Enterprise


:: Staffel Eins
:: Staffel Zwei
:: Staffel Drei
:: Staffel Vier


:: 2x01 Shockwave, Part II
:: 2x02 Carbon Creek
:: 2x03 Minefield
:: 2x04 Dead Stop
:: 2x05 A Night in Sickbay
:: 2x06 Marauders
:: 2x07 The Seventh
:: 2x08 The Communicator
:: 2x09 Singularity
:: 2x10 Vanishing Point
:: 2x11 Precious Cargo
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:: 2x13 Dawn
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Episodenlogbuch


2x01 "Shockwave, Part II"

[Die Schockwelle, Teil II]


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 Synopsis
Noch immer ist die Enterprise von Suliban-Zellschiffen umgeben. T'Pol macht Silik noch einmal klar, dass Archer nicht an Bord ist. Seine Sensoren mĂŒssten das doch bestĂ€tigen. Da er ihr nicht glaubt, bittet die Subcommander ihn an Bord. Er soll sich selbst davon ĂŒberzeugen. Der Suliban ist einverstanden. Reed sendet sofort Sicherheitsteams zu den Andockschleusen, doch T'Pol ruft sie zurĂŒck. Trip findet das verrĂŒckt, schließlich könnten die Suliban die Enterprise ĂŒbernehmen. Doch 30 Zellschiffe zielen bereits auf den Warpkern der Enterprise, sie haben keine andere Wahl und Commander Tucker hat auch keinen besseren Vorschlag.
Archer und Daniels laufen durch die TrĂŒmmer des 31. Jahrhunderts. Keine Menschenseele ist zu sehen. Archer fragt sich, was Daniels dann hier macht, da dieser Ort vor sehr langer Zeit zerstört wurde. Daniels macht ihm klar, dass Zeitreisen viel komplizierter ist, als irgendein H.G. Wells Roman. Er könnte es nicht verstehen. Doch Archer gibt nicht auf. Er verdient eine Antwort. Daniels hat jedoch keine Antworten und eigentlich sollte er, wie Archer schon sagte, nicht hier sein und der Captain auch nicht. Aber sie sind hier. Man hat Archer hierher gebracht, um die Zeitlinie zu schĂŒtzen, doch irgendwas ist verdammt schiefgelaufen. Da fĂ€llt Daniels auf, das etwas wichtiges fehlt. Er vermisst ein Monument, dass in der gleichen Straße wie eine Bibliothek stand. Doch es sieht so aus, als hĂ€tte es nie existiert. Archer versteht nicht, warum dies ein Problem sein sollte. Doch das Denkmal stand fĂŒr eine Organisation - fĂŒr die Föderation. Sie existiert fĂŒr Archer noch nicht. Da Daniels ahnungslos umherirrt, schlĂ€gt der Captain vor, die Bibliothek aufzusuchen, von der er sprach. Der sieht wenig Hoffnung darin, denn alle Daten wurden elektronisch gespeichert.
Die Bibliothek existiert tatsĂ€chlich noch, doch statt elektronischer Datenspeicher enthĂ€lt sie tausende von BĂŒchern. Archer schlĂ€gt vor, dass sie herausfinden, was Daniels den letzten tausend Jahren angetan hat, um ihn herzubringen.
In der Gegenwart finden die Suliban die Suliban-Datendisks auf der BrĂŒcke wieder, die Archer getohlen hat. Sie scheinen nicht dupliziert zu sein und mit Siliks Pistole auf sich gerichtet erklĂ€rt Hoshi, dass sie nicht genĂŒgend Zeit hatten, eine Kopie anzufertigen. Silik lĂ€sst die Waffen herunternehmen und schwört, dass alle bestraft werden, wenn sie Captain Archer auf der Enterprise finden. Weitere Suliban betreten die BrĂŒcke. Sie konnten Archer nicht finden. Sie haben jedoch etwas im Turbolift gefunden, dass nur zwei bis drei Stunden alt ist. Silik will wissen, was Archer mit dem Temporalen Kalten Krieg gemeint hat. T'Pol erzĂ€hlt, dass Archer glaubt, Crewman Daniels ist aus der Zukunft. Doch sie erinnert sich, wie Silik ihn getötet hat. Der zeigt ihr jedoch sein AnalysegerĂ€t. Im Turbolift gibt es eine temporale Signatur. Die Subcommander gibt zu, dass Archer genau diesen Turbolift betreten hat. Silik sieht ein, dass sie ihn vielleicht doch nicht belogen hat. Trip soll alle COMM-Systeme und Computer-Terminals abschalten, außer die Systeme im Maschinenraum und auf der BrĂŒcke. Die Crew soll in ihre Quartiere gesperrt werden.

Auf der Erde im Sternenflottenhauptquartier in San Francisco ist Botschafter Soval erzĂŒrnt darĂŒber, dass die Enterprise drei Tage ĂŒberfĂ€llig ist. Admiral Forrest versichert ihm aber, dass Archer mit dem Beweis zurĂŒckkommen wollte, dass sie nicht fĂŒr die Zerstörung der Kolonie verantwortlich sind. Doch Subcommander T'Pol und Doktor Phlox sollten schon seit drei Tagen an Bord des vulkanischen Schiffes D'Kir sein. Commander Williams fragt Soval, ob die D'Kir die Enterprise mit ihren Langstreckensensoren entdeckt hat. Soval lenkt jedoch vom Thema ab und behauptet, Archer sei fĂŒr den Tod von 3000 Kolonisten verantwortlich. Seine Mission ist vorbei. Forrest will jedoch eine Antwort auf Williams Frage. Soval erzĂ€hlt, dass die D'Kir gemeldet hat, dass die Enterprise von zahlreichen anderen Schiffen umgeben war. Sie sind nicht lĂ€nger in Sensorenreichweite. Sie konnten den Typ der anderen Schiffe nicht feststellen, da sie zu weit entfernt waren. Da die Enterprise die Befehle missachtet hat, schickt er die D'Kir zur Verfolgung nach. Er spricht zwar nicht mit Archer, aber mit T'Pol, die mit der auferlegten Strafe nicht zufrieden ist. Deshalb nimmt er an, dass sie gezwungen wurde, dies zu melden. Williams ist empört, Archer wĂŒrde niemals T'Pol als Geisel nehmen. Forrest ist jedoch mit Sovals Plan einverstanden. Er soll sein Schiff losschicken, Archer hatte sicher einen guten Grund, nicht am Treffpunkt zu erscheinen.

Die Enterprise wurde zu einer Suliban-Helix-Station inmitten eines roten Nebels geflogen, an der sie nun angedockt ist. In seiner temporalen Kammer versucht Silik vergeblich mit dem Unbekannten aus der Zukunft Kontakt aufzunehmen. Dies muss scheitern, da die Zukunft, in der er existierte, nicht mehr exitiert. Ein zweiter Suliban Soldat vermutet, dass der Fremde einfach wĂŒtend ist, da man Archer nicht gefunden hat. Genau aus diesem Grund braucht Silik auch neue Instruktionen. Der Soldat schlĂ€gt vor, die Enterprise zu zerstören, da sie den Befehl dazu von dem Fremden bekommen haben. Doch Silik will erst neue Instruktionen, wenn Archer durch die Zeit gezogen wurde. WĂŒtend lĂ€sst er die Chirurgen sich vorbereiten, man soll ihm die Vulkanierin bringen.
Die Bibliothek zu durchsuchen ist nicht gerade eine leichte Aufgabe. Archer hat nicht einen Hinweis auf diese Föderation gefunden, ĂŒber die Daniels gesprochen hat. Der glaubt auch nicht, dass es noch welche gibt, da Archer nicht da war. Der Captain kann nicht glauben, dass sich die komplette Geschichte Ă€ndert, nur weil er eines Tages verschwindet. Daniels hat sich die Geschichte des 21. und 22. Jahrhunderts angesehen. Alles sieht richtig aus - bis zum Warp 5-Programm. Danach ging alles schief - und nur weil man ihn hierhergeholt hat. Da entdeckt der Captain ein Buch mit dem Titel "Das Romulanische Sternen-Imperium", doch Daniels rĂ€t ihm davon ab, es zu lesen. Jonathan versteht nicht, was er getan haben könnte, das so wichtig war. Daniels weiß, dass es nicht nur er war. Aber es waren Ereignisse, die er ausgelöst hat. Archer möchte mehr ĂŒber die richtige Zeitlinie wissen, war er Teil dieser Föderation? Daniels schweigt sich aber aus. Silik wollte den Captain haben, nicht die Datendisks. Die Leute, mit denen er in Kontakt steht, sind mehr an Archer interessiert als der Enterprise die Schuld an der Zerstörung der Kolonie zu geben. Sie scheinen zu wissen, welche Rolle er in einem Monat oder in den folgenden Jahren spielt. Durch seinen Abzug aus dem 21. Jahrhundert geschah genau das, was Daniels verhindern wollte. Die einzige Chance, die er nun hat. um seine Geschichte wiederherzustellen, liegt darin, Archer zurĂŒckzuschicken. FĂŒr Archer klingt das nach einem Ei-und-Huhn-Problem. Die Zeitportale sind verschwunden, sĂ€mtliche Technologie - es gibt nicht einmal ElektrizitĂ€t. Will Daniels aus einem Fahrrad eine Zeitmaschine bauen? Doch Daniels glaubt, dass sie nicht einmal eine Zeitmaschine brauchen. Er möchte Archers Kommunikator und Scanner haben. Die Leute, die mit den Suliban zusammenarbeiten, kommen aus einer Zeit vor 300 Jahren. Sie können nicht durch die Zeit reisen, haben jedoch einen Weg gefunden, Bilder von ihnen durch die Zeit zu schicken, um zu kommunizieren. Er kann dies zwar nicht mit den beiden GerĂ€ten machen, doch es ist gar nicht so viel komplizierter. Wie man es macht, lernte er bereits in der High School. Sie brauchen jedoch ein paar Dinge, die vielleicht nicht so einfach aufzutreiben sind. Archer will sofort damit anfangen.

In der Helix verhören die Suliban derweil T'Pol mit Wahrheitsdrogen. Sie kann ihnen nicht sagen, wo Archer ist. Silik will wissen, mit wem aus der Zukunft sie zusammenarbeitet. Völlig unter Drogen stehend erklĂ€rt sie, dass der vulkanische Wissenschaftsdirektor herausgefunden hat, dass Zeitreisen unmöglich sind. Captain Archer glaubt jedoch, Daniels kĂ€me aus der Zukunft. Er sagte, er hĂ€tte Daniels zwei Tage zuvor gesehen. Silik will wissen, ob Daniels ihn in die Zukunft oder Vergangenheit entfĂŒhrt hat. Doch T'Pol wiederholt, dass der vulkanische Wissenschaftsdirektor herausgefunden hat, dass Zeitreisen unmöglich sind.
Im 31. Jahrhundert nimmt Daniels Archers Scanner auseinander. Archer hat einen riesigen Suppenlöffel gefunden, der seiner Meinung nach aus Kupfer bestehen mĂŒsste. Daniels bestĂ€tigt dies und braucht viele kleine Streifen nicht stĂ€rker als 1 mm dick von diesem Metall. Mit einem Stein schlĂ€gt der Captain die Streifen ab.
Reed ist in seinem Quartier mehr als nur nervös und lĂ€uft auf und ab. Da meldet sich sein COMM-Panel neben der TĂŒr mit unverstĂ€ndlichen Lauten. Deshalb schlĂ€gt er vor, die SubĂŒbertragungswelle zu modulieren. Es wird besser aber noch versteht man nichts. Nachdem das Signal auch noch verstĂ€rkt ist, hört man Trip ĂŒber das GerĂ€t. Der jagt das Signal durch das EPS-Gitter und kann so trotz abgeschalteter COMM-Systeme mit allen Quartieren auf dem B-Deck sprechen. Trip macht sich Sorgen, da er aus irgendeinem Grund keinen Kontakt zu T'Pol bekommt. Hoshi und Travis sind auf dem C-Deckk untergebracht. Reed möchte einen Plan ausarbeiten, wie man die Suliban ĂŒberwĂ€ltigt, doch Trip will erst Kontakt zu den Quartieren auf dem C-Deck herstellen.

Archer klopft mit einem Stein kleine KupferdrĂ€hte flach wĂ€hrend Daniels sie verwendet, um den Kommunikator und den Scanner zu modifizieren. Er hat zwar noch die Raumkoordinaten von Archers Abreise, aber ohne Quantendiskriminator wird es sehr schwer werden, Kontakt mit der Enterprise aufzunehmen an dem Tag, als er ging. Quantendiskriminatoren mussten sie in der High School nicht bauen, sie waren in jeden Schreibtisch eingebaut. Archer will wissen, warum sie nicht eine Woche oder einen Monat eher Kontakt mit der Enterprise aufnehmen. Doch Daniels hat bereits den grĂ¶ĂŸten Fehler im Zeitreisen heute morgen gemacht. Er will es nicht noch schlimmer machen.
Die Suliban bringen die völlig geschwĂ€chte T'Pol zurĂŒck in ihr Quartier. Durch die Drogen ist sie noch völlig neben sich und beginnt zu frieren. Sie schleppt sich in ihr Badezimmer und wĂ€scht sich die Spuren des Verhörs aus dem Gesicht. Danach legt sie sich zur Ruhe. Da hört man verzerrt Captain Archers Stimme und hinter ihr er scheint ein schwaches holographisches Bild seines Kopfes. Sie glaubt nicht was sie hört, Archer ist verschwunden, es gibt nur eine temporale Signatur. Doch Jonathan gibt nicht auf und erklĂ€rt, dass Daniels ihn zu sich geholt hat, deshalb ist die temporale Signatur vorhanden. Er fragt, ob sie in Ordnung ist. Sie meint, dass der wissenschaftliche Vulkan-Direktor herausgefunden hat, dass Zeitreisen nicht fair sind. Archer will wissen, wo die Enterprise ist. T'Pol erklĂ€rt, dass sie eine Helix von ihrem Fenster aus sieht. Archer möchte, dass sie ihm zu hört. Er braucht ihre Hilfe. Sie muss einen Weg finden, in Daniels Quartier zu kommen. Er braucht ein StĂŒck Technologie von dort. Da T'Pol verstört ist, rĂ€t er ihr, einen klaren Kopf zu bewahren, denn hier steht viel mehr auf dem Spiel, als ihn nur zurĂŒckzubringen oder die Mission der Enterprise zu retten. Sie soll ihm sehr gut zuhören und ihm vertrauen.

Kurze Zeit spĂ€ter versuchen die anderen FĂŒhrungsoffiziere irgendwie ihre TĂŒren zu öffnen. Trip muss jedoch feststellen, dass dies unmöglich ist. Travis schlĂ€gt deshalb die SchĂ€chte vor, in denen die EPS-Leitungen liegen. Reed weiß aber, dass sie sehr eng sind, nur ein Kind oder ein kleiner Erwachsener wĂŒrde hindurchpassen - jemand wie Hoshi. Der ist jedoch nicht wohl bei dem Gedanken. Sie wĂŒrde lieber etwas ĂŒbersetzen, denn sie ist sehr klaustrophobisch. Crewman Naman wĂŒrde auch noch hindurchpassen, doch T'Pol weiß, dass sie keine Zeit haben, auch zu ihm eine Verbindung herzustellen. Hoshi soll zu Doktor Phlox' Quartier kriechen, der etwa 40 Meter von ihr entfernt ist und dann zu Malcolm Reed gehen. Alle verlassen sich auf sie.
Nur noch mit ihrem Top und einer Hose bekleidet kriecht der junge FĂ€hnrich durch die engen WartungsschĂ€chte der Enterprise. Sie passt gerade so an den dicken EPS-Leitungen vorbei und schafft es bis zu einem LĂŒftungsgitter ĂŒber einem Korridor. Dort sieht sie zwei Suliban-Soldaten auf Streife. Vorsichtig kriecht sie darĂŒber hinweg.
Dr. Phlox bereitet wĂ€hrendessen zwei Hyposprays mit Narkotika vor, als es plötzlich klopft. Er öffnet die Klappe zum Wartungsschacht an der Decke und bekommt nur einen Arm von Hoshi zu sehen. Er ĂŒbergibt ihr die Hyposprays und wĂŒnscht der FĂ€hnrich noch viel GlĂŒck und sie macht sich so schnell wie möglich auf den RĂŒckweg. Sie erreicht erneut das LĂŒftungsgitter zum Korridor. Schon fast in Panik stĂ¶ĂŸt sie es auf und lĂ€sst sich vorsichtig hinunter. Sie passt gerade so durch die Öffnung und bleibt mit ihrem Shirt dummerweise an einem Haken der LĂŒftungsklappe hĂ€ngen - so dass sie ihr Shirt verliert.
Oben ohne erreicht sie Reeds Quartier und möchte, dass er nichts sagt, sondern nur so schnell wie möglich ihr ein neues Shirt besorgt. Etwas verstört hört der Lieutenant auf Hoshi und greift sich ein KleidungsstĂŒck aus seinem Spind.

Die Suliban-Streife entdeckt im Transporterraum T'Pol, die am Boden kauert und total verstört wirkt, als leide sie heftig an den Nachwirkungen ihres Verhörs. Als sie die Vulkanierin wegschleppen wollen, schreit diese um Hilfe. Aus Luken an der Decke tauchen Reed und Trip auf und betĂ€uben mit Phlox' Hyposprays die Vulkanier - es war eine perfekt geplante Falle. Man nimmt den Suliban die Waffen ab und bringt sie beiseite. T'Pol ist etwas sauer, dass die beiden erst so spĂ€t ihr zu Hilfe kamen. Trip wollte aber sichergehen, dass die Suliban abgelenkt sind. Er fragt, ob Reed wirklich seinen Plan durchfĂŒhren will, es wird ziemlich schlimm werden. Der ist sich aber sicher, dass es getan werden muss. Er bekommt 30 Minuten und geht. T'Pol ĂŒberreicht Hoshi die beiden Hyposprays. Sie soll in der Zwischenzeit die Suliban ĂŒberwachen und wenn notwendig erneut betĂ€uben. Zusammen mit Trip macht sich die Vulkanierin auf den Weg.
Drei Suliban-Soldaten betreten einen Turbolift. Kurz darauf taucht aus einer Wartungsklappe an der Wand neben dem Lift Reed auf. Er begibt sich schnell zu Daniels Quartier und entfernt die Versiegelung, um in das Innere zu kommen. Er öffnet eine der SpindtĂŒren. Wie sich herausstellt ist die TĂŒr mehr, als sie zu sein scheint. Er kann in sie tief hineingreifen und findet ein GerĂ€t, das wie ein Schreibtablett aussieht mit einer weißen runden FlĂ€che am linken unteren Rand. Er verlĂ€sst das Quartier daraufhin wieder und bringt erneut die Versiegelung an. Als er sich umdreht, ist er bereits von zwei Suliban-Soldaten umstellt, die mit ihren Disruptoren auf ihn zielen. Gelassen nimmt er sein Schicksal hin, denn dies ist Teil des Planes.
Auf der BrĂŒcke wird Malcolm daraufhin brutalst von Silik verhört. Der findet Reeds Tat unheimlich dumm, da er doch hĂ€tte wissen mĂŒssen, dass sie Daniels Quartier beobachten. Der Suliban möchte wissen, was das GerĂ€t ist und was es tut. Doch Malcolm hat nicht die geringste Ahnung und kassiert dafĂŒr eine Schlag mitten ins Gesicht. Er gibt unter Schmerzen vor, dass er es zerstören sollte - von Captain Archer aus, bevor er von Bord ging. Er wollte nicht, dass die Suliban es finden. Reed glaubt, dass man damit jemanden kontaktieren kann, weiß aber nicht, wen. Silik freut dies zu hören, da er doch seinen Mann aus der Zukunft nicht mehr erreichen kann.

Im Maschinenraum patrouillieren die Suliban Ă€ußerst aufmerksam, doch sie entdecken das Angriffsteam nicht, dass den Raum erreicht. Mit Phasenpistolen und T'Pols vulkanischen Nackengriff werden alle Suliban ausgeschaltet. Trip macht sich daraufhin sofort an die Arbeit und nimmt Einstellungen am Warpkern vor.
Silik ist inzwischen in die Helix zu seiner temporalen Kammer zurĂŒckgekehrt. Dort versucht er das GerĂ€t aus Daniels Quartier zu aktivieren. Es scheint sogar zu funktionieren, denn ein LĂ€mpchen beginnt zu blinken.
Auf der BrĂŒcke der Enterprise registrieren die Suliban seltsame Werte aus dem Maschinenraum. Von dort meldet sich auch niemand. Der Suliban-Soldat auf der BrĂŒcke meldet sich deshalb bei Silik. Der Antimateristrom wurde komprimiert. Er hat deshalb Soldaten in den Maschinenraum geschickt. Silik will auf dem Laufenden gehalten werden.
Im Maschinenraum zeigen alle Anzeigen, dass ein Warpkernbruch kurz bevorsteht. Leitungen explodieren, Plasma tritt aus. Die Suliban-Soldaten fliehen.
Als Silik ein schwaches Flackern von dem GerÀt empfÀngt, meldet sich sein Soldat wieder. Er berichtet, dass die Menschen Selbstmord begehen wollen, indem sie den Reaktor in die Luft jagen. Silik möchte die Helix nicht gefÀhrden und befiehlt, die Soldaten zu evakuieren und die Enterprise aus dem Nebel zu ziehen. Dann widmet er sich wieder seinem schwachen Signal.
Schnell fliehen die Suliban von Bord. Vier Schiffe ziehen die Enterprise daraufhin aus dem Nebel. Blaues Plasma tritt aus den Warpgondeln aus. Silik gelingt es tatsÀchlich Kontakt zu jemanden herzustellen. Als die Enterprise aus dem Nebel ist, verlassen die Traktorschiffe der Suliban schnell die Gefahrenzone. Die Gondeln scheinen zu explodieren. Doch kurz darauf ist alles am Antrieb der Enterprise wieder intakt und sie geht befreit sofort auf Warp.
Travis meldet auf der BrĂŒcke, dass der Antimateriestrom wieder normal ist. Die Steuerbordgondel ist von der Reaktorbruch-TĂ€uschung noch etwas mitgenommen, aber ansonsten ist alles okay. Hoshi meldet, dass sie von 35 Zellschiffen der Suliban verfolgt werden. Travis soll den Kurs und die Geschwindigkeit halten.
Silik versucht sich bei dem Fremden zu entschuldigen, dass er ihn in den letzten beiden Tagen nicht erreicht hat. Er hat getan, was ihm gesagt wurde, doch Archer war nicht auf der Enterprise. Es gab eine Art temporale Signatur, er braucht nun Instruktionen. Er weiß zudem nicht, wie er das GerĂ€t bedienen soll und braucht die Hilfe des Mannes aus der Zukunft. Da sagt der Fremde etwas, man kann es jedoch nicht verstehen. Als Silik möchte, dass er es wiederholen soll, nimmt die Silouette des Fremden Anlauf und materialisiert sich beim Verlassen der Kommunikationsplattform. Es ist Archer, der Silik mit einem Tritt ĂŒberwĂ€ltigen kann. Er nimmt ihn als Geisel und warnt ihn, sollte er versuchen, seine Gestalt zu verĂ€ndern, wird er ihm den Kopf wegschießen.

Archer verlangt, dass Silik sie beide unerkannt aus dem Nebel bringt, der ist jedoch von dem Gedanken besessen, immer noch mit dem Unbekannten aus der Zukunft sprechen zu können und schreit der Plattform zu, dass Archer bei ihm wĂ€re. Archer verlangt, dass Silik seine Zell-Schiffe zurĂŒckruft und ihm die Datendisks zurĂŒckgibt. Er fĂŒhrt den Suliban aus der temporalen Kammer und zerstört beim Gehen Daniels Gerat mit einem Suliban-Disruptor.
Die Enterprise wird wĂ€hrendessen von allen Seiten von Zell-Schiffen und Traktorschiffen angegriffen. Es gibt noch kein Zeichen des vulkanischen Schiffes. Die Enterprise wird mehrere Male schwer getroffen und trĂ€gt einige SchĂ€den davon. T'Pol lĂ€sst den Kurs nach 10° Steuerbord Ă€ndern. Weitere Suliban-Schiffe holen auf die Enterprise auf. Trip aktiviert eine der Phaserkanonen und kann ein Suliban-Schiff zerstören. Doch die Enterprise gerĂ€t immer heftiger unter Beschuss, es scheint hoffnungslos zu sein. Die HĂŒllenpanzerung wird restlos beschĂ€digt. Doch plötzlich feuern die Suliban nicht mehr. Sie umzingeln das Schiff jedoch noch immer. Hoshi kann mit dem Langstreckensensor immer noch kein vulkanisches Schiff ausmachen. Da ziehen sich die Suliban zurĂŒck. Ein Zellschiff jedoch fliegt direkt auf die Enterprise zu und ruft das Schiff. T'Pol nimmt den Ruf entgegen. Als Trip Archers Stimme aus dem Zellschiff vernimmt, ist er mehr als erleichtert. Der Captain fĂŒhlt sich, als wĂ€re er ĂŒber tausend Jahre lang weg gewesen. T'Pol berichtet von Reeds Verletzungen, allen anderen geht es jedoch gut. Sie möchte wissen, warum die anderen Zellschiffe ihn nicht aufgehalten haben. Archer weiß, dass es nicht zu den Standard-Sternenflotten-Prozeduren gehört, aber er hat eine Geisel genommen - Silik. Wenn er aufwacht, sind sie lĂ€ngst ĂŒber alle Berge. Man lĂ€sst den Captain andocken.

"Captains Starlog, Nachtrag. Wir haben uns mit dem vulkanischen Schiff D'Kir getroffen. Es scheint, als wĂŒrde die Sternenflotte und das Hohe Kommando begierig darauf sein, ĂŒber die Zukunft unserer Mission zu diskutieren." Soval akzeptiert Archers Geschichte nicht, wie er an die Suliban-Datendisks herangekommen ist. Dennoch beweisen sie, dass die Enterprise nicht fĂŒr die Zerstörung der Kolonie verantwortlich war. In weniger als einem Jahr hat Archer aber bewaffnete Konflikte mit ĂŒber einem dutzend Spezies begonnen. Er hat den Konflikt der Vulkanier mit den Andorianern eskalieren lassen wobei eines ihre heiligsten Klöster zerstört wurde. Er half 98 Suliban zur Flucht aus einem Gefangenenlager. FĂŒr Soval sieht das nicht nach einer Forschungsmission aus und bezeichnet Archer als rĂŒcksichtslos und unverantwortlich, eine Gefahr fĂŒr den Quadranten. Aufgrund des Vorfalls wird der Botschafter dem Hohen Kommando deshalb raten, nicht die Empfehlung zu Ă€ndern und die Mission der Enterprise zu beenden. Da reicht es Trip, der schreit, dass die Vulkanier diese Mission schon seit dem ersten Tag stoppen wollten. Sie haben ihnen bewiesen, dass sie diese 3600 Leute nicht getötet haben, doch das wollen sie gar nicht hören. Admiral Forrest stoppt den Wutausbrucht. Er ist froh, dass die Enterprise nicht an dem Vorfall Schuld ist, findet jedoch, dass Sovals Argumente richtig sein könnten. Das Sternenflotten-Kommando muss eine schwierige Entscheidung treffen. Da ergreift Archer das Wort. Er erzĂ€hlt, dass er mit Anfang 20 nach Ostafrika gereist ist und die Geburt einer Gazelle miterleben durfte. Innerhalb von Minuten konnte das Kleine von allein aufstehen, kurz darauf laufen und ehe er sich versah rannte es neben seiner Mutter her. Die Menschen sind nicht so, sie sind als Kinder hilflos. Sie brauchen Monate, um zu krabbeln, fast ein Jahr um zu laufen. Ihre Tiefenraum-Mission unterscheidet sich nicht so sehr davon. Sie werden stolpern, Fehler machen - nicht nur wenige, bis sie auf sicheren Beinen stehen. Aber sie lernen auch aus diesen Fehlern. Darum geht es beim Menschsein. Archer tut es leid, dass Soval dies nicht sehen kann. Der glaubt nicht, dass Archer das Ausmaß der Konsequenzen seiner Taten sieht. T'Pol beginnt daraufhin Archer zu verteidigen. Auch die Vulkanier sollten das Prinzip, aus Fehlern zu lernen, leicht verstehen. Ihre VorgĂ€nger brauchten Jahrzehnte voller blutiger Konflikte, bis sie lernten, ihre GefĂŒhle zu unterdrĂŒcken. Captain Archer hat in P'Jem einen Abhörposten gefunden. Sie hofft, dass ihre Leute daraus gelernt haben, dass man keine Abhörposten in Klöstern versteckt. Aus seinem Fehlern zu lernen ist nicht nur den Menschen vorbehalten. Sie verlangt deshalb, dass die Mission fortgesetzt werden kann. Nahezu wĂŒtend verlĂ€sst Soval den Raum auf der D'Kir, von wo aus er mit der Enterprise gesprochen hat. Auch die Vulkanier auf der BrĂŒcke der Enterprise gehen. Forrest erklĂ€rt Archer, dass der Kommandorat die Ereignisse noch einmal durchgehen wird. Er ist sicher, dass sie auch von den Vulkaniern unterrichtet werden. Er wird die Entscheidung so schnell wie möglich der Enterprise mitteilen und wĂŒnscht Jonathan und allen anderen viel GlĂŒck. Stolz, dankbar und erstaunt zugleich blickt Archer auf seinen Wissenschaftsoffizier.
Mitten in der Nacht klingelt es an T'Pols Quartier. Aus dem Schlaf erwachend lĂ€sst sie den Gast eintreten - es ist Captain Archer im Schlafanzug. Er ist nicht sicher, aber Crewman Fuller könnte ihn gesehen haben, wie er so in ihr Quartier ging. Archer findet, dass sie ĂŒbertrieben hat und kniet sich vor ihr Bett. Admiral Forrest hat ihn mitten in der Nacht aus dem Bett geklingelt und erzĂ€hlt, dass niemand glauben konnte, dass sie fĂŒr die Enterprise Partei ergriffen hat - ganz zu Schweigen von ihrer Lektion fĂŒr Soval. Er hat natĂŒrlich auch gute Nachrichten erhalten - die Mission geht weiter - dennoch hat sie es ĂŒbertrieben. Als der Captain geht, ruft sie ihm nach, dass sie noch immer nicht an Zeitreisen glaubt. Etwas anderes hĂ€tte der Captain auch nicht erwartet. Die Enterprise legt von dem vulkanischen Schiff ab, geht auf Warp und fliegt neuen Abenteuern entgegen.




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