The District
von Matthias Pohlmann Diskutiert über The District : Besucherkommentare (2)
| The District |
Originaltitel: The District
Deutscher Titel: The District - Einsatz in Washington
Produktionsland: USA
Genre: Crime
Erstausstrahlung: 07.10.2000 (CBS)
Status: Eingestellt nach Staffel 4
Darsteller: Craig T. Nelson als Chief Jack Mannion Lynne Thigpen als Ella Mae Farmer Roger Aaron Brown als Deputy Chief Joe Noland Sean Patrick Thomas als Temple Page Elizabeth Marvel als Nancy Parras Justin Theroux als Nick Pierce David O'Hara als Danny McGregor Jayne Brook als Mary Ann Mitchell
Crew: Terry George Executive Producer Lynn Mary Latham Executive Producer John Wirth Executive Producer Jack Maple Creator
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The District - It's the characters, it's the stories
Plot-Basics
Basierend auf den Memoiren von Jack Maple, dem ehemaligen New Yorker Deputy Police Comissioner erzählt die Serie die Geschichte von Jack Mannion, einem sehr erfolgreichen Polizeichef, der erst in Boston, dann in Newark, New Jersey, die Kriminalitätsrate um 50 Prozent senken konnte. Dadurch weckt er das Interesse der stellvertretenden Bürgermeisterin von Washington D.C., Mary Ann Mitchell, die ihn davon überzeugt, in die Hauptstadt zu wechseln.
Dass ihn dort eine Stadt mit völlig außer Kontrolle geratener Kriminalität und beschämend niedrigen Aufklärungsquoten vorfinden würde, war ihm von Anfang an klar - dass es aber auch eine desolate, mal korrupte, mal schlicht faule Polizei zu reformieren gilt, damit war nicht unbedingt zu rechnen. Also sucht er sich einige ehrliche Mitstreiter und versucht, parallel den eigenen "Laden" und die Stadt in den Griff zu bekommen.
Einige Charaktere und ihre Darsteller
Jack Mannion ist der neue Polizeichef von Washington D.C. Er kommt mit der Empfehlung, an seinen früheren Stationen die Kriminalität drastisch gesenkt zu haben, und ist sich sicher, das auch in D.C. zu schaffen. Er hat ein sehr einnehmendes Wesen und setzt so ziemlich jedes Mittel ein, um loyale Mitarbeiter/innen bei der Stange zu halten. Privat hingegen geht bei ihm so ziemlich alles schief, was schief gehen kann.
Mit diesem kam Nick Pierce nach D.C. - sein Mann für "PR". Nick ist ein Genie auf seinem Gebiet und weiß fast alles gut zu verkaufen, was Mannion tut - aber eben nur fast alles, denn manche Alleingänge von Mannion sind einfach nicht positiv zu vermitteln. Außerdem ist Pierce ein Herzensbrecher, der seinen Charme durchaus auch dafür einsetzt, vertrauliche Informationen zu erschleichen.
Ella Mae Farmer ist eine der ersten Verbündeten, die Mannion in der Polizei von D.C. findet. Als er kam, war sie diejenige, die in einem dunklen Keller alleine die Daten der Verbrechen in D.C. statistisch erfasst. Mannion befördert sie zur Leiterin einer neuen "Abteilung Verbrechensanalyse", stattet sie mit weiteren Mitarbeiterinnen und modernster Technik aus und unterstützt seine wichtigste Mitarbeiterin auch sonst, wo er kann. Ellas Schwester wird gleich in der Pilotfolge ermordet, so dass sie sich um ihren Neffen Ricky kümmern muss. Sie ist die einzige, die Mannion auch mal "die Meinung geigen" kann.
Mannions persönliche Assistentin wird sehr bald Nancy Parras, die er damit vor dem von ihr nicht mehr sonderlich geschätzten Streifendienst bewahrt. Sie ist tough und zielstrebig - so scheut sie sich auch nicht davor, einen Drogendealer nur mit einem Handtuch bekleidet zu verhaften.
Einen weiteren Verbündeten findet Mannion in Detective Danny McGregor, einem ehemaligen Angehörigen der RUC, der nordirischen Polizei. Er war einst aus Belfast geflüchtet, um dem Nordirland-Konflikt zu entkommen, doch dieser holt ihn auch in Washington D.C. ein. Er hat(te?) darüber hinaus ein Alkoholproblem und beginnt, sich für Nancy Parras zu interessieren.
Den tiefgläubigen Temple Page macht Mannion zu seinem Fahrer - und zu seinem Auge und Ohr im Distrikt. Einst wegen schlechten Benehmens von seinem Vater zu den Marines geschickt, ist er Mannion ein loyaler und ehrlicher Partner.
Einer der wichtigsten Gegenspieler Mannions ist Deputy Chief Joe Noland, der sich selbst Hoffnungen auf den Posten des Polizeichefs gemacht hatte. Er lässt nichts unversucht, Mannions Arbeit zu untergraben und versucht seinerseits, möglichst viele Polizisten auf seine Seite zu ziehen. Seine Fähigkeiten als Polizist erscheinen zumindest anfangs der Serie als äußerst beschränkt.
Wertendes
Ja, diese Serie ist eine, die Jack M. ein Denkmal zu setzen versucht. Ja, diese Serie hat manchmal eine stark Law&Order-lastige Botschaft und ja, diese Serie überzeichnet manches. Trotzdem aber macht es Spaß, zuzusehen, solange man nicht dem Irrtum erliegt, die Handlungsstränge dieser Serie als Vorlage für reale Polizeiorganisation zu sehen. Sie besticht durch oft wunderbar geschriebene Dialoge und gute bis sehr gute darstellerische Leistungen. Auch sind die Charakterbeziehungen durchdacht, die Storys sind spannend - und es macht eben manchmal auch einfach Spaß, eine modernisierte Version der "Untouchables" zu sehen.
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