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In einem Gasriesen begegnet die Enterprise einem gestrandeten Raumschiff. T'Pol, Hoshi und Reed begeben sich an Bord und entdecken, dass es sich um ein Schiff einer berüchtigten Spezies handelt...
Die Enterprise entdeckt ein fremdes Schiff in der Atmosphäre eines Gasriesen. Der fremde Raumer scheint havariert zu sein und läuft Gefahr, von der enormen Schwerkraft des Planeten zerdrückt zu werden. Also machen sich T´Pol, Hoshi und Reed auf den Weg, Hilfe zu leisten. Dabei treffen sie auf eine Rasse, der sie im Laufe der bisherigen 12 Episoden schon mehrmals begegnet sind....
von Christina Rodriguez
Bis zuletzt bleibt die Folge spannend. Die Crew hat bereits merklich an Naivität verloren. Im Gegensatz zu den allerersten Episoden sieht man hier keine Offiziere, die freudestrahlend neues Gebiet erkunden, als handle es sich um einen Vergnügungspark. Die Situation auf dem Schiff ist bedrohlich und realistisch dargestellt und erinnert vor allem dadurch, dass Hoshis Angst vor bedrohlichen Situationen auf Außeneinsätzen wieder aufgegriffen wird, an 1x03 "Fight Or Flight". In der aktuellen Episode erhält Hoshi allerdings Gelegenheit, das unbeholfene und zimperliche Bild, welches sie damals abgegeben hat, zumindest teilweise zu korrigieren. So ist sie es, die den rettenden Vorschlag macht, sämtliche Torpedos gleichzeitig abzufeuern, um das sinkende Schiff durch die Druckwelle nach oben zu katapultieren.
Was besonders positiv auffällt: T’Pol ist ausnahmsweise einmal nicht nur die arrogante „Logikzicke“, sondern darf als weise Beraterin fungieren. Gegenüber Hoshi zeigt die Vulkanierin sogar überraschenderweise Verständnis für deren Emotionen, anstatt sie als primitiv zu verurteilen, und bringt ihr eine vulkanische Mentaltechnik bei, um ihre Ängste unter Kontrolle zu bringen. So gefallen die Vulkanier – weise und erfahren, dabei jedoch nicht übertrieben überheblich und ohne erhobenen Zeigefinger.
Wie schnell es zu Missverständnissen mit den Klingonen kommen kann und wie leicht man sich diese kriegerische Rasse zum Feind machen kann, wird anhand des Verhaltens der klingonischen Offizierin ersichtlich. Obwohl es ein wenig unglaubwürdig erscheint, dass sich ausnahmslos alle Klingonen wie pubertierende Starrköpfe mit beschränkter Intelligenz verhalten. Ohne das geringste Anzeichen eines Beweises beschuldigen sie die Menschen, für die Krankheit ihrer Crew verantwortlich zu sein. So wirken sie eher lächerlich und leider alles andere als bedrohlich. Schade. |