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Stargate SG-1


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Episodenguide


7x10 "Birthright"

[Die Hak'tyl]


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Regie:
Peter DeLuise
Drehbuch:
Christopher Judge

Hauptdarsteller:
Richard Dean Anderson (Jack O’Neill)
Amanda Tapping (Samantha Carter)
Christopher Judge (Teal’C)
Michael Shanks (Daniel Jackson)
Don S. Davis (George Hammond)

Gaststars:
Teryl Rothery (Dr. Janet Fraiser)
Jolene Blalock (Ishta)
Kathleen Duborg (Neath)
Christine Adams (Mala)
Kirsten Prout (Nesa)
Simone Bailly (Ka'lel)
Elizabeth Weinstein (Emta)
Julie Hill (Ginra)
Nikki Smook (Nictal)
Nigel Vonas (Ryk'l)
Cory Martin (Fallen Jaffa)
Kimberly Unger (Nurse)

 Kurzinhalt
SG-1 trifft auf eine Gruppe weiblicher Jaffa-Kriegerinnen. Nachdem SG-1 von den Kriegerinnen von dem Systemlord Moloc gerettet wurde, kämpfen sie nun gemeinsam gegen diesen an.


 Episodenreview
von Christian Siegel

Für diese Folge konnte mal wieder eine SF-Fans mittlerweile wohlbekannte Schauspielerin als Gaststar verpflichtet werden: So ludert sich Vulkan-Schlampe T'Pol diesmal durch Stargate (und darf sich auch gleich an Te'alc ranschmeißen) und bietet Jolele Blalock damit die Möglichkeit, zu zeigen, dass sie durchaus zu einer anständigen schauspielerischen Leistung fähig ist, sofern sie mal nicht in ein emotionales Korsett geschnürt wird (was sie jedoch am Ende der 3. Staffel Gott sei Dank eh auch endlich mal bei Enterprise beweisen durfte). Die Handlung an sich ist zwar durchaus interessant, aber nicht unbedingt sonderlich spannend, und wird mit jeder Minute vorhersehbarer. Leider gelang es dem Tod von Mala auch nicht, mich zu berühren - und das obwohl man sich davor durchaus die Zeit genommen hat, dem Zuschauer die Figur näher zu bringen. Auch der Konflikt zwischen Ishta und ihrer Herausforderin Neith erschien mir etwas konstruiert und überzogen. Dass Tretonin hier plötzlich als Allheilmittel vorgestellt wurde, erschien mir ebenfalls ein wenig seltsam. Natürlich war man damit bei Te'alc und Bra'tac durchaus erfolgreich - allerdings hatte man bei beiden keine andere Wahl, als auf dieses Mittel zurückzugreifen. Und auch wenn es sicher seine Vorteile gegenüber der Verwendung von Goa'uld-Larven hat - die in dieser Folge portraitierte Darstellung dass es nicht die geringsten Nachteile mit sich bringe, ergibt für mich nicht wirklich Sinn. Sicher, das Tretonin stärkt das Immunsystem, und von mir aus glaube ich auch gern, dass es dem "Träger" eine ähnliche Kraft verleiht. Aber... kann das Tretonin Wunden heilen und den "Wirt" vielleicht sogar wiederbeleben? Ne, oder? Komisch, dass diese Punkte in der Folge so überhaupt nicht zur Sprache kommen. Rundum gelungen war dafür der letzte Einsatz der "Amazonen", in dem sich Ishta schließlich ihren Taten stellen und zu einer schweren Entscheidung durchringen muss. Für mehr als durchschnittliche Unterhaltung reicht es insgesamt aber leider nicht...

Fazit: Der an und für sich interessante moralische Konflikt wird durch die Darstellung von Tretonin als Allheilmittel leider der Komplexität und Vielschichtigkeit beraubt, und auch dem Rest der Folge gelingt es nur stellenweise, zu überzeugen.



Das Review wurde mit freundlicher Genehmigung von Christian Siegel - Review Center übernommen.