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US Genre-Serien-Starts im Herbst 2007

von Gisa von Delft, Nils von Delft und Sabrina Komossa

Es wird Herbst, und wieder sprießen auf den amerikanischen Networks die Serien. Auch zur Season 2007/08 stellen wir einige Genre-Serien vor.

Journeyman

Journeyman
Eine Science Fiction-Serie im Stil von Quantum Leap bringt NBC diese Saison ins Rennen. Der Reporter Dan Vasser (Kevin McKidd) führt im Grunde das, was man ein perfektes Leben nennt. Toller Job, hingebungsvolle Ehefrau, Sohn und gute Freunde, alles passt. Dann aber hat er plötzlich Blackouts, unter denen er in der Vergangenheit landet, wo er irgendetwas im Leben eines Menschen verändern muss, um den Verlauf positiv zu beeinflussen. Bei diesen Missionen begegnet er auch seiner Ex-Verlobten Livia (Moon Bloodgood), die bei einem Flugzeugabsturz ums Leben kam. Nun fragt sich, ob er sie wird retten können und was in dem Fall mit seinem perfekten Leben geschehen würde.

Es gibt halt nichts Neues mehr, dennoch, eine Zeitreise-Serie bietet ja immer allerhand Möglichkeiten. Abgesehen von Doctor Who und Life on Mars, beide BBC, bei denen außerdem völlig andere Konzepte zugrunde liegen, gab es aus amerikanischer Produktion schon lange keine mehr. Soweit zu beurteilen, macht das Strickmuster einen anständigen Eindruck, Kevin McKidd (der in der HBO-Serie Rome als Lucius Vorenus zu sehen war) scheint in seiner Rolle gut aufgehoben. Auch wenn es sicher ein paar Unebenheiten gibt - eine liebende Frau z. B. sollte merken, wenn ihr Mann plötzlich um 10 Jahre gealtert ist - hat diese Serie durchaus das Potential ganz unterhaltsam, wenn auch nicht unbedingt extraordinär zu werden.

Ab dem 24. September 2007 ist Journeyman auf NBC zu sehen.


Reaper

Reaper
Der junge Baumarkt-Angestellte Sam beginnt seinen 21. Geburtstag mit einer Überraschung der anderen Art: Seine Eltern offenbaren ihm, dass seine Seele bei der Geburt an den Teufel verkauft wurde. Dieser taucht nun plötzlich im schnieken Anzug vor Sam auf und verlangt von ihm, Gestalten einzufangen, die aus der Hölle entflohen sind.

Mit Reaper versucht sich der CW an der Paarung von Mystery und Comedy. Wer aber Rätselraten oder Nervenkitzel erwartet, ist hier falsch. Das Übernatürliche dient lediglich als Story-Grundlage für die reichlich vorhandene Comedy. Obwohl Kult-Autor Kevin Smith beim Pilotfilm Regie führte, bekommt der Zuschauer statt originellem und skurilem Witz lediglich Charaktere und Szenen aus dem Comedy-Einmaleins: Der Trottel-vom-Dienst wird zum unfreiwilligen Helden, der durchgeknallte Freund sorgt für plumpe Lacher, der Teufel entpuppt sich als Bösewicht mit Charme, und die süße Arbeitskollegin wartet darauf, vom Helden erobert zu werden. So wird es Reaper wohl nicht schaffen, zum Kult-Hit zu werden.

Ab dem 25. September 2007 ist Reaper auf CW zu sehen.


Bionic Woman

Bionic Woman
Bei Bionic Woman handelt es sich um eine von David Eick kreierte Neuauflage von The Bionic Woman aus dem Jahre 1976, das wiederum ein Spinoff des Six Million Dollar Man war. Aufhänger der Serie ist eine (im weitesten Sinne) Cyborg-Geschichte. Die Kellnerin Jaime Sommers (Michelle Ryan) hätte nach einem schweren Autounfall sterben müssen, würde ihr Freund nicht für eine Organisation arbeiten, die sich mit kybernetischen Implantaten befasst, die eigentlich für militärische Zwecke gedacht sind. Doch damit sie überlebt, verpasst man ihr einige dieser Hightech-Körperteile, was ihr Leben natürlich von Grund auf verändert. Außerdem ist sie nicht die erste, der man diese zu unnatürlichen Kräften und Fähigkeiten führenden Implantate verpasst.

Diese Tatsache führt ziemlich schnell zu einem Kräftemessen mit Jamies offenkundiger Widersacherin Sarah Corvus (Katee 'Starbuck' Sackhoff), das Freunden von Actionserien sicher gefallen wird. Ob damit auch die Abteilung 'Drama' - die Auseinandersetzung mit diesem 'neuen' Leben und die Tatsache, dass darin nun auch eine Geheimorganisation mitmischen will - mithalten kann, muss sich zeigen. Ansonsten: wenn einem ohnehin nichts wirklich Neues mehr einfallen kann, warum dann nicht recyclen...

Ab dem 26. September 2007 ist Bionic Woman auf NBC zu sehen.


Moonlight

Moonlight
Moonlight begleitet den Vampir Mick St. John, der vor 60 Jahren von seiner Geliebten in der Hochzeitsnacht gebissen wurde. Mittlerweile verdient er sein Geld als Privatdetektiv und muss sich mit mächtigen Gegnern herumschlagen. Zu allem Überfluss verliebt er sich auch noch in eine Sterbliche.

Schon im Vorlauf musste Moonlight einige Änderungen hinnehmen. So wurde nicht nur der Serientitel - ursprünglich Twilight - geändert, sondern mit dem neuen Showrunner David Greenwalt auch der Cast deutlich verändert (bzw. verjüngt). Doch musste ein paar Monate später auch Greenwalt aus gesundheitlichen Gründen die Serie wieder verlassen. Wie gut Moonlight diese Veränderungen überstanden hat wird die Herbstsaison zeigen. Auffällig ist die Ähnlichkeit der Beschreibung zur Serie Angel - auch gestützt durch die Mitarbeit von Greenwalt, der schon an der Whedon-Serie maßgeblich beteiligt war. Die ersten Trailer lassen aber zum Glück in dieser Hinsicht kaum deja vu-Gefühle aufkommen.

Ab dem 28. September 2007 ist Moonlight auf CBS zu sehen.


Pushing Daisies

Pushing Daisies
Ungewöhnlich und eher an ein Märchen erinnernd ist die unglaubliche Farbenpracht der Anfangsszenen, genau wie die Stimme des Erzählers, der uns in die Welt des Piemakers Ned (Lee Pace) einführt und somit für eine zügige Klärung der entscheidenden Elemente der Grundstory sorgt. Im zarten Alter von neun Jahren stellt Ned nämlich fest, dass er die Fähigkeit besitzt, Tote durch simples Berühren zum Leben zu erwecken. Das Dumme ist nur, dass eine zweite Berührung sie dann für immer in die ewigen Jagdgründe verfrachtet. Das muss er am Beispiel seiner eigenen Mutter erfahren. Als direkt darauf auch noch seine Kindheitsliebe, Nachbarstochter Chuck (Anna Friel), wegzieht, verkriecht sich Ned und widmet sich ganz der Kunst des Piebackens, worin er es zu großer Perfektion bringt. Dann entdeckt der Cop Emerson Cod (Chi McBride) Neds Geheimnis. Die beiden tun sich zusammen, klären Todesfälle auf indem Ned die Opfer kurzfristig erweckt, befragt und wieder ins Nirwana schickt und kassieren anschließend die Belohnung. In diesem Zusammenhang trifft Ned erneut auf Chuck...

Sicherlich die außergewöhnlichste Serie für diesen Herbst und sie trägt deutlich die Handschrift des Serienschöpfers Bryan Fuller (Dead Like Me, Wonderfalls). Da mischen sich Märchen- mit Krimielementen, ein wenig Six Feet Under ist auch mit dabei. Das ist zumindest mal etwas ganz Neues. Wieweit die phantasievoll märchenhafte Ausstattung bestehen kann, oder ob es am Ende doch eher um immer neue Fälle geht, die durch die seltsame Art von Forensik gelöst werden, bleibt abzuwarten. Ebenso muss sich zeigen, ob die Liebesgeschichte zweier Menschen, die sich niemals berühren dürfen, so gestaltet werden kann, dass sich die Idee nicht abnutzt. Von diversen Kritikern wird der Pushing Daisies Pilot hochgelobt. Da darf man doch zumindest hoffen, dass sie Recht behalten.

Ab dem 3. Oktober 2007 ist Pushing Daisies auf ABC zu sehen.


New Amsterdam

New Amsterdam
Einen steinalten Detective hält FOX für die Zuschauer bereit. John Amsterdam (Nikolaj Coster-Waldau) war nämlich bereits 1642 holländischer Soldat, der seinerzeit das Leben eines Indianermädchens rettete, von dem er mittels eines Zauberspruchs mit Unsterblichkeit versehen wurde. Dieser Zauber soll erst aufgehoben werden, wenn er die Liebe seines Lebens findet. Erst dann darf er altern und schließlich sterben. Nun ist er in New York für die Mordkommission tätig und muss darüberhinaus zusehen, wie alle Freunde und Bekannten den Weg des Zeitlichen gehen, was nicht ganz ohne Folgen blieb - Amsterdam ist trockener Alkoholiker.

Aus diesem Konzept, das mit allerlei Klischees aufwartet, kann im Grunde alles oder gar nichts werden. Zu erwarten ist sicher der mittlerweile bewährte Mix aus Einzelfällen, durchzogen von einem roten Faden, der sich aus dem Leben des Detectives ergibt. Das bewährte "CSI-Prinzip" sozusagen, nur dass der Hintergrund Amsterdams um einiges extremer ist als das der Ermittler in anderen Krimi-Serien. Da kann man wohl nur abwarten...

Ab Januar 2008 ist New Amsterdam auf FOX zu sehen.


The Sarah Connor Chronicles

The Sarah Connor Chronicles
An den Erfolg der Terminator-Filmreihe soll die Serie The Sarah Connor Chronicles anknüpfen. Zwei Jahre nach den Ereignissen des zweites Films konzentriert sich die Serie vor allem auf Sarah und John Connor, auf ihre Flucht vor den Terminatoren und den Versuch Skynet zu vernichten und somit die Zukunft der Menschheit zu retten.

Der größte Vorteil für die Serie könnte auch gleichzeitig zu ihrem größten Problem werden. Das Anknüpfen an die beiden ersten Terminator-Filme gibt die Möglichkeit, deren Fans mitzunehmen und an die großartige Geschichte anzuschließen. Sie bietet aber auch die Gefahr genau diesem Anspruch nicht gerecht zu werden. So können zumindest im Piloten die Schauspieler einfach nicht mit den Originalen mithalten und auch die Stimmung und Action kommt oft gekrampft und nicht unbedingt flüssig (wobei die Actionszenen für eine Serie sicherlich auf einem sehr hohen Level sind). Ob die Serie wirklich das Niveau des Vorgängers halten kann oder zu relaltiv simpler Every-Week-Bumm-Krach-Klirr-Action verkommt, wird wohl der Hauptfaktor für den Erfolg der Serie sein.

Ab Januar 2008 ist The Sarah Connor Chronicles auf FOX zu sehen.


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