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3x04 "Secrets and Lies"
[Lügen und Geheimnisse]
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Es ist Nacht in Los Angeles. Auf einem Hügel über der Stadt sitzen ein Mann und eine Frau in einem Auto: Joey Ferrini, jr. und seine Freundin Bunny. Gerade als Joey ihr erzählt, wie sehr er die Lichter der Stadt liebt, zieht sie eine Zigarette aus der Tasche und will sie sich anzünden. Doch damit ist er überhaupt nicht einverstanden. Er hat gerade mit dem Rauchen aufgehört und kann es gar nicht ausstehen, wenn in seinem Auto geraucht wird. Nach einem heftigen Wortwechsel steigt Bunny aus, um die Zigarette draußen zu rauchen. Sie dreht dem Wagen den Rücken und will sich gerade die Zigarette anzünden, als ein greller Blitz sie plötzlich aufschrecken lässt. Erschrocken dreht sie sich um und sieht gerade noch, wie eine Gestalt weggeht. Sie scheint von einer Art glühender Aura umgeben zu sein. Eine schreckliche Ahnung befällt Bunny. Sie dreht sich zum Auto um und geht zur Fahrerseite. Als sie die Gestalt auf dem Fahrersitz sieht, kann sie nur mit Mühe einen Schrei unterdrücken: Dort, wo eben noch Joey gesessen hat, befindet sich eine schwarze, verkohlte Leiche, bis zu Unkenntlichkeit verbrannt...
Es ist schon hell, als die Polizei an den Tatort kommt. Der Bereich wird abgeriegelt, die Leiche wird in einen Sack verpackt, die Polizisten haben mit der Spurensuche begonnen. Zwei Beamte gehen zu dem Wagen. Sie fragen sich, wie jemand ohne äußerliche Einwirkung einfach so verbrennen kann. Und die einzige Zeugin scheint verrückt geworden zu sein: Sie ist der festen Meinung, dass sie so etwas wie einen Außerirdischen gesehen haben will. Doch für einen Mord gibt es keinerlei Beweise, weder Fußabdrücke noch Reifenspuren. So wie es aussieht, wird im Bericht des Gerichtsmediziners Blitzschlag oder spontane Selbstentzündung angegeben werden. Einer der beiden Beamten setzt sich ins Auto und öffnet das Handschuhfach. Er sieht sich die darin liegenden Papiere durch: Fahrzeugschein, Reparaturrechnungen, das Inspektionsheft und ein Zettel mit einer Autonummer: 619-W5H, New Mexico. Eine heiße Spur, die vielleicht zu dem Täter führen kann.
Als es bei Michael an der Wohnungstür klopft, öffnet Max die Tür. Deputy Brown vom Sheriffs Department von Roswell steht vor der Tür und will mit ihm reden. Er zeigt ihm ein Foto von dem Toten und fragt Max, ob er den Mann irgendwo schon einmal gesehen hat. Max schaut sich das Bild an, versteht aber nicht, was diese Frage soll. Daraufhin erzählt Deputy Brown ihm von dem Mord an Joseph Ferrini, jr. und dass ein Zettel mit der Autonummer von Max' Wagen in dem Handschuhfach gefunden wurde. Max versteht immer noch nicht. Er hat den Mann auf dem Foto noch nie gesehen und vermutet, dass es etwas mit dem vorherigen Besitzer seines Wagens zu tun haben muss. Michael, der hinter ihm steht, kann einen kurzen Blick auf das Bild werfen und ihm kommt der Mann irgendwie bekannt vor. Der Deputy merkt, dass er bei Max im Moment nicht viel weiter kommt, lässt ihn aber wissen, dass er ihn liebend gern mit aufs Revier nehmen würde, um ihn dort zu verhören. Doch da es sich offiziell noch nicht um einen Mordfall handelt, sind ihm die Hände gebunden und er muss wieder gehen. Er verspricht Max, dass er ihn im Auge behalten wird. Er wirft ihm noch einmal einen Blick zu und geht. Als der Deputy gegangen ist, fällt Michael ein, wo er den Toten schon einmal gesehen hat: Es war der Mann, der ihn bedroht hatte, als er in Utah den Diamanten gesucht hatte, nachdem Max ihn auf der Flucht vor der Polizei aus dem Auto geworfen hatte. .
Kurz darauf trifft Max sich heimlich mit Liz um ihr von den neuesten Ereignissen zu erzählen. Er ist davon überzeugt, dass Joey Ferrini von einem Außerirdischen umgebracht wurde, von einem Formwandler, wie Nasedo einer war. In dem Raumschiff, dass 1947 abgestürzt war, befanden sich zwei Formwandler, einer davon war Nasedo, und der ist jetzt tot. Max vermutet, dass der zweite Formwandler Ferrini nach Utah geschickt hatte, um Michael zu bedrohen und dass er Ferrini danach umgebracht hat. Liz ist von seiner Theorie alles andere als begeistert, sie hat Angst um Max, Angst, dass der Formwandler auch ihn umbringen will. Doch Max, der immer wieder Visionen von seinem Sohn hat, sieht in dem fremden Alien die einzige Möglichkeit, Kontakt zu seinem Sohn herzustellen. Er ist sich bewusst, dass es sehr riskant ist und er nicht viele Anhaltspunkte hat, den Außerirdischen zu finden, aber er will es dennoch versuchen. Er will nach Los Angeles fahren. Liz möchte ihn begleiten, doch Max lehnt ihre Hilfe ab. Zum einen ist da ihr Vater, der den beiden immer noch den Umgang verbietet, zum anderen will er sie nicht in Gefahr bringen. Aber er verspricht, sie auf dem Laufenden zu halten
Am nächsten Tag werden Liz und Kyle aufgefordert, zusammen ein Schulprojekt zu machen. Mit einer Kamera sollen sie durch Roswell gehen und die Wahrheit über etwas herausfinden, so wie es die Aufgabe eines engagierten Journalisten ist. Sie sollen ein kleines Video erstellen, welches dann im Unterricht vorgezeigt werden soll. Noch während die Lehrerin den Schülerin Instruktionen erteilt, betritt Jim Valent den Klassenraum und gibt Kyle ein Zeichen, dass er mit ihm reden will. Flüsternd erzählt er seinem Sohn, dass ein Arzt aus dem Pflegeheim, in dem sein Vater lebt, angerufen hat. Es hat einen Zwischenfall gegeben, scheinbar nicht zum ersten Mal. Er bittet Kyle, sich darum zu kümmern. Er selbst weigert sich, will mit der Sache nichts zu tun haben. Kyle versucht, mit ihm zu reden, doch Jim dreht sich einfach um und geht. Als es klingelt, kommt Liz zu ihm und fragt ihn, was los ist. Doch Kyle ist zu genervt, um ihr eine Antwort zu geben.
Währenddessen sitzen Jesse und Isabel im "Crashdown". Jesse zeigt ihr den Verlobungsring, für den er zwei Monatsgehälter ausgegeben hat. Als Isabel den Ring sieht, ist sie überwältigt: Es ist ein wunderschöner Diamantring. Doch sie ist traurig, dass sie den Ring nicht annehmen kann, da sie ihn sowieso nicht in der Öffentlichkeit tragen kann, solange niemand weiß, dass sie verlobt sind. Sie findet es immer noch sehr schwierig, ihren Eltern von der Verlobung zu erzählen. Seit Max ausgezogen ist, machen sich seine Eltern Sorgen um ihn, sprechen nur noch von ihm, und sie hat einfach noch nicht den richtigen Zeitpunkt gefunden, es ihnen beizubringen. Aber sie verspricht Jesse hoch und heilig, es noch am gleichen Tag ihrer Mutter zu sagen. Begeistert schaut sie sich noch einmal den Ring an.
Nach dem Unterricht fahren Liz und Kyle ins Pflegeheim, um nachzusehen, was es für einen Zwischenfall gegeben hat. Für Kyle ist es nicht das erste Mal, dass er von einem Arzt angerufen wird. Normalerweise hat sein Großvater sein Essen umgekippt oder runtergeworfen, nichts Ernstes. Auf Liz' Frage hin, wieso sich sein Vater nicht darum kümmert, obwohl es doch eigentlich seine Aufgabe wäre, erzählt er ihr, dass Jim schon seit über einem Jahr nicht mehr bei seinem Vater war. Allem Anschein nach nimmt er seinem Vater übel, dass er bei der Suche nach Aliens in Roswell seinen Job verloren hat. Liz kann das nicht verstehen, immerhin hat Jims Vater mit seiner Vermutung ja recht gehabt. Als die beiden die Station betreten, schaut Liz sich um. Überall sitzen alte Menschen, alleingelassen, vor sich hin murmelnd. Sie hat eine Idee. Sie schaltet die Kamera ein und fängt an, den großen Raum und die älteren Leute zu filmen. Sie findet es eine gute Idee, eine Story über die Menschen zu drehen, die in dem Pflegeheim eingesperrt sind, über die Geschichten von Trauer, Verlust und Leid dieser Menschen zu berichten. Doch als ihr Blick auf Kyles Großvater fällt, lässt sie betroffen sie Kamera sinken. Mr. Valenti sitzt auf seinem Bett, seine Kleidung ist mit Essen bekleckert. Sein Bett ist unordentlich, auf dem Fußboden liegen Teller mit Essensresten und Gegenstände. Doch Mr. Valenti scheint nicht zu bemerken, in was für einem Chaos er sitzt. Als Kyle die Bescherung sieht, wird er wütend. Er beschließt, einen Film über die unhaltbaren Zustände in dem Pflegeheim zu drehen. Er nimmt sich die Kamera und fängt an, das Zimmer seines Großvaters zu filmen. Er filmt die Wasserflecken an der Decke, die Unordnung auf dem Fußboden und die Pinnwand, an der immer noch ein Kalender vom letzten Jahr hängt. Der September ist aufgeschlagen und der 24. ist markiert.
Währenddessen macht Liz sich daran, das Zimmer wieder aufzuräumen. Sie geht auf Mr. Valenti zu und stellt sich ihm vor. Dann fällt ihr Blick auf ein Buch über UFO-Sichtungen und sie beschließt, ihm daraus vorzulesen. Sie setzt sich neben Mr. Valenti auf das Bett und fängt an zu lesen. Auf einmal ergreift er ihr Handgelenk, schaut sie mit weit aufgerissenen, furchtvollen Augen an und sagt: "Sie sind mitten unter uns! Sie sind mitten unter uns!" Entsetzt schauen Liz und Kyle sich an.
In der Zwischenzeit ist Max in L.A. angekommen. Gerade als er durch die Stadt fährt um den Friedhof von Hollywood zu finden, bekommt er einen Anruf von Liz. Sie hat eine Idee, wie man den Formwandler vielleicht aufspüren könnte. Ihr ist eingefallen, dass Nasedo immer wieder die Form von Ed Harding angenommen hat, obwohl er eigentlich die ganze Zeit hätte aussehen können, wie er wollte. Das hat sie zu der Schlussfolgerung gebracht, dass Formwandler nur eine bestimmte Zeit eine andere Form als ihre Ursprungsform annehmen können. Und da das bei Nasedo der Fall gewesen ist, geht sie davon aus, dass es bei dem gesuchten Formwandler ebenfalls der Fall ist. Auch Max denkt, dass es eine Möglichkeit wäre, seinem Ziel näher zu kommen.
Schließlich findet er den Friedhof. Er kommt gerade rechtzeitig zu der Beerdigung von Joey Ferrini. Der Pastor spricht gerade seine Rede, als Max von einem Mann angesprochen wird, der wissen will, ob er zur Familie gehört. Max erzählt ihm, dass er ein entfernter Cousin von Joey ist. Das macht den Mann stutzig. Er kannte den Toten wie seinen Bruder und es war ihm neu, dass Joey eine Familie hat. Aber es scheint ihm nicht so wichtig zu sein, was für einen Verwandtheitsgrad genau Max mit dem Toten verband. Vielmehr scheint es ihn zu interessieren, ob Max schon einen Agenten hat. Max versteht nicht, was der Mann von ihm will. Als sie von den anderen Trauergästen aufgefordert werden, ruhig zu sein, drückt er Max seine Visitenkarte in die Hand und geht: Julius Walters, Talentsucher.
Nach ihrem Besuch im Pflegeheim begeben sich Liz und Kyle sofort zu den Valentis um ihren Film auszuarbeiten. Kyle sitzt an einem Tisch und hält eine Rechnung des Pflegeheims in die Kamera, auf der zu sehen ist, wie viel die Pflege seines Großvaters monatlich kostet: über $ 1200. Eine Frechheit angesichts der unzumutbaren Zustände in dem Heim. In dem Moment kommt Jim nach Hause. Er begrüßt seinen Sohn und geht in die Küche, um sich ein Bier zu holen, offenbar hat er einen guten Auftritt mit seiner Band "The Kit Shickers" hinter sich. Er beugt sich zu Kyle und fragt ihn im Flüsterton, ob er die Sache mit seinem Vater erledigt hat. Danach geht er ins Wohnzimmer und setzt sich auf die Couch. Liz kann nicht glauben, dass Kyle nicht mit seinem Vater über die Zustände im Heim reden will. Kurz entschlossen geht sie ins Wohnzimmer, richtet die Kamera auf Jim und fragt ihn, weshalb er seinen Vater seit einem Jahr nicht mehr besucht hat. Jim ist die Frage sichtlich unangenehm und er versucht abzustreiten, dass sein letzter Besuch schon so lange her ist. Doch Kyle erzählt ihm, dass er den Tag im Kalender seines Großvaters schwarz angekreuzt hat. Jim kann nicht verstehen, warum sein Sohn das getan hat. Er glaubt nicht, dass sein Vater sich überhaupt nicht daran erinnern kann, dass er ihn an dem Tag besucht hat, geschweige denn, dass er ihn überhaupt erkannt hat. Doch dann erzählt Liz ihm, was passiert ist. Kyles Vater wird schlagartig klar, was sein Vater mit dem Ausspruch "Sie sind mitten unter uns" gemeint hat. So lautet der Titel eines zweitklassigen Films, der in den 50er Jahren in Roswell gedreht wurde. Eine schmerzliche Erinnerung für seinen Vater, denn bei den Dreharbeiten kam die Hauptdarstellerin ums Leben. Sein Vater, der damals Sheriff in Roswell war, führte die Ermittlungen und war überzeugt davon, dass die Schauspielerin von einem Alien umgebracht worden war. Doch niemand hatte ihm geglaubt. Die Polizei kam zu dem Ergebnis, dass die Frau von einem ungewöhnlichen Blitzschlag getroffen wurde.
Als Isabel am Nachmittag zu Hause ist, telefoniert sie noch einmal mit Jesse, um ihm zu versichern, dass sie ihrer Mutter heute ganz sicher von ihrer Verlobung erzählen wird. Noch während des Telefongesprächs kommt ihre Mutter nach Hause. Hastig legt Isabel den Hörer auf. Doch Mrs. Evans hat gesehen, dass Isabel telefoniert hat und vermutet, dass ihre Tochter mit Max geredet hat. Isabel erkennt, dass es nicht der richtige Zeitpunkt ist, ihrer Mutter von Jesse zu erzählen und streift unauffällig den Ring ab. Sie versichert, dass sie nicht mit Max telefoniert hat, doch ihre Mutter fängt schon wieder an, sich Sorgen zu machen. Max wohnt seit drei Wochen nicht mehr zu Hause und sie vermutet, dass er Geld braucht. Isabel versucht, sie zu beruhigen, kann sie aber nicht davon abhalten, ihr Geld für Max in die Hand zu drücken.
Nach der Beerdigung geht Max zurück zu seinem Auto. Als er sieht, dass an der Windschutzscheibe ein Zettel hängt, vermutet er zunächst, dass es sich um einen Strafzettel handelt. Er nimmt das Papier in die Hand und faltet es auseinander. In roten Buchstaben steht auf dem Blatt geschrieben: Go Home Max! Dann zerfällt das Papier in seinen Händen zu Staub. Max sieht sich um, kann aber niemanden verdächtigen entdecken.
Auf dem Weg zu einem Treffen mit Julius Walters erhält er einen Anruf von Isabel. Sie erzählt ihm, wie besorgt ihre Mutter ist und sagt ihm, dass er wieder nach Hause kommen soll. Doch Max weiß nicht, wie lange er noch in L. A. bleiben wird. Isabel und Michael sind nicht sehr begeistert davon, dass Max ganz alleine in Kalifornien auf der Suche nach dem Formwandler ist. Sie fürchten, dass er nicht nur sich, sondern sie alle in Gefahr bringen, dass er sogar getötet werden könnte. Doch für Max ist es zu wichtig, den Außerirdischen zu finden. Und er hat auch schon einen Plan: Er wird sich einen Agenten nehmen.
Als er sich in einem Café mit Julius trifft, bringt er das Gespräch sofort auf Joey. Der Talentsucher erzählt ihm, dass Joey talentiert war, dass er von Schlägern bis Auftragsmördern alles spielen konnte. Er saß schon einmal wegen Körperverletzung im Gefängnis. Er liebte Gewalt, und deswegen brachte er solche Rollen auf der Leinwand so gut rüber. Max erzählt ihm, dass Joey ihn aus Utah angerufen hatte. Doch Julius weiß nichts darüber, er hatte diesen Job nicht für ihn gebucht. Er erzählt Max ganz im Vertrauen, dass er Joey sowieso nicht für einen sehr guten Schauspieler hielt. Max dagegen hält er für ein ganz anders Kaliber, wagt sogar einen Vergleich mit Tom Cruise und Keanu Reeves. Doch Max ist davon ganz und gar nicht überzeugt. Plötzlich kommt ein Mann ins Café und setzt sich an einen Nebentisch. Es ist Kal Langley, der größte und mächtigste Filmproduzent in der Stadt. Julius ist begeistert, er steht auf, und geht zu dem Mann. Während dessen nimmt sich Max das elektronische Adressbuch von Julius. Die Adresse von Joey Ferrini ist schnell gefunden.
Abends begibt sich Max zu dem Haus von dem Toten. Er bricht in das Haus ein und schaut sich in der Wohnung um. In dem Augenblick klingelt das Telefon, es ist Liz. Sie erzählt ihm, was sie an dem Tag herausgefunden hat, dass 1959 bei den Dreharbeiten des Films eine Schauspielerin auf die gleiche Art und Weise wie Ferrini umgebracht wurde. Sie vermutet, dass sich Max auf der Spur eines Serienmörders befindet. Sie erzählt ihm auch von den Vermutungen, die Jim Valentis Vater angestellt hat. Doch sie muss das Gespräch vorzeitig beenden. Während er sich mit Liz unterhält, sieht Max sich weiter in der Wohnung um. Sein Blick fällt auf den Fernseher und auf eine Videocassette, die auf dem Gerät liegt. Er schiebt die Cassette in den Recorder und schaut sich die Aufnahme an. Ferrini ist zu sehen, wie er für eine Rolle übt: Die Rolle, in der er Michael in Utah mit der Waffe bedroht hat. Max erkennt, dass alles nur gespielt war und Joey nur der Mittelsmann war. Als er gehen will, hört er, wie der Computer auf dem Tisch piepst. Er hört eine elektronische Stimme sagen, dass eine Nachricht für ihn auf dem PC ist. Argwöhnisch nähert er sich dem Gerät und öffnet den Briefkasten. Die Mail enthält eine neue Drohung: I warned you Max. Stay away!
Geschockt dreht er sich um und will gehen, doch hinter ihm steht eine Frau mit einer Waffe: es ist Bunny. Sie will wissen, was los ist. Max erzählt ihr, dass er herausfinden will, was wirklich mit Ferrini passiert ist, dass die Polizei falsch mit ihren Vermutungen liegt, dass Joey von einem Alien ermordet worden ist. Er überzeugt sie davon, dass sie recht hatte und nicht verrückt ist. Er bittet sie, ihm den Tatort des Mordes zu zeigen.
Zusammen fahren sie zu dem Hügel, wo Joey umgebracht worden war. Bunny erzählt ihm, was sich abgespielt hat, von dem grellen Leuchten, von dem Mann, der weggegangen ist. Doch da sie den Mann nur von hinten gesehen hat, kann sie ihn nicht näher beschreiben. Max erzählt ihr von dem Video, doch Bunny kann ihm dazu nichts Näheres sagen. Joey wollte ihr nicht verraten, wer ihn für den Job in Utah gecastet hatte. Als er zurückgekommen war, hatte er sich sehr merkwürdig verhalten, nur noch von Aliens und Raumschiffen geredet. Er hatte ihr erzählt, dass er etwas gegen jemanden in der Hand gehabt hätte und dass ihm dieses Wissen das große Geld bringen würde. Ihr wird klar, dass genau dieses Wissen ihn umgebracht hat. Und auch Max erkennt, in was für eine Gefahr er Bunny gebracht hat, indem er mit ihr zu dem Tatort gefahren ist. Er drängt sie, in den Wagen zu steigen und macht sich auf den Weg, um sie wieder nach Hause zu bringen.
Währenddessen haben sich Liz und Kyle im "Crashdown" getroffen. Gemeinsam hatten sie sich den Film "Sie sind mitten unter uns" angeschaut. Ein Film, von dem beide nicht wirklich begeistert sind. Dann hat sich Liz an den Computer gesetzt und Nachforschungen angestellt. Schließlich ist sie auf einer Webseite für Filmgeschichte auf eine Frau gestoßen, die bei dem Film als Maskenbildnerin gearbeitet hat, und hat mit ihr Kontakt aufgenommen: Mrs. Covendale. Kurz darauf betritt eine ältere Dame das Café und geht sofort auf Liz zu. Zusammen mit Kyle setzen sie sich an einen Tisch und fragen sie nach dem Film und den Dreharbeiten. Mrs. Covendale erzählt ihnen, dass die Hauptdarstellerin eine richtige Schönheit gewesen ist. Angeblich hatte sie eine Dreiecksbeziehung mit dem Hauptdarsteller und dem Klappenschläger, und es war eine richtige Tragödie gewesen, als sie an einem sonnigen Tag aus heiterem Himmel von einem Blitz getroffen worden ist. Sie kann sich auch noch sehr gut an Kyles Großvater erinnern. Er hatte mit seinen Vermutungen große Unruhe gestiftet, doch die Polizei hatte ihm nicht geglaubt. Das hat ihn aber nicht davon abgehalten, einen Verdächtigen zu haben: den Klappenschläger.
Nach dem Gespräch mit Mrs. Covendale ruft Liz Max sofort an, um ihm die Neuigkeiten mitzuteilen. Er ist gerade dabei, Bunny nach Hause zu bringen. Liz erzählt ihm von ihrer Theorie: Wenn der Klappenschläger wirklich der Formwandler ist, dann könnte das seine Grundform sein. Max müsse also herausfinden, wie der Klappenschläger des Films ausgesehen hat und das würde ihn sein Ziel ein Stück näher bringen. Denn so wie der Klappenschläger 1959 ausgesehen hat, so muss er heute auch noch aussehen. Liz hat auch schon eine Idee, wie sie Aufnahmen von dem Klappenschläger finden könnte. Er ist zwar nicht auf dem Film selbst zu sehen, aber auf dem Tagesmuster, das heißt, auf dem Material, dass an einem ganzen Tag gedreht wurde, inklusive der ausgemusterten Szenen. Sie hat herausgefunden, dass die Rechte des Films an Paramount Pictures verkauft wurden, und folglich müsste sich das ganze Material zum Film im Archiv von Paramount befinden. Max ist begeistert, wie schnell Liz alles herausgefunden hat.
Kurz darauf liefert er Bunny zu Hause ab. Bunny macht den zaghaften Versuch, Max in die Wohnung einzuladen, merkt aber, dass sie keinen Erfolg hat. Max versucht, ihr einzuschärfen, dass sie die ganze Sache mit Joey, Utah, dem Mord und sogar ihn schnell vergessen muss, wenn sie ihr Leben nicht aufs Spiel setzen will. Er will nicht, dass es ihr so ergeht wie Joey.
Am nächsten Tag trifft Max sich wieder mit Julius Walters und verkündet, dass er Schauspieler werden will. Julius ist begeistert, er hält Max für ein großes Nachwuchstalent und will sofort Fotos von ihm machen lassen, damit er ihn in seine Kartei aufnehmen kann. Doch Max will nicht erst warten, bis Fotos von ihm gemacht wurden, er will sofort zu einem Vorsprechen. Sein Blick fällt auf die Angebote, die Julius vor sich auf dem Tisch ausgebreitet hat. Er fischt eines heraus und hält es Julius vor die Nase: Ein Vorsprechen für eine Nebenrolle bei "Enterprise", produziert bei Paramount. Julius hält ihn für verrückt. Er findet, dass die Rolle noch eine Nummer zu groß für Max ist. Doch Max lässt sich nicht von seinem Vorhaben abbringen und will noch am gleichen Nachmittag einen Vorsprechtermin haben.
Währenddessen hat Isabel sich mit ihren Eltern in einem Restaurant zum Essen verabredet. Sie ist nervös, ist sich immer noch nicht sicher, ob sie ihren Eltern endlich die Wahrheit sagen soll. Doch Jesse beruhigt sie. Er ist zuversichtlich, dass sie das schaffen wird. Sie soll einfach hingehen und den beiden die guten Neuigkeit überbringen. Isabel atmet noch einmal tief durch, küsst Jesse zum Abschied und setzt sich zu ihren Eltern an den Tisch. Ihre Eltern unterhalten sich gerade über Halloween, und darüber, wie Max als kleiner Junge unbedingt ein bestimmtes Kostüm haben wollte. Nur schwer kann sie die beiden davon abbringen, über Max zu sprechen. Schließlich eröffnet sie ihren Eltern, dass sie ihnen etwas zu sagen hat. Sie versichert ihnen, dass es sich um eine sehr gute Neuigkeit handelt, um etwas sehr Schönes. Während sie ihnen versichert, wie gut ihre Neuigkeit doch ist, wird sie immer nervöser. Ihre Eltern jedoch schauen sie immer verständnisloser an. Schließlich platzt sie mit ihrem Geheimnis heraus: Sie eröffnet ihren Eltern, dass sie vor hat, Jesse zu heiraten. Dann nimmt sie sich die Speisekarte, um sich ein Gericht auszusuchen, ganz so, als ob nichts passiert wäre. Ihre Eltern jedoch sind so fassungslos, dass sie kein Wort herausbekommen.
Als Jim Valenti nach Hause kommt, sieht er, wie Kyle und Liz in der Küche sitzen und sich alte Familienfotos und Dias anschauen. Ohne ein Wort zu sagen geht er an den beiden vorbei in die Küche. Liz versucht, Kyle dazu zu überreden, seinem Vater zu erzählen, was sie herausgefunden haben, doch Kyle weigert sich. Er weiß, dass in seiner Familie einiges nicht in Ordnung ist, aber er will nicht der Erste sein, der die Dinge zur Sprache bringt. Dafür hat Liz kein Verständnis. Sie ruft Jim wieder zurück ins Wohnzimmer, sagt ihm, dass Kyle dringend was mit ihm zu besprechen hätte und sie ganz dringend gehen müsse. Erst weiß Kyle nicht, was er seinem Vater sagen soll. Schließlich sagt er seinem Vater, dass er zu ihm nicht das gleiche Verhältnis haben will, wie Jim zu seinem Vater. Jim schaut ihm an und begreift, wie falsch er sich die letzten Monate verhalten hat. Er nimmt ein Foto vom Tisch, auf dem sein Vater als junger Mann in Uniform zu sehen ist.
Jim nimmt das Foto und fährt damit zu seinem Vater ins Pflegeheim. Er redet mit ihm, erzählt ihm, was für ein Teufelskerl er in seiner Jugend gewesen ist. Doch er fühlt sich unwohl in seiner Haut. Er verabschiedet sich von seinem Vater und geht. Doch als er schon im Gang steht, dreht er sich um und geht zurück in das Zimmer. Sein Vater hatte sich aus seinem Rollstuhl gekämpft und zeigt mit dem Finger auf den Kalender: auf den heutigen Tag. Jim geht zu ihm und hilft ihm wieder in den Rollstuhl. Doch sein Vater zeigt weiterhin auf den Kalender. Jim verspricht ihm, einen Stift zu besorgen und den heutigen Tag dick anzustreichen. Dann verspricht er ihm, am nächsten Tag wiederzukommen und auch den Tag im Kalender zu kennzeichnen. Er versteht, wie viel es seinem Vater bedeutet, dass er zu Besuch kommt.
Während dessen begibt sich Max zum Studiogelände von Paramount, um dort für die Rolle in der Serie "Enterprise" vorzusprechen. Er wird von Jonathan Frakes und zwei seiner Kollegen begrüßt. Frakes scheint sich nicht daran erinnern zu können, dass er Max schon einmal in Roswell, während der UFO-Tagung, getroffen hat. Er drückt Max den Text in die Hand und bittet ihn, mit dem Vorsprechen zu beginnen. Er spielt die Rolle eines Außerirdischen, doch er liest die Worte auf dem Zettel so emotionslos und tonlos vor, dass Frakes ihn unterbricht. Er hat nicht den Eindruck, dass Max die Rolle des Aliens deutlich genug zum Ausdruck bringt. Max beginnt noch einmal von vorne, doch Frakes unterbricht ihn nach den ersten paar Worten erneut. Er bedankt sich bei Max und wünscht ihm viel Glück. Als Max den Raum verlassen hat, schauen Frakes und seine Kollegen sich an und fangen an zu lachen.
Als Max nach dem Vorsprechen auf Julius trifft, ist dieser gerade dabei, Visitenkarten zu verteilen. Er ist überzeugt davon, dass Max die Rolle gekriegt hat. Max ist sich da nicht ganz so sicher, war der eigentliche Grund, an dem Vorsprechen teilzunehmen, doch nur, aufs Paramount-Gelände zu kommen. Mit der Entschuldigung, dass er sich noch ein wenig umsehen möchte, trennt er sich von Julius und macht sich auf die Suche nach den Archiven. Schon nach kurzer Zeit wird er fündig. Er öffnet eine Tür und betritt das Archiv. Der Raum ist mit Regalen voller Filmrollen vollgestellt. Während er nach dem Film sucht, ruft er Liz an. Diese macht sich mittlerweile ernsthafte Sorgen um ihn, seit er ihr von den beiden Drohungen erzählt hat. Sie fürchtet, dass der Formwandler Max dicht auf der Spur ist. Doch auf einmal findet Max die richtige Rolle. Er zieht die Kassette aus dem Regal und nimmt die Rolle heraus. Es fällt ihm nicht auf, dass er von oben durch ein Gitter beobachtet wird. Er zieht den Film aus der Rolle und versucht, etwas zu erkennen: doch vergeblich. Er macht die Rolle an einer Kurbel fest, dreht sie und durchleuchtet mit seiner Hand den sich abwickelnden Film. Die Bilder werden an die Wand projiziert. Er sieht eine Szene aus dem Film, dann kommt der Klappenschläger ins Bild. Max stockt der Atem: Es ist der Filmproduzent Kal Langley. Auf einmal wird seine Verbindung zu Liz unterbrochen, der Film versengt unter seiner Hand und plötzlich hört er eine Stimme hinter sich: Es ist Kal Langley. Er gratuliert Max, dass er ihn gefunden hat. Er erzählt ihm, dass er Ferrini umgebracht hat, weil dieser herausgefunden hatte, was er ist. Dann hebt er die Hand und schleudert Max mit seiner Kraft an die Wand. Max rutscht bewusstlos zu Boden. Mit den Worten: "Ich sagte, Du sollst nicht mehr nach mir suchen!" legt Langley einen Brand in dem Archiv. Max liegt auf dem Boden und rührt sich nicht mehr...
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