Enterprise


:: Staffel Eins
:: Staffel Zwei
:: Staffel Drei
:: Staffel Vier


:: 1x01 Broken Bow
:: 1x03 Fight Or Flight
:: 1x04 Strange New World
:: 1x05 Unexpected
:: 1x06 Terra Nova
:: 1x07 The Andorian Incident
:: 1x08 Breaking the Ice
:: 1x09 Civilization
:: 1x10 Fortunate Son
:: 1x11 Cold Front
:: 1x12 Silent Enemy
:: 1x13 Dear Doctor
:: 1x14 Sleeping Dogs
:: 1x15 Shadows of P'Jem
:: 1x16 Shuttlepod One
:: 1x17 Fusion
:: 1x18 Rogue Planet
:: 1x19 Acquisition
:: 1x20 Oasis
:: 1x21 Detained
:: 1x22 Vox Sola
:: 1x23 Fallen Hero
:: 1x24 Desert Crossing
:: 1x25 Two Days And Two Nights
:: 1x26 Shockwave


Episodenlogbuch


1x15 "Shadows of P'Jem"

[Im Schatten von P'Jem]


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Regie:
Mike Vejar
Story:
Rick Berman, Brannon Braga
Drehbuch:
Michael Sussman, Phyllis Strong

Hauptdarsteller:
Scott Bakula (Captain Archer)
Connor Trinneer (Cmdr. Tucker)
Jolene Blalock (Sub-Cmdr. T'Pol)
Dominic Keating (Lt. Reed)
Anthony Montgomery (Ens. Mayweather)
Linda Park (Ens. Hoshi Sato)
John Billingsley (Dr. Phlox)

Darsteller:
Jeffrey Combs (Shran)
Gregory Itzin (Captain Sopek)
Vaughn Armstrong (Admiral Forrest)
Gary Graham (Soval)
Jeff Kober (Traeg)
Steven Dennis (Tholos)
Barbara Tarbuck (Kanzlerin Kalev)
Stephen Lee (Klingonischer Captain)

 Kurzinhalt
Die Andorianer zerstören den vulkanischen Tempel von P’Jem. Das vulkanische Oberkommando macht T’Pol dafür verantwortlich und kommandiert sie von der Enterprise ab...


 Inhalt
Die Andorianer zerstören den vulkanischen Tempel von P’Jem. Das vulkanische Oberkommando macht T’Pol dafür verantwortlich und kommandiert sie von der Enterprise ab. Captain Archer will zur gleichen Zeit einem mit den Vulkaniern verbündeten Planeten einen Besuch abstatten. Da T'Pol noch für wenige Tage auf der Enterprise bleiben wird, nimmt er sie sozusagen zu ihrer letzten gemeinsamen Mission mit. Während des Landeanflugs wird das Shuttle der beiden jedoch von Terroristen angegriffen, Archer und T'Pol werden gekidnappt. Als Chefingenieur Tucker einen Rettungsversuch unternimmt, trifft er unverhofft auf alte Bekannte...


Für alle, die mehr wissen möchten, steht eine ausführliche Inhaltsangabe bereit.

 Episodenreview
von Christina Rodriguez

Phyllis Strong und Michael Sussman haben schon mit ihrem Drehbuch zu 1x09 „Civilization“ demonstriert, dass sie ein Faible für sinnfreie Actionstories besitzen. So ist auch diese Episode mit ihren bunten Laser-Schießereien in diese Kategorie einzuordnen. Wären nicht Vulkanier und Andorianer Bestandteile der Handlung, könnte man glatt vergessen, dass Enterprise etwas mit Star Trek zu tun hat. Ebenso gut hätte diese Episode mit minimalen Anpassungen in irgendeiner x-beliebigen anderen Serie stattfinden können. Als Zuschauer könnte man fast auf den Gedanken kommen, die Produzenten hätten ein Kontingent an Standard-08/15 Drehbüchern auf Lager, die sie immer dann herauskramen, wenn gerade nichts Besseres zur Hand ist.

Nachdem T’Pol in der letzten Episode endlich einmal sympathisch wirkte, fällt sie hier nun wieder in ihr altes Schema zurück. Anstatt dass Logik ihr zu effizientem Verhalten und richtigen Entscheidungen verhilft – also ihr im weitesten Sinne das Leben erleichtert – stellt diese für sie nur eine Art Fessel dar, mit der sie nicht zurechtkommt. T’Pol scheint in Situationen, in denen es um ihre eigene Person geht, überhaupt nicht handlungsfähig zu sein. Sie ist so sehr zwischen den logischen Zwängen und ihren zwar unterdrückten, jedoch zweifellos vorhandenen Emotionen hin- und hergerissen, dass sie in eine Lähmung verfällt und zu keiner Entscheidung mehr in der Lage ist.

In derartigen Situationen wirkt sie geradezu depressiv, was in dieser Episode speziell in den Szenen ersichtlich wird, als sie mit Archer zusammen auf dem fremden Planeten gefangen ist. Erst, nachdem er sie auffordert, sich aus den Fesseln zu lösen, kommt sie auf die Idee, es zu versuchen. Ansonsten hat sie jedoch nichts Besseres zu tun, als resignierte Bemerkungen von sich zu geben und Löcher in die Luft zu starren. Ein Verhalten, welches kein besonders positives Licht auf sie wirft. Und nicht zum ersten Mal sind es hier Menschen, die T’Pols Glück am Ende auf die Sprünge helfen, da sie selbst offenbar nicht in der Lage dazu ist.

Absolut unverständlich ist, weshalb die Enterprise-Autoren die Vulkanier unbedingt als unsympathisch, ja sogar scheinheilig darstellen wollen. Nicht nur sind sie auf die Rollen der verkniffenen und besserwisserischen Bürokraten abonniert, nein, es stellt sich sogar heraus, dass sie keine Skrupel besitzen, ungerechte Regierungen fremder Planeten zu unterstützen, wenn es ihnen selbst zugute kommt. Eine derartig arglistige Vorgehensweise hätte man bisher höchstens von einem Volk wie den Ferengi erwartet. Was ist mit überlegener vulkanischer Philosophie und Weisheit? Existieren sie noch?

Die Vulkanier werden in dieser Episode tatsächlich derartig arrogant und überheblich dargestellt, dass im Vergleich dazu die „primitiveren“ Andorianer mit ihrer handfesten Verfahrensweise im Stil von „eine Hand wäscht die andere“ regelrecht sympathisch wirken. Man wünscht sich fast schon, die Menschen würden in Zukunft mit den Andorianern zusammenarbeiten und sich von den Vulkaniern abwenden, welche zumindest nach den Ereignissen dieser Folge nach zu urteilen einer Doppelmoral folgen. Die Frage stellt sich, worin überhaupt der Vorteil für die Menschheit darin liegt, mit den Vulkaniern zusammenzuarbeiten, wenn diese im Grunde auch nicht wirklich fortschrittlich sind.



Teile des Episodenguides wurde freundlicherweise zur Verfügung gestellt von memoryalpha.de