EinfĂŒhlungsvermögen und MitgefĂŒhl. Sogar sie wurden willkommen geheißen. T'Mir glaubt jedoch, dass sich dies blitzartig Ă€ndern wĂŒrde, wĂŒssten die Menschen, wer sie wirklich sind. Mestral macht sich deshalb auf den Weg. Er will angeblich zum Schiff. Er findet die Antenne des Fernsehers zu schwach und will sie mit einem Wellenformdiskriminator verbessern. Er will gleich gehen, denn "I Love Lucy" kommt heute abend. Doch anstatt zum Schiff zu gehen, trifft er sich in der Ortschaft mit Maggie, die ihn mit einem Auto abholt. Kritisch schaut T'Mir den beiden hinterher, wie sie die Stadt verlassen.

Einige Zeit spĂ€ter kehren Mestral und Maggie nach Carbon Creek zurĂŒck. Sie beide waren bei einem Baseball-Spiel in Doyles Town und der Vulkanier fand es wesentlich besser als im Fernsehen. Maggie schlĂ€gt daher vor, nĂ€chste Woche wieder ein Spiel zu besuchen oder vielleicht ins Kino zu gehen. Mestral findet dies reizend. Da er immer seine MĂŒtze trĂ€gt, fragt sich die junge Frau, ob er irgendetwas darunter verbirgt - einen spitzen Kopf? Ist er etwa vom Mars? Da er zurĂŒckhaltend reagiert, entschuldigt sie sich sofort, doch Mestral ist gar nicht beleidigt. Er will eher wissen, was aus ihrem Mann geworden ist. Sie erzĂ€hlt, dass er sie vor langer Zeit verlassen hat. Jack bekommt hin und wieder Briefe von ihm. Das letzte, was sie von ihm - Harry - hörten, war, dass er nach Phoenix gezogen ist. Sie hat gehofft, dass er dabei helfen könnte, dass Jack aufs College gehen kann, doch da lag sie falsch. Da fĂ€ngt sie zu weinen an. Da sie zurĂŒck ins Pine Tree muss, verabschiedet sie sich bei Mestral mit einem Kuss. Da er mehr als ĂŒberrascht ist, entschuldigt sich Maggie abermals. Er macht ihr aber klar, dass er es sehr ... freundlich fand. Sie hat gehofft, dass es ein bisschen mehr als nur freundlich war. Mestral sagte ja auch, dass es sehr freundlich war. Da entdecken die beiden, dass sie von T'Mir beobachtet werden. Mestral beschließt deshalb zu gehen und bedankt sich noch einmal. Er kann gegenĂŒber T'Mir nun nicht mehr leugnen, dass er bei einem Baseballspiel war. Maggie hatte ihn dazu eingeladen. Er musste lĂŒgen, sonst hĂ€tte T'Mir ihn nie gehen lassen. Er beging zwar eine intime AktivitĂ€t, doch er hat nicht damit angefangen. T'Mir erklĂ€rt beinahe wĂŒtend, dass er jeglichen Kontakt zu dieser Frau aufgeben soll, doch das kann sie nicht fĂŒr ihn entscheiden. FĂŒr ihn ist ihre Mission lĂ€ngst vorbei. Er findet, es ist Zeit dafĂŒr, die Tatsache zu akzeptieren, dass sie niemals diese Welt verlassen werden.
SpĂ€t in der Nacht rĂ€umt T'Mir noch im Pine Tree auf und blĂ€st alle Kerzen aus. Als sie sich eine Kerze nĂ€her betrachtet, beschließt sie, zu meditieren. Da steht plötzlich Jack neben ihr, der eigentlich nur ein paar Runden Pool allein spielen wollte. Er fragt, ob sie nur ihren Geist befreien wollte oder ob sie bei ihrer Meditation etwas höheres anstrebt. Er hat viel Zeit in der Bibliothek verbracht und viel gelernt - auch ĂŒber Meditation. Buddhistische Mönche meditieren jeden Tag. In Indien gibt es Esoteriker, die Fakire genannt werden. Sie haben die FĂ€higkeiten, mit bloßem Willem ihren Herzschlag fast stoppen. T'Mir erklĂ€rt ihm, dass er ĂŒberrascht wĂ€re, was ein disziplinierter Geist alles erreichen kann. Jack erzĂ€hlt, dass er auch viel ĂŒber Astronomie und Literatur gelesen hat. Manchmal nimmt er sich einfach ein Buch heraus und beginnt zu lesen. Er fragt sich, was T'Mir gern liest. Diese erklĂ€rt, dass sie auch an Astronomie interessiert ist. Das freut Jack und er berichtet, dass man Minuten nach dem Sonnenuntergang den Sputnik mit bloßem Auge sehen kann. Er wĂŒrde ihn ihr gern zeigen, doch T'Mir meint, dass sie ihn bereits gesehen hat. Da lĂ€sst der Junge die Vulkanierin weiter in Ruhe meditieren, die sich eingestehen muss, dass dieses GesprĂ€ch sehr angenehm war.
Beim Schichtwechsel in der Kohlenmine trifft Mestral Billy, der Eintrittskarten fĂŒr das Baseball-Spiel am kommenden Wochenende hat. Alle, auch Maggie und Jack gehen hin. Mestral tut es jedoch leid, er kann nicht hingehen. Gerade als Billy fragen möchte, wieso, gibt es eine Explosion in einem der SchĂ€chte. Sofort fliehen alle Minenarbeiter aus dem Bergwerk.
Kurze Zeit spĂ€ter durchsucht Mestral das abgestĂŒrzte vulkanische Raumschiff nach einer Partikelwaffe. T'Mir kommt zu ihm, um ihn zu stoppen. Mestral möchte aber 12 Minenarbeiter, die eingeschlossen sind, helfen. Die Menschen könnten Tage brauchen, um sie zu befreien. Sie werden sterben, wenn sie nicht eingreifen. Mestral ist sicher, dass sie es verhindern können, dass sie die Partikelwaffe sehen. T'Mir schĂ€tzt aber, dass die Menschen nur sechzig bis siebzig Jahre alt werden - da kommt es auf wenige Jahre mehr oder weniger nicht an. Stron möchte die Kultur nicht dekontaminieren. Doch Mestral weiß, dass dies nichts mit Dekontaminierung zu tun hat. Es hat etwas mit MitgefĂŒhl zu tun. Seine Freunde sind eingeschlossen und er wird ihnen helfen. Die beiden sollen nicht versuchen, ihn aufzuhalten.

WĂ€hrend die Menschen fieberhaft versuchen, mit Presslufthammer, Pickel und Schaufel die Eingeschlossenen zu retten, begibt sich Mestral in einen der NebenschĂ€chte. Er hĂ€lt ĂŒber einen Kommunikator Kontakt mit T'Mir, die ihm von außen mit einem Scanner hilft und sagt, wie er gehen muss. Er kommt so zu einer Felswand, die direkt an den verschĂŒtteten Schacht grenzt. Sie rĂ€t ihm dort den Streuungsradius seiner Partikelwaffe auf 7 Grad einzustellen. Er muss sich so ĂŒber zwei Meter durch den Fels schneiden. Danach hat er Zugang zu den VerschĂŒtteten, die etwa 30 Meter entfernt sind und sich freuen, dass sie jemand rettet. Nach der Rettung der 12 Minenarbeiter wurde Mestral zu einem Helden...
Archer fragt sich, ob die Leute nicht gefragt haben, wie sie gerettet wurden. T'Pol ist sich da sicher, aber niemand hat je die Wahrheit herausgefunden. Weitere drei Monate vergingen...
Alle Vulkanier hatten sich damit abgefunden, dass sie die Erde nie verlassen werden als sich plötzlich ihr Kommunikator meldet. Es meldet sich Captain Talos vom vulkanischen Schiff Toval. Sie kommen aufgrund des Notrufs. Dieser wurde von einem Tellariten-Frachter empfangen, der einige Zeit brauchte, um ihn an das Hohe Kommando weiterzuleiten. Sie fliegen gerade ins Sonnensystem ein. Man soll die Vulkanier in 3 Tagen am Absturzplatz treffen. Sowohl T'Mir als auch Stron scheinen erleichtert zu sein, dass Rettung naht, doch Mestral merkt man an, dass er gar nicht so gern nach Hause möchte.

Am nĂ€chsten Tag fegt T'Mir gerade vor dem Pine Tree, als Jack mit dem Auto zurĂŒck nach Hause kommt. Er hat gehört, dass sie abreisen möchte. Sie erzĂ€hlt dass sie nach Hause fĂ€hrt, in den Norden. Jack gesteht, dass er sie vermissen wird. Sie ist eine der interessantesten Menschen, denen er je begegnet ist. Sie ist sich sicher, dass er noch viele interessante Menschen am College kennenlernen wird. Da erklĂ€rt der Junge, dass er dahin wohl nicht gehen wird. Sie haben nicht genĂŒgend Geld zusammenbekommen, dass er hingehen kann. Zahltag ist am kommenden Freitag und bis dahin wird das Gesparte nicht ausreichen. Er möchte weiterhin sparen, sich einen Job suchen, wahrscheinlich in der Mine, denn es gibt kaum andere Arbeit in der Gegend. Heimlich belauscht Maggie das GesprĂ€ch. T'Mir fragt, ob er nĂ€chstes Jahr wieder ein Stipendium bekommen könnte, doch darauf besteht wenig Hoffnung. Die Vulkanierin ist aber sicher, dass es ihm wieder angeboten wird. Wenn nicht, will Jack immer in die Bibliothek gehen. Er wĂŒnscht T'Mir viel GlĂŒck im Norden. Carbon Creek ist nicht unbedingt ein Urlaubsort, aber er hofft, dass sie ihn besuchen kommt. Maggie gesellt sich zu T'Mir und erzĂ€hlt, dass Jack bei den Aufnahmetests die höchste Punktzahl im ganzen Bundesstaat hatte. Sie findet das nicht fair.
T'Mir durchsucht daraufhin auch das abgestĂŒrzte Schiff. In einem Schrank findet sie ein kleines schwarzes TĂ€schchen. Sie setzt sich daraufhin in einen Zug, um in die Stadt zu fahren. Dort begibt sie sich in ein Haus, wo bereits ein GeschĂ€ftsmann auf sie wartet. Sie bringt ihm eine Erfindung, die die Welt verĂ€ndern wird. Aus ihrer blau-roten Handtasche holt sie das kleine schwarze TĂ€schchen heraus. Die Erfindung dabei ist der Verschlussmechanismus - ein Klettverschluss! Der GeschĂ€ftsmann ist sofort davon fasziniert und sieht schon die Dollars in seine Taschen fließen. T'Mir hat dafĂŒr deshalb einiges an Dollar-Noten bekommen, die sie in ihrer Handtasche verstaut.
Als Maggie am nĂ€chsten Morgen hinter den Tresen geht, traut sie ihren Augen nicht. Das Glas mit dem Geld fĂŒr Jacks Studium ist randvoll mit Dollar-Noten. Sofort ruft sie ihren Sohn wĂ€hrend T'Mir ihr zusieht.

Am Vorabend der Abreise bastelt Stron noch immer an Ms. Garrets Staubsauger, obwohl er seinen Job lĂ€ngst gekĂŒndigt hat. Mestral findet es schade, dass sie die Leute einfach verlassen, ohne eine Erfahrung zu machen, die ihnen von den Menschen ageboten wird. Stron fragt was das sein kann. Alkohol? Gefrorene FischstĂ€bchen? Atomare Selbstauslöschung? Mestral sieht jedoch viel mehr in den Menschen. Die beiden anderen verschließen sich nur vor ihnen. Stron hat jedoch genug gesehen - Mestral dagegen nicht. Er plant, auf der Erde zu bleiben. Die Menschen stehen davor, riesige Schritte in ideologischen Dingen und der Technologie zu machen. Er hat die einmalige Gelegenheit, eine aufstrebende Spezies zu studieren. Stron findet, dass er dies bereits getan hat, mehr als sie vorhatten. Seine Pflicht liegt nun daran, nach Vulcan zurĂŒckzukehren und seine Entdeckungen zu melden. Mestral will aber mehr ĂŒber diese Leute lernen. T'Mir fragt sich aber, ob es um alle geht oder nur um einen Menschen. Mestral versichert, dass dies nichts mit Maggie zu tun hat. Sie hat ihm geholfen, ihre Kultur schĂ€tzen zu lernen. Er möchte jedoch nicht in Carbon Creek bleiben. Er will zuerst in eine der grĂ¶ĂŸeren StĂ€dte ziehen. Danach weiß er noch nichts genaues. Stron ist sicher, dass das Hohe Kommando dies nie erlauben wird. T'Mir scheint jedoch nichts dagegen zu haben. Sie möchte fĂŒr ihn einen Platz auf dem nĂ€chsten Beobachtungsschiff arrangieren, das womöglich nach 20 Jahren wieder zur Erde kommt, um die Menschen aus dem Orbit zu beobachten. Mestral findet dies nicht genug.
Am nĂ€chsten Abend landet das vulkanische Beobachtungsschiff in der NĂ€he der Absturzstelle, um die Vulkanier abzuholen. Talos fragt, wo der Captain von T'Mirs Schiff ist. Sie erzĂ€hlt, dass er beim Absturz getötet wurde, genau wie Mestral. Sie haben die Leichen begraben. Stron geht sofort mit den anderen Vulkaniern an Bord, wĂ€hrend sich T'Mir noch einmal umdreht und auf Carbon Creek zurĂŒckblickt - mit alle ihren Erinnerungen, die sie von diesen Ort mit sich nimmt. Kurz darauf hebt das vulkanische Schiff ab, um in Richtung Vulcan zu fliegen...
Trip kann sich noch immer nicht damit abfinden. T'Pol hat soeben die menschlichen GeschichtsbĂŒcher neu geschrieben. Die Vulkanierin sieht darin nur eine Fußnote, doch fĂŒr Trip ist es so, als wĂ€re Neil Armstrong nicht der erste Mensch auf dem Mond gewesen, worauf T'Pol anmerkt, dass er das vielleicht auch nicht war. T'Pol erzĂ€hlt, dass Mestral wahrscheinlich den Rest seines Lebens auf der Erde verbrachte, was mehr als 150 Jahre sein könnten. FĂŒr Trip unverstĂ€ndlich. Ein Außerirdischer strandet in den 1950ern auf der Erde, durchlebt 30 PrĂ€sidenten, reist um die Welt und niemand nimmt eine Notiz von ihm? Was geschah, als er das zeitliche segnete? Hat der Bestattungsunternehmer einfach seine Ohren ignoriert? Er findet, dass es eine richtig gute Geschichte war, fragt sich aber, ob sie je passiert ist. T'Pol schweigt sich darĂŒber aber aus, sie sollte nur eine Geschichte erzĂ€hlen. Archer weiß, dass sie in Carbon Creek war. Aber die Vulkanierin hat wĂ€hrend ihrer Zeit auf der Erde auch den Yellowstone Park und die Höhlen in Karlsbad besucht. Sie ist Wissenschaftlerin, wozu auch die Geologie gehört. Sie dankt den beiden fĂŒr die Gastfreundschaft. Archer war es eine Freude. Sie hat sie zumindest gut unterhalten.
Nachdem sich T'Pol fĂŒr die Nacht zurecht gemacht hat, öffnet sie das untere Fach eines SchrĂ€nkchen und holt ein schwarzes Tuch heraus. Darin eingewickelt befindet sich die Handtasche T'Mirs, die sie verwendete, um das Geld fĂŒr Jacks Studium nach Carbon Creek zu bringen. Ist ihre Geschichte also doch war?




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