Stargate SG-1


:: Staffel Eins
:: Staffel Zwei
:: Staffel Drei
:: Staffel Vier
:: Staffel FŘnf
:: Staffel Sechs
:: Staffel Sieben
:: Staffel Acht
:: Staffel Neun
:: Staffel Zehn


:: 2x01 Serpent's Lair
:: 2x02 In the Line of Duty
:: 2x03 Prisoners
:: 2x04 Gamekeeper
:: 2x05 Need
:: 2x06 Thor┬┤s Chariot
:: 2x07 Message in a Bottle
:: 2x08 Family
:: 2x09 Secrets
:: 2x10 Bane
:: 2x11 Tok┬┤ Ra
:: 2x12 Tok┬┤ Ra (2)
:: 2x13 Spirits
:: 2x14 The Fifth Race
:: 2x15 Touchstone
:: 2x16 A Matter of Time
:: 2x17 Holiday
:: 2x18 Serpent's Song
:: 2x19 One false Step
:: 2x20 Show and Tell
:: 2x21 1969
:: 2x22 Out of Mind


Episodenguide


2x05 "Need"

[Der Sarkophag]


 ź Kurzinhalt :: Inhalt :: Synopsis :: Review :: Zitate :: Eure Meinung (5)  

Regie:
David Warry-Smith
Drehbuch:
Robert C. Cooper, Damian Kindler

Hauptdarsteller:
Richard Dean Anderson (Jack OÔÇÖNeill)
Amanda Tapping (Samantha Carter)
Christopher Judge (TealÔÇÖC)
Michael Shanks (Daniel Jackson)
Don S. Davis (George Hammond)

Gaststars:
Heather Hanson (Prinzessin Shyla)
George Touliatos (Pyros)
Teryl Rothery (Dr. Fraiser)
Gary Jones (Techniker)
Andrew Guy (1. Jaffa)
Michael Philip (2. Jaffa)
Jason Calder (SF Wache)

 Kurzinhalt
O'Neill und das SG-1 Team erforschen den Planeten P3R 636. Dort beobachten sie, wie eine Gruppe Jaffakrieger und ein Zeremonienmeister Naquadah, einen begehrten Stoff der Goa'uld, durch das Sternentor liefern. Dabei entdeckt Daniel Jackson die sch├Âne Prinzessin Shyla, die melancholische Tochter des Herrschers Pyrus. Daniel rettet Shyla, als diese versucht, Selbstmord zu begehen, doch dabei werden er und das Team gefangengenommen und m├╝ssen in den Naquadah-Minen arbeiten. Bei einem Fluchtversuch wird Daniel verwundet, die Prinzessin bringt ihn in den Palast und pflegt ihn gesund. Daniel versucht durch Verhandlungen den Rest des Teams zu befreien. Prinzessin Shyla erkl├Ąrt Daniel die Geheimnisse des Planeten. Ihr Vater liegt im Sterben und sie soll bald den Thron ├╝bernehmen. Shyla m├Âchte Daniel zu ihrem K├Ânig machen und sie ist bereit, ihre ├╝bernat├╝rlichen Kr├Ąfte dazu einzusetzen, ihn zu ├╝berzeugen...


 Inhalt
Leute haben sich um ein Stargate auf einem fremden Planeten versammelt. Sie tragen Roben wie Priester und schwenken Container wie bei einer Zeremonie. Einer von ihnen w├Ąhlt das DHD und ├Âffnet das Gate, w├Ąhrend ein anderer einen Container mit schwerem Material hochhebt. Auf den ersten Blick sieht der Planet aus wie Chulak. SG-1 sieht der Zeremonie, versteckt hinter B├Ąumen, zu. Teal'c erkennt das dunkle Material, das durch das Gate geschickt wird, als Roh-Naquadah wieder. Material, dass von den Goa'uld hoch gesch├Ątzt wird. Die Priester tragen das Naquadah mit Hilfe einer langen Stange zum Gate, verbeugen sich und geben es ins Wurmloch hinein. Carter erinnert O'Neill daran, dass sie wirklich etwas Naquadah gebrauchen k├Ânnten und er antwortet: "Vielleicht gibt es dort noch mehr."

Als sie den Leuten folgen, kommen sie zu einem Ort, der ihnen vertraut vorkommt: Eine gro├če Pyramide, die wie Ras Pyramide auf Abydos aussieht und eine Mine daneben. Die Leute, die dorthin zur├╝ckkehren, werden von Jaffa mit Stabwaffen begleitet. Es gibt auch noch Priester, weitere Leute und eine Person mit einer goldenen Robe und Kapuze. Daniels Neugier wird geweckt, als eine Person mit der Kapuze die Gruppe verl├Ąsst und alleine im Wald verschwindet. Die Person nimmt ihre Kapuze ab - es ist eine wundersch├Âne Frau. Sie sieht sich um. Hat sie SG-1 geh├Ârt oder ihre Anwesenheit sonstwie bemerkt? Sie geht zu einer Klippe weiter, breitet ihre Arme aus und beginnt zu wanken. "Sie wird springen.", fl├╝stert O'Neill. Ohne zu z├Âgern springt Daniel vor und zieht sie zur├╝ck, bevor sie f├Ąllt. Erschrocken schreit sie auf und alarmiert die Wachen, die angelaufen kommen. O'Neill ist sichtlich aufgebracht und wei├č nicht recht, was er machen soll. Die Frau sieht Daniel an, fast so, als ob sie ihn wiedererkennt. Die Jaffa kommen, zielen mit den Stabwaffen auf Daniel und befehlen: "Weg von der Prinzessin!" Der Rest von SG-1 z├╝ckt die Waffen, aber Jaffa-Verst├Ąrkung trifft ein. Sie werden umzingelt. Die Prinzessin legt ihnen nahe, die Waffen zu senken. Anderenfalls w├╝rden die Wachen Daniel t├Âten. Z├Âgernd folgen sie der Aufforderung. Die Szene wechselt zu einer gro├čen Halle in der Pyramide. SG-1 wird, an H├Ąnden und F├╝├čen gefesselt, von Jaffa hineingef├╝hrt. "Was hast du dir dabei gedacht?" schnauzt O'Neill Daniel an. "Ich dachte, sie w├Ąre dankbar", antwortete dieser. "Sie wollte sich umbringen", sagt O'Neill, der mal wieder das letzte Wort haben muss. Auf den Befehl der Jaffa hin kniet sich Jackson sofort nieder. Jack sagt, er w├╝rde lieber stehen bleiben, weil er ein Knieproblem habe. Aber die Wache haut ihm mit der Stabwaffe in die Kniekehle und er sinkt nach vorne auf den Boden. "Autsch. Das hilft." Kr├Ąchzt er. Langsam knien sich Sam und Teal'c auch hin. "Mein Vater, Pyrus, der G├Âtterschl├Ąchter, will wissen, wer ihr seid.", verk├╝ndet die Prinzessin. Sie steht neben einem Thron. Auf dem Thron sitzt ein ├Ąrgerlich aussehender alter Mann in einer k├Âniglichen Robe. Daniel antwortet: "Wir sind friedliche Forscher." Pyrus steht auf: "Du hast meine Tochter angegriffen!" "Nein." sagt Daniel. Er beschw├Ârt die Prinzessin. "Sag es ihm." Sie schweigt und schl├Ągt die Augen nieder. Pyrus geht auf SG-1 zu. "Nur einer von euch ist ein Jaffa. Wer schickt euch?" O'Neill antwortet: "Wir sind von einem Planeten namens Erde." "Welcher Goa'uld herrscht dort?" fragt Pyrus. "Keiner", sagt Jack. "L├╝gner", entgegnet Pyrus. "Ihr seid Diebe. Sagt mir die Wahrheit oder ihr werdet sterben." SG-1 schweigt. "Bringt sie in die Minen", befiehlt Pyrus. SG-1 wird aus dem Raum gezerrt, als Daniel protestiert: "Nein. Wartet. Wir sind keine Diebe. Wartet. Bitte." Er wirft der Prinzessin einen Blick zu, aber die sieht schweigend weg. SG-1 arbeitet in der Mine. Bei Fackellicht, unter Ketten, mit schweren H├Ąmmern, klopfen sie Steine. Daniel ist aufgebracht und mit seinen eigenen Gedanken besch├Ąftigt. Carter sagt Jack: "Colonel. Er ist kein Goa'uld und diese hier sind keine echten Jaffa." "Wie k├Ânnen Sie das wissen?" fragt Jack. "Zuerst mal seine Stimme...Sir. Ich kann es nicht erkl├Ąren, aber als er mich ber├╝hrte...ich wusste ich es einfach, oder besser gesagt...ich f├╝hlte nichts. Ich denke, es hat mit dem Goa'uld zu tun, der in mir war. Seit kurzem habe ich immer dieses komische Gef├╝hl, wenn ich nahe bei Teal'c bin", sagt Sam. Jack gibt zur├╝ck: "Hey, wer hat das nicht?" Teal'c reagiert. "Ich stimme Captain Carter zu. Dieser Herrscher ist kein Goa'uld." Daniel entschuldigt sich endlich. "Tut mir Leid, Leute. Es ist alles meine Schuld." Ein "Jaffa" geht auf sie zu, weil sie nicht arbeiten. "Ihr werdet euer Pensum f├╝r heute schaffen, oder ihr werdet nicht essen." Jack sagt: "Wei├čt du, ich habe hier unten eine Vielzahl von verletzten Gewerkschaftsauflagen gesehen...ich sollte mit dem Aufseher sprechen." Der Jaffa schwingt seine Stabwaffe und schl├Ągt Jack nieder. "Du wirst arbeiten!" "Hei, ho. Hei, ho. Zur├╝ck zur Arbeit", antwortet Jack. Eine weitere Herausforderung w├╝rde zu nichts f├╝hren. Es ist Nacht und SG-1 ist schmutzig und ersch├Âpft. Daniel sagt, er kann sich nicht mehr bewegen, als die anderen Minenarbeiter an ihnen vorbei gehen. Der Jaffa befiehlt: "Legt das Werkzeug nieder." Dann werden SG-1 die Ketten abgenommen. Der Jaffa fragt O'Neill sarkastisch: "Wie f├╝hlt sich dein Bein jetzt an?" Jack tauscht mit Teal'c Blicke aus und antwortet: "Viel besser." Dann greifen die beiden die Wachen mit dem Werkzeug an. Teal'c greift sich die Stabwaffe und erledigt noch mehr Wachen. "Lasst uns abhauen!" schreit O'Neill. Daniel kommt nur langsam hoch. Er h├Ąngt immer noch an der Kette. "Komm schon, Daniel", ruft O'Neill. "Ich komme ja", schreit Daniel zur├╝ck und hoppelt ihm nach. Eine Wache zielt auf Daniel. Er duckt sich hinter eine Mauer, aber der Treffer l├Ąsst die H├Âhlendecke ├╝ber ihm zusammenfallen. Jack h├Ârt es und l├Ąuft zur├╝ck. Er legt Daniels Gesicht frei. Carter f├╝hlt den Puls und sagt, dass er lebt. Er ist allerdings bewusstlos und liegt unter einem Berg Steine. Jack sagt Sam und Teal'c, sie sollen gehen, aber es ist zu sp├Ąt. Zwei weitere Wachen blockieren den Ausgang. Sie sitzen wieder in der Falle und Daniel ist schwer verletzt. Die Prinzessin und ihr Vater unterhalten sich. "Dummes Ding. Sie m├╝ssen von einem entfernten b├Âsen Gott geschickt worden sein", f├Ąhrt Pyrus sie an. "Oder sie sind hier, um unsere Mine zu pl├╝ndern und wir k├Ânnen von unserem Naquadah nichts abgeben. Es wird immer knapper." Die Prinzessin bittet ihren Vater. "Ich will unsere Welt nicht gef├Ąhrden. Bitte, glaube mir." Pyrus wendet sich ab und geht. Die Prinzessin ├Âffnet ein gro├čes steinernes Gew├Âlbe und ein Sarkophag gleitet heraus. Er ├Âffnet sich langsam. Daniel liegt darin. Er wacht auf, ist gesund, aber verwirrt. Die Prinzessin fragt: "Geht es dir gut?" Daniel antwortet: "Was ist passiert?" "Du warst schwer verletzt", erkl├Ąrt die Prinzessin. "Meine Freunde?" fragt Daniel. "Sie wurden gefangen", antwortet die Prinzessin. Daniel sagt ihr seinen Namen und als er aufsteht, sieht er, dass er eine k├Ânigliche Robe tr├Ągt. "Warum habe ich das an?" fragt er. Die Prinzessin sagt, er k├Ânne sie Shyla nennen, und weil sie ihm das Leben gerettet habe, soll er nicht entfliehen. Sie bittet Daniel, dass er ihr vergibt, dass sie ihrem Vater von dem Selbstmordversuch nichts erz├Ąhlt hat. Ihr Vater w├╝rde es nicht verstehen. Daniel versucht, sich dar├╝ber klar zu werden. "Also, ihr seid keine Goa'uld, aber ihr habt eine Mine und einen Goa'uld Sarkophag." Als sie sich unterhalten, stellt die Prinzessin erfreut fest, dass Daniel den Sarkophag schon mal benutzt hat. "Ein paar Mal zu oft", stellt Daniel fest. Er fragt nach seiner Brille und sie gibt sie ihm, aber eine Linse ist bei dem Unfall zerbrochen. Er setzt sie trotzdem auf, sieht ein bisschen komisch aber niedlich aus. Shyla l├Ąchelt Daniel geheimnisvoll an und sagt: "Ich bin sicher, ich habe das Richtige getan." In der Mine plagen Jack Schuldgef├╝hle. W├Ąhrend sie arbeiten sagt Carter zu Jack: "Er brauchte medizinische Versorgung. Es war nicht ihre Schuld, Sir. Wir mussten die Chance nutzen, als sie sich bot." "Ich wei├č", antwortet Jack, der seine Frustration mit dem Hammer an den Steinen ausl├Ąsst. Er kriegt br├Ąunliches Wasser angeboten, dass er hastig austrinkt. "Ich hatte schon Schlimmeres", sagt er. Shyla und Daniel gehen durch den Wald. Sie will alles von der anderen Welt h├Âren und auch von Daniels Abenteuern. Daniel ist noch besorgt um seine Freunde. Sie sagt ihm, ihr Vater bef├╝rchte immer noch, dass sie etwas Schlimmes vorhaben, aber mit bewunderndem Tonfall sagt sie zu Daniel: "Wir werden ihn ├╝berzeugen, dass ihr nette, ehrliche Leute seid, die unserer Welt nicht schaden." Daniel will sofort mit ihrem Vater sprechen. Sie teilt ihm mit, dass es ihm nicht gut gehe. Daniel besteht darauf: "Ich will ja kein Spielverderber sein, aber ..." "Das h├Ârt sich fast romantisch an" unterbricht ihn Shyla. Worauf Daniel entgegnet: "├ähm, ah, was?" Shyla erz├Ąhlt ihm von der Prophezeiung ihrer Mutter. Als sie noch lebte, erz├Ąhlte sie ihr, ein Mann w├╝rde kommen - aus der Sonne. Shyla hat auf der Klippe die Prophezeiung ihrer Mutter beschworen und Daniel rettete sie im richtigen Moment. Sie sagt ihm, er k├Ânne sich nicht gegen sein Schicksal wehren.

SG-1 arbeitet immer noch in den Minen, als Daniel sie besucht. "Hallo, Leute!" sagt er. Carter sagt: "Daniel!?" Sie sind alle ersch├Âpft und ├╝berrascht, ihn zu sehen. "├ťberraschend schwer, dich zu t├Âten, was?" sagt Jack. Daniel erz├Ąhlt ihnen, wie sein Leben gerettet wurde und dass Shyla in ihn verknallt sei. Daniel sagt, er brauche mehr Zeit, weil er Pyrus erst ├╝berzeugen muss, sie freizulassen. Es missf├Ąllt ihm offensichtlich, seine Freunde so zu sehen und er geht. Jack schreit ihm nach: "Gut zu wissen, dass du in Ordnung bist." Daniel sitzt am Tisch in einem gro├čen Essraum. Ihm wird ein opulentes Mahl serviert. Pyrus und Shyla kommen hinzu. Sie tr├Ągt eine Krone. "Ich t├Âtete den Goa'uld, der hier lebte", sagt Pyrus, w├Ąhrend er isst. "Vor 700 Jahren." Daniel wusste nicht, dass der Sarkophag Leben so lange erhalten kann. Die Prinzessin versichert ihm, sie sei jung im Vergleich dazu und sie m├╝sse den Sarkophag noch nicht benutzen, um ihr Leben zu erhalten. Sie erkl├Ąrt auch, warum die Leute ihren Vater verehren. "Er befreite sie von dem b├Âsen Gott." Daniel fragt, warum die Leute weiter in den Minen arbeiten m├╝ssen. "Damit die b├Âsen G├Âtter nicht hierher kommen", antwortet Shyla. "Also ist das eine Maskerade", stellt Daniel fest. "Kein Wunder, dass ihr Angst vor Fremden habt. Ihr habt Angst, erwischt zu werden." Pyrus teilt mit, dass er nun schlafen muss und geht aus dem Raum. "Was ist mit meinen Freunden?" fragt Daniel. "T├Âte sie", antwortet Pyrus. "Was? Nein!" reagiert Daniel. Shyla "erinnert" ihren Vater, dass er sie am Leben lassen wollte, damit sie als Beispiel f├╝r die anderen lebenslang in der Mine arbeiten. Pyrus kann sich nicht erinnern, das gesagt zu haben, nickt aber und geht. Daniel sch├╝ttelt ungl├Ąubig den Kopf. Was soll er nun tun? Daniel und Shyla sind alleine im Thronraum. Er sagt ihr, es sei f├╝r ihn inakzeptabel hier oben zu sein, w├Ąhrend seine Freunde in der Mine schuften. Sie sagt ihm, es wird noch etwas dauern, bis sie die Meinung ihres Vaters ├Ąndern kann. Jackson stellt fest, dass sie seine Freunde benutzt, damit er dort bleibt. Er verspricht, wenn sie seine Freunde freilasse, werde er nicht gehen - er werde bleiben und sie besser kennen lernen. "Dann f├╝hlst du, wie ich es tue",. antwortet sie. Sie k├╝sst ihn und er erwidert den Kuss. Dann zuckt er weg und sie fragt, ob sie es besser nicht h├Ątte tun sollen. Er sagt: "Nein. Es ist gut. Es ist nur ..." "Vielleicht bist du noch nicht ganz erholt", sagt Shyla. Sie ├Âffnet den Sarkophag und ermutigt Daniel, hineinzugehen. Sie sagt ihm, er werde sich dann besser f├╝hlen als je zuvor. Sie will, dass er zeigt, dass er ihr vollends vertraut, so wie sie ihm vertraut. Z├Âgernd steigt er in den Sarkophag und scheint seinen Atem anzuhalten, als sich der Deckel schlie├čt.

SGC erh├Ąlt eine Nachricht von SG-1: "Situation wie gehabt. Brauchen mehr Zeit, um die Situation diplomatisch zu kl├Ąren. Daniel Jackson. Ende." Ein weiterer Tag in der Mine. Selbst Teal'c wirkt m├╝de. Jackson kommt beschwingt hinzu. Seine Haltung hat sich ver├Ąndert; sein Haar ist jetzt lockig und seine Augen haben einen starren, verz├╝ckten Blick. Er wird von Jack begr├╝├čt mit: "Was zur H├Âlle geht hier vor?" "Oh, ja...ja...ja. Es tut mir leid. Hm. Ich arbeite noch daran, euch hier herauszuholen", sagt Daniel. O'Neill versucht ihm zu sagen, dass sie sterben, aber Daniel will nur erz├Ąhlen, wie wundervoll der Sarkophag ist. Er sagt, es sei wunderbar, was er mache, wenn man ihn benutze, wenn man gesund sei. Er braucht keine Brille mehr. Er gibt zu, die Kiste 9 bis 10 Mal benutzt zu haben und alles scheint auf einmal so klar zu sein. "Ich f├╝hle mich, als k├Ânnte ich alles tun." Seine Augen leuchten wild auf, so als ob er sich nicht unter Kontrolle hat. Jack versucht, ihn in die Realit├Ąt zur├╝ckzuholen. "Eine Sache. Du musst nur eine Sache erledigen, und wenn du es nicht machst, brechen wir hier aus und gehen ohne dich." Darauf entgegnet Daniel: "Sie will mich heiraten." Jack versucht es erneut: "Sieh mal." Daniel geht auf O'Neill zu, zeigt auf ihn und ruft: "Nein. Du h├Ârst jetzt zu, Jack. Ich habe alles unter Kontrolle, okay? Nie erweist du mir Respekt. Dein Plan hat nicht geklappt. Jetzt regle ich die Sache."

Mit den H├Ąnden in die H├╝ften gest├╝tzt sieht Daniel m├Ąchtig aus. Er spricht mit Shyla dar├╝ber, dass ihr Vater wohl bald sterben wird. Er sagt Shyla, dass er sich nie im Leben besser gef├╝hlt habe. Er f├╝hlt sich ├╝berfl├╝ssig auf seinem Planeten. Er will bleiben und ihr helfen, ihre Welt zu ├Ąndern. Carter wacht pl├Âtzlich auf. Sie hat eine Vision von Jolinars Erinnerungen. Sie sagt: "Die Tok'ra - der Widerstand - benutzt nicht den Sarkophag. Er beeinflusst eure Sinne - nimmt euch etwas." Sie fragt Teal'c, was Ka'lash ist. "Es ist ein Goa'uld Wort und bedeutet Seele", antwortet Teal'c. "Wir m├╝ssen Daniel aufhalten", bittet Carter O'Neill.

Ein sehr schmutziger, kranker, ersch├Âpfter Jack wird vor Daniel gezerrt, der sich auf einem Thron r├Ąkelt. "Der Mann, der K├Ânig sein wollte", murmelt Jack, als ihm der Jaffa in die Knie tritt, damit er sich hinkniet. Als Jack auf dem Boden hockt, tritt Daniel zu ihm, kichernd. "Hallo, Jack." Er schickt die Wache weg. O'Neill ist kaum in der Lage zu sprechen. "Wir verlieren die Schlacht dort unten, wei├čt du?" Er sagt Jackson, wenn er weiterhin den Sarkophag benutzt, wird er zur 'dunklen Seite' ├╝bertreten, falls er das nicht schon getan hat. Daniel, der davon nichts h├Âren will, sagt Jack, dass sie am n├Ąchsten Tag nach Hause gehen d├╝rften, weil er zugestimmt habe, Shyla zu heiraten. Er hat ihr gesagt, er m├╝sse nach Hause gehen, um ein paar Dinge zu richten und das Team m├╝sse ihn begleiten. "Sie liebt mich", f├╝gt er stolz hinzu. Shyla ├╝berzeugt ihren Vater. "Daniel wird zu mir zur├╝ckkommen Er kann ohne mich nicht mehr leben." SG-1 geht. Shyla entschuldigt sich und bietet ihre Freundschaft an. Daniel k├╝sst sie verliebt und verspricht, bald zur├╝ck zu sein. Als sie zur Basis zur├╝ckkehren, fasst O'Neill die Mission wie folgt zusammen: "Wir hatten eine nette Zeit. Carter sammelte etwas Naquadah. Teal'c hat ein paar Freunde gewonnen. Daniel hat sich verlobt und ich brauche dringend eine Dusche!"

Daniel und Sam unterhalten sich, w├Ąhrend sie die Naquadahprobe untersucht. Er ist nerv├Âs und zappelig. Er hat das Gef├╝hl, dass er "hier raus muss". Sam sagt ihm, dass er v├Âllig neben sich stehe. Er geht hin und her und reibt sich die H├Ąnde. Er denkt permanent an Shyla. "Du hast eine Frau", sagt Sam. Daniel antwortet ungeduldig: "Hatte. Ich hatte eine Frau. Wie lange soll ich noch warten? Selbst, wenn ich Sha're eines Tages finde, wie stehen die Chancen, dass sie so ist wie fr├╝her?" Sam versucht Daniel zu erkl├Ąren, dass der Sarkophag wie eine Droge wirkt. Er glaubt nicht, dass es so schlimm ist. Sam will ihn ├╝berzeugen und sagt, dass dies wahrscheinlich die Goa'uld so b├Âse mache. Der Sarkophag erh├Âht die Aggression und macht zornig. Daniel ist nun voll in Bewegung. "Sieh dich an. Als ob du einen Schuss brauchst. Es hat dich ver├Ąndert", sagt Sam zu ihm. Er bleibt dabei, dass er zur├╝ck zu Shyla will und sagt Sam, dass sie gar nicht wisse, was wahre Liebe ist.

Als Sam versucht, General Hammond zu erkl├Ąren, warum Daniel eingesperrt werden sollte, erscheint Jackson und will k├╝ndigen. Er will zu P3R636 zur├╝ck, aber als er davon spricht, bricht er zusammen. Dr. Fraiser gibt ihm ein Beruhigungsmittel und erkl├Ąrt, dass er durch eine massive, k├Ârperliche Entzugsphase gehe. Daniel richtet sich pl├Âtzlich auf der Bahre auf und schreit: "Ich muss zur├╝ck! Sie t├Âten mich!" Dr. Fraiser erz├Ąhlt SG-1, dass Daniels Zellen nicht richtig funktionieren und es von Stunde zu Stunde schlechter wird. Teal'c ist sicher, das der Sarkophag der einzige Weg ist, ihn zu heilen. Sam lehnt das ab und bittet, noch ein wenig zu warten. Daniel ist nun in einer Isolationszelle, mit Lederb├Ąndern ans Bett gefesselt. Er wehrt sich gegen die Fesseln und st├Âhnt. Fraiser sagt O'Neill, dass sie etwas Hoffnung habe. Die Labortests zeigten, dass Daniel es schaffen kann. Sie geht, um Daniel mehr Beruhigungsmittel zu geben. Bei der Gelegenheit springt Daniel auf, befreit sich und ├╝berw├Ąltigt die ├ärztin und die Wache. Er l├Ąuft weg. Jack sieht Daniel nicht mehr durch die Video├╝berwachungskamera, l├Âst den Alarm aus und verfolgt ihn.

Jack findet Daniel in einem Lagerraum. Das Licht wird ausgeschossen und Jack duckt sich. "Daniel. Versuchst du mich zu t├Âten?" schreit Jack. "Du versuchst, MICH zu t├Âten", antwortet Daniel. "Ich gehe zur├╝ck", f├Ąhrt Daniel fort. "Du musst nicht. Fraiser sagt, es geht dir besser", sagt Jack verzweifelt. "Du l├╝gst!" schreit Daniel. "Warum sollte ich das tun?" schreit Jack zur├╝ck. Daniel will bei der T├╝r durchbrechen und Jack schnappt ihn. Sie k├Ąmpfen und richten im Lagerraum ein Chaos an. Daniel bricht aus und zielt unsicher mit einer Waffe auf Jack. "Was willst du tun, Daniel? Mich t├Âten?", fragt Jack. Daniels Gesicht sagt nein, aber er zielt weiter auf O'Neill. "Oh, Gott. Sieh dich an. Ich wei├č, was das ist", sagt Jack. "Ich wei├č, wie es ist. Du kannst es schaffen." Daniel beginnt zu weinen und bricht dann schluchzend zusammen. Jack nimmt ihn in den Arm und wiegt ihn. Daniel heult Jack die Schulter nass. Einige Zeit sp├Ąter ist das Team bereit f├╝r eine Tour zu einem anderen Planeten. Daniel erscheint und bietet ein anderes Ziel an. Er will nach P3R636 zur├╝ck, um die versklavten Leute zu befreien. Hammond will Zugang zu den Minen, aber er will keine Armee schicken, also bietet Daniel ihm eine diplomatische L├Âsung an. Er sagt Jack, er m├╝sse zur├╝ckgehen. Und Jack sagt dem General, er will Daniel wieder im Team haben. In der Schlussszene sehen wir eine weinende Shyla. Ihr Vater ist gestorben. Daniel kommt hinzu und sagt ihr, dass es ihm Leid tue und bietet seine Hilfe an, damit sie ihre Leute anf├╝hren kann. Ohne das zu werden, was ihr Vater war. Er sagt ihr, sie solle den Sarkophag nicht mehr benutzen. "Es wird schlimm sein...aber du musst es nicht alleine durchstehen", sagt er. Sie zerst├Ârt den Sarkophag mit einer Stabwaffe. Daniel umarmt sie und k├╝sst sie zart auf die Stirn.