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CSI


von Matthias Pohlmann


Diskutiert über CSI : Besucherkommentare (15)

CSI  
In TVision:
#003 vom 30.05.2005

Originaltitel:
CSI - Crime Scene Investigation

Deutscher Titel:
CSI - Den Tätern auf der Spur

Produktionsland:
USA/Kanada

Genre:
Crime

Erstausstrahlung:
06.10.2000 (CBS)

Deutsche Erstaustrahlung:
05.09.2001 (VOX)

Status:
Staffel 7 (USA)

Darsteller:
William L. Petersen
  als Gil Grissom
Marg Helgenberger
  als Catherine Willows
Jorja Fox
  als Sarah Sidle
George Eads
  als Nick Stokes
Gary Dourdan
  als Warrick Brown
Paul Guiöfoyle
  als Jim Brass
Eric Szamanda
  als Greg Sanders
Robert David Hall
  als Dr. Al Robbins

Crew:
Jerry Bruckheimer
  Executive Producer
William L. Petersen
  Executive Producer, ab 2004
Jonathan Littman
  Executive Producer, ab 2002
Anthony E. Zuiker
  Creator
  Executive Producer

Amazon Links:
Staffel 1, Teil 1
Staffel 1, Teil 2
Staffel 2, Teil 1
Staffel 2, Teil 2
Staffel 3, Teil 1
Staffel 3, Teil 2

CSI, das Comeback der Crime-Serien

War in den 80er-Jahren "Dallas" die dominante Serie des US-Fernsehens, so ist das zu Beginn des neuen Jahrtausends CSI (Crime Scene Investigation). Im Schnitt erreicht eine Erstausstrahlung einer CSI-Folge dort zwischen 26 und 32 Mio. Zuschauern - Tendenz von Jahr zu Jahr weiter steigend.

Die "Mutter der Crime-Serien der Neuzeit" hat nicht nur bis dato zwei Spin-Offs den Weg geebnet, sondern das Genre insgesamt in den USA wieder salonfähig gemacht.

"It's the characters, it's the stories"

Auf dieser simplen, aber leider viel zu oft vernachlässigten Erfolgsformel (die J. Michael Straczynski einst so beschrieb) beruht der Erfolg von CSI, der mittlerweile ein ganzes Franchise hervorgebracht hat - von Memorabilia über Comics bis zu PC-Spielen. Die Geschichten bei CSI beruhen oft auf wahren Begebenheiten und sind gut durchdacht. Auffallend oft sind die Folgen sehr gut, bisher nie wirklich schlecht und nur selten durchschnittlich. Das - verbunden mit der offensichtlich vorhandenen Leidenschaft vieler Zuschauer, ein Puzzle zusammen zu setzen - bindet auch nach einigen Jahren diese stets wachsende Zuschauerschaft an die Serie. Anders als bei klassischen Krimis liegt hier der Schwerpunkt auf den "Laborratten", also denen, die die Spuren am Tatort suchen, sichern und verwerten. Auf Action wird fast gänzlich verzichtet, was man beim Namen Jerry Bruckheimer (Executive Producer) nicht unbedingt erwarten musste. Mittels der Filmtechnik - Super 35 mm - werden die Folgen in ein düsteres und mysteriöses Ambiente versetzt, was oftmals als Grund dafür angegeben wird, dass sich unter den CSI-Fans ungewöhnlich viele Trekkies befinden.

Die Charaktere der Serie sind ideal ausbalanciert und auch mit erstklassigen Darstellern besetzt. Die Spurenteam besteht aus folgenden Personen:

Der "Chef": Gil Grissom

Er ist der Leiter der Spurensicherung, hat Biologie mit Schwerpunkt Insektenkunde studiert, lebt allein und schaut gern "Discovery Channel".

Bereits im Alter von 22 Jahren war er der jüngste Colonel in der Geschichte der Stadt Los Angeles. Mit 30 wurde er zum "Field Services Office" in Las Vegas berufen. Dort verbrachte er die letzten fünfzehn Jahre und stieg in den U. S. Crime Lab Rankings von Platz 14 auf Platz 2 auf. Grissom ist seit 17 Jahren bei der Polizei und ein Ermittler der alten Schule, der immer noch Vor-Ort-Untersuchungen den Computersimulationen und komplizierten Datenlisten vorzieht. Er verlangt seinem Team, genauso wie von sich selbst, Einiges an Genauigkeit und Professionalität ab. Seine Figur basiert auf einer wahren Person namens Daniel Holstein, einem forensischen Spezialisten, der auch ab und an das Set von "C.S.I." besucht.

Die Materialanalystin: Sarah Sidle

Sie hat Physik in Harvard studiert, ist C.S.I.-Rang 2 und ihr Spezialgebiet sind die Materialanalysen. Ihre Beziehung bzw. Nicht-Beziehung zu Grissom ist das obligatorische Soap-Element der Serie. Sie wuchs als Tochter von ehemaliger Hippies in Kalifornien außerhalb von San Francisco auf. Durch ihre kontaktscheue und etwas rüde Art wurde Sarah schon früh zur Außenseiterin und steckte ihre gesamte Energie in ihr Studium der Theoretischen Physik.

Die Frau fürs Blut: Catherine Willows

Die Blutanalystin ist C.S.I.-Rang 3, geschieden und allein erziehende Mutter einer kleinen Tochter. Sie war mit Anfang 20 Striptänzerin in Las Vegas, um sich damit das College zu finanzieren. In einer Strip-Bar lernte sie auch Eddie kennen, ihren Ex-Ehemann. Nach dem Scheitern der Ehe hinterließ er ihr 10 Dollar auf dem Konto, ein Drogenproblem und ihre Tochter Lindsey. Doch Catherine riss sich zusammen, um ihrer Tochter willen. Sie ging wieder aufs College und ein junger Wissenschaftler Namens Grissom rekrutierte sie für die Arbeit im Labor. Catherine ging zum C.S.I., weil sie es liebt, Puzzles zu lösen.

Haare sind sein Metier: Nick Stokes

Nick Stokes, C.S.I.-Rang 3, ist studierter Jurist mit dem Spezialgebiet Haar- und Faseranalysen. Er stammt aus einer texanischen Anwaltsfamilie und ist vor allem zum C.S.I. gegangen, um den Erwartungen seiner Eltern endlich gerecht werden zu können. Er ist ab und an zu hitzig, ledig, hat aber des Öfteren Affären. Sein Ehrgeiz besteht darin, den ersten Platz auf der Liste der aufgeklärten Fälle zu erreichen. Im Alter von acht Jahren wurde Nick Stokes von seinem Kindermädchen missbraucht. Außer Catherine weiß das im C.S.I.-Team niemand und auch er selbst erinnert sich daran nur sehr undeutlich.

Seinem Auge und seinem Ohr entgeht nichts: Warrick Brown

Warrick Brown, C.S.I.-Rang 3, hat Chemie studiert, sein Spezialgebiet sind audiovisuelle Analysen. Während seiner Teenagerzeit arbeitete Warrick als Casinobote, in seiner Collegezeit dann u. a. als Taxifahrer, verkaufte Helikopterflüge über den Grand Canyon und als Totengräber, bevor er seinen Weg zum LVPD und dem C.S.I. fand. Warrick ist der Einzige im Team, der in Las Vegas geboren und aufgewachsen ist, er hat seinen Vater bis heute nicht kennen gelernt und wohnte seit seinem 7. Lebensjahr bei seiner Großmutter, wo ein strenges Regiment herrschte. Bevor er zu Polizei kam, schrieb er eigene Songs, er kann sehr gut Klavier spielen. Warrick kam in vielen Bars und Casinos herum und hat daher noch jede Menge Verbindungen zu den Leuten an den "einschlägigen" Orten. Warrick spielt so ziemlich jedes Spiel in Vegas, was ihn nicht nur privat, sondern auch beruflich in Schwierigkeiten gebracht hat, und er braucht sehr lange, um sich einzugestehen, dass er spielsüchtig ist.

Der Captain: Jim Brass

Jim Brass war einst Leiter des C.S.I. und leitet nun die Mordkommission Las Vegas. Er ist studierter Historiker, geschieden und hat eine Tochter, deren leiblicher Vater er allerdings nicht ist. Daneben gibt es bei C.S.I. noch den jungen Labortechniker Greg Sanders, der im Verlaufe der Serie immer wichtiger wird.

"C.S.I." ist - was die Zuschauerzahlen beweisen - zwar Mainstream in den USA, dennoch ist die Serie alles andere als unumstritten, was aber ihren Erfolg nicht gerade behindert. So hat das "Parents Television Council" der Serie mehrfach vorgeworfen, dass ihre Storys zu düster seien und die Themen, u. a. Kannibalismus oder Sex Clubs, alles andere als "familientauglich" seien. Auch greift die Serie gern, und wird dies laut Petersen in der vierten Staffel vermehrt tun, kontroverse Themen auf, für die keine einfachen Lösungen gefunden werden - hier sei insbesondere auf das Staffelfinale der zweiten Staffel "Der Preis der Schönheit" verwiesen.

Fazit:

Hier haben Produzent Jerry Bruckheimer und Erfinder Anthony Zuiker eine wahre Perle geschaffen, die auch in Deutschland eine wachsende Fangemeinde zu verzeichnen hat und mit der Mär aufräumt, dass US-Serie in Deutschland keinen Erfolg haben könnten (bis zu 15% in der Zielgruppe - und das zur Primetime). Eine Serie, die Freunden guter, spannender und anspruchsvoller TV-Unterhaltung dringend ans Herz zu legen ist.

In Deutschland wird "C.S.I." übrigens in einer geschnittenen Fassung gezeigt, da manche Bilder der US-Originalfassung für die deutsche Primetime als zu brutal gelten - wer die Serie ungeschnitten genießen will, muss daher auf die DVDs zurückgreifen.