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Serienwelt


John Doe


von Nils von Delft


Diskutiert über John Doe : Besucherkommentare (3)

John Doe  
Originaltitel:
John Doe

Deutscher Titel:
Der Fall John Doe!

Produktionsland:
US

Genre:
Mystery/Krimi

Erstausstrahlung:
20.9.2002 (FOX)

Status:
Abgesetzt nach Staffel 1

Darsteller:
Dominic Purcell
  als John Doe
Jayne Brook
  als Lt. Jamie Avery
John Marshall Jones
  als Hayes
Sprague Grayden
  als Karen Kawalski
William Forsythe
  als Digger

Crew:
Brandon Camp
  Executive Producer
Mike Thompson
  Executive Producer
Mimi Leder
  Executive Producer
Jayne Brook
  Executive Producer
  Creator

Wer ist John Doe?

Diese Frage beschäftigt in der gleichnamigen Serie nicht nur den Zuschauer oder das Umfeld des Hauptdarstellers. Nein, auch er selber weiß nicht wer er ist. Dies ist besonders verwunderlich da John Doe sonst alles, aber auch wirklich alles, weiß.

Zu Beginn der Serie sehen wir die Hauptperson nackt auf einer Insel vor Seattle, mutterseelenallein. Schon bei seiner Befreiung von der Insel stellt sich zu seiner eigenen und der Verwunderung seiner Retter heraus, dass er die Muttersprache der asiaten fließend beherrscht. Mit der Bezeichnung John Doe, die in den USA allgemein für nicht identifizierte Personen verwendet wird, findet sich auch schnell ein Name für den Mann der alles weiß. Sein Wissen macht dabei vor keinem Gebiet halt und geht vom Quellcode von MS-DOS über Klimadaten bis hin zu chemischen Verfahren.

Die Serie John Doe bewegt sich dabei ständig auf dem Grad zwischen verschiedenen Genres, von einfachen Krimi-, über Mystery- bis hin zu Science-Fiction-Elementen. Das Ganze wird oft durch einen gehörigen Schuss McGyver und eine Menge Humor verstärkt. Aber auch der Drama-Anteil kommt dabei nicht zu kurz. Die erste - und leider einzige - Staffel besteht großteils aus Folgen die auch gut einzeln geguckt werden können. Über allem steht aber die Frage nach der wirklichen Identität der Hauptperson, nach dem Grund für sein Wissen sowie den Menschen, die ihm dabei helfen oder ihn - auf oft dramatische Weise - daran hindern wollen zu klären, wer er ist.

Die Ausstrahlung

Auf einem sehr schwierigen Freitagabend Sendeplatz beim US-Sender FOX (auf dem zuvor auch schon Dark Angel und Firefly und danach Wonderfalls eingestellt wurden) konnte John Doe leider keine wirklich guten Quoten einfahren. Allerdings waren die Quoten doch so passabel, dass der Sender sich bis nach dem Staffelfinale die Entscheidung über ein Weiterführen der Serie vorbehielt. Als sie also beschlossen die Serie zu beenden war es zu spät,  ihr einen gütlichen Abschluss zu geben und sie nicht mit einem grausamen Cliffhanger enden zu lassen.

In Deutschland lief die Serie donnerstags nach 23 Uhr auf RTL. Dies mag wohl ein Grund sein, warum auch hier der Erfolg nicht wirklich groß war.

Dennoch konnte John Doe sowohl in den USA, als auch in Deutschland, eine solide, treue Zuschauerschaft gewinnen.

John Doe war keine sensationell neue Serie, aber es war ein guter, frischer, sehenswerter Genre-Mix mit hohem Unterhaltungs- und Spannungs-Wert.

Das mögliche Ende

Die damalige Präsidentin von Fox Entertainment, Gail Berman, lüftete nach Ende der Serie das große Geheimnis hinter der Identität der Hauptperson John Doe.

Berman erklärte, dass John eigentlich ein ganz normaler Mensch sei, und kein Cyborg oder Alien oder ähnliches, wie von vielen Fans vermutet wurde. John Doe habe den Moment erlebt, in dem ein Mensch stirbt und ein helles Licht sieht. In diesem Moment bekäme er alles Wissen, was er für die nächste Welt brauche. Im Fall von John Doe sei dieser danach irgendwie wieder in die gegenwärtige Welt zurück gekommen und habe nun dieses Wissen immernoch. Die Menschen die hinter ihm her waren, hätten dies gewusst und ihn davor bewahren wollen, all das selber heraus zu finden.

In einem anderen Interview offenbarten die Erfinder der Serie, Camp und Thompson, dass der "böse Digger" aus dem Staffelfinale gar nicht wirklich Digger, sondern ein Doppelgänger war. Es sei nur ein Phoenix-Mitglied gewesen, der sich einer Gesichtsoperation unterzogen hatte.

Außerdem ergänzte Sandy Grushow, Vorsitzende von Fox und Bermans Vorgesetzte, man habe überlegt die losen Handlungsstränge mit einem zwei-stündigen Fernsehfilm abzuschließen. Es sei aber noch nichts entschieden.

Da aber seitdem nichts mehr über einen Film gesagt wurde, sieht es wohl so aus, als ob wir das Ende nicht mehr zu sehen bekämen. Bei dieser Auflösung stellt sich sowieso die Frage, ob das überhaupt wünschenswert wäre.