Regie:
Peter DeLuise
Drehbuch:
Damian Kindler, Michael Shanks
Hauptdarsteller:
Richard Dean Anderson (Jack O’Neill)
Amanda Tapping (Samantha Carter)
Christopher Judge (Teal’C)
Michael Shanks (Daniel Jackson)
Don S. Davis (George Hammond)
Gaststars:
Tony Amendola (Bratac)
Carmen Argenziano (Jacob Carter)
Bill Dow (Dr. Lee)
Sean Whale (Ramius)
Todd Thomson (Ramius)
Eric Breker (Reynolds)
Frank Roman (Rafael)
Michael Jonsson (Jaffa Guard)
Dan Payne (Warrior)
Victor Favrin (Chalo)
Zak Santiago (Rogelio)
Craig Erickson (Adal)
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Teal'C und Bra'tac treffen auf einem Planeten auf einen neuen Gegner. Als dieser plötzlich tot zusammenbricht, lassen sie ihn ins Stargate Center bringen. Die Untersuchungsergebnisse sind schockierend: es handelt sich um einen neuen Superkrieger von Anubis. Keine bekannte Waffe kann etwas gegen ihn ausrichten.
von Christian Siegel
Nach einigen Episoden die nur bedingt mit der Bedrohung durch Anubis zu tun hatten, greift man nun in diesem Zweiteiler den Handlungsrahmen rund um den Kampf gegen die Goa'uld wieder auf. Dabei wird durch den neuen Super-Soldaten von Anubis eine neue Bedrohung geschaffen, welche SG-1 endlich mal wieder so richtig in Bedrängnis bringt, Meines Erachtens waren diese Krieger jedenfalls eine gute Idee und irgendwie auch notwendig, da die normalen Jaffa mittlerweile so oft besiegt wurden, dass sie nicht mehr allzu bedrohlich gewirkt haben. Besonders gelungen ist auch das Design der neuen Soldaten - wobei ich dabei weniger die Rüstung an sich meine, als das, was darunter steckt - da diese Rasse wirklich gruselig und beängstigend wirkt. Doch neben der Haupthandlung hat mir auch die Nebenhandlung rund um Daniel und Dr. Lee sehr gut gefallen. Bereits die Suche nach dem Tempel fand ich ja durchaus faszinierend (und der Führer der beiden war ja wirklich mal eine Gastfigur, die dem Zuschauer sofort ans Herz gewachsen ist), doch auch die Wendung rund um die Rebellen fand ich gelungen. SG-1 sind mittlerweile so vielen verschiedenen Bedrohungen durch unterschiedliche Rassen auf fremden Planeten begegnet, dass es wirklich mal eine erfrischende und willkommene Abwechslung ist, durch eine so relativ greifbare Bedrohung in Bedrängnis zu kommen. Für das Tüpfelchen auf dem "i" sorgt dann wieder Richard Dean Anderson, dessen Colonel O'Neill wie üblich einige wirklich witzige Kommentare von sich geben darf und damit deutlich macht, warum jene Folgen in denen er eine größere Rolle spielt üblicherweise zugleich auch die besten sind. Sei es nun seine Skepsis, dass "Plan A" funktionieren wird oder seine Versuche, den Jaffa dazu zu überreden sie doch bitte aus der Zelle freizulassen - einfach nur köstlich. Lediglich von ein paar seltsamen Entscheidungen wird der positive Gesamteindruck etwas getrübt. So frage ich mich schon, warum man bei der Gefangennahme des Soldaten die Einheiten überhaupt mit Maschinengewehre und Stabwaffen ausrüstet, wenn diese doch ohnehin keine Wirkung zeigen. Und auch wenn man den Superkrieger lebend haben wollte, wäre es doch wohl klüger gewesen, einen 3. Pfeil hinterherzuschicken (und damit das Risiko einzugehen, ihn zu töten), anstatt ihn entkommen zu lassen. Das sind jedoch wirklich nur kleine Kritikpunkte an einer ansonsten wirklich unterhaltsamen und spannenden Folge...
Fazit: Gelungene "Arc"-Episode, in der eine neue Bedrohung vorgestellt wird, und die einen durchaus gespannt auf die Fortsetzung warten lässt. |