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Die Enterprise hat eine rätselhafte Begegnung mit einem fremden Schiff. Währenddessen muss Hoshi sich mit Problemen ganz anderer Art herumschlagen: Lt. Reeds Geburtstagsessen…
Ein neuer Erstkontakt wird hergestellt.. oder zumindest beinahe. Denn das geheimnisvolle Raumschiff, welches sich der Enterprise genähert hat, lässt sich zwar freundlich begrüßen, verschwindet aber bald darauf wieder. Archer möchte seinem Waffenoffizier Lt. Reed gerne eine Geburtstagsüberraschung machen und beauftragt Hoshi damit, Reeds Lieblingsessen auszukundschaften. Damit tut er ihr keinen Gefallen... Unterdessen geht Tuckers Fernbeziehung in die Brüche und die mysteriösen Aliens kommen auch wieder. Nur eröffnen sie diesmal das Feuer. Und die Enterprise scheint keine Möglichkeit zu besitzen, sich zu wehren oder zu entkommen....
von Christina Rodriguez
Nun wird auch endlich einmal ein wenig Licht auf das Privatleben des Waffenoffiziers Malcolm Reed geworfen. Oder doch nicht? Reed ist zweifellos ein introvertierter Workaholic, der außer seiner Arbeit keine Privatinteressen zu haben scheint – eine Tatsache, die ihn nicht unbedingt sympathisch wirken lässt. Auch ist der Einblick in sein Familienleben und seinen Freundeskreis nicht wirklich aufschlussreich. Der Zuschauer erfährt lediglich, dass niemand so recht weiß, was er über Reed sagen soll, da niemand ihn gut genug kennt. Selbst seine Eltern wirken unsicher und verstockt, da er nicht einmal sie an sich heranlässt. Anstatt jedoch die Ursache für dieses eigenartige Verhalten aufzuzeigen, wird es als rein humorvolles Element eingesetzt. Bleibt zu hoffen, dass der Zuschauer in zukünftigen Episoden etwas mehr über Reeds Privatleben und seine Vergangenheit erfährt.
Hoshis hoffnungslose Versuche, Reeds Lieblingsspeise herauszufinden wirken amüsant, vor allem, als sie ihm gegenüber unabsichtlich den Eindruck erweckt, ihn zu einem Schäferstündchen einladen zu wollen. Bei dieser Szene wird klar, wie wenig entwickelt bisher die Beziehungen der Charaktere untereinander sind. Man wünscht sich wirklich, die Crewmitglieder würden stärkere emotionale Bezüge zueinander entwickeln, anstatt andauernd nur über oberflächliche Themen zu schwadronieren.
Die „Aliens der Woche“ wirken dieses Mal tatsächlich bedrohlich, ganz im Stil alter Sci-Fi-Invasionsfilme. Erstaunlicherweise hat sich der Produktionsstab hier einmal etwas Exotischeres einfallen lassen. Wir sehen keine Standard-Außerirdischen der Marke „Mensch mit Gummiknubbeln im Gesicht“, sondern vollständig computeranimierte Wesen. Ironischerweise jedoch kann man jetzt schon relativ sicher sein, diese Außerirdischen im weiteren Serienverlauf nicht mehr zu Gesicht zu bekommen. So plötzlich wie sie auftauchten, verschwinden sie auch wieder.
Die Tatsache, dass Tucker eine Fernbeziehung mit einer gewissen Nathalie hatte, die in dieser Episode nun in die Brüche geht, wirkt überraschend, wurde doch bisher noch kein Wort über diese Beziehung verloren. Wahrscheinlich wurde dieses Ereignis nur aufgrund seines symbolischen Werts in die Dialoge eingebaut: Diese Episode handelt davon, sich endgültig von der Erde loszureißen – sowohl emotional als auch technologisch. Dies wird auch dadurch ersichtlich, dass die Crew es schafft, ohne fremde Hilfe Phaserkanonen sowohl zu installieren als auch nachzubauen. |