Stargate Atlantis


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:: Staffel Drei
:: Staffel Vier
:: Staffel Fünf


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:: 2x02 The Intruder
:: 2x03 Runner
:: 2x04 Duet
:: 2x05 Condemned
:: 2x06 Trinity
:: 2x07 Instinct
:: 2x08 Conversion
:: 2x09 Aurora
:: 2x10 The Lost Boys (1)
:: 2x11 The Hive (2)
:: 2x12 Epiphany
:: 2x13 Critical Mass
:: 2x14 Grace Under Pressure
:: 2x15 The Tower
:: 2x16 The Long Goodbye
:: 2x17 Coup D'etat
:: 2x18 Michael
:: 2x19 Inferno
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Episodenguide


2x16 "The Long Goodbye"

[Der lange Abschied / Phoebus und Thalan]


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Regie:
Andy Mikita
Drehbuch:
Damian Kindler

Hauptdarsteller:
Torri Higginson (Dr. Elizabeth Weir)
Joe Flanigan (John Sheppard)
Rachel Luttrell (Teyla Emmagan)
David Hewlett (Dr. Rodney McKay)
Paul McGillion (Dr. Carson Beckett)
Jason Momoa (Ronon Dex)

Gaststars:
Kavan Smith (Major Lorne)
Mitch Pileggi (Steven Caldwell)
Chuck Campbell (Techniker)
Gerry Durand (Sergeant)

 Kurzinhalt
Dr. Weir und Col. Sheppard werden von zwei Außerirdischen ĂŒbernommen. Beide werden schnell zu einer Bedrohung fĂŒr die Atlantis-Basis. Doch beide arbeiten nicht zusammen sondern bekĂ€mpfen sich gegenseitig. Das Atlantis-Team versucht nun alles um die Aliens aus den Körpern der Beiden zu bekommen...


 Inhalt
Das Team von Atlantis ist gerade auf einem Testflug fĂŒr eine neue Energiequelle, als sie im Orbit eines Planeten zwei Stasis-Kapseln finden. Eine von ihnen wird auch prompt mitgenommen, um auf Atlantis genauer untersucht zu werden.

McKay macht sich dann auch sogleich an die Arbeit und öffnet die Kapsel. Zum Vorschein kommt eine bewusstlose Frau.

Dr. Weir, die das ganze Geschehen beobachtet hat, spekuliert nun mit Dr. Beckett ĂŒber das Alter der Frau. Um sich ein genaueres Bild machen zu können, nĂ€hert sie sich der Kapsel. Plötzlich löst sich ein Energieblitz von dieser und trifft Weir am Kopf, woraufhin sie sofort zusammenbricht.

Auf der Krankenstation findet man heraus, dass die Kapsel das Bewusstsein der Frau nun auf das Oberhaupt von Atlantis ĂŒbertragen hat. Über Weir teilt die Frau dem Team mit, dass sie Phoebus heiße und einer Forscherrasse angehöre. Sie seien von den Wraith angegriffen worden und sie und ihr Mann, Thalan, der sich in der zweiten Kapsel befinde, haben sich als einzige retten können.

Nun bittet sie darum, dass auch die andere Kapsel nach Atlantis geschafft werde und dass Sheppard sich Thalans Bewusstsein aufprĂ€gen lĂ€sst, damit sich das Paar noch ein letztes Mal „sehen“ und sich richtig voneinander verabschieden kann.

Um zu zeigen, dass keine Gefahr fĂŒr die Wirte besteht, lĂ€sst Phoebus Dr. Weir kurz wieder mit ihren Kollegen sprechen und diese versichert, dass es ihr gut gehe. Außerdem willigt sie, gegen den Rat von Colonel Caldwell, ein, dem Paar ihren letzten Wunsch zu erfĂŒllen.

Nachdem auch Kapsel zwei in der Stadt angekommen ist, lÀsst sich Colonel Sheppard ebenfalls von dem Blitz treffen und wacht als Thalan wieder auf.

Als Thalan seine Phoebus sieht, kommt es zu einem Wiedersehens-Kuss zwischen den beiden, wobei fĂŒr die Anwesenden ja lediglich Dr. Weir und Colonel Sheppard zu sehen sind.

Phoebus bittet nun um ein paar Minuten alleine mit ihrem Mann, doch Caldwell verneint, woraufhin Phoebus und Thalan aus dem Raum stĂŒrmen, die Wachen niederschlagen und beginnen sich mit deren Waffen gegenseitig zu beschießen.

McKay zieht in dem Feuergefecht ebenfalls seine Waffe und feuert drei SchĂŒsse auf Sheppard ab, wobei einer den Colonel am Arm trifft.

Caldwell, der via Funk Hilfe rufen wollte, wird durch Thalan von einem Stunner ins Reich der TrÀume geschickt, woraufhin dieser die Krankenstation verlÀsst.

Phoebus hingegen bleibt und erklĂ€rt, dass Thalan nicht ihr Mann, sondern ihr Feind sei. Daraufhin betĂ€ubt sie Dr. Beckett, ĂŒberredet McKay den Hilferuf zu negieren und betĂ€ubt den Wissenschaftler dann ebenfalls.

Schnell noch McKays FunkgerĂ€t geschnappt und auch sie macht sich auf den Weg, wobei sie noch ĂŒber Funk durchgibt, dass Sheppard nicht mehr er selbst sei, sie sich jedoch selber darum kĂŒmmern werde. Die Jagd durch die Stadt der Antiker beginnt.

Caldwell erlangt wieder das Bewusstsein und informiert das Team um Major Lorne, dass Weir nicht sie selbst sei.

Lorne, der mit seinem Team Weir bei der Suche nach Sheppard unterstĂŒtzte, kann nicht schnell genug reagieren und Phoebus ĂŒberwĂ€ltigt das komplette Team.

Lorne informiert Caldwell, dass Phoebus entkommen ist und Caldwell alarmiert sÀmtliches militÀrisches Personal.

Auch Ronon und Teyla sind bereits an der Suche beteiligt und haben die „besessene“ Weir beinahe ĂŒberwĂ€ltigt, als Thalan durch Sheppard die Leitung des Energieverteilers zerschießt und somit die Stadt lahm legt. Diese Überraschung kann Phoebus fĂŒr sich nutzen und so entkommt sie Ronon und Teyla, die sich daraufhin aufteilen.

McKay hat Befehl von Caldwell zusammen mit einigen Soldaten zum Energieverteiler zu gehen und diesen zu reparieren.

Ronon hat in der Zwischenzeit Thalan gefunden und wird von diesem ĂŒberzeugt, dass er noch immer Sheppard sei, Weir aber nicht Weir. Der große Krieger glaubt seinem vermeintlichen Vorgesetzten und rĂŒstet sich und Tharlan mit neuen Waffen aus.

Tharlan nimmt mit einem der atlantischen Detektoren die FĂ€hrte von Phoebus auf und schickt Ronon vor, der auch prompt in einem neuen Feuergefecht zwischen den beiden Invasoren landet und dabei schwer verwundet wird.

Phoebus kann entkommen, Tharlan nimmt die Verfolgung auf, informiert jedoch vorher die anderen ĂŒber Ronons Lage, damit dieser Hilfe bekommt.

McKay, der sich tierisch ĂŒber die zerschossene Leitung aufregt, macht sich an die Arbeit diese wieder zu flicken, denn die Zeit lĂ€uft ihm ab: Dr. Beckett muss momentan in völliger Dunkelheit eine Notoperation an Ronon vornehmen, was sich mit Energie wesentlich einfacher bewerkstelligen lassen wĂŒrde.

McKay wÀre aber nicht McKay, wenn er es nicht kurz darauf geschafft hÀtte.

Die wieder zur VerfĂŒgung stehende Energie nutzt auch Phoebus, die mit dem ID-Code von Dr. Weir die Kontrollen von Atlantis zu ihrer Position umleiten lĂ€sst.

Da McKay daran momentan nichts Àndern kann, lÀsst Caldwell auf Hilfssysteme umschalten und verschafft dem Kanadier somit etwas Zeit.

Bei der Suche nach der Lösung fĂŒr ihr Problem, haben der Doktor und der Colonel so ihre Differenzen und dem Offizier gelingt es sogar einmal McKay ohne Gegenargumente stehen zu lassen. Diesem fĂ€llt aber dann schließlich die mögliche Lösung fĂŒr ihr Problem ein. Sie mĂŒssen den ID-Code Weir einfach ĂŒberschreiben, was McKay auch sofort in die Tat umsetzt.

WĂ€hrend McKay noch arbeitet, lĂ€sst Phoebus alle TĂŒren von Atlantis schließen, um sich abzusichern. Dabei trennt eine TĂŒr der bewusstlosen Teyla fasst den Kopf ab, da diese noch ohnmĂ€chtig war, nachdem Thalan sie mit einem Stunner traf.

Caldwell findet heraus, dass Teyla und Thalan in der selben Sektion eingesperrt sind und die Atosianerin macht sich sofort auf den Weg.

Kurz darauf ist Thalan ĂŒberwĂ€ltigt, doch da schaltet sich Phoebus ein, die alles ĂŒber Kameras ĂŒberwacht, und befiehlt Teyla Thalan und damit auch Sheppard zu töten. Andernfalls wĂŒrde sie ein giftiges Gas in Atlantis freisetzen.

McKay arbeitet weiterhin am Überschreiben des ID-Codes, hat jedoch noch einige Probleme.

Phoebus drĂ€ngt nun förmlich auf den Tod Thalans, da die AufprĂ€gung bald vorĂŒber sein wird und sie ihren Feind bis dahin noch eliminiert sehen will.

Caldwell, dem ebenfalls bekannt ist, dass Sheppard und Weir bald wieder Herr ĂŒber ihren eigenen Körper sind, spielt unterdessen auf Zeit.

Phoebus, die ĂŒber das komplette Wissen von Dr. Weir verfĂŒgt. Blockt McKays Versuche immer wieder ab, so dass Caldwell sich schließlich gezwungen sieht Teyla den Befehl zu geben Sheppard zu töten.

Teyla will gerade anlegen, da gelingt es McKay Phoebus zu ĂŒberlisten und den Code zu ĂŒberschreiben, woraufhin er wieder die Kontrolle ĂŒber Atlantis ĂŒbernimmt.

Phoebus rennt daraufhin los, um die Sache selber zu Ende zu bringen.

Sheppard bricht zusammen und als er wieder erwacht, behauptet er, dass Thalan aus seinem Kopf verschwunden sei. Teyla möchte ihrem AnfĂŒhrer hoch helfen, da steht Weir hinter ihr und fordert sie auf zur Seite zu treten, damit sie zu Ende bringen kann, was sie schon so lange versucht.

Teyla zögert einen Moment und drĂŒckt Sheppard ihren Stunner in die Hand, dann tritt sie beiseite.

Sheppard tut so, als wĂ€re er noch bewusstlos und wartet, bis Phoebus nah genug ist, dann drĂŒckt er ab und Weir Körper sinkt zu Boden.

Teyla schlÀgt dann dem Colonel die Waffe aus der Hand, da sie sich nicht sicher ist, ob er wirklich schon wieder von Thalan befreit ist.

Auf Sheppards Frage, warum sie ihm ĂŒberhaupt eine Waffe gegeben habe, entgegnet Teyla nur, dass es so herum besser ist als andersherum, denn Weir hĂ€tte nicht bloß mit einem Stunner gefeuert.

Am nĂ€chsten Morgen wacht Weir auf der Krankenstation auf, Sheppard, der im Nachbarbett liegt, begrĂŒĂŸt sie fröhlich. Zusammen versuchen sie die vergangenen Stunden zu rekapitulieren, werden aber von Colonel Caldwell unterbrochen, der meldet, dass alles wieder soweit in Ordnung gebracht worden sei und dass es keine grĂ¶ĂŸeren SchĂ€den gegeben habe. Außerdem lĂ€sst er es sich nicht nehmen, den beiden von ihrem Kuss zu erzĂ€hlen, was den beiden sehr unangenehm zu sein scheint.


 Episodenreview
von Torben Zimmermann

Die Folge "Der lange Abschied" ist wirklich sehenswert, denn dieses Mal heißt es nicht SGA-1 gegen die Wraith oder sonstige Aliens, sondern SGA-1 gegen sich selbst. Aus dieser Situation heraus ergeben sich schon diverse witzige Szenen, doch den absoluten Höhepunkt hat am Ende Colonel Caldwell, als er Weir und Sheppard auf deren Kuss anspricht.

Etwas negativ ist dahingegen zu beurteilen, dass von Anfang an klar ist, dass keiner aus dem Team ernsthafte SchÀden abbekommt, doch das ist eigentlich bei allen Folgen fast aller Serien der Fall. Denn als Alternative könnte man lediglich zwei völlig unbekannte Figuren nehmen, die jedoch auch nicht den selben Effekt hÀtten.

Genug der Worte: Schaut euch diese etwas anders geratene Folge an, aber erwartet jetzt nicht den absoluten Höhepunkt der Serie.