Enterprise


:: Staffel Eins
:: Staffel Zwei
:: Staffel Drei
:: Staffel Vier


:: 1x01 Broken Bow
:: 1x03 Fight Or Flight
:: 1x04 Strange New World
:: 1x05 Unexpected
:: 1x06 Terra Nova
:: 1x07 The Andorian Incident
:: 1x08 Breaking the Ice
:: 1x09 Civilization
:: 1x10 Fortunate Son
:: 1x11 Cold Front
:: 1x12 Silent Enemy
:: 1x13 Dear Doctor
:: 1x14 Sleeping Dogs
:: 1x15 Shadows of P'Jem
:: 1x16 Shuttlepod One
:: 1x17 Fusion
:: 1x18 Rogue Planet
:: 1x19 Acquisition
:: 1x20 Oasis
:: 1x21 Detained
:: 1x22 Vox Sola
:: 1x23 Fallen Hero
:: 1x24 Desert Crossing
:: 1x25 Two Days And Two Nights
:: 1x26 Shockwave


Episodenlogbuch


1x08 "Breaking the Ice"

[Das Eis bricht]


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Regie:
Terry Windell
Story:
Maria Jacquemetton; Andre Jacquemetton
Drehbuch:
Maria Jacquemetton; Andre Jacquemetton

Hauptdarsteller:
Scott Bakula (Captain Archer)
Connor Trinneer (Cmdr. Tucker)
Jolene Blalock (Sub-Cmdr. T'Pol)
Dominic Keating (Lt. Reed)
Anthony Montgomery (Ens. Mayweather)
Linda Park (Ens. Hoshi Sato)
John Billingsley (Dr. Phlox)

Darsteller:
William Utay (Vanik)

 Kurzinhalt
Den Weg der Enterprise kreuzt ein riesiger Komet, den die Crew natürlich erkunden will. Außerdem trifft die Enterprise auf ein vulkanisches Schiff, das die Enterprise zu beobachten scheint...


 Inhalt
Auf der Enterprise entdeckt man zwei Dinge: Einen riesigen Kometen und ein vulkanisches Schiff. Letzteres scheint die Erlebnisse des modernsten Schiffes der Sternenflotte zu beobachten, - die Eltern Vulkanier lassen das Kind Menschheit wohl nur unter Beobachtung auf den Straßen spielen, was Captain Archer sehr verärgert zur Kenntnis nimmt. Während er den vulkanischen Captain auf sein Schiff einlädt, um "ein wenig zu plaudern", gehen Reed und Mayweather auf den Kometen, um dort ein wenig zu bohren und Proben zu sammeln. Gleichzeitig bemerken Hoshi und Tucker, dass T´Pol geheime Botschaften an das vulkanische Schiff schickt...


Für alle, die mehr wissen möchten, steht eine ausführliche Inhaltsangabe bereit.

 Episodenreview
von Christina Rodriguez

Eine Episode mit durchaus vielversprechenden Themen: Vertrauen und Stolz. Trip, der in T'Pols Privatsphäre eindringt. T'Pol, die sich unverhofft Trip anvertraut und durchaus ein Stück weit ihre Verletzlichkeit offenbart. Archer, der seinen menschlichen (männlichen?) Stolz beiseite schiebt und zugibt, dass er auf die Hilfe der Vulkanier angewiesen ist.
Dass T'Pol nicht jede Situation mit Hilfe ihrer übermenschlichen Logik meistern kann, wirkt sympathisch. In der Tat scheint sie deutlich stärker von ihren Emotionen beeinflusst, vielleicht sogar gequält zu werden, als sie zugeben möchte. Kann sie als Vulkanierin ihre Emotionen wirksam unterdrücken, oder wird sie letztendlich doch von ihnen beherrscht, ganz so wie die Menschen? Dass ihr ausgerechnet der einfache, ganz und gar unphilosophische Rat eines Menschen wie Tucker weiterhilft, ist amüsant. Ebenso die Szene am Schluss, als T'Pol das ganz und gar ungesunde Stück Kuchen vor sich liegen hat, welches Tucker ihr zuvor empfohlen hat, um das seelische Wohlbefinden zu steigern.
Trotzdem hat die Folge ihre Längen. Die Szene, in der die Brückencrew eine Nachricht für eine irdische Schulklasse aufnimmt, enthält ein paar nette Gags. Es ist lustig, mit anzusehen, wie sich Archer, Tucker und Co. einfache Erklärungen für kindlichen Fragen abringen. Dennoch hätte die Szene deutlich kürzer ausfallen können. Wäre es nicht interessanter gewesen, statt dessen eine Szene zu haben, in der T'Pols unbekannter Verlobter ein Gesicht erhält?
Reed und Mayweather demonstrieren auf dem Kometen ein fast schon kindliches Erstaunen im Hinblick darauf, dass sie vielleicht die Ersten sind, die einen derartigen Himmelskörper betreten. Dies ist sicherlich bezeichnend für den allgemein vorherrschenden Entdeckergeist der Enterprise-Crew und für das Motto der Serie insgesamt. Dennoch wünscht man sich ein wenig mehr Professionalität beim Vorgehen während der Mission.
Sicherlich, im Gegensatz zu den anderen Star Trek-Serien, die rein chronologisch in späteren Jahrhunderten angesiedelt sind, fehlt es bei "Enterprise" einfach an der jahrhundertelangen Erfahrung im Weltraum. Angesichts des relativ riskanten Unterfangens wirken Spielereien wie der "vulkanische Schneemann" jedoch unangebracht. Auch als die ersten Sonnenstrahlen beginnen, die Oberfläche aufzubrechen, hätten sich die beiden Offiziere mehr auf ihre Flucht konzentrieren müssen, anstatt mehrmals ehrfürchtig beim Anblick des aufgehenden Sterns oder der aufreißenden Eisplatten zu erstarren. Dies sind Dinge, die nicht unbedingt von Unerfahrenheit bei Weltraummissionen herrühren müssen. Sagt einem denn nicht der gesunde Menschenverstand, dass bestimmte Situationen einfach zu gefährlich sind, um sich irgendwelche Trödeleien zu erlauben?
Insgesamt leidet die Episode an Spannungsmangel. Erst während der Schlussszenen kommt ein klein wenig Spannung auf, als es darum geht, das Shuttle noch rechtzeitig vor dem erneuten Gefrieren der Kometenoberfläche zu retten. Sie demonstriert jedoch, dass zwischen Menschen und Vulkaniern die Möglichkeit einer Freundschaft besteht - trotz aller Differenzen. Mit etwas mehr Vertrauen und etwas weniger Stolz ist ein beidseitiges Entgegenkommen möglich.



Teile des Episodenguides wurde freundlicherweise zur Verfügung gestellt von memoryalpha.de