Deep Space Nine


:: Staffel Eins
:: Staffel Zwei
:: Staffel Drei
:: Staffel Vier
:: Staffel Fünf
:: Staffel Sechs
:: Staffel Sieben


:: 6x01 A Time to Stand
:: 6x02 Rocks And Shoals
:: 6x03 Sons And Daughters
:: 6x04 Behind The Lines
:: 6x05 Favor The Bold
:: 6x06 The Sacrifice Of Angels
:: 6x07 You Are Cordially Invit...
:: 6x08 Resurrection
:: 6x09 Statistical Probabilities
:: 6x10 The Magnificent Ferengi
:: 6x11 Waltz
:: 6x12 Who mourns for Morn?
:: 6x13 Far beyond Stars
:: 6x14 One little Ship
:: 6x15 Honor Among Thieves
:: 6x16 Change Of Heart
:: 6x17 Wrongs Darker Than Deat...
:: 6x18 Inquisition
:: 6x19 In The Pale Moonlight
:: 6x20 His Way
:: 6x21 The Reckoning
:: 6x22 Valiant
:: 6x23 Profit And Lace
:: 6x24 TimeÂŽs Orphan
:: 6x25 The Sound Of Her Voice
:: 6x26 Tears Of The Prophets


Episodenlogbuch


6x17 "Wrongs Darker Than Deat..."

[Tiefes Unrecht]


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 Synopsis
Die U.S.S. Saratoga ist heute morgen auf der Station eingetroffen und Dax erklĂ€rt im Quark's Worf, dass sie gern erneut eine Willkommensparty steigen lassen möchte. Doch der Klingone hasst die 200 Personen in seinem Quartier, die essen, trinken oder lachen. Jadzia verspricht, dass kein einziger lacht. Sie möchte die Party nĂ€chste Woche feiern und ihr ein Thema geben, jeder sollte in der Verkleidung seines Lieblingsklingonen kommen. Doch Worf bleibt hart. Quark bringt ihm sein Holosuiteprogramm und fĂŒr Kira, die ebenfalls in die Bar gekommen ist, einen Bajoranischen Fliederstrauß. Sie erklĂ€rt der neugierigen Dax, dass der Flieder fĂŒr sie ist, obwohl sie Blumen nicht ausstehen kann. Der Strauß ist fĂŒr den Geburtstag ihrer toten Mutter. Sie wĂ€re heute 60 geworden und Kiras Vater sagte immer, dass sie diese Art am meisten mochte. Kira kann sich an ihre Mutter kaum erinnern, da sie erst drei war, als ihre Mutter in einem FlĂŒchtlingslager starb. Sie war immer stolz auf sie, da ihr Vater immer erzĂ€hlte, dass sie die mutigste Frau war, die er je getroffen hat.
Mitten in der Nacht wird Kira von einer Transmission geweckt. Da eine Identifizierung des Absenders unmöglich ist, nimmt sie an und es meldet sich Dukat. Er will ihr helfen, so wie Sisko ihm geholfen hat. Der Captain gab ihm die Klarheit, durch seine LĂŒgen hindurch zu sehen, durch seinen eigenen Selbstbetrug, so dass er die Wahrheit ĂŒber sich selbst erkannte. Er hat nun vor, das gleiche fĂŒr Kira zu tun. Er kannte ihr Mutter, die bei ihrer ersten Begegnung sehr befangen wegen ihrer Narbe im Gesicht war, die sie mit einer HaarstrĂ€hne zu verbergen versuchte. Kira meint, dass ihre Mutter im Singha-FlĂŒchtlingslager gestorben sei, doch Dukat meint, dass dies die LĂŒge ihres Vater ist. Kiras Mutter verließ ihn, um Dukats Geliebte zu sein. Dukat behauptet, dass sie sich von Angang an innig liebten und weiß, dass sie Bajoranischen Flieder liebte. Kira ist geschockt, und Dukat wieder einmal schadenfroh.
Kira prĂŒft danach die Dateien des Singha-FlĂŒchtlingslager und die Akten ihrer Mutter. TatsĂ€chlich hatte die Frau eine StrĂ€hne im Gesicht, wie Dukat behauptete.
Als Kira auf die OPS kommt, schlĂ€gt O'Brien Bashir gerade vor, die Schlacht von Alamo in der Holosuite nachzuspielen. Sie werden zu 200 in einer verfallenen Mission in der Falle sitzen umringt von 2000 feindlich Soldaten und sie werden verlieren. Miles findet nichts edler, als eine heroische Niederlage. Da erinnert die gereizte Kira den Chief daran, die Induktionsmodulatoren zu rekalibrieren. Sie gibt ihm noch eine Stunde Zeit und schickt den Doktor zurĂŒck in die Krankenstation.
Als sie von einer erhöhten KriminalitĂ€t auf dem Promenadendeck erfĂ€hrt, möchte sie sich bei Odo ĂŒber den Grund informieren. Ihm fĂ€llt auf, dass Kira noch mehr auf dem Herzen hat und bittet sie, darĂŒber zu reden. Kira möchte jedoch nicht darĂŒber sprechen, also rĂ€t ihr Odo, etwas gegen ihre Sorgen zu unternehmen.
Deshalb meldet der Major die Transmission von Dukat Captain Sisko. Sie erzĂ€hlt ihm, dass er behauptete, dass er und ihre Mutter ein Paar waren. Sisko kann es nicht glauben, doch fĂŒr Kira scheint es möglich zu sein und sie möchte Gewissheit haben. Sie will deshalb im Tempel von Imponor auf Bajor den Drehkörper der Zeit befragen. Sisko erinnert sie, dass die Föderation strenge Regeln bezĂŒglich Zeitreisen hat. Doch Kira braucht ihn nicht als Sternenflottenoffizier sondern als Abgesandten. Nur der Abgesandte kann ihr den Zugang zum Drehkörper freimachen. Die Propheten werden sie danach hoffentlich in die richtige Richtung weisen. Sisko sieht die Gefahr einer Einmischung in die Zeitlinie, doch Kira fleht ihn an, den Willen der Propheten erfahren zu dĂŒrfen.
Auf Bajor angekommen wird Kira von einem Mönch zum Drehkörper der Zeit gefĂŒhrt. Sie öffnet ihn und findet sich im Singha FlĂŒchtlingslager wieder. Dort sieht sie ihren Vater, der sie als kleines MĂ€chen gefunden hat und zurĂŒck zu ihrer Mutter Meru bringt.

Ihr Vater ist sauer, dass die Cardassianer schon wieder ihre Rationen gekĂŒrzt haben. Da kommen zwei weitere Bajoraner und wollen die halbe Tasse Suppe fĂŒr sich haben und bedrohen Kiras Vater Taban mit einem Messer. Kira schreitet ein und erklĂ€rt, dass die Cardassianer ihre Feinde sind. Sie sollten sich untereinander helfen. Da die beiden nicht hören wollen, schlĂ€gt Kira einen der beiden nieder, die sich ihre Suppe nicht von den Löffelköpfen holen wollen. Meru bedankt sich bei Kira und stellt ihre Familie vor, Taban, ihren Söhne Reyon und Pohl sowie ihre Tochte Nerys. Nerys wĂŒsste gern den Namen der Fremden, woraufhin sich Kira als Loma Ral vorstellt. Da kommen Cardassianische Truppen und ein bajoranischer Kollaborateur in das Lager, der verkĂŒndet, dass das neue cardassianische Erzaufbereitungszentrum, das Bajor umkreist, sich der Fertigstellung nĂ€hert. Die cardassianischen Truppen werden Trostfrauen benötigen. Er sucht deshalb ein paar Frauen aus, darunter Kira und Meru, die von nun an unter der Obhut des PrĂ€fekten Gul Dukat stehen werden. Die EhemĂ€nner und Kinder werden von nun an eine Extraration Essen und medizinische Versorgung erhalten. Taban ist entsetzt und die kleine Kira muss mit ansehen, wie ihre Mutter weggeschleppt wird.

Auf Terok Nor, dem heutigen Deep Space Nine, werden den Frauen Quartieren zugewiesen. Kira und ihre Mutter erhalten ein gemeinsames Quartier. Sie erhalten von dem Kollaborateur den Befehl, so viel zu essen wie möglich und sich gut auszuruhen, um morgen in Bestform zu sein. Sie können so lange sie mögen, in den Schallduschen verweilen. Kira bittet Meru, nicht aufzugeben. Sicher gibt es eine Widerstandszelle auf der Station, die sie herausbringen könnte. Doch Meru ist ĂŒberwĂ€ltigt von dem Essen, frischen Moba, Katapot Bohnen, Hasperat, Meklava und eine Kanne Deka Tee. Sie wĂŒnschte sich, Taban und die Kinder wĂ€ren hier. Kira tröstet ihre Mutter, die hofft, dass die Cardassianer ihre Familie helfen. Kira schlĂ€gt vor, zusammen zu flĂŒchten, die Familie zu holen und in den Bergen in den Widerstand einzutreten. Als sie Meru durch die Haare streicht, entdeckt sie die Narbe im Gesicht ihrer Mutter, genau wie Dukat es gesagt hatte. Meru erzĂ€hlt, dass sie von einem Cardassianer stammt, den sie nicht den erwarteten Respekt zollte. Kira erklĂ€rt, dass sie so schlimm nicht ist. Meru will wissen, wieso Kira ihr hilft. Diese meint, dass sie keine Freunde hat, doch Meru versichert ihr, dass sie nun eine hat.
Am nĂ€chsten Tag ist der bajoranische Kollaborateur namens Basso zufrieden, wie sich die Bajoranerinnen hergericht haben. Er macht ihnen klar, dass sie von nun an nur einem Ziel dienen, der FĂŒrsorge und den Komfort der hier stationieren Offiziere. Ein Fehler und sie landen zurĂŒck im Lager. Dukat kommt hinzu und zĂŒgelt Basso. Er heißt die Frauen auf Terok Nor willkommen. Er hofft das Bild vom herzlosen und gefĂŒrchteten Cardassianer in den Köpfen der Bajoraner mit Taten Ă€ndern zu können. Er versichert den Frauen, dass Cardassianer liebenswĂŒrdig sein können. Als sich Meru nach ihren Familien erkundigt, will Basso sie schon wegbringen lassen, doch Dukat versichert ihr, dass es ihrer Familie gut gehen wird. Als er ihre StrĂ€hne anhebt, bemerkt er die Narbe in ihrem Gesicht. Er verlangt von Basso einen Hautregenerator und entfernt das Symbol der Kluft zwischen ihren beiden Völkern. Meru ist berĂŒhrt, doch Kira fĂŒhlt sich angeekelt. Basso gratuliert den Frauen, da sie ihren ersten Test bestanden haben.

Von nun an mĂŒssen die bajoranischen Frauen die Offiziere auf Terok Nor bewirten und vergnĂŒgen. Meru lĂ€chelt, da sie nie gedacht hat, dass die Propheten so viel Humor haben. Als Kind trĂ€umte sie immer davon, schöne Kleider zu tragen, und nun trĂ€gt sie welche. Alles hat sich erfĂŒllt, obwohl es furchtbar ist. Ein Cardassianer schnappt sich Meru und ein anderer Offizier nĂ€hert sich Nerys und ist ĂŒberzeugt, dass Kira ihn nur betrunken und dann töten will. Er will wissen, wie sehr sie die Cardassianer hasst. Dukat kommt in den VergnĂŒgungsraum und bemerkt, dass Meru unter dem Cardassianer, der sie bedrĂ€ngt, leidet. Er schickt den Cardassianer weg. Basso soll Meru in ihr Quartier zurĂŒckbringen und fĂŒr ihre PrivatsphĂ€re sorgen. Dem Cardassianer bei Kira kommt diese AuffĂŒhrung bekannt vor. Von nun an, ist Meru fĂŒr alle anderen Cardassianer außer Dukat tabu.
Kira bringt den vollkommen betrunkenen Cardassianer nach Hause. Der möchte jedoch mit zu ihr und ihren "Komfort" genießen. Kira gelingt es, ihn wegzuschicken und geht in ihr Quartier. Dort rĂ€umen Basso und seine Gehilfen Merus Sachen aus. Kiras Mutter wird von nun an in Dukats Quartier wohnen. Da Kira Meru nicht sehen darf schlĂ€gt sie einen Cardassianer nieder und wird dann selbst niedergeschlagen.
Zur Strafe wird sie in das Arbeitslager auf der Station gesteckt, wo viele Bajoraner hungernd leiden.

Wochen spÀter erkundigt sich ein Mann namens Halb an der Essensausgabe bei Kira nach der Arbeit im Erzaufbereitungszentrum. Er hat Neuigkeiten von Meru. Sie war in den letzten Wochen nicht auf der Station sondern auf einer kleinen Reise mit Dukat. Er sieht sie deshalb als Kollaborateurin, doch Kira weigert sich, dies zu glauben. Da Kira die "Löffelköpfe" nicht ausstehen kann, wollte er schon öfter, dass sie dem Widerstand beitritt. Diesesmal bittet er sie jedoch nur, einen Plan von der Cardi-Seite der Station zu zeichnen. Da kommen Basso und seine Gefolgsleute und holen Kira aus dem Lager.
Auf der Cardassianischen Seite der Station angelangt, darf sie Meru besuchen, die froh ist, ihre Freundin wieder zu sehen. Kira will wissen, ob Dukat ihr wehtut, doch Meru verneint dies. Sie kann ihre Beziehung zu Dukat nicht beschreiben. Der kommt jedoch mit einem Strauß bajoranischen Flieder zu den beiden Frauen. Kira ist entsetzt, als sie die Zuneigung Merus zu Dukat sieht. Nerys soll nun die Begleiterin von Meru werden. Dukat verabschiedet sich von Meru mit einem zĂ€rtlichen Kuss, da er zu einem Treffen muss. Kira warnt sie, dass er immer noch der Feind ist. Sie macht Meru klar, dass Dukat die Vernichtung ihres Volkes weiter vorantreibt. Auch wenn er das Zentralkommando um bessere Behandlung der Bajoraner gebeten hat, ist alles eine LĂŒge, wie in der ersten Nacht, als er sie von dem Cardassianer gerettet hat. Meru erklĂ€rt, dass Dukat ihr von diesem "Spiel" erzĂ€hlt hat. Kira erinnert Meru wĂŒtend an ihre Familie, Taban liebt sie noch immer. Kira weiß, dass Meru dies nicht fĂŒr ihre Familie tut, sondern nur fĂŒr sich, da ihr dieses Ehespielen mit Dukat gefĂ€llt. Nerys bezeichnet Meru als Kollaborateurin, da sie ihm GERNE in sein Bett gefolgt ist und weil sie sich in ihn verliebt hat. Sie geht daraufhin freiwillig zurĂŒck in das Arbeitslager auf der Station.
Dort erhĂ€lt sie von Halb einen kleinen Sprenkörper in Form eines Ohrrings, der aus Eutrithium Harz besteht, so dass er nicht von den Stationssensoren entdeckt wird. Er detoniert drei Minuten nach Aktivierung. Einmal aktiviert kann er nicht mehr entschĂ€frt werden. Er hat einen Explosionsradius von 20 Metern. Kira sollte nicht seine Gespielin warnen, da das Risiko zu groß ist. Doch das möchte Nerys auch nicht, da Meru in ihren Augen eine Kollaborateurin ist, die es verdient hat, zu sterben.

Kira ruft daraufhin Basso zu sich, der endlich wissen möchte, auf welcher Seite sie steht. Kira will endgĂŒltig zu Meru, um sich bei ihr zu entschuldigen. Die Bombe wird glĂŒcklicherweise von den Sicherheitssenoren am Eingang zum Cardassiansichen Teil der Station nicht entdeckt. Im Quartier des PrĂ€fekten vergnĂŒgen sich gerade Dukat und Meru. Kira entschuldigt sich gespielt von ihrer Mutter und möchte wieder ihre Freundin sein. Meru sieht das genauso und möchte ihr sofort ein Quartier in der NĂ€he besorgen. Basso ĂŒberreicht Dukat eine Kopie einer Transmission und erhĂ€lt den Auftrag, nach dem Quartier zu suchen. Die Transmission ist fĂŒr Meru. WĂ€hrend Nerys die Bombe versteckt und in ihr neues Quartier gehen möchte, spielt Meru die Transmission ab. Sie stammt von Taban. Sie sind seit ein paar Wochen wieder zu Hause und die Kinder sind glĂŒcklicher als je zuvor. Die kleine Nerys hat gut fĂŒnf Pfund zugenommen. Die Kinder vermissen ihre Mutter. Taban vermisst seine Frau und denkt immer nur an sie. Er sieht sie als als Lebensretter der Familie, sie sollte dies nie vergessen. Er betet zu den Propheten, dass sie etwas Frieden in ihrem neuen Leben findet. Selbst in den schlimmsten Zeiten kann man Augenblicke der Freude finden. Was auch immer passiert, er wird sie immer lieben. Meru bricht dies das Herz und nicht nur ihr, sondern auch Kira. Sie schnappt Meru, ruft Dukat und warnt die beiden vor der Bombe, die rechtzeitig vor der Explosion flĂŒchten können. Als sie sich umdrehen, ist Kira verschwunden...
...Nerys beendet ihre Reise in die Vergangenheit auf Bajor und schließt den Drehkörper völlig aufgelöst.
ZurĂŒck auf DS9 erklĂ€rt Kira, dass sie Kolaborateure immer gehasst hat. Sie dachte immer an ihre Mutter, wenn sie Zweifel hatte, was mit diesen Menschen zu passieren hatte. Sie dachte, Meru hĂ€tte sich fĂŒr Bajor geopfert und wĂ€re eine Heldin, doch nun... Sisko meint, dass Meru dies alles fĂŒr Kiras Familie und Nerys getan hat. Doch das macht es fĂŒr Kira nicht leichter. Sie hat nachgeforscht und herausgefunden, dass Meru erst nach sieben Jahren in einem cardassianisch Krankenhaus gestorben ist, wĂ€hernd unzĂ€hlige Bajoraner in Arbeitslagern starben. Sisko will wissen, wieso Nerys ihre Mutter dann gerettet hat. Ein Teil von Kira wĂŒnscht sich, sie hĂ€tte es nicht getan, doch die Wahrheit ist, ob sie es will oder nicht, Meru war dennoch ihre Mutter.




Teile des Episodenguides wurden freundlicherweise zur VerfĂŒgung gestellt von memoryalpha.de und StarTrek Infos