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Dead like me


von Romain Haller

Dead like me - CaseDead like me - GeorgeDead like me

Diskutiert über Dead like me : Besucherkommentare (1)

Dead like me  
In TVision:
#006 vom 11.07.2005

Originaltitel:
Dead like me

Produktionsland:
Kanada/USA

Genre:
Mystery/Comedy

Erstausstrahlung:
2003

Status:
Abgesetzt nach 2. Staffel

Darsteller:
Ellen Muth
  als Georgia "George" Lass
Rebecca Gayheart
  als Betty Rhomer (nur 1. Staffel)
Laura Harris
  als Daisy Adair
Callum Blue
  als Mason
Jasmine Guy
  als Roxy Harvey
Cynthia Stevenson
  als Joy Lass
Mandy Patinkin
  als Rube Sofer
Greg Kean
  als Clancy Lass
Britt McKillip
  als Reggie Lass
Christine Willes
  als Delores Herbig (as in "her big brown eyes")

Amazon Links:
DVD-Set Staffel 1 (UK-Import)

Dead Like Me erzählt die Geschichte von Georgina Lass, genannt "George", einer typischen amerikanischen, 18-jährigen Teenager-Göre: desillusioniert, gelangweilt und extrem sarkastisch. Eigentlich hat sie keine Lust irgend etwas mit Ihrem Leben anzufangen und hängt lieber zu Hause herum. Sie sagt selber: hat man Erwartungen an die Zukunft, können diese nur enttäuscht werden... da hat man doch besser gar keine.

Von ihrer Mutter unter Druck gesetzt, nimmt sie einen unterbezahlten Job im Archiv einer Großfirma an, andere Optionen bleiben ihr aufgrund ihrer abgebrochenen Schulausbildung nicht. An ihrem ersten Arbeitstag wird sie dann in der Mittagspause prompt von einem nicht-verglühten Teil der Raumstation MIR, um genau zu sein, einem Toilettensitz, erschlagen.

Zuerst versteht sie nicht was da passiert ist, wird dann aber rasch von Rube, einem "Sensenmann" (in der Serie genannt "Reaper", von Grim Reaper), aufgeklärt. Sie ist tot und von Gott auserkoren auf unbestimmte Zeit ebenfalls als "Reaper" zu arbeiten. Ihr Spezialgebiet sind schreckliche und außergewöhnliche Todesfälle und ihre Aufgabe ist es, die Seelen der Todgeweihten zu "ernten" und dem Jenseits zuzuführen. Schafft sie das nicht rechtzeitig, nimmt die Seele durch die tragischen Todesumstände Schaden und bleibt für immer "entstellt".

Rube ist nun ihr neuer Boss, welcher täglich durch einen Boten von Gott einen Umschlag mit den Todesfällen des Tages unter der Tür durchgeschoben bekommt. Diese reicht er dann jeweils beim Frühstück seinen Mitarbeitern in Form von Post-Its weiter. Für die Reaper beginnt damit jeweils ein Rennen gegen die Zeit um ihre "Kunden" rechtzeitig aufzuspüren und ihnen die Seele vor ihrem Dahinscheidenden zu entreißen. Die einzigen Angaben, die die Reaper auf ihren Post-Its dazu jeweils vorfinden, sind die ungefähre Todeszeit (ETD = Estimated Time of Death), den Ort des Geschehens und den Namen des Todgeweihten. Unterstützt wird George bei der Arbeit von ihren Kollegen Betty, einer eher extrovertierte Tussi, Mason, einem Ex-Junkie der an einer Überdosis starb und der etwas unnahbaren Roxy, die sich als Politesse durchs Dasein schlägt.

Das Dumme an der ganzen Sache ist: beim "Reapen" verdient man leider kein Geld! Da George nun aber einen neuen Körper bekommen hat, welcher die üblichen menschlichen Regungen wie Hunger oder das Bedürfnis nach Schlaf verspürt, hat sich ihre Situation nicht gerade verbessert. Rube meint dazu lapidar: "Wenn du essen willst, geh arbeiten!". Also muss sich George künftig, zusätzlich zu ihren Aufgaben als "Reaperin", mit einem Büro-Job unter ihrer recht eigenwilligen Chefin Delores Herbig herumschlagen. Das Wohnproblem wird durch Besetzen der Wohnungen von Frischverstorbenen gelöst.

Durch ihren frühen Tod, hat sich Georges Gemüt nicht gerade aufgeheitert und die Serie erfreut den Zuschauer einerseits mit grotesken Todesfällen und bizarren Geschichten, andererseits aber vor allem durch Georges sarkastische Bemerkungen zu allem und jedem dem sie begegnet. Zudem lernen wir auch Georges Familie, die etwas spröde Mutter Joy, den fremdgehenden Vater Clancy und ihre kleine Schwester Reggie kennen, die durch den bizarren Toilettensitz-Tod von George seltsame Ambitionen zu entwickeln beginnt.

Für wen ist die Serie empfehlenswert?

Wer seltsame Todesfälle à la "Six Feet Under", gepaart mir einer absurden Ausgangslage und extrem komischen Dialogen mag, ist hier goldrichtig. Ellen Muth ist das Zentrum der Serie und hat als gelangweilte Teenie-Göre den Zuschauer mit ihren sarkastischen Sprüchen jederzeit fest im Griff. Es wird so manchem schwer fallen nicht Tränen zu lachen! Aber auch Drama- und Mystery-Elemente kommen keineswegs zu kurz. Obwohl die vielen Todesfälle zu einer düsteren Atmosphäre beitragen, überwiegen die komischen Elemente bei weitem: noch nie war das Leben nach dem Tod so urkomisch!