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Auf der Suche nach Materialien, um Schäden an der Enterprise auszubessern stößt die Crew auf ein Geisterschiff - oder ist das nur ein Bluff?
Die Crew der Enterprise hört von einem Geisterschiff und kann der Versuchung nicht widerstehen. Sie landen auf dem Planeten, wo eben jenes Geisterschiff liegt und werden an Bord dieses Wracks tatsächlich mit Geistern konfrontiert, die sich jedoch recht schnell als Überlebende eines Absturzes entpuppen, der etwas mehr als drei Jahre zurückliegen soll. Archer erklärt sich gerne zur Hilfe bereit und so wird das Wrack wieder raumtauglich gemacht. Plötzlich macht man an Bord der Enterprise jedoch eine interessante Entdeckung: Der Absturz dieses Schiffes muss mehr als zwanzig Jahre zurückliegen...
Für alle, die mehr wissen möchten, steht eine ausführliche Inhaltsangabe bereit.
von Christina Rodriguez
Für diese Episode ein Review zu schreiben ist nicht einfach, da sie in die Kategorie "unterer Standard" gehört und keinerlei bemerkenswerte Momente aufweisen kann.
Wie schon bei 1x09 "Civilization" greifen die Enterprise-Autoren hier tief in die olle Kamellen-Schublade und liefern eine Story ab, die im Grunde nichts weiter tut, als 45 Minuten lang sinn- und ziellos vor sich hinzuplätschern. Die ideenlose Inszenierung trägt ebenfalls nichts dazu bei, diese Episode zu verbessern. Die anfänglichen „Grusel“-Szenen entlocken dem Zuschauer höchstens ein Gähnen, und auch in den darauffolgenden Minuten kann man nicht aufhören, sich ständig zu fragen, wann diese Episode denn endlich zum Thema kommt. Die Auflösung entpuppt sich schließlich als ebenso banal und wird der Hoffnung, es könnte vielleicht doch noch interessant werden, nicht gerecht.
Tucker darf hier wieder einmal im Mittelpunkt stehen, sich von seiner – welch Überraschung! – kumpelhaft-besorgten Seite zeigen und sich wieder in eine Alien-Frau (dieses Mal eine Art Kes-Verschnitt) verlieben. T’Pol erhält ihre obligatorischen Zynismus-Einzeiler, und Archer kann es auch dieses Mal nicht lassen, seine Nase in die Angelegenheiten fremder Leute zu stecken.
Nein, mal im Ernst: Wann erfahren wir denn wirklich etwas Neues, Interessantes über die Enterprise-Crew? Es scheint fast so, als wüssten die Autoren selbst nicht genau, wer die Figuren eigentlich sind, die sie da Woche für Woche über den Bildschirm flitzen lassen. Worin liegt der Sinn, eine unbedeutende Episode Marke „Schema F“ nach der anderen zu produzieren? Glauben die Produzenten ernsthaft, auf diese Weise Zuschauer gewinnen zu können?
Auch hier ist zur besonderen Freude aller DS9-Fans wieder ein bekanntes Gesicht zu sehen: René Auberjonois alias Odo. Seine Anwesenheit ist vielleicht der einzig sehenswerte Aspekt an dieser Episode, doch im Grunde ist es eher ärgerlich, dass das Talent dieses hervorragenden Schauspielers in einer solch uninteressant gestalteten Nebenrolle verschwendet wurde. |