Sliders


:: Staffel Eins
:: Staffel Zwei
:: Staffel Drei
:: Staffel Vier
:: Staffel Fünf


:: 2x01 Into the Mystic
:: 2x02 Love Gods
:: 2x03 Gillian of the Spirits
:: 2x04 The Good, the Bad and the Wealthy
:: 2x05 El Sid
:: 2x06 Time Again and World
:: 2x07 In Dino Veritas
:: 2x08 Post Traumatic Slide Syndrom
:: 2x09 Obsession
:: 2x10 Greatfellas
:: 2x11 The Young and the Relentless
:: 2x12 Invasion
:: 2x13 As Time goes By


Sliders Episodenguide


2x04 "The Good, the Bad and the Wealthy"

[Duell in der Wall - Street]


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Regie:
Oscar L. Costo
Drehbuch:
Scott Miller

Hauptdarsteller:
Jerry O'Connell (Quinn Mallory)
Sabrina Lloyd (Wade Wells)
Cleavant Derricks (Rembrandt Brown)
John Rhys-Davies (Prof. Maximillian Arturo)

Gaststars:
Karen Witter (Priscilla Hardaway)
Jamie Denton (Jack Bullock)
Kent Faulcon (Billy Ray Bledsoe)
Keegan MacIntosh (Jamie Hardaway)
Peter Lacroix (Sheriff)
Lochlyn Munro (Billy The Kid)
Stephen Fanning (Cliff Sutter)
Greg Thirloway (Hank Arnette)
Barry Levy (Jed Dalton)
Adrian Hughes (Deputy Joe Bob)
Bark Anderson (Lonnie Skayler)
Roger Barnes (Geldwechsler)
Jackson Cole (Pokerspieler)
April Telek (Honey Sue)
Dean Allan Hinckey (Leichenbeschauer)

 Kurzinhalt
Die Sliders kommen auf eine Erde auf der noch immer die GebrĂ€uche des Wilden Westens angewendet werden. So gerĂ€t Quinn durch ein MissverstĂ€ndnis in ein Revolver-Duell und erschießt seinen Gegner. Daraufhin wird er festgenommen...


 Inhalt
Von einer Welt aus Staub landen die Sliders dieses Mal in einer in der noch immer nach Wild-West-Manier vorgegangen wird. Ein kleiner Junge sieht die Ankunft der Sliders. Quinn tischt ihm eine Geschichte auf und der Junge verspricht niemanden etwas davon zu erzÀhlen.

Auch die Sliders haben einmal Hunger und wollen im Wall-Street-Saloon etwas essen. Auf der Speisekarte stehen nur Steak-Gerichte und entdecken auch wo sie sind: In San Francisco das zum Bundesstaat Texas gehört. WĂ€hrend Quinn, Remmy und Wade rein gehen, versucht Arturo etwas ĂŒber die Welt herauszufinden.

Schon kurz darauf sehen sie sich einer Auseinandersetzung zwischen zwei MĂ€nnern gegenĂŒber. Quinn hilft den zu Boden gegangenen Mann. Sein Gegner wird darauf hin wĂŒtend und greift sich Wade. Quinn will dass er sie wieder loslĂ€sst. FĂŒr den Mann ist das ein Grund fĂŒr ein Duell. Da Quinn keine Waffe trĂ€gt, wird ihm eine zugeworfen. Als es zum Schuss kommt fĂ€llt Quinns Gegner tot zu Boden...

Quinn wird zwar von den Leuten umjubelt aber auch von der Polizei verhaftet. Er hat Jed Dalton, den Anwalt eines Stadtbekannten GeschĂ€ftsmannes namens Bullock, erschossen und soll nun verurteilt werden. Quinn versucht in einem Verhör zu erklĂ€ren, dass er in Notwehr gehandelt hat. Ein Mann, der fĂŒr Bullock arbeitet, kommt herein und will Quinn mitnehmen.

In der Zwischenzeit begeben sich Arturo, Rembrandt und Wade zum Hotel. Dabei treffen sie wieder auf den Jungen Jamie und seiner Mutter Priscilla Hardaway. Jamie erzÀhlt von dem Wirbel der Sliders. Aber seine Mutter glaubt ihn nicht.

Quinn und Bullocks Mitarbeiter, Billy Ray, sind in Jack Bullocks BĂŒrogebĂ€ude angekommen. Beim Treffen mit Bullock will er Quinn fĂŒr seine Anwaltskanzlei anheuern. Denn MĂ€nner die gut Schießen können sind sehr angesehen. Jed Dalton war sein bester "Anwalt". Doch mit Quinn gibt es nun einen noch besseren, da er Dalton erledigt hat.

Quinn geht mit Billy Ray in eine Bar. Er ruft seine Freunde kurz an um bescheid zu geben, dass es ihm gut geht. Aber in der Bar steht Quinn schon wieder kurz vor großen Ärger. Ein Mann ist nicht sehr erfreut darĂŒber jemanden als Chef vorgesetzt zu bekommen nur weil er GlĂŒck mit Dalton hatte. Als der Mann seine Waffe zieht wird er von Billy Ray erschossen. SpĂ€ter kehrt Quinn völlig betrunken ins Hotel zurĂŒck.

Die Mutter von Jamie plant einen fĂŒr die Computerindustrie revolutionĂ€ren neunen Chip auf einer Messe vorzustellen. Aber sie benötigt dafĂŒr 1 Million Dollar. Doch sie hat nur 117.000 und Bullock hat es auf ihre Firma abgesehen. Um eine Übernahme zu verhindern, hat sie sich Hilfe von Cliff Sutter geholt, einem Berater in solchen Sachen.

Quinn macht sich VorwĂŒrfe, weil er diesen Mann erschossen hat. Zuvor hatte er noch nie eine Waffe in der Hand.

Wade trifft wieder auf Jamie. Er zeigt ihr Karten von Revolverhelden und meint, dass Quinn auch bald auf einer der Karten abgebildet werden wird. Wade macht ihm klar, dass Quinn ein friedlicher Mensch ist. Seine Mutter hört davon und möchte sich mit Quinn unterhalten.

In dem GesprĂ€ch erzĂ€hlt Priscilla, dass nicht Quinn Jed Dalton erschoss, sondern sie selbst. Sie hatte einen Grund dafĂŒr. Denn Dalton hatte vor einem Jahr ihren Mann, auf Befehl von Bullock, getötet. Sie bittet Quinn um Hilfe. Auf der Straße wird Quinn von Billy Ray auf den Schießplatz eingeladen. Dort erfĂ€hrt er von den PlĂ€nen, dass Priscilla von Bullock umgebracht werden soll um die Firma von ihr zu ĂŒbernehmen.

In einem Casino wartet Priscilla auf ihren Berater Cliff Sutter. Er sollte in einem Pokerspiel Geld gewinnen, dass sie fĂŒr die Computermesse benötigt. Um einen Platz zu bekommen musste sie zusĂ€tzlich ihr Haus verpfĂ€nden. Doch Cliff kommt nicht. Ihre einzige Chance ist Rembrandt. Er springt fĂŒr Cliff ein. Kurz darauf machen sich Wade, Arturo und Priscilla auf den Weg um Cliff zu suchen. Sie finden ihn in seinem Hotelzimmer. Scheinbar hat er Selbstmord begangen...

Rembrandt verliert ein Spiel nach dem anderen absichtlich um nicht zuviel Geld von Priscilla zu verlieren. Aber wenn er so weitermacht wird er doch alles verspielen. Doch Wade klĂ€rt ihn ĂŒber Cliffs Verbleib auf und steigt nun voll in das Pokerspiel ein. Wade begibt sich zur Polizei. Denn Priscilla weiß dass Bullock etwas mit Cliffs Tod zutun hat. Der Polizist lehnt aber ab die Ermittlungen aufzunehmen, da Bullock großen Einfluss auf die Polizei hat.

Quinn und Billy Ray sollen in Bullocks BĂŒro. Denn er will ĂŒber das Angebot, welches er Quinn gemacht hat, sprechen. Doch dann spricht er ihn auf sein VerhĂ€ltnis zu Priscilla Hardaway an und verspricht das er Quinn und Priscilla fertig macht. Quinn fĂ€ngt ein Duell mit Bullock an. Aber Bullock geht nicht darauf ein, da Quinn ja scheinbar Dalton besiegt hat.

Im Casino hat Remmy eine große GlĂŒckstrĂ€hne bis Quinn auftaucht um seine Freunde davon zu informieren zu verschwinden. Denn Bullock plant ihn und Priscilla zu töten. Er hat sogar jemanden namens "Billy the Kid" engachiert um "Hardaway Computers" zu ĂŒbernehmen. In Priscillas Not hat sie Bullock die Firma ĂŒbertragen. Denn Quinn hĂ€tte keine Chance in einem Duell zu ĂŒberleben.

WĂ€hrend Bullock mit seinem Partner und Billy the Kid ĂŒber den Sieg von Hardaway Computers anstĂ¶ĂŸt, kommt Jamie mit einer Waffe, die er Quinn unauffĂ€llig abgenommen hat, herein. Er richtet sie auf Bullock, der seinen Vater auf dem Gewissen haben soll. Rechtzeitig kommt Quinn herein und kann Jamie davon abhalten zu schießen.

Um "Hardaway Computers" wieder zurĂŒck zu gewinnen nimmt Quinn die Herausforderung zum Duell von Billy the Kid an.

Mittags finden sich alle an einem öffentlichen Platz ein. Als Quinn kommt legt er seine Waffe ab und bittet den Sheriff Jack Bullock wegen Mordes zu verhaften. Bullock ist sauer und befiehlt Billy the Kid zu feuern. Da Quinn aber unbewaffnet ist, weigert er sich. Daraufhin zieht Bullock seine Waffe um Quinn zu töten. Aber es stellen sich Billy Ray, Priscilla, Jamie und andere Leute vor Quinn um ihn zu schĂŒtzen.

Nachdem der Professor den Wirbel geöffnet hat, nimmt der Sheriff Bullock fest und Quinn, der sich noch von Jamie verabschiedet verlÀsst mit seinen Freunden diese Welt.


 Review
von Alexander Weigelt

Der Originaltitel bezieht sich auf den Western "Zwei glorreiche Halunken" von Sergio Leone, der im Original "The Good, the Bad, and the Ugly" heißt. Genau wie bei diesem und den anderen klassischen Leone-Western, in denen Clint Eastwood als namenloser Fremder fĂŒr Recht und Gesetz gesorgt hat, auch wenn er bei seinen Methoden wenig zimperlich war, lĂ€uft es hier bei den "Sliders". Science Fiction hat schon immer eine gewisse Verwandtschaft mit dem Western gehabt, und selten sah man das besser als bei "Duell in der Wall-Street", in der eine mögliche Entwicklung des Wilden Westens gezeigt wird.

Die Episode funktioniert aber nicht nur wegen dieser Verwandtschaft, sondern auch wegen den ruhigen Tönen, die sie mit den Gewissensbissen, die Quinn ob des Mordes hat, anschlĂ€gt. Hinzu kommt - und das ist etwas, das "Sliders" immer wieder leistet -, dass die Folge ĂŒber den Tellerrand hinausblickt und Kommentare zu aktuellen Problemen in der Wirklichkeit aufstellt. Hier ist es das Tragen von Waffen, ein von der amerikanischen Verfassung garantiertes Recht, das der Autor letztlich in seiner ganzen Perversion zeigt, wobei vor allem die Szene, in der Priscillas Sohn sich Quinns Waffe bemĂ€chtigt und auszieht, um zu töten, ein bitterer Kommentar auf diese Problematik ist. Kinder die an Waffen gelangen, und diese auch einsetzen, sind leider nicht mehr lĂ€nger nur Fiction, sondern lĂ€ngst RealitĂ€t.

Billy the Kid hĂ€tte ursprĂŒnglich Billy "The Kid" Gates heißen sollen, aber kurz vor Drehbeginn Ă€nderte man den Namen, wohl um etwaigen Schwierigkeiten mit Bill Gates aus dem Weg zu gehen.

Bei den ersten EntwĂŒrfen hieß die Folge noch "Business as Usual" und "A Fist Full of Stock Options".



Teile des Episodenguides stammen von der Website "DiE SLiDERS SLiDE SiDE"