Stargate Atlantis


:: Staffel Eins
:: Staffel Zwei
:: Staffel Drei
:: Staffel Vier
:: Staffel Fünf


:: 2x01 The Siege (3)
:: 2x02 The Intruder
:: 2x03 Runner
:: 2x04 Duet
:: 2x05 Condemned
:: 2x06 Trinity
:: 2x07 Instinct
:: 2x08 Conversion
:: 2x09 Aurora
:: 2x10 The Lost Boys (1)
:: 2x11 The Hive (2)
:: 2x12 Epiphany
:: 2x13 Critical Mass
:: 2x14 Grace Under Pressure
:: 2x15 The Tower
:: 2x16 The Long Goodbye
:: 2x17 Coup D'etat
:: 2x18 Michael
:: 2x19 Inferno
:: 2x20 Allies


Episodenguide


2x18 "Michael"

[Michael]


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Regie:
Peter DeLuise
Drehbuch:
Carl Binder
Robert C. Cooper
Martin Gero

Hauptdarsteller:
Torri Higginson (Dr. Elizabeth Weir)
Joe Flanigan (John Sheppard)
Rachel Luttrell (Teyla Emmagan)
David Hewlett (Dr. Rodney McKay)
Paul McGillion (Dr. Carson Beckett)
Jason Momoa (Ronon Dex)

Gaststars:
Connor Trinneer (Lt. Michael Kenmore)
Claire Rankin (Dr. Heightmeyer)
Doug Chapman (Sgt. Cole)
James Lafazanos (MĂ€nnlicher Wraith)

 Kurzinhalt
Michael Kenmore, ein Soldat auf Atlantis, leidet unter GedĂ€chtnisverlust. Er weiß nichts mehr aus seinem Leben. Man erzĂ€hlt ihm das man ihn von den Wraith befreit hat, da er zuvor entfĂŒhrt wurde. Doch bald bekommt er Flashbacks und er erkennt, dass er selbst ein Wraith ist/war, der mittels dem Retrovirus zu einem Menschen transformiert wurde. Seine Wraith-Natur wurde aber nicht vollstĂ€ndig unterdrĂŒckt...


 Inhalt
Auf Atlantis wacht Michael auf der Krankenstation auf. Er wird von Weir, Sheppard und Beckett begrĂŒĂŸt. Lt. Michael Kenmore - sein voller Name, kann sich an nichts erinnern. Sheppard erzĂ€hlt Michael, dass er von den Wraith gefangen genommen wurde. Er lag tagelang bewusstlos auf der Krankenstation.
Als die drei die Krankenstation verlassen haben, gibt Weir den Befehl, besonders auf Michael aufzupassen...

Beckett gibt Michael eine Injektion Insulin, da er an Diabetis leidet. Becket erzĂ€hlt seinem Patienten, dass er wahrscheinlich an einem Trauma leidet. Es ist fraglich, ob er seine Erinnerungen zurĂŒckbekommt.
Teyla stattet Michael ebenfalls einen Besuch ab und erzĂ€hlt ihm, dass sie einst Freunde waren. Teyla erzĂ€hlt ihm, dass er sich fĂŒr sein Team den Wraith geopfert habe und er ein Held sei.

Teambesprechung. Dr. Heightmeyer will Michael weiter in die Gemeinschaft integrieren. Medizinisch hat Beckett keine Bedenken. Sheppard sieht das anders, kann Weir aber nicht umstimmen.

Als Michael mit Teyla sein Quartier aufsucht, kommt ihm nichts bekannt vor. Nicht einmal das Foto seiner Eltern. Als er spĂ€ter mit Teyla trainiert, kann sich Ronon nicht beherrschen und greift Michael an. Er denkt, er hat Ronon irgendwann mal etwas angetan - weiß aber nicht, was.
In der darauffolgenden Nacht wacht Michael schweißgebadet auf. Er hat einen Albtraum von den Wraith gehabt. Er erzĂ€hlt Teyla davon. Sie sagt, dass er bisher nicht der Erste war, der den Traum hatte - sie selber war schon oft Opfer von diesem.

Als er den Traum erneut hat, sucht Michael Dr. Heightmeyer auf. Er denkt, das Atlantis-Team weiß, was mit ihm passiert ist - doch niemand will ihm etwas sagen. Sie empfiehlt ihm, eine Dosis Schlaftabletten - erfolglos. Er sucht Dr. Beckett erneut auf und findet in seinem BĂŒro einen Kalender von Schottland. Auf einem Motiv steht "Kenmore" geschrieben. Auf Becketts Schreibtisch findet er einige DVDs, die er mitnimmt. In seinem Quartier sieht er die erschreckende Wahrheit. Er ist ein Wraith, dem das Retro-Virus verabreicht wurde.

Alle Versuche von Weir, Sheppard und Beckett, ihn zu beruhigen, sind erfolglos. Auch Teyla weist er zurĂŒck. Dr. Heightmeyer gegenĂŒber erzĂ€hlt Michael, dass seine Wraith-Instinkte zurĂŒckkehren. Beckett und Weir beschließen, seine Dosis an dem Retro-Virus zu erhöhen. Als er seine Injektion erhalten soll, versucht er, zu fliehen. Erfolgreich. Er flieht auf einen anderen Planeten. Durch die fehlende Injektion verwandelt er sich langsam, aber sicher in einen Wraith zurĂŒck.
Der Planet, auf den Michael geflohen ist, ist ein StĂŒtzpunkt der Wraith. Er schließt sich ihnen wieder an. Nun wissen die Wraith, dass Atlantis noch existiert...


 Episodenreview
von Kevin Reymann

Das war nun also die Episode mit Conner Trineer alias Commander Charles Tucker III. alias Michael. Die Story um das Retro-Virus, welche sich in meinen Augen ein wenig zu lange hingezogen hat, wurde durch diese Episode auch nicht besser. Anstatt bekannte Charaktere aus Atlantis nÀher vorzustellen, stellt man Fremde vor. Achja, halt! Diese IdentitÀt ist ja nur Fiktion. An dieser Stelle wurde die Episode so langsam besser. Ich meine die Stelle, als Michael Videos mit seiner wahren IdentitÀt vorgefunden hat.

Wenn da nicht die Sache mit den Zweifeln wĂ€re, die einige Atlanter vorweisen, Michael als Versuchskaninchen zu benutzen, wĂ€re zumindest dieser Teil perfekt gewesen. Aber ein bisschen theatralischer MĂŒll muss wohl sein.

ZurĂŒck zu den guten Seiten der Episode. „Nach Hause telefonieren“ ist das Motto dieses Parts, denn Michael nimmt Kontakt mit seinen Freunden auf und geht zurĂŒck ins Kollektiv.

Mein GefĂŒhl sagt mir, wir sehen Michael wieder (in Wirklichkeit habe ich die nĂ€chsten Folgen schon gesehen und kann bestĂ€tigen, dass Michael wieder kommt – soviel Spoiler sollte erlaubt sein). Das nĂ€chste Mal aber hoffentlich in einer etwas interessanteren Story verpackt – denn die Grundidee ist gar nicht so schlecht, auch wenn ich einmal zu oft an Seven of Nine denken musste.

Review #2
WĂ€hrend ich mir die Episode ansah, hatte ich mehrmals SG-1 im Hinterkopf. Viele Szenen aus verschiedenen alten Episoden wurden anscheinend zu dieser Episode zusammengewĂŒrfelt. Darunter z.B. als Teal'C von Apophis eine GehirnwĂ€sche bekommt und von seinen Freunden wieder zum "wahren Glauben" bekehrt werden muss. Dennoch war die Episode interessant gemacht. Es wĂ€re doch nett gewesen, wenn Michael zum SGA-Team dazustoßen wĂŒrde. Der Charakter hat in dieser Episode mehr Persönlichkeit, als Teyla in den vergangenen zwei Jahren dem Zuschauer zeigte. Dennoch bleibt Hoffnung fĂŒr eine Wiederkehr. Er ist ja nun erst einmal bei den Wraith und wird diesen ohne Zweifel von Atlantis erzĂ€hlen und fĂŒr ein phĂ€nomenales Staffelfinale sorgen. Aber es bleibt die Hoffnung, dass er sich in letzter Minute fĂŒr die Atlanter entscheidet und sich gegen "sein Volk" stellt.

WĂ€hrend diese Episode kaum Special-Effects hatte, gab es an der schauspielerischen Leistung von Connor Trinneer, vielen sicherlich aus der neusten Star Trek-Serie ENTERPRISE bekannt, nichts auszusetzen. "Michael" wurde von Trinneer vollkommen authentisch in Szene gesetzt - besonders als sich der Charakter vom guten - aus ENTERPRISE bekannten - Charakter zum bösen gewandelt hat. Normalerweise brauche ich immer ein bisschen, wenn ich einen Schauspieler in einer ganz anderen Rolle sehe , um mich an seine neuen Eigenschaften zu gewöhnen. Diesmal war dem nicht so, was nur fĂŒr Trinneer spricht.