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1x02 "Morning After"
[Der Schlüssel]
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Es ist 1.27 Uhr, als Max Evans von einem Geräusch aus dem Schlaf gerissen wird. Er greift zu seinem Baseballschläger, schleicht zum Fenster und stürzt sich auf den Eindringling: Es ist Michael. Dieser muss immerzu an das Foto von 1959 denken, den einzigen Schlüssel zu ihrer Existenz, den Beweis, dass es außer ihnen noch ein Alien da draußen gibt. Für ihn steht fest: Er muss dieses Foto haben, koste es, was es wolle. Doch Max ist anderer Meinung. Da sich das Foto im Büro des Sheriffs befindet, gibt es für ihn auch nicht nur die geringste Möglichkeit, es in die Finger zu bekommen. Doch Michael hat sich schon einen Plan ausgedacht...
Am nächsten Tag unterhalten sich Liz und Maria über die drei Außerirdischen. Während Maria sich nicht sicher ist, ob man den dreien einfach so vertrauen kann, ist Liz die Ruhe selbst. Auch sie weiß nicht, mit wem sie es zu tun haben, aber sie ist bereit, das Risiko einzugehen. Als sich ihr Freund Alex in das Gespräch einmischt , wechseln sie das Thema, machen Ausflüchte und beenden das Gespräch.
In der Schule wartet eine neue Überraschung auf sie: Einer ihrer Lehrer ist krank und die Schüler bekommen eine neue Vertretungslehrerin: Ms. Topolsky. Sie findet es scheinbar sehr aufregend, ins berühmte Roswell/New Mexico versetzt worden zu sein und ist scheinbar sehr interessiert, zu wissen, ob einer der Schüler an den UFO-Mythos glaubt. Während sie die Anwesenheitsliste durchgeht, fällt ihr auf, dass Michael nicht anwesend ist. Anstatt sich mit dieser Tatsache zufrieden zu geben, stellt sie weitere Fragen über den Verbleib von Michael, wendet sich direkt an Max und versucht, von ihm eine zufriedenstellende Antwort zu bekommen.
In der Pause sprechen Max und Liz über die neue Vertretungslehrerin. Liz erscheint es merkwürdig, dass Ms. Topolsky die Anwesenheitsliste durchgegangen ist, und auch, dass sie so viele Fragen über Michael gestellt hat. Max hingegen sieht keinen Grund zur Sorge, denn schließlich ist ja nicht Michael Objekt der Polizeinachforschungen, sondern er selbst.
Als Jim Valenti an diesem Morgen ins Revier kommt, sieht er einen fremden Mann im Flur auf einem Stuhl sitzen. Er erkundigt sich bei seinem Deputy und erfährt, dass es sich um einen Agent Hart vom FBI handelt. Von dem Agenten selbst erfährt er, dass dieser den Auftrag hat, einfach dort im Flur zu sitzen und zu warten, bis er abgelöst wird. Doch Valenti ist damit überhaupt nicht einverstanden. Mit dem Hinweis darauf, dass das FBI in seinem Revier keine Zuständigkeit hat, bittet er Agent Hart, seinen Stuhl zu nehmen und zu gehen.
Liz lässt der Gedanke an Ms. Topolsky nicht zur Ruhe kommen. Sie spricht mit Maria darüber, und zunächst reagiert diese skeptisch auf Liz' Vermutungen. Doch nachdem sie kurz über alles nachgedacht hat, kommt ihr die Idee, dass ihre Freundin vielleicht doch recht haben könnte, dass es sich bei der neuen Vertretungslehrerin nicht nur um eine Spionin handelt, sondern vielleicht um eine vom FBI geschickte Alienjägerin. Sie ist der Meinung, dass sie sich Alex anvertrauen sollten, doch Liz ist strikt dagegen, da sie versprochen hat, das Geheimnis nicht noch jemandem zu erzählen.
Als sie bei den Schließfächern stehen, kommt Kyle auf die beiden zu. Er versucht, mit Liz zu reden, beschwert sich darüber, dass sie ihm beim Crash-Festival versetzt hat, doch in dem Moment sieht Liz Ms. Topolsky mit mehreren Akten den lang entlang gehen. Liz verabschiedet sich hastig von Kyle, folgt Vertretungslehrerin und stößt hinter einer Ecke mit ihr zusammen. Die Akten fallen zu Boden. Als Liz mithilft, die Akten wieder aufzusammeln, fällt ihr eine ganz bestimmte ins Auge: die von Michael.
Nach der Schule begibt sie sich sofort zum Wohnwagenpark, in dem Michael mit seinem Stiefvater Hank wohnt. Zum ersten Mal wird ihr bewusst, in was für Verhältnissen Michael lebt: Der Wohnwagen ist klein und schmuddelig, Hank ungepflegt und grob. Michael führt sie nach draußen, wo sie ihm von Ms. Topolsky und der Akte erzählt. Sie ist davon überzeugt, dass an der Sache irgendetwas faul ist und will Michael warnen.
Spät abends ruft Sheriff Valenti beim FBI an, um mit Agent Stevens zu sprechen. Er möchte wissen, was bei der Untersuchung des Kellnerinnendresses herausgekommen ist, doch er hat keinen Erfolg. Ihm wird klar, dass sich die Untersuchung in eine ganz andere Richtung entwickeln könnte, als ihm lieb ist. Er öffnet eine Schublade in seinem Schreibtisch und nimmt die Akte über die Leiche von 1959 heraus. Auf der letzten Seite versteckt klebt ein kleines Kuvert. Valenti nimmt einen kleinen Schlüssel heraus, versteckt diesen in dem Deckel seiner Thermoskanne und stellt diese in die Schublade. Dann verlässt er das Büro.
Michael sieht seine Gelegenheit gekommen. Schon den ganzen Tag hat er das Büro des Sheriffs beobachtet und über Möglichkeiten nachgedacht, wie man in das Büro einbrechen könnte. Mit dem Vorwand, Pralinen für einen guten Zweck zu verkaufen, betritt er das Revier, trifft dort aber nur auf Deputy Hanson. Er wird zwar keine seiner Süßigkeiten los, erfährt jedoch, dass sich in dem Revier ab halb acht kaum jemand mehr aufhält.
Später erzählt er Max und Isabel von seinem Plan. Isabel hält ihn für verrückt, kann nicht glauben, was er getan hat und will ihn davon abhalten, ins Büro des Sheriffs einzubrechen. Max hingegen tut zwar so, als ob der ganze Plan nicht durchführbar wäre, möchte trotzdem (rein hypothetisch) alle Einzelheiten von Michaels Plan wissen. Michael lässt sich aber nicht beirren, er will seine einzige Chance, die Gelegenheit, auf die er schon sein ganzes Leben lang gewartet hat, nicht einfach so verstreichen lassen.
Schon am nächsten Tag scheint sich Liz' Verdacht zu bestätigen, dass Ms. Topolsky nicht die ist, die sie vorgibt zu sein, als diese den Schülerin fälschlicherweise erzählt, die Summe der Innenwinkel eines Dreiecks betrage 360°, und nicht, wie mathematisch korrekt, 180°. Liz und Max werfen sich einen vielsagenden Blick zu.
Nach der Stunde erzählt sie ihm von Michaels Akte und von Marias Theorie. Doch Max ist immer noch der Meinung, dass Liz sich zu viele Gedanken macht. Er glaubt nicht daran, dass Ms. Topolsky ein Spion ist. Er ist der Meinung, dass alle mit aller Vorsicht so weitermachen sollten, also ob nie etwas passiert wäre.
Später jedoch sieht auch er Liz' Verdacht bestätigt: Er beobachtet, wie sich Ms. Topolsky mit zwei Männern in grauen Anzügen unterhält.
Etwa zur gleichen Zeit bekommt Valenti in seinem Büro Besuch von Agent Stevens. Dieser erzählt ihm, dass auf dem Kleid nichts außer Ketchup gefunden wurde und dass es in Roswell keine UFOs, Aliens oder ähnliche Dinge gäbe. Um der weiteren Verschwendung von Steuergeldern vorzubeugen soll er mit einer Ermächtigung des Gouverneurs alle Akten beschlagnahmen, die mit unerklärlichen Ereignissen in Roswell zu tun haben. Während sich die FBI-Agenten an die Arbeit machen, dämmert es Valenti, dass das FBI genau das herausgefunden hat, was er immer schon gewusst hat: Auf dem Kleid wurde Blut gefunden, denn sonst würde eine Beschlagnahmung seiner Akten keinen Sinn machen. Um weiteren Schwierigkeiten aus dem Weg zu gehen, nimmt er seine Thermoskanne aus der Schublade und verlässt das Büro.
Auf der Schultoilette erzählt Liz Maria, dass sie von Max eine Einladung in den Schleifraum der Schule bekommen hat. Maria schwant Böses, dient der Schleifraum doch nicht nur dazu, Steine zu schleifen... Er ist außerdem ein beliebtes Plätzchen für Pärchen, die einmal ungestört sein wollen. Doch Liz hört nicht auf Maria und trifft sich dort mit Max. Er zeigt ihr ein verstecktes Fenster zum Büro von Ms Topolsky, erzählt ihr, dass sie mit ihrem Vermutungen recht gehabt hat. Während die beiden darauf warten, dass sich im Büro der Lehrerin etwas tut, stellt Liz Max Fragen über sein Alter, seine Herkunft. Doch Max kann ihr keine klaren Antworten geben: Als die drei Aliens 1989 aus den Inkubationskapseln ausgeschlüpft sind, sahen sie wie ganz normale Sechsjährige aus. Er weiß nicht, wie lange sie in den Kapseln gewesen sind oder von welchem Planeten sie eigentlich stammen.
Sie werden von Ms. Topolsky unterbrochen, die mit einem Mann ihr Büro betritt. Sie gibt ihm die Akte von Michael, sagt, dass sie sich mit Michael in Verbindung setzen möchte.
Abends treffen Max und Liz Michael vor dem "Crashdown". Max erzählt ihm von dem, was in dem Büro vorgefallen ist und warnt ihn davor, an diesem Abend nach Hause zu gehen. Von Michael erfährt er, dass Valentis Büro ausgeräumt wurde.
Liz wird im "Crashdown" schon von einer ungeduldigen Maria empfangen. Es ist viel los und die Gäste sind ungeduldig, doch Liz bittet Maria trotzdem, für sie einzuspringen. Wieder mischt sich Alex in das Gespräch ein. Doch als die beiden auch dieses Mal wieder verstummen, lässt er sich nicht so leicht abwimmeln. In der Not, irgendeine mehr oder weniger plausible Erklärung für ihr abweisendes Verhalten in der letzten Zeit zu finden, erzählen sie ihm, dass sie von Krämpfen geplagt werden und ihm nicht die grausigen Einzelheiten zumuten wollten.
Vor dem Restaurant sind Max und Michael in eine Diskussion vertieft. Michael besteht immer noch darauf, ins Revier einzubrechen und sich das Foto zu holen. Er wirft Max vor, dass er zu sehr an dem hängt, was er hier in Roswell hat, dass er versucht, all das zu beschützen. Max warnt Michael erneut davor, nach Hause zu gehen. Dann steigt er mit Liz in seinen Jeep und die beiden fahren zu der Wohnwagensiedlung, um auf Ms. Topolsky zu warten. Kyle, der die beiden zufällig sieht, folgt den beiden unauffällig und beobachtet sie. Während sie auf die Lehrerin warten, unterhalten sie sich leise. Doch schließlich wird es Kyle zu bunt. Er läuft zu den beiden und will wissen, was sie tun. Er versteht nicht, was die Geheimnistuerei bedeuten soll, warum die beiden im Flüsterton reden. Während sie versuchen, ihn zu beruhigen, trifft Ms. Topolsky ein. Sie spricht mit Hank und übergibt ihm eine Nachricht für Michael. Als sie sich umdreht, um zu gehen, hört sie die Stimme von Kyle und sieht Liz in dem Wagen.
Als Max und Liz wieder vor dem "Crashdown" ankommen, wartet Isabel schon ungeduldig auf sie. Die erzählt ihm, dass Michael verschwunden ist, und beide begreifen, dass Michael aus seinem Plan Ernst macht: Er will in das Polizeirevier einbrechen. Als sie beim Revier eintreffen, sehen sie, wie Sheriff Valenti vorfährt und das Gebäude betritt. Während Max beschließt, Michael zu helfen, startet Isabel ein Ablenkungsmanöver. Sie betritt das Revier und bittet den Sheriff, ihr bei einer Autopanne behilflich zu sein.
Währenddessen hat sich Michael durchs Fenster Zugang zu Valentis Büro verschafft. Als er in die Schränke schaut, sieht er, dass alle leergeräumt sind. Er fängt an, den Schreibtisch zu durchsuchen und findet die Thermoskanne. Als er sie schüttelt, hört er etwas im Deckel klappern. Er schraubt den Deckel ab und findet den Schlüssel. Als er den Schlüssel in die Hand nimmt, bekommt er auf einmal Visionen... Durch die Wucht der Bilder verliert er das Gleichgewicht und fällt polternd auf den Boden.
Dieses Geräusch bleibt auch von Valenti nicht ungehört. Er geht sofort dem Geräusch nach, findet jedoch sein Büro leer vor. Max konnte Michael gerade noch rechtzeitig warnen.
Valenti spürt, dass irgendetwas passiert ist, da er jedoch keine Beweise hat, geht er mit Isabel zu ihrem Auto und repariert den Reifen.
Wenig später sitzen Max, Michael und Isabel im Wagen und schauen sich den Schlüssel an. Außer Michael jedoch bekommt keiner der dreien Visionen. Michael erkennt, dass es für ihn wesentlich leichter sein wird, zu gehen, wenn der Zeitpunkt gekommen ist. In seinem Leben gibt es nicht sehr viel, an dem er hängt. Für Max und Isabel schon. Michael warnt Max davor, zu viele Gefühle zu investieren.
Am nächsten Tag wird Liz von Ms. Topolsky angesprochen. Die Lehrerin gibt zu, nicht nur eine einfache Vertretung, sondern die neue Vertrauenslehrerin zu sein. Ihr Interesse an Michael sei aus reiner Sorge, da er in ernster Gefahr sei, von der Schule verwiesen zu werden. Sie bittet Liz um Hilfe.
Später am Tag sitzt Sheriff Valenti in seinem Büro. Er nimmt seine Thermoskanne, schraubt den Deckel ab und erkennt, dass er mit seiner Ahnung recht gehabt hat: Der Schlüssel ist verschwunden.
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