Kojak - Einsatz in Manhattan
von Ralf »Searge« Pappers Diskutiert über Kojak : Besucherkommentare (0)
| Kojak |
Originaltitel: Kojak
Deutscher Titel: Kojak - Einsatz in Manhattan
Produktionsland: USA
Genre: Krimi
Erstausstrahlung: 1978
Ausstrahlung bis: 1978
Darsteller: Telly Savallas als Lt. Theo Kojak Dan Frazer als Capt. Frank McNeil Kevin Dobson als Det. Bobby Crocker George Savallas als Det. Stavros Mark Russell als Det. Saperstein
Crew: Abby Mann Schöpfer Charles S. Dubin Regisseur James Duff McAdams Produzent
Amazon Links: DVD: Kojak - Einsatz in Manhattan: Die komplette zweite Staffel (5 Discs)
| | | |
Die Serie:
Alte Serien lösen bei der 70er Jahre Generation nostalgische Gefühle aus. Denn immerhin sind sie mit diesen alten Serien aufgewachsen, wie Die Strassen von San Francisco oder eben Kojak. Kojak ist eine Krimiserie, die in Manhattan spielt und von 1973 bis 1978 produziert wurde. In dieser Zeit entstanden 118 Folgen. Später, in den 80er Jahren, gab es noch einige TV-Filme, in denen Telly Savallas ebenfalls als Kojak auftrat. Eine Neuauflage in 2005 wurde nach neun Folgen eingestellt. Der Hauptdarsteller konnte einfach keinen Telly Savallas ersetzen.
Wer ist Kojak eigentlich? Ein Polizist, der mit seinen eigenen Regeln, mit Kodderschnauze, auch zu seinem Chef, Capt. Frank McNeil, seine Fälle auf die ihm völlig eigene Art und Weise löst. Dabei sind immer seine unvergesslichen Lollys und zu Beginn, also auch in der 2.Staffel, seine Zigarillos, die später auf Grund einer amerikanischen Antiraucherkampagne wieder verschwanden. Dabei setzt er nicht nur auf zynischen Humor, merkwürdige Scherze, sondern auch auf seine Überlegung um seine Fälle zu lösen. Ihm zur Seite stehen seine Assistenten die Detektive Crocker und Stavros (ein Bruder von Savallas).
Die Serie wurde in den USA mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit zwei Golden Globes und zwei Emmy Awards. Mehrere Schauspieler, die bei Kojak Nebenrollen spielten, wurden später zu Stars, beispielsweise Harvey Keitel, James Woods, Richard Gere, William Hurt, Christopher Walken oder Sylvester Stallone. In der deutschen Synchronisation kamen, typisch für die 70er Jahre, Kommentare hinzu, die einen locker, flockigen Humor zeigen sollten, der nicht unbedingt im Original enthalten war. Das beste Beispiel für solche Synchronisationsarbeiten stellen die Terence Hill und Bud Spencer Filme dar, oder sehr eklatant die Serie "Die Zwei". Vielleicht gerade aus diesem Grund, aber auch weil es spannende Kriminalfälle waren, kam die Serie hier in Deutschland auch sehr gut an. Kojaks Sprüche wie "Entzückend, Baby!" wurden zu einem oft verwendeten Ausspruch.
Die Bildqualität ist so weit ganz OK, allerdings auch nicht restauriert, was an einigen Stellen doch zu merken ist. In einigen Rezensionen wird dazu vermerkt, das es sich bei dieser Ausgabe um die deutschen Versionen handelt, soll heißen um geschnittene Folgen, damit sie in die deutschen Sendetermine hineinpassten. Auch die Synchronisationsstimme wechselt je nach dem von welchem Sender sie stammt. Also Edgar Ott und Christian Rohde. Das lässt sich zwar nicht vermeiden, aber man hätte die Folgen wenigstens ungekürzt veröffentlichen können und die fehlenden Passagen mit dem Originalton belassen können. Das wäre den Fans gegenüber gerechter gewesen. Auf ein Booklet hat man ebenfalls verzichtet und auf die Innenseite des Cover die Epsiodentitel gedruckt. Nicht besonders Userfreundlich. Schade eigentlich, wieder einmal eine Chance verpasst eine dieser alten Serien ordentlich unters Volk zu bringen. Bleibt zu hoffen das man mit der dritten Staffel diese Scharte wieder auswetzt. Das es auch besser geht hatte ja die 1. Staffel gezeigt.
|