Enterprise


:: Staffel Eins
:: Staffel Zwei
:: Staffel Drei
:: Staffel Vier


:: 1x01 Broken Bow
:: 1x03 Fight Or Flight
:: 1x04 Strange New World
:: 1x05 Unexpected
:: 1x06 Terra Nova
:: 1x07 The Andorian Incident
:: 1x08 Breaking the Ice
:: 1x09 Civilization
:: 1x10 Fortunate Son
:: 1x11 Cold Front
:: 1x12 Silent Enemy
:: 1x13 Dear Doctor
:: 1x14 Sleeping Dogs
:: 1x15 Shadows of P'Jem
:: 1x16 Shuttlepod One
:: 1x17 Fusion
:: 1x18 Rogue Planet
:: 1x19 Acquisition
:: 1x20 Oasis
:: 1x21 Detained
:: 1x22 Vox Sola
:: 1x23 Fallen Hero
:: 1x24 Desert Crossing
:: 1x25 Two Days And Two Nights
:: 1x26 Shockwave


Episodenlogbuch


1x08 "Breaking the Ice"

[Das Eis bricht]


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 Synopsis
Im Manschaftskasino schauen sich Trip und Dr. Phlox Kinderzeichnungen ĂŒber die Enterprise an, die vor kurzem von einer Schulklasse, in der Tuckers Neffe lernt, an Bord eingetroffen sind. Phlox ist erstaunt ĂŒber die Vorstellungskraft der menschlichen Kinder. Sie rufen T'Pol zu sich und fragen, ob sie sich eines der Bilder auch in ihrem Quartier aufhĂ€ngen möchte. Trip schlĂ€gt eine Zeichnung vor, bei der ein Mann im Raumanzug einen ersten Kontakt mit einem Krakenwesen hat. Es gibt auch ein Bild mit einem grĂŒnhĂ€utigen spitzohrigen Außerirdischen, was die Vulkanierin offensichtlich nicht sehr lustig findet. Da geht die Enterprise unter Warp. Archer verkĂŒndet ĂŒber COMM, dass sich jeder ein Fenster suchen sollte, denn an Steuerbord gibt es etwas erstaunliches zu sehen.
Es handelt sich um einen Kometen. Er ruft alle FĂŒhrungsoffiziere auf die BrĂŒcke. Dort meldet Reed, dass die Vulkanier diesen Kometen nirgendwo erwĂ€hnt haben - sie sind also die Entdecker. Travis schlĂ€gt vor, ihn deshalb "Archers Komet" zu nennen. Der FĂ€hnrich soll das Schiff etwas nĂ€her an den Kometen heranfliegen.
Trip ist mehr als begeistert, als er den Kometen auf dem Hauptschirm sieht. T'Pol stellt fest, dass der Komet einen Durchmesser von 82.6 Kilometern hat. Archer wollte schon immer einen Kometen verfolgen. Er schlĂ€gt deshalb vor, diesem eine Weile hinterherzufliegen. T'Pol ist aber wenig begeistert vom Forschungsdrang des Captains, schließlich haben Vulkanier und Menschen schon hunderte Kometen untersucht. Sie sind nur ein bisschen mehr als ein Brocken aus Eis und Stein. Der Captain weiß aber, dass dieser Komet grĂ¶ĂŸer als alle Kometen ist, die die Menschen je gesehen haben. Travis soll deshalb weiter hinterher fliegen.
Nach ihrem Dienst kehrt T'Pol in ihr Quartier zurĂŒck. Sie findet an ihrem Computerterminal eine neue vulkanische Nachricht vor, die ihr etwas Sorgen zu bereiten scheint.
Am Abend genehmigt sich Trip ein StĂŒck guten Apfelkuchens und ein Glas kalter Milch. Auch T'Pol kommt in das Manschaftskasino, um ein Glas Tee zu trinken. Tucker rĂ€t ihr vom schwarzen Tee ab, da sie sonst tagelang nicht mehr einschlafen könnte, doch Koffein hat kaum einen Einfluss auf Vulkanier. Sie bestellt sich einen grĂŒnen Tee. Der Commander lĂ€dt die Vulkanierin an seinen Tisch ein, obwohl sie bereits ziemlich mĂŒde ist. Er ist aber auch ziemlich geschafft, da es im Maschinenraum heiß herging. Jemand hat ihm aber vom Apfelkuchen erzĂ€hlt, den es heute gibt und da konnte er nicht lĂ€nger widerstehen. Apfelkuchen war schon immer sein Lieblingskuchen. T'Pol möchte dennoch kein StĂŒck probieren, da der Kuchen viel Zucker enthĂ€lt. Als Trip fragt, was sie auf ihrem PADD liest, wird sie sehr verschwiegen, meint jedoch, dass es ihr gut geht und verabschiedet sich.

Am nĂ€chsten Tag hat T'Pol herausgefunden, dass der Komet große Vorkommen eines extrem seltenen Minerals namens Eisilium enthĂ€lt. Vulkanische Chemiker hatten bisher nur sehr kleinen Mengen des Minerals und konnten es nie untersuchen. Archer möchte eine Probe mit dem Transporter an Bord holen, doch das Eisilium liegt zum grĂ¶ĂŸten Teil 20 Meter unter der OberflĂ€che. Reed schlĂ€gt deshalb vor, mit einem Shuttle hinĂŒberzufliegen. T'Pol rĂ€t, auf einen der beiden Pole des Kometen zu landen. Außerhalb des direkten Sonnenlichtes ist der Komet wesentlich stabiler. Archer ist einverstanden und schickt Malcom und Travis auf diese Mission. Da entdeckt Hoshi ein weiteres Schiff, das sich der Enterprise nĂ€hert. Es ist das vulkanische Schiff Ti'Mur. Archer ruft das Schiff und es meldet sich Captain Vanik. Er fragt sich, ob sich Archer verlaufen hĂ€tte. Vanik erzĂ€hlt, dass sie den Kometen schon vor zwei Tagen entdeckt haben und ihn auch erforschen wollen. Archer wundert dies, da sein Wissenschaftsoffizier behauptet hat, Vulkanier hĂ€tten kein großes Interesse an Kometen. Vanik macht ihm aber klar, dass sie eigentlich das menschliche Interesse an diesen Kometen untersuchen. Archer berichtet deshalb, dass er ein Außenteam zum Kometen schickt, das ein paar Proben aus dem Kern holen wird. Die Vulkanier können gern dabei helfen. Doch Vanik zieht es vor, einfach zu beobachten, was Archer gar nicht gefĂ€llt. Er ruft deshalb nach dem GesprĂ€ch T'Pol zu sich in seinen Bereitschaftsraum. Er möchte gern wissen, warum die Vulkanier wirklich hier sind. Er findet es merkwĂŒrdig, dass sie plötzlich auftauchen. Neugier war noch nie eine Eigenart der Vulkanier. Es ist nicht das erste mal, dass sie ĂŒber die Vulkanier stolpern. Vor drei Wochen, als sie einen Nebel untersuchten entdeckten sie ein Beobachtungsschiff, das nicht auf ihre Rufe reagiert hat. Als man ihnen entgegenflog, gingen sie auf Warp. Archer bekommt das GefĂŒhl, dass die Vulkanier ein bisschen zu oft ihnen ĂŒber die Schulter schauen. T'Pol findet dies aber untypisch fĂŒr die Vulkanier. Archer möchte Vanik gern zuschauen lassen, wenn er das so will.

Kurz darauf öffnen sich die Shuttlebucht-Tore und ein Shuttle macht sich auf den Weg zum Kometen. An Bord meint Reed, dass er noch nie einen Schritt auf einem Kometen gemacht hat. Travis fragt sich aber, ob das ĂŒberhaupt jemand schon einmal getan hat. Der FĂ€hnrich hat gerade erst zweimal Schnee in seinem Leben gesehen. Reed fragt sich, was sie als erstes tun könnten. Eine Flagge aufzustellen wĂ€re zu vorhersehbar. Travis möchte eine Schneeballschlacht veranstalten. Reed schlĂ€gt vor, das zu entscheiden, wenn sie angekommen sind.
Kurz darauf landet das Shuttle an geeigneter Stelle auf dem Kometen. Die beiden Offizier steigen voller Begeisterung fĂŒr das Unbekannte aus und sehen sich erst einmal um.
Hoshi kommt in den Maschinenraum, da Trip etwas merkwĂŒrdiges entdeckt hat. Er hat ein paar Diagnosen durchgefĂŒhrt und einige Energiespitzen im Transceiver-Relais entdeckt. FĂŒr Hoshi sieht das nach einer verschlĂŒsselten Botschaft aus. Sie kam von dem vulkanischen Schiff. Trip fragt sich, an wen sie gesendet wurde...
Wenig spĂ€ter kann er Captain Archer den EmpfĂ€nger mitteilen. Die Nachricht war fĂŒr T'Pol bestimmt. Sie hat Jonathan auch nichts darĂŒber erzĂ€hlt. Eigentlich hatten sie eine Abmachung. Sie hat versprochen, nie mit den Vulkaniern zu sprechen ohne ihm etwas zu sagen. Trip fragt, ob er Hoshi bitten soll, die Nachricht zu ĂŒbersetzen. Archer ist einverstanden und fĂŒr ihn ist das sogar obere PrioritĂ€t.

SpĂ€ter auf der BrĂŒcke öffnet Hoshi einen Kanal. Trip ist nicht sicher, ob er wirklich mitmachen sollte, denn eigentlich hat er schon genug zu tun. Doch fĂŒr den Captain ist das unheimlich wichtig. Er lĂ€sst die Aufnahme beginnen. Er begrĂŒĂŸt die SchĂŒler der vierten Klasse einer Grundschule in Canmare in Irland unter der Leitung von Ms. Melvin. Er dankt ihnen fĂŒr ihre Transmission. Sie hatten an den vielen Zeichnungen ihre Freude. Von den vielen Fragen, die sie gestellt haben, wollen sie ein paar beantworten damit sie einen Eindruck davon bekommen, wie das Leben an Bord ist. Liam Brannon fragt, was die Crew isst. Eigentlich isst die Crew das gleiche, wie auf der Erde, da der Chefkoch alles von einem Erdnussbutter-Sandwich bis zu einem Truthan zubereiten kann. Es gibt ein hydroponisches GewĂ€chshaus an Bord, wo sie einiges an GemĂŒse und Obst angepflanzt haben. Mit ihrem Protein-Sequenzer können sie auch Nahrung erzeugen. Jeff Miles fragt ob man sich an Bord der Enterprise verabreden darf. Archer erklĂ€rt, dass es nicht verboten ist, dennoch gibt es wenig PrivatsphĂ€re. Die meisten Crewmitglieder teilen sich ein Quartier mit einem weiteren Crewmitglied. Es wĂ€re also nicht so praktisch. Wenn zwei Crewmitglieder sich aber wirklich mögen, gibt es viele Orte an Bord, von denen aus sie zu den Sternen schauen können. Eine weitere SchĂŒlerin will wissen, wie sie mit den Außerirdischen sprechen. Hoshi soll die Frage beantworten. Sie erklĂ€rt, dass sie ein GerĂ€t namens UniversalĂŒbersetzer verwenden. Es ist wie ein außerirdisches Wörterbuch programmiert mit hunderten von Sprachen. Der Translator kann Sprachen sehr schnell erlernen, aber er funktioniert nicht immer. Dann muss sie selbst versuchen, die Sprache zu ĂŒbersetzen, was nie ganz einfach ist, da man mit einem falschen Wort schon einen Satz vollkommen sinnentstellen kann. Molly McCook fragt sich, wohin die Sachen gehen, die man in der Toilette hinunterspĂŒlt. Da es sich wie eine Ingenieursfrage anhört, soll Commander Tucker sie beantworten. Der verlangt eine Pause und kann nicht glauben, dass er eine Kack-Frage bekommt. Er wĂŒrde lieber ĂŒber den Warp-Reaktor oder den Transporter sprechen. Da die Frage aber berechtigt ist, bleibt ihm keine andere Wahl. Trip erklĂ€rt deshalb, dass so gut wie alles an Bord recycelt wird, auch FĂ€kalien. Die AbfĂ€lle kommen dabei in eine Maschine namens Biomaterie-Resequenzer. Sie werden in kleine MolekĂŒle aufgespalten und in alles mögliche verwandelt, was man an Bord so gebrauchen kann. Frachtcontainer, Stiefel und so weiter. Ein weiterer SchĂŒler möchte wissen, ob Keime und Erreger im All ĂŒberleben kann. Da fĂŒhlt sich Phlox angesprochen, der erklĂ€rt, dass er der Arzt an Bord ist und von Denobula Triaxa stammt. Keime sind einige der interessantesten Objekte in der medizinischen Wissenschaft. Sie können fast ĂŒberall ĂŒberleben. Im Vakuum des Raumes wurden ĂŒber 200 Millionen Mikroben katalogisiert. Viele leben in Staubkörnern interstellaren Staubes. Sie können inaktiv Millionen von Jahren durch das Weltall reisen und danach immer noch eine böse ErkĂ€ltung verursachen. Gerade als er erzĂ€hlen möchte, dass er ein paar interessante Sporen an der HĂŒlle eines Schiffes entdeckt hat, unterbricht ihn der Captain. Er möchte die Fragerunde beenden und sendet mit der Transmission einige Bilder des Kometen, den sie eben entdeckt haben. Mit einem Gruß beendet er sichtlich erleichtert die Aufzeichnung.

Reed ist von dem Eis des Kometen fasziniert. Je tiefer man bohrt, desto weiter geht man in die Geschichte zurĂŒck. Travis hat sich in der Zwischenzeit mit etwas anderem beschĂ€ftigt. Er hat seinen ersten Schneemann gebaut. Mit einer Plasmafackel gibt Reed dem Schneemann noch Augen, Mund und Nase. Da meldet sich Archer und möchte wissen, wie weit sie sind. Malcolm berichtet, dass sie gerade dabei sind, die Sprengladungen anzubringen. Der Captain erinnert die beiden daran, dass sie beobachtet werden. Alles soll so glatt wie möglich ĂŒber die BĂŒhne gehen. Deshalb möchte Archer wissen, wer die Skulptur ist. Das Außenteam macht sofort mit der Mission weiter.
Es hat ein wenig gedauert, aber Hoshi konnte die komplex verschlĂŒsselte Nachricht an T'Pol endlich entschlĂŒsseln und ĂŒbergibt sie an Trip. Da die Nachricht in vulkanischer Sprache ist, mĂŒssen sie sie erst durch die Übersetzungsmatrix schicken. Hoshi hat sie noch nicht gelesen, da sie nicht weiß, ob das richtig ist. Trip lĂ€dt die Nachricht in sein Terminal im Maschinenraum und lĂ€sst sie ĂŒbersetzen. Es ist nicht das, was er erwartet hĂ€tte.
Er meldet kurz darauf Archer, dass es sich bei der Nachricht um einen Brief handelt. Es ist eine persönliche Botschaft an T'Pol, sehr persönlich. Archer fĂŒhlt sich daraufhin gar nicht gut und fragt sich, warum sie verschlĂŒsselt war. Trip weiß es auch nicht, vielleicht verschlĂŒsseln Vulkanier all ihre persönlichen Nachrichten. Sie hĂ€tten sie einfach ĂŒber einen normalen Kanal schicken sollen und als persönlich kennzeichnen sollen, dann hĂ€tte sich keiner darum gekĂŒmmert. Trip kann die Sache nicht einfach vergessen und möchte es der Subcommander sagen. Danach könnte er ihr wenigstens wieder in die Augen schauen, ohne sich schuldig zu fĂŒhlen. Der Captain ist einverstanden und schlĂ€gt scherzhaft vor, dass er sich eine Phasenpistole mitnimmt.
T'Pol fĂŒhrt derweil mit einem Crewman Untersuchungen an dem Kometen durch, als Trip unter vier Augen mit ihr sprechen möchte. Er fragt sie, ob sie je etwas so falsches getan hat, dass sie nicht stolz darauf ist. Kalt verneint die Vulkanierin diese Frage. Als er weiter um den heißen Brei reden möchte, bittet sie ihn, auf den Punkt zu kommen. Da gesteht er ihr vorsichtig, dass er ihre Nachricht von dem vulkanischen Schiff gelesen hat. Er will wissen, warum sie nicht ĂŒber die normalen Sternenflotten-KanĂ€le kam. T'Pol macht ihm klar, dass dies lang gedauert hĂ€tte. Die Nachricht war sehr wichtig. Trip findet aber, dass es ziemlich verdĂ€chtig wirkte, als sie verschlĂŒsselt auf der Enterprise ankam. T'Pol ist ziemlich ungehalten ĂŒber seine EnthĂŒllung und bietet ihm ironisch an, weitere Nachrichten zu lesen, die es in ihrem Quartier gibt. Da meldet sich Archer und bittet T'Pol in seinen Bereitschaftsraum. Bevor sie geht, will sie wissen, ob noch jemand den Brief gelesen hat. Sie wĂŒrde es schĂ€tzen, wenn niemand anderer ĂŒber den Inhalt des Briefes erfĂ€hrt. Tucker verspricht, nichts darĂŒber zu verraten.

Archer schlĂ€gt T'Pol vor, Captain Vanik auf einen Besuch einzuladen. Wenn er so daran interessiert ist, wie die Dinge hier laufen, könnte er sich doch selbst davon ĂŒberzeugen. Wenn er merkt, dass sie die Galaxie nicht in die Luft sprengen werden, wird er sie vielleicht wieder allein lassen. T'Pol ist sicher, dass er die Geste schĂ€tzen wird. Archer möchte das Eis gern brechen und schlĂ€gt vor, dass die Vulkanierin dem Chefkoch an Bord einige MenĂŒvorschlĂ€ge macht - ein bisschen was zu Essen, ein wenig Wein. T'Pol wirft sofort ein, dass Vulkanier keinen Wein trinken. Archer möchte aber nur, dass sie ihm hilft, dass die Vulkanier schnell wieder verschwinden.
Kurze Zeit spĂ€ter lĂ€sst sich T'Pol von Dr. Phlox auf der Krankenstation untersuchen. Seit zwei Tagen zeigen sich die Symptome, sie hat Kopfschmerzen. Sie hat seitdem nicht mehr geschlafen. Der Doktor möchte wissen, ob ihr was auf dem Herzen liegt. FĂŒr ihn sieht es so aus, als kĂ€men die Kopfschmerzen durch ihre Anspannung. Er weist sie daraufhin, dass alles zwischen ihnen streng vertraulich gehandhabt wird und fragt, ob sie darĂŒber reden möchte, was sie bedrĂŒckt. Wenn nicht mit ihm, vielleicht gibt es jemand anderen an Bord, mit dem sie darĂŒber reden kann. Er verabreicht ihr ein einfaches Schmerzmittel und kann ihr abends auch noch etwas zum Einschlafen geben. Die Vulkanierin dankt ihm.
Auf dem Kometen haben Travis und Reed den Schneemann inzwischen fertiggestellt, der schwer einem Vulkanier Ă€hnelt. Sie platzieren die Sprengladungen fĂŒr die Bohrungen. Eine der Ladungen kommt direkt unter den Vulkanier-Schneemann. Travis bereitet alles fĂŒr die Sprengung vor und gesteht, dass er gern öfters auf Außenmissionen gehen wĂŒrde. Reed wirft jedoch ein, dass er es sich nicht zu gemĂŒtlich machen soll, denn die Landschaft wird sich gleich Ă€ndern. Er ruft die Enterprise und meldet, dass die Ladungen angebracht sind. Der Captain lĂ€sst den Vulkaniern ausrichten, dass sie gleich richtig Krach machen werden und gibt Reed die Erlaubnis zur Sprengung. Nachdem sie in Deckung gegangen sind, zĂŒnden sie die Sprengladungen und als erstes fliegt die Vulkanierskulptur in die Luft.

Den Krater, der durch die Explosion entstanden ist, findet Travis beeindruckend, Reed dagegen hat sich mehr Symmetrie erhofft. Dennoch wollen sie sofort mit den Bohrungen beginnen. WĂ€hrend Mayweather den Bohrer holt, steigt Malcolm in den Krater hinab.
WĂ€hrendessen essen Archer, Trip, T'Pol und Captain Vanik gemeinsam. Der Jonathan versucht die Runde etwas aufzulockern und erzĂ€hlt, dass Vaniks Schiff ein Schiff der Surak-Klasse ist. Er möchte wissen, wie schnell sie damit fliegen können. Vanik erklĂ€rt kurz und prĂ€gnant, dass es Warp 6.5 erreichen kann. Trip wĂŒrde gern mal in die Warpgondeln des Schiffes schauen, doch Vanik macht ihm unmissverstĂ€ndlich klar, dass seine Warpsysteme geheim sind. Archer erzĂ€hlt, dass er vor einigen Jahren zu Gast auf einem Memora-Klasse Schiff war, der Urola unter Captain T'ark. Sie flogen zu einem Dunkle-Materie-Nebel und er half am Graviton-Teleskop. Am meisten hat ihm der Weltraumspaziergang Spaß gemacht, denn die vulkanischen RaumanzĂŒge sind anders. Man fĂŒhlt sich, als wĂŒrde man in seinem eigenen kleinen Raumschiff herumfliegen. Vanik findet, dass man den Captain leicht begeistern kann. Die Stimmung ist mehr als angespannt. Vanik nimmt nicht einmal einen Bissen zu sich. Archer schlĂ€gt deshalb vor, dass der Koch fĂŒr ihn etwas anderes zubereitet, doch Vanik gibt vor, bereits gegessen zu haben. Jonathan hat sich gedacht, dass sie nach dem Essen einen kleinen Rundgang machen. Doch das möchte Vanik verschieben und auch den Eistee lehnt er ab, da er nur Wasser trinkt. Da kommt der Captain auf den Punkt. Er findet, dass die Vulkanier ziemlich herumkommen, obwohl sie vorgeben, keine Erforscher zu sein. Egal wie groß das Universum auch ist, man kann sicher sein, dass immer ein vulkanisches Schiff in der NĂ€he ist. Trip möchte, dass Vanik etwas ĂŒber sich selbst erzĂ€hlt. T'Pol erklĂ€rt dem Vulkanier, dass es auf der Erde ĂŒblich ist, persönliche Informationen mit jemanden zu teilen, den man gerade erst getroffen hat. Archer fĂŒgt hinzu, dass sie diese eigenartige Angewohnheit haben, wĂ€hrend der Mahlzeiten zu reden. Eintönig erzĂ€hlt der Vulkanier, dass er seit 76 Jahren im vulkanischen Raumfahrtprogramm arbeitet. 15 Jahre davon kommandiert er die Ti'Mur. T'Pol glaubt, dass es Captain Vaniks erster Besuch auf einem Erdschiff ist. Archer ist bereit, jede Frage zu beantworten, die der Vulkanier hat, doch der hat keinerlei Fragen. Die Menschen waren nie sehr von seinem Interesse. Damit ist die Stimmung ganz am Boden. Archer ist sich sicher, dass Vanik gern wieder auf sein Schiff möchte. Er möchte ihn nur noch eine Frage stellen. Wie lange will er ihnen eigentlich noch hinterherspionieren? Vanik macht ihm klar, dass man sie nie entdeckt hĂ€tte, wĂŒrden sie tatsĂ€chlich spionieren. Die Unerfahrenheit und Arroganz sind laut ihm Archers wirkliche Feinde. Da holt Jonathan einen Crewman herein, der den Vulkanier zur Startbucht 1 begleiten soll. Bevor er geht, sagt Vanik noch etwas auf Vulkanisch zu T'Pol. Sie verrĂ€t Trip nicht, was damit gemeint war.

Archer kehrt auf die BrĂŒcke zurĂŒck, wo FĂ€hnrich Sato sofort schlechte Nachrichten hat. Der Komet rotiert inzwischen leicht.
Auf dem Kometen gehen die Bohrungen gut voran. Man hat zwar einen Bohrkopf abgebrochen als man durch eine Magnesite-Schicht gebohrt hat, aber den konnte man austauschen. Archer rÀt ihnen, sich etwas zu beeilen. Durch die SprengsÀtze hat sich die Rotation des Kometen verÀndert. In zwei Stunden sind sie direkter Sonneneinstrahlung eines Sterns ausgesetzt. Die Temperatur wird sprungartig um einige hundert Grad ansteigen. Archer will sie vorher dort weghaben. Reed will sein bestes geben, um Zeit zu sparen.
T'Pol meditiert gerade in ihrem Quartier als Trip zu ihr kommt, weil sie ihm verraten möchte, was Vanik gesagt hat. Er soll sich deshalb zu ihr setzen. Er hat noch nie ihr Quartier gesehen und macht sich Sorgen um die vielen Kerzen, da offenes Feuer an Bord nicht erlaubt ist. Sie hat jedoch die Erlaubnis des Captains. Sie braucht sie fĂŒr ihre Meditation. Sie erklĂ€rt, dass Dr. Phlox glaubt, dass sie ihre Probleme lösen könnte, wenn sie mit jemanden redet, dem sie vertrauen kann. Trip, etwas ĂŒberrumpelt, ist sich aber gar nicht sicher, ob er ihr eine große Hilfe sein kann, da er nur drei ernste Beziehungen hatte, die alle in die BrĂŒche gingen. Er findet, Hoshi oder FĂ€hnrich Kimble, die verheiratet ist, wĂ€re eine bessere Wahl. T'Pol macht ihm aber klar, dass er nicht seine erste Wahl ist. Wenn sie jedoch mit jemanden anderen darĂŒber reden wĂŒrde, dann wĂŒssten weitere Leute ĂŒber ihre Situation bescheid. Trip verspricht, alles zu tun, was er kann. Da er ihren Brief gelesen hat, weiß er, dass sie die Enterprise eigentlich sofort verlassen mĂŒsste. Sonst wĂŒrde ihre Hochzeit abgesagt. Trip möchte wissen, ob sie mit ihrem Verlobten K'As darĂŒber geredet hat. Sie erklĂ€rt, dass sie schon Jahre nicht mehr miteinander geredet haben. Hochzeiten werden auf Vulcan bereits wĂ€hrend der Kindheit festgelegt. Sie hat K'As erst viermal getroffen. Tucker fragt sich, wie sie sich in jemanden verlieben kann, den sie erst viermal getroffen hat. T'Pol erklĂ€rt, dass angenommen wird, dass ein Ehepaar mit der Zeit Zuneigung zueinander entwickelt. K'As Eltern haben nun das Ultimatum gesendet. Sie haben auch die Vereinigung geplant, es ist ihre Entscheidung. K'As hat mit all dem nichts zu tun. Trip ist bestĂŒrzt und verĂ€rgert beinahe die Vulkanierin, da er ihre Traditionen kritisiert. Die Hochzeit war fĂŒr nĂ€chste Woche geplant. Als sie sich entschied, auf der Enterprise zu bleiben, hat sie eine Verschiebung beantragt. K'As' Eltern waren beleidigt, dass sie die PlĂ€ne verschiebt, nur um auf einem Erdschiff zu dienen. Trip fragt, warum sie mit Vanik nicht nach Hause fliegt, heiratet und wieder zurĂŒckkommt. Es ist jedoch Brauch, dass ein vulkanisches Ehepaar mindestens ein vulkanisches Jahr zusammenlebt. Er ist Architekt, es wĂ€re also unlogisch fĂŒr ihn, auf einem Raumschiff zu leben. FĂŒr Trip klingt die ganze Sache unlogisch. T'Pol möchte endlich seinen Rat hören. Der fragt sie, was sie eigentlich will. Das ist nĂ€mlich nicht irrelevant. T'Pol erklĂ€rt, dass sie eine Verpflichtung hat, auch gegenĂŒber sich selbst, wie Trip ihr klar macht. Sie hat das letzte Jahr unter Menschen verbracht und mĂŒsste eines gelernt haben. Sie haben die Freiheit, ihre eigenen Entscheidungen zu treffen. Wenn Trip jedoch ein Jahr auf Vulcan gelebt hĂ€tte, dann hĂ€tte er laut T'Pol gelernt, dass ihre Verpflichtung gegenĂŒber der Tradition persönliche Vorlieben ĂŒberwiegt. Trip respektiert ihre BrĂ€uche, aber diese Hochzeit wurde arrangiert, als sie noch ein Kind war. Eine Menge hat sich seitdem verĂ€ndert. Menschen Ă€ndern sich. T'Pol glaubt aber, dass sich Vulkanier nicht Ă€ndern. Sie hat eine Verpflichtung gegenĂŒber ihrer Kultur, ihrem Erbe, dies hat Vorrang. FĂŒr Tucker klingt das, als hĂ€tte sie ihre Entscheidung schon getroffen. Er fragt sich, wieso sie ihn ĂŒberhaupt fragt. T'Pol empfindet es jetzt als Fehler. Sie entschuldigt sich. Bevor er geht, fragt Trip noch, ob sie sich vorstellen könnte, dass sie die Hochzeit verschoben hat, weil sie im Unterbewusstsein aus der Sache herauskommen möchte. Das wĂŒrde fĂŒr sie jedoch bedeuten, dass ihr Unterbewusstsein ihre Entscheidungen beeinflusst. Dem ist aber nicht so. Bei den Menschen, so Trip, geschieht das aber die ganze Zeit. Sie sollte sich vielleicht eine der schlechten Gewohnheiten zulegen.
Die Bohrungen auf dem Kometen sind abgeschlossen. Schnell hieft Travis die AusrĂŒstungskoffer aus dem Krater, bevor er zu Reed hochklettert. Dabei rutscht er aber ab und stĂŒrzt zurĂŒck in den Krater. Malcolm eilt ihm zu Hilfe. Als Mayweather wieder aufstehen möchte, hat er starke Schmerzen im Knie. Es gelingt ihm dennoch, aufzustehen. Malcolm möchte ihn zum Schiff zurĂŒckbringen, fĂŒr die AusrĂŒstung im Krater wird nun nicht mehr genĂŒgend Zeit sein. Der FĂ€hnrich möchte aber wenigsten eine Kernprobe mitnehmen, damit sie nicht mit leeren HĂ€nden zum Schiff zurĂŒckkehren. WĂ€hrend die Einstrahlung des Sternes immer nĂ€herrĂŒckt, fĂŒhrt Reed Travis zum Shuttle zurĂŒck. Als der Stern vollstĂ€ndig zu sehen ist, beginnt die Temperatur schnell zu steigen und ĂŒberall bricht das Eis auf dem Kometen auf.

Schnell laufen die beiden weiter auf das Shuttle zu, wĂ€hrend sich unter ihren FĂŒĂŸen große Risse im Eis bilden. Es gibt auch schwere ErschĂŒtterungen. Das Eis beginnt ganz in ihrer NĂ€he einzubrechen, so dass Travis hofft, nie wieder in seinem Leben Schnee zu sehen. Sie erreichen das Shuttle und können sicher einsteigen. Als Travis die Triebwerke zĂŒndet, bricht hinter dem Shuttle die Eisschicht ein und das Shuttle stĂŒrzt in die Tiefe. Beide ĂŒberstehen den Absturz glĂŒcklicherweise unbeschadet. Archer ruft die beiden und berichtet, dass sie etwa 18 Meter tief gefallen sind. Er kommt in wenigen Minuten mit der Enterprise zu Hilfe. Trip soll die Fangarme der Enterprise vorbereiten. Der Chefingenieur, weiß, dass es schwierig wird, das Shuttle in dieser Tiefe zu treffen. Archer will ihn aber nahe genug heranbringen und löst den FĂ€hnrich am Steuer der Enterprise ab. Mit einem Joystick bringt er die Enterprise nĂ€her an den Kometen heran und fliegt direkt zur Absturzstelle. Da melden sich die Vulkanier. Captain Vanik möchte wissen, ob die Enterprise Hilfe benötigt. Archer lĂ€sst ausrichten, dass sie alles unter Kontrolle haben. Da erreichen sie den Absturzpunkt. Trip synchronisiert das Schiff zur Rotation des Kometen. Vorsichtig holt Trip das Shuttle in die Zielerfassung der Fangarme. Er feuert die beiden Fangseile ab. Eines schlĂ€gt genau neben dem Shuttle in Felsgestein ein, das andere haftet mit der Klammer direkt am Shuttlecockpit. Der Captain glaubt, dass dies ausreichen könnte. Man beginnt das Shuttle nach oben zu ziehen, doch schon nach wenigen Metern bleibt es stecken. Archer soll deshalb ein wenig nach Backbord fliegen, da man so an dem Felsvorsprung vorbeikommen könnte, an dem es festhĂ€ngt. Das Eisilium in dem Gestein schwĂ€cht auch die Magnet-Klammern, so dass man sie verlieren könnte. Trip lĂ€sst das Shuttle deshalb wieder ein wenig absinken, damit die Spannung nicht mehr zu stark ist. Doch da reist das Fangseil ab und das Shuttle stĂŒrzt erneut hinunter - 9 Meter tiefer als zuvor. Obwohl der Captain es noch einmal versuchen möchte, warnt T'Pol ihn, dass das Sonnenlicht gleich wieder verschwinden wird. Das Eis auf der OberflĂ€che beginnt sich zu rekristallisieren, so dass sie unter der OberflĂ€che eingeschlossen werden könnten. Archer will sich beeilen, doch die Subcommander hat eine andere Möglichkeit - Captain Vanik. Jonathan will ihn aus der Sache heraushalten, doch die Ti'Mur besitzt einen Traktorstrahl, der nicht von dem Eisilium beeinflusst wird. Archer ist dafĂŒr aber taub und lĂ€sst noch einmal die Fanghaken vorbereiten. T'Pol macht dem Captain klar, dass Vanik seine Hilfe angeboten hat. Es ist nicht schandhaft, dieses Angebot anzunehmen. Trip findet auch, dass ein Traktorstrahl nach einer richtig guten Idee klingt. T'Pol weiß, dass Vanik erwartet, dass Archer sein Angebot ablehnt. Er sieht Menschen als arrogant an. Jetzt könnte Archer das Gegenteil beweisen. Er kann seine Crewmitglieder retten, oder sein Stolz zwischen sie stellen. Er ist ein Mensch, er kann frei wĂ€hlen.
Da wird das Shuttle wieder von etwas erfasst, so dass Travis und Malcolm erleichtert sind. Captain Vanik meldet sich bei den beiden. Sie sollen sich bereit machen, ihren Antrieb zu zĂŒnden und zur Enterprise zurĂŒckzukehren. Mit einem Traktorstrahl ist es fĂŒr die Ti'Mur ein leichtes, das Shuttle zu bergen.
Bevor sich die Enterprise und die Ti'Mur trennen bietet Archer Vanik an, einen Blick auf die Daten zu werfen, die sie gesammelt haben. Er hat geholfen, die Daten an Bord zu bringen, deshalb ist es das Geringste, was sie tun können. Doch es ist, wie Archers Wissenschaftsoffizier gesagt hat, Vulkanier haben nur wenig Interesse an Kometen. Trip findet den Traktorstrahl der Vulkanier faszinierend und fragt, ob sie einen Blick auf die Spezifikationen werfen können. Doch diese Information ist geheim. Vanik verkĂŒndet, dass sie noch in der nĂ€chsten Stunde abreisen werden und fragt arrogant, ob sie noch irgendwie helfen können. Archer findet, dass er mehr als genug getan hat und verabschiedet sich, man sieht sich sicher bald wieder. Trip wendet sich an T'Pol. Da nicht mehr viel Zeit ist, nimmt er an, sie hat bereits gepackt. Doch die Subcommander möchte gern eine Nachricht an die Ti'Mur schicken, die nach Vulcan weitergeleitet werden soll. Sie bekommt die Erlaubnis. Sie bleibt also an Bord. Mit einem LĂ€cheln zeigt Trip, dass er nicht unglĂŒcklich darĂŒber ist. Nachdem T'Pol die BrĂŒcke verlassen hat, will Archer von seinem Freund wissen, um was es eigentlich geht. Doch Trip macht ihm unmissverstĂ€ndlich klar, dass es eine persönliche Angelegenheit ist. Nur er kennt T'Pols Geheimnis.
Bei ihrer nĂ€chsten Meditation probiert T'Pol tatsĂ€chlich ein StĂŒck Apfelkuchen. Vulkanier können sich also doch Ă€ndern, oder?




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