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Ezri ist damit beschäftigt ihren Platz auf der Station zu finden. Insbesondere mit Worf hat sie ihre Schwierigkeiten, da dieser selbstverständlich noch nicht über den Tod Jadzias hinweg ist und sie somit nicht akzeptiert.
Mit einem an klaustrophobischen Anfällen leidenden Garak erhält sie ihren ersten Fall als Counselor und droht sogleich durch ihre psychische Labilität daran zu scheitern.
von Björn Kluger
Insgesamt ist die Episode hervorragend gelungen, vor allem da man Ezri einen eigenen Charakter zugestand und sie nicht zu einem Jadzia Plagiat machte. Einzig die Szene als Ezri im bajoranischen Schrein weinend zu Boden sinkt, geht wohl ein wenig zu weit.
Handlungsschwächen- Nach dem Vorspann, als Ezri durch die Seitentür das Büro von Sisko betreten will, merkt dieser zunächst nicht, woher das Türsummen kommt. Daraufhin wird das Türsummen immer drängelnder, verstummt jedoch, als Sisko endlich begriffen hat von wo es kommt und sich auf den Weg macht. Komisch, wodurch wusste Dax denn, dass sie nun nicht mehr den Türsummer betätigen musste?
- Sisko sagt, dass die Station einen guten Counselor gebrauchen kann. Er will doch wohl nicht behaupten, dass sie bisher noch keinen hatte. Die Enterprise hatte für ungefähr 1000 Personen zumindest einen Counselor. Deep Space Nine hat für mehrere tausend Personen, von den Durchreisenden einmal abgesehen, gar keinen Counselor. Das klingt ziemlich ungünstig.
Grundlagenveränderungen- Sisko sagt, als er den Rücktritt von Ezri bekommen hat, dass sie die Erfahrung von 8 Leben hat. Eigentlich müsste sie protestieren, denn es sind nach dem Tode von Jadzi für Ezri bereits 9 Leben. Ihr mag man dies ja noch verzeihen, da sie noch nicht so ganz mit den einzelnen Leben klar kommt, aber zumindest Sisko sollte nach den Jahren mit den verschiedensten Dax-Wirten auf dem Laufenden sein.
Geräte, Ausrüstung und Maschinen- Diese Episode bietet mal wieder einen schönen "Die Türen haben das Drehbuch gelesen"-Fall. Als am Schluss der Episode die Aussprache zwischen Worf und Ezri Dax stattfindet, geht am Ende des Gesprächs Worf auf die Tür zu. Diese bleibt jedoch geschlossen, obwohl er sie fast mit der Nase berührt. Warum? Genau, Worf will noch etwas sagen, bevor er endgültig geht.
Probleme mit Kontinuität und Produktion- Während Garak im Quarks das erste Mal einen klaustrophobischen Anfall bekommt, drängeln sich hinter ihm Leute. In der vorletzten Einstellung auf ihn bevor er die Bar verlässt, geht gerade ein Ferengi hinter ihm nach hinten und dahinter befindet sich eine Klingonin. Kurz darauf steht er auf und von dem Ferengi, sowie der Klingonin fehlt jede Spur.
- Als Garak in der Luftschleuse gegen die Tür des Schotts klopft, sieht man von außen das Spiegelbild der Station im Fenster. In der Perspektive zuvor aus dem Inneren der Schleuse gesehen, ist jedoch nicht das Geringste von der Station zu sehen.
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