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Stargate SG-1


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Episodenguide


3x04 "Legacy"

[Besessen]


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Regie:
Peter DeLuise
Drehbuch:
Alexander Valenza

Hauptdarsteller:
Richard Dean Anderson (Jack O’Neill)
Amanda Tapping (Samantha Carter)
Christopher Judge (Teal’C)
Michael Shanks (Daniel Jackson)
Don S. Davis (George Hammond)

Gaststars:
Kevin McNulty (Dr. Warner)
Eric Schneider (Dr. MacKenzie)
Teryl Rothery (Dr. Janet Fraiser)
Michael Shanks (Machello)

 Kurzinhalt
Auf dem Planeten PY3948 findet das SG-1 Team in einem geschlossenen Raum neun Tote.
Zurück in der Basis bekommt Daniel immer stärkere Halluzinationen - Gesichter der Toten, ein Stargate-Ereignishorizont in seinem Schrank, ein Goa'uld-Symbiont der Jack infiziert - woraufhin Dr.Frasier nichts mehr anderes übrig bleibt, als ihn in die Psychiatrische Abteilung einzuweisen.
Bei einem Besuch von Jack, Sam und Teal'c, sieht er plötzlich etwas kleines, weißes unter seiner Haut hervorkommen und in Teal'c verschwinden, und hört daraufhin die Stimme von Machello.
Zurück auf der Basis bricht Teal'c zusammen und liegt im Sterben, währenddessen Daniel versucht seinen Ärzten klarzumachen, dass er nun keine Halluzinationen mehr hat. Außerdem konnte er sich inzwischen zusammenreimen was passiert ist.
Er kann seine Theorie bestätigen, dabei werden jedoch O'Neil, Carter und Dr.Frasier ebenfalls infiziert.


 Inhalt
SG-1 geht auf einem Planeten durch einen dunklen Gang und entdecken eine verschlossene Tür, die Teal´c als ein Werk der Goaúld identifiziert. Er öffnet sie mit dem roten Knopf, der sich links von ihr befindet.
Sie gehen hindurch und entdecken einen verwesenden Körper in der Kammer. Jack befiehlt, die Masken aufzusetzen. Sie finden noch mehr Tote. Sam sieht die Narben in einem Nacken und bemerkt, dass es sich nicht um Menschen, sondern Goaúld handelt.
Teal´c bemerkt, dass der Schließmechanismus der Tür von innen zerstört wurde. Sam vermutet, dass sie etwas hier einschließen wollten.
Teal´c erklärt ein unbekanntes Zeichen als von den Limris stammend, einer kleinen Gruppe Goaúld, die sich gegen die Systemlords stellten.
Daniel findet ein Goaúld-Täfelchen und sagt, dass er ein Handgerät zum Durchblättern benötigt. Jack findet eins, doch scheint es nicht zu funktionieren. Plötzlich fühlt Daniel, dass irgendetwas an ihm vorbeigegangen ist.
Jack befiehlt den Rückzug.

Im SGC kommt Daniel aus der Dusche in den Umkleideraum. Da hört er, wie eine weibliche Stimme nach ihm ruft, obwohl er alleine ist.
Draußen im Gang kommt Sam auf ihn zu. Sie verneint, ihn gerufen zu haben.

Im Besprechungsraum erklärt Dr. Frasier, dass die Goaúlds vor ihren Wirten starben.
Die Todesursache kann sie nicht feststellen. Alle diskutieren darüber, kommen aber zu keinem Ergebnis.
General Hammond befiehlt Daniel, das Täfelchen zu übersetzen.

Jack und Daniel sehen zu, wie SG-7 durch das Gate zurückkehrt. Daniel sieht sie als tote Goaúlds, als er zum zweiten Mal hinsieht, sehen sie wieder normal aus.

Daniel macht sich in seinem Büro an die Übersetzungsarbeit, als er Gategeräusche aus einem Schrank hört. Er öffnet ihn und blickt in einen Ereignishorizont, aus dem eine Stimme kommt, die ihn auffordert, hindurchzugehen.
Ein toter Limri kommt hervor und zieht ihn hinein.

Daniel erwacht auf der Krankenstation. Er erzählt Jack alles, dieser scheint ihm aber nicht zu glauben.

Jack begegnet Dr. MacKenzie im Besprechungsraum. Dieser will das seltsame Verhalten Daniels untersuchen. Er mutmaßt, dass es Auswirkungen des Stargates seien. Frasier befürchtet, Daniel eventuell in die Psychiatrie einweisen zu müssen. Trotz Jacks Proteste entscheidet Hammond, das Gate vorerst zu schließen.

Jack und Daniel spielen Schach.
Daniel hört wieder Gategeräusche aus einem Schrank, als er ihn öffnet, passiert jedoch nichts.
Nun spielen sie Karten.
Daniel sieht einen Symbionten, der sich um Jacks Arm ringelt und dann in seinem Nacken verschwindet. Daniel schreit und stürzt sich auf ihn, doch Jack versichert, dass kein Goaúld in ihm ist.
Daniel wird wieder ohnmächtig.

Diesmal landet er in einer Gummizelle, wo ihn der Rest des SG-1 Teams besucht.
Es wird vermutet, dass Daniels Zustand mit den Limris und der Berührung in der Kammer zu tun hat.
Sein Zustand scheint wirklich psychotisch zu sein. Er sieht wieder einen toten Limri und springt auf ihn zu. Dann sieht er, wie etwas in Teal´c eindringt.

Jack, Sam und Teal´c kehren zum SGC zurück. Teal´c bricht zusammen und wird auf die Krankenstation gebracht.

Daniel hat eine Vision von Machello, der von Erfindungen für den Kampf gegen die Goaúld spricht.

Dr. Frasier stellt fest, dass der Symbiont Teal´cs im Sterben liegt und gibt ihm noch 2 Tage zum Leben.

Daniel verweigert seine Medikamente und sagt dem Arzt, dass eine außerirdische Lebensform in ihm ist, die dieses Verhalten verursacht. Er verlangt vom Arzt, dass er Dr. Frazier kontaktiert.

Jack wird zu Daniel gerufen, dessen Zustand sich gebessert zu haben scheint.
Er erzählt Jack, dass er offensichtlich eine Ant-Goau´ld-Waffe Machellos in sich hatte, die nun auf Teal´c übergegangen ist und den Symbionten in ihm tötet.
Sie kehren zusammen zur Basis zurück.

Auf der SGC-Krankenstation diskutieren sie über Daniels Theorie.
Sam sucht die Area 51-Datenbank nach Machellos Erfindungen ab und findet Gegenstände aus der Limri-Kammer.
Sam und Frasier setzen mit den Fundstücken aus dieser Kammer 10 seltsame Kleinlebewesen frei, die sie und Jack befallen.
Alarm wird ausgelöst und das SGC abgeriegelt.
Sam ist immun, was offensichtlich daran liegt, dass sie einmal einen Goaúld in sich hatte, der eine bestimmte Proteinmarkierung hinterliess.
Auf Dr. Frasiers Vorschlag hin nimmt Sam sich Blut ab und extrahiert mittels einer Zentrifuge das Protein aus ihrem Blut.
Durch Injektion dieses Proteins rettet Jack und Frasier.

Auch Teal´c bekommt so eine Ladung verpasst und wird dadurch geheilt.


 Episodenreview
von Thomas Friebe

Der absolute Star dieser Episode ist Michael Shanks, der hier zeigen kann, was er schauspielerisch so drauf hat. Wie er den psychisch Kranken in der Gummizelle spielt, ist absolut überzeugend und sehenswert.
Auch davon einmal abgesehen, hat er sich kontinuierlich verbessert. Während er, vor allem in der ersten Staffel, noch etwas zu sehr versucht hat, James Spader nachzuahmen, hat er im Laufe der Zeit seinen eigenen Stil, die Rolle zu verkörpern, gefunden – und er macht das verdammt gut.

Ansonsten lässt sich sagen, dass wieder die gewohnte SG-Qualität geboten wird, die Thematik des „Besessen“seins ist zwar nicht wirklich neu, aber immerhin sehr spannend umgesetzt und am Ende logisch aufgelöst.

Schade, dass es Sg-1 nicht gelungen ist, die Biowaffe gegen die Systemlords zu nutzen – andererseits, was wäre SG-1 ohne unsere geliebten Goaúlds? ;-)