Deep Space Nine


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:: 4x01 The Way of the Warrior - Part I
:: 4x02 The Way of the Warrior - Part II
:: 4x03 The Visitor
:: 4x04 Hippocratic Oath
:: 4x05 Indiscretion
:: 4x06 Rejoined
:: 4x07 Starship Down
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Episodenlogbuch


4x02 "The Way of the Warrior - Part II"

[Der Weg des Kriegers - Teil 2]


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 Synopsis
Worf erklĂ€rt Kanzler Gowron, dass er nicht mit ihm gehen kann, da er sonst sein Wort brechen wĂŒrde. Gowron macht ihm klar, dass das Volk, dem er sein Wort gab, keine Ehre besitzt. Worf schuldet ihm seinen Namen, sein Hause und den Sitz seiner Familie im Hohen Rat. Dies ist seine letzte Chance, sich bei seinem Volk zu rehabilitieren. Wenn er jetzt nicht mitgeht, wird er nirgendwo im Reich willkommen sein, seine Familie wird aus dem Hohen Rat fliegen und man wird ihm enteignen. Worf weiß aber, dass ihm seine Ehre bleibt.
Im Quark's gesellt sich O'Brien zu dem Klingonen. Worf erinnert sich daran, wie sie damals Picard von dem Borgschiff retteten. Dies war eine heikle Situation, doch er hat nie an den Erfolg der Mission gezweifelt, weil sie KĂ€mpfer waren. Worf hat sich nun entschlossen, aus der Sternenflotte auszutreten. O'Brien meint aber, dass man sicher eine neue Enterprise bauen wird, doch Worf weiß, dass es nie wieder so wie frĂŒher sein wird. Da er nun nicht mehr willkommen ist, kann er auch nicht nach Boreth zurĂŒck. Er möchte deshalb auf einem Kreuzer der Nyberrite Allianz dienen. Alexander wird bei seinen Großeltern auf der Erde glĂŒcklich werden.
Sisko kann jedoch Worfs KĂŒndigungswunsch nicht entsprechen, da er zur Zeit unentbehrlich fĂŒr ihn ist und er jeden guten Offizier braucht, den er kriegen kann. Da erfahren die beiden, dass die Klingonen die cardassianische Flotte durchbrochen haben. Worf ist sicher, dass die Klingonen alle Ratsmitlieder auf Cardassia töten werden und dann die Stellung durch einen Aufseher festigen werden.
Sisko nimmt deshalb Kontakt mit Dukat auf, der inzwischen oberster MilitĂ€rberater des Detapa Rates geworden ist. Sisko weiß, dass er dazu die Seiten gewechselt haben muss. Er warnt Dukat, alle Ratsmitglieder in Sicherheit zu bringen und fordert ihn auf, sie mit einem Schiff zu einen Treffpunkt zu bringen, wo er mit der Defiant warten wird um die Mitglieder an Bord zu nehmen.
Bevor die Mission startet, lĂ€sst Sisko alle Systeme der Station und der Defiant prĂŒfen. Er möchte auch, dass der Großteil der zivilen Stationsbewohner nach Bajor zurĂŒckkehrt. Kira wird inzwischen die Station leiten. Kasidy ist von ihrer Mission zurĂŒck und traurig, dass Sisko gleich abreisen wird und 5 Tage wegbleibt, da sie schon morgen wieder abreist. Als Trost kĂŒssen sich die beiden das erste Mal. Kasidy verlangt, dass sich Sisko vorsieht.

Die Defiant startet und schaltet sofort die Tarnung ein, obwohl die Romulaner verboten haben, sie im Alpha Quadranten zu benutzen. Sisko möchte den Treffpunkt schließlich lebend erreichen.
WĂ€hrendessen kommt O'Brien mit den Verbesserungen der Verteidigungssystemen der Station gut voran. Entweder funktionieren sie einwandfrei, oder die gesamte Station wird in die Luft fliegen, was Kira nicht gerade beruhigt.
Die Defiant stĂ¶ĂŸt auf TrĂŒmmer, die von einem cardassianischen Schiff zu sein scheinen. Obwohl es noch Überlebende geben könnte, muss Sisko weiterfliegen, da sie sonst in einen Hinterhalt geraten können, weil sie zum beamen die Tarnung fallen lassen mĂŒssen.
Kurze Zeit spÀter nÀhert sich die Defiant ihrem Treffpunkt. Dort wird auch schon das cardassianisches Schiff Prakesh von drei Bird of Prey unter Beschuss genommen. Dukat sendet ununterbrochen einen Notruf. Als die Klingonen das Schiff fast zerstören, lÀsst Sisko Quantentorpedos bereit machen und will eingreifen.
Er lĂ€sst die Bird of Prey nach Angriffsmuster Omega vier beschießen, was nicht sehr erfolgreich ist. Dukat meldet dem Captain, dass sein Schiff weder Antrieb noch Verteidigungsysteme hat. Als Sisko beschließt, die feindlichen Schiffe ins Kreuzfeuer zu nehmen, nĂ€hert sich ein klingonisches Schiff der Vorcha Klasse. Sisko möchte das cardassianische Schiff evakuieren und lĂ€sst eine Blutuntersuchung fĂŒr die Leute vorbereiten. Da sie die Schilde zum Beamen senken mĂŒssen, hĂ€lt die Defiant kaum dem Feuer der Klingonen stand. Worf schlĂ€gt vor, das feindliche Schiff mit einen Traktorstrahl anzukoppeln, da dann das meiste seines Feuers abgelenkt wird. Gesagt getan. Man koppelt das Schiff an und senkt dann die Schilde, um die Leute an Bord zu beamen. Die Defiant wird dennoch schwer getroffen und verliert das Tarnsystem. Nachdem alle an Bord sind, nimmt das Schiff die Schilde wieder hoch und nimmt sofort Kurs auf DS9.
Als Bashir den glĂŒcklich geretteten Dukat Blut abnehmen möchte, findet er dieses Verhalten ungehörig, lĂ€sst schließlich aber dennoch diese Prozedur zu.
Als sich Dukat spĂ€ter bei Sisko beschwert, dass er stĂ€ndig von Sicherheitspersonal bewacht wird, hat Jadzia ihre Wette gewonnen, dass sich Dukat eher beschwert als sich fĂŒr seine Rettung zu bedanken. Da mĂŒssen sie erkennen, dass sie von den Klingonen verfolgt werden.

Auf DS9 besucht Garak zur Abwechslung einmal das Quarks und bekommt seinen Kanar sogar auf die Rechnung des Hauses, da Quark noch zu viele Kisten von dem Zeug hat. Der Ferengi glaubt, er hĂ€tte lieber auf seinen Bruder Gaila hören und mit Waffen handeln sollen. Doch das war ihm zu unpersönlich, er will mit seinen Kunden reden, sie kennenlernen. Nun besitzt Gaila einen Mond und er schaut in ein tiefes Nichts. Was jedoch schlimmer ist, ihre einzige Hoffnung auf Rettung ist die Föderation. Quark verlangt, dass Garak einen Schluck Root Beer, ein GetrĂ€nk der Menschen, probiert, der es ganz scheußlich findet. Quark ist dieses GetrĂ€nk zu sprudelig und fröhlich, wie die gesamte Föderation. Nach einer Weile kann man jedoch nicht mehr genug von dem Zeug bekommen. Es ist hinterhĂ€ltig, genau wie die Föderation.
Die Defiant nÀhert sich der Station. Sisko meldet, dass sie verfolgt werden. Die neuen Systeme könnten somit gebraucht werden. O'Brien meldet, dass sie voll einsatzbereit sind. Die Station geht auf Alarm Rot.
Dukat ist sicher, dass die drei klingonischen Schiffe keine Chance gegen DS9 haben, doch Jadzia erinnert ihn, dass die Klingonen Freunde haben. Und so wartet bereits eine ganze Flotte klingonischer Schiffe bei DS9 auf die glorreiche Schlacht.
Auf DS9 angekommen erfÀhrt Sisko, dass die Föderation bereits eine Entlastungsstreitmacht hier her schickt, diese aber noch etwas Zeit benötigt. Sisko lÀsst die Kampfstationen besetzen.
Doktor Bashir weist sein medizinisches Personal ein, da es viele Schnittverletzungen beim Nahkampf geben wird. Odo bietet ihm eine Sicherheitskraft an, die der Doktor aber ablehnt, obwohl ihn seine Uniform vor einem wĂŒtenden Klingonen nicht schĂŒtzen wird.
Alle Zivilisten auf der Station werden in Sicherheit gebracht. Das gesamte Promenadendeck wird von SicherheitskrĂ€ften ĂŒberwacht.
Garak versucht zu den Ratsmitgliedern zu kommen, wird aber von Dukat mit einer Waffe aufgehalten. Da zĂŒckt auch der Schneider eine Waffe und erklĂ€rt, dass er nie gedacht hat, dass er und Dukat einmal Seite an Seite kĂ€mpfen werden.

Auf DS9 empfĂ€ngt man eine Nachricht von General Martok, der fordert, dass man die cardassianischen Ratsmitglieder ausliefert. Obwohl Sisko erklĂ€rt, dass sie keine GrĂŒnder sind, bleibt Martok dabei. Wenn die Klingonen Cardassia ĂŒbernommen haben, ist der Alpha Quadrant sicherer. Sisko warnt ihn vor einem totalen Krieg, den die Geschichte nicht gut heißen wird. Er warnt ihn außerdem, dass die Station im letzten Jahr besser gegen einen Angriff des Dominion vorbereitet wurde. Martok schenkt dem keine Beachtung und stuft die Station auf eine zahnlose alte Grishnar Katze herab. Es sind nun 5000 Photonentorpedos auf die klingonische Flotte gerichtet. Martok glaubt jedoch an einen Trick und erklĂ€rt: CHEGH-chew jaj-VAM jaj-KAK - Heute ist ein guter Tag zum Sterben.
Die klingonischen Schiffe eröffnen das Feuer. Sisko lĂ€sst die Torpedolauncher ausfahren und feuert eine Salve aller geradzahligen Launcher ab, mit Erfolg. Danach aller ungeradzahligen, doch die Klingonen rĂŒchken nĂ€her. Man eröffnet das Phaserfeuer, acht klingonische Schiffe sind zerstört. Gowron antwortet nicht mehr. Deep Space Nine feuert aus allen Rohren.

Die Klingonen richten ihr Feuer auf den Zentralkern der Station wodurch zwei Schildgeneratoren zerstört werden. Sie beginnen, die Station zu entern. Zuerst kann man sich mit Phaserwaffen erfolgreich wehren. Doch schon bald kommt es ĂŒberall auf der Station zu ZweikĂ€mpfen. Odo hĂ€lt sich wacker aber Bashir rettet ihn einmal mehr das Leben. WĂ€hrend sich Dukat gegen zwei Klingonen mit einem Bat'leth wehrt, hĂ€lt Garak die stĂ€ndig nachrĂŒckenden Klingonen mit seinen Phaser auf. Auf der OPS erscheinen immer mehr Klingonen. Kira bekommt zwar ein D'k tahg zu spĂŒren wehrt sich aber erfolgreich. O'Brien wird niedergeschlagen. Sisko, Worf und Jadzia können sich dagegen erfolgreich wehren und befreien die BrĂŒcke vor den Angreifern. O'Brien soll darauf sofort die Schilde wieder in Gang setzen, was ihm gelingt. Odo kann die Klingonen auf dem Promenadendeck ebenfalls im Schach halten. Da nĂ€hern sich weitere klinogonische Schiffe. Als die Lage hoffnungslos scheint, entdeckt man, dass auch die Sternenflotte fast angekommen ist, mit sechs Schiffen gefĂŒhrt von der U.S.S. Venture. Sisko kontaktet Gowron und erklĂ€rt, dass sie aufhöhren sollen, da er sonst einen Zweifrontenkrieg riskiert. Auch Worf verlangt dies, bevor dies die schlimmste Niederlage des Klingonischen Reiches wird. Sisko macht ihm klar, dass dies genau das ist, was das Dominion will. Die Cardassianer gegen die Klingonen, die Klingonen gegen die Föderation. Alle schwĂ€chen sich gegenseitig. Worf zitiert Kahless, der sagte: Ein Reich zu zerstören, um einen Krieg zu gewinnen, ist nicht ehrenhaft. Einen Krieg zu beenden um ein Reich zu retten dagegen schon. Gowron befiehlt daraufhin den RĂŒckzug, auch wenn General Martok dagegen protestiert. Da sich die Föderation gegen sie gewandt hat, werden sie dies weder verzeihen noch vergessen. Die Schiffe drehen ab, es ist vorbei, fĂŒrs erste.

Nachdem die Klingonen verschwunden sind, muss Sisko feststellen, dass alle Stationsbewohner diese Krise gut bewĂ€ltigt haben. Die Reperaturarbeiten gehen schnell voran. Er hat nun noch eine unerledigte Sache zu regeln und begibt sich deshalb zu Worf. Dieser packt gerade seine Sachen, da er schon heute abreisen möchte, um auf einen Nyberrite Kreuzer zu dienen. Sisko erklĂ€rt, dass es bei ihm damals die Leitung des Baus der orbitalen Habitate waren. Ihm wurde jedoch klar, dass es nicht die Sternenflotte war, von dem er fort wollte, sondern dieder Schnerz. Er dachte, er könnte vor dem Schmerz fliehen, den er nach dem Tod seiner Frau erleidete. Doch der Schmerz holt einem immer wieder ein. Die einzige Chance ihn zu besiegen, ist ihn zu ertragen. Seine Uniform erinnert ihn immer daran, was er gewonnen hat und was er ist: Ein Offizier der Sternenflotte, mit Leib und Seele. Vielleicht ist die Sternenflotte doch die richtige Heimat fĂŒr Worf. Da Sisko den Captain der U.S.S. Venture, Admiral Hastur gut kennt, könnte er sich um eine Stelle fĂŒr ihn dort kĂŒmmern. Worf hat sich aber entschlossen, so dass dies nicht nötig ist...
Er tritt seinen Dienst auf Deep Space Nine als Offizier fĂŒr strategische Operationen an und trĂ€gt von nun an eine rote Uniform. Er erklĂ€rt, dass er noch viel ĂŒber FĂŒhrung lernen muss. O'Brien weiß jedoch, dass er hierzu den besten Lehrer hat. Dukat und die Ratsmitglieder sind inzwischen sicher nach Cardassia zurĂŒckgekehrt und bedanken sich offiziell bei allen Offizieren der Station. Da erfĂ€hrt man aus Geheimdienstberichten der Sternenflotte, dass die Klingonen die entlegenen cardassianischen Kolonien nicht aufgeben und dort ihre Position festigen. Sie gehen also nicht weg. Sisk weiß aber, dass sie mit DS9 auch auf jeden Fall bleiben.




Teile des Episodenguides wurden freundlicherweise zur VerfĂŒgung gestellt von memoryalpha.de und StarTrek Infos