Regie:
Martin Wood
Drehbuch:
Robert C. Cooper
Hauptdarsteller:
Richard Dean Anderson (Jack O’Neill)
Amanda Tapping (Samantha Carter)
Christopher Judge (Teal’C)
Michael Shanks (Daniel Jackson)
Don S. Davis (George Hammond)
Gaststars:
Corin Nemec (Jonas Quinn)
George Touliatos (Shamda)
Kevan Ohtsji (Oshu)
David Palffy (Anubis)
Michael Adamthwaite (Herak)
Gary Jones (Technician)
Vince Crestejo (Yu the Great)
Eric Breker (Reynolds)
Raahul Singh (Khordib)
Johannah Newmarch (Sina)
Mary-Jane Baker (Special Forces)
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Auf einem Planeten wird Dr. Jackson völlig nackt aufgefunden. Er hat keinerlei Erinnerungen an sein bisheriges Leben. Währenddessen beginnen im Stargate Center auf der Erde die Vorbereitungen für den Kampf gegen Anubis, welcher dabei ist, den Start einer Superwaffe vorzubereiten. Glücklicherweise glaubt Jonas Quinn, die "Stadt der Verlorenen" gefunden zu haben.
von Christian Siegel
Auch wenn ich der 7. Staffel zugegeben nicht mehr ganz so entgegengefiebert habe wie den Staffeln zuvor, so habe ich mich über die Rückkehr von Stargate durchaus gefreut. Leider war die erste Folge alles andere als optimal...
Das größte Problem ist, dass die ersten 30 Minuten nicht gerade spannend inszeniert sind. Hier zieht sich die Handlung teilweise doch arg in die Länge, und gerade das Auftauchen von Daniel hätte man wohl besser hinbekommen können, hat dieses doch gerade mal eine gute Szene (Daniel's Frage an Sam, ob die beiden etwas miteinander hatten) zu bieten. Danach hält man sich ziemlich lang mit Jackson's Selbstfindungstrip auf, und man wird das Gefühl nicht los, dass die entsprechenden Szenen (bzw. Daniels Amnesie generell) eigentlich nur dazu dienen, neu hinzugekommenen Fans den nötigen Background zu verschaffen. Insofern kann ich den Grund für den etwas langsameren Start durchaus verstehen... deshalb muss es mir aber noch lange nicht gefallen ;).
Was jedoch wirklich überrascht, ist dass selbst die aussichtslose Mission, von der man denken sollte dass sie genug Stoff für ordentlich Spannung bietet, nicht wirklich überzeugen kann. Es gibt ein paar wirklich gute Effekte zu bestaunen, doch davon einmal abgesehen, ist selbst dieser Teil der Folge nicht wirklich gut gelungen, da das Geschehen mich einfach nicht so recht packen konnte. Vielleicht liegt es daran, dass man Stargate einfach keine Überraschungen mehr zutraut, man sich sicher ist, dass den Hauptcharakteren ohnehin nichts passieren kann. Wenn dann in solchen Szenen nicht noch zusätzlich etwas geboten wird (z.B. Jacks zynische Kommentare), werden die an und für sich spannend gedachten Momente leider recht schnell langweilig. Möglicherweise hat es aber auch damit überhaupt nichts zu tun, sondern lang einfach an einer weniger gelungenen Inszenierung. In ein paar Folgen werde ich wohl mehr wissen...
Fazit: Alles in allem war "Alles auf eine Karte" eine durchschnittliche Folge, der es vor allem zu Beginn an Tempo fehlt. Die Action und die Effekte können zwar wieder einmal überzeugen, doch so richtig gepackt hat mich das Geschehen leider nicht... |