Regie:
Andy Mikita
Drehbuch:
Robert C. Cooper
Hauptdarsteller:
Richard Dean Anderson (Jack O’Neill)
Amanda Tapping (Samantha Carter)
Christopher Judge (Teal’C)
Michael Shanks (Daniel Jackson)
Gaststars:
Dan Castellaneta (Joe Spencer)
Deborah Theaker (Sharlene)
Eric Keenleyside (Kunde)
Louis Chirillo (Bert Simmons)
Chad Krowchuck (Gordie Lowe)
Alex Ferris (Andy)
Mark Hansen (Older Andy)
Andy Thompson (Calvin)
Beatrice Zeilinger (Cindy)
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...vor sieben Jahren... Ein Frisör names Joe findet einen Stein. Bei jeder Berührung bekommt er eine Vision des SG-1 Teams. Er erzählt die Geschichten seiner Kundschaft, versucht (vergeblich) Romane zu schreiben und im Laufe der Jahre immer wieder mit dem echten Jack O'Neill in Kontakt zu treten.
General O’Neill, der gerade vom Einkauf zurückgekommen ist, telefoniert mit Carter und lädt sie zu seinen Spezial-Omeletts mit geheimer Zutat ein. Carter muss nicht lange überlegen, bis sie die geheime Zutat als Bier identifiziert. Plötzlich kommt ein Mann in O’Neills Haus und bedroht diesen mit einer Waffe. O’Neill beendet das Gespräch und versucht, den Mann zu beruhigen.
Vor 7 Jahren…
Joe und seine Frau Sharleen gehen über einen Flohmarkt, auf dem Joe einen Stein findet. Als er ihn berührt, sieht er, wie SG-1 durch das Stargate geht. Joe kauft den Stein.
Am nächsten Abend erzählt er zuhause beim Abendessen seiner Familie eine Geschichte: Eine Geschichte, die SG-1 erlebt hat. Sein Sohn findet diese recht interessant, doch da sich seine Frau nicht für Science-Fiction interessiert, ignoriert sie es wohlwollend.
Joe ist Frisör und erzählt seinen Kunden und Kollegen mit Begeisterung von den Einsätzen von SG-1. Diese interessieren sich jedoch nicht sonderlich dafür. Nach einigen weiteren erlebten Missionen ruft Joe bei der Air Force an und will Colonel O’Neill sprechen. Der Mann am anderen Ende der Leitung verplappert sich ein wenig, so dass Joe jetzt immerhin weiß, dass O’Neill existiert.
Vor 6 Jahren…
Noch immer hat Joe Visionen und erzählt diese seinen Kunden. Heute von den Asgard, Furlingern und der Fünften Spezies. Als Joe an diesem Tag nach Hause kommt und seinem Sohn verspricht, ihm am Abend alles über die Reetu zu erzählen, bittet seine Frau um ein Gespräch. Sie meint, die Leute in der Gegend tuscheln schon überall. Sie wollen keine Geschichten mehr hören. Joe entschließt sich auf Anraten seiner Frau, die Geschichten fortan aufzuschreiben. Die nächsten Tage verbringt Joe nur damit, seine Storys zu Papier zu bringen…
Vor 3 Jahren…
Joes Sohn sieht im Fernsehen zufällig einen Trailer zur neuen TV Serie „Wormhole X-Treme“. Joe ist schockiert – man habe seine Idee geklaut. Eine Klage gegen den TV-Sender war jedoch nicht nötig. Die Serie wurde nach einer Folge abgesetzt.
Als Joe am Abend nach Hause kommt, fordert ihn seine Frau zu einem Gespräch auf. Sie will, dass er mit den Geschichten komplett aufhört. Er hat hunderte Absagen von Verlägen bekommen, teilweise werden seine Manuskripte sogar ungeöffnet zurückgeschickt. Er erzählt seiner Frau, dass alles, was er erlebt hat, echt ist, doch sie glaubt ihm nicht. Als Joe es ihr mit dem Stein beweisen will, ist dieser verschwunden. Er sucht wutentbrannt den Müll durch und wird auch fündig. Als er den Stein in die Hand nimmt, sieht er nur noch, wie Daniel stirbt und bricht in Tränen zusammen.
Vor 2 Jahren…
Erneut bekommt Joe einen Brief von der Air Force, die ihm mitteilt, dass Colonel O’Neill für ein Treffen nicht zur Verfügung steht. Er verlässt deprimiert seinen Frisörsalon und bekommt eine weitere Vision: Er erfährt, das Daniel nicht gestorben, sondern nur aufgestiegen ist. Voller Freude kehrt Joe nach Hause zurück. Doch er kann nur noch seine Frau vorfinden, die gerade ihre Koffer packt und auszieht.
Tage später kündigt dann auch noch einer seiner Mitarbeiter. Joe ist verzweifelt und sucht das Gespräch mit seiner Frau. Er hat ein Foto vom echten O’Neill gefunden, doch sie denkt, er habe das nur in der Zeitung gefunden und gibt es jetzt für O’Neill aus.
Einige Zeit später gibt es sogar eine Zwangsversteigerung seines Hauses
Gegenwart…
Joe reicht es, er fährt zu O’Neill nach Hause und bedroht ihn mit einer Waffe. Jack durchschaut jedoch, dass die Waffe eine Attrappe ist und will ihn in die Psychiatrie einliefern lassen. Joe packt nun diverse Details aus dem Leben von SG-1 und Jack O’Neill aus, was Jack veranlasst, ihn ins SGC zu bringen.
Eine Untersuchung dort hat ergeben, dass er das Antiker-Gen hat. Das haben aber auch unzählige andere Menschen, die keine Visionen haben. Daniel stellt fest, dass der Stein ein Gegenstück hat. Dieses hat SG-1 vor 8 Jahren auf P3R-233 gefunden, dort, wo Daniel auch den Spiegel entdeckt hat, mit dem er in ein Paralleluniversum reiste. Daniel vermutet, dass O’Neill damals den Stein berührt hatte und seither eine Verbindung zwischen den beiden existiert. Joe erzählt, der Verkäufer seines Steins sagte, sein Großvater habe diesen vor langer Zeit in Ägypten gefunden.
Das erklärt jedoch noch nicht, warum O’Neill keine Visionen von Joe hat. O’Neill guckt ein wenig verdutzt. Er sagt, dass er regelmäßig diese Visionen hat und diese zur Erspannung nutzt…
Einige Zeit später treffen sich Joe und Jack mit Sharleen. Jack erklärt Joes Frau, dass ihr Mann nicht verrückt ist…
von Kevin Reymann
Eine Super-Clip-Show (ich hätte nie gedacht, so etwas einmal zu sagen). Aber alle Ereignisse von SG-1 aus der Sicht eines Durchschnittsbürgers zu sehen, war richtig Klasse. Viele Fragen und Aussagen der Fans wurden von Joes Freunden und Mitarbeitern gestellt (Kommen die Furlinger mal?, Jonas Quinn gehörte nie dazu!,…) – Fragen ohne Antworten. Aber das macht nichts, die Produzenten zeigen so einem Fan, dass sie die Meinungen der Fans auf keinen Fall ignorieren.
Ich denke, diese war einer der Besten – billigen – Stargate-Folgen bisher. Es kam oft vor, dass man für das große Finale offensichtlich Geld sparen musste – diesmal wurde es offensichtlich auch gespart, aber endlich einmal mit einer interessanten Story.
Auch wenn es ein wenig übertrieben war, so war der Schluss doch grandios gemacht. Die Tatsache, dass O’Neill seit 8 Jahren Visionen eines Mannes hat und niemanden etwas erzählt, passt zu unserem General ;-) |