Deep Space Nine


:: Staffel Eins
:: Staffel Zwei
:: Staffel Drei
:: Staffel Vier
:: Staffel Fünf
:: Staffel Sechs
:: Staffel Sieben


:: 3x01 The Search - Part I
:: 3x02 The Search - Part II
:: 3x03 The House of Quark
:: 3x04 Equilibrium
:: 3x05 Second Skin
:: 3x06 The Abandoned
:: 3x07 Civil Defense
:: 3x08 Meridian
:: 3x09 Defiant
:: 3x10 Fascination
:: 3x11 Past Tense - Part I
:: 3x12 Past Tense - Part II
:: 3x13 Life Support
:: 3x14 Heart of Stone
:: 3x15 Destiny
:: 3x16 Prophet Motive
:: 3x17 Visionary
:: 3x18 Distant Voices
:: 3x19 Through the Looking Glass
:: 3x20 Improbable Cause
:: 3x21 The Die Is Cast
:: 3x22 Explorers
:: 3x23 Family Business
:: 3x24 Shakaar
:: 3x25 Facets
:: 3x26 The Adversary


Episodenlogbuch


3x06 "The Abandoned"

[Der Ausgesetzte]


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 Synopsis
Quark ist beunruhigt. Okalar, ein gewiefter Dabo-Spieler, gewinnt stĂ€ndig. Das Dabo-MĂ€dchen Mardah, der Jake stĂ€ndig KĂŒsse zuwirft, kann ihn zu einer weiteren Runde ĂŒberreden, und er verliert, Karjinko! Mardah gesellt sich zu Jake und erzĂ€hlt, dass sie morgen zum Essen mit seinem Vater eingeladen sind, was Jake komischerweise noch nicht weiß und er deshalb beunruhigt ist. Rionoj, ein Boslic Frachter Captain, ist wieder auf der Station und hat wieder Ware fĂŒr Quark, diesmal ganz legal. Sie hat ein Schiffswrack aus dem Gamma Quadranten. FĂŒr drei Barren goldgepresstes Latinum gehört es Quark.
Nach dem Kauf schaut sich Quark die Wrackteile an. Da vernimmt er Babygeschreih und findet in einem BehÀlter tatsÀchlich ein Kind.
WĂ€hrend Bashir das Baby untersucht, schwört Quark, dass er davon nichts wusste. Rionoj soll nach dem Flugplan weiter nach Risa geflogen sein, was aber nicht stimmen muss. Der Doktor findet heraus, dass das Kind einen sehr schnellen Stoffwechsel hat und sich seine Zellen unheimlich schnell teilen. Sisko ist fasziniert von dem Kind und kann nicht von ihm lassen. Jadzia möchte die WaisenhĂ€user auf Bajor unterrichten. Sisko erklĂ€rt ihr spĂ€ter, dass er sich wie bei Jake gefĂŒhlt hat. Ihm fehlt, dass er Jake die FĂŒrsorge wie frĂŒher schenken kann.
Sisko kommt nach Hause, wÀhrend Jake an etwas schreibt. Der Junge ist sauer, da er nichts von der Einladung zum Essen wusste. Er ist aufgeregt, beruhigt sich aber damit, dass es nur ein Essen ist.
Sisko wird auf die Krankenstation gerufen, da das Baby keines mehr ist, sondern eher einem AchtjĂ€hrigen Ă€hnelt. TatsĂ€chlich ist er erst zwei Wochen alt. Und er kann sogar sprechen. Der Junge erklĂ€rt, dass er Hunger hat und lernen möchte. Bashir vermutet, dass dem Kind eine elementare Intelligenz in die genetische Struktur eingearbeitet wurde. Er könnte Teil eines Experimentes sein. Wenn dem so ist, kennt sein Volk Ă€ußerst fortschrittliche Gentechniken.
O'Brien, der das Wrack untersucht, hat herausgefunden, dass das Kind in einer Art Stasiskammer gereist ist, so dass es erst reifen konnte, wenn man es herausnimmt. Das Schiff scheint ein Frachter oder Transporter zu sein. Es finden sich jedoch keine Computer. Als Sisko erwĂ€hnt, dass sein Replikator wieder mal nicht funktioniert, gibt O'Brien zu, dass er vom Essen mit Mardah weiß. Sisko meint, dass sie ein Dabo MĂ€dchen ist und mit seinem Sohn zusammen ist, er will sie nicht nett finden.

Kira besucht Odo in seinem neuen Quartier, der sie nur widerwillig hereinlĂ€sst. Sie schenkt ihm eine Pflanze. Odo hat im Quartier eine Menge GegenstĂ€nde verteilt. Er erklĂ€rt, dass er hier endlich herausfinden kann, was es heißt, ein Formwandler zu sein. Er verwendet seinen Eimer nicht mehr, stattdessen zieht er sich wĂ€hrend der Regeneration einfach in diesen Raum zurĂŒck. Endlich kann er all die Formen ungestört ausprobieren. Kira ist jedoch jederzeit willkommen. Er hat auch gleich die richtige Verwendung fĂŒr seinen Eimer: Ein Blumentopf fĂŒr Kiras Pflanze.
Bashir findet heraus, dass die DNA Sequenz des Findlings gezielt verĂ€ndert wurde, so dass in seinem Blut ein isogenisches Enzym fehlt, ohne das seine genetische Struktur zusammenbricht. Der Doktor versucht es kĂŒnstlich herzustellen. Warum sollte jemand absichtlich einen genetischen Fehler in seine Schöpfung einbauen. Da gibt es Alarm, der junge Mann ist ausgebrochen und ĂŒberrennt alle auf dem Promenadendeck. Als er sich auf Odo stĂŒrzen will, verflĂŒssigt sich der Constable. AnbetungswĂŒrdig kniet der Junge nieder. Es ist nun klar ersichtlich, wer - oder besser - was er ist: ein Jem'Hadar!
Das Sternenflottenkommando möchte sich um den Jungen kĂŒmmern, der zur Sternenbasis 201 gebracht werden soll, wo er von einem Team von Spezialisten aus Zetobiologen und Exophysiologen untersucht werden wird. Odo meint, dass der Jem'Hadar dadurch zu einem Versuchsobjekt wird, auch wenn er ein genetischer Killer ist. Er möchte ihn kennenlernen, da er vor ihm Achtung gezeigt hat. Sisko spricht mit Odo allein und erklĂ€rt, dass es doch nicht seine Schuld ist. Dennoch möchte Odo einen Teil des Schadens wieder gut machen. Er weiß, wie es ist, ein Versuchsobjekt zu sein. Er möchte doch nur herausfinden, ob er wirklich nur eine Tötungsmaschine ist. Sisko gewĂ€hrt Odos Bitte.

In seiner Zelle eingesperrt kĂ€mpft der Jem'Hadar gegen das Kraftfeld. Odo kommt hinzu und lĂ€sst ihn frei. Der Jem'Hadar klagt ĂŒber Kopf- und Brustschmerzen. Bashir erklĂ€rt, dass er sĂŒchtig nach einem isogenischem Enzym ist. Bisher konnte er es noch nicht synthetisieren, dazu braucht er weitere Test, die der Jem'Hadar nicht will. Odo möchte von ihm seinen Namen wissen, doch er hat keinen. Der Jem'Hadar erklĂ€rt, dass er nur eines will: Gegen die anderen kĂ€mpfen. Odo möchte andere Interessengebiete fĂŒr ihn finden. Er verlangt, dass der Jem'Hadar einmal lĂ€chelt, was er krampfhaft versucht. Bashir beginnt mit der Untersuchung.
Mardah ist zu den Siskos gekommen, bei denen es Shrimps Creole mit Mandalay Sauce gibt. Benjamnin möchte, dass sie ĂŒber sich erzĂ€hlt. Mardah erklĂ€rt, dass ihre Eltern wĂ€hrend der Besetzung getötet wurden. Sie ist bis zu ihrem 13. Lebensjahr bei Nachbarn aufgewachsen. Sie hat einen Bruder namens Koran und eine Schwester namens Sarjeno, zu der sie aber keinen Kontakt mehr hat, da sie sich wegen ihrer unterschiedlicher Lebensweise verstritten haben. Jake erklĂ€rt, dass Mardah eine gute Schriftstellerin ist. Mardah jedoch meint, dass ihre Werke nicht so gut sind wie Jakes Gedichte, mit denen er ihr Herz erobert hat. Außerdem ist er ein gewievter Dom-Jot Spieler, ein richtiger DraufgĂ€nger. Sisko ist ĂŒberrascht all dies zu erfahren. Mardah erklĂ€rt, dass Jake mehr als nur ein Teenager ist, und sie ihn wahnsinnig gern hat. Da möchte Benjamin mehr von ihr ĂŒber seinen eigenen Sohn erfahren.
O'Brien hat in den TrĂŒmmern die Droge gefunden, die der Jem'Hadar wahrscheinlich benötigt. Odo glaubt, dass dies ein weiteres Mittel ist, um die LoyalitĂ€t der Jem'Hadar zu den GrĂŒndern sicherzustellen, eine Droge, die sich nicht replizieren lĂ€sst und die nur sie herstellen können. O'Brien findet dies kaltblĂŒtig, worauf Odo meint, dass sein Volk kein Blut hat.

Über eine KanĂŒle an der Halsschlagader kann Bashir ĂŒber ein GerĂ€t die Droge injizieren. Sofort verlangsamt sich sein Herzschlag, dem Jem'Hadar geht es gelich besser. Dieser dankt Odo und möchte bei ihm wohnen, um stĂ€ndig bei ihm zu sein.
Als Odo dem Jem'Hadar in seinem Quartier erklĂ€rt, dass er nicht jede Gestalt perfekt nachahmen kann, zum Beispiel ein humanoides Gesicht, erklĂ€rt der Junge, dass er nicht versteht, warum Odo humanoid aussehen möchte. Er ist besser als die. Er selbst ist Odo unterlegen und die Menschen hier sind ihm unterlegen. Odo versucht zu erklĂ€ren, dass alle hier gleich sind. Der Jem'Hadar sieht dies ein, denn ein GrĂŒnder liegt niemals falsch. Doch Odo will keinen blinden Gehorsam. Der Jem'Hadar soll selbst denken und ihm sagen, was er in diesem Moment will. Er erklĂ€rt, dass er mehr ĂŒber sein Volk erfahren möchte, wer er ist und wo er herkommt. Odo erzĂ€hlt ihm, dass er dies auch einmal getan hat und er sein Volk gefunden hat. Dennoch ist die Wahrheit manchmal nicht angenehm. Er spielt das Logbuch der Defiant ab, als die Jem'Hadar das Schiff im Gamma Quadranten enterten. Der Jem'Hadar muss erkennen, dass seine Rasse brutale Krieger sind. Odo erklĂ€rt, dass er seine Aggressionen auch anders kanalisieren kann. Er fĂŒhrt den Jem'Hadar zu einer Holosuite und startet das Programm Odo 1. In diesem Programm kĂ€mpft man mit speziellen Waffen gegen einen Gegner, dessen StĂ€rke sich verĂ€ndern lĂ€sst. Der Jem'Hadar soll hier lernen, sich zu beherschen. Sofort beginnt der Krieger zu kĂ€mpfen. Es ist ein Genuss fĂŒr ihn. Nach seinem Sieg geht er auf Stufe 2, dann Stufe 3. Kira kommt hinzu und möchte Odo sprechen. Sofort geht der Jem'Hadar auf Stufe 5. Kira kann nicht verstehen, dass der Jem'Hadar bei ihm wohnt. Odo erklĂ€rt, dass er eine Art Beziehung zu ihm aufgebaut hat. Doch Kira weiß, dass es schwierig sein wird, ihn rund um die Uhr unter Kontrolle zu halten. Odo hört zu sehr auf sein Herz als auf seinen Kopf. Dieser Junge wurde zum Töten erschaffen. Doch Odo möchte ihm eine andere Chance bieten und er ist sich dem Risiko, das er eingeht, bewusst. Voller Hass besiegt der Jem'Hadar seinen Holosuite-Gegner, als Odo zurĂŒckkehrt. Als die beiden ĂŒber das Promenadendeck gehen, sieht er, dass alle Angst vor ihm haben. Er findet dies gut, da er sie alle umbringen könnte. Odo kann nicht verstehen, dass der Jem'Hadar nur ans Töten denken kann. Das Leben bietet so vieles mehr. Da wird der Constable zu Sisko gerufen.

Commander Sisko erklĂ€rt Odo, dass die Sternenflotte die U.S.S. Constellation nach DS9 geschickt hat. Der Jem'Hadar wird in fĂŒnf Stunden abgeholt. Er wurde als sehr wichtig eingestuft. Da taucht der Jem'Hadar wie aus dem Nichts in Siskos BĂŒro auf und erklĂ€rt, dass er nirgendwo hingehen wird. Er möchte ein Shuttle und möchte, dass Odo mitkommt. Sie machen sich auf den Weg zur Shuttlerampe. Der Jem'Hadar erklĂ€rt, dass er in den Gamma Quadranten reisen möchte. Sie beide gehören nicht hier her. Odo jedoch erklĂ€rt, dass sie in andere unerforschte Welten reisen können, wo keine Sternenflotte und keine Jem'Hadar sind. Doch der Junge möchte nur bei seinem Volk sein und nirgendwo anders sein. Er will ein Jem'Hadar sein. Odo ist auch nicht wie die Humanoiden, doch man hat seinen Geist mit Ideen und seltsamen Ansichten gefĂŒllt. Er ist anders als die anderen WechselbĂ€lger.
Sisko und die Sicherheit beamen zur Shuttlerampe. Odo möchte, dass er ihn gehen lĂ€sst. Er wird ihn begleiten und dann wieder zurĂŒckkehren. Wenn er auf die Constellation gebracht wird, werden er oder viele andere getötet. Odo weiß, dass der Jem'Hadar ihn zurĂŒckkehren lassen wird, da er ihn nicht verletzen kann. Sisko lĂ€sst sie gehen. Wenn die Sternenflotte fragt, wird er erklĂ€ren, dass er versucht hat, sie aufzuhalten. Admiral Necheyev wird davon nicht begeistert sein. Als sie gehen, erklĂ€rt der Jem'Hadar, dass Sisko eindeutig Angst hatte. Er ist sein Feind. Jeder der nicht Jem'Hadar ist, ist sein Feind. Odo fragt sich, ober er damit auch gemeint ist...
Die Sternenflotte hat Sisko ĂŒber ihre EnttĂ€uschung informiert, dass man nicht mehr ĂŒber den Jem'Hadar erfahren konnte. Nun hat sich das Leben auf der Station wieder normalisiert. Sisko flirtet mit Mardah. Sisko erklĂ€rt O'Brien, dass sich beim Essen mit ihr Dinge herausgestellt haben, die er nicht erwartet hat. Er hat Jake dadurch besser kennengelernt. Odo gesellt sich zu Kira im Replimat. Er gesteht, dass sie Recht hatte...




Teile des Episodenguides wurden freundlicherweise zur VerfĂŒgung gestellt von memoryalpha.de und StarTrek Infos