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1x05 "Missing"
[Das Tagebuch]
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Es ist schon dunkel, als Liz abends allein nach Hause geht. Auf einmal wird ihr bewusst, wie dunkel die Strassen sind, sie bildet sich ein, Schritte hinter sich zu hören. Doch als sie sich umdreht, ist niemand zu sehen. Ihr wird bewusst, dass sie Dinge um sich herum viel intensiver wahrnimmt: Auslagen in einem Schaufenster oder auch einfach nur die typischen Geräusche der Stadt. Ihr wird auf einmal unwohl. Die letzten Meter zum Haus ihrer Eltern legt sie im Laufschritt zurück. Als sie zu Hause ankommt, geht sie sofort in ihr Zimmer, zieht eine der Schubladen in der Kommode heraus und wühlt darin herum. Und macht eine erschreckende Entdeckung: Ihr Tagebuch ist verschwunden!
Sofort geht sie zu Maria. Diese ist nicht sehr erfreut darüber, dass ihre Freundin noch so spät am Abend bei ihr zu Hause klingelt. Doch als Liz ihr erzählt, was passiert ist, fängt auch sie an zu ahnen, was der Verlust des Tagebuches bedeutet. In dem Tagebuch hat Liz alles festgehalten, was in den letzten Wochen geschehen ist: alles über den Vorfall im "Crashdown", über Max, Isabel und Michael, über deren Herkunft... Einfach alles!
Zur selben Zeit liegt Michael bei sich zu Hause im Bett und schläft. Doch plötzlich schreckt er hoch. Er hat im Traum eine Vision gehabt, doch dieses Mal schien sie deutlicher als das letzte Mal gewesen zu sein. Um das Bild in seinem Kopf nicht sofort wieder zu vergessen, sucht er sich einen Zettel und einen Bleistift und versucht, das Bild festzuhalten.
Kurz darauf steht er bei Max vor der Tür und weckt ihn durch sein Klopfen. Verschlafen öffnet Max ihm die Tür. Michael erzählt ihm von seiner Vision und zeigt ihm das Bild, das er gemalt hat. Doch alles, was Max erkennen kann, ist ein Halbkreis. Auch als Michael ihm erzählt, dass es sich um die Vision handelt, die er in Sheriff Valentis Büro hatte, als er den Schlüssel berührt hat, begreift Max immer noch nicht, was Michael eigentlich genau von ihm will. Für ihn ist und bleibt die Zeichnung ein einfacher Halbkreis. Er hat keine Lust, sich weiter mit Michaels Vision auseinander zu setzen, sondern möchte die Diskussion auf den nächsten Tag verschieben. Er gibt Michael einen Schlafsack und legt sich in sein Bett zurück. Nachdem Michael es sich auf dem Boden gemütlich gemacht hat, schlafen beide ein.
Am nächsten Tag macht sich Maria voller Eifer an die Rekonstruktion des Verbrechens. Zunächst einmal will sie die möglichen Tatverdächtigen und ihre Motive erörtern, doch Liz winkt ab. Sie ist davon überzeugt, dass kein Verbrechen stattgefunden hat, sondern dass sie das Tagebuch einfach irgendwo verlegt hat. Doch Maria lässt nicht locker, und als Liz ihr erzählt, dass sie gestern in ihrem Zimmer mit Alex gelernt hat, wird Maria hellhörig. Für sie klar, dass Alex ein potenzieller Tatverdächtiger sein könnte: In der letzten Zeit hat er sich von Maria und Liz ignoriert gefühlt und hat neugierig Fragen gestellt, auf die er keine Antworten bekommen hat. Durch das Tagebuch würde er alle Antworten bekommen. Sie fragt Liz, ob Alex einmal allein in ihrem Zimmer gewesen ist. Liz überlegt kurz, dann fällt ihr ein, dass sie sich einmal kurz etwas zu trinken geholt hat, und Alex währenddessen allein war. Sie glaubt aber nicht daran, dass er ihr Tagebuch genommen hat.
Plötzlich kommt Alex auf die beiden zu und möchte wissen, worüber sie sich unterhalten. Doch die beiden winken ab, sagen, dass es nichts Wichtiges war. Alex erkennt, dass es auch diesmal wieder um etwas ging, von dem sie ihm anscheinend nichts erzählen wollen.
Er erinnert Liz daran, dass er und sie noch ein Referat für den Unterricht bei Mr. McCarthy vorbereiten und sich deswegen noch zusammen setzen müssen. Dann verabschiedet er sich von den beiden und geht zum Sportunterricht. Liz sieht, wie Max den Weg entlang kommt, und über ihr Gesicht huscht ein hilfloser Ausdruck. Sie weiß nicht, wie sie ihm beibringen soll, dass sie ihr Tagebuch verloren hat.
Später steckt Max eine Münze in den Süßigkeitenautomaten, um sich etwas zu Essen zu kaufen. Doch auch nachdem er gegen das Gerät geschlagen hat, tut sich nichts, der Automat reagiert nicht. Max schaut sich kurz um, dann legt er seine Hand gegen das Gerät. Es fängt an zu vibrieren und kurz darauf fallen mehrere Artikel in das untere Fach. In diesem Augenblick kommt Liz herein. Sie fragt ihn, ob sie kurz mit ihm reden kann und sagt, dass sie ihm etwas sagen muss. Gerade als sie ihm von dem Tagebuch erzählen will, treffen sie auf Michael. Er beachtet Liz kaum, hört ihr nicht zu, als sie ihm erklären will, warum sie und Max eigentlich miteinander reden und schickt sie schließlich mit einem unfreundlichen "Wiedersehen!" weg. Max erinnert ihn daran, dass er netter zu Liz sein wollte. Doch Michael erinnert ihn nur an seinen Vorsatz, dass er sich eigentlich von Liz fernhalten wollte.
Kurz darauf sieht die Vertrauenslehrerin Ms. Topolsky, wie Liz allein in einem dunklen Klassenzimmer sitzt und vor sich hinstarrt. Sie wird neugierig und möchte wissen, ob Liz irgendein Problem hat. Doch Liz winkt ab, sagt, dass alles in Ordnung ist und steht auf, um den Raum zu verlassen. Ms. Topolsky spürt, dass mehr dahinter steckt. Sie versucht, Liz zu erklären, dass sie nicht nur eine Vertrauenslehrerin ist, sondern auch eine Freundin. Eine Freundin, der man alles erzählen kann. Liz versteht, was die Lehrerin sagen will. Dennoch behält sie ihr Geheimnis für sich und verlässt den Klassenraum.
In der Pause trifft Alex auf Maria. Sie versucht, ihm zu erklären, dass in letzter Zeit viele Dinge vorgefallen sind, Dinge, über die Liz und sie nicht mit Alex gesprochen haben. Sie weiß, dass Alex sich von den beiden ignoriert fühlt und sie weiß auch, dass ihre Schuld ist. Aber sie hofft, dass Alex durch diese Situation nicht dazu gebracht wurde, etwas Unüberlegtes, Untypisches zu tun. Als sie merkt, dass Alex nicht begreift, worauf sie hinaus will, erzählt sie ihm, dass Liz' Tagebuch verschwunden ist, und dass sie ihn, für einen plausiblen Verdächtigen halten.. Sie versucht, ihm zu erklären, dass sie eigentlich nicht glauben, dass er das Tagebuch genommen hat, dass es dennoch eine Möglichkeit wäre, wenn man die Ereignisse der letzten Wochen in Betracht zieht. Auf diese Anschuldigungen reagiert Alex wütend. Er bittet Maria, ihn nie wieder in irgendwelche Dinge mit einzubeziehen und lässt sie stehen. Er geht zu seinem Schließfach. Frustriert schlägt er gegen die Tür und hinterlässt eine Beule im Metall. Ms. Topolsky beobachtet ihn dabei und macht ihn darauf aufmerksam, dass es sich bei dem Schließfach um Schuleigentum handelt. Obwohl Alex sagt, dass mit ihm alles in Ordnung ist, erkennt sie, dass er sich über irgend etwas ärgert und bittet ihn, in ihr Büro zu kommen.
Dort angekommen, bringt sie die Sprache sehr schnell auf die Beziehung zwischen Liz und Kyle, und darauf, dass es zwischen den beiden wohl Probleme gibt. Alex erzählt ihr, dass Liz momentan andere Sorgen hat, dass sie ihr Tagebuch verloren hat und ihn verdächtigt, es genommen zu haben. Er kann nicht verstehen, wie Maria und Liz überhaupt so etwas von ihm denken können, wo sie schon so lange miteinander befreundet sind. Ms. Topolsky hört ihm ruhig zu, doch nachdem Alex ihr Büro verlassen hat, greift sie zum Telefonhörer und wählt eine Nummer. Am anderen Ende meldet sich ein Kontrollzentrum. Sie nennt eine Kennummer und berichtet dann ihrem Gesprächspartner, dass sie etwas Interessantes ereignet hat und fordert Verstärkung an.
In der nächsten Stunde findet der Kunstunterricht statt. Der Lehrer, Mr. Cowan, ist sehr erstaunt, als er Michael im Saal stehen sieht. Michael erklärt ihm, dass er den Kurs eigentlich nicht belegen wollte, aber dass er jetzt Interesse am Zeichnen hätte. Er nimmt sich eine Staffelei und fängt an zu zeichnen: die Vision aus seinem Traum.
Als Liz in der Pause ihre Sachen zusammenpackt, kommt Kyle auf sie zu. Er fragt sie, ob sie mit Max zusammen ist. Sie verneint, und erklärt, dass sie und Max nur Freunde sind. Doch Kyle will ihr nicht glauben, für ihn ist die Bezeichnung "Freunde" nur eine anderes Wort für Beziehung. Liz bittet ihn, zu verstehen, dass die Trennung auch für sie nicht leicht war, doch Kyle hört ihr gar nicht zu. Er ist nicht bereit, irgend etwas zu verstehen und lässt sie ohne ein weiteres Wort einfach stehen.
Liz bemerkt nicht, dass Ms. Topolsky die kleine Szene aus einiger Entfernung beobachtet hat.
Als Max nachmittags im UFO-Center arbeitet, stöbert er ein wenig in der Büchersammlung seines Chefs. Dabei wird er von Milton überrascht, der sofort erkennt, dass Max sich für die Bücher interessiert. Er sucht ein bestimmtes Buch aus dem Regal und drückt es Max in die Hand: "Among Us" von James Atherton. Für ihn ist es das richtige Buch für einen wahren Glaubenden. Er ist überzeugt davon, dass Max Antworten auf einen Teil seiner Fragen in diesem Buch finden wird. Doch Max wird von Liz abgelenkt, die an der Tür steht. Sie sagt ihm, dass sie dringend mit ihm reden muss, unter vier Augen. Sie gehen ins Hinterzimmer, wo Max ein paar Sachen in die Regale einordnet. Zunächst druckst Liz rum und weiß nicht genau, wie sie die Sprache auf das Tagebuch bringen soll. Doch als Max anfängt, sich über ihr Verhalten zu amüsieren, reißt sie sich zusammen und erzählt ihm von dem Tagebuch. Sie erzählt ihm, dass sie in dieses Buch alles reingeschrieben hat, was ihr wichtig ist, was um sie herum passiert. Und gerade in letzter Zeit waren das sehr viele Dinge; Dinge, die Max direkt betreffen. Max erkennt immer noch nicht das Problem, doch als sie ihm erzählt, dass das Tagebuch verschwunden ist, wird sein Gesichtssausdruck sehr ernst. Sie versucht, ihn zu beruhigen, versichert ihm, dass es nicht verschwunden ist, sondern dass sie es nur verlegt hat. Sie verspricht ihm, sich darum zu kümmern und bittet ihn, ihr einen Tag Zeit zu geben und es den anderen nicht zu erzählen.
Als Liz wieder zu Hause ist, stellt sie die ganze Wohnung auf den Kopf - vergeblich. Ihre Mutter kommt ins Wohnzimmer und erzählt ihr, dass Alex angerufen hat, meint aber, dass sie sich nicht vorstellen kann, dass Liz nicht so schnell mit Alex reden möchte. Liz wird sofort argwöhnisch: Woher weiß ihre Mutter, dass sie sich mit Alex momentan nicht so gut versteht??? Sie hatte es nie erwähnt. Sofort spricht sie ihre Mutter darauf an, sagt, dass sie ihr nie irgendetwas über Alex erzählt hat und sie es nur irgendwo gelesen haben kann. Ihre Mutter schaut sie erstaunt an. Ihr ist klar, dass ihre Tochter nie etwas erzählt hat, aber sie versteht nicht, wieso Liz sich so aufregt. Auch Liz erkennt, dass sie einen Fehler begangen hat und entschuldigt sich sofort bei ihrer Mutter. Als sie wieder alleine ist, macht sie sich sofort wieder an die Suche.
Währenddessen sitzen Max, Isabel und Michael im "Crashdown". Während Michael weiter an seiner Zeichnung malt, ist Max in das Buch vertieft, dass Milton ihm in die Hand gedrückt hat. Isabel ist besorgt darüber, dass Michael so sorglos mit seinen Zeichnungen umgeht. Sie fürchtet, dass er durch sein Verhalten das Interesse anderer auf sich ziehen könnte. Sie versucht, Max dazu zu bringen, Michael wieder zur Vernunft zu bringen, doch der ist ganz auf sein Buch konzentriert und kann kaum glauben, was er da liest. Laut James Atherton haben Außerirdische weder ein ausreichendes Lungenvolumen noch genug Gehirnkapazität, um auf der Erde zu überleben. Isabel kann nicht verstehen, warum Max so desinteressiert ist und versucht, Michael davon abzubringen, weiterhin sein Bild im Kunstunterricht zu malen.
In diesem Augenblick kommt Kyle an ihren Tisch. Er geht auf Max zu, schaut ihn an und sagt: "Ich bin Dein Schatten, Evans!" Dann dreht er sich um und geht. Die anderen schauen ihm nur verwundert nach.
Sofort berichtet Max Liz über den merkwürdigen Zwischenfall im "Crashdown". Er glaubt, dass Kyle das Tagebuch genommen hat. Doch Liz beruhigt ihn und erklärt ihm, dass es nicht um das Tagebuch geht, sondern um sie beide; dass Kyle denkt, sie beide wären zusammen. Außerdem sei Kyle schon seit über einer Woche nicht mehr bei ihr oder im Café gewesen. In dem Moment kommt ihre Mutter nach Hause. Liz zieht Max in ihr Zimmer und schließt die Tür. Es ist das erste Mal, dass Max in Liz' Zimmer ist. Er geht in dem Raum umher, schaut sich um, entdeckt eine CD. Als er die Hülle in die Hand nimmt, sieht er auf einmal Kyle vor sich, wie er in Liz' Zimmer ist, die CD hinlegt, sich in dem Zimmer umschaut. Sofort erzählt er Liz, was er gerade gesehen hat, doch sie verseht nicht. Er erklärt ihr, dass er manchmal Visionen hat, wenn die Situation kritisch wird, und dass er dann manchmal Dinge sieht, die passiert sind.
Als Mr. Cowan am nächsten Tag am Kunstraum vorbei geht, sieht er etwas Erstaunliches: Michael steht vor der Staffelei und malt wie ein Besessener.
an seinem Bild. Er hat Kopfhörer auf, aus denen laute Musik dröhnt. Er ist ganz versunken in seine Malerei, das Bild scheint in seinem Kopf langsam klare Konturen anzunehmen.
Unterdessen spielt Kyle mit seinen Freunden Basketball. Als er Liz auf das Spielfeld zukommen sieht, unterbricht er das Spiel. Liz bedankt sich für die CD, die Kyle ihr nach Hause gebracht hat. Ihr Vater hat ihn in ihr Zimmer gelassen. Sie versucht, noch einmal mit ihm über ihre Trennung zu reden. Darüber, dass es nicht leicht ist, wenn man sich trennt und man in einer solchen Situation oft Dinge sagt oder tut, die man eigentlich nicht so meint. Man sucht Antworten und Gründe für das Vorgefallene. Kyle versteht, was sie sagen will und sagt ihr, dass sie immer zu ihm kommen und ihn alles fragen kann, dass er keine Geheimnisse vor ihr hat; Im Gegensatz zu ihr. Er ist davon überzeugt, dass diese Geheimnisse sie auseinandergebracht haben. Liz bohrt weiter: Als er alleine in ihrem Zimmer war, hatte er die Gelegenheit, herauszufinden, was für Geheimnisse Liz hat. Kyle begreift nicht, was Liz mit Geheimnissen meint: Max Evans? Das, was er am Tag der Schiesserei mit ihr gemacht hat? Liz besteht darauf, dass sie das Tagebuch zurückbekommt. Doch Kyle missversteht sie: "Wir wollen alle was wiederhaben!"
Als in der Schule die fertigen Werke der Schüler aus dem Kunstkurs ausgestellt werden, steht Michael stolz vor seinem Bild. Mr. Cowan hält es für das beste Bild des Jahrgangs. Doch Isabel ist immer noch unsicher und hält es zu gefährlich, das Bild so in der Öffentlichkeit auszustellen. Doch Michael sieht daran nichts Gefährliches, weiß doch niemand, was es bedeutet. Auch Max betont, dass Michael kein Risiko eingehen darf. Darauf reagiert Michael gereizt. Wieso hat Max das Recht, ein Risiko einzugehen, und er nicht?
Irgendwann nachmittags trifft sich Ms. Topolsky mit zwei Männern in dunklem Anzug an einem abgelegenen Ort. Sie erzählt ihnen von dem Tagebuch. Erst sind die beiden argwöhnisch, doch als Ms. Topolsky ihnen klarmacht, dass das Tagebuch ein potentieller Beweis für den Kontakt mit Außerirdischen ist (und dies von einer Musterschülerin), werden auch sie hellhörig. Sie wollen wissen, wo sie nach dem Buch suchen sollen. Auch da weiß Ms. Topolsky eine Antwort: Sie weiß, dass Liz Probleme mit Kyle hat und vermutet, dass das Tagebuch bei Kyle ist. Sie schlägt vor, zunächst dort zu suchen.
Max und Kyle kommen auf dieselbe Idee. Als sie abends zum Haus der Valentis kommen, ist das Haus dunkel. Liz klingelt, doch niemand macht auf. Als sie an der Tür klopft, merkt sie, dass die Tür offen ist. Erst hat Liz Skrupel, einfach so das Haus zu betreten, doch Max besteht darauf, das Tagebuch zu suchen. Sie schleichen in Kyles Zimmer. Dabei übersehen sie, dass sich noch eine Person im Haus aufhält. Während sie Kyles Zimmer durchsuchen, werden sie durch die Tür von einem Unbekannten beobachtet. Als Max unter das Bett schaut, findet er ein Bild von Liz und Kyle. Als er sich das Bild anschaut, wird im bewusst, dass zwischen Liz und Kyle trotz allem eine Verbindung besteht. Auch Liz wird nicht fündig. Als sie in der Mitte des Zimmers stehen, sehen sie aus den Augenwinkeln, wie ein Schatten an der Tür vorbeihuscht. Max geht dem sofort nach. Als er durch die dunkle Wohnung schleicht, fährt plötzlich ein Auto vor: Es ist Kyle. Sofort verlassen die beiden das Haus durch die Hintertür. Als sie am Gebäude vorbei wieder auf sie Strasse laufen, sehen sie nicht, dass sich ein Mann hinter einem Baum versteckt hat.
In den nächsten Tage nimmt Michael regelmäßig im Kunstunterricht teil. Dennoch denkt er gar nicht daran, etwas Anderes als seine Vision zu malen. Als ihn Mr. Cohen auffordert, doch mal ein anderes Motiv als eine geodetische Kuppel zu wählen, wird Michael hellhörig: eine geodetische Kuppel? Mr. Cohen erklärt ihm, dass es sich um einen architektonischen Haustyp der Postmoderne handelt. Michael spürt, dass er dem Geheimnis seiner Vision ein wenig näher gekommen ist.
Nach der Schule beichtet Max Isabel und Michael, dass es noch ein viel größeres Problem als Michaels Kuppel gibt. Er berichtet ihnen von dem Tagebuch, beteuert aber, dass es nicht Liz' Schuld ist. Er möchte nicht, dass die anderen Liz einen Vorwurf machen und verspricht, sich darum zu kümmern.
Als Liz am Abend im "Crashdown" aufräumt, wird sie von Michael gestört. Erst glaubt sie, dass er nur noch etwas essen möchte, doch an seinem Gesichtsausdruck erkennt sie, dass dem nicht so ist. Er erzählt ihr davon, dass er von dem Tagebuch weiß; darüber, dass sie alles aufgeschrieben hat und das Buch verschwunden ist. Er sagt ihr, dass es nicht klug war, alles aufzuschreiben, doch das ist Liz inzwischen auch klar geworden. Dann erzählt Michael ihr von einem Abend, der eine Woche zurückliegt. Liz saß am Tresen und schrieb etwas in ein Buch . Michael hat sie beobachtet und es ist ihm schnell klargeworden, dass es sich bei dem Geschriebenen nicht um Hausaufgaben handelte, sondern um eine Art Tagebuch. Er wollte kein Risiko eingehen und deswegen ist er in ihr Zimmer eingebrochen und hat er das Buch an sich genommen. Als Liz ihn fassungslos anschaut, zieht er das Buch aus der Jacke und gibt es ihr zurück. Er entschuldigt sich, dass er so ein Chaos angerichtet hat und bittet sie, Max nichts zu erzählen. Nachdem Liz ihm versprochen hat, das Geheimnis für sich zu behalten, steht er auf und geht.. Liz bleibt hinter dem Tresen stehen und drückt das Buch erleichtert an sich.
Am Tag darauf besucht sie Max bei der Arbeit im UFO-Center. Sie erzählt ihm, dass sie ihr Tagebuch wieder hat, verschweigt allerdings, dass Michael derjenige war, der es genommen hat, sondern sagt stattdessen, dass ein Gast es gefunden und ihr zurückgegeben hat. Sie verspürt den Wunsch, Max zu erklären, weshalb sie die ganzen Ereignisse aufgeschrieben hat. Und obwohl Max es gar nicht hören will, versucht sie, ihre Gefühle in Worte zu fassen: An dem Tag, an dem Max sie im "Crashdown" geheilt hat, verspürte sie das Verlangen, in Worte zu fassen, was sie gefühlt hat, als Max sie berührte, damit sie sich später noch daran erinnern könnte. Doch als Max sie fragt, ob er das Tagebuch sehen kann, lehnt sie ab. Sie möchte nicht, dass er das Buch liest, weil ihm sonst klar werden würde, wie sie ihn in Wirklichkeit sieht.
In der Schule treffen sich Max, Michael und Isabel in der Pause. Max ist immer noch in das Buch von James Atherton vertieft und auch Michael hat einen abwesenden Ausdruck auf dem Gesicht. Er fragt sich, was seine Vision bedeuten soll und wieso er überhaupt eine Vision hat, wenn sie keine Bedeutung hat. Isabel bemerkt, dass Max gute Laune hat und errät, dass das Tagebuch wieder aufgetaucht ist, ohne Schaden anzurichten. Als Michael und Max aufstehen, um sich etwas zu essen zu besorgen, nimmt Isabel das Buch, und blättert es gelangweilt durch. Als ihr Blick aber auf ein Bild auf dem Umschlag fällt, schreit sie überrascht auf: Auf dem Bild steht der Autor des Buches, James Atherton, vor einem Gebäude. Es ist die geodetische Kuppel, die Michael in seiner Vision gesehen hat.
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