Stargate SG-1


:: Staffel Eins
:: Staffel Zwei
:: Staffel Drei
:: Staffel Vier
:: Staffel Fünf
:: Staffel Sechs
:: Staffel Sieben
:: Staffel Acht
:: Staffel Neun
:: Staffel Zehn


:: 3x01 Into the Fire
:: 3x02 Seth
:: 3x03 Fair Game
:: 3x04 Legacy
:: 3x05 Learning Curve
:: 3x06 Point of View
:: 3x07 Dead Man´s Switch
:: 3x08 Demons
:: 3x09 Rules of Engagement
:: 3x10 Forever in a day
:: 3x11 Past and Present
:: 3x12 Jolinar's Memories
:: 3x13 The Devil You Know
:: 3x14 Foothold
:: 3x15 Pretense
:: 3x16 Urgo
:: 3x17 A Hundred Days
:: 3x18 Shades of Grey
:: 3x19 New Ground
:: 3x20 Maternal Instinct
:: 3x21 Crystal Skull
:: 3x22 Nemesis


Episodenguide


3x08 "Demons"

[Dämonen]


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Regie:
Peter DeLuise
Drehbuch:
Carl Binder

Hauptdarsteller:
Richard Dean Anderson (Jack O’Neill)
Amanda Tapping (Samantha Carter)
Christopher Judge (Teal’C)
Michael Shanks (Daniel Jackson)
Don S. Davis (George Hammond)

Gaststars:
David McNally (Simon)
Alan C. Peterson (Canon)
Laura Mennell (Mary)
John R. Taylor (Elder)
Richard Morwich (Unas)

 Kurzinhalt
SG1 erkundet einen scheinbar friedlichen Planeten, als sie an ein kleines Dorf kommen. Alle Dorfbewohner sind verängstigt und verstecken sich vor ihnen. In der Mitte des Dorfes finden sie einen Pfahl an dem eine Frau gekettet ist. Diese soll dem Teufel geopfert werden, da sie krank ist. Sam findet heraus, dass die Frau nur Windpocken hat. Ein Unas (die ersten Wirte der Goa'uld) gibt sich bei den Bewohnern des Dorfes als Handlanger des Teufels aus. Aus Angst wollen die Dorfbewohner SG1 dem Teufel opfern.


 Inhalt
SG-1 kommt durch das Gate und steuert ein Dorf an, das das UAV gemeldet hat.
Von weitem sehen sie ein kirchenähnliches Gebäude, was Anlass zu der Vermutung gibt, ein Goaúld hätte die Bewohner aus dem Mittelalter hierher geführt und sich als Gott ausgegeben.
Teal´c ist nicht dieser Meinung, da ein Goaúld niemals die Geduld und Sorge des biblischen Gottes besitzen würde.

Als sie im Dorf eintreffen, verstecken sich die erschreckten Bewohner in ihren Häusern. Jack findet ein Schriftstück, das Daniel als katholisches „Gedicht für die armen Seelen“ identifiziert.
Sie entdecken eine ohnmächtige junge Frau mit einem Ausschlag im Gesicht, die an einem Pfahl festgebunden ist. Als sie sie befreien wollen, taucht ein Mann mit Robe, Kapuze und Kreuz auf.
Er heißt Simon und glaubt, dass sie Dämonen sind und aus dem Kreis der Dunkelheit kommen, um das Mädchen Mary zu entführen.
Teal´c zerstört die Ketten des Mädchens mit seiner Stabwaffe.
Jack erklärt Simon, dass sie nicht besessen, sondern nur krank sei.

In Simons Haus stellt sich heraus, dass sie nur Windpocken hat und in ein paar Tagen wieder gesund sein wird. Simon meint, dass das zu spät sein wird, weil die Älteren nachts ein Ritual durchführen wollen. Daniel kennt dieses Ritual, dabei wird der Kopf aufgebohrt, um die bösen Geister herauszulassen.

Ein Hornsignal ertönt, jemand kündigt das Erscheinen des Dämons an.
Ein Unas geht zu dem leeren Pfahl und schreit, dass er das Opfer haben will.
Jack sagt, dass er dachte der einzige Unas wäre tot, aber Teal´c klärt ihn darüber auf, dass Unas eine ganze Spezies ist, die ersten Wirte der Goaúld.

Der Unas sagt zu den Dorfbewohnern, dass er bei Sonnenaufgang zurĂĽckkommt und 5 Seelen fĂĽr den Satan holt. SG-1 vermutet dahinter Sokar.

Jack sagt zu Simon, dass ein Unas kein Dämon ist. Simon wundert sich, dass sie keine Angst vor ihm haben und mutmaßt, Gott hätte sie vielleicht als Antwort auf ihre Gebete geschickt.
Sie erklären sich bereit, den Unas zu töten und die Bewohner sollen hinterher das Gate vergraben, um vor Sokars Rache sicher zu sein.

Ein Mann mit Robe und Hut trifft in zahlreicher Begleitung ein. Simon erklärt, dass dies der Kanonikus sei und die Opfer auswähle.
Der Kanonikus ist der Meinung, dass SG-1 Gesandte des Teufels seien und ihre Seelen unrein.
Da ihre Hilfe unerwünscht ist, wollen sie gehen, aber der Kanonikus berührt seinen Ring, und unter Donner und Wolken werden sie von einem Energiestoß niedergestreckt und werden ohnmächtig.

Sie erwachen in einer Zelle. Teal´c ist ebenso wie die Waffen verschwunden. Simon erscheint und saht, dass Teal´c einen Test bestehen muss.

Teal´c wird an den Pfahl gebunden. Der Kanonikus berührt das Zeichen auf seiner Stirn mit einem Stab. Als nächstes wird er an einen See geführt, wo man ihn an einen Stein fesselt und ins Wasser wirft. Er taucht nicht wieder auf.

Nachts liegt Teal´c eingewickelt in einer Ecke. Der Kanonikus sagt, dass sie gehen könnten. Sie erweisen Teal´c die letzte Ehre.

Simon bittet sie nochmals um Hilfe, da ansonsten an Mary das Tripania-Ritual durchgeführt würde. Jack lehnt zunächst ab, wird aber von Daniel überredet.

Als sie bei Simon eintreffen, hat dieser bereits den Bohrer bei der Hand. Sie versprechen ihm, sie beide mitzunehmen.

Teal´c erwacht und stößt wieder zum verdutzten Team. Sam vermutet, sein Symbiont hätte Sauerstoff aus dem Wasser gefiltert und ihn so gerettet.

Der Kanonikus ist anderer Meinung, er lässt alle vier zusammen mit Mary an die Pfähle in der Mitte des Dorfes binden.

Am nächsten Morgen kommt der Unas und macht sie los. Zusammengekettet zieht er sie hinter sich her und macht sich zum Stargate auf.
Am Bergrand gibt Jack ein Signal, alle rollen sich gemeinsam den Abhang hinunter und flüchten in die Wälder.
Der Unas holt sie jedoch ein und stoppt sie.
Simon erscheint mit Teal´cs Stabwaffe. Af Jacks Zuruf in schießt er mehrmals auf den Unas, aber dieser überlebt, wirft ihn um und er läuft weg. SG-1 erreicht die Stabwaffe und befreit sich damit von den Ketten.
Sam, Daniel und Mary gehen zum Gate, während Jack und Teal´c hinter Simon her gehen, um ihm zu helfen.

Im Wald begegnet Simon dem Kanonikus. Sie werden vom Unas angegriffen.
Als Jack und Teal´c ankommen, ist schon alles vorbei und der Unas tot. Die Verletzungen sind zu schwer, als dass sein Symbiont ihn noch hätte heilen können.
Nun ist offensichtlich auch der Kanonikus überzeugt, dass er kein Dämon war. Er händigt Jack den Ring aus. Jack sagt, dass sie unbedingt das Gate vergraben müssen, sobald sie fort sind.

Als alle am Gate versammelt sind und Sam beginnt zu wählen, bemerkt sie, dass „es in ihn hineingegangen“ ist.
Der Kanonikus ist gemeint, seine Augen beginnen zu leuchten, doch Jack reagiert und erschieĂźt ihn mit einer Handfeuerwaffe.

Erst jetzt ist der Dämon wirklich tot.


 Episodenreview
von Thomas Friebe

Eine Folge, die in unserem Mittelalter spielt bzw. natürlich in einer Kopie davon. Dementsprechend ist auch das Set, sprich Dorf, sehr authentisch gestaltet, ganz ähnlich sahen kleine Städtchen in unserer Vergangenheit aus. Auch die Kostüme sind wieder sehr liebevoll gemacht und tragen zur gelungenen Atmosphäre bei.

Weniger erfreulich für unsere Helden, dass natürlich auch noch mittelalterliche Ansichten und Glaubensvorstellungen herrschen, der Gedanke, böse Geister müssen aus einem Loch im Kopf herausgetrieben werden, war aufgrund seiner primitiven Logik wohl früher allgemein bekannt.
Ebenso wie der grausame Test, ob jemand mit dem Teufel im Bunde war: Mit einem Stein beschwert ins Wasser geworfen, blieben nur zwei Möglichkeiten: Entweder trieb man oben und wurde als schuldig verbrannt, oder man ertrank und war unschuldig.
Symbionten die Sauerstoff aus Wasser filtern können gab es damals leider nicht.
DafĂĽr waren sie alle unschuldig.

Auf jeden Fall wieder eine hervorragende Folge, die man nicht verpassen sollte.