Regie:
Martin Wood
Drehbuch:
Robert C. Cooper
Hauptdarsteller:
Richard Dean Anderson (Jack O’Neill)
Amanda Tapping (Samantha Carter)
Christopher Judge (Teal’C)
Michael Shanks (Daniel Jackson)
Don S. Davis (George Hammond)
Gaststars:
Michael David Simms (Simms)
Ron Halder (Cronus)
Jacqueline Samuda (Nirrti)
Vince Gretejo (Yu)
Teryl Rothery (Dr. Janet Fraiser)
T.M. Sandular (Sergeant Ziplinski)
Laara Sadiq (Techniker)
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Während einer Feier im SGC, in der Sam Carter zum Major befördert wird, verschwindet Jack plötzlich in einem hellen Licht.
Er wurde von den Asgard an Bord von Thor's Schiff geholt, um einen Nicht-Angriffspakt mit den Goa'uld unter Aufsicht der Asgard zu verhandeln.
Deshalb werden drei Goa'uld System Lords auf die Erde kommen. Diese sind aus verschiedenen irdischen Mythologien hinreichend bekannt.
Col. O'Neill wurde von den Asgard als Repräsentant der Erde ausgewählt, worüber dieser nicht gerade glücklich ist. Die Verhandlungen laufen schlecht, als auch noch ein Attentat auf einen der Goa'uld verübt wird. Als klarer Verdächtiger erscheint Teal'c.
Der Verteidigungssekretär Simms ist im SGC, um verdiente Mitglieder der Teams zu ehren und lobt die Anstrengungen derselben im Kampf gegen die Feinde. General Hammond erklärt die sofortige Beförderung von Sam in den Rang eines Majors.
Jack beginnt eine Rede dazu, wird aber plötzlich von Licht eingehüllt, verschwindet und findet sich auf einem Raumschiff wieder, wo Thor sich ihm persönlich vorstellt.
Thor erzählt ihm, dass die Goaúlds die Erde aufgrund des Todes von Hathor als große Bedrohung empfinden. Er bietet an, mit den Systemlords zu verhandeln, die Erde in den Verband der von den Asgard geschützten Planeten aufzunehmen, um einen Angriff zu verhindern.
Jack stimmt zu und wird wieder ins SGC zurückgeschickt.
Bei der folgenden Besprechung von SG-1 mit General Hammond kommt Thor dazu und erklärt die Verhandlungsbereitschaft der Goaúld, die die drei Repräsentanten Kronos, Yu und Neiirti zu diesem Zweck zur Erde senden werden. Thor wählt Jack als Vertreter unseres Planeten und verschwindet wieder.
Auf einer späteren Versammlung erklären Daniel und Teal´c die historischen Hintergründe der drei Goaúlds. Hammond bittet Teal´c, als Verbindungsmann zu fungieren, doch dieser weigert sich. Daniel erklärt sich bereit, das zu übernehmen.
Alle Waffen werden auf Anweisung der Asgard hin weggeschlossen. Teal´c weigert sich zunächst, seine Stabwaffe abzugeben, bis General Hammond ein Machtwort spricht.
Die drei Systemlords treffen ein und beschweren sich sehr arrogant über ihre Unterbringung und die angebrachten Überwachungskameras.
Kronos führt mit Teal´c ein kurzes Streitgespräch, nennt ihn Sholva und will, dass er ihm nicht mehr unter die Augen kommt.
Allein mit Daniel, erzählt Teal´c ihm, dass sein Vater von Kronos in eine von vornherein verlorene Schlacht geschickt und als Strafe für die Niederlage getötet wurde. Teal´c und seine Mutter flohen nach Chulak, wo er sich Apophis anschloss.
Sam erzählt Jack, dass Kronos den Ashrak schickte, um Jolinar umzubringen.
Alle Repräsentanten kommen im Verhandlungsraum zusammen, Thor erscheint ebenfalls. Jack beleidigt die Goaúlds unabsichtlich, indem er zuerst spricht. Zornig verlassen sie den Raum.
Thor erzählt, dass die Asgard mit weit gefährlicheren Feinden in ihrer Galaxie zu kämpfen haben und geht wieder auf sein Schiff.
Daniel schreibt eine Entschuldigung, Jack unterschreibt sie und das Treffen findet erneut statt.
Thor bietet eine Raumschiffpassage und die Dämpfung der militärischen Entwicklung de Erde. Das wird unter der Bedingung, dass beide Stargates der Tao´ri abgeschaltet werden.
Später wird diese Bedingung von Simms, SG-1 und General Hammond diskutiert.
Jack will von Thor auf seinem Schiff Rat, bekommt aber keinen eindeutigen.
Telefonisch teilt der Präsident mit, dass die Bedingung akzeptiert wird.
Da geht der Alarm los, Teal´c und Kronos werden verletzt und bewusstlos aufgefunden und auf die Krankenstation gebracht.
Dr. Frasier erklärt, dass Teal´c von seinem Symbionten geheilt wird, Kronos aber stirbt.
Daniel gibt Neiirti eine Heilhandspange, doch die Heilung misslingt. Da Kronos einen Sarkophag benötigt, fordern Yu und Neiirti, gehen zu dürfen.
Wieder auf dem Asgardschiff sagt Thor zu Jack, dass er ihnen nicht mehr helfen kann und gehen muss.
General Hammond verbietet den Goaúld, das SGC zu verlassen. Daraufhin kündigen sie die Zerstörung der Erde an.
Teal´c kommt wieder zu Bewusstsein und berichtet, dass Kronos ihn zu sich gerufen hatte, dieser dann aber nichts davon wusste und beide von einer unsichtbaren Kraft angegriffen wurden. Daniel bemerkt, dass Hathor eine Tarnkappentechnologie besessen hatte.
Sam gelingt es, die Heilhandspange zu aktivieren und Kronos zu heilen.
Jack bietet ihm an, den wahren Attentäter zu entlarven. Kronos fragt nach der Gegenleistung.
Neiirti wird geblufft: Jack behauptet, von den Tok´ra zu wissen, dass sie sich unsichtbar machen kann.
Yu, der empört ist, davon nichts zu wissen, greift Neiirti an, die sich tatsächlich unsichtbar macht und fliehen will. Sie wird jedoch von Sam mit der TLS-Waffe daran gehindert.
Jack sagt zu Yu, dass Kronos den Pakt auch ohne Stilllegung des Stargates akzeptiert. Auch Yu stimmt zu.
Kronos spricht noch eine Warnung aus: Der Vertrag wird zwar akzeptiert, doch sollte jemand bei einer Mission gefangen werden, werde es keine Gnade geben.
Dann geht er mit Yu und Neiirti als Gefangener durchs Gate.
von Thomas Friebe
Dies ist nun die erste „ruhige“ Folge dieser Staffel und spielt fast ausschließlich im Stargatecenter.
Die Spannung beruht im Wesentlichen auf dem Krimielement, das durch den Angriff auf Teal´c und Kronos eingewoben wird. Auch die Verdächtigung eines Unschuldigen und die Entlarvung des wahren Täters durch einen Bluff ist klassische Krimistruktur, die glücklicherweise dazu führt, den Vertrag zu besiegeln und die Erde – zumindest vorläufig – vor Angriffen der Systemlords zu schützen.
Besonderer Augenmerk wird hier auf die Arroganz der Goaúld gelegt, die in jedem Wort und natürlich in ihrem gesamten Auftreten zur Geltung kommt, man wird sich wieder einmal bewusst, dass mit diesen Wesen niemals wirklich Frieden geschlossen werden kann, alle Bemühungen können bestenfalls zu einem vorübergehenden Waffenstillstand führen.
Schauspielerisch ist wie gewohnt alles sehr gut gemacht, durch den Verrat Neiirtis kommt Spannung auf und man lernt die Goaúlds noch etwas näher kennen. |