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Als eine Aufklärungssonde nicht mehr zurück kommt, beschließt SG1 auf den Planeten zu gehen und nach ihr zu suchen. Auf dem Planeten angekommen, werden sie von einem Kraftfeld umgeben, aus dem sie nicht fliehen können. Kurz darauf werden sie von Aris Bock, einem Kopfgeldjäger, in ein Goa'uld Transportschiff gebracht und eingesperrt. Das Stargate wurde von Aris Bock unschädlich gemacht und mit dem Raumschiff würden sie mehrere Jahre nach Hause brauchen. Um nach Hause zu kommen, soll SG1 einen Goa'uld, der auf dem Planeten lebt, gefangen nehmen.
SG-1 ist in einem Waldgebiet auf der Suche nach einem abgeschossenen UAV.
Sie entdecken dessen Reste, es ist offensichtlich von einer Stabwaffe beschädigt worden. Daniel läuft in eine Energiewand und prallt zurück. Als sie sich zurückziehen wollen, werden sie alle von dieser Wand, der noch nicht einmal Schüsse etwas anhaben können, eingeschlossen.
Ein Mann, bekleidet mit Harnisch und Helm, kommt hervor und trägt eine große Waffe bei sich. Er sagt, dass diese die Wand durchdringen könne und zeigt es ihnen.
Der Mann nennt sich Aris Boch und den größten Jäger im Weltraum. Er kennt alle SG-1-Mitglieder mit Namen.
Sie legen die Waffen ab. Er erklärt ihnen, dass er das DHD unbrauchbar gemacht hat und führt sie dann zu einer Lichtung.
Aris spricht ein Codewort, woraufhin sich ein Raumschiff materialisiert und die Tür öffnet. Teal´c identifiziert es als alten Goaúld- Frachttransporter. Nur die Tarnvorrichtung ist neu. Aris tippt einen Code ein und bringt sie in das Schiff. Anschließend verschwindet er.
Sam bemerkt, dass er kein Goaúld ist, Jack wertet diese Information als wertlos.
Er will wissen, wie schnell das Schiff fliegen kann, worauf ihm Teal´c mit doppelter Lichtgeschwindigkeit antwortet. Sam sagt, dass sie unter diesen Umständen zehn Jahre bis nach Hause bräuchten.
Aris kommt verletzt und wütend zurück. Er will, dass Daniel ihn verbindet, da er Doktor sei. Dieser widerspricht, er wäre Doktor der Archäologie.
Dann fordert er Sam auf, ihm zu helfen, und sie verbindet ihn.
Aris erzählt, er würde den Goaúld Keltar jagen, um ihn Sokar auszuliefern.
Auf die Frage, was er für sie bekommen würde, erwidert er, dass Teal´c am wertvollsten wäre, dann Sam und Jack. Für Daniel würde er nur eine Tagesration kriegen.
Aris macht den Vorschlag, sie freizulassen, wenn sie ihm beim Fangen von Keltar helfen, er sei immerhin mehr wert als sie alle zusammen.
Sie diskutieren über sein Angebot und stimmen schließlich zu.
Teal´c und Sam bleiben im Schiff zurück, die anderen gehen los. Jack fragt Aris nach seinem Plan. Er antwortet, sie sollen ihn einfach überwältigen und gibt Jack eine Zat-Waffe.
Damit schießt Jack ihn nieder und erklärt Daniel, er wolle mit dem Schiff zum nächstgelegenen Planeten mit funktionierendem Stargate fliegen und von dort aus dann weiter zur Erde.
Zurück auf der Lichtung versuchen sie, sich an das Codewort zu erinnern. Endlich erinnert sich Daniel: „Barok-da“, das Schiff erscheint und öffnet sich.
Sie versuchen, die innere Tür mit einem Code zu öffnen, bekommen ihn aber nicht heraus. Plötzlich beginnt ein Licht auf der Konsole zu leuchten, wahrscheinlich ein Selbstzerstörungsmechanismus.
Aris kommt dazu, zeigt mit seiner Waffe auf sie und tut so, als ob er das Schiff explodieren lassen will. Es passiert aber nichts, es fehlte ein Kristall, den er jetzt ersetzt.
Er beweist ihnen, dass eine Zat-Waffe ihm nichts anhaben kann, indem er auf sich selbst schießt. Auch Jack schießt auf ihn, er hatte die Bewusstlosigkeit nur vorgetäuscht.
Jetzt gehen sie alle zusammen los. Auf Sams Frage erklärt Aris, dass etwas in seiner Rasse keine Goaúld als Wirte zulässt. Die meisten seines Volkes seien tot oder, wie sein eigener Sohn, versklavt.
Aris bleibt mit Sam zurück, während Jack, Daniel und Teal´c Keltar fangen sollen. Bei Misserfolg will er Sam an Sokar übergeben.
Sie stellen ihn in seiner Höhle, schießen hinein und schütten Benzin hinterher. Ein Mann stürzt heraus, feuert mit der Handspangenwaffe und bricht verletzt zusammen. Dann erkennt er das Team und sagt, er wäre der Tok´ra Korra.
Sam bietet Aris an, seinen Sohn zu befreien, wenn er sie immun macht, er lehnt es als unmöglich ab und trinkt etwas.
Korra sagt, Aris habe weder Frau noch Sohn und sei von den Goaúld von der Substanz Rashna abhängig gemacht worden.
Sie lassen die Goaúld- Waffen zurück, damit sie nicht aufgespürt werden können.
Aris merkt, dass er hintergangen wurde und schießt Sam nieder.
Im Bewusstsein, dass es eine Falle ist, geht Jack zu ihr. Als sie erwacht, kommt Aris mit seinem Schiff und nimmt sie wieder gefangen.
Jack erzählt Sam gerade, dass Korra ein Tok´ra ist, da öffnet sich die Tür, und Korra, Daniel und Teal´c kommen herein.
Aris sagt, dass er habe was er wollte und die anderen gehen könnten. Korra will eine Giftkapsel im Mund zerbeißen, aber Aris schießt ihn mit der Zat-Waffe nieder.
Aris ist sehr verwirrt, so verhält sich kein Goaúld, da wird er darüber aufgeklärt, dass Korra ein Tok´ra ist.
Teal´c bietet sich als Ersatz für Korra an. Jack sagt ihm, dass sie ihn finden werden. Aris gibt die fehlenden Teile des DHD an Sam.
Während Aris mit Teal´c wegfliegt, wird er von ihm von der Aufrichtigkeit des Kampfes gegen die Goaúld überzeugt.
Das Schiff explodiert, die beiden kommen mit Rettungskapseln herunter. Aris will einen anderen Goaúld finden, um ihn gegen das Rashna zu tauschen. Er gibt Sam eine Probe davon, damit sie vielleicht ein Gegenmittel findet.
Dann sieht er lächelnd hinterher, wie SG-1 geht.
von Thomas Friebe
Spannung von Anfang bis Ende: SG-1 in der Gewalt eines (zumindest vermeintlich) skrupellosen Kopfgeldjägers. Der ist auch noch nahezu unverwundbar, weder konventionelle Waffen noch Zets können ihm etwas anhaben und die Situation scheint aussichtslos zu sein.
Der Schein trügt gottlob, es stellt sich heraus, dass der Jäger durch seine Sucht eigentlich nur ein willenloses Werkzeug der Goaúld ist und dadurch mehr zu bedauern als zu verurteilen.
Die traurige Parallele zur Realität ist nicht zu übersehen und zeichnet ihn wie gesagt eher als tragische Figur denn als Bösewicht.
Der er im Grunde auch gar nicht ist, wie das Ende beweist.
Eine von vorne bis hinten gelungene Episode, bei der weder Spannung noch menschliche Komponenten wie Freundschaft und Treue zu kurz kommen.
Deshalb eine meiner absoluten Lieblingsfolgen dieser Staffel. |