Regie:
David Semel
Drehbuch:
Jon Harmon Feldman
Hauptdarsteller:
Jason Behr (Max Evans)
Shiri Appleby (Liz Parker)
Katherine Heigl (Isabel Evans)
Brendan Fehr (Michael Guerin)
Majanda Delfino (Maria DeLuca)
Colin Hanks (Alex Whitman)
Nick Wechsler (Kyle Valenti)
Adam Sandler (Jim Valenti)
Gastdarsteller:
Julie Benz (Ms. Topolsky)
Jo Anderson (Nancy Parker)
Robert Clendenin (Mr. Cowan)
Steve Hytner (Milton Ross)
Darsteller:
Robert Heary (Moss)
Richard Anthony Crenna (Baxter)
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Liz' Tagebuch ist verschwunden. Grund genug für sie, in Panik auszubrechen, hat sie doch alle Geschehnisse der letzten Wochen in diesem Buch aufgeschrieben. Doch wer hat das Tagebuch an sich genommen, oder hat sie es vielleicht doch nur verlegt? Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt...
Seit dem Vorfall im "Crashdown" hat Liz es sich zur Angewohnheit gemacht, die Ereignisse in ihrem Leben in ein Tagebuch zu schreiben. Nicht nur das: Auch das Geheimnis um Max, Isabel und Michael hat sie niedergeschrieben. Umso schlimmer ist es für sie, als sie feststellen muss, dass das Tagebuch verschwunden ist. Sofort beginnen sie und Maria mit der Suche und versuchen den Täter und das Motiv herauszufinden. Eine schwierige Angelegenheit, bei der sie nicht nur Alex vor den Kopf stoßen, sondern auch Ms. Topolsky auf sich aufmerksam machen. Die Lehrerin spürt, dass etwas nicht in Ordnung ist. Doch wieso interessiert sie sich so für das, was zwischen Liz und ihren Freunden passiert? Steckt mehr als nur reine Fürsorge dahinter? Und was ist mit Michael? Seit er im Traum eine Vision hatte, hat er seine künstlerische Ader entdeckt und ist aus dem Kunstraum der Schule gar nicht mehr herauszukriegen. Hat das irgendetwas mit dem Geheimnis um den Schlüssel zu tun?
Für alle, die mehr wissen möchten, steht eine ausführliche Inhaltsangabe bereit.
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Liz: (Tagebucheintrag)Manchmal ist es schon komisch, wie sich die Welt verändert. Wie die Strasse, die man sein ganzes Leben gegangen ist, plötzlich düsterer zu sein scheint, kälter. Wie die Stille nicht mehr so still ist. Wie die Augen, die einem früher kaum aufgefallen sind, plötzlich nur einen selbst anzustarren scheinen. Wie der abendliche Heimweg keine Routine mehr ist, sondern ein Sieg. Und dann beginnt man, sich zu fragen, ob es vielleicht gar nicht die Welt ist, die sich verändert hat, sondern vielleicht nur man selbst.
Und dann tauchen plötzlich ganz neue Fragen auf.
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Liz: Darf ich Dich was fragen?
Max: Klar! Aber um ehrlich zu sein: Mir sind die Geheimnisse jetzt ausgegangen. Liz?
Liz: Ich muss Dir etwas sagen, es ist nämlich etwas passiert.
Michael: (kommt auf die beiden zu und stellt sich zwischen sie) Ich hoffe, ich störe nicht!
Liz: Nein, Du störst nicht.
Max: Liz?
Liz: Es ist nichts, Max! Es ist nichts Wichtiges! (zu Michael gewandt) wir sind uns zufällig über den Weg gelaufen, weil von da gekommen bin und dann ist er von dort gekommen und wir sind einfach....
Michael: Interessant! Wiedersehen!
Max: Du wolltest doch netter zu ihr sein!
Michael: Und Du wolltest Dich von ihr fernhalten! Jetzt sind wir quitt! (Er beisst von seiner Karotte ab und geht)
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Michael: Jeder will wissen, wer seine Freunde sind. Ich konnte kein Risiko eingehen, also musste ich wissen, was drinsteht.
Liz: Du warst das!
Michael: (zieht das Tagebuch unter seiner Jacke hervor) Ich wollte damit nicht so ein Chaos anrichten. Aber es ist gut zu wissen, dass wir einen Freund in der Stadt haben.
Liz: Hat Max gewusst, dass Du...
Michael: Nein! Und weißt Du, was schön wäre? Wenn Du's ihm nicht sagst.
Liz: Warum hast Du's nicht vernichtet, Michael? Denn wenn es jemand gefunden hätte, wüsste er Bescheid über Euch!
Michael: Nein, er wüsste über Dich Bescheid, Liz! Danke, dass Du mir noch einen Grund gegeben hast, Max Evans zu beneiden!
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Liz: Hör mal, da das jetzt alles vorbei ist, hab ich irgendwie das Gefühl, ich muss Dir erklären, warum ich das aufgeschrieben habe.
Max: Nein, musst Du nicht!
Liz: Ich weiß, dass Du denkst, dass es dumm von mir war, das aufzuschreiben, über Dich und diesen Tag und... usw. Was ich da aufgeschrieben habe, hat eigentlich nicht sehr viel mit Wissenschaft zu tun. An dem Tag, an dem Du mich gerettet hast, da fühlte ich etwas, das ich in Worte fassen musste, so dass ich irgendwann in ferner Zukunft, wenn ich so von jemandem berührt werden sollte, wie von Dir, genau weiß, wie es sich anfühlen sollte!
Max: Und? Kann ich das sehen, was Du geschrieben hast?
Liz: Oh, also, ich halte das für keine gute Idee.
Max: Nein?
Liz: Nein!
Max: Wieso? Weil mir, wenn ich Dein Tagebuch lesen würde, klar wäre, wie Du mich wirklich siehst....
Liz: Ganz genau!
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Liz: (Tagebucheintrag) 28. Oktober.
Ich musste ein paar Tage auslassen, aber in dieser Zeit habe ich über Einiges nachgedacht. Über das Leben, bevor Max Evans mich gerettet hat, und wie ich darum gebetet habe, dass etwas passieren würde. Etwas, das dem routinemäßigen Trott unterbrechen würde, in der Schule und bei der Arbeit. Etwas, das auch eine Kleinstadt größer erscheinen lassen würde. Etwas, wodurch sich auch ein Kleinstadtmädchen größer fühlen würde. Und seitdem mein Wunsch in Erfüllung ging und Max Evans ein 5 cm großes Einschussloch unterhalb meiner Rippen geheilt hat, ist mir eins klargeworden... Je größer die Welt für einen wird, desto größer werden auch die Probleme.
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