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3x03 "Significant Others"
[Was im Leben zählt]
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Isabel hat ihren Eltern immer noch nicht gesagt, dass sie mit Jesse zusammen ist. Deswegen treffen sie sich immer noch heimlich, bei ihm zu Hause, an geheimen Plätzen. Wenn sie ins Kino gehen, holen sie sich die Karten getrennt an der Kasse und gehen auch getrennt in den Saal. Wenn sie sich auf der Strasse treffen, gehen sie aneinander vorbei und werfen sich verstohlene Blicke zu.
Eines Abends haben sie sich wieder im Kino verabredet. Sie schauen sich den Film "Die besten Jahre unseres Lebens" an. Der Film berührt Isabel so sehr, dass sie zu weinen anfängt. Als sie den Kinosaal verlassen, sagt Isabel, wie sehr ihr alte Filme gefallen: Es gewinnt immer der Gute, er hat am Ende immer Glück. Sie wünscht sich, es würde auch in Wirklichkeit so sein. Jesse schaut ihr in die Augen und sagt: „ Aber so etwas gibt es doch wirklich!“ Dann lächelt er sie an und geht.
Isabel begibt sich nach Hause. In ihrem Zimmer legt sie sich auf ihr Bett und schaut sich Fotografien von sich und Jesse an. Ihr kommt ein Gedanke, aber erst zögert sie noch. Doch dann entschließt sie sich, es doch zu tun. Sie berührt Jesse auf dem Foto und schließt die Augen. Als sie die Augen wieder aufmacht, befindet sie sich in Jesses Traum. Sie sieht sich und Jesse vor einem Fenster stehen. Sie umarmen und küssen sich. Aus dem Fenster hat man eine herrliche Aussicht auf Paris und den Eiffelturm. Jesse und sie lösen sich voneinander. Jesse sinkt auf die Knie und zieht ein Schmuckdöschen aus seiner Tasche: Es ist ein Ring. Jesse schaut ihr in die Augen und fragt sie, ob sie seine Frau werden will. Es ist so, als ob sie schon ganz lange auf diesen Moment gewartet hat. Sie nimmt den Ring und sagt Jesse, dass sie ihn heiraten möchte.
Isabel schreckt aus dem Traum auf. Sie kann nicht glauben, was sie eben gesehen hat. Sie hat nie daran gedacht, dass Jesse ihr in nächster Zeit einen Heiratsantrag machen könnte.
Als sie am nächsten Tag vor einem Juweliergeschäft steht und sich die Verlobungsringe anschaut, hört sie auf einmal eine wohlbekannte Stimme hinter sich: es ist Alex. Sie freut sich unheimlich, ihn wiederzusehen, sie hatte schon so lange nichts mehr von ihm gehört. Sie erzählt ihm von Jesse und von dem Traum. Alex hat Zweifel. Seiner Meinung nach sind Isabel und Jesse noch nicht lange genug zusammen, um einen solch großen Schritt zu wagen. Doch Isabel versucht, ihm ihre Beziehung zu Jesse zu erklären: Für sie ist es das erste Mal, dass sie so intensiv empfindet und dass sie sich vorstellen kann, ihr ganzes Leben mit jemandem zu verbringen. Sie glaubt, dass Alex sie nicht richtig verstehen kann.
Seit dem Überfall auf den Supermarkt in Utah arbeitet Liz mehr als je zuvor im „Crashdown“. Die Atmosphäre zwischen ihr und ihrem Vater ist mehr als gespannt. Das macht sich auch bei den anderen Mitarbeitern bemerkbar. Besonders Maria ist genervt. Liz versucht, ihr zu erklären dass sie einfach genug hat. Sie arbeit 90 Stunden in der Woche im „Crashdown“, so dass sie neben der Schule kaum noch Zeit für sich selbst oder irgendwelche Freizeitaktivitäten hat. Außerdem leidet sie unter der ständigen Drohung, ins Internat geschickt zu werden. Sie weiß nicht, ob sie das noch lange durchhalten kann. Maria versucht, auch den Standpunkt von Liz’ Vater zu verstehen und weiß, dass die Situation nicht so eskaliert wäre, wenn Liz und Max nicht den Supermarkt überfallen hätten. Doch Liz sieht den Überfall mit anderen Augen.
Sie hatten das Geschäft ja nicht wirklich ausgeraubt.
Gerade als Maria Orangensaft in Gläser füllt, kommt Michael ins Café. Er begrüßt sie mit einem Kuss und sie drückt ihm ein Glas Orangensaft in die Hand. Er hatte gerade Nachtschicht und sieht ziemlich fertig aus. Maria erkundigt sich, ob es bei ihrer Verabredung am Samstag Abend bleibt. Sie wollten sich einen wunderschönen Abend mit einem romantischen Abendessen machen. Michael, der die Verabredung natürlich komplett vergessen hatte, versichert ihr, dass es dabei bleibt. Als er sie bittet, Frühstück für ihn zu besorgen, kommen seine Kollegen ins Café, begrüßen Maria lautstark und bestellen ebenfalls Frühstück. Maria, die eigentlich der Meinung ist, dass Michael lieber ein wenig schlafen sollte, wendet sich genervt ab. Sie geht zu Isabel, die gerade Essen für ihren Vater abholen kommt. Als sie Michael mit seinen Freunden am Tisch lauthals lachen hört, ist sie verwundert. Sie hat Michael noch nie so aus vollem Herzen lachen hören. Dann bittet sie Maria, ihr Antworten auf ein paar Fragen zu geben. Sie fragt Maria, ob sie Michael heiraten würde, wenn er sie fragen würde. Schockiert lässt Maria die Teller, die so noch in der Hand hält, auf den Boden fallen. Dafür erntet sie lautstarken Applaus von der Männertruppe am Tisch. Entsetzt schaut sie Isabel und fragt sie, ob es etwas gibt, was sie wissen müsse. Doch Isabel kann sie beruhigen: Es handelt sich nur um eine Umfrage für einen College-Kurs, nichts Ernsthaftes. Dann möchte sie von Maria wissen, wie lange ihrer Meinung nach eine Beziehung andauern muss, bevor es gesellschaftlich okay wäre, dass die beiden heiraten. Maria ist der Meinung, wenn sich das Paar von ganzem Herzen liebt und glaubt, dass sie für einander bestimmt sind, dann haben sie nach der ersten Sekunde der zweiten Minute das Recht, zu heiraten. Bei diesen Worten verschluckt Michael sich und erntet damit seinerseits lautstarkes Gelächter. Genervt blickt Maria zu der Truppe und wendet sich wieder Isabel zu. Sie ist zwar der Meinung, dass man schon sehr früh heiraten kann, wenn man sich wirklich liebt, aber wenn sie sich Michael so anschaut, beschleicht sie der Gedanke, dass sie vielleicht doch nur eine hoffnungslose Romantikerin ist.
Als Mr. Evans und Jesse hinauf in ihr Anwaltsbüro gehen, sprechen sie über Jesses Pläne. Mr. Evans kann nicht verstehen, dass ein guter Anwalt wie Jesse in einem Nest wie Roswell bleiben will, obwohl ihm viel größere Türen offen stehen. Doch Jesse erklärt, dass es ihm in Roswell gefällt, dass er es nach seiner Zeit in New York ruhiger angehen lassen wollte und sich ganz sicher nicht in langweilt. Als die beiden das Büro betreten wartet Isabel schon auf sie. Ihr Vater ist überrascht, sie zu sehen. Sie erklärt ihm, dass sie ihm nur etwas zu essen vorbei bringen wollte. Als sie jedoch das Essen auspackt, bemerkt sie, dass ihre Bestellung wohl mit einer anderen vertauscht worden ist. Anstatt eines Cheeseburger befinden Sojasprossen, Gurken und Linsensuppe in der Tüte. Angewidert dreht Mr. Evans sich weg und geht los, um sich etwas „Anständiges“ zu essen zu besorgen. Isabel wirft Jesse einen verschwörerischen Blick zu. Als ihr Vater gegangen ist, geht sie zu Jesse und umarmt ihn. Während die beiden sich küssen, steht Alex am Fenster und versucht, die Szene zu ignorieren. Isabel sagt Jesse, dass sie ihm unbedingt etwas sagen muss: Wenn ihre Beziehung weitergehen soll, dann kann sie das nur in der Gegenwart, nicht in der Zukunft. Momentan kann sie ihm keine Zukunft geben und hofft, dass er das versteht und akzeptiert. Jesse ist sehr erstaunt, er wollte ihr eigentlich genau das Gegenteil sagen: Dass er sich nicht mehr verstecken, sondern in der Öffentlichkeit mit ihr zeigen will. Er will allen zeigen, dass er sie liebt. Er will diese ganze Heimlichtuerei nicht mehr. Isabel ist so überwältigt von dem, was Jesse zu ihr sagt, dass ihr keine Antwort einfällt. Als sie draußen mit Alex auf einer Bank sitzt, kommt ihr nur ein Gedanke: Dass sie anderen nur Unglück bringt. Alex wurde von Tess ermordet und Grant Sorensen von außerirdischen Kristallen. Sie ist überzeugt davon, dass sie für Jesse auch nur eine Gefahr bedeuten würde. Alex ist der Meinung, dass Isabel übertreibt. Er weiß, dass sie nicht Schuld an dem ist, was in den letzten Monaten passiert ist. Er versucht, Isabel zu beruhigen, indem er sagt, dass sie den Heiratsantrag nur in Jesses Traum gesehen hat. Es war keine Wirklichkeit, nur eine Idee, ein Gedanke. Doch in dem Moment sieht Isabel, wie Jesse in den Juwelier auf der anderen Straßenseite geht. Sie beobachtet, wie ihm der Verkäufer ein kleines Schmuckdöschen gibt. Sie ist überzeugt davon, dass Jesse ihr einen Heiratsantrag machen will.
Als Liz und Max abends die Strasse entlang spazieren erzählt Liz ihm, dass sie ausziehen will. Sie will mit ihm zusammenziehen. Sie würde am liebsten sofort losziehen und sich mit ihm eine Wohnung suchen. Um sie zu finanzieren, würde sie sich irgendeinen Job suchen. Doch Max sieht das Ganze etwas realistischer. Er weiß, dass es unmöglich ist, solche Pläne in nächster Zukunft zu realisieren. Zum einen, weil sie beiden kein Geld haben, zum anderen, weil das Liz’ Eltern völlig fertig machen würde. Doch das ist Liz egal. Ihrer Meinung nach wird ihre Beziehung zu Max gerade von ihren Eltern, besonders jedoch von ihrem Vater sabotiert. Sie will bei Max sein, will ihm helfen, seinen Sohn zu finden, und sie weiß nicht, wie sie das anstellen soll, wenn sie nicht bei ihm sein kann. Doch Max versichert ihr, dass sie immer bei ihm ist, in jeder Minute.
Als Liz wenig später nach Hause kommt, hört sie, wie ihre Eltern sich streiten. Es geht um sie. Ihre Mutter macht ihrem Vater Vorwürfe, dass er Liz ständig kontrollieren will. Sie weiß, dass sie Liz nicht den ganzen Tag zu Hause einsperren kann, und sie ist sich auch bewusst, dass ein solchen Verhalten Liz nur aus dem Haus vertreiben würde. Doch Mr. Parker weiß nicht mehr, was er noch tun soll. Er erkennt seine Tochter nicht mehr wieder, es scheint ihm, dass sie ein völlig anderer Mensch geworden ist. Doch seine Frau hat eine ganz andere Befürchtung: sie glaubt, dass es in Wirklichkeit gar nicht um Liz geht, sondern um ihn selbst, um seine Vergangenheit.
Jesse und Isabel haben sich wieder fürs Kino verabredet. Isabel ist nervös, sie hat Angst, dass Jesse ihr wirklich einen Heiratsantrag machen will. Alex redet auf sie ein, versucht ihr klarzumachen, dass sie einfach „nein“ sagen muss. Als Jesse am Kino ankommt, wundert er sich, dass Isabel draußen auf ihn wartet. Er sieht, dass etwas sie bedrückt und drängt sie, ihm zu erzählen, was los ist. Isabel sagt ihm, dass sie sich von ihm trennen will. Sie will nicht, dass er sie anruft oder versucht, sie zu sehen. Damit hat Jesse nicht gerechnet. Er versteht nicht, wie Isabel ihre Meinung auf einmal so radikal ändern kann, wo ihre Beziehung doch gerade erst am Anfang steht. Er will eine Erklärung. Isabel versucht, ihm klarzumachen, dass ihre Beziehung keine Zukunft hat. Sie ist 18 Jahre alt, geht aufs College, ihr Leben fängt gerade erst an. Jesse hingegen hat schon ein ganzes Studium hinter sich, hat in Harvard mit Auszeichnung abgeschlossen und könnte in jede große Kanzlei gehen und Karriere machen. Der einzige Grund, weshalb er in Roswell bleibt, ist sie. Sie will nicht verantwortlich sein dafür, dass Jesse seine Zukunft wegwirft. Sie fängt an zu weinen, dreht sich um und geht. Um die Ecke wartet Alex auf sie. Er nimmt sie in seine Arme.
Als Kyle sich am nächsten Tag auf den Weg zur Arbeit machen will, bekommt er einen höllischen Schreck. Er schiebt den Vorhang vor der Tür zur Seite und will gerade gehen, als er sieht, dass jemand vor der Tür steht: es ist Isabel. Ihr Gesicht ist tränenverschmiert. Kyle spürt, dass etwas ganz und gar nicht in Ordnung ist und bittet sie in die Wohnung. Sie setzt sich auf die Couch. Sie erzählt Kyle, dass sie sich von Jesse getrennt hat. Kyle ist bestürzt. Er versteht nicht, warum sie das getan hat. Sie versucht, ihm zu erklären, dass sie Jesse nicht in die ganze Alien-Sache mit reinziehen kann und will. Doch Kyle begreift nicht, wovor sie genau Angst hat. Niemand, der von ihrem Geheimnis erfahren hat, hat sich von ihr abgewendet. Jeder ist bei ihr geblieben. Er ist der Meinung, dass sie Jesse die Wahrheit sagen und ihn damit fertig werden lassen sollte. Doch das ist nicht so einfach. Max, Michael und Isabel hatten sich nach Alex’ Tod geschworen, nie wieder jemanden in ihr Geheimnis einzuweihen. Sie weiß, dass sie niemals erfolgreich wäre, wenn sie versuchen würde, die beiden umzustimmen.
Zur gleichen Zeit sind Max und Michael zu Hause. Max erzählt ihm von seinem Gespräch mit Liz. Ihm geht das alles viel zu schnell, er ist der Meinung, dass Liz und er einen Gang runterschalten sollten Plötzlich kommt Maria in die Wohnung gestürzt. Sie hatte nach der Schule auf Michael gewartet, weil sie zum Essen verabredet gewesen sind. Doch Michael weiß gar nicht, wovon sie redet. Er ist der festen Überzeugung, dass heute Samstag ist und er erst am Abend mit Maria verabredet ist. Als Maria ihm erzählt, dass erst Freitag ist, verliert er völlig die Orientierung. Max merkt, dass Ärger ins Haus steht und macht sich unauffällig aus dem Staub. Maria setzt sich neben ihren Freund und schaut ihm zu, wie dieser ungerührt das Essen weiter in sich reinstopft. Sie beschwert sich, dass er nie Zeit für sie hat, dass er entweder in der Arbeit, am Schlafen oder in der Schule ist. Und wenn er mal ein wenig Zeit mit ihr verbringt, ist er mit seinen Gedanken ganz woanders. Michael versichert ihr, dass er alles, was er tut nur macht, um sie glücklich zu machen. Er versucht, sie wegen ihr zu ändern. Er verspricht Maria, dass sie Samstag einen wundervollen Abend miteinander verbringen werden, nur sie zwei. Doch als er zum Kühlschrank geht um ihr eine Flasche Saft zu holen, fällt sein Blick auf einen Zettel, den er an die Tür geheftet hat: Samstag Abend, Bowlingturnier. Er steckt in der Klemme.
In der Schule schleichen sich Max und Liz in den Schleifraum, um miteinander zu reden. Max erzählt ihr, dass er mit ihrem Vater reden will. Er glaubt, dass er die ganze Sachen damit vielleicht wieder ins Lot bringen könnte. Doch Liz ist sich da nicht so sicher. Sie lernt gerade eine ganz neue Seite an ihrem Vater kennen. Eine Seite, die ihr ganz und gar nicht gefällt. Sie erzählt Max von dem Streit ihrer Eltern. Plötzlich wird die Tür zum Schleifraum aufgerissen. Ihr Biologielehrer, Mr. Seligman, hat die beiden auf frischer Tat ertappt. Liz versucht, ihm zu erklären, dass sie nur miteinander geredet haben, doch ihr Lehrer hört nicht zu sondern schickt sie weg. Er schaut zu Max runter und sagt ihm, dass er gerade eine riesige Dummheit begangen hat.
Als Isabel zusammen mit ihren Eltern das Mittagessen zubereitet, erfährt sie eine schlimme Neuigkeit von ihrem Vater: Jesse hat die Kanzlei Hals über Kopf verlassen und will zurück nach New York gehen. Isabel weiß, dass sie verantwortlich dafür ist. Sie will nicht, dass Jesse geht. Mit dem Vorwand, dass sie ein paar Bücher in der Schule liegen lassen hat, lässt sie ihre Eltern stehen und macht sich auf den Weg zu Jesse. Als sie dort angekommen ist, wird sie von seiner Mutter ins Haus gelassen. Isabel und Jesse gehen in den Garten, wo sie ungestört miteinander reden können. Alex steht hinter einem Baum und hört ihr Gespräch mit. Isabel sagt Jesse, dass sie ihn nicht verlieren möchte. Erleichtert schließt Jesse Isabel in seine Arme. Er schlägt ihr vor, am Abend mit ihr Essen zu gehen. Er möchte mit ihr reden, ohne Geheimnisse, mit offenen Karten. Aber Isabel ist sich nicht sicher, ob das so eine gute Idee ist.
Währenddessen steht Liz gedankenverloren am Tresen im „Crashdown“ und bereitet einen Milchshake vor: aus Hüttenkäse. Maria sieht, dass Liz aufgebracht und völlig durcheinander ist. Liz erzählt ihr, dass sie ausrasten könnte vor Wut. Ihr wird die ganze Situation einfach zuviel und sie spielt mit dem Gedanken, einfach alles hinzuschmeißen. Am liebsten würde sie von allen in Ruhe gelassen werden: von Maria, ihren Eltern und sogar von Max. In dem Moment betritt Max das Café. Mr. Parker, der in der Küche steht, fordert ihn auf, sofort wieder zu gehen. Er geht auf Max zu und droht ihm, dass er ihn rauswerfen würde, wenn er nicht freiwillig geht. Max versucht, mit ihm zu reden, doch vergeblich. Bevor es zu einer Rangelei kommt, stellt Liz sich zwischen die beiden. Max erkennt, dass er keine Chance hat, mit Mr. Parker ein vernünftiges Gespräch zu führen und geht wieder. Liz ist wütend, sogar sehr wütend. Sie schaut ihrem Vater ins Gesicht und sagt etwas zu ihm, was ihn erstarren lässt: „Ich hasse Dich!“
Nachdem Isabel bei Jesse war, beschließt sie, mit Max und Michael zu reden. Die beiden sind bei Michael und spielen Tischfußball. Isabel weiß, dass es keinen Sinn hat, um den heißen Brei zu reden und erzählt ihnen kurz und knapp, dass sie mit Jesse zusammen ist und ihn von ihrem Geheimnis erzählen will. Michael lehnt eine solche Möglichkeit von vornherein ab. Er kann nicht verstehen, dass Isabel überhaupt nur daran denken konnte, Jesse von ihnen zu erzählen. Er nimmt seine Sachen und geht zur Arbeit. Max hingegen lässt sich die Situation von Isabel erklären. Sie sagt ihm, dass Jesse ihr unheimlich viel bedeutet, dass sie weiß, dass ihre Beziehung von Dauer ist und dass sie zu ihm ehrlich sein will. Sie hat Angst, dass er sie verlässt, wenn sie ihm nicht die ganze Wahrheit sagt. Sie weiß, dass sie ihm vertrauen kann, genauso, wie Max wusste, dass er Liz vertrauen konnte. Doch Max ist sich mittlerweile nicht mehr sicher, ob es eine so gut Idee war, Liz einzuweihen. Ihr ganzes Leben wurde in den letzten Monaten auf den Kopf gestellt, und er fühlt sich dafür verantwortlich. Er kann Isabels Gefühle verstehen, aber er weiß auch, was es für Jesse bedeuten wurde, unfreiwillig Mitwisser zu werden: Er würde an etwas teilhaben, von dem er vielleicht gar nichts wissen wollte, es würde sein Leben verändern. Er würde in etwas hineingezogen werden, was ihn in Gefahr bringen würde und die drei waren sich sicher: Nach Alex’ Tod würden sie nie wieder jemanden in Gefahr bringen!
Maria und Michael haben sich getroffen, um ihren gemeinsamen, romantischen Abend miteinander zu verbringen. Doch irgendwie verläuft der Abend anders, als Maria es sich vorgestellt hat. Anstatt in einem Restaurant sitzen sie in dem Café der Bowlingbahn und essen Thunfisch-Sandwiches. Besser gesagt, Michael isst die Sandwiches, Maria sitzt genervt und verletzt daneben. Sie ist wütend auf ihn, dass er nie an sie denkt, dass er sie seit zwei Jahren immer wieder enttäuscht. Auf einmal ertönt eine Durchsage. Sie ist an den Fahrer eines Ford gerichtet, der sein Licht hat brennen lassen. Als Michael die Durchsage hört, entschuldigt er sich und geht. Maria blickt ihm fassungslos hinterher.
Währenddessen haben sich Jesse und Isabel getroffen, um gemeinsam Essen zu gehen. Doch das Restaurant, in das sie ursprünglich gehen wollten, hat keinen Tisch mehr frei. Isabel fröstelt, gibt Jesse ihr seine Jacke. Er geht kurz ins Restaurant, um sich zu vergewissern, dass wirklich kein Tisch mehr frei ist. Als Isabel zufällig ihre Hand in die Tasche der Jacke gleiten lässt, findet sie das Schmuckdöschen mit dem Ring, dass sie ihn beim Juwelier abholen sehen hat. Sie ist schockiert. Als Jesse wieder zurückkommt und ihr vorschlägt, in ein anderes Restaurant zu gehen, ist sie einverstanden. Doch als sie hört, dass es sich um ein französisches Restaurant mit dem Namen „Eiffel“ handelt, sieht sie ihre schlimmsten Befürchtungen bestätigt.
Als Michael wieder zurückkommt, setzt er sich an den Tisch und futtert weiter. Aber er merkt, dass mit Maria irgendwas nicht in Ordnung ist. Doch bevor sie überhaupt anfangen kann, mit ihm zu reden, wird der Fahrer des Ford schon wieder aufgerufen. Mit der Entschuldigung, er müsse mal zu Toilette, steht Michael wieder vom Tisch auf. Er geht in den Bowlingsaal, wo seine Kollegen schon auf ihn warten. Er zieht seine Jacke an, nimmt die Kugel in die Hand und wirft: Strike! Seine Mannschaft hat gewonnen! Die Freude über den Sieg ist groß, die Jungs klatschen und jubeln. Doch auf einmal fällt Michaels Blick auf Maria, die hinter der Bahn steht und zusieht. Sie wusste, dass Michael etwas im Schilde führte und ist ihm nachgegangen. Michael weiß, dass er einen Fehler gemacht hat und versucht, ihr sein Dilemma mit der Doppelverabredung zu erklären. Doch sie will gar nicht hören, was er zu sagen hat. Sie hat erkannt, dass es ihm sehr viel bedeutet, mit seinen Freunden zusammenzusein und Spaß zu haben. Sie gibt zu, dass sie eifersüchtig war, weil er sich in ihrer Gegenwart nie so gut amüsiert hat. Jedoch hat sie eingesehen, dass ihr Verhalten falsch und unfair war. Aber die Sache mit dem Thunfisch-Sandwich kann sie ihm dennoch nicht verzeihen.
Als Liz am Abend in ihr Zimmer kommt, sitzt ihre Mutter schon da und wartet auf sie. Sie weiß genau, dass Liz wieder vorhat, sich nachts aus dem Zimmer zu schleichen, um sich mit Max zu treffen. Ihr ist klar, dass sie dagegen nichts machen kann, bittet Liz aber, sich nicht zu weit vom Haus zu entfernen. Liz spürt, dass mit ihrem Vater irgend etwas nicht in Ordnung ist. Sie drängt ihre Mutter, ihr zu erzählen, warum ihr Vater sich so verhält. Ihre Mutter zögert kurz, sieht aber ein, dass sie keine andere Wahl hat, als Liz die Wahrheit zu sagen. Im Alter von 17 war Liz’ Vater alles andere als ein Musterknabe: Er hat geraucht, getrunken und ist in fremde Häuser eingebrochen. Er hatte eine Freundin, die er über alles geliebt hat. Er hat ihr wunderschöne Gedichte geschrieben und jeder hatte gedacht, dass die beiden mal heiraten würden. Doch dann kam es zu einem tragischen Zwischenfall: Liz’ Vater war betrunken Auto gefahren und hatte einen Unfall gebaut. Er war davongekommen, doch seine Freundin verlor bei dem Unfall das Leben. Er hat sich das nie verzeihen können und jetzt, wo Liz in so großen Schwierigkeiten steckte, hat er Angst, den Menschen, den er am meisten von allen liebt, auch noch zu verlieren.
Zum ersten mal seit langem versteht Liz, warum sich ihr Vater so große Sorgen um sie macht.
Nach dem Gespräch mit ihrer Mutter geht Liz runter ins „Crashdown“. Sie sieht ihren Vater an einem Tisch sitzen und die Abrechnungen machen. Sie bietet ihm ihre Hilfe an, die er dankbar annimmt. Nachdem sie kurz ein paar Rechnungen durchgesehen hat, fragt sie ihn, ob er ihr vielleicht ein Gedicht zum Lesen geben könnte. Erst versteht ihr Vater nicht, wovon sie redet, doch dann wird ihm klar, dass Liz von der Sache mit dem Unfall erfahren hat. Er sagt ihr, dass er alle Gedichte weggeworfen hat. Liz fragt ihn, ob er nicht ein Neues schreiben könnte, welches sie dann lesen könnte. Da huscht ihrem Vater ein Lächeln übers Gesicht. Er schaut sie an und sagt: „ Du bist mein Gedicht, Liz!“
Als Jesse und Isabel bei dem französischen Restaurant ankommen, geht Isabel zuerst auf die Toilette. Sie hat wirklich Angst, dass Jesse ihr einen Heiratsantrag machen könnte. Sie ist sich sicher, dass er die Stadt verlassen wird, wenn sie den Antrag ablehnt, und das könnte sie nicht ertragen. Alex versucht, sie zu beruhigen. Er sagt ihr, dass sie sich keine Vorwürfe mehr machen soll. Nicht sie war an seinem und Grants Tod schuld, es waren unglückliche Umstände. Sie soll sich endlich verzeihen und loslassen. Doch das kann Isabel nicht überzeugen.
Als sie sich zu Jesse an den Tisch setzt, legt er die Karten offen auf den Tisch: Er will die ganze Heimlichtuerei nicht mehr. Ihm ist klar geworden, dass es Dinge gibt, der er will, mit denen sie aber nicht einverstanden ist. Er weiß, dass sie sich in Zukunft nur noch belügen würden, und damit könnte er nicht leben. Isabel schaut ihn ungläubig an. Sie begreift nicht, wieso er sich von ihr trennen will. Sie glaubt, dass er sich vor dem Heiratsantrag drücken will. Sie greift in die Tasche und holt den Ring hervor. Als Jesse den Ring sieht, wird ihm schlagartig klar, warum Isabel die letzten Minuten so nervös war. Er erzählt ihr, dass der Ring seiner Mutter gehört, die ihn gebeten hatte, ihn zu versetzen, damit sie von dem Geld ihre Schulden bezahlen kann. Doch das hat nicht übers Herz gebracht, und deswegen war der Ring in seiner Jackentasche. Isabel merkt, was für eine Riesendummheit sie gemacht und wie lächerlich sie sich aufgeführt hat. Sie fängt nervös an zu lachen und fühlt sich auf einmal unheimlich erleichtert. Doch Jesse hat noch nicht zu Ende geredet. Er sagt ihr, dass er mit den meisten Dingen, die sie ihm am Vortag gesagt hat, recht gehabt hat. Der einzige Grund für ihn, in Roswell zu bleiben, war Isabel. Er weiß, dass er in einer großen Anwaltskanzlei Karriere machen könnte, aber all das ist ihm nicht wichtig, solange er mit Isabel zusammen ist. Er hat noch nie jemanden wie sie kennen gelernt und will sein Leben mit ihr verbringen. Er bittet sie, seine Frau zu werden. Isabel schaut ihm traurig ins Gesicht, dann lehnt sie den Antrag ab. Sie versucht, ihm zu erklären, dass sie ihn unheimlich gerne heiraten würde, doch dass es einfach nicht geht. Jesse kommt sich auf einmal sehr dumm vor. Verletzt steht er vom Tisch auf und verlässt das Restaurant. Auf einmal sitzt Alex neben Isabel. Er will nicht, dass sie ihr Leben wegwirft, es tötet. Er will, dass sie nach vorne blickt und ihn endlich vergisst. Sie soll begreifen, dass er nur in ihren Gedanken da ist und sich endlich von ihm lösen. Isabel wird auf einmal bewusst, was sie aufgibt, wenn sie weiterhin an ihrer Vergangenheit hängt. Sie springt auf und stürzt aus dem Restaurant. Sie läuft zu Jesse, der ziemlich verloren auf dem Rasen steht. Sie geht zu ihm und sagt ihm, dass sie ihn heiraten will, weil sie noch nie jemanden so geliebt hat wie ihn. Jesse nimmt sie in die Arme und küsst sie. Alex sieht, wie die beiden sich in den Armen halten. Er winkt Isabel noch einmal zu, dann verschwindet er.
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