Surface
von Gisa von Delft Diskutiert über Surface : Besucherkommentare (9)
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Originaltitel: Surface
Deutscher Titel: Surface - Unheimliche Tiefe
Produktionsland: USA
Genre: Drama/Scifi/Mystery
Erstausstrahlung: 2005
Ausstrahlung bis: 2006
Status: Abgesetzt nach 1. Staffel
Darsteller: Lake Bell als Laura Daughtery Carter Jenkins als Miles Barnett Jay R. Ferguson als Richard Connelly Rade Serbedzija als Dr. Aleksander Cirko Ian Anthony Dale als Davis Lee Leighton Meester als Savannah Barnett Eddie Hassell als Phil Linsey Godfrey als Caitlin Blum Bobby Coleman als Jesse Connor Ross als Zack John Banks als Milliard
Crew: Jason Cahill Autor David Greenwalt Autor Chip Johannessen Autor Jonas Pate Autor Josh and Jonas Pate Creators & Executive Producters
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Die Serie Surface kann man durchaus dem Sci-Fi Genre zuordnen, auch wenn sie keineswegs im Weltraum oder auf fremden Planeten spielt. Aber mindestens genauso fremd - wenn nicht fremder - ist uns die Unterwasserwelt in den Ozeanen. Kein Mensch weiß bisher, was sich in den Tiefseegräben wirklich abspielt. Hier nun findet Surface das Futter für eine Geschichte um mysteriöse Kreaturen aus dem Wasser.
Während eines Routinetauchgangs im Nordpazifik wird die kalifornische Ozeanografin Laura Daughtery von einer unbekannten Lebensform, die aus einem Kraterfeld am Meeresboden auftaucht, angegriffen. Miles Barnett ein Teenager aus North Carolina erlebt ein Zusammentreffen mit einer seltsamen Meereskreatur als er während einer nächtlichen Wasserski-Tour mit seinem Freund in die Fluten fällt. Richard Connelly, Versicherungsvertreter aus Louisiana, verliert seinen Bruder bei einem eigenartigen Tauchunfall im Golf von Mexiko, wo jener von der Kreatur in die Tiefe gezogen wird.
Überhaupt geschehen befremdliche Dinge überall in den Weltmeeren. Sterne fallen vom Himmel ins Wasser, ein entsetzliches Heulen legt einen südafrikanischen Leuchtturm in Schutt und Asche. In South Carolina wird ein unbekannter Kadaver an einem Badestrand angespült. Die Regierung evakuiert und sperrt das Gebiet, verschweigt allerdings die wahre Ursache dafür.
Unterdessen werden Daughterys Untersuchungsergebnisse beschlagnahmt und die Forscherin wird gefeuert als sie versucht, die Gründe zu erfahren. Miles kehrt, von Neugier getrieben, zu dem Ort zurück, wo er die Kreatur gesehen hatte und findet das Wasser dort bedeckt mit seltsamen eierartigen Gebilden. Eines dieser Eier nimmt er mit, um es in das Aquarium seiner Eltern zu bringen. Connely, der sich mit dem Tod seines Bruders nicht abfinden kann, begiebt sich nach South Carolina um die Kreatur mit eigenen Augen zu sehen. Dort trifft er auf Daughtery, die ebenso wie er in Haft genommen wurde, weil sie zu viele Fragen gestellt hatte. Zusammen schleichen sie sich an den Strand und nehmen einen Fisch mit, der von dem Kadaver gefressen hatte, um dessen Mageninhalt untersuchen zu lassen. Von überall tauchen nun auch Berichte von seltsamen gestrandeten Wesen auf.
In Miles' Aquarium hat sich unterdessen einiges getan und ein eigenartiges Tier ist nicht nur dem Ei, sondern auch dem Aquarium entschlüpft. Miles versucht, die Existenz seines neuen "Haustiers", mit den besondern Fähigkeiten, das er Nimrod nennt, geheim zu halten. Daughtery und Connely setzen weitere Unternehmungen in Gang um hinter das Geheimnis der Kreaturen zu kommen und nehmen dabei allerlei Schwierigkeiten auf sich. Schließlich bauen sie sich ein Tauchboot, doch damit wird es erst richtig ungemütlich für sie. Auch Miles' hat zunehmend Schwierigkeiten mit Nimrod. Was für ein Wesen hat er sich da buchstäblich an Land gezogen?
Die Serie um eine mysteriöse neue Meeres-Spezies kommt zuweilen etwas "trashig" daher - nicht zuletzt wegen des Slogans "There's something in the water" und der schlechten Spezial-Effekte. Doch Surface bietet Spannung, auf Grund des durchgehenden Handlungsstranges ohne "Füllerfolgen" - und es hat Charme, vor allem durch die realitätsnahen und hervorragend besetzten Hauptcharaktere.
Allerdings entstand Surface im Fahrwasser des Lost-Hypes und das war wohl nicht unbedingt förderlich für diese Serie. So wurde deren Produktion nach nur einer Staffel mit einem 'Semi-closure' (also zumindest keinem totalen Cliffhanger) eingestellt. Schade, denn allein die Idee, die Gefahr einmal aus einem ganz andern Metier auf die Menschheit zukommen zu lassen, ist überaus reizvoll. Wer das genauso sieht und die Einstellung dieser Serie bedauert, solle sich, falls nicht bereits geschehen, ruhig einmal das Buch "Der Schwarm" von Frank Schätzing vornehmen.
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