Regie:
Martin Wood
Drehbuch:
Brad Wright
Robert C. Cooper
Joseph Mallozzi
Paul Mullie
Martin Gero
Damian Kindler
Alan McCullough
Hauptdarsteller:
Amanda Tapping (Samantha Carter)
Christopher Judge (Teal’C)
Michael Shanks (Daniel Jackson)
Ben Browder (Cameron Mitchell)
Beau Bridges (General Hank Landry)
Claudia Black (Vala)
Gaststars:
Richard Dean Anderson (Jack O'Neill)
Don S. Davis (General George Hammond)
Peter DeLuise (Nick Marlowe/Colonel Danning)
Herbert Duncanson (Grell/Douglas Anderson)
Jill Teed (Yolanda Reese/Stacy Monroe)
Pierre Bernard Jr. (Zombie)
Christian Bocher (Raymond Gunne/Dr. Levant)
Morris Chapdelaine (Asgard Stimme)
Willie Garson (Martin Lloyd)
Julie Johnson (jüngere Carter)
Gary Jones (Sgt. Walter Harriman)
Cory Monteith (jüngerer Mitchell)
Dan Shea (Sgt. Siler)
Anwar Hasan (jüngerer Teal'c)
Isaac Hayes
Barbara Kottmeier (jüngere Vala)
Jason Coleman (jüngerer Daniel)
Martin Wood (Regisseur)
Jonathan Hill (Furlinger)
Shirley Hill (Furlinger)
Treor Devall (Stimme des Asgard)
Brad Wright (Maschinenraum Chef)
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SG-1 wird erneut mit Martin Lloyd konfroniert. Er war für die Idee der Fernsehserie "Wurmloch Extrem" verantwortlich, welche auf dem Stargate-Programm basiert. Doch nun 5 Jahre später, hat er vor einen Fernsehfilm zu inszenieren. Dafür bittet er das Stargate-Center und somit SG-1 um Hilfe. Der Film soll für den Fall eines Sicherheitsbruches dazu dienen, die Geheimhaltung des echten Stargate-Programmes zu bewahren.
von Sabrina Komossa
- spoilerfrei -
Was machen Autoren einer Serie, die bereits mehr als 9 Staffeln - das sind 8.574 Minuten Sendezeit - auf dem Buckel hat, wenn man für die Jubiläumsfolge "200" mal so richtig die Sau rauslassen kann? Man nimmt die Serie gnadenlos auf's Korn.
Die Idee ist nicht unbedingt neu. Schon zur 100. Folge in der 5. Staffel drehte man Stargate SG-1 samt allen Beteiligten durch den Reißwolf, und heraus kam "Wurmloch Extrem!", eine fiktive Fernsehserie mit überspitzten Versionen der SG1-Charaktere und vor allem ganz viel Trash.
Daran knüpft Folge "200" an, aber "jetzt noch besser!". Naja, die Meinungen der Fans gehen auseinander. Von "lächerlich und sinnlos" bis "beste Episode überhaupt!" ist alles vertreten. Einige Fans beklagen sich zum Beispiel, dass die Story um die Ori nicht vorangetrieben wurde. Aber hier wurde wohl übersehen, dass die Schreiber für diese Folge bewusst den Sinn für's Geschichtenerzählen Zuhause gelassen haben.
Eigentlich fällt Einem während des Schauens doch nur eins ein: da hat aber jemand Spass gehabt! Und man gönnt es ihnen doch von Herzen. Die sieben Stargate-Autoren, von denen jeder ein Stück der Folge abbekam, um sich mal so richtig auszutoben, feiern sich nicht nur selbst, sondern nehmen sich auch gehörig auf's Korn. Alles und jeder wird gnadenlos durch den Kakao gezogen: die Serie, die Kollegen, das Genre, das Business, der SCIFI-Channel, die Kritiker und sogar die Fans.
Es gibt ein Wiedersehen mit alten Bekannten.. und Bekannten die wir eigentlich gar nicht kannten. Es gibt einen Einblick in das Business mit Regeln, Tricks und Kniffen.. die wir eigentlich gar nicht wissen wollten. Und es gibt alles was die Fans schon immer sehen wollten.. nur nicht so. Und das Beste: all das, was wir schon immer bemängelt hatten, alle zweifelhaften Entscheidungen der Schreiber werden endlich einmal äußerst plausibel begründet. Ähem.
Und trotz Gags und Chaos ist es kurz vor Ende doch noch so theatralisch schön, dass man sich wünscht, so würde Stargate SG-1 zu Ende gehen.
Fazit: Kultig! Viele Ideen und viele schöne Zitate (die sicherlich Einzug in die eine oder andere Signatur halten werden). Mit feinsinnigem bis plumpem Humor ist für jeden etwas dabei. Und die Autoren konnten endlich mal machen, was sie schon jahrelang machen wollten.. aber nie durften. |